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Zeichenerklärung, Legende:
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0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Entfernungen: -> Marxzell: 12,5 km, <- Ettlingen:
0,0 km, -> O Ettlingen: 45,0 km, O<- Ettlingen: 0,0 km
Ausgangspunkt für die Tour ist der Bahnhof Ettlingen.
Bahnhof Ettlingen (Bild
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Ettlingens Innestadt ist sehr schön restauriert. Zahlreiche
Häuserreihen mit schön restaurierten Häusern,
ein großartiges Schloss, zahlreiche Kirchen und nicht zuletzt
die lebhaften Plätze laden zum Verweilen ein.
Marktplatz in Ettlingen (Bild
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Falls Sie die ganze Tour mit dem Fahrrad zurücklegen möchten,
starten Sie am besten auch beim Bahnhof in der Stadtmitte.
Sie verlassen den Bahnhof stadteinwärts und zweigen die
erste Straße nach rechts in Richtung Albgaubad oder Schöllbronn
ab. Vorsicht, der Radweg ist hier nur schlecht ausgeschildert:
Blaue Radzeichen auf der Fahrbahn weisen die Radspur aus.
Beim Freibad wechseln Sie auf die linke Straßenseite und
folgen dem Fussgängerweg entlang des Freibades. Nach den
Tennisplätzen geht der Radweg über eine Fussgängerbrücke
auf die linke Seite der Alb.
Auf einem asphaltierten Weg längs der Straße passieren
Sie ein Gewerbegebiet und das Wohngebiet bei der früheren
Strickerei.
Beim Bahnhof Busenbach überqueren Sie die Gleise und
die L564. Auf der linken Seite der Straße zweigt der jetzt
gut ausgeschilderte Radweg in den Wald ab.
Auf einem schönen asphaltierten Waldweg radeln Sie leicht
ansteigend ohne Verkehrsbelästigung im Wald weiter.
Ab und zu lichtet sich der Wald und schöne Blicke aufs Albtal
eröffnen sich.
Sie passieren Fischweier (liegt im Tal) und überqueren kurz
danach zwei kreuzende Landstraßen.
Bitte Vorsicht!
Im
Wald (Bild laden)
Nach der zweiten Kreuzung steigt der Radweg einige hundert Meter
längs der K3555 an und biegt dann wieder in den Wald ab.
Am Waldrand (Bild
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Nach einer bewaldeten Hangpassage bringt Sie eine schöne
Abfahrt bergab nach Marxzell.

Entfernungen: -> Bad Herrenalb: 9,5 km, <- Ettlingen:
12,5 km, -> O Ettlingen: 32,5 km, O<- Ettlingen: 12,5 km
In Marxzell erwartet Sie eine trutzige Steinkirche und ein Technikmuseum.
Die Ursprünge der Kirche liegen schon im elften Jahrhundert.
Nach dem Kirchenheiligen Hl. Markus ist auch der Ort benannt.
Der weithin bekannte Gaisenmarkt machte in den vergangenen Jahrhunderten
den Ort bekannt.
Zahlreiche Sagen ranken sich um die Geschichte der Kirche, deren
Ursprünge im achten Jahrhundert liegen.
Links der Durchgangsstraße radeln Sie in Richtung Langenalb
bergauf und erreichen nach rechts abzweigend den Radweg über
dem Tal.
Nach drei Kilometern leichter Bergfahrt bietet sich ein idyllischer
Blick auf die Ruine des früheren Klosters Frauenalb.
Von oben bietet sich ein schöner Blick in die große,
guterhaltene Ruine mit den zwei markanten barocken Türmen.
Die Ruine von Frauenalb (Bild
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Der Radweg folgt im Wald beim Steinhäusle der Einbuchtung
eines Talkessels und führt danach mit schöner Sicht
auf Bad Herrenalb ins Tal.
Das Steinhäusle war früher der Grenzpunkz zwischen
dem Großherzogtum Baden und dem Königreich Württemberg.
Eine letzte Waldetappe mit schönen Fernsichten folgt nun.
bevor es abwärts ins Tal geht. Bei der Kullenmühle
überqueren Sie die Straße und radeln auf dem Gehweg
entlang des Kurparkes bis zur Stadtmitte von Bad Herrenalb.

Entfernungen: -> Frauenalb: 4,0 km, <- Marxzell:
9,5 km, -> O Ettlingen: 23,0 km, O<- Ettlingen: 21,0 km
Auf dem Gehweg längs des Kurparks radeln Sie am Thermalbad
vorbei. Hinter dem Bad erheben sich die mächtigen Felsen
des Falkenstein.
Sehenswert in Bad Herrenalb sind der Kurpark und die Reste des
ehemaligen Klosters.
Das Kloster wurde von Zisterziensern bereits um 1148 gegründet.
Weitab von Luxus und menschlichen Schwächen sollten hier
im wilden Schwarzwald die Gesannten des Kloster Neuburgs ein
Kloster gründen.
Klosterruine Herrenalb (Bild
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Das Kloster errang schnell eine dominierende geistige und wirtschaftliche
Stellung. Bereits 1275 war es reichsunmittelbar, das heißt
es unterstand nur dem Kaiser selbst. Während der Kämpfe
des Bauernkrieges wurde das Kloster 1525 zerstört.
Nach der langen Blütezeit wurde seine dominierende Stellung
durch die Reformation vollends beendet. Den Rest besorgten durchziehende
Truppen im 30-jährigen Krieg, sie zerstörten es fast
völlig.
Heute ist nur noch die Kirche und eine spätromanische Säulenhalle
vorhanden.
Sehenswert sind auch die zahlreichen Häuser der Gründerzeit,
die nach der Stadterhebung zu Anfang des 19. Jahrhunderts gebaut
wurden.
Nach der Besichtigung fahren Sie wieder bergabwärts,
zweigen aber zum Thermalbad ab.
Von dort führt direkt an der schnell dahinfließenden
Alb ein Radweg im Kurpark weiter .
Bei der Kreuzung mit der K4331 zweigen Sie zunächst nach
Bernbach ab und folgen der Landstraße leicht bergauf, bis
nach rechts eine kleine Straße zur Kläranlage und
nach Ettlingen abzweigt.
Ein schöner Waldweg führt wenige Meter neben der dahinrauschenden
Alb in Richtung Frauenalb weiter.
Prächtiges Albtal (Bild
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Hier bitte Vorsicht! Auf dem leicht ansteigenden Waldweg zweigt
plötzlich ein paradisisch asphaltierter Weg nach rechts
ab. Meiden Sie ihn, er endet als Sackgasse an der Kläranlage.
Der richtige Weg bleibt oben und bringt Sie zur Ruine von
Frauenalb.

Entfernungen: -> Marxzell: 3,5 km, <- Bad Herrenalb:
5,0 km, -> O Ettlingen: 19,0 km, O<- Ettlingen: 26,0 km
Dieses Benedektinerinnenkloster wurde bereits um 1185 gegründet.
Seine Ursprünge waren romanische Bauten.
Die wechselvolle Geschichte des Klosters erlebte um 1403 ein
erstes Tief. Die Truppen der rivalisierenden Grafen brannten
das Kloster nieder.
Ein prächtiger gotischer Wiederaufbau fiel 1508 wieder einem
Brand zum Opfer und im Bauernkrieg wurde das Kloster kurz nach
dem Wiederaufbau geplündert.
Die ehemals große Bedeutung des Klosters sank durch die
Wirren der Reformation und es wurde zunächst aufgegeben.
Durch die Gegenreformation wurde das Kloster wiederbelebt und
als Barockbau neu errichtet.
Doch das Schicksal kam nun erneut im Zeichen der Säkularisierung.
Das Kloster wurde aufgegeben und zeitweise als Lazarett genutzt.
1819 wurde die Anlage versteigert und als Fabrik genutzt.
Die jetzt noch sichtbare Ruine sind der Rest des barocken Wiederaufbaues.
Die großartige Kulisse dient ab und zu als Freilichtbühne.
Ruine von Kloster Frauenalb (Bild laden)
Der Radweg führt beim Kloster bergauf auf den Wanderweg
in Richtung "Marxzell".
Auf dem "Graf-Rhena-Weg" - so heißt der Weg
jetzt - radeln Sie durch fast unberührte Schwarzwaldlandschaft,
bis zur Straße nach Marxzell.
Eine halbe Serpentine bleiben Sie auf der Straße und zweigen
dann nach links auf einen Waldweg ab.

Entfernungen: -> Ettlingen: 14,0 km, <- Frauenalb:
3,5 km, -> O Ettlingen: 14,0 km, O<- Ettlingen: 31,0 km
Die Kirche von Marxzell (Bild
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Der Waldweg führt nun entlang von Buntsandsteinfindlingen
durch den schönen Mischwald auf Fischbach zu. Schöne
Blicke auf das schon recht breite Albtal erfreuen das Auge.
Beim Sägewerk zweigen Sie kurz nach links auf die Straße
nach Völkersbach ab, fahren gut fünfzig Meter auf ihr
weiter und zweigen gleich wieder nach rechts - ins Tal - ab.
Über eine kleine Brücke überqueren Sie die Moosalb.
Brücke
über die Moosalb (Bild
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Eine fast sieben Kilometer lange Waldetappe bringt Sie nun
entlang der Alb zurück in das schöne Ettlingen.

Entfernungen: -> Ettlingen: 0,0 km, <- Marxzell:
14,0 km, -> O Ettlingen: 0,0 km, O<- Ettlingen: 45,0 km
Falls Sie die Innenstadt noch nicht besichtigt haben, lohnt
sich ein Rundgang auf jeden Fall.
Sehenswert sind das Schloss, das Rathaus, die schön restaurierten
Gassen und die Brücken über die Alb.
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