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Radtour vom Jagsttal nach Feuchtwangen und Dinkelsbühl

Vom Jagst- ins Wörnitztal


[ Essen&Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlußtouren ]

Stand: 14.09.2016
 

Kurzbeschreibung:


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Sehr schöne Tagestour von Crailsheim im idyllischen Jagsttal über die angrenzenden Hügel zum natürlich belassenen Wörnitztal.
Dort ist der Storch noch zuhause und niemand wundert sich über das Klappern.
Feuchtwangen liegt noch ein Tal weiter und kann mit seiner teilweise noch romanischen Kirche und seinem sehr schönen Stadtbild punkten.
Von dort geht es entlang der "Romantischen Straße" entlang an Karpfenteichen zurück ins ruhige Wörnitztal und bald schon erscheint das Kleinod Dinkelsbühl am Horizont.
Die mittelalterlich Innenstadt ist traumhaft und schon vor den Stadttoren glaubt man, die Zeit sei stehen geblieben. In der Innenstadt ist ein Haus schöner als das andere renoviert, ein Umstand, der auch der Bevölkerung zu verdanken ist.
In Richtung Wolfertsbronn verlassen Sie die Stadt und erreichen den Europäischen Fernradweg E8, der in dieser Richtung bis zur Nordsee führt. Bei Lautenbach überqueren Sie die Rotach und erreichen eine Hochebene. Bergab ins Reiglersbachtal erreichen Sie Stimpach an der Jagst.
Der Jagstradweg bringt Sie zurück nach Crailsheim.

Bitte unbedingt eine topographische Landkarte mit nehmen!

 

Ausgangspunkt: Crailsheim (Oder jede Stelle an der Rundtour)
Streckenlänge
: 77,0 km
Fahrzeit: ca. 5 bis 6 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 390 m

Fahrradtour Radwanderkarte Romantisches Franken

Bücher und Karten Bücher: Das große Buch der Flussradwege
Bücher und Karten Bücher: Ländliches Hohenlohe
Bücher und Karten
Bücher: Die Jagst

Bücher und Karten
Karten 1:50.000
Bücher und Karten Karten 1:50:000
Bücher und Karten Kocher- Jagst-Radweg
Bücher und Karten Bikeline Radtourenbuch
Bücher und Karten

Tauberbischofsheim

Bücher und Karten Bad Mergentheim
Bücher und Karten

Schwäbisch Hall

Bücher und Karten

Crailsheim

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Aalen

Karten 1:75.000
Bücher und Karten

Karten 1:75.000

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Kocher-Jagst

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Ostalb

Karten 1:100.000
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Romantisches Franken 1:100.000



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Karte:


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Karte

 

(wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen;
die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet)


Blatt 519: Crailsheim ISBN 3890216129
Blatt R752: Tauber-Hohenlohe ISBN 978-3-89021-770-3

TIPP: Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer.
Mit dieser "Naturmethode" können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

Orte am Weg:


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000,0 km Crailsheim
004,0 km Goldbach
015,0 km Marktlustenau
019,5 km Larrieden
024,0 km Mosbach
029,0 km Feuchtwangen
035,5 km Schopfloch
044,0 km Dinkelsbühl
047,0 km Segringen
052,0 km Lautenbach
054,0 km Wildenstein
058,0 km Steinbach/Wald
065,0 km Stimpfach
068,0 km Steinbach/Jagst
070,0 km Jagstheim
074,5 km Ingersheim
077,0 km Crailsheim

 

 

Zeichenerklärung zu unseren Zeichen:
-> : Entfernung zum nächsten Ort
<- : Entfernung zum letzten Ort
->O : Entfernung zum Tourenende
O<- : Entfernung zum Tourenstart



Crailsheim


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Entfernungen: -> Goldbach: 4,0 km, <- Crailsheim: 0,0 km,
->O Ziel: 77,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Crailsheim ist eine Gründung der Franken aus dem 7. Jahrhundert. Urkundlich erwähnt wurde es im 12. Jahrhundert. Es kam als Reichslehen an die Grafen von Hohenlohe.
Im 14. Jahrhundert kam das Marktrecht dazu und Crailsheim wurde zur Stadt erhoben und befestigt.
Leider wurde die Stadtbefestigung, bis auf wenige Reste Anfang des 19. Jahrhunderts abgerissen. Noch stärkere Verluste an Altstadtsubstanz verursachten die Bombardierungen des Zweiten Weltkrieges.
Heute ist Crailsheim eine moderne Stadt mit einigen historischen Gebäuden.

In der Fußgängerzone erwarten Sie die Johanneskirche aus dem 14. Jahrhundert und die Liebfrauenkapelle.
Neuer ist der 57,5 m hohe Rathausturm, der als Denkmal für die Reformation erbaut wurde.

Johanneskirche Crailsheim Johanneskirche (Bild laden)

Die Johanneskirche wurde 1398 um einen romanischen Vorgängerbau errichtet. Erst danach wurde der alte Bau abgetragen.
Heute hat die Johanneskirche noch ein respektables gotisches Inneres.

Gotische Innenausstattung Gotisches Inneres (Bild laden)

Am Stadtrand finden Sie den früheren Spitalhof. Eine schöne Gartenanlage umgibt das heute als Museum genutzte Gebäude.

Ehemaliges Spital Crailsheim Ehemaliges Spital Crailsheim (Bild laden)

Route: Fahren Sie mit dem Fahrrad stadteinwärts, bis nach rechts die Straße nach Schnelldorf (L1086) nach links abzweigt. Sie bleiben nur wenige hundert Meter auf der Landstraße, dann zweigt nach rechts die Kreisstraße K2654 in Richtung Goldbach ab.
Sie folgen dieser wenig befahrenen Straße und verlassen Crailsheim leicht bergab.

Vor Ihnen liegt ein naturbelassenes Tal, das von einem 60 m hohen Hügelkamm begrenzt wird.



Goldbach


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Entfernungen: -> Marktlustenau: 11,0 km, <- Craisheim: 4,0 km,
->O Ziel: 73,0 km, O<- Ausgangspunkt: 4,0 km

Bald erreichen Sie den kleinen Ort Goldbach und folgen der Durchgangsstraße.

Der kleine Ort Goldbach (Bild laden)

Route: Nach dem Ort beginnt eine längere Steigung, die in zwei Serpentinen die 60 Meter Höhenunterschied überwindet. Die Strecke führt durch dichten Laubwald und endet beim Verlassen des Waldes auf dem Kamm der Berge mit einer Kreuzung.

Sie folgen dem kleinen Schild "Schwarzenhorb" und verlassen die Kreisstraße. Auf einem kaum drei Meter breiten Wirtschaftsweg geht es nun am Waldrand entlang leicht bergab.
Nach einem knappen Kilometer folgen Sie dem asphaltierten Weg nach rechts und erreichen eine Hochebene. Zahlreiche Jagdstände lassen erahnen, dass es hier an Wild nur so wimmelt.
Bald erreichen Sie wieder einen Laubwald und radeln bergab in Richtung "Schwarzenhorb".


Altes Haus in Schwarzenkorb (Bild laden)

 

Kaum haben Sie den Wald verlassen, erblicken Sie die wenigen Häuser des Ortes. Dominierend ist hier die große Reitanlage; auch das Gelände lädt hier zum Reiten und Radeln ein.

Der Radweg folgt dem Wirtschaftsweg in einer S-Kurve und erreicht ein langes unverbautes Tal.
Sie erreichen die Kreuzung mit einer kleinen Straße (K2654) und radeln gegenüber leicht bergauf, um der Beschilderung "Asbach" zu folgen. Nicht der gleichnamige Weinbrand lockt hier, sondern die immer idyllischer werdende Landschaft.
An einem Gehöft vorbei erreichen Sie einen traumhaften See, der ursprünglich eine Mühle speiste.

Traumhafter See in Asbach (Bild laden)

Hier steht eine mächtige, weit ausladende Eiche mit einer Sitzbank rund um den Stamm.
Auf der gegenüber liegenden Seeseite sahen wir zwei "weidende" Störche.

Alte Sägemühle (Bild laden)

Nach dem ehemaligen Sägewerk zweigen Sie nach rechts ab und radeln im Tal bis zur Kreuzung mit der L1010.
Knapp zwei Kilometer bleiben Sie auf der wenig befahrenen Landstraße, dann passieren Sie bei der "Schönbachmühle" einen kleinen Stausee.




Marktlustenau


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Entfernungen: -> Larrieden: 4,5 km, <- Goldbach: 11,0 km,
->O Ziel: 62,0 km, O<- Ausgangspunkt: 15,0 km

Hier beginnt auch der Ort "Marktlustenau". Anders als in den kleinen Weilern am Weg, gibt es hier sogar zwei ansprechende Hotels.

Route: Die Straße führt durch die Dorfmitte rund um die auf einer kleinen Anhebung liegende Kirche und teilt sich am Ortsende.

Idylle in Marktlustenau (Bild laden)

Route: Sie fahren geradeaus auf der Straße nach Schopfloch weiter. Kurz vor der Autobahnbrücke zweigt hier nach links eine unbeschilderte gewalzte Straße ab. Folgen Sie ihr am Waldrand entlang und Sie erreichen bald wieder einen asphaltierten Weg. Bergauf passieren Sie eine Autobahnunterführung und sind nach wenigen Höhenmetern auf der Anhöhe bei einem Sendemast.
Traumhaft geht der Weg nun leicht bergab an einem kleinen See vorbei und erreicht alsbald den kleinen Ort "Larrieden" im Wörnitztal.




Larrieden


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Entfernungen: -> Tribur: 3,0 km, <- Marktlustenau: 4,5 km,
->O Ziel: 57,5 km, O<- Ausgangspunkt: 19,5 km

In der Ortsmitte treffen Sie auf ein schönes Ensemble aus Kirche und Rathaus.
Hier kreuzen sich die Straßen und Sie fahren nach links in Richtung "Tribur".

Ortsmitte von Larrieden (Bild laden)

Eine schmale Fahrstraße führt durch das breite flache Tal der "Wörnitz". Der Fluss ist noch lächerlich schmal und doch benötigt er mit seinen ursprünglichen Mäandern eine große Fläche.

Bei einem historischen Wegkreuz können Sie nach rechts auf einem Feldweg direkt in Flussnähe radeln. Gemütlicher lässt sich dieselbe Strecke in kürzerer Zeit auf der wenig befahrenen Straße zurücklegen. An der Straße passieren Sie ein Schwedenkreuz, hier müssen Sie auch nach rechts halten und überqueren auf einer Brücke die Wörnitz.




Tribur


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Entfernungen: -> Mosbach: 1,5 km, <- Larrieden: 3,0 km,
->O Ziel: 54,5 km, O<- Ausgangspunkt: 22,5 km

Die junge Wörnitz (Bild laden)

Der Ort ist klein und besteht im Wesentlichen aus einer Mühle und einigen Gehöften. Die Straße führt nun rechts der "Wörnitz" in das nahe "Mosbach".




Mosbach


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Entfernungen: -> Feuchtawangen: 5,0 km, <- Tribur: 1,5 km,
->O Ziel: 53,0 km, O<- Ausgangspunkt: 24,0 km

Schmucke Häuser zieren den Ort und die Straße führt schnurstracks auf den bolligen Turm zu.
Hier ist die Welt noch in Ordnung! Auf dem Feuerwehrhaus klappert der Storchenvater vor Freude, wenn seine Angetraute mit Beute anfliegt. Geschickt nimmt sie in einem Steigflug Anlauf und landet punktgenau auf dem Nestrand.

Störche im Nest (Bild laden)

Hier heißt es aufpassen! Entgegen der Beschilderung fahren Sie vor der Kirche nach rechts, passieren ein Gasthaus und verlassen den Ort an einer Islandponyfarm vorbei. Die Straße steigt erst langsam an, dann geht es gute 50 m mit 12% Steigung nach oben.

Jetzt geht es bergauf (Bild laden)

Nach dem Bergkamm geht es leicht bergab auf einen Waldrand zu.
Sie verlassen an der Rechtskurve die Straße und radeln auf einem Waldweg gerade weiter. Steil bergab verlässt der Weg den Wald.
Hier bitte Vorsicht! Der asphaltierte Weg geht am Waldende abrupt in ein kurzes Stück grob geschotterten Weg über.
Am Weiler Esbach entlang erreichen Sie wieder ebenes Gelände und radeln entlang eines Industriegebietes und den Sportstätten in Richtung "Feuchtwangen".




Feuchtwangen


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Entfernungen: -> Schopfloch: 6,5 km, <- Mosbach: 5,0 km,
->O Ziel: 48,0 km, O<- Ausgangspunkt: 29,0 km

An der Hauptstraße zweigen Sie zunächst nach rechts ab und ordnen sich dann nach links in die historische Innenstadt ein.
Bei einer alten Mühle überqueren Sie die Sulzach und erreichen schon die Reste der Stadtbefestigung.

Stiftskirche in Feuchtwangen (Bild laden)

"Feuchtwangen" besitzt eine gut erhaltene, teilweise noch romanische Stiftskirche. Die ehemalige Klosterkirche verfügt über beachtliche romanische Baureste. Den späteren gotischen Stil findet man vor allem am Chor.
Von Michael Wolgemut, dem Lehrer Albrecht Dürers, wurde 1484 der Marienaltar geschaffen. Das geschnitzte Chorgestühl stammt aus der Zeit um 1500.

Neben der Kirche sind noch Reste des romanischen Kreuzganges erhalten.

Der romanische Kreuzgang Der romanische Kreuzgang (Bild laden)

Route: Dann erreichen Sie den beeindruckenden Marktplatz. Im unteren Drittel steht ein blumenübersäter Brunnen, von dem man einen schönen Rundblick genießt.

Panorama des Marktplatzes

Panorama des Feuchtwanger Marktplatzes

Panorama laden (200kb) benötigt Apple Quicktime (kostenlos)

Marktplatz in Feuchtwangen (Bild laden)

Route: Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich auf dem Marktplatz an den Radwegschildern "Karpfenradweg". Dieser Weg führt durch wenig befahrene Stadtteile stadtauswärts und erreicht bald die "St2419", die Verbindungsstraße nach "Nördlingen".
Sie überqueren die Straße und folgen nun der unübersehbaren Beschilderung "Romantische Straße" und "Karpfenradweg".

Der Radweg überquert die Bahnlinie und folgt der Bahn bis Kaltenbronn. Hier beginnt ein richtiges "Karpfengebiet". Zahlreiche Teiche sind hier liebevoll beschildert und Schautafeln erklären das Enstehen der Teiche und das Leben der Karpfen.

Der Karpfenradweg Der Karpfenradweg (Bild laden)

Von Kaltenbronn gibt es zwei Varianten:

Variante 1
- die gut beschilderte Variante führt nach links am Karpfenteich vorbei, unterquert die Bahn wieder und erreicht nach einem weiteren Teich den Wald. Danach führt sie zwar im Wald aber trotzdem neben der Straße relativ unromantisch nach Schopfloch. Ärgerlich sind die unnötigen Höhenunterschiede durch die die Straße begleitenden Hügel.

Schopfloch


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Entfernungen: -> Dinkelsbühl: 8,5 km, <- Feuchtwangen: 6,5 km,
->O Ziel: 541,5 km, O<- Ausgangspunkt: 35,5 km

In Schopfloch (Bild laden)

In "Schopfloch" geht es dann im Ort nach rechts bis zur Kirche und danach ins Tal in Richtung Zwernberg. Steil bergab führt die Straße ins Tal und überquert wieder die Wörnitz. Danach geht es noch 200 m leicht bergauf, dann zweigt nach links der ebenfalls als "Romantische Straße" beschilderte Radweg ab.

Variante 2
- die schönere Variante folgt dem Teich auf der rechten Seite und überquert auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg einen leichten Hügel. Nach links sieht man auf die Karpfenteiche.
Nach der Anhöhe erreichen Sie den Ort Heiligenkreuz.
Von hier aus geht es steil bergab ins weitläufige Wörnitztal. In Larrieden erreichen Sie wieder den Radweg, der von der Ortsmitte aus nach links abzweigt.
Nach zwei Kilometern sind Sie am selben Endpunkt wie Variante 1.

Das Wörnitztal ist hier besonders reizvoll. Alte hohe Pappeln begleiten die kleine Straße.

Das schöne Wörnitztal Das schöne Wörnitztal (Bild laden)

Nach rechts, also nach Westen erheben sich leicht gewellte "toskanische" Hügel, deren höchster Punkt meist durch einen Bauernhof gekrönt wird. Im Tal selbst gibt es Schilfgebiete, die den recht kurvenreichen Lauf der Wörnitz schmücken.
Gut sechs Kilometer setzt sich die Idylle fort, bis Sie durch eine Unterführung eine Landstraße kreuzen. Danach beginnt schon der Rand der Altstadt von "Dinkelsbühl".




Dinkelsbühl


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Entfernungen: -> Segringen: 3,0 km, <- Schopfloch: 8,5 km,
->O Ziel: 33,0 km, O<- Ausgangspunkt: 44,0 km

Stilgerecht erreicht man die ehrwürdige Stadt über einen gepflasterten Weg entlang des Stadtgrabens.

Dinkelsbühl am Gaulsweiher vor der Stadt Am Gaulsweiher vor der Stadt (Bild laden)

Durch das Stadttor erreicht man die Hauptstraße und ist sofort von den prächtig und liebevoll restaurierten Häusern begeistert.

Dinkelsbühler Weinmarkt Dinkelsbühler Weinmarkt (Bild laden)

Als sei die Zeit im Mittelalter stehen geblieben, so echt präsentiert sich die Stadt.
Bei näherem Hinschauen natürlich nicht ganz, so international, dass man japanische Speisekarten aufstellt, war man früher gewiss nicht, aber die Gastronomie lebt nun einmal von Gästen.

Auch Japan fühlt sich hier zuhause (Bild laden)

Dinkelsbühl kann auf eine stolze Geschichte zurückblicken und hat sich seine Vergangenheit bis ins Heute bewahrt.

Route: Zur Weiterfahrt suchen Sie die Segringer Straße und radeln - auf Kopfsteinpflaster - leicht bergauf zum "Segringer Tor".
Hier verlassen Sie die Altstadt und radeln durch das Randgebiet der Stadt auswärts. Nach knapp fünfhundert Metern überqueren Sie die Umgehungsstraße und orientieren sich an der Beschilderung Wolfertsbronn.
Die Straße führt bergab und überquert einen Bach an der "Reichertsmühle".

Danach geht es wieder leicht bergauf und Sie erreichen eine Abzweigung. Sie radeln nach links und gelangen bald die ersten Häuser von "Segringen".




Segringen


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Entfernungen: -> Lautenbach: 5,0 km, <- Dinkelsbühl: 3,0 km,
->O Ziel: 30,0 km, O<- Ausgangspunkt: 47,0 km

Route: Die Straße zieht sich durch den Ort bergauf. Hier ist der Radweg "E8" (Weißes Schild mit roter Schrift) beschildert. Folgen Sie den Zeichen und zweigen nach rechts ab. Sie überqueren die Verbindungsstraße nach "Wolfertsbronn" und radeln nach einer kurzen Bergabfahrt nach links leicht bergauf.
Die Landschaft ist hier lieblich und die Steigungen angenehm.
Talabwärts bietet sich nochmals ein schöner Blick auf das Tal.

Hinter Segringen Hinter Segringen (Bild laden)

Der Radweg erreicht bald einen Wald und folgt ihm auf leicht geschotterter Oberfläche, also Vorsicht!

Nach der Bergkuppe erreichen Sie ein kleines asphaltiertes Sträßchen und fahren auf ihm zur K2647.

Hier zweigen Sie nach links ab und durchradeln den kleinen Ort "Buckenweiler". Leicht bergauf führt die wenig befahrene Straße weiter und erreicht bald die Hochebene. Danach geht es zügig bergab nach "Lautenbach", das gut vierzig Meter tiefer an einer Seenkette liegt.




Lautenbach


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Entfernungen: -> Wildenstein: 2,0 km, <- Segringen: 5,0 km,
->O Ziel: 25,0 km, O<- Ausgangspunkt: 52,0 km

Lautenbach Storchenweiher Der Storchenweiher (Bild laden)

Route: Schon am Ortseingang trifft man auf einen viel besuchten Badesee, den "Storchenweiher". Hier badet die gesamte Dorfjugend. Wohl dem, der einen Natursee im Ort hat.

Unsere Tour folgt der Durchgangsstraße K2646 und steigt wieder einmal die kurz vorher heruntergefahrenen 40 Höhenmeter an. Sie durchradeln den Straßenort und erreichen einen Bergkamm mit herrlicher Aussicht auf die abwechslungsreiche Landschaft.
"Fichtenau" heißt der Verwaltungsverband und dieser Name trifft den Kern der Sache. Dunkle Fichtenwälder, gemischt mit saftig grünen Wiesen und Tälern.

Auf dem Hügel erreichen Sie das etwas größere Wildenstein.




Wildenstein


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Entfernungen: -> Steinbach: 4,0 km, <- Lautenbach: 2,0 km,
->O Ziel: 23,0 km, O<- Ausgangspunkt: 54,0 km

Bei der Einfahrt in den Ort ahnt man noch nicht, dass hier sogar ein Schloss steht.

Das Schloss Wildenstein Das Schloss Wildenstein (Bild laden)

Das schön restaurierte Schloss ist gleichfalls ein Wegzeichen.

Route: Links vom Schloss führt unser Weg weiter und bergab radeln Sie auf der K2644 in die Talsenke des Rotbaches.

Wer Mut hat, beschleunigt auch beim Bergabfahren, dann reicht der Schwung, um ohne große Mühe auf der anderen Talseite wieder die Höhe zu erklimmen. Hier überqueren Sie auch die Autobahn und schon wieder geht es bei "Gunzach" ins Tal hinab.
Auch hier reicht der Schwung, um das auf der anderen Talseite liegende "Krettenbach" zu erreichen.
Sie bleiben weiterhin auf der wenig befahrenen K2644 und erreichen nach kurzer Hügelfahrt den Ort "Steinbach".




Steinbach


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Entfernungen: -> Stimpach: 7,0 km, <- Wildenstein: 4,0 km,
->O Ziel: 19,0 km, O<- Ausgangspunkt: 58,0 km

Der Ort besteht aus nur wenigen Häusern, ist aber Ausgangspunkt für schöne Wanderungen.

Routen:

Alternative: Wer gern durch den Wald fährt, kann hier nach links in Richtung des Hofes "Bautzenhof" radeln und erreicht auf der Höhe den "Totenweg", der kerzengerade in den Stimpfacher Wald führt. Nach einem Waldparkplatz geht es dann ca. 3 Kilometer bergab nach Stimpfach.

Der richtige Weg erklimmt den kleinen Hügel auf der Straße und erreicht den Hübnershof.
Hier kann man nochmals in sich gehen und eventuell auf den vorher erwähnten "Totenweg" abzweigen.

Kühe beim Heimtrieb Sollen wir schon heim? (Bild laden)

Route: Der landschaftlich abwechslungsreichere Weg folgt der Straße, die richtig steil bergab führt und einen weiten Ausblick ins "Reiglersbachtal" ermöglicht. Gegenüber auf der anderen Talseite liegt ein Segelfluggelände und man ist geneigt, den weißen Gleitern zuzusehen.

Bitte das Bremsen nicht vergessen, denn 60 Stundenkilometer sind hier ohne weiteres möglich.

Die Straße läuft sanft aus und Sie fahren über eine Brücke in das blumengeschmückte "Weipertshofen" ein.
Die Gegend wird landwirtschaftlich stark genutzt und so sieht man unterschiedlichst genutzte landwirtschaftliche Flächen, von Sonnenblumenfeldern über duftende Kleewiesen bis zum Getreidefeld.

Ein schöner Bildstock Ein schöner Bildstock (Bild laden)

Nach einem weiteren Kilometer auf der Straße nach Stimpfach passieren Sie Siglershofen und radeln dann leicht über dem Tal auf Stimpfach zu.
Bildstöckchen und Wegekreuze säumen auch hier die Straße und selbst wenn man nicht betend anhält, bewirkt eine idyllisch angeordnete Gruppe aus Bildstock und markanten Bäumen, dass man anhält, um den Blick schweifen zu lassen.

Bergab erreicht man schließlich die Ortsmitte von "Stimpfach", dessen weiße Kirche schon aus der Ferne ein Zeichen setzt.




Stimpfach


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Entfernungen: -> Steinbach/Jagst: 3,0 km, <- Steinbach: 7,0 km,
->O Ziel: 12,0 km, O<- Ausgangspunkt: 65,0 km

Route: Nach Stimpfach radeln Sie direkt neben der Bahnlinie auf Steinbach zu.
Wie eine Allee ist hier die Jagst von zahlreichen alten Weidenbüschen gesäumt.

Hier zeigt sich ein harter Kontrast von Technik und Landschaft: In zahlreichen Schleifen folgt die noch junge und schmale Jagst der kerzengeradeaus führenden Bahn.

Landschaft Landschaft beherrscht das Bild (Bild laden)

Kurz vor "Steinbach" überqueren Sie die Bahn und wechseln auf die Straße.




Steinbach/Jagst


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Entfernungen: -> Jagstheim: 2,0 km, <- Stimpfach: 3,0 km,
->O Ziel: 92,0 km, O<- Ausgangspunkt: 68,0 km

"Steinbach" mit seinen wenigen Häusern durchfahren Sie auf der Straße B290, also Vorsicht!
Nach dem Ortsende geht es schnell wieder über die Bahn und der Radweg folgt wieder den Gleisen.
Der Radweg bleibt rechts der Bahn und Sie erreichen nach einem guten Kilometer "Jagstheim".




Jagstheim


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Entfernungen: -> Ingersheim: 4,5 km, <- Steinbach/Jagst: 2,0 km,
->O Ziel: 7,0 km, O<- Ausgangspunkt: 70,0 km

Kirche in Jagstheim Kirche in Jagstheim (Bild laden)

Route: Nach "Jagstheim" überquert der Radweg an der Brücke der B290 die Jagst und folgt der Bundesstraße bis "Ingersheim".

Jagstheim Nach Jagstheim (Bild laden)




Ingersheim


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Entfernungen: -> Crailsheim: 2,5 km, <- Jagstheim: 4,5 km, ->O Ziel: 2,5 km, O<- Ausgangspunkt: 74,5 km

In Ingersheim bitte aufpassen:
Route: Nach der Fachwerkkirche folgt der Radweg auf der rechten Jagstseite dem Fluss und bringt Sie an den Stadtrand von "Crailsheim".

Ingersheim Ortsmitte Ingersheim (Bild laden)




Crailsheim


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Crailsheim: 0,0 km, <- Ingersheim: 2,5 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 77,0km

Direkt am Stadteingang finden Sie den früheren "Spitalhof". Eine schöne Gartenanlage umgibt das heute als Museum genutzte Gebäude. Durch Sehschlitze erkennt man auch bei geschlossenem Museum die römischen Bäderreste.

Crailsheimer Spital Crailsheimer Spital (Bild laden)

Crailsheim hat noch weit mehr zu bieten. Die Reste der früheren Stadtbefestigung finden Sie auf der der Jagst zugewandten Seite.

Johanneskirche Die Johanneskirche (Bild laden)

Johanneskirche Johanneskirche innen (Bild laden)

In der Fußgängerzone erwarten Sie die Johanneskirche aus dem 14. Jahrhundert und die Liebfrauenkapelle. Neuer ist der 57,5 m hohe Rathausturm, der als Denkmal für die Reformation erbaut wurde.







Anschlusstour



Anschlußtouren nach Karte

Jagst-Kocherradweg Überblick

Radschmetterling

Jagsttal - von der Quelle bis Langenburg

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Crailsheim Goldbach Marktlustenau Larrieden Mosbach Feuchtwangen Schopfloch Dinkelsbühl Segringen Lautenbach Wildenstein Steinbach Stimpfach Jagstheim Ingersheim