www.Fahrrad-tour.de



Donauradweg auf ungarischer Seite

Donauradweg: Von Bratislava nach Komarom

Donau-Radweg

[ Unterkunft | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]
Stand: 18.04.2012
 

Kurzbeschreibung:


(Seitenanfang)

11. Etappe Donauradweg: Bratislava bis Komarom

Der Donauradweg führt von Bratislava auf der ungarischen Seite weiter.
Bratislava ist in der Zeit des österreichisch-ungarischen Reiches die kulturelle Vorstadt Wiens gewesen. Zahlreiche Komponisten führten dort ihre Werke erstmals auf. Ein großer Teil der Sehenswürdigkeiten ist erhalten geblieben.
Heute ist Bratislava Hauptstadt der Slowakei.
Kurz hinter der Hauptstadt beginnt der umstrittene Donau-Stausee.
Bei Cunovo zweigen Sie nach rechts ab und durchqueren längs den Altarmen der Donau ein Feuchtgebiet der kleinen ungarischen Tiefebene.
In Györ erreichen Sie wieder ein kulturelles Highlight. Kulturdenkmäler aus zweitausendjähriger Geschichte warten dort.
Auf Wirtschaftswegen und kleinen Straßen erreichen Sie dann Bablona, das für sein Gestüt weltbekannt ist. Über einen einzigen Berg kommen Sie nach Acs und erreichen dann Komarom.

Ausgangspunkt: Bratislava
Endpunkt:
Komarom
Streckenlänge: 127,0 km einfach
Fahrzeit: ca. 7 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 104 m

 

bikeline-Radtourenbuch. Donau-Radweg 3

Bücher zur Tour

Karten zum Donauradweg

Zimmer auf der Tour

Alle Veranstalter
Karten
Fahrradatlas Slowakei 1:100.000
Bratislava 1:15.000
bikeline-Radtourenbuch. Donau-Radweg 3

Hier können Sie buchen:

 

 

Karte:


(Seitenanfang)

 

Karte Donauradweg 11.Etappe Ungarn 

 

Karten für diese Etappe:

bikeline-Radtourenbuch. Donau-Radweg 3

Orte am Weg:


(Seitenanfang)

Bratislava
Cunovo
Dunakiliti
Dunasziget
Cikolasziget
Kisbodak
Dunaremete
Lipot
Hedervar
Asvanyraro
Dunaszeg
Györladdamer
Györzamoly
Györujfaalu
Györ
Györszentivan
Bönyretalap
Bana
Babolna
Acs
Komarom

 


Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt


Bratislava


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Dunakiliti: 16,0 km, <- Bratislava: 0,0 km,
->O Ziel: 127 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Sehenswert: Burg (Hrad), St. Martinsdom, Franziskanerkirche, Altes Rathaus, Türme und Tore

Eine mächtige, sehr gut erhaltene Burg (Hrad) ist Wahrzeichen und Regierungssitz von Bratislava.

Burg in Bratislava Burg in Bratislava (Bild laden)

Pressburg war vom 16. Jahrhundert an Hauptstadt Ungarns und gleichzeitig Krönungsstadt der ungarischen Könige. Ungarn hatte seinerzeit eine ganz andere Ausdehnung und schloss die Gebiete der Slowakei und Tschechiens ein.
Nach dem Frieden von Pressburg und dem Ende des heiligen-römischen Reiches kam Pressburg zur Doppelmonarchie Österreich-Ungarn.

Palais Grassalkovich Palais Grassalkovich (Bild laden)

Jugendstil an allen Ecken Jugendstil an allen Ecken (Bild laden)

Zahlreiche sehr schöne Straßenzüge mit Jugendstilfassaden stammen aus dieser Zeit.
Heute ist Pressburg eine moderne Stadt und Hauptstadt der Slowakei.
In den Einkaufsstraßen merken Sie nicht, ob Sie in Rom, Stuttgart oder Bratislava sind.

Nationaltheater in Bratislava Nationaltheater in Bratislava (Bild laden)

Einzig der Standard und die Preise in manchen Hotels sind unverhältnismäßig: Die Preise sind nahezu gleich wie bei uns, der Standard in einigen Hotels ist auf weit niedrigerem Niveau. Lassen Sie sich die Zimmer vorher zeigen.
Die europäischen Ketten sind im allgemeinen qualitativ besser.

Das Essen orientiert sich in der Stadt an unseren Standards: Pizzerien, Cafés, als wären Sie in Hamburg oder München.

Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich an der Brücke "Novy Most", der alten Brücke.
Alternative: Sie könnten auch noch der Donau-Promenade folgen und dann am östlichen Ende der Altstadt über die Apollobrücke über die Donau fahren.
Bei beiden Varianten erreichen Sie auf der südlichen Donauseite einen Radweg, der stadtauswärts führt.

Auf den ersten paar hundert Metern begegnen Sie noch Spaziergängern, Frauen mit Kinderwägen, Radfahrern und Inlinern.
Kaum zwei Kilometer weiter sind es nur noch die beiden letzteren.

Der Rad-, Wander- und Inlinerweg ist in Stadtnähe kulinarisch noch gut erschlossen. Ab und zu sieht man Imbiss- und Getränkebuden am Weg.
Nach etwa drei Kilometern trennt sich der Radweg vom Wanderweg.

Radweg auf Nebenwegen Radweg auf Nebenwegen (Bild laden)

Hintergrundinformation: Ein paar Kilometer nach Bratislava beginnt ein gigantisches, aber sehr umstrittenes Donaukraftwerk. Die riesige Anlage war in sowjetischer Brüderzeit im Jahre 1977 beschlossen worden.
Durch das Kanalisieren der Donau in einem künstlichen Bett sollte auf über 100 km Länge die Donau gestaut und die Auenlandschaft zur Stromgewinnung geflutet werden.
Ungarn stieg 1981 aus dem Vertrag aus und beendete die Bautätigkeiten.
Der Anruf des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag verurteilte beide Länder, das Projekt gemeinschaftlich, umweltverträglich weiter zu führen.
Im jetzigen Zustand fließt parallel zur alten Donau ein bis zu 700 Meter breiter Kanal. An diesem gibt es zwei Kraftwerke: am Anfang bei Cunovo und nach 38,5 km nutzen sie den Höhenunterschied der Donau zur Energiegewinnung.

Der Radweg folgt zunächst einem Entwässerungsgraben längs des Dammes.



Cunovo


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Dunakiliti: 15 km, <- Bratislava: 16,0 km,
->O Ziel: 111 km, O<- Ausgangspunkt: 16,0 km

Sehenswert: Staumauer, Danubia Meulensteen Art Museum

Bei der Staustufe zweigt diese Variante nach rechts ab und führt etwa drei Kilometer weiter.
Sie überqueren den "Rusosky Kanal" und erreichen eine kleine Straße. Dieser Straße folgen Sie nach links in Richtung der ungarischen Grenze.
Ohne Probleme dürfen Sie in der Regel passieren.

Nach der Grenze erreichen Sie nach 1,5 Kilometern den Ortseingang von "Rajka". Gleich bei der ersten Abzweigung zweigen Sie nach links ab und folgen der Ausschilderung durch den kleinen Ort.

Kurz vor dem Wald überqueren Sie wieder einen Entwässerungskanal und fahren nun am Wald entlang weiter.
Nach der Überquerung der "Mosoni Duna" fahren Sie nun einem kleinen Fluss entlang weiter bis zum Ort "Dunakiliti".



Dunakiliti


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Dunasziget: 7,0 km, <- Bratislava: 15,0 km,
->O Ziel: 96,0 km, O<- Ausgangspunkt: 31,0 km

Sehenswert: Kleine Schüttinsel

Sobald Sie im Ort die Hauptstraße erreichen, zweigen Sie nach links ab und folgen dem Radweg, der den Golfplatz umgeht.

Schon bald nach dem Ort passieren Sie den Weiler "Teifalusziget". Selbst hier in dem kleinen Ort gibt es neben der Kirche ein kleines Restaurant.
Der Fahrradweg durchquert das natürliche Feuchtgebiet entlang der Donautalarme.

Klatschmohn ist überall Klatschmohn ist überall (Bild laden)

Entlang einer losen Bebauung erreichen Sie nun "Dunasziget".



Dunasziget


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Cikolasziget: 1,0 km, <- Dunakiliti: 7,0 km,
->O Ziel: 89,0 km, O<- Ausgangspunkt: 38,0 km

Sehenswert: Donauauen

Der Radweg zweigt im Ort nach links ab und erreicht ohne sichtbare Trennung den Ort "Cikolasziget".
Die Begegnung mit freundlichen einheimischen Menschen und auch aufgeschlossenen Urlaubern unterscheiden diese ungarische Wegführung vom tristen Weg auf dem Damm der slowakischen Seite, auf dem Sie fast niemandem begegnen.



Cikolasziget


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Kisbodak: 7,0 km, <- Dunasziget: 1,0 km,
->O Ziel: 88 km, O<- Ausgangspunkt: 39 km

Sehenswert: Donauauen

Der Radweg verlässt den Ort und führt auf einem unbefestigten Weg weiter. Bald erreicht er eine kleine Straße und führt am Wald entlang. In Richtung "Püski".
In "Püski" können Sie entscheiden, ob Sie direkt nach "Dunaremete" radeln oder den Abstecher nach "Kisbodak" wählen.



Kisbodak


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Dunaremete: 3,5 km, <- Cikolasziget: 7,0 km,
->O Ziel: 81,0 km, O<- Ausgangspunkt: 46,0 km

Sehenswert: Landschaft

Folgen Sie der Beschilderung aus dem Ort hinaus bis zu einem Wegkreuz. Dort zweigen Sie nach rechts ab und folgen dem unbefestigten Weg entlang des Donauwaldes. Nach einem guten Kilometer zweigen Sie nach rechts ab und erreichen die Straße von "Püski" in Richtung "Lipot".
Bald darauf beginnen die ersten Häuser von "Dunaremete".



Dunaremete


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Lipot: 4,0 km, <- Kisbodak: 3,5 km,
->O Ziel: 77,5 km, O<- Ausgangspunkt: 49,5 km

Sehenswert: Ruhiger Ort

Entlang der kleinen Häuser durchradeln Sie den Ort in Richtung "Lipot".

Kurz vor "Lipot" passieren Sie einen Weiher mit Bademöglichkeit.
Hier ist auch ein Rastplatz für Radfahrer.



Lipot


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Hedervar: 3,0 km, <- Dunaremete: 4,0 km,
->O Ziel: 73,5 km, O<- Ausgangspunkt: 53,5 km

Sehenswert: Kirche

In Lipot gibt es ein Restaurant.
Wenn Sie von "Dunaremete" kommen, zweigen Sie auf die größere Straße in Richtung Ortsmitte ab.
Bald erreichen Sie die Kirche. Dort finden Sie ein Schild, das nach rechts in Richtung "Hedervar" zeigt.



Hedervar


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Asvanyraro: 3,0 km, <- Lipot: 3,0 km,
->O Ziel: 70,5 km, O<- Ausgangspunkt: 56,5 km

Sehenswert: Schloss Hedervar

Das Schloss in Hedervar ist in Privatbesitz und wurde zu einem Hotel umgebaut. Ein schöner Park umgibt die ehemalige gotische Burg.

Folgen Sie anfangs der Straße nach "Asvanyraro". Nach kurzer Zeit beginnt rechts der Straße ein Radweg, der bis "Asvanyraro" führt.



Asvanyraro


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Dunaszeg: 7,5 km, <- Hedervar: 3,0 km,
->O Ziel: 67,5 km, O<- Ausgangspunkt: 59,5 km

Sehenswert: Barocker Kreuzweg

"Asvanyraro" ging aus den Orten "Asvany" und "Raro" hervor und hat heute etwa 2000 Einwohner. Früher lebten die Bewohner vom Schiffshandwerk und der Goldwäsche.

Von "Asvanyraro" aus führt neben der Straße ein gut ausgebauter Radweg 7 km weit bis "Dunaszeg".



Dunaszeg


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Györladdamer: 2,0 km, <- Asvanyraro: 7,5 km,
->O Ziel: 60,0 km, O<- Ausgangspunkt: 67,0 km

Sehenswert: Dorfmuseum

Das Dorf ist idyllisch an der "Moseni-Duna" gelegen und hat auf der anderen Seite einen kleinen See.

Der normale Radweg führt wieder auf einem gut ausgebauten Radweg längs der Straße in Richtung Györ.

Es gibt aber Alternativen längs der "Mosoni-Duna", die verkehrsärmer und idyllischer verlaufen.



Györladdamer


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Györzamoly: 2,0 km, <- Dunaszeg: 2,0 km,
->O Ziel: 58,0 km, O<- Ausgangspunkt: 69,0 km

Sehenswert: Kleines Dorf

Auf dem Radweg fahren Sie am Dorfrand weiter in Richtung "Györladdamer".



Györzamoly


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Györujfaalu: 3,0 km, <- Györladdamer: 2,0 km,
->O Ziel: 56,0 km, O<- Ausgangspunkt: 71,0 km

Sehenswert: Kleines typisches Dorf

Auch hier führt die Straße nach Györ am Ortsrand entlang. Auf dem Radweg passieren Sie den Ort.
Auf dem Radweg nach "Györujfaalu" überqueren Sie einen kleinen Fluss.



Györujfaalu


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Györ: 4,0 km, <- Györzamoly: 3,0 km,
->O Ziel: 53,0 km, O<- Ausgangspunkt: 74,0 km

Sehenswert: Kleines Dorf

Schön asphaltiert führt der Radweg in Richtung "Györ".
Das letzte Stück radeln Sie entlang der "Mosoni-Duna".
Bitte unbedingt den blauen Radwegschildern ins Stadtzentrum folgen.



Györ


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Györszentivan: 4,5 km, <- Györujfaalu: 4,0 km,
->O Ziel: 49,0 km, O<- Ausgangspunkt: 78,0 km

Sehenswert: Basilika, Benediktinerkirche, Bischofsburg, Karmeliterkirche. Altstadt mit prächtigen, meist barocken Gebäuden

Benediktinerkirche Benediktinerkirche (Bild laden)

Györ war schon von Kelten bewohnt, sie wurden aber von Römern vertrieben, die hier die Siedlung "Arrabona" errichteten.
Die ungarische Bauphase begann im 9. Jahrhundert. Heute erhalten sind noch Reste der Burg, die aber durch die vielen Jahrhunderte mehrmals kräftig umgebaut wurde. Nach dem 16. Jahrhundert wurde sie durch die Gefahr der angreifenden Türken zu der größten Festung Europas ausgebaut.

Ehemalige Bischofsburg Ehemalige Bischofsburg (Bild laden)

Die Basilika wurde schon im 11. Jahrhundert begonnen. Heute ist sie, durch die Umbauten in den jeweiligen Stilepochen, eine wohlgeformte Mischung aus diesen. Der Großteil der Sehenswürdigkeiten liegt am Ufer des Zusammenflusses der "Raba" und der "Mosoni Duna".

Karmeliterkirche Karmeliterkirche (Bild laden)

Den modernen Charakter erhält Györ unter anderem vom modernsten Theatergebäude ganz Ungarns, das in Form einer mächten Skischanze mitten in der Stadt steht. Das schwarz-weiße Äußere wurde aus Fliesen Victor Vasarelys gestaltet.

Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich an der "Arpad ut" und folgen ihr zunächst kerzengerade aus dem Zentrum.
Gut beschildert geht es dann auf einem Radweg längs der Staatsstraße 81 in Richtung "Tata" aus der Stadt hinaus über moderne Brücken hoch über der Eisenbahn.
An einem großen Kreisverkehr geht es an der dritten Ausfahrt auf der "Hecsei ut" weiter, dann nach rechts und wieder über einen Kreisverkehr und die Bahnlinie weiter. Jenseits der Bahnlinie zweigt der Radweg nach rechts ab und folgt einem separaten Radweg abseits des Verkehres des Industriegebietes in Richtung "Györszentivan".

Nach gut vier Kilometern durch eine ebene Landschaft erreichen Sie den Vorort von Györ: "Györszentivan".



Györszentivan


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Bönyretalap: 11,0 km, <- Györ: 4,5 km,
->O Ziel: 44,5 km, O<- Ausgangspunkt: 82,5 km

Sehenswert: Große gelb-weiße Kirche

Kirche in Györszentivan Kirche in Györszentivan (Bild laden)

Beim Erreichen des Ortes zweigen Sie beim Kreisverkehr an der ersten Abzweigung nach rechts ab, überqueren dann die Hauptstraße nach Györ und fahren auf der "Egressy ucta" weiter. Auf dieser Straße bleibend überqueren Sie eine schräg kreuzende Straße und erreichen bald den Bahnhof.
Nach etwa zwei Kilometern überqueren Sie am einzigen Bahnübergang die Gleise und folgen auf der anderen Seite der kleinen Straße nach "Nagyhegi".

Häuser in Nagyhegi Häuser in Nagyhegi (Bild laden)

Leicht bergauf fahren Sie nun an vielen sehr schönen Häusern mit Obstgärten und glücklichen Hühnern vorbei.

Nach gut zwei Kilometern zweigt die Straße nach links ab und folgt wenige hundert Meter einem Feldweg.
Danach folgen Sie dem asphaltierten Weg nach rechts in den Wald und überqueren die Autobahn "M1".

Auf einer kleinen Straße geht es nun bergab - entlang von einzelnen Gehöften - am Waldrand entlang.

Ein Kreuz am Weg Ein Kreuz am Weg (Bild laden)

Freundliche Menschen sitzen oft vor ihren Häusern, winken und fragen "Deutsch?". Keine Ahnung, an welchen Äußerlichkeiten man schon aus der Ferne richtig erkannt wird. Wahrscheinlich sind Einheimische nicht auf Fahrräder zu bewegen.

Durch den Wald erreichen Sie die Landstraße von "Györ" nach "Babolna", der Sie nach links folgen.
Der Radweg führt auf der Straße im Wald nach "Bönyretalap".



Bönyretalap


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Bana: 7,5 km, <- Györszentivan: 11,0 km,
->O Ziel: 33,5 km, O<- Ausgangspunkt: 93,5 km

Sehenswert: Kleiner typischer Ort mit zwei Kirchen

Kirche in Bönyretalap Kirche in Bönyretalap (Bild laden)

Der Radweg führt auf der kleinen Landstraße, die von einer Pappelallee umrahmt wird, leicht bergauf und überquert einen kleinen Hügel.



Bana


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Babolna: 4,0 km, <- Bönyretalap: 7,5 km,
->O Ziel: 26,0 km, O<- Ausgangspunkt: 101,0 km

Sehenswert: Unberührter Ort

In Bana liegt der Dorfteich mitten im Ort. Zahlreiche Angler sind hier versammelt und fischen ihren "Catch of the Day".

"Catch of the Day" "Catch of the Day" (Bild laden)

Die kleine Landstraße ist gleichzeitig der Radweg. Es herrscht kaum Verkehr, es sei denn ein Pferdefuhrwerk begegnet Ihnen.

Gemächlich mit einem PS Gemächlich mit einem PS (Bild laden)

Kurz vor "Bablona" beginnt ein Radweg rechts der Straße.

Folgen Sie in Bablona auf dem Kreisverkehr der ersten Straße nach rechts in die Ortsmitte.



Babolna


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Acs: 9,0 km, <- Bana: 4,0 km,
->O Ziel: 22,0 km, O<- Ausgangspunkt: 105,0 km

Sehenswert: Pferdegestüt Babolna, Museum

Babolna konnte sich durch sein erfolgreiches Kombinat (Federvieh) eine Sonderstellung erarbeiten.
Das Gestüt Babolna züchtet die besten und schnellsten Pferde Ungarns.

Bablona: Ein Pferdenkmal schmückt einen Park Ein Pferdedenkmal schmückt einen Park (Bild laden)

Ein stilvolles Herrschaftsgebäude und Parkanlagen gehören zu dem Gestüt.

Das Gestüt Bablona Das Gestüt Bablona (Bild laden)

Zur Weiterfahrt müssen Sie zurück zum Kreisverkehr und dort in Richtung Acs weiterfahren. Es gibt hier nur den Radweg auf der Straße, die zwar gut ausgebaut, aber wenig befahren ist.

Straße nach Acs Straße nach Acs (Bild laden)

Zunächst geht es bergauf auf einen Hügel mit weiter Aussicht auf das Donautal, dann geht es ebenso schnell bergab ins Tal. Dort überqueren Sie die Autobahn "M1" und erreichen danach den Ort "Acs".



Acs


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Komarom: 13,0 km, <- Babolna: 9,0 km,
->O Ziel: 13,0 km, O<- Ausgangspunkt: 114,0 km

Sehenswert: Langgezogenes Dorf

Der Ort ist lang auseinander gezogen, hat aber glücklicherweise einige "Bars", in denen man etwas trinken kann.

Acs ist ein Straßenort Acs ist ein Straßenort (Bild laden)

Komischerweise erkennt man mich dort immer als Deutschen und will irgendwelche Deals mit mir machen, bei denen ich immer die Zeche zahlen müsste.
Ist es die Kamera, mein Gesicht oder nur die Tatsache, dass ich mit dem Rad unterwegs bin? Ein Ungar würde das wahrscheinlich nicht unbedingt tun.

In "Acs" erreichen Sie durch den Ort die Kreuzung mit der Bahnlinie.
Kurz davor geht ein Weg nach rechts ab, führt zunächst durch ein Wohngebiet und dann durch die Felder in den Wald.

Der Radweg führt durch den Wald hindurch und hält sich prinzipiell nach links.
Er erreicht die Bahnlinie und folgt ihr etwa 100 Meter. Danach geht es nach rechts ab auf eine kleine Straße, der Sie etwa 1,5 km folgen.

Die Straße nach Komarom Die Straße nach Komarom (Bild laden)

An einer Kreuzung geht es nach links gut drei Kilometer kerzengeradeaus auf Komarom zu.
Danach erreichen Sie die ersten Häuser von "Komarom".



Komarom


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Komarom: 0 km, <- Acs: 13,0 km,
->O Ziel: 0 km, O<- Ausgangspunkt: 127,0 km

Sehenswert: Thermalbad, Alte Festungsanlagen

"Komarno" entstand schon lange vor der neuen Zeitrechnung. Die Römer erbauten das Lager "Brigetio".
Im 10. Jahrhundert entwickelte sich die damals ungarische Stadt als Bezirksresidenz.
Im 16. Jahrhundert wurde eine Festung gegen die Türken erbaut, die auch bei beiden Angriffen der Türken nicht eingenommen werden konnte.

Eine Hauptattraktion ist das Bad Eine Hauptattraktion ist das Bad (Bild laden)

In den napoleonischen Kriegen suchte hier sogar der Kaiser Zuflucht und wollte aus der Festung eine Garnisonsstadt mit 200.000 Mann machen.
Die Weiterentwicklung der Schusswaffen machte - wie in vielen Garnisonsstädten- einen Strich durch die Rechnung.
Ein gewaltiger Brand im Jahre 1848 und ein Erdbeben zerstörten das historische Komarno weitgehend.
Nach dem ersten Weltkrieg wurde Komarom in einen slowakischen und in einen ungarischen Bereich - getrennt durch die Donau - aufgeteilt.

Brücke der Freundschaft Brücke der Freundschaft (Bild laden)

Das heutige ungarische "Komarom" ist kleiner als das slowakische "Komarno".
Ein recht großes Thermalbad und die Reste der Befestigungsanlagen (Igmandi eröd) sind sehenswert.

Die Festung Igmandi-eröd Die Festung Igmandi-eröd (Bild laden)

Europaplatz in Komarno Europaplatz im ungarischen Komarno (Bild laden)





Anschlusstour


(Seitenanfang)

Etappe 10: Wien bis Bratislava
Etappe 11: Bratislava bis Komarom

Übersicht der Donauradwegetappen: Übersicht



Fahrrad Angebote günstig kaufen bei fahrrad.de

.