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Oberelchinger Martinstor
Oberelchingen
Oberelchingen liegt zwischen Donau und Südhang der Alb
530 m ü. M.
Der Ort ist entstanden durch das Benediktinerkloster Elchingen,
an dessen Standort sich vorher eine Burg befand.
Burg und Kloster erhielten ihren Namen von dem benachbarten Ort
Unterelchingen, der lange Zeit nur Elchingen hieß.
Das Kloster, gestiftet nach 1100, lag ursprünglich an der
Donau und wurde um 1140 in die Burg verlegt. Nach Zerstörung
im Jahre 1546 und im Dreißigjährigen Krieg wurden
die Klostergebäude - zuletzt um die Wende vom 17. zum 18.
Jahrhundert- erneuert.
Die Klosterkirche St. Peter und Paul (seit 1804 Pfarrkirche)
ist in ihrem Kern noch der romanische, 1146 errichtete Bau.
1774 wurde der Mönchschor in Spätrokoko und das Langhaus
1782-1785 in klassizistischen Formen und mit Gemälden des
Trierer Hofmalers Januarius Zick ausgestattet.
Das Gnadenbild der schmerzhaften Mutter Gottes ist seit Jahrhunderten
Ziel zahlreicher Wallfahrer.
1802 wurde das Kloster von bayerischen Soldaten besetzt und aufgehoben,
1807 wurden die Klostergebäude verkauft und bis auf die
Kirche, das Martinstor und das Amtshaus (nun Grundschule) sowie
einen Teil der Klostermauer abgebrochen.
Der heutige Pfarrhof wurde 1844 erbaut, seit 1921 wird die Pfarrei
von Ordenspriestern der Kongregation der Oblaten versehen. Im
Oktober 1805 zwang Napoleon die österreichische Armee zur
Schlacht von Elchingen.
Seit 1900 ist Oberelchingen Haltestelle der Bahnlinie Ulm
- Aalen und hat seit 1954 Anschluß an die Bundesautobahn
A8 (Stuttgart - München (Autobahnzufahrt und -ausfahrt Oberelchingen).
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