Kocherradweg Etappe 2

KocherradwegDiese Etappe des Kocher-Jagst-Radweges startet in der kulturell interessanten Stadt Schwäbisch Hall.
Viele Bauwerke und Zeitdokumente aus keltischer, römischer, mittelalterlicher und barocker Zeit sind dort zu besichtigen.
Am beeindruckensten ist aber die mittelalterliche Altstadt.
Der weitere Radweg folgt direkt dem Kocher. Es herrscht zunächst die Natur vor.
Doch bald schmückt sich das Kochertal mit mittelalterlichen Städten und Burgen an den angrenzenden Hängen. Künzelsau, Ingelfingen, Niedernhall und Forchtenberg mit ihren schönen Innenstädten laden ein.
Das Tal wird schließlich breiter, die Randhügel tragen Weinreben und Sie erreichen das Neckartal.
Der Fluss Kocher ist übrigens ein Herr und nennt sich der Kocher, die Jagst ist - wie die meisten Flüsse - eine Dame.

Startort: Schwäbisch Hall
Zielort: Jagstfeld
Streckenlänge: ca. 84,0 km
Fahrzeit: 4 -5 Stunden
Höhenmeter: ca. 170 m
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet


Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

Karte_Kocherradweg_960_2 Jagstfeld Neuenstadt Neckarradweg Nach Aalen Bad Wimpfen Künzelsau Schwäbisch Hall Ingelfingen Steinkirchen Döttingen Forchtenberg Niedernhall Braunsbach Untermünkheim KocherstettenHardthausenNeckarKocher
Tipp: Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: ca 170 m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

 

 


Orte am Weg - Entfernungstabelle

Kocheroberlauf
000,0 km Schwäbisch Hall
006,0 km Untermünkheim
017,5 km Braunsbach
021,0 km Döttingen
023,5 km Steinkirchen
028,5 km Kocherstetten
035,0 km Künzelsau
039,5 km Ingelfingen
042,0 km Criesbach
044,5 km Niedernhall
047,5 km Weißbach
050,5 km Neu-Wülflingen
051,0 km Forchtenberg
058,0 km Sindringen
064,5 km Ohrnberg
067,5 km Möglingen
070,5 km Kochersteinsfeld
074,5 km Gochsen
076,5 km Bürg
079,0 km Kochertürm
081,5 km Stein
087,5 km Oedheim
090,0 km Hagenbach
093,0 km Jagstfeld

→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

 

 

Schwäbisch Hall Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Schwäbisch Hall: 0 km, ← Rosengarten: 8 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 70 km

SEHENSWERT: St. Michaelskirche, historische Altstadt, Reste der Stadtbefestigung

INFO: Schwäbisch Hall verdankte seinen frühen Reichtum der Solevermarktung. Salz war schon immer begehrt.
Aus diesem Grund siedelten bereits Kelten und Römer hier.
Im Mittelalter genoss man den Reichtum, der durch die Salzgewinnung in die Stadt kam. Der "Heller", die Bezeichnung für Geld, stammt von "Hall". Er wurde in einer eigenen Münze hier geprägt.

INFO: Die bedeutenden Bauwerke, die mächtige St. Michaelskirche mit der bekannten, einmaligen Freitreppe, die Stadtbefestigung mit den gut erhaltenen Mauern und Türmen verdanken ihre Entstehung letztendlich dem begehrten Mineral.

INFO: Der Marktplatz der Stadt gehört mit seinen teils barocken Bauten, dem schönen Rathaus und der schon erwähnten St. Michaelskirche mit Freitreppe zu den schönsten Plätzen Deutschlands.

INFO: Der Reichtum des Mittelalters zeigt sich noch heute an den sehr schönen Fachwerkbauten, die die Zeit glücklicherweise unbeschadet überstanden.

INFO: Rechts und links des Kochers breitet sich die historische Altstadt aus.

ROUTE: Der Radweg überquert den Kocher und führt auf der linken Kocherseite aus der Stadt hinaus.
Nach einem Stauwehr unterqueren Sie die Brücke der B19 und folgen weiter dem Radweg am Kocher. Der Weg folgt einem leicht bebauten Wohngebiet entlang der Kocherschleife und erreicht schließlich eine frühere Spinnerei.
In der Höhe von "Gelblingen", das auf der anderen Kocherseite liegt, folgen Sie in einer 180°-Kurve weiter dem Kocher.
Nun folgt eine weitere Kocherschleife nach rechts. Das Tal ist hier enger und erinnert an die Berge des Allgäus.

ROUTE: Am Ende der Schleife radeln Sie auf einer Holzbrücke auf die rechte Flussseite.
Es geht nun etwas bergauf in Richtung der B19.

Leicht hügelig erreichen Sie neben der Bundesstraße B19 Untermünkheim.


Untermünkheim


Entfernungen: → Braunsbach: 11,5 km, ← Schwäbisch Hall: 6 km
⊗ ⇐ Ziel: 87 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 6 km

SEHENSWERT: Rößlermuseum

INFO: Untermünkheim liegt auf der linken Kocherseite.

ROUTE: Der normale Kocher-Jagst-Radweg bleibt rechts des Flusses und führt am Hang entlang weiter.
Nach einem kleinen Wäldchen zweigt der Radweg nach rechts ins Tal ab und überquert auf der Straße "Giesswiesen" den Kocher.
Ein Alternative führt durch Untermünkheim hindurch und erreicht am Ortsende wieder an obiger Brücke den Hauptweg.

Von der Brücke aus blicken Sie auf die Mühle links des Kochers, an dessen Stauwehr die Kanuten und Kajaken "umsteigen" müssen.

ROUTE: Nach der Brücke zweigen Sie nach rechts auf eine kleine Fahrstraße ab, auf der der Kocher-Jagst-Radweg dem Kocher folgt.
Sie passieren die Mühlgebäude und fahren danach durch offenes Gelände entlang der Kocherauen.

Nach einem guten Kilometer erreichen Sie den Ort "Enslingen".

INFO: Eine kleine Fachwerkkirche schmückt die Ortsmitte.

ROUTE: Der Radweg erreicht den Ort auf der "Talstraße" und verlässt sie auf dem "Brückenweg".
Über eine Kocherbrücke erreichen Sie die rechte Seite des Flusses.

ganze Tal überspannende Autobahnbrücke der A6 zu. Sie ist die größte Stahlbetonbrücke Europas.

ROUTE: Danach passieren Sie ein interessantes Naturschutzgebiet und radeln in Richtung Braunsbach.
Nach zwei Kilometern überqueren Sie wieder den Kocher und fahren auf einem Asphaltweg in der Nähe der L1045 weiter.

INFO: Der Ort "Geislingen" liegt auf der rechten Flusseite. Hier mündet von rechts die "Bühler" in den Kocher.

ROUTE: Sie stehen nun unmittelbar unter der Kochertalbrücke der Autobahn A6. Ein gigantisches Bauwerk, das trotz seiner Größe filigran wirkt.
Die 178 Meter hohen Brückenpfeiler sind die höchsten der Welt. Die Brücke überspannt das Tal auf 1128 Metern.

INFO: In "Geislingen" gibt es ein Brückenbaumuseum, das über die Geschichte und die Einzelheiten des Baues informiert.

ROUTE: Der Radweg folgt erst bergauf auf einen Hügel, dann wieder bergab und danach aber vollkommen eben der Landstraße L1045.

ROUTE: Bald überquert er die Straße auf die linke Seite des Kochers und bleibt bis zum Ortseingang von Braunsbach auf der linken Seite der Straße.

Braunsbach Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Döttingen: 3,5 km, ← Untermünkheim: 11,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 75,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 17,5 km

SEHENSWERT: Schloss Braunsbach, Stadtbefestigung

INFO: Der Ort Braunsbach wird Mitte des 13. Jahrhunderts in einer Urkunde erstmals erwähnt, bestand aber schon vorher.
Dieses Geschlecht starb aber im nächsten Jahrhundert aus und die Rechte am Besitz gingen erst an die Schenken von Limpurg und später an die Herren von Crailsheim, die heute noch Besitzer des Schlosses sind.
Das heutige Schloss wurde 1255 noch als Burg erbaut und erst im 16. Jahrhundert zum Schloss umgebaut.

INFO: Sehenswert ist in der angrenzenden, romanischen Bonifatiuskirche auch die 1611 erbaute Orgel.

Braunsbach wird vom Schloss, das zum Teil aus dem 13. Jahrhundert stammt, optisch beherrscht.

INFO: Auch sonst begegnet Ihnen im Ort die lange Geschichte der Gemeinde: Der Weg führt durch das historische "Döttinger Tor", das als ein Teil der ehemaligen Ortsbefestigung erhalten ist, weiter.

ROUTE: Nach dem Döttinger Tor zweigt der Kocherradweg nach links ab und überquert den Kocher.
Vorbei an Sportplätzen erreichen Sie den Wald und fahren auf einem asphaltierten Weg abseits des Straßenverkehrs weiter.

INFO: Der Kocher fließt naturbelassen durch die bezaubernde Landschaft und erreicht schließlich "Döttingen".


Döttingen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Steinkirchen: 2,5 km, ← Braunsbach: 3,50 km
⊗ ⇐ Ziel: 72 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 21 km

SEHENSWERT: Schloss Döttingen, Ortsmitte

INFO: Döttingen enstand wahrscheinlich schon im 13. Jahrhundert.
Die Herren von Bachenstein errichteten hier im 13. Jahrhundert eine Burg.
Im Jahre 1584 wurde die Burg in ein Wasserschloss umgebaut. Es wurde im 18. Jahrhundert schließlich Witwensitz der Hohenloher und so entstand eine kleine Residenz.
Ein Großteil der Einnahmen entstand durch den Export von Schlachtochsen, die im Hohenloher Land in guter Qualität heranwuchsen.

INFO: Das Schloss Döttingen ist heute ein ansehnliches Hotel mit 80 Betten.

ROUTE: Sie verlassen die "Kupferzeller Straße" auf dem gegenüberliegenden "Weidenweg" und radeln durch das romantische Tal, fast unberührt von Technik und Verkehr, zwischen hohen Bergen talabwärts.

INFO: Rechts des Kochers liegt "Steinkirchen", das Sie auf einer Alternativtour zwischen Jagst und Kocher von Bächlingen kommend durchqueren würden.


Steinkirchen


Entfernungen: → Kocherstetten: 5 km, ← Döttingen: 2,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 69,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 23,5 km

SEHENSWERT: Schloss Tierbach

INFO: Der kleine Ort besitzt idyllische Häuser und Gärten, liegt aber rechts des Kocher.

ROUTE: Sie fahren von Döttingen kommend - mit Aussicht auf den Ort Steinkirchen - links des Kocher weiter. Hier steigt die Strecke zunächst kurz an (ca. 20 Höhenmeter) , schmiegt sich dann in den Hang und bleibt anschließend im Wesentlichen eben.

INFO: Der Kocher-Radweg wird ständig abwechslungsreicher: Zu der wirklich schönen, fast unberührten Landschaft gesellen sich stattliche Burgen und Schlösser.
Nach der ersten Kurve sehen Sie, als wäre es an den Berg geklebt, das Schloss Tierberg, das noch zu Steinkirchen gehört. Es ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.
Ursprünglich war es eine Burg, die 1220 erbaut wurde. Zahlreiche Elemente sind noch im ursprünglichen Stil erhalten.
Im Jahre 1540 wurde die Burg zum Schloss umgebaut.

ROUTE: Der Radweg bleibt nach wie vor am linken Kocherhang und führt meist etwas erhaben vom Tal weiter. So hat man eine super schöne Aussicht auf das Tal.

INFO: Kaum drei Kilometer weiter kommt ein noch weit imposanteres Bauwerk in Sicht: Schloss Stetten. Es gilt als die best erhaltenste mittelalterliche Burganlage Süddeutschlands. Die mächtige Schildmauer stammt aus dem beginnenden 13. Jahrhundert. Bekannt ist sie für das schönste Tortürmchen. Selbst die Fachwerkinnenbauten der früheren Burg sind noch erhalten.


ROUTE: Der Kocherradweg führt nun hinunter ins Tal und passiert "Kocherstetten", das auf der anderen Seite des Flusses liegt.

Kocherstetten


Entfernungen: → Künzelsau: 6,5 km, ← Steinkirchen: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 64,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 28,5 km

SEHENSWERT: Schloss Stetten

ROUTE: Nach Kocherstetten folgt der Radweg kurz der L1045, zweigt dann aber auf einen asphaltierten Weg ab und folgt der 180°-Kehre des Kocher.
Im Tal hat man- nach rückwärts - noch einmal einen schönen Blick auf Schloss Stetten.

Über eine Radler-Brücke auf der Staustufe überqueren Sie den Fluss und passieren danach die Buchemühle.

ROUTE: Nach kurzer Zeit sind Sie bei Morsbach. Von der rechten Seite des Kochers sehen Sie Morsbach, das links des Kochers liegt. Über eine Steinbrücke können Sie den Ort besuchen.

ROUTE: Der Radweg bleibt auf der rechten Flussseite und erreicht vollkommen eben den Rand von "Künzelsau".
über den "Wiesweg" fahren Sie in "Künzelsau" ein, zweigen nach links auf den "Frankenweg" und überqueren dann den Kocher.

Künzelsau Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Ingelfingen: 4,5 km, ← Kocherstetten: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 58 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 35 km

SEHENSWERT: Das Rote Schloss, historische Innenstadt

ROUTE: Ein rotes Schloss - ehemals das hohenlohische Residenzschloss - links des Kochers kündigt die kleinste Kreisstadt Baden-Württembergs an.
Das Schloss wird heute als Gymnasium und Internat genutzt.

INFO: Sehenswert sind der Stadtkern mit dem historischen Stadtbild und die evangelische Kirche.

Gegründet wurde Künzelsau etwa um das Jahr 1100. Als zentraler Marktflecken entwickelte es sich schnell. Es gehörte den Herren von Stein, die aber bald danach ausstarben
Im 15. Jahrhundert kam es nach dem Burgfrieden zu einer Besonderheit: Es wurde von einer "Erbgemeinschaft" regiert, der sogenannten "Ganerbschaft".
Bei dieser Besonderheit setzten die zahlreichen Erben einen Schultheißen ein und verpflichteten sich, die Erbanteile nur noch gegenseitig zu verkaufen.
Mit der Säkularisierung endete dieser Zustand. Seither gehört Künzelsau zu Württemberg.

Die Stadt war früher komplett ummauert. Teile der Künzelsauer Stadtbefestigung sind noch erhalten, als einzigstes Stadttor noch das Morsbacher Tor.

ROUTE: Der Radweg führt von der Innenstadt auf die Straße "Wertwiesen" und bleibt links des Kochers.
Nach etwa 500 Metern überqueren Sie den Kocher und fahren rechts des Flusses weiter.
Zwischen Fabriken und dem Kocher erreichen Sie ein Stauwehr, an dem der Kocher und ein Mühlkanal weiterführen.
Auf der so entstandenen Insel fahren Sie nun weiter.

INFO: Wie eine Festung liegt der kleine Ort "Nagelsberg" auf einer weinbewachsenen Anhöhe.
Der kleine Ort liegt auf einem Felsplateau oberhalb des Kochers. Er wurde schon im 11. Jahrhundert verschenkt und bestand vielleicht schon früher.

ROUTE: Zwischen der Bahnlinie und dem Kocher fahren Sie entlang von Streuobstwiesen und erreichen "Ingelfingen".


Ingelfingen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Criesbach: 2,5 km, ← Künzelsau: 4,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 53,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 39,5 km

SEHENSWERT: Kelter, Schloss, Burgruine Lichteneck

INFO: Die Weinbaugemeinde kann auf eine stolze Geschichte zurückblicken.
Im Jahre 1080 wird Ingelfingen erstmals erwähnt. 1248 ist der Weinbau nachgewiesen. Die Burg Lichteneck, die heute nur noch als Ruine erhalten ist, wurde 1250 erbaut.
Im Jahr 1302 wurde Ingelfingen offensichtlich zur Stadt erhoben.
Der 30-jährige Krieg war fürchterlich für die Stadt.
Danach förderten die Grafen von Hohenlohe die Stadt und erbauten hier das Neue Schloss und erhoben es sogar zur Residenz.

Rechts der Bahn und des Flusses Kocher liegt das historische Ingelfingen. Weinbau ist hier schon Pflicht.
Sehenswert sind das Neue und das Alte Schloss, die Burgruine und die gesamte Innenstadt.

ROUTE: Der Radweg führt nach der Mühle nach links über die Kocherbrücke auf die linke Seite des Flusses.
Folgen Sie der "Josef-Rilling-Straße", dann erreichen Sie wieder das Kocherufer. Auf der "Keltenstraße" erreichen Sie die Kläranlage.
Hier geht es nach rechts ab entlang des "Neuen Wasen".
Von hier sieht man ins Zentrum der Weinbaugemeinde "Criesbach".


Criesbach


Entfernungen: → Niedernhall: 2,5 km, ← Ingelfingen: 2,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 51 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 42 km

SEHENSWERT: Weinort

INFO: Der kleine Weinort Criesbach kann auch schon auf eine lange Geschichte zurückblicken.
Die Edelfrau von Stein schenkte im 11. Jahrhundert "Criesbach" dem Kloster Comburg.
Wahrscheinlich brauchten die Mönche Messwein?
Neben dem Weinbau betrieb man in Criesbach auch ein Salzwerk, das aber schon im 17. Jahrhundert eingestellt wurde.

ROUTE: Sie bleiben links des Kochers. An der ersten Kreuzung folgen Sie der asphaltierten Straße "Im Haunold".

Die Weinberge überragen hier das Tal um 180 Meter!

Die Sportplätze kündigen schon die historische Stadt Niedernhall an.

Niedernhall Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Weißbach: 3 km, ← Criesbach: 2,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 48,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 44,5 km

SEHENSWERT: Stadtbefestigung, Historische Altstadt, Weinort

INFO: Niedernhall wurde 1037 gegründet und hat in seinem Namen schon den Ursprung der Gründung enthalten.
Wie in Schwäbisch Hall gab es hier eine Salzquelle.
Im Jahre 1356 ernannte Karl der V. Niedernhall zur Stadt.
Niedernhall besitzt seit dieser Zeit eine noch weitgehend erhaltene Stadtbefestigung.
Zahlreiche Türme und Tore sind noch komplett erhalten. Bekannt sind auch das "Götzenhaus" und das schöne historische Stadtbild.

INFO: Das Fachwerkrathaus wurde 1477 erbaut und ist noch heute sehr gut erhalten.

ROUTE: Der Radweg führt links des Kocher weiter.
Ein Blick zurück lohnt auf jeden Fall: Zahlreiche Kleingärten zwischen Stadtmauer und Neubausiedlung unterstreichen noch heute den mittelalterlichen Charakter der ummauerten Altstadt.

ROUTE: Der Radweg folgt dem "Warrwiesenweg" direkt am Kocher entlang.
Der Kocher beschreibt hier eine weite 180 Grad-Schleife um einen mit Wein bewachsenen Bergrücken.
Der Radweg ist perfekt asphaltiert und verläuft auf der Streckenführung der ehemaligen Kochertalbahn.

Bald kommt auf der rechten Flussseite "Weißbach" in Sicht.


Weißbach


Entfernungen: → Forchtenberg: 3,5 km, ← Niedernhall: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 45,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 47,5 km

SEHENSWERT: Fresken in der Evangelischen Kirche

INFO: Weißbach wurde schon im 13. Jahrhundert gegründet. Im Mittelalter wurde in Weißbach Sole aus Niedernhall gesotten.
Später sorgte die Textilindustrie für den Lebensunterhalt, heute ist hier eine bekannte Fabrik zur Herstellung von Klebefolien der Hauptarbeitgeber.
Bekannt ist die unter Denkmalschutz stehende evangelische Kirche, in der man mittelalterliche Fresken entdeckte.

ROUTE: Der Kocherradweg passiert den Parkplatz der Firma Hornschuch und zweigt dann vom "Hellas-Weg" in die "Bahnhofsstraße" ab.
Hier erreichen Sie den Radweg, der auf der stillgelegten Trasse der Kochertalbahn in Richtung "Neu-Wülflingen" führt.

ROUTE: Wie bei Bahnlinien typisch, wachsen rechts und links Sträucher und es geht fast kerzengerade weiter.

Auf der rechten Seite des Kochers liegt "Neu-Wülflingen", das schon zu "Forchtenberg" gehört.

Forchtenberg Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Sindringen: 7 km, ← Weißbach: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 42 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 51 km

SEHENSWERT: Mittelalterliches Stadtbild, Stadtbefestigung

INFO: Die Geschichte beginnt mit dem Ort Wülflingen, das schon 771 erwähnt wurde. Die Grafen des Kochergaus erbauten hier 1024 eine Burg, um die sich eine neue Besiedlung entwickelte, die zu Forchtenberg wurde.

Forchtenberg besitzt ein herrliches mittelalterliches Stadtbild mit alten Türmen und den Resten der früheren Ummauerung.
Die Innenstadt von Forchtenberg liegt auf einem Bergsporn über dem Kochertal.

INFO: Die alten Häuser der Innenstadt sind sehr schön erhalten. Eine Besichtigung ist sehr zu empfehlen.

Über der Stadt finden Sie die alte Burgruine.

ROUTE: Der Radweg führt nun auf der Kocherbrücke auf die rechte Kocherseite und zweigt kurz vor der stark befahrenen Landesstraße L1045 nach links ab.
Auf der "Schöntaler Straße" fahren Sie unter der L1045 hindurch und zweigen danach gut beschildert nach links ab.
Durch ein Neubaugebiet erreichen Sie einen asphaltierten landwirtschaftlichen Weg.

INFO: In der Talmitte radeln Sie in der Nähe des ruhig dahinfließenden Kocher talabwärts. Die Randberge der Hohenloher Ebene überragen das Tal um etwa hundert Meter.

ROUTE: Nach etwa drei Kilometern erreichen Sie den kleinen Ort Ernsbach, der zu Forchtenberg gehört.

In der Ortsmitte von Ernsbach fällt das schöne Zusammenspiel der Kirche mit dem Rathaus auf. Der kleine Ort hatte als erster der Gegend schon im Jahr 1650 einen Industriepark aufzuweisen, der allerdings aus Mühlen aller Art bestand. Heute sind das Gelände und die Gebäude Teil einer modernen Metallfabrik.

ROUTE: Nach der Ortsmitte radeln Sie auf der "Carl-Arnold-Straße" weiter und zweigen dann nach einer Fabrikanlage nach links ab. Nach dem Wertstoffhof führt der Radweg hinunter ins Tal und folgt im Talboden dem Kocher. Die Wiesen sind meist von Fischreihern besetzt, die im nahen Kocher ausreichend Nahrung finden.

Auf der Straße "Tuchbleiche" erreichen Sie den Ortsrand von "Sindringen".


Sindringen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Ohrnberg: 6,5 km, ← Forchtenberg: 7 km
⊗ ⇐ Ziel: 35 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 58 km

SEHENSWERT: Ehemaliges Schloss mit einer Kelter

INFO: Sindringen gehört zu den ältesten Orten der Gegend. 1322 wurde es zur Stadt erhoben und hatte eine komplette Ummauerung.
Leider wurde Sindringen im zweiten Weltkrieg stark zerstört.

INFO: Der kleine Ort ist heute sehr natürlich und wirkt freundlich. Schöne, restaurierte Häuser säumen die Straßen und ein ehemaliges Schloss mit einer Kelter sind zu besichtigen.

Vorsicht am Ortsausgang:
Hier steht eine Metallstange mit einer Menge Radwegschilder. Der "Kocher-Jagst-Radweg" führt nach der Informationstafel nach rechts.
Bei schlechtem Wetter wäre eine Alternative auf der neu ausgebauten L1045 weiter zu fahren. Dort herrscht aber sehr viel Verkehr!

ROUTE: Der Weg führt vor der Stadtmühle nach rechts und zweigt an der Gärtnerei nach links ab.

ROUTE: Der Radweg bleibt zunächst asphaltiert und folgt einem Kanal, der das Wasser des Kocher zu einer Staustufe bringt.
Nach einer kurzen Steigung beim Ende der Bebauungsgrenze führt der Radweg etwas erhaben am Waldrand entlang.
Bald sind nur noch die Fahrspuren mit Beton vergütet. Später radeln Sie sogar kurz auf einem herrlichen Naturweg weiter.

ROUTE: Für stabile Räder ist der Weg auch bei schlechtem Wetter geeignet. Schönwetterradler oder Radler mit leichten Straßenrädern wählen bei Schlechtwetter lieber die Straßenvariante über die L1045.

ROUTE: Gut sechs Kilometer führt der Kocherkanal am Waldrand entlang bis zur Staustufe. Zahlreiche seltene Vögel haben hier ein natürliches Rückzugsgebiet.

Der Kocherradweg erreicht "Ornberg" bei den Sportplätzen. Hier ist meist viel geboten.

An der Einmündung in die L1045 zweigen Sie nach links ab und fahren über die normale Straßenbrücke über den Kocher und erreichen das Zentrum.


Ohrnberg


Entfernungen: → Möglingen: 3 km, ← Sindringen: 6,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 28,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 64,5 km

SEHENSWERT: Mittelalterliche Kirche

INFO: Auf der Brücke der L1045 überqueren Sie den Kocher und fahren auf die Ortsmitte zu.
Der kleine Ort besticht mit seiner mittelalterlichen Kirche.
In Ohrnberg fließen die Ohrn und ein weiterer kleiner Fluss der Pfahlbach in die Kocher.

ROUTE: Auf der linken Seite des Kochers radeln Sie nach rechts ab zum früheren Bahnhof.
Der Radweg folgt zunächst einer kleinen Straße und mündet dann auf den neuen Radweg, der auf der Trasse der früheren Kochertalbahn verläuft.

In einer weiten Linkskurve verlässt er Ornberg in einer eingeschnittenen Trasse und führt an einem kleinen Industriebetrieb vorbei.

ROUTE: Bald kommt eine ehemalige Eisenbahnbrücke in Sicht. Die Brücke ist sehr schön restauriert und vollkommen als Radfahrerbrücke umgebaut worden.
Anstatt der Gleise bildet nun eine Betonplattenspur den Weg nach Westen.

Sehr viel Freude an der Brücke haben auch die zahlreichen einheimischen Jugendlichen, die die schöne Stahlbrücke als Sprungbrett in den Kocher nutzen. (Aus 6 Meter 10 gäbe es den geilsten Sprung - als Bauchplatscher natürlich!)

Der Radweg beschreibt nun auf der geschotterten Bahntrasse eine Rechtskurve und erreicht bald Möglingen.

Möglingen


Entfernungen: → Kochersteinsfeld: 3 km, ← Ohrnberg: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 25,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 67,5 km

SEHENSWERT: Kirche, ehemaliger Bahnhof

ROUTE: Der Fahrradweg endet auf der ehemaligen Bahntrasse abrupt vor einer Abschrankung, die verhindert, dass Sie ohne nach rechts oder links zu schauen die Straße L1045 überqueren.
Auf der linken Seite sehen Sie die evangelische Kirche, die aus dem Jahre 1759 an der Stelle einer älteren Kirche erbaut wurde.

Am Radweg stehen - zum Andenken an die Bahnlinie - noch ein kleines Stück der alten Gleise und der ehemalige Bahnhof. Sehr schön gestaltet ist das Umfeld dieser "Installation", die an die frühere Bahnhofsstimmung erinnern soll und im Sommer sogar bewirtschaftet ist.

Der Fahrradweg bleibt der ehemaligen Bahntrasse treu und folgt ihr auf asphaltierter Oberfläche aus dem Ort hinaus.

Nun folgt der Radweg einer herrlichen Landschaft mit Weinbergen längs des Kochers in Richtung Kochersteinsfeld.

Der neue Radweg führt auf der ehemaligen Bahntrasse unterhalb von Kochersteinsfeld am Kocher entlang.

Kochersteinsfeld Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Gochsen: 4 km, ← Möglingen: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 22,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 70,5 km

SEHENSWERT: Fachwerkhäuser

ROUTE: Am Ortseingang kreuzt der Radweg die L1045 und führt nach halblinks ab. Sie bleibt auf der ehemaligen Bahnlinie.
Auf dem Berg liegt "Kochersteinsfeld". Kochersteinfeld gehört seit der Gemeindereform zu Harthausen.

ROUTE: Am Ortsende kreuzen Sie noch einmal die L1045 und folgen ihr in Richtung Kocher.
Vor der Brücke erreichen Sie die ehemalige Bahntrasse, die zwischenzeitlich perfekt asphaltiert und für Radler ausgebaut ist.

ROUTE: Am weinbewachsenen Kocherhang entlang radeln Sie nun in Richtung "Gochsen" und umfahren es im Tal.


Gochsen


Entfernungen: → Bürg: 2 km, ← Kochersteinsfeld: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 18,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 74,5 km

INFO: Gochsen ist ein sehr alter Ort. Er wurde 996 schon erwähnt und gehörte erst den Herren von Dürn.

Am Ortsende haben Sie die Wahl:

- Hauptweg im Tal nach Neuenstadt

- Alternative etwas bergauf nach Bürg und danach wieder bergab nach Neuenstein oder nach Kochertürn. Danach vereinigen sich die Wege wieder.

ROUTE: Der Radweg erreicht die Kreuzung mit der K2012. Hier zweigt Sie nach rechts ab und Sie fahren dann auf der gegenüber liegenden "Bürgerstraße" (K2013) in Richtung des Industriegebietes.
Der Kocherradweg verläuft auf einer eigenen Spur links der Straße.
Vor der Autobahnbrücke teilt er sich in die obigen Alternativen.

Der Hauptweg unterquert die Autobahn und überquert auf einer ehemaligen Eisenbahnbrücke den Kocher.

Alternativstrecke

Bürg

An der Wegführung Alternative

Entfernungen: → Kochertürn: 2,5 km, ← Gochsen: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 16,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 76,5 km

INFO: Bürg liegt rechts der Hauptroute des Kocherradweges, die Altenative durchquert den Ort.

Am Kocherhang steht die ehemalige Burg der Herren von Gochsen. Das heute sichtbare Schloss hat eine spätgotische Form. Es wurde 1545 auf den Grundfesten einer Burg aus dem 11. Jahrhundert erbaut.

ROUTE: Danach radeln Sie auf einem Wirtschaftsweg am Hang des Kocher entlang weiter. Schön ist die Aussicht auf die Skyline von "Neuenstadt".

Wegführung Alternative: Über einen leichten Höhenrücken erreichen Sie durch ein Gartengebiet den kleinen Ort Kochertürn.

Original Kocherradweg:

ROUTE: Die ehemalige Eisenbahnbrücke vor Neuenstadt gehörte früher zur Kochertalbahn und wurde vor kurzem ins Radwegkonzept überführt. Auf einem Betonbelag überqueren Sie die Brücke und erreichen Neuenstadt entlang der L1088.
Am Kreisverkehr folgen Sie dem Radweg entlang der "Lindenstraße" hinauf zum Schloss.

Neuenstein


Entfernungen: → Stein: 2,5 km, ← Bürg: 2,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 14 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 79 km

SEHENSWERT: Schloss, Teile der Stadtbefestigung, Nikolauskirche

INFO: Die Geschichte Neuenstadts begann in der Brettachaue im 8. Jahrhundert als Siedlung Helmbund. Diese Siedlung wurde im 14. Jahrhundert aufgegeben und auf den Höhenrücken über dem Kocher als "Neue Stadt" verlegt.
Aus dieser Zeit stammt auch die frühere Burg der Herren von Weinsberg.
Die Herren von Weinsberg errichteten hier 1392 eine Burg.
Im 16. Jahrhundert wurde die Anlage vom Herzog Ulrich von Württemberg erobert und danach zum Schloss umgebaut. Der 30-jährige Krieg brachte viele Verwüstungen.
Leider wurde während den Kämpfen am Ende des 2. Weltkrieges ein Großteil der mittelalterlichen Innenstadt zerstört.

ROUTE: Auf der "Lindenstraße " erreichen Sie das Tor durch das Schlossgebäude und betreten die Stadt. An der Hauptstraße, die am oberen Tor endet, stehen noch einige mittelalterliche Fachwerkhäuser.
Der obere Torturm dient gleichzeitig als Kirchturm für die daneben stehende Nikolauskirche.

ROUTE: Sie fahren auf der Hauptstraße bergab und unterqueren die L1088.
Auf der "Kochertürner Straße" überqueren Sie den Kocher.
Auf einem schönen Asphaltweg erreichen Sie nach einem guten Kilometer den Ort "Kochertürn".

Kochertürn


Entfernungen: → Stein: 2,5 km, ← Bürg: 2,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 14 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 79 km

ROUTE: Auf der "Graf von Düren Straße" erreichen Sie "Kochertürn".
Nach dem ersten Haus zweigen Sie nach links in die "Fahrstraße" ein und folgen dem Verlauf nach rechts auf die Straße "Unter der Kirche".
An der Kreuzung mit der "Bahnhofsstraße" folgen Sie dieser nach links und überqueren den Kocher.
Nach der Brücke führt der Radweg nach rechts entlang des Kochers weiter.

Die Hauptroute des Kocherradweges führt am linken Ufer des Kocher weiter an "Degmarn" vorbei. "Degmarn" liegt auf einem Hügel, Sie sehen es durch die Büsche kaum.
Die Strecke geht in Kochernähe weiter an einem Reitplatz vorbei.
Nach einem kleinen Anstieg geht es wieder ins Tal und Sie passieren den "Flugplatz Oedheim".
Durch ein breites Tal erreichen Sie "Oedheim".

Alternativstrecke

ROUTE: Es gibt auch von "Kochertürn" eine Alternativstrecke rechts des Kochers. Diese führt über "Stein am Kocher" bis "Oedheim".
Von dort kann man über "Hagenbach" nach "Jagstfeld" fahren.

Alternativstrecke

Stein


Entfernungen: → Oedheim: 6 km, ← Kochertürn: 2,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 11,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 81,5 km

ROUTE: Der Radweg bringt Sie durch ein Neubaugebiet direkt auf die für den Ort riesige Kirche zu.
Wehrhaft beherrscht sie die Silhouette des Ortes.
Der Radweg führt talabwärts in Richtung des Lobenbacher Hofes und steigt nach der Senke wieder etwas an in Richtung Buchhof.

Auf halber Höhe vor Buchhof zweigt der neue Radweg nach links ab und führt an Gurken- und Gemüsefeldern weiter in Richtung Oedheim.
Sehr angenehm und verkehrsfrei radeln Sie auf dem schön ausgebauten Radweg durch das Kochertal. Abends gilt es allerdings den Mund zu schließen, denn Heerscharen von Fliegen gefällt es hier auch.
Der Radweg erreicht auf der rechten Kocherseite auf Höhe von Oedheim die K2140 und überquert sie, ohne in den Ortskern von Oedheim zu gelangen.

Oedheim Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Hagenbach: 2,5 km, ← Stein: 6 km
⊗ ⇐ Ziel: 5,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 87,5 km

ROUTE: Sie erreichen "Oedheim" auf dem neuen Radweg entlang des Kochers.
Man hat vom Radweg einen schönen Blick auf die Kirche.

ROUTE: Bald passieren Sie den alten Bahnhof, der sicher bald eine neue Nutzung erfährt.

ROUTE: Der Radweg verlässt Oedheim auf dem "Säukiesweg" und zweigt dann auf die ehemalige Eisenbahntrasse ab. Sie folgt erst der K2139 und passiert dann ein Gelände eines Hubschrauberunternehmers.

ROUTE: Über eine neue Radlerbrücke, an der Stelle der alten Eisenbahnbrücke, geht es über den Kocher nach "Waldau", einem Stadtteil von "Bad Friedrichshall".

Nun geht der Kocherradweg fast kerzengerade an Neubaugebieten und Industrieanlagen weiter. Nach einem kleinen Wald unterqueren Sie die Trasse der B27 und sind dann unweit des Bahnhofes in Jagstfeld.


Alternativstrecke Oedheim über Hagenbach

ROUTE: Nach der Kreuzung "Kochendorfer Straße" und "Heuchlinger Straße" radeln Sie auf der "Heuchlinger Straße" über den Kocher und an der ersten Abzweigung nach links auf dem neu ausgebauten Radweg weiter an der Kläranlage vorbei.

Nach einer langen Linksschleife im Tal steigt der Radweg abrupt in zwei Serpentinen nach rechts hoch und bringt Sie unvermittelt an eine Treppe. Absteigen!
Nach der kurzen Schiebeetappe stehen Sie an der K2028 und radeln von dort nach links bis Hagenbach.

Hagenbach


Entfernungen: → Jagstfeld: 3 km, ← Stein: 2,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 3 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 90 km

ROUTE: Nach den ersten Häusern von Hagenbach zweigen Sie nach rechts ab in Richtung Jagstfeld.
Nach der Kreuzung mit der L1096 wechseln Sie am besten auf den Fußgängerweg bis zur neuen Festhalle. Von dort bringt Sie der Radweg ins Zentrum von Jagstfeld zurück.

Jagstfeld Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Jagstfeld: 0 km, ← Hagenbach: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 93 km

SEHENSWERT: Orstmitte

INFO: Jagstfeld war wahrscheinlich durchgängig von Römern, Franken und Alamannen besiedelt. Es lag auch an der Handelsstraße Osteuropa nach Paris.

In Jagstfeld münden der Kocher und unweit davon die Jagst in den Neckar.

Von hier aus können Sie den Jagstradweg oder den Neckarradweg weiterfahren.

(Siehe Anschlusstouren)


 

 

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