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Fahrradtouren in der Bretagne

Bretagne

Von der Nordküste der Bretagne zur Westküste


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Die Radtour führt ab Mont St-Michel fast immer an der bezaubernden Küste entlang. Herrliche Aussichten aber auch der unabdingbare Wind erwartet Sie dort.
Radwege gibt es nur selten. Die Tour führt auf wenig befahrenen Landstraßen von Ort zu Ort.
Als Startpunkt wählen wir Fougeres. Falls Sie eine Rundreise über längere Zeit planen, können Sie Ihr Fahrzeug hier parken. Allerdings sollten Sie die Anlieger oder die Polizei benachrichtigen, daß Sie erst nach längerer Zeit wiederkommen.

Streckenverlauf: Start in Fougeres, Mont St. Michel, Cancale, St. Malo, Dinan, St. Brieuc, Trequir, Perros-Guirec, Ploumanach, Lannion, Pleyben, Quimper

Ausgangspunkt: Fougeres
Streckenlänge:
465 km


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Fougeres


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Info: Fougeres war früher Grenzstadt zwischen Frankreich der damals selbständigen Bretagne. Mächtige Festungsanlagen bezeugen noch heute, wie sehr man damals bedacht war, die Unabhängigkeit zu behalten.

Fougeres Fougeres (Bild laden)

Eine riesige Burganlage auf einem blanken Felshügel erbaut, ist noch fast vollständig erhalten und wird von Wassergräben vollständig umflossen. Der Großteil der Anlage stammt noch aus dem 12. Jahrhundert.

Burg Fougeres Burg von Fougeres (Bild laden)

Route: Über die D17 fahren Sie in Richtung St. Germain en Coglès, dann weiter nach Montours.
Auf der D102 in Richtung St. James bietet sich ein schöner Blick auf die sanft modellierte Landschaft.
Leicht hügelig führt der Weg weiter über La Croix - Avaranchin. Bei Plomb weiter auf der D80 über Brèe erreichen Sie Beavoir und sind nun schon in Reichweite von Mont St. Michel.
Auf einer breiten Touristenstraße fahren Sie nun mit dem allgemeinen Verkehr vor zu dem äußerst sehenswerten Berg, der als Monolith von 900 m Umfang und über 80 m Höhe im Meer liegt.

Mont St. Michel


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Info: Gewaltig und trutzig ragt das Kloster, das übrigens nie von Fremden eingenommen werden konnte, über den tragenden Fels hinaus.

Mont St. Michel Mont St. Michel (Bild laden)

In der nachgewiesenen Geschichte reicht der Ursprung des früheren Kloster ins 8. Jahrhundert zurück. Man erzählt, daß dem Bischof Aubert von Avranches der Erzengel Michael erschienen sei und dieser forderte, anstelle des alten keltischen Heiligtums, ein christliches Kloster zu bauen.
Fast jeder Stein zum Bau des Klosters und seiner Nebengebäude mußte aus der Bretagne oder den benachbarten Inseln hierhergebracht werden - eine gewaltige Leistung.
Trotzdem verlief die Bautätigkeit über die Jahrhunderte ungehemmt.
Im 11. Jahrhundert wurde die ursprünglich karolingische Kirche auf dem Gipfel mit einer romanischen Kirche überbaut. Vom 13. bis zum 16. Jahrhundert erweiterte man das Kloster um zahlreiche gotische Bauten und befestigte die Insel zum uneinnehmbaren Bollwerk.
Heute wird Mont St. Michel touristisch extrem ausgeschlachtet. Andenkenläden, Gasthäuser, Museen, ein Hotel, alle nutzen die exponierte Lage dieses "Wunder des Abendlandes". Ein Cola kostet hier fast sieben Mark.

Route: Weiter führt unsere Tour wieder zurück nach Pontorson. Dort überqueren Sie den Cuesnon, den Grenzfluß zwischen Normandie und Bretagne und fahren zunächst die D997 und nach der Kreuzung mit der N176, die D797 über St. Georges de Grèhaigne nach Roz sur Couesnon.
Ab und zu bietet sich auf dieser Strecke ein schöner Blick auf den Mont St. Michel.
Entlang kleiner Erhebungen erreichen Sie St. Broladre. Hier zweigen Sie auf der D80 nach Dol de Bretagne ab.

 

Dol de Bretagne


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Info: Diese alte Stadt war schon im Mittelalter religiöses Zentrum und Bischofsstadt.
Heute sind die wunderschönen alten Häuser - zum Teil stammen sie aus dem 11. Jahrhundert - und die Kathedrale sehenswert.

Dol de Bretagne Dol de Bretagne (Bild laden)

Sehr eindrucksvoll ist ein Rundgang längs der früheren Hauptstraße Grande-Rue des Stuarts zur Kirche und entlang des Waffenmuseums wieder zurück

Route: Wer Lust hat, kann einen Abstecher über die D82 auf den Mont Dol einplanen. Genau wie der Felskern von Mont St. Michel besteht der allerdings nur 65 m hohe Mont Dol aus Granit und erhebt sich mächtig aus der sonst ebenen Landschaft.
Ausgrabungen förderten Faustkeile und Reste von Urtieren, wie Mammuts zutage.
Eine Geschichte erzählt von einem Kampf des heiligen Michael mit dem Teufel, dabei soll der Teufel so sehr auf den Boden geworfen worden sein, daß sich bis heute der Abdruck seines Hinterteils und seiner Klaue im Fels des Mont Dol erhalten hat.

Nicht weit entfernt auf der D795 zwischen Dol de Bretagne und Combourg finden Sie nach 2 Kilometern den Menhir du Champ-Dolent. Er soll während eines Streites zweier Brüder vom Himmel gefallen sein und so die Streithähne getrennt haben.

Menhir Menhir (Bild laden)

Route: Über die D155 erreichen Sie Le Vivier an der Kanalküste. Schon hier sind die zahlreichen Austernbänke der Baie du Mont St. Michel zu erkennen.
Längs der Küste (oft gibt es Gegenwind) fahren Sie mit herrlichen Aussichten auf die Bay etwa 10 km weiter, bis an einer Kreuzung die Straße D76 nach Cancale abzweigt.

Cancale Cancale (Bild laden)

Route: Etwas bergan führt die Straße über den Klippen bis Cancale, der bekannten Austernstadt.


Cancale


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Info: Hier lohnt es sich - schon der kulinarischen Genüsse wegen - zu übernachten.
Das malerische, alte Stadtzentrum liegt auf dem Bergrücken mit einer weiten Aussicht auf die Bucht. Bei guter Sicht sieht man den Mont St. Michel.

Cancale Cancale (Bild laden)

Die meisten Übernachtungsmöglichkeiten und die Gastronomie finden Sie unten an den Hafenanlagen.
Cancale ist für seine schmackhaften Austern bekannt. Es lohnt, die unterschiedlichen Zubereitungsarten in den zahlreichen Restaurants zu probieren.

Wundern Sie sich nicht beim Essen: Als Vorspeise des Hauses erhalten Sie meist eine Schale gekochter Seeschnecken mit einem kleinen Metallhäckchen. Nachdem man den Deckel der Schnecken gelöst hat, zieht man mit dem Häckchen den Innenteil der Schnecke heraus und ißt ihn.
Das Angebot an Fischen ist in der gesamten Bretagne groß. Falls Sie sich vor rohen Austern scheuen versuchen Sie einfach die überbackenen. Köstlich!

Route: Weiter führt die Tour auf der D201 in Richtung der wildromantischen, felsigen Landzunge "Pointe du Grouin".
Gute 4 km weit fahren Sie längs der Küste bis zum Parkplatz eines Aussichts-Hotels.
Dort können Sie die Räder abstellen und zu Fuß bis zur Landspitze wandern. Eine herrliche, aber auch windige Aussicht auf weite Teile der Küste erwartet Sie.

Pointe du Grouin Traumküste (Bild laden)

Info: Dieser Küstenteil bis Le Val Andrè weiter westlich nennt sich "Smaragdküste". Viele felsige Landzungen erstrecken sich von hier aus ins Meer und bieten schöne Aussichtspunkte. Ausgewaschene Buchten mit herrlichem Strand bieten sich zum Baden an.

Route: Wieder auf Kurs führt Sie die D201 weiter teils direkt der Felsküste entlang, teils etwas im Landesinneren durch kleine Orte bis Sie schließlich Rothèneuf erreichen. Dort erwarten Sie an der felsigen Küste beeindruckende Steinskulpturen in Form von Gesichtern und Figuren. Sie entstammen aus der Hand des Abbès Fourè, der sie während 25 Jahren in Granit meißelte. (Eintritt)

Bald erreichen Sie die Stadtgrenzen von St. Malo. Halten Sie sich immer nach den Schildern "St. Malo Intra-Muros".

 

St. Malo


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Route: Entlang von schönen Sandstränden fahren Sie hinter riesigen gemauerten Uferbefestigungen (künstlicher Damm) zum Hauptportal der einzigartig befestigten Stadt.

Info: Mächtige Mauern schließen die gesamte Stadt ein. Die Häuser, alle in Stein, werden von hohen Kaminen überragt.
Die Geschichte der Stadt reicht bis vor das 6. Jahrhundert zurück. Ursprung war nur eine gallische und römische Siedlung auf dem Festland. Sie wurde von Maklovius christianisiert.
Während der Normanneneinfälle übersiedelten die Einwohner auf die vorgelagerte Insel und befestigten die Stadt mit einer wehrhaften Mauer.
Die Bürger entwickelten während der Hugenottenkriege einen so starken Freiheitsdrang, daß sie sich zur Republik ausriefen.
Im zweiten Weltkrieg war St. Malo so stark umkämpft, daß es von den Allierten stark zerstört wurde. Der Wiederaufbau wurde so detailgenau und liebevoll ausgeführt, daß die Stadt ihren ursprünglichen Charakter wahrte.
Heute ist die Stadt über zwei Dämme mit dem Festland verbunden.

St. Malo St. Malo (Bild laden)

 

Info: Der dadurch eingeschlossene Meeresteil ist heute nur über ein Schleußensystem erreichbar, erleichtert aber der Schiffahrt das Be- und Entladen der Ladung.
Sehenswürdigkeiten: die Stadtmauer, das St. Vincent-Tor, Bastion St. Louis, Bastion St. Philippe, der Bidouane-Turm, das imposante Rathaus, das aus den Kasernen des 17. Jahrhunderts entstand.
Die St. Vincentkathedrale mit ihren roten Fenstern stammt aus dem 11. Jahrhundert.

Route: Bei St. Malo ist ein großes Gezeitenkraftwerk, das die großen Tidenhübe (bis 14 m) in Energie umwandelt. Die D168 würde Sie in Richtung Dinard direkt über die Brücke bringen.

Schöner - allerdings auch weiter - ist es, entlang der Rance bis Dinan hochzufahren. Auf der Fahrt auf kleinen Straßen längs der N137, dann über die D117 nach St-Suliac bietet sich ein reizvoller Blick auf die breite Bucht mit ihren prächtigen Villen.
Nach der Kreuzung mit der N176 fahren Sie die D29 über Pleudihen-sur-Rance in die mittelalterliche Stadt Dinan.

Dinan


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Info: Eine Stadt ähnlich dem deutschen Tübingen! Hoch über der Rance gelegen, strahlt die früher reiche Stadt noch ein mittelalterliches Flair aus.

Dinan Altstadt von Dinan (Bild laden)

Wunderschön erhaltene Fachwerkhäuser, teils mit vorkragenden Giebeln strahlen ein geschäftiges, lebendiges Treiben aus.
Sehenswert sind - neben den unzähligen Straßenzügen - der Uhrturm mit der Glocke Anna, die Kirchen St-Malo und St-Sauveur, der englische Garten, das Viadukt und der Platz der Kurzwarenhändler.

Dinan, Rue de Jerzual Rue du Jerzual (Bild laden)

Die Rue du Jerzual führt auf alten Pflastersteinen an Handwerkerhäusern - heute meist von Kunsthandwerkern und Antiquitätenhändlern genutzt - zum Hafen.
Eine Stadt, in der man verweilen sollte.

Route: Der Rückweg zur Küste kann auf der D12 - etwas hügelig, dafür aber schön - erfolgen.
Längs der gestauten Rance erreichen Sie La Richardais.
Falls Sie Lust auf das Abbild eines englischen Seebades verspüren fahren Sie weiter nach Dinard, ansonsten können Sie auf der D603 direkt nach St. Briac sur Mer weiterfahren.


Dinard


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Info: Blumenüberwachsene Häuser, stolze Hotels, gepflegte Parkanlagen und das Flair eines englischen Seebades erwarten Sie.

Dinard Park (Bild laden)

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts entstand aus einem unbedeutenden Fischerort ein fast mondänes Seebad, das seinerzeit von reichen Engländern und Amerikanern besucht wurde.

Route: Entlang der Küstenstraße (D786) erreichen Sie zunächst St. Lunaire, dann St. Briac sur Mer.
Im letzteren bleibt uns eine Creperie mit edler Atmosphäre unvergessen.
Über eine Brücke überqueren Sie einen Ausläufer der See und passieren dann Lancieux.
Am Ortsende steht eine liebevoll restaurierte Mühle aus dem 16. Jahrhundert.
Auf der D786 fahren Sie weiter nach Ploubalay und zweigen dort in Richtung von Trégon ab.
Hier können Sie erste Bekanntschaften mit megalithischen Überresten machen.
Sie finden den Menhir von Ville-Goudier, den Dolmen von Ville-Tanguy und die Allée couverte.

Direkt an der Küste entlang - es ist etwas hügelig - erreichen Sie den bekannten Badeort St. Cast de Guildo.

 

St. Cast de Guildo


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Route: Dank seiner sieben schönen Sandstrände gehört St. Cast de Guildo zu den beliebtesten bretonischen Badeorten.
Obwohl der Ort heute stark vom Fremdenverkehr beherrscht wird, kann er auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereist im 6. Jahrhundert siedelte hier der irische Mönch Cado.
Eine Ruine ziert den Ortsteil Le Guildo, den Sie als erstes durchradeln.

Glyzinien Blüten über Blüten (Bild laden)

Route: Zurück ins Landesinnere fahren Sie am besten auf der D13. Es gäbe noch kleinere Sträßchen, auf denen Sie größere Höhenunterschiede und weitere Strecken zurücklegen müßten, um an fast der selben Stelle auf die D786 bei Matignon zu treffen.
In Matignon finden Sie das Chateau de Eau.
Weiter geht es vorbei an Port a la Duc. Kurz nach der Brücke über das Flüßchen Le Fremur geht nach rechts eine kleine Küstenstraße ab.
Idyllisch führt der Weg an der Baie de la Fresnaye entlang, steigt dann an und führt zu einer kleinen Siedlung.
Folgen Sie dem Schild Fort la Latte. Nach gut vier Kilometern sind Sie am Eingang des bemerkenswerten Forts.

Fort la Latte


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Info: Die Räder stellen Sie am besten am Besucherparkplatz bei Gärtnerhaus ab.
Über einen Fußweg (ca. 1 km) wandern Sie durch Ginsterwälder an einem Menhir vorbei zu der schmalen Felsinsel, auf der die Burg erbaut wurde.

Fort la Latte Fort la Latte (Bild laden)

Uneinnehmbar thront die gewaltige Burg auf dem Fels. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist in Privatbesitz.
Noch heute soll der Besitzer auf Strom und warmes Wasser verzichten.

Route: Auf dem Rückweg müssen Sie an der ersten Kreuzung nach rechts abzweigen und erreichen nach ca. vier Kilometern das beeindruckende Kap Frehel.

Cap Frehel


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Info: Siebzig Meter über dem Meeresspiegel erhebt sich ein Leuchtturm aus der Nachkriegszeit. Dort sind genügend Parkplätze vorhanden.
Ein Wanderweg führt Sie an der zerklüfteten Küste entlang, die hier steil ins Meer abfällt.
Kleine Blumen, Moos und Gräser geizen dem Fels soviel an Nahrung ab, daß sie blühen können. Ein wahnsinniger Kontrast zu dem tiefblauen Meer.

Cap Frehel Cap Frehel (Bild laden)

Viele Vögel nutzen die Felsritzen als Bruststätten.
Der Weg führt an einem Restaurant vorbei, das direkt an den Fels geklebt wurde.
Auf der Aussichtsterrasse bietet sich ein traumhafter Blick auf die beiden vorgelagerten Felsspitzen "Grande" und "Petite Fauconnières".
Es macht Spaß den unzähligen Seevögeln zuzuschauen, wie sie galant im Fluge Nahrung sammeln und anschließend gekonnt auf den Felsabsätzen landen.

Route: Weiter führt die Tour über die D34 durch das kleine Seebad Pléhérel-Plage nach Sables-d'Or-les-Pins.
Einen der schönsten Sandstrände der ganzen Bretagne finden Sie hier eingerahmt von Pinienwäldern.

Erquy


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Info: Erquy gilt als Hauptstadt der Jakobsmuschel, französisch Coquille St-Jacques. Aus mehr als 80 Schiffen besteht die Fischereiflotte, die allerdings auch anderes als die begehrte Muschel fischt.
Im Gegensatz zu Austern "wachsen" die Jakobsmuscheln natürlich nach und brauchen 8 bis 10 Jahre bis Sie verzehrt werden können.
Der Name der Muschel geht auf die Zeit der Jakobswege zurück. Die Pilger nutzten die Schale der Muschel als transportables Eßgeschirr.
In Erquy finden sich auch sehr schöne Sandstrände.

Route: Sie setzen die Weiterreise am besten auf der Küstenstraße über La Ville Berneuf fort. Schon bald sind Sie in Pléneuf-Val Andrè.

Unterwegs Radwege (Bild laden)

Pléneuf-Val Andrè


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Info: Hier endet die Smaragdküste. Der Ort selbst besteht aus drei Ortsteilen - nur Le Val Andre liegt direkt am Meer, Sie finden hier sehr schöne Strände.
Hier wurde übrigens der älteste menschliche Zahn gefunden. Er soll 200.000 Jahre alt sein.

Route: Der Weg führt weiter auf der der D34 zunächst nach Planguenoual, dann weiter nach Hillion.
Rechts neben der D80 führt eine kleine Straße an einer Ruine vorbei nach Yffiniac.
Von dort aus führt eine idyllische Straße direkt am Meer entlang über "les Greves" und "Bout de Ville" nach St. Brieuc.

St. Brieuc


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Info: Die Stadt der Brücken heißt sie nicht umsonst. Für uns Radfahrer heißt dies auch Steigungen. Fast hundert Meter über dem Meeresniveau auf einem Granitplateau liegt die heute moderne Stadt.
Sehenswert ist die Kathedrale St. Etienne, ein paar alte Häuser und die Viadukte über die Flüsse Gouet und Gouedic.
Die Frage ist nur, ob Sie sich die Stadt mit den vielen Höhenmetern ersparen wollen?
Sehr schön ist jedoch die Umgegend von St. Brieuc.

Route: Fahren Sie in Richtung Pointe du Roselier über den kleinen Ort St. Laurent. Ein Herrlicher Blick auf die gesamte Bucht belohnt Sie.
In "la Ville Agan" kurz nach rechts, dann nach 500 m links abzweigen. Recht bergig geht es nach "les Rosaires" direkt ans Meer.
Rechts an Pordic (schöner Kirchturm) vorbei erreichen Sie schließlich Binic.

Binic


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Info: Binic ist ein kleines Seebad mit römischer Vergangenheit.
Aus der mittelalterlichen, seemännischen Vergangenheit zeugen noch einige stolze Reederhäuser.
Sehr schöner Strand.
Nach Binic fahren Sie am besten auf der wenig befahrenen D21 nach Plouha weiter.
In Plouha fallen Ihnen sicher die vielen Einfamilienhäuser auf. Sie gehören pensionierten Seeleuten, die hier ihren Lebensabend verbringen.

Route: Am besten bleiben Sie die knapp 15 km bis Paimpol auf der D786.
Die kleinen Landstraßen führen kreuz und quer und außer vielen Höhenmetern wäre Ihnen auch nicht gedient.

Beauport Abbey de Beauport (Bild laden)

Info: Nach Plouezec zweigt nach rechts der Weg zur Abbey de Beauport ab. Das alte Prämonstratenser-Kloster - es stammt von 1202 - liegt sehr schön und kann besichtigt werden; neuerdings wird sogar ein Souvenirshop eingerichtet.

Route: Nach weiteren zwei Kilometern sind Sie in Paimpol.

Paimpol


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Info: Der Stadtkern - rund um den "Place du Martray" ist sehr gut erhalten. Winkelige, enge Gassen mit Fachwerkhäusern lassen noch mittelalterliche Atmosphäre aufkommen.

Route: Über die D786 geht die Fahrt weiter nach Lézardrieux. Über eine riesige Stahlbrücke, die den breiten Trieux-Mündungsarm überspannt erreichen Sie die Stadt.
Am besten bleiben Sie auf der D786 bis Trèquier.

Trèguier


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Route: Auch Trèquir erreichen Sie über eine Brücke und fahren an den teilweise noch erhaltenen Stadtmauern der alten Stadt vorbei.
Am besten betreten Sie die wunderschöne Stadt durch das untere Stadttor. Die Straße führt bergauf bis zum sehenswerten Marktplatz.

Trequier Marktplatz (Bild laden)

Info: Ein kleiner Park in der Mitte, rechts die Kathedrale aus dem 14. Jahrhundert mit ihrem berühmten Kreuzgang und rings herum durchweg dreistöckige, sehr schön erhaltene Bürgerhäuser.
Trèquir wurde bereits im 9. Jahrhundert zur Bischofsstadt erhoben.

Kirche Trequier Kathedrale (Bild laden)

Route: Sie fahren weiter nach Plouguiel. Dort bringt Sie die wenig befahrene Straße D70 zunächst nach Penvénan und anschließend nach Port Blanc.

Info: Der Küstenabschnitt nennt sich "Rosa Granit Küste" und zeichnet sich durch riesige, rötliche Granitmonolithe aus.
Der kleine Ort Port Blanc ist einerseits durch seine berühmten Gäste (Charles Lindbergh u.s.w) andererseits durch das Tankerunglück der Torrey Canyon bekannt.
Glücklicherweise sind die Schäden der Ölkatastrophe nicht mehr sichtbar und die Sandstrände des Ortes sind wieder so schön wie zuvor.

Route: Durch die Orte Trévou-Tréguignec, Trélevern und Louannec erreichen Sie Perros-Guirec.

Perros-Guirec


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Info: Die Stadt gehört zu den bekanntesten Seebädern der Bretagne. Schöne Sandstrände und das angenehme, milde Klima (Golfstrom) sind der Grund dafür.
Ein riesiger Yachthafen strahlt Mittelmeeratmosphäre aus.
Eine Kirche aus dem 12. Jahrhundert die den Heiligen St. Guirec und Jakob geweiht ist, finden Sie in der Stadtmitte.

Route: Über eine kleine Bergkuppe längs der Küste erreichen Sie Ploumanach.

Steine Ploumanach (Bild laden)

 

Ploumanach.gif


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Info: Idyllisch liegt der kleine Ort in einer geschützten Bucht. Unzählige Monolithe liegen aufeinander und glänzen in der Abendsonne.
Jedesmal legten wir ein Etappenziel in diesen Ort um den Sonnenuntergang während des hervorragenden Essens geniesen zu können.

PLoumanach Sonnenuntergang (Bild laden)

Wer gern Fisch ißt, ist hier richtig!
Wer noch mehr Steinformationen sehen will ist im nächsten Ort, Tregastel Plage richtig. Unzählige Formen, Tiere, Köpfe formten Wind und Wasser aus den Resten des Steingebirges, das hier vor ca. 300 Millionen Jahren entstand.

Tregastel Steinformationen (Bild laden)

Route: Die Küstenstraße führt weiter bis Penvern. Dort zweigen Sie nach links ab und fahren ca. 500 m dem kleinen Fluß entlang.
Eine kleine Straße, beschildert mit "St. Uzec" führt nach links den Berg hoch.

St. Uzec St. Uzec (Bild laden)

Route: Nach ca. einem Kilometer erreichen Sie einen eigentümlichen Menhir. Über 8 m hoch ragt der Stein aus dem Boden. Um seine vermeintliche Zauberkraft zu bannen, kamen die christlichen Nachfolger der Erbauer auf die Idee, den Stein mit christlichen Symbolen ihrer Religion nutzbar zu machen.

Route: Wenn Sie die kleine Straße weiterfahren passieren Sie die Antennen einer Satellitenfernmeldestation und erreichen anschließend Pleumeur-Bodou.

Pleumeur-Bodou


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Route: Die D21 führt weiter bis Lannion, das sich an den Hügeln längs des Flusses Lèguer ausbreitet.

Lannion


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Info: Lannion muß früher reich gewesen sein. Stolze Stein- und Fachwerkhäuser spiegeln dies noch heute wider.
Die Stadt liegt beidseits des Flusses Lèguer. Sehenswert sind der Flußhafen, der Marktplatz, der Place du General Leclerc und die Hutmacherstraße.
Interessant ist die Kirche Brélévenez , die von den Templern im 12. Jahrhundert gegründet wurde. Eine romanische Krypta finden Sie im Innern der Kirche. Vom Turm der Kirche bietet sich ein beeindruckendes Panorama auf die Stadt.
Das frühere Kloster Ste-Anne liegt links des Flusses.

Route: Über die D11 geht es leicht bergauf über Keranoux nach Ploubezre. Eine schöne Kirche ziert den Ort.

Was man so erlebt:
Hier wollte ich als Kalziumquelle, weil es jetzt bergiger wird, eine Buttermilch kaufen. Im kleinen Ortsladen lud ich mir eine Flasche Orangensaft und eine Tüte "Bretonische Buttermilch" auf den Arm und lief zur Kasse.
Die Verkäuferin fragte mich, ob ich die Milch trinken wolle. Nachdem ich die Frage bejahte, spritzte sie entsetzt und schneller, als ich irgendetwas erwidern konnte auf und holte mir eine Trinkmilch mit blauen Ettiket.
Mein französisch ist zugegebenermaßen gar nicht gut und so versuchte ich mit Händen und Füßen zu erklären, daß die Buttermilch gut für die Muskeln sei. Sie wiederum erklärte mir, daß man die bretonische Buttermilch zu Kartoffeln esse und nicht trinken könne. Nachdem ich ihr glaubhaft versichern konnte, daß ich immer Buttermilch trinke und immer noch gesund bin durfte ich kopfschüttelnd die Buttermilch kaufen.

Route: Der Weg geht weiter auf der wenig befahrenen D11. Nach knapp zwei Kilometern stehen fünf Granitkreuze an einer Wegkreuzung zur Chapelle de Kerfons. Der Ausflug dorthin lohnt sich. Zwischen alten Kastanienbäumen steht die kleine Kapelle mit ihrem Kalvarienberg. Im Innenbereich finden Sie einen liebevoll geschnitzten Lettner.

(Kalvarienberge sind typisch für die Bretagne. Meist bestehen sie aus recht umfangreichen Kreuzigungsgruppen. Oft sind dort Szenen der Kirchengeschichte mit zeitgenössischen Figuren und Charakterzügen dargestellt. -> Tour 2 berichtetet umfangreich darüber )

Route: Fahren Sie am besten zurück zur D11. Einige Kilometer weiter zweigt nach rechts die Straße zum Chateu de Kergrist ab.
Das schöne Schloß wirkt durch seine vielen Baustile. Gotischer Hauptbau mit barocken Seitenflügeln umrahmt von einem exakt angelegten französischem Park.
Wieder auf der D11 erreichen Sie ein kleines Schlößchen, das für seine Gänseleber wirbt. Sie sind jetzt am Ortsrand von Plouaret.
Hier zweigen Sie nach links in Richtung "le Vieux Marchè" ab.

Über Belle-Isle-en-Terre, Callac, Carhaix-Plouguer erreichen wir Pleyben und besichtigen dort den einmaligen Kalvarienberg.
Auf dem Weg zur Westküste erreichen wir Quimper.

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Fahrrad-Tour Nordküste
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