Etappen der Alpe-Adria-Radweg

Wasserfall in Bad GasteinDer Alpe-Adria-Radweg wurde erst 2011 "erfunden". Die Streckenführung nutzt die Beschilderung großer Radwege als Basis und hängt sich an den "Salzachradweg", "Tauernradweg", "Gailtalradweg", "Fellatalradweg" und zahlreiche andere an. Er führt von Salzburg ans Mittelmeer.

Wir haben den Radweg in 5 Etappen beschrieben. Die Etappenziele sind eher zufällig gewählt. Jeder fährt sein eigenes Tempo, entscheidet über seine Tagesstrecke und hat andere Interessen. Deshalb wählt jeder seine Übernachtungspunkte selbst aus.

Der Radwegverlauf folgt von "Salzburg" aus zunächst der Salzach flussaufwärts nach Süden. Eine Engstelle der "Salzach" überqueren Sie auf dem "Pass Lueg" und radeln dann an Naturschauspielen der "Salzach" vorbei. Nach einem weiteren Berg bei der "Burg Hohenwerfen" wir das Tal flacher.

Nach "Schwarzach" erklimmen Sie die Hügel und radeln mit vielen kurzen Anstiegen und Abfahrten bis zum Ort "Klamm".
Durch zwei Tunnel mit separater Fahrradspur gelangen Sie ungewohnt durch einen Tunnel, aber beeindruckend ins "Gasteiner Tal".
Sie folgen wildromantisch der "Gasteiner Ach" und müssen vor "Gastein" voll in die Pedale treten.
Mit bis zu 18 % geht es bergauf nach "Bad Gastein".
Der Wasserfall ist 300 Meter hoch und stürzt durch den Ort ins Tal.
Weiter hinten im Tal erreichen Sie "Böckstein" und die Tauernschleuse.
Hier müssen Sie das Tauerngebirge auf einem 8,5 km langen Bahnverlad durchqueren. Pro Person und Rad sind 5,00 Euro angesagt, das ist günstig.
Von Mallnitz, auf der anderen Seite des Tunnels, beginnt eine traumhafte Abfahrt hinunter ins "Mölltal".
Sie folgen dem Fluss auf dem "Alpe-Adria-Radweg" bis "Möllbrücke" und wechseln danach ins "Drautal" bis "Spittal".

Entlang dem idyllischen "Drautal" erreichen Sie nun "Villach".
Nach der sehenswerten Stadt "Villach" geht es ins "Gailtal" bergauf und Sie überqueren hinter "Maglern" die italienische Grenze.
In "Camporosso" erreichen Sie den beeindruckenden "Bahntrassenradweg", der im "Fellatal" über Brücken und durch beleuchtete Tunnels sehenswert bergab führt.
Durch schöne Städte, wie zum Beispiel die Lavendelstadt "Venzone", erreichen Sie "Osoppo".
Über "San Floreano" geht es entlang kleiner Flüsse durch sanfte Hügellandschaft weiter nach "Udine", dessen venezianische Altstadt sehenswert ist.
In diesem Bereich ist die Beschilderung verbesserungswürdig.

Hinter "Udine" sind die Ausschilderer sorgfältiger gewesen und nahezu problemlos erreichen Sie die frühere Festungsstadt "Palmanova", die den Venezianern als Abwehrstation diente.
Das früher römische "Aquileia" hat viel Historisches zu bieten. Der perfekt beschilderte Radweg führt nun weiter und überquert den 5 Kilometer langen Damm bis zur Lagunenstadt "Grado", das auch zu "Venedig" gehörte.
Eine wunderschöne Altstadt erwartet Sie dort.

Für den Radtransport oder den Rücktransport stehen zahlreiche Anbieter bereit.

Ausgangspunkt: Salzburg/Österreich
Endpunkt: Grado/Italien
Streckenlänge: circa 475 km
Höhenmeter: 3018 m

Die Etappenziele sind von uns empirisch festgelegt.
Je nach Wetter und Besichtigungslust können Sie die Touren auch kürzer oder länger planen.
Die Etappenziele sind nur Vorschläge, Sie können sich gerne andere Etappenziele auswählen. Mit der Besichtigung der Orte steigt auch die Kilometeranzahl.

Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

Alpe-Adria-RadwegVon Salzburg über die Alpen nach GradoMittelmeerSalzburgHalleinBischofshofenSpittal a.d. DrauVillachGemonaUdineGradoTriestBad Gastein

Etappenübersicht Alpe-Adria-Radweg

Nach dem Start in "Salzburg" folgen Sie dem Salzachtal relativ eben mit schöner Alpenkulisse. Nach "Hallein" gibt es am Talrand zum Teil heftige kurze Steigungen.
Bei "Golling" überqueren Sie die "Salzach" und radeln in einem engen Talabschnitt entlang der Straße über den "Pass Lueg". Die Abfahrt führt an sogenannten Salzöfen vorbei. Traumhafte Naturschauspiele. Wieder bergauf geht es an der "Burg Hohenwerfen" vorbei, aber danach entspannt flach auf dem Talboden weiter nach "Schwarzach".
Von hier aus gibt es heftige Steigungen entlang des Talrandes. Bei "Klamm" radeln Sie durch zwei Tunnels mit Fahrradspur hinüber ins Gasteiner Tal. Traumhaft geht es weiter nach "Dorfgastein".
Burg Hohenwerfen auf Etappe Salzburg bis Dorfgastein
Entlang der "Gasteiner Ach" führt der Radweg über "Hofgastein" in Richtung "Bad Gastein". Eine starke Steigung (bis 18%) entlang dem Wasserfall bringt Sie hoch ins Zentrum von "Bad Gastein". Durch das weitere flachere Tal erreichen Sie die Bahnverladestation "Böckstein". Von hier aus geht es mit der Bahn in wenigen Minuten durch den "Tauerntunnel" auf die andere Seite des Tauerngebirges. In "Mallnitz" beginnt die traumhafte Abfahrt (500 hm) ins "Mölltal".
Beim Ort "Möllbrücke" erreichen Sie das Drautal. Sie erreichen nach wenigen Kilometern idyllisch neben dem Fluss die Stadt "Spittal". 
Wasserfall in Bad Gastein auf Etappe Dorfgastein bis Spittal
Start in Spittal, beschaulich radeln Sie die ersten 40 km entlang der "Drau", nahezu eben und entspannt, immer mit Blick auf den Fluss und die umgebende Bergwelt. Dann erreichen Sie die Stadt Villach, deren Innenstadt und die St. Jakobskirche sehenswert sind. Gleich danach wechseln Sie ins "Gailtal" und radeln naturbetont hinauf nach "Arnoldstein". Weiter bergauf überqueren Sie hinter "Maglern" die italienische Grenze. Bei "Camporosso" beginnt nun der italienische "Alpe-Adria-Radweg" und führt auf der alten Trasse der Bahnlinie bergab.
Der Ort "Valbruna" liegt idyllisch in einem Hochtal.
Zählstelle auf der Etappe von Spittal bis Valbruna
Von "Valbruna" aus folgt der Radweg unbeirrt der ehemaligen Bahnlinie un durchquert auch Tunnels.
Diese Trasse verläuft traumhaft bergab auf einer neu asphaltierten Spur. In "Pontebba" gibt es eine kurze Unterbrechung des Radweges, aber schon am Ortsende geht es weiter. Auf Brücken über die "Fella" radeln Sie in herrlicher Lage mit super Bergsicht durch das Tal. Sie durchqueren zahlreiche Tunnels, die in der Regel sogar beleuchtet sind. In "Resiutta" endet der ausgebaute Radweg und folgt einer großen Straße bis "Moggio Udinese". Rechts des Flusses "Tagliamento" verläuft der Radweg auf einer noch verbesserungsfähigen Strecke. Bei "Carnia" geht es links des Flusses weiter bis zur Lavendel- und Kürbisstadt "Venzone". Auf kleinen Straßen erreichen Sie "Braulins" und überqueren erneut die "Fella". Nach wenigen Kilometern im breiten, flachen Tal sind Sie in "Osoppo".
Tunnel auf der Etappe von Valbruna bis Osoppo
Von "Osoppo" aus bleiben Sie im Tal. Der Radweg ist teilweise perfekt beschildert, teilweise endet die Beschilderung aber unvermittelt in den Orten. Wahrscheinlich ist man noch am Beschildern. Vor allem ab "San Floreano" hat man das Gefühl, dass ein Teil der Schilder noch in den Schubladen der ausschildernden Gemeindeverwaltungen liegt. Da hilft nur Intuition und eine separate Karte. Der Radweg folgt prinzipiell dem kleinen Fluss "Camor". Wenn alles schief läuft, dann einfach den kleinen Straßen nach "Udine" folgen. Dort erwartet Sie eine sehenswerte venezianisch geprägte Altstadt. Von hier aus ist die Beschilderung deutlich besser und Sie erreichen die sternförmig angelegte Festungsstadt "Palmanova". Gut beschildert erreichen Sie nun "Cervignano". Von hier aus ist der Radweg perfekt und durchgängig beschildert. In "Aquileia" fahren Sie an Ausgrabungsstätten der früheren römischen Stadt mit den bekannten Mosaiken vorbei. Jetzt ist es nicht mehr weit zum 5 km langen Damm zur Lagunenstadt "Grado". Er ist ganz neu fertiggestellt und super zu befahren. Die Altstadt von "Grado" hat viel Historisches und Kulinarisches zu bieten.
Aquileia auf der Etappe Osoppo bis Grado