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Elbe-Radweg von der Quelle oder Prag nach Cuxhaven

 

Elbe-Radweg

5. Etappe Elberadweg: Von Meißen nach Torgau

[ Unterkunft | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte |
Anschlusstouren ]

Stand: 04.04.2017


 

Kurzbeschreibung Elberadweg:


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Diese Etappe startet in der sehr schönen mittelalterlichen Bischofsstadt "Meißen" an der sächsischen Weinstraße. Eine sehr schöne historische Innenstadt und zahlreiche Sehenswürdigkeiten erwartet sie dort.
Von dort führt der Radweg auf der rechten Elbseite weiter.
Durch kleine Orte mit Schlössern und Rittergütern radeln Sie über "Nünchritz" bis in die Höhe des historischen "Riesa". Dort dominiert die alte Klosterkirche.
Hier können Sie wählen, ob Sie rechts oder links der Elbe weiterfahren.
Links gibt es das Zwischenziel "Strehla", dessen altes Schloss früher als Rückzugburg bei Überschwemmungen genutzt wurde.
Auf dem rechten Radweg gibt es mehr Landschaftserlebnisse und mehr Sonne. Bei "Mühlberg" überqueren Sie die Elbe und radeln gemeinsam mit dem Radweg auf der gegenüberliegenden Seite links der Elbe weiter.
Entlang der Grenze zu Brandenburg radeln Sie entlang von Rittergütern nach "Belgern" und passieren auf dem Weg die erste Radfahrerkirche in "Weßnig".
Ziel ist die Renaissancestadt "Torgau" mit dem "Schloss Hartenfels" und einer sehr schönen Innenstadt.

Ausgangspunkt: Meißen
Etappenziel:
Torgau
Streckenlänge
: 87,5 km
Fahrzeit: ca. 5 - 6 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 100 m, flach wenig Höhenunterschiede

 

Karten und Bücher Bikeline Radtourenbuch, Elberadweg 1
Karten und Bücher Bikeline Radtourenbuch, Elberadweg 2
Karten und Bücher Elberadweg 1
Karten und Bücher Elberadweg 2
Karten und Bücher Elberadweg 3
Karten und Bücher Elberadweg Magdeburg bis Cuxhaven




Zimmer auf der Tour

Alle Veranstalter
Karten
Alle Karten Elberadweg
Führer Elberadweg 1
L4988 Dresden 1:50.000
L4946 Meißen 1:50.000
AugustusTours
Wikinger-Reisen

 

AugustusTours





 

 



Karte:


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Karte Elberadweg Dresden - Strehla

 

 


Wir empfehlen die Karten 1:50.000 

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TIPP: Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer.
Mit dieser "Naturmethode" können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

Orte am Weg:


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000,0 km Meißen
013,5 km Diesbar
017,0 km Merschwitz
021,5 km Nünchritz
030,5 km Riesa
040,0 km Strehla
043,5 km Görzig
058,0 km Mühlberg
069,0 km Belgern
078,0 km Weßnig
083,5 km Loßwig
087,5 km Torgau

Elberadweg 1




Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt


Meißen Übernachten


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Entfernungen: -> Diesbar Seußlitz: 13,5 km, <- Meißen: 0,0 km,
->O Ziel: 87,5 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

SEHENSWERT: Albrechtsburg, Marktplatz/ Bürgerhäuser, Frauenkirche, Dom, Schlossbrücke, Porzellanmanufaktur, Museen

INFO: Majestätisch liegen die Albrechtsburg und dahinter der Dom auf einem Hügel oberhalb von Meißen.
Das spätgotische Bauwerk besticht durch seine konsequente Architektur. Heute beherbergt das Schloss ein Museum über die Geschichte Sachsens.

Stadtansicht Meißen Stadtansicht Meißen (Bild laden)

INFO: "Meißen" geht auf die "Albrechtsburg" Kaiser Heinrich I. zurück, die auf dem strategisch wichtigen Burgberg errichtet wurde.
Unter der Burg bildete sich dann eine Besiedelung, die 1332 zur Stadt erklärt wurde.
Die Tuchproduktion brachte der Stadt Reichtum. Weltweite Berühmtheit erlangte die Stadt durch den als "Goldmacher" gefangen genommenen "Johann Friedrich Böttger".
Anstelle von Gold erfand er 1707 zuerst ein Hartsteinzeug und schließlich 1708 das Porzellan - das "weiße Gold"..
Aus dieser Erfindung entstand die weltbekannte "Königlich-Polnische und Kurfürstlich-Sächsische Porzellan-Manufaktur".

Enge steile Gassen Enge steile Gassen (Bild laden)

INFO: Die Stadt selbst hat sehr schöne Straßenzüge und Gassen.

Blick durch Gassen Blick durch Gassen (Bild laden)

INFO: Steil zieht sich die Stadt mit Treppen und auch Straßen bis zum Burgberg mit Albrechtsburg und Dom hoch.

Steile Gassen zur Burg Steil geht es hoch (Bild laden)

INFO: Von dort oben bietet sich ein beeindruckendes Stadtbild aus Frauenkirche, Rathaus, Marktplatz und schönen Bürgerhäusern.

Dom in Meißen Dom in Meißen (Bild laden)

INFO: Um 1260 wurde der Dom in Meißen erbaut. Das gotische Kirchenschiff wirkt hoch und edel. Die Stifter- und Patronatsfiguren stammen aus der Naumburger Schule.

Dom in Meißen Gotischer Dom (Bild laden)

INFO: Der quadratische Marktplatz in Meißen ist von sehr schönen Häusern umgeben.

Marktplatz in Meißen Marktplatz in Meißen (Bild laden)

INFO: Zahlreiche Gaststätten und Cafes bewirten auch im Freien.

Marktplatz in Meißen Marktplatz in Meißen (Bild laden)

 

ROUTE: Zur Weiterfahrt überqueren Sie die Elbe auf der "Fürstenstraße der Weltiner".
Auf der flussabwärts rechten Seite der Elbe radeln Sie zunächst elbaufwärts und zweigen dann nach rechts auf den Parkplatz ab.
Hier erreichen Sie wieder den hervorragend ausgebauten Elberadweg und fahren flussabwärts weiter.

Die "Albrechtsburg" und der Dom begeistern beim Zurückblicken auch aus dieser Perspektive.

Marktplatz in Meißen Blick auf die Albrechtsburg (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg bleibt nun unmittelbar an der Elbe.
An einer Engstelle an einem Felshang wird er auf einer separaten Trasse geführt. Danach begleitet er die kleine Landstraße von "Meißen" nach "Zadel".

Engstelle am Fels Engstelle am Fels (Bild laden)


INFO: Für Weinkenner ist diese Gegend sehr interessant. Zu den bekanntesten Weingütern gehört das "Weingut Schloss Proschwitz", das von "Graf von der Lippe" betrieben wird. Der Graf verbindet kulturelle Ereignisse mit ökologischem Weinbau.

 

 



Übernachten


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Entfernungen: -> Merschwitz: 3,5 km, <- Meißen: 13,5 km,
->O Ziel: 74,0 km, O<- Ausgangspunkt: 13,5 km

SEHENSWERT: Fährhaus der Fähre aus dem 19. Jahrhundert

INFO: Der Ort Zadel ist seit dem 13. Jahrhundert als Weinbauort historisch belegt. Er ist einer der ältesten Weinorte an der Elbe.
An der Fähre Kleinzadel entstand im 19. Jahrhundert ein Fährhaus. Trotz bewegter Geschichte mit Überflutungen steht es noch immer.
Stolz präsentiert man in dieser Gegend die sehr guten lokalen Weine.

Altes Fährhaus Kleinzadel Altes Fährhaus (Bild laden)

ROUTE: Ab und zu passieren Sie eines der zahlreichen Weingüter.
Mit der Fähre in "Kleinzadel" könnten Sie auf die rechte Elbseite wechseln. Der Radweg "drüben" verläuft mehr im Schatten und nutzt manchmal die Straße.

Die Elbe gibt sich gemächlich Die Elbe gibt sich gemächlich (Bild laden)

ROUTE: Direkt an der Elbe entlang geht es weiter bis "Zadel".
Die Hügel rechts der Elbe steigen oft in schroffen Felswänden an.

Schroffe Felswände Schroffe Felswände (Bild laden)

ROUTE: Nach einer langen Rechtskehre wendet sich die Elbe nun wieder nach links und Sie erreichen den Ort "Diesbar".


Diesbar SeußlitzÜbernachten


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Merschwitz: 3,5 km, <- Meißen: 13,5 km,
->O Ziel: 74,0 km, O<- Ausgangspunkt: 13,5 km

SEHENSWERT: Schloss Seußlitz

INFO: "Seußlitz" entstand aus einer Wasserburg, die "Otto von Suselitz" schon vor 1206 erbaute.
"Heinrich der Erlauchte" ließ die Burg 20 Jahre später abreißen und stattdessen eine Jagdresidenz erbauen.
Als fromme Tat stiftete er das Anwesen als Nonnenkloster, das bis zur Reformation bestand.
"Heinrich von Bünau" kaufte im 18. Jahrhundert das Anwesen und ließ es vom Erbauer der Frauenkirche, George Bähr, als barockes Schloss umbauen.

Schloss Seußlitz Schloss Seußlitz (Bild laden)

ROUTE: Zur Weiterfahrt nehmen Sie den Radweg rechts der Straße nach "Merschwitz".

INFO: Auf der linken Elbeseite erhebt sich auf einem Felshügel das "Schloss Neuhirschstein".
Eine Sage rankt sich um das Schloss: Mehrere Jahre lang hatte man einen weißen Hirsch gejagt und nicht gefangen. Als man den Hirsch endlich stellen konnte, stürzte er sich in den Abgrund, um seinen Jägern zu entkommen. Zum Gedenken baute man ein Jagdhaus.

Schloss Neuhirschstein Schloss Neuhirschstein (Bild laden)

ROUTE: Der Fahrradweg wechselt vor "Merschwitz" wieder hinüber an die Elbe.
Vorsicht: Der Radweg am Wasser verläuft über zwei Treppen, wer viel Gepäck dabei hat, sollte den Ort auf der Straße durchradeln und erst am Ortsende wieder nach links zum Elberadweg radeln.

 

 



Merschwitz


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Entfernungen: -> Nünchritz: 4,5 km, <- Diesbar Seußlitz: 3,5 km,
->O Ziel: 70,5 km, O<- Ausgangspunkt: 17,0 km

SEHENSWERT: Barockes Herrenhaus und ehemaliges Rittergut, sanierter Turmdrehkran

ROUTE: Der Fahrradweg folgt einem gepflasterten Weg zwischen Elbe und dem Ortskern.
Schon am Ortsanfang geht es entlang der Mauern des Herrenhauses eine steile Treppe bergab, die wohl eine Führungsschiene hat, aber trotzdem für schweres Gepäck wenig geeignet ist.
Mitten im Ort gibt es noch eine zweite Treppe.

Treppen in Merschwitz Treppen in Merschwitz (Bild laden)

INFO: Landeinwärts sehen Sie den sanierten historischen Turmkran. Er wurde 1921 für eine Sägerei erbaut, hatte eine Höhe von 15 Metern und eine Tragekraft von 1000 Kilogramm. Er verfiel nach einem Brand in den fünfziger Jahren. Vor kurzem wurde er wieder restauriert und sieht wieder richtig gut aus.

Turmkran in Merschwitz Turmkran in Merschwitz (Bild laden)

ROUTE: Nach dem Ortsende von "Merschwitz" beginnt wieder eine Radwegetappe direkt an der Elbe.
Nach etwa zwei Kilometern endet der Radweg und zweigt auf einen Weg rechts neben der Straße ab.
Hier passieren Sie ein modernes, großes Chemiewerk, das durch hoch sichere Zäune geschützt ist.



Nünchritz


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Entfernungen: -> Riesa: 9,0 km, <- Merschwitz: 4,5 km,
->O Ziel: 66,0 km, O<- Ausgangspunkt: 21,5 km

INFO: "Nünchritz" erleben Sie nur aus der Ferne. Der Radweg zweigt nach dem Industriegebiet wieder zur Elbe ab und führt auf teilweise grobem Steinpflaster weiter.
Hier passieren Sie auch einen historischen Steinbau und Hochwassermauern vorbei.
Vielleicht stammt das "historische" Steinpflaster am Ufer von einem ehemaligen Treidelpfad und muss erhalten bleiben?
Aber der Weg lässt sich gut befahren.

Pflasterweg Pflasterweg (Bild laden)

INFO: Eine markante weiße Windmühle ist schon aus der Ferne erkennbar. Sie steht ohne Flügel vor dem Ort "Grödel".

Windmühle bei Grödel Windmühle bei Grödel (Bild laden)

ROUTE: Der Fahrradweg führt nun auf dem Damm weiter und durchquert den Ort "Moritz".
Auf der linken Seite erscheinen nun schon die Industriebauten von "Riesa". Rechts des Radweges liegen weite, riesige Felder mit Getreide.

Zwei Alternativen:

Hier müssen Sie entscheiden, ob Sie rechts der Elbe weiterfahren, oder links.
Auf der linken Seite haben Sie die Möglichkeit die Städte "Riesa", "Strehla" und "Belgern" kennen zu lernen.
Auf der rechten Seite ist es ruhiger. In "Mühlberg" ist ein Schloss zu besichtigen, danach überqueren Sie die Elbe und radeln ebenfalls links bis "Torgau" weiter.

 


RADWEG RECHTS DER ELBE:

INFO: In dem kleinem Ort "Promnitz" radeln Sie am Herrenhaus "Schloss Promnitz" vorbei. Leider steckt es noch in einem erbärmlichen Zustand. Der Turm ist wohl angerüstet, aber anscheinend tut sich nichts.
Das Schloss wurde 1602 erbaut und war Stolz seiner Besitzer.

Schloss Promnitz Schloss Promnitz (Bild laden)

ROUTE: Sie bleiben bei "Promnitz" auf der rechten Seite, ignorieren das Fährschilde und folgen dem ausgeschilderten Radweg.
Sie unterqueren die Brücke der B169 und gleich danach die Eisenbahnlinie.
Der gut beschilderte Radweg führt auf dem Hochwasserdamm nach "Bobersen".

Radweg auf dem Damm Radweg auf dem Damm (Bild laden)

ROUTE: Durch den Ort erreicht der Elberadweg auf der "Lindenallee" wieder die Elbe.
Auf einem schönen Radweg, teils asphaltiert, teils gepflastert erreichen Sie meist direkt am Elbufer den Ort "Gohlis".

INFO: "Gohlis" ist wahrscheinlich eine wendische Gründung und sehr alt. Die kleine Kirche in "Gohlis" stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert. Sie ist das älteste erhaltene Gebäude im Ort.

Radweg in Gohlis Radweg in Gohlis (Bild laden)

ROUTE: Der Elberadweg folgt nun dem Fluss, berührt ein paar Häuser am Weg und folgt dann der Alleenstraße in Richtung "Lorenzkirch".

INFO: Von der Alleenstraße aus hat man einen schönen Blick auf die andere Elbeseite hinüber nach "Strehla", dessen Kirche zwischen den Bäumen ragt.

Blick auf Strehla Blick auf Strehla (Bild laden)

ROUTE: Sie erreichen den Ort "Lorenzkirch" der etwas auf einer Anhöhe liegt. Das Dorf ist sehr lang gezogen.

INFO: Der Ort "Lorenzkirch" wurde schon im 10. Jahrhundert von dem Adelsgeschlecht Ekkehard gegründet und hatte wahrscheinlich schon damals eine Holzkirche. Die Laurentiuskirche gab dem jährlichen stattfindenden Markt ihren Namen.
Die Häuser stehen alle in einer langen Reihe entlang der Straße, um einen gewissen Hochwasserschutz zu erreichen. Trotzdem litt der Ort vielfach an Überschwemmungen.

Häuser in Lorenzkirch Häuser in Lorenzkirch (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg kürzt die Elbeschleife etwas ab und führt durch den Ort "Cottewitz".
Auf einem schönen Radweg erreichen Sie den Ort "Kreinitz".
Der Radweg schlängelt sich durch eingemachte Weideanlagen in den Ort.

Durch Kreinitz Durch Kreinitz (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg zweigt in "Kreinitz" nach links auf eine kleine Straße ab. Sie durchquert erst die Felder, dann durchquert sie als unbefestigter Weg einen Wald und erreicht die wenigen Häuser von "Gaitsch". Die Siedlung liegt direkt an der Elbe.

Elbeblick in Gaitsch Elbeblick in Gaitsch (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg verläuft gut beschildert an Feuchtwiesen und Feldern weiter in Richtung "Borschütz".
Nach dem kleinen Ort erreichen Sie den Damm am großen Kiessee, der durch Ausbaggerung entstand. Heute wird er gerne als Badesee genutzt.

Kiessee bei Mühlberg Kiessee bei Mühlberg (Bild laden)

ROUTE: Entlang des Sees und einem Altarm der Elbe erreichen Sie den Stadtrand von "Mühlberg".
Auf der "Breidscheidtstraße" radeln Sie gut beschildert in die historische Stadt.

 

Mühlberg


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Entfernungen: -> Belgern: 11,0 km, <- Kreinitz: 14,5 km,
->O Ziel: 29,5 km, O<- Ausgangspunkt: 58,0 km

SEHENSWERT: Historische Altstadt, Schloss Mühlberg, Nonnenkloster

INFO: "Mühlberg" wurde erstmals im Jahr 1230 als Stadt erwähnt und entstand aus einer noch älteren slawischen Siedlung.
Die Stadt hat ein bemerkenswert komplett erhaltenes historisches Stadtbild.
Die meisten Wohnhäuser wurden im 18. und 19. Jahrhundert anstelle ihrer mittelalterlichen Vorgänger erbaut. Sie bilden ein geschlossenes Stadtbild.

Straßenzug in Mühlberg Straßenzug in Mühlberg (Bild laden)


INFO: Im Laufe der Zeit entstanden zwei getrennte Stadtkerne Alt- und Neustadt, die beide einen Marktplatz und eine Kirche besitzen.
Sehenswert sind vor allem das Schloss, die Propstei, die heute das Stadtmuseum beherbergt, das ehemalige Kloster mit der gotischen Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert und dem Hospiz.
Sehenswert ist die gesamte Stadt mit den zahlreichen schönen Gebäuden, wie zum Beispiel die "Villa Güldenstein".

Einen beeindruckenden Mittelpunkt der Stadt bilden das Rathaus und die Kirche.

Rathaus und Kirche Rathaus und Kirche (Bild laden)

INFO: Das Schloss in "Mühlberg" wurde im 13. Jahrhundert als Wasserburg erbaut. Nach einem Brand lies es Herzog Moritz zum Jagdschloss umbauen. Nach der Wende wurde es verkauft, aber es ist noch nicht wirklich etwas passiert.

Schloss Mühlberg Schloss Mühlberg (Bild laden)

INFO: "Mühlberg" durchqueren Sie auf der rechtselbischen Seite.


ROUTE: Sie überqueren die Elbe auf der mit dem Brückenpreis 2008 ausgezeichneten Brücke der L66 zur linken Elbseite.
Die Brücke ist hochmodern ausgestattet und hat eine ansprechende Form.

Brückenpreis 2008 Brückenpreis 2008 (Bild laden)


ROUTE: Am Ende der Brücke vereinigen sich wieder beide Radwegvarianten.
Von der B182 zweigen Sie entlang der wenigen Häuser nach "Plotha" ab und umfahren den großen Baggersee.

Die Beschreibung Weiterfahrt finden Sie hier


ALTERNATIVE LINKS DER ELBE:

INFO: Beim Ort "Promitz" nehmen Sie für die Weiterfahrt links der Elbe die Fähre nach "Riesa". Alternativ können Sie auch auf der Brücke die Flussseite wechseln.

Fähre nach Riesa Fähre nach Riesa (Bild laden)

Riesa


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Entfernungen: -> Strehla: 9,5 km, <- Nünchritz: 9,0 km,
->O Ziel: 57,0 km, O<- Ausgangspunkt: 30,5 km

SEHENSWERT: Klosterkirche, Trinitaskirche, Rathaus, Gründerzeitbauten

Info: "Riesa" trägt seinen Namen nach einem slawischen Dorf, das in der Nähe des Klosters stand. Im Jahre 1119 weihte der "Bischof von Naumburg" dieses Benediktinerkloster.
Das Kloster wurde nach der Reformation 1542 in ein Rittergut umgewandelt.
"Christoph von Felgenhauer" erhielt 1622 das Anwesen als Erbgut und baute es zum Schloss aus. Auf sein Wirken hin wurde aus dem 200 Seelen zählenden Ort in kurzer Zeit eine aufstrebende Stadt.
Seit 1874 gehört das Schloss der Stadt,die es als Rathaus nutzt.

Schloss in Riesa Schloss in Riesa (Bild laden)

 

INFO: Die Straßenzüge sind meist mit herrschaftlichen Häusern im Jugendstil bebaut. Viele stehen unter Denkmalschutz.
Durch die lange Fußgängerzone radeln Sie nun weiter.

Vierzig Grad Vierzig Grad (Bild laden)

Das Müllerlied Das Müllerlied (Bild laden)

ROUTE: Bitte Beschilderung beachten, wenn Sie zur Überquerung der Elbe zu früh abbiegen erreichen Sie eine Tiefgarage.

Der Radweg auf der linken Elbseite führt hinunter zur Elbe und folgt zunächst dem Flusslauf.
Dann zweigt der Radweg nach links ab und folgt dem Lauf des Nebenflusses "Döllnitz" bis zu einer blauen Stahlbrücke.
Hier überqueren Sie den Fluss "Döllnitz" und fahren nach der Brücke wieder rechts und dann an der alten Kirche nach links.

Hier erreichen Sie die Felder und radeln durch endlose Getreidefelder in Richtung "Strehla".
Ein Weiler auf dem Weg und die Begegnung mit Radfahrern sind die einzige Berührung mit Menschen.
Am Himmel sieht man hier schon gewaltig große Greifvögel.
Vor "Strehla" kommt der Radweg auf den Hauptdamm der Elbe und passiert die Fähre von "Lorenzkirch".

 

 



Gohlis


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Strehla: 5,0 km, <- Riesa: 3,5 km,
->O Ziel: 5,0 km, O<- Ausgangspunkt: 62,5 km

INFO: "Gohlis" liegt auf der rechten Seite der Elbe. Diese Strecke bleibt meist auf dem Hauptdamm der Elbe.
Nach "Zschepa" radeln Sie nach "Lorenzkirch" und können die Fähre nach "Strehla" nehmen.

Radweg vor Strehla Radweg vor Strehla (Bild laden)

 

ROUTE: Beide Radwegvarianten vereinigen sich an der Fähre wieder und erreichen "Strehla" neben der B182.



StrehlaÜbernachten


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Görzig: 3,5 km, <- Gohlis: 9,5 km,
->O Ziel: 47,5 km, O<- Ausgangspunkt: 40,0 km

SEHENSWERT: Schloss Strehla, Stadtkirche, Marktplatz

INFO: Erste Siedlungsspuren der Sueben stammen von 400 v. Chr., später besiedelten Slawen den Ort. Eine frühe Handelsstraße überquerte hier in einer Furt die Elbe.
Urkundlich ist Strehla erstmals im Jahre 1002 erwähnt, 1065 wurde es Reichsstadt.
Heute ist Strehla ein Naherholungsgebiet mit zahlreichen Besichtigungsmöglichkeiten.

Rathaus in Strehla Rathaus in Strehla (Bild laden)

Schloss Strehla Schloss Strehla (Bild laden)

ROUTE: Zur Weiterfahrt gibt es wieder zwei Varianten. Der normale Radweg führt auf der rechten Elbseite teils über kleine Straßen über "Kreinitz" nach Mühlberg und wechselt dann wieder auf die linke Elbseite.

Unsere Tour bleibt links der Elbe und folgt romantisch der Elbe, deren Ufer von kleinen Teichen und Altarmen gesäumt wird.

Elbteiche am Weg Elbteiche am Weg (Bild laden)



Görzig


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Mühlberg: 14,5 km, <- Strehla: 3,5 km,
->O Ziel: 44,0 km, O<- Ausgangspunkt: 43,5 km

ROUTE: Bei "Görzig" steigt der Radweg etwas an und führt von hier aus in Richtung "Loßwig".
Entlang von Streuobstwiesen und danach zwischen Feldern hindurch führt der Radweg nach "Lößnig".

Radweg durch die Felder Radweg (Bild laden)

 

ROUTE: Weiter geht es nun durch das ebene weitläufige Land. Nach "Paußnitz" radeln Sie kurz auf der Straße.

Kirche in Paußnik Kirche in Paußnitz (Bild laden)

 

ROUTE: Vor "Schimmeritz" geht nach rechts der Radweg ab und umgeht den Ort.
Über den Zubringer erreichen Sie wieder die B182 und radeln dann auf einem Radweg neben der Straße weiter bis "Seydewitz".

In der Ortsmitte von "Seydewitz" zweigen Sie nun nach links ab und fahren auf "Staritz" zu.
Auf der anderen Elbeseite liegt die mittelalterliche Doppelstadt Mühlberg, die ein Schloss und ein Kloster besitzt.

 



ENDE ALTERNATIVEN:

ROUTE: An der Kreuzung der B182 mit der L66 vereinigen sich wieder beide Varianten.

Der Elberadweg verläuft erst noch parallel der B182 und zweigt nach 500 Metern nach rechts in Richtung "Plotha" ab.
Dann umfährt er den Baggersee.

Baggersee bei Dröschkau Baggersee bei Dröschkau (Bild laden)

INFO: Am Ende des ehemaligen Baggersees erreichen Sie den Weiler "Dröschkau", der durch seine alten Häuser wirkt.
Früher wurden die riesigen Felder durch diese Art von Gutshöfen betrieben. Heute reorganisieren sich die Höfe wieder und spezialisieren sich.

ROUTE: Sie radeln am historischen, früheren Rittergut Dröschkau vorbei, das heute wieder eine Gaststätte beherbergt.

Rittergut Dröschkau Rittergut Dröschkau (Bild laden)

 

ROUTE: Der Radweg folgt nun einem Bach und anschließende durchquert er die Felder bis "Treblitzsch".
Gut beschildert geht es weiter nach "Ammelgoßwitz".
Dort sind einige Häuser schon sehr schön restauriert, andere warten noch auf einen mutigen Investor.

Ammelgoßwitz Ammelgoßwitz (Bild laden)

ROUTE: Der Fahrradweg durchquert nun noch "Ammelgoßwitz" und erreicht dann einen natürlichen Hafen von "Belgern" in Form eines kurzen Elbarmes. Nicht weit davon verkehrt auch die Fähre "Belgern".

Hafen und Fähre in Belgern Hafen und Fähre in Belgern (Bild laden)



Belgern


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Weßnig: 9,0 km, <- Mühlberg: 11,0 km,
->O Ziel: 18,5 km, O<- Ausgangspunkt: 69,0 km

SEHENSWERT: Rathaus, Postmeilensäule, Röhrenbrunnen, Roland-Statue

INFO: Auf eine über tausend Jahre alte Geschichte kann die Stadt zurückblicken.
Vor allem der Marktplatz und der historische Kern mit den schönen Renaissancehäusern suchen seinesgleichen.
Besonders schön ist das Renaissancerathaus, das "Bischof Johann IX." in der Herrschaftszeit der Zisterzienser erbauen ließ.
Vor dem Rathaus steht auch die große Rolandstatue.

Rathaus in Belgern Rathaus in Belgern (Bild laden)

ROUTE: Der normale Radweg umfährt "Belgern".
Am Stadtausgang in Richtung "Döbelitz" vereinigen sich die "Durchfahrtsvariante" und die "Umfahrung".

Nun geht es leicht bergab in das weitläufige Elbbecken.

Weite endlose Felder und dazwischen der neu erbaute, asphaltierte Radweg, der zeitweise in einer Allee verläuft.

Durch einen Alleenweg Durch einen Alleenweg (Bild laden)

ROUTE: Bald erreichen Sie den kleinen Ort "Weßnig", der wegen seiner Radlerkirche bekannt wurde.



Weßnig


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Loßwig: 5,5 km, <- Belgern: 9,0 km,
->O Ziel: 9,5 km, O<- Ausgangspunkt: 78,0 km

SEHENSWERT: 1. Deutsche Radfahrerkirche

Erste Radlerkirche Erste Radlerkirche (Bild laden)

 

INFO: In "Weßnig" steht die erste deutsche Radfahrerkirche. Idee war das Thema Autobahnkirche auch für Radfahrer anzuwenden.

ROUTE: Der Fahrradweg verlässt den Ort und überquert die B182.
Eine wunderschöne Strecke entlang alter Bäume führt am romantischen Schinderbusch vorbei.

 


Loßwig


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Torgau: 4,0 km, <- Weßnig: 5,5 km,
->O Ziel: 4,0 km, O<- Ausgangspunkt: 83,5 km

INFO: "Loßwig" ist ein Straßenort, bei dem rechts und links der Straße jeweils nur ein Haus steht.

Erste Radlerkirche Straßenort Loßwig (Bild laden)

ROUTE: Sie durchradeln den Ort, zweigen wie beschildert nach links ab und fahren fast kerzengerade auf "Torgau" zu.

Die Kulisse der "Burg Hartenfels" ist schon aus der Ferne sichtbar.



TorgauÜbernachten


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Torgau: 0,0 km, <- Loßwig: 4,0 km,
->O Ziel: 87,5 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

SEHENSWERT: Schloss Hartenfels, Stadtkirche, Rathaus, Schlosskirche, Marktplatz, Schöne Straßenzüge

INFO: Im Jahre 873 wurde "Torgau" erstmals geschichtlich erwähnt. Die Burg entstand im Jahre 1119.
Die Bären im Burggraben werden im Jahre 1425 erstmals erwähnt. Noch heute kann man ihre Nachkommen im Schlossgraben bewundern.
Das vierflügelige "Schloss Hartenfels" mit Innenhof wurde im Jahr 1482 erbaut.

Im Innenhof des Schlosses sieht man den Wendelstein und Hausmannsturm.
Diese Seite des Schlosses gilt als architektonische „Hauptleistungen der Frührenaissance in Deutschland.“

Schloss Innenhof Schloss Innenhof (Bild laden)

INFO: Zur Elbe hin zeigt sich das Schloß Hartenfels wuchtig. Im Stil der Frührenaissance ist das Tor mit Wappen erbaut. Im Innenhof zeigt sich die wahre Kunst seiner Architekten.

Schloss Hartenfels Schloss Hartenfels (Bild laden)

INFO: Das Renaissance-Rathaus entstand in den Jahren 1563 bis 1579 und ziert noch heute dominierend den Marktplatz.

Rathaus in Torgau Rathaus in Torgau (Bild laden)

INFO: Die Straßen in der Altstadt sind durchweg mit sehr schön restaurierten Bürgerhäusern geschmückt.
Katharina von Bora floh 1523 nach Torgau und starb im Jahre 1552 hier.

Straßen in Torgau Straßen in Torgau (Bild laden)




Anschlusstour


(Seitenanfang)

Etappe 2: Von Melnik nach Bad Schandau

Etappe 3: Von Bad Schandau nach Dresden

Etappe 4: Dresden bis Meißen

Etappe 6: Torgau bis Dessau

Etappe 7: Dessau bis Magdeburg

Fahrrad-TourÜberblick der Etappen Elberadweg

Fahrrad-TourÜberblick: Alle Radtouren Deutschland

Fahrrad-TourÜberblick: Alle Radtouren Europa


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Torgau Loßwig Weßnig Belgern Mühlberg Kreinitz Strehla Riesa #Nünchritz Merschwitz Diesbar Seußlitz Meißen