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Elbe-Radweg von Prag nach Cuxhaven

2. Etappe Elberadweg von Melnik nach Bad Schandau

Elbe-Radweg

[ Unterkunft | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]
Stand: 18.01.2012
 

Kurzbeschreibung:


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Die Radtour beginnt in Melnik. Hier fließen Moldau und Elbe zusammen.
Von dem auf einem Felsplateau liegenden Melnik aus haben Sie einen schönen Blick über das Elbetal.
Am linken Ufer der Elbe geht es nun immer in Flussnähe auf wenig befahrenen Nebenstraßen weiter bis Roudnice.
Bald erreichen Sie das tragisch bekannte Theresienstadt. Nicht weit davon auf der rechten Elbeseite liegt die Bischofsstadt Litomerice.
Hier beginnt nun langsam das Böhmische Mittelgebirge, das mit steilen Berghängen die Elbe einengt und einen romantischen Elbverlauf erzwingt.
Decin ist die nächste größere Stadt.

Ausgangspunkt: Melnik
Streckenlänge
: 143,0 km
Fahrzeit: ca. 7 -8 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 160 m
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

Bikeline Radtourenbuch, Elberadweg 1
Bikeline Radtourenbuch, Elberadweg 2

Elberadweg Magdeburg bis Cuxhaven

Zimmer auf der Tour

Alle Veranstalter
Karten
Fahrradatlas Tschechien 1:100.000
Alle Karten 1:75.000
Führer Elberadweg 1

Elbe Radtouristik Gepäcktransport Veranstalter Radreisen

 

Karte:


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Karte Elberadweg Etappe 2 

Wir empfehlen die Karten:
Tschechien 1:75.000 von SHOCart
Deutschland: 1:50.000 der Landesvermessungsämter

Karten für diese Etappe:

101 Sächsisch-Böhmische Schweiz bestellen
107 Böhmisches Mittelgebirge bestellen

 

Orte am Weg:


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000,0 km Melnik
007,5 km Libechov
016,5 km Steti
018,5 km Racice
024,5 km Dobrin
028,5 km Roudnice
047,5 km Theresienstadt
052,0 km Litomerice
060,0 km Velke Zernoseky
065,0 km Prackovice
072,0 km Sebuzin
079,5 km Strekov
083,0 km Usti
091,5 km Valtirov
094,5 km Velke Brezno
098,0 km Male Brezno
115,0 km Decin
118,0 km Horni Zleb
122,5 km Certova Voda
127,0 km Dolni Zleb
132,5 km Hrensko
143,0 km Bad Schandau

 


Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt


Melnik


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Entfernungen: -> Steti: 16,5 km, <- Melnik: 0,0 km,
->O Ziel: 143,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Sehenswert: Schloss Melnik, Kapuzinerkloster, Aussicht auf das Elbetal und den Moldaukanal

"Melnik" besitzt durch seine strategisch günstige Lage schon seit dem 10. Jahrhundert eine wehrhafte Burg. Im 13. Jahrhundert wurde die Festung in ein wohnliches, gotisches Schloss umgebaut.
Heute sind der Schlosshof und der Weinkeller zu besichtigen. Das Schloss wurde 1992 privatisiert und seine Besitzer bauen herrlichen Wein und Sekte an.

Melnik: Blick auf den Stadtturm Blick auf den Stadtturm (Bild laden)

Die Stadt "Melnik" besitzt viele historische Gebäude mit Arkadengängen. Auf dem Marktplatz finden Sie viele Renaissancebauten.

Melnik: Blick auf den Marktplatz Blick auf den Marktplatz (Bild laden)

Eine prächtige Aussicht bietet sich zwischen Schloss und Kirche auf das Mündungstal der Elbe und der Moldau, die hier noch mit einem Kanal zusammenfließen. Der Hang zur Elbe ist mit schönen Villen und riesigen Gärten bebaut.

Melnik: Zusammenfluss von Elbe und Moldau Zusammenfluss von Elbe und Moldau (Bild laden)

Beim Essen in "Melnik" sollten Sie den hervorragenden Wein, der an den steilen Elbhängen angebaut wird, probieren.

Tourbeschreibung:
Zur Weiterfahrt radeln Sie vom Schloss vor zum Marktplatz. Folgen Sie der Straße, die parallel der dem Rathaus abgewandten Seite verläuft und überqueren die erste Kreuzung nach dem Marktplatz. Dann - wenige hundert Meter später - zweigt nach links ein asphaltierter Fußweg ab, der steil ins Tal führt.
Hier erreichen Sie eine Stahlbrücke über die Elbe.

Melnik: Blick auf Schloss Melnik Blick auf Schloss Melnik (Bild laden)

Einen herrlichen Blick auf das Schloss und die Weinberge erhalten Sie als Abschiedsblick.

Der Radweg folgt nun (ohne Beschilderung) auf einer separaten Spur der Landstraße nach "Brozanky", einem kleinen Dorf, das noch die Ausstrahlung der sechziger Jahre hat.

Hier fahren Sie nun in Richtung "Vlineves" weiter. Die kleine Landstraße verläuft zwischen Streuobstwiesen und dem Elbwald nach Norden. Sie bleiben auf dieser Straße und erreichen nach etwa zwei Kilometern die ersten Häuser von "Dolni Berkovice".

Nun sind schon die Kamine und der mächtige Kühlturm des Kraftwerkes "Melnik" in Sichtweite. Direkt an der Wolkenmaschine - einem 50 Meter hohen Verdunstungsturm - entlang radeln Sie am endlos großen Kraftwerk vorbei.

Auf dem Weg durch Horni Pocaply Auf dem Weg durch Horni Pocaply (Bild laden)

Der nächste Ort heißt "Horni Pocaply" und liegt wieder direkt an der Elbe. Endlose Mais-und Getreidefelder begleiten nun die Straße, die sich jetzt wieder direkt zur Elbe hin wendet.




Auf der rechten Elbseite liegt Libechov.

Libechov


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Entfernungen: -> Steti: 10,0 km, <- Melnik: 7,5 km,
->O Ziel: 108,0 km, O<- Ausgangspunkt: 7,5 km

Sehenswert: Schloss mit Museum der asiatischen Kulturen




Auf der anderen Elbseite liegt nun "Steti". Eine Alternativroute von Melnik, die auf einer stärker befahrenen Straße verläuft, kommt hier über die Brücke wieder zur Hauptroute.

Steti


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Entfernungen: -> Racice: 2,0 km, <- Melnik: 16,5 km,
->O Ziel: 126,5 km, O<- Ausgangspunkt: 16,5 km

Der Elberadweg verläuft nun auf der linken Seite des Flusses weiter. Im Wesentlichen folgt er einer Elbschleife nach rechts und folgt dann der Eisenbahn.




Racice


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Entfernungen: -> Dobrin: 6,0 km, <- Steti: 2,0 km,
->O Ziel: 124,5 km, O<- Ausgangspunkt: 18,5 km

Nach einem Bahnübergang erreichen Sie den kleinen Ort "Racice". Der Ort ist landwirtschaftlich geprägt und besteht nur aus wenigen Häusern.

Die Straße überquert nun nochmals die Gleise und durchquert den Ort "Zaluzi".

Entlang der Felder, die meist von Wegwarte und Kamille gesäumt sind, geht es nun in ein leicht bewaldetes Gebiet. Ein kleiner romantischer Friedhof zeigt den Beginn des Dorfes Dobrin.




Dobrin


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Entfernungen: -> Roudnice: 4,0 km, <- Racice: 6,0 km,
->O Ziel: 118,5 km, O<- Ausgangspunkt: 24,5 km

Dobrin scheint mehr Stolz zu besitzen, als die Orte auf der Strecke davor. Ein kleiner Uhrturm präsentiert stolz den Ortsnamen "Dobrin".

Die Straße überquert nun wieder die Bahnlinie und erreicht bald das Industriegebiet von Roudnice.
Hier folgen Sie der Straße zur Stadtmitte und radeln bei der Donaubrücke dann hoch ins Stadtzentrum.




Roudnice


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Entfernungen: -> Thersesienstadt: 19,0 km, <- Dobrin: 4,0 km,
->O Ziel: 114,5 km, O<- Ausgangspunkt: 28,5 km

Sehenswert: Schöner Stadtplatz, Barockes Schloss, Klöster, Berg Rip

Roudnice hat eine lange, bewegte Geschichte. Im zwölften Jahrhundert wurde es erstmals erwähnt.
Ende des 12. Jahrhunderts wurde eine mächtige Burganlage auf einem Hügel neben der Elbe erbaut. Im Mittelalter entstand dann ein Augustiner-Chorherrenstift und mit französischem Einfluss eine mächte, steinerne Elbbrücke.

Am dreieckigen Stadtplatz in Roudnice Am dreieckigen Stadtplatz in Roudnice (Bild laden)

Das bis heute erhaltene Kapuzinerkloster wurde im 14. Jahrhundert erbaut, zur selben Zeit wurde die Stadt mit Mauern und Türmen befestigt.
Der Erzbischof Jan Ocko von Vlasim erweiterte die Stadt schließlich um die Neustadt, so dass der bis heute dominierende dreieckige Stadtplatz entstand
In den späteren Jahrhunderten erblühte die Stadt und zahlreiche barocke Gebäude entstanden. Sogar die Burganlage wurde teilweise abgerissen, um einem barocken Schloss Platz zu machen.

Schloss Roudnice Schloss Roudnice (Bild laden)

Zur Weiterfahrt radeln Sie wieder zur Brücke und dann neben der Brücke auf die Straße, die zum Bahnhof führt. (Wir wählen die verkehrsmäßig ruhigere Variante links der Elbe über "Theresienstadt")

Von hier aus können Sie zwischen Elbe und den Gleisen auf einem Naturweg bis "Zidovice" radeln und dort wieder auf die Straße wechseln oder als Variante:
Am Bahnhof links der Gleise bleiben und auf einer verkehrsberuhigten Straße entlang des jüdischen Friedhofes bergauf fahren.

Jüdischer Friedhof Jüdischer Friedhof (Bild laden)

Oben erreichen Sie dann einen Kreisverkehr, bei dem Sie die erste Straße nach rechts wählen und auf den Hügeln dem Elbeverlauf folgen.
Nach einer Straßenverzweigung radeln Sie nach rechts und erreichen an endlosen Sonnenblumenfeldern bergab ebenfalls "Zidovice".

Riesige Sonnenblumenfelder Riesige Sonnenblumenfelder (Bild laden)

An Gehöften und kleineren Weilern vorbei passieren Sie nun "Hrobce" und "Libotenice".
Eine lange Strecke führt nun rechts an einem bewaldeten Hügel vorbei. Die Felder bis hin zur Elbe sind meist mit filigranen Hopfengerüsten bespannt.
Tschechien ist eben ein Bierland.

Bald erreichen Sie auf der wenig befahrenen Straße den Ort "Nucnice".
Hier radeln Sie am besten gut beschildert direkt nach "Terezin", das tragisch bekannte "Theresienstadt".


Theresienstadt


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Entfernungen: -> Litomerice: 4,5 km, <- Roudnice: 19,0 km,
->O Ziel: 95,5 km, O<- Ausgangspunkt: 47,5 km

Theresienstadt wurde Ende des 18. Jahrhunderts eigentlich als Garnisonsstadt von den Habsburger Monarchen erbaut. Das Ziel war Böhmen vor Angriffen zu schützen. Die Befestigungsanlage bestand aus zwei Forts, die nach französischem Vorbild mit Wassergräben geschützt waren. Bereits 1888 wurde der Garnisonsstatus aufgelöst und die Anlage zu einer normalen Kaserne umfunktioniert.
Tragischerweise nutzten die Nazis Theresienstadt nach der Besetzung der Tschechoslowakei als Gefängnis für Oppositionelle und als Konzentrationslager. Eine traurige Geschichte!

Kleines Fort in Theresienstadt Kleines Fort in Theresienstadt (Bild laden)

Heute befindet sich vor der kleinen Festung ein Nationalfriedhof, auf dem die sterblichen Überreste von über 10.000 Opfern bestattet sind. In der Festung selbst sind Teile des Konzentrationslagers als mahnendes Museum geöffnet.
Die große Garnison besteht aus symmetrisch angelegten Kasernen, die heute teilweise ebenfalls Museen beinhalten.

Theresienstadt Theresienstadt (Bild laden)

Zur Weiterfahrt stehen Ihnen zwei Alternativen offen:
Die erste führt zwischen den Forts entlang der linken Seite der Eger auf einem Naturweg in Richtung "Litomerice".
Die zweite folgt der Straße und nutzt teilweise eine separate Spur, teilweise den Gehweg bis zur Brücke über die Elbe.

Auf der anderen Seite erhebt sich majestätisch die ehemalige Bischofsstadt Litomerice.



Litomerice


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Entfernungen: -> Velke Zernoseky: 8,0 km, <- Theresienstadt: 4,5 km,
->O Ziel: 91,0 km, O<- Ausgangspunkt: 52,0 km

Sehenswert: Stephanskathedrale, Marktplatz mit Kelchhaus und Pestsäule, unterirdische Keller

Litomerice Litomerice (Bild laden)

In der Gegend von "Litomerice" entstand im 8. Jahrhundert eine slawische Festung. Diese Gegend am Zusammenfluss von Elbe und Eger bildet eine fruchtbare Ebene vor dem böhmischen Mittelgebirge.

Litomerice Stadtplatz Litomerice Stadtplatz (Bild laden)

Das Domkapitel wurde im Jahr 1057 gegründet. "Litomerice" wurde schon 1216 zur Stadt erhoben.
Aus der zweiten Hälfte des 14.Jh. stammt ein Teil der königlichen Burg, den der böhmische König und römische Kaiser Karl der IV. erbauen ließ.
Zahlreiche gotische Bauten aus dem Mittelalter sind noch erhalten.
Den eigentlichen Aufschwung erfuhr Litomerice im 18. Jahrhundert, als es Bischofs- und Königsstadt wurde. Aus dieser Zeit stammen die unzähligen Renaissance- und Barockgebäude.

Gassen in Litomerice Gassen in Litomerice (Bild laden)

Ein herrlicher, riesengroßer Platz bildet das Zentrum der Stadt, aber viele der kleinen Straßen sind ebenfalls sehenswert.

Zur Weiterfahrt radeln Sie wieder hinunter zur Elbe, unterqueren die Bahnlinie (oder fahren bis zur Elbbrücke) und radeln danach zwischen Eisenbahn und Elbe flussabwärts. Sie folgen einer kleiner Straße, die für eine kurze Strecke sogar zum Feldweg wird. Sie passieren den Ort "Zalhostice", der aber zum Großteil jenseits der Bahnlinie liegt.

Zalhostice Radweg bei Zalhostice (Bild laden)

Nun kürzen Sie eine Schleife der Elbe ab, in der ein großer Baggersee und der kleine Ort "Pistany" liegt und wenden sich längs der Bahnlinie nach rechts.

Der Fahrradweg folgt der Straße bis "Velke Zernoseky".




Velke Zernoseky


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Entfernungen: -> Libochovany: 5,0 km, <- Litomerice: 8,0 km,
->O Ziel: 83,0 km, O<- Ausgangspunkt: 60,0 km

Sehenswert: Eintritt der Elbe ins Böhmische Mittelgebirge, Staatsschloss Groß Priesen

Mitten im Ort zweigt nach links ein Weg unter der Bahnlinie ab und führt direkt an die Elbe. Hier ist zum ersten Mal eine Beschilderung des Elberadweges zu finden.
"Route Cyclista No. 2" mit Kilometerangaben zu den nächsten Orten!

Böhmisches Tor Böhmisches Tor (Bild laden)

Der nun ausgeschilderte Radweg führt auf einem gewalzten Naturweg entlang der Elbe weiter. Hier beginnt nun die "Porta Bohemica", der Eintritt der Elbe in das mächtige Böhmische Mittelgebirge.

Steil überragen die Randberge das enge Tal und erreichen Höhen über 500 Meter. Die Elbe selbst fließt hier auf einer Höhe von etwa 190 Metern.

Durch den böhmiischen Wald Durch den böhmischen Wald (Bild laden)

Richtig idyllisch geht der Radweg nun teilweise im Wald weiter und eine sehr schöne Aussicht belohnt für den oft steinigen Weg.
Bald öffnet sich der Wald wieder und das linke Ufer der Elbe mit seinen Orten wird sichtbar.

Bald erreichen Sie längs der Bahnlinie die ersten Häuser von "Libochovany".




Libochovany


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Entfernungen: -> Sebuzin: 7,0 km, <- Velke Zernoseky: 5,0 km,
->O Ziel: 78,0 km, O<- Ausgangspunkt: 65,0 km

Der kleine Ort hat eine mächtige dreischiffige gotische Kirche.

Libochovany Libochovany (Bild laden)

Der jetzt gut beschilderte Radweg führt unterhalb der Bahnlinie weiter.
Das Elbetal öffnet sich hier, wird für zwei Kilometer breiter und erlaubt sogar den Anbau von Getreide. Am Nordende des Tales steht eine blanke Felswand, die vom einem Steinbruch darunter herrührt.

Der Fahrradweg folgt nun kurz einer asphaltierten Straße und zweigt danach wieder nach links ab.
Sie erreichen nun ein Gartenhaus- und Erholungsgebiet. Hier liegen auch kleine Schiffe.
Im Ort "Cirkvice" fahren Sie zur Ortsmitte und überqueren dann bergauf die Eisenbahnlinie. Danach radeln Sie auf einem Asphaltweg mit schöner Aussicht auf "Sebuzin" zu.




Sebuzin


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Entfernungen: -> Strekov: 7,5 km, <- Libochovany: 7,0 km,
->O Ziel: 71,0 km, O<- Ausgangspunkt: 72,0 km

"Sebuzin" hat viele schön restaurierte alte Häuser und kleine Kapellen.
Der Radweg führt zwischen Gärten steil ins Tal und Sie überqueren nun die Uferstraße. (Vorsicht!)

Nun beginnt eine herrliche Etappe entlang einer Pappelalle direkt neben der Elbe. Der Radweg ist leicht gekiest, aber gut zu befahren.

Nach gut drei Kilometern passieren Sie den Ort "Brna", dessen Campingplatz direkt am Radweg liegt.

An einem eingemauerten Strandbad vorbei erreichen nun wieder eine asphaltierte Strecke, die rechts neben der Bahn in Richtung "Strekov" führt.

Vor Burg Schreckenstein Vor Burg Schreckenstein (Bild laden)

Schon bald erscheint am Horizont die mächtige Burg Schreckenstein, die auf einem Fels direkt oberhalb von "Strekov" liegt.




Strekov


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Entfernungen: -> Usti: 3,5 km, <- Sebuzin: 7,5 km,
->O Ziel: 63,5 km, O<- Ausgangspunkt: 79,5 km

Sehenswert: Burgruine Schreckenstein

Die mächtige Burganlage Schreckenstein wurde 1319 erbaut und diente dem König als Lehensgabe an Getreue. Fast uneinnehmbar stand die Burg auf dem schwer zugänglichen Fels und hatte im Mittelalter wichtige Funktionen.
Später verfiel die Burg zusehends. Erst im 19. Jahrhundert weckten die Romantiker ihr Interesse an der eigentümlichen Burg.
Richard Wagner - der Komponist - war im Jahre 1842 einige Tage auf der Burg, und wurde inspiriert diese wild-romantische Stätte als Vorlage zu seiner Oper "Tannhäuser" zu nehmen.
Seit einigen Jahren hat man die Wichtigkeit dieser Burg erkannt und sichert sie für die Nachwelt.

"Strekov" selbst ist ein Stadtteil von "Usti nab Labem".

Unterhalb der Burg werden die Radtouristen gebeten, über die Wehranlage verkehrsfrei auf den Radweg jenseits der Staumauer zu wechseln.

Mühsamer Anstieg Mühsamer Anstieg (Bild laden)

Mühsam tragen Sie Ihr Rad die Metalltreppen hoch und auf der anderen Seite wieder hinunter. Doch dann erreichen Sie einen asphaltierten Radweg längs der Elbe mit sehr schönem Blick auf das Schloss oberhalb von Usti nab Labem.

Der Fahrradweg führt nun weiter an der Elbe entlang bis nach der modernen Brücke. Dort können Sie über eine Auffahrt die Brücke erreichen und auf die linke Elbseite wechseln.

Auf der Brücke bietet sich ein interessanter Blick auf die felsigen Abbrüche rund um "Usti nab Labem".




Usti


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Entfernungen: -> Valtirov: 8,5 km, <- Strekov: 3,5 km,
->O Ziel: 60,0 km, O<- Ausgangspunkt: 83,0 km

Sehenswert: Maria-Himmelfahrtskirche

Die Stadt selbst wurde wohl schon im Jahr 993 gegründet und wurde als Handelsplatz wichtig.
Im frühen 13, Jahrhundert wurde "Usti" zur Stadt erhoben und nach Magdeburger Recht verwaltet. Im 16. Jahrhundert wurde die Elbe schiffbar und es kam zu einem neuem Aufschwung, der leider in vielen Zerstörungen im 30-jährigen Krieg wieder verloren ging. Nach dem fürchterlichen Krieg hatte "Usti nab Labem" gerade mal 3000 Einwohner,
Im 19. Jahrhundert wurde Kohle entdeckt und zahlreiche Betriebe siedelten sich selbst in der Innenstadt an. Die schönen alten Häuser und die Stadtbefestigung wurden abgebrochen.
Dieser Zustand ist heute noch erhalten: Wenig alte Bausubstanz, ein paar Renaissancehäuser und viel Industriegebäude und Plattenbauten.

Straße in Usti nab Labem Straße in Usti nab Labem (Bild laden)

Die Rückfahrt über die Brücke beschert zumindest landschaftlich schöne Aussichten auf die felsigen Randberge.

Der Radweg führt auf einer herrlichen Trasse weiter, bis zu einer futuristischen Brücke. Hier zweigt der Radweg in Richtung der Küstenstraße ab. Im Moment wird diese Etappe noch gebaut, aber wenige hundert Meter später wechseln Sie wieder auf einen asphaltierten Radweg direkt neben der Elbe.
Blanker Elbsandstein zeigt sich hier an den Abbruchkanten der Berge.

Der Weg passiert nun "Svodov" und führt zunächst eben weiter und danach steil bergauf bis "Valtirov".




Valtirov


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Velke Brezno: 3,0 km, <- Usti: 8,5 km,
->O Ziel: 51,5 km, O<- Ausgangspunkt: 91,5 km

In "Valtirov" wechselt der Radweg über die Bahnlinie und führt ein paar hundert Meter ins Hinterland.

Felswände begrenzen die Elbe Felswände begrenzen die Elbe (Bild laden)

Auf der Straße durchqueren Sie nun "Velke Brezno".




Velke Brezno


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Male Brezno: 3,5 km, <- Valtirov: 3,0 km,
->O Ziel: 48,5 km, O<- Ausgangspunkt: 94,5 km

Sehenswert: Staatsschloss Groß Priesen

Schon am Ortseingang sehen Sie das Staatsschloss Groß Priesen.
Der Radweg durchquert den Ort "Velke Brezno" und bleibt weiter auf der wenig befahrenen Straße.

Die Straße verläuft leicht hügelig am Elbhang vorbei und überquert immer wieder die Bahnlinie. Das Tal ist eng, hat aber eine herrliche Ausstrahlung.




Male Brezno


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Entfernungen: -> Decin: 17,0 km, <- Velke Brezno: 3,5 km,
->O Ziel: 45,0 km, O<- Ausgangspunkt: 98,0 km

Am Ortseingang von "Male Brezno" überqueren Sie wieder die Bahnline. Der Ort ist klein und kaum sind Sie im Ort, geht es auch schon wieder hinaus.

Die Straße führt relativ steil über einen Hügel und danach steil bergab über die Bahnlinie auf die Straße direkt entlang der Elbe.
Hier passieren Sie die wenigen Häuser von "Prerov" und erreichen danach auf derselben Straße "Techlovice".

Elbschifffahrt Elbschifffahrt (Bild laden)

Die Elbe beschreibt hier sanfte Schleifen und die Randberge überragen den Fluss um einige hundert Meter.

Die Straße steigt nun leicht an und passiert "Jakuby", das von seiner Erscheinung an die sechziger Jahre erinnert.

Langsam bemerkt man die Nähe einer größeren Stadt. Die Dörfer sind mehr und mehr zusammengebaut und verlaufen fast nahtlos ineinander.
Nach "Kresice" geht es leicht bergab, um aber dann sehr steil nach "Marjanin" hochzugehen.

Von hier aus überblicken Sie das nahe "Decin" mit seinem dominierenden Schloss und der dahinter liegenden Elbschleife.

Blick auf Decin Blick auf Decin (Bild laden)

Eine steile Abfahrt bringt Sie nun zurück ins Tal und den Stadtrand von "Decin". Folgen Sie am besten der Straße in Richtung Zentrum.




Decin Hotel Pension Gasthof Unterkunft


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Entfernungen: -> Horni Zleb: 3,0 km, <- Male Brezno: 17,0 km,
->O Ziel: 28,0 km, O<- Ausgangspunkt: 115,0 km

Sehenswert: Schloss Decin

Der Stadtplatz liegt auf einem leichten Hügel. Sehr schöne Bürgerhäuser umrunden den Platz und man sieht, dass hier im Krieg keine Bomben gefallen sind.
Unbedingt sehenswert ist das Schloss, das über einen beidseits ummauerten, steilen Weg auch mit dem Fahrrad erreichbar ist. Dieser Weg heißt "Der lange Ritt".

Innenansicht des Schlosses Innenansicht des Schlosses (Bild laden)

Nach langer militärischer Nutzung ist das Schloss seit 1990 wieder begehbar. Teile davon sind schon restauriert und strahlen in feinstem Barock.
Besonders sehenswert ist der Rosengarten, der wie eine Terrasse über der Stadt liegt.
Das Schloss wurde auf den Mauern einer früheren Burg erbaut.

Der Marktplatz ist sehr schön restauriert, die vornehmen früheren Bürgerhäuser präsentieren ihre barocken Fassaden.

Marktplatz in Decin Marktplatz in Decin (Bild laden)

Die zahlreichen Gaststätten, Hotels und Bars sind für uns Euro-Nutzer eine sehr günstige Möglichkeit einheimische und auch internationale Küche sehr preiswert zu genießen.

Blick von der Elbe auf Decin Blick von der Elbe auf Decin (Bild laden)

Zur Weiterfahrt radeln Sie vom Markplatz aus in Richtung Elbbrücke und überqueren den Fluss.
Gleich nach der Brücke radeln Sie nach rechts und bleiben auf der kleinen Straße in Richtung "Horni Zleb".

Beeindruckend ist der Blick zurück auf das mächtige Schloss Decin.

An einer Eisenbahnbrücke zweigt die Straße nach "Horni Zleb" links bergauf ab. Hier fahren Sie wie ausgeschildert geradeaus weiter in die Sackgasse und erreichen den alten Treidelpfad.
Dieser Weg führt teils über Betonplatten oder über "Naturpflaster", das sind große unebene Pflastersteine, weiter. Wenn Sie ihren Rücken schonen wollen, gäbe es die steile, aber asphaltierte Straße über "Horni Zleb", die nach dem Höhenausflug nach guten drei Kilometern wieder auf den Talweg führt.

Naturbelassene Elbauen Naturbelassene Elbauen (Bild laden)

Obwohl das Fortkommen auf diesen Wegen mühsam ist, erlebt man auf diesem Teil die Natur näher. Jeder Berg ist mit bizarren Felskronen bestückt und gibt dieser Landschaft etwas Besonderes.

Typische Felsformationen Typische Felsformationen (Bild laden)




Horni Zleb


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Entfernungen: -> Certova Voda: 4,5 km, <- Decin: 5,0 km,
->O Ziel: 25,0 km, O<- Ausgangspunkt: 118,0 km

Den Ort "Horni Zleb" durchradeln Sie auf der Alternativstrecke.
Die kleine einspurige Nebenstraße führt am Berghang entlang und führt dann steil bergab zu den Häusern von "Certova Voda".




Certova Voda


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Entfernungen: -> Dolni Zleb: 4,5 km, <- Horni Zleb: 4,5 km,
->O Ziel: 20,5 km, O<- Ausgangspunkt: 122,5 km

In "Certova Voda" vereinigen sich beide Varianten wieder.
Der Radweg ist ab hier asphaltiert und wunderschön befahrbar.

Elbblick Elbblick (Bild laden)




Dolni Zleb


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Entfernungen: -> Hrensko: 5,5 km, <- Certova Voda: 4,5 km,
->O Ziel: 16,0 km, O<- Ausgangspunkt: 127,0 km

Der Ort "Dolni Zleb" liegt zum Großteil jenseits der Bahnlinie.
Im Ort gibt es einen Bahnhof, den sehr viele Wanderer benutzen.

Blick zurück auf "Dolni Zleb" Blick zurück auf "Dolni Zleb" (Bild laden)

Fast unbemerkt radeln Sie nun über die grüne Grenze zwischen Tschechien und Deutschland. Vor Jahren noch undenkbar!

Bald erscheinen auf der rechten Seite schon die ersten Häuser von "Hrensko".




Hrensko


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Entfernungen: -> Bad Schandau: 10,5 km, <- Dolni Zleb: 5,5 km,
->O Ziel: 10,5 km, O<- Ausgangspunkt: 132,5 km

Die Stadt "Hrensko" ist eine typische Grenzstadt zwischen zwei Welten.
Sie sollten auf jeden Fall den Abstecher in diese Welt wagen.

Eine Fähre bringt Sie ans andere Ufer. Dort wartet manchmal ein tschechischer Zöllner und will den Ausweis sehen.
Der Aufstieg zur Straße ist allerdings verbesserungswürdig. Als Radfahrer muss man ohne Rampe sein Fahrrad eine steile und enge Metalltreppe hochtragen. Das ließe sich mit relativ wenig Aufwand ändern, zumal der Fahrradtourismus einiges an Gästen bringt.

Oben angekommen beginnt die andere Welt! Unzählige Verkaufsstände, durchweg unter asiatischer Leitung, verkaufen gefälschte Markenware: T-Shirts mit Krokodilen, Handtaschen bekannter Marken, Sportschuhe äußerlich vom Feinsten.

Hrensko: Ein Laden am anderen Ein Laden am anderen (Bild laden)

Fast jeder Stand bietet dieselbe Ware und wenn eine bestimmte Größe nicht am Stand verfügbar ist, wird sie flugs vom Nachbarstand geholt.

Hrensko: Hier gibt es alles Hier gibt es alles (Bild laden)

Die Gastronomie in "Hrensko" ist vielfältig und man merkt, dass hier viele Touristen Halt machen. Der Ort zieht sich weit ins Tal hinein.
Von "Hrensko" aus führt ein romantisches Tal ins Elbsandsteingebirge und Hinweisschilder zeigen auch Bilder der herrlichen Wanderungen und Stocherkahnfahrten.

Der Weg zurück führt wieder über die Fähre.

Das Elbtal gräbt sich nun immer tiefer in das Elbsandsteingebirge ein und die Randberge werden noch markanter.

Interessante Felsformationen Interessante Felsformationen (Bild laden)

Das Elbsandsteingebirge dreht nun zu seiner Hochform auf. Felsnadeln, schroffe Felswände und Wald geben dieser Landschaft etwas einzigartiges.

Der Weg nach Bad Schandau führt am besten über die Elbfähre.




Bad Schandau Übernachten


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Entfernungen: -> Bad Schandau: 0,0 km, <- Hrensko: 10,5 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 143,0 km

Sehenswert: Stadtkirche, Alter Brauhof, Altes Stadthaus

Der Ort Bad Schandau entstand erst im 15. Jahrhundert durch den Holz- und Getreidehandel.
Sehenswert ist die Stadtkirche, deren Altar aus heimischem Sandstein, belgischem Marmor und Ziersteinen aus Sachsen besteht.
Schön sind auch die Gassen mit repräsentativen Fassaden.

Stadtmitte von Bad Schandau Stadtmitte von Bad Schandau (Bild laden)




Anschlusstour


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Etappe 1: Von Prag nach Melnik

Etappe 3: Bad Schandau nach Dresden

Überblick der Etappen Elberadweg

Überblick: Alle Radtouren Deutschland

Überblick: Alle Radtouren Europa



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