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Radtour vom Taubertal ins Jagsttal

Vom Taubertal ins Jagsttal


[ Essen&Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]

Stand: 08.03.2017
 

Kurzbeschreibung:


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Sehr schöne Fahrradtour von Rothenburg ins Jagsttal nach Crailsheim.
Nach der Besichtigung der historischen Stadt Rothenburg folgen Sie dem Radweg "Romantische Straße" bis nach Schillingsfürst. Dort gibt es neben dem Schloss auch viel zu sehen.
Durch schöne, relativ ebene Landschaft radeln Sie weiter bis nach Feuchtwangen, das neben seiner fast zwölfhundertjährigen Geschichte auch ein sehenswertes Kloster und eine schöne Altstadt zu bieten hat.
An Teichen vorbei überqueren Sie die Hügel und radeln hinüber ins Jagsttal.
Crailsheim ist kulturhistorisch ebenfalls bedeutend und kann Ihr Ziel für weitere Touren im Jagsttal oder auf der Hohenloher Ebene sein.

Die Radwege sind gut beschildert, doch sind gute, aktuelle Karten dringend zu empfehlen.
Durch Kombination von mehreren Radwegen kann hier auch eine mehrtägige Radtour zusammengestellt werden.

 

Ausgangspunkt: Rothenburg ob der Tauber
Streckenlänge: 68,0 km
Fahrzeit: ca. 5 bis 6 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 450 m

 

Weitere Informationen über die Strecke:
Tourist Information Romantisches Franken.

 

Bücher und Karten Karten: Kocher- Jagst-Radweg 1:50.000
Bücher und Karten Karten: Romantisches Franken 1:100.000
Bücher und Karten Karten: Bikeline Radtourenbuch


Bücher und Karten Bücher: Das große Buch der Flussradwege
Bücher und Karten Bücher: Ländliches Hohenlohe
Bücher und Karten Bücher: Die Jagst
Bücher und Karten Bücher: Liebliches Taubertal

Fahrradtour Radwanderkarte Romantisches Franken





Zimmer auf der Tour

Alle Veranstalter


Bücher und Karten
Karten 1:50.000
Bücher und Karten Karten 1:50:000
Bücher und Karten Kocher- Jagst-Radweg
Bücher und Karten Bikeline Radtourenbuch
Bücher und Karten

Tauberbischofsheim

Bücher und Karten Bad Mergentheim
Bücher und Karten

Schwäbisch Hall

Bücher und Karten

Crailsheim

Bücher und Karten

Aalen

Karten 1:75.000
Bücher und Karten

Karten 1:75.000

Bücher und Karten

Kocher-Jagst

Bücher und Karten

Ostalb

Karten 1:100.000
Bücher und Karten

Romantisches Franken 1:100.000


Bücher und Karten
Bücher und Karten Alle Veranstalter

Sportausrüstung

Bücher und Karten Fahrräder & Zubehör
Bücher und Karten Navigation, GPS
Bücher und Karten Reifen und Ausrüstung








Karte:


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Karte



(wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen;
die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet)

Blatt R752 Tauber-Hohenlohe ISBN 978-3-89021-770-3
oder:
Blatt 519: Crailsheim ISBN 3890216129
Blatt 515: Bad Mergentheim ISBN 3890216080

TIPP: Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer.
Mit dieser "Naturmethode" können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

Radführer Bikeline Radtourenbuch Jagst-Kocher

 

Orte am Weg:


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000,0 km Rothenburg o.T.
007,5 km Gebsattel
011,0 km Bockenfeld
014,0 km Diebach
017,0 km Bellershausen
022,0 km Schillingsfürst
027,5 km Dombühl
032,5 km Archshofen
039,5 km Feuchtwangen
046,5 km Larrieden
050,5 km Marktlustenau
063,0 km Goldbach
068,0 km Crailsheim

 

Zeichenerklärung zu unseren Zeichen:
-> : Entfernung zum nächsten Ort
<- : Entfernung zum letzten Ort
->O : Entfernung zum Tourenende
O<- : Entfernung zum Tourenstart

Rothenburg



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Entfernungen: -> Gebsattel: 7,5 km, <- Rothenburg: 0,0 km,
->O Ziel: 68,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Sehenswert: Mittelalterliches Stadtbild mit sehr gut erhaltener Stadtbefestigung und Wehrgang, schönes Rathaus mit Historien-Gewölbe, Riemenschneideraltar in der Jakobskirche, Wehrkirche St. Wolfgang, Franziskanerkirche, Handwerkerhaus, Reichsstadtmuseum.

Bücher zu Rothenburg

Rothenburg ob der Tauber gehört zu den bekanntesten Städten Deutschlands.

Die Stadtmauer mit ihren Wehrgängen und Türmen ist noch fast vollständig erhalten.
Zahlreiche fremdsprachige Gruppen, ob nun diszipliniert in 3er Reihen spazierende Japaner oder sonnenbebrillte in Hawaiihemden wandernde Amerikaner, werden von engagierten Fremdenführern durch die Stadt gelotst.

Rathaus in Rothenburg Rathaus in Rothenburg (Bild laden)


Aber tatsächlich: Durchschreitet man ein Tor der noch fast vollständig ummauerten Stadt, ist man gleich vom Flair und der Schönheit Rothenburgs begeistert wie die vielen ausländischen Gäste auch.
Zahlreiche Fachwerkhäuser, das herrliche Rathaus, die vielen Kirchen, die noch mit Kopfsteinen gepflasterten Straßen, das alles zeugt von einer intakten mittelalterlichen Stadt.

Straße in Rothenburg Straße in Rothenburg (Bild laden)


Von einem einheimischen, fränkischen Fremdenführer schnappten wir auf, dass die Bayern, als sie die Stadt übernahmen, willkürlich 70% der Bausubstanz abreißen ließen und dabei auch einen unwiederbringlichen Altar der Klosterkirche zu Brennholz machten. Hier zeigt sich dann, dass man Franke ist und kein Bayer!

Einheimische Es gibt tatsächlich Einheimische (Bild laden)

 

Der Tauber-Jagstradweg verlässt Rothenburg gemeinsam mit den Radwegen "Alte Bahnlinie", "Romantische Straße" und "Tauber-Jagst".

Er verlässt die Stadtmauern der historischen Stadt, führt danach an einem Friedhof vorbei und verlässt Rothenburg entlang der Straße nach "Gebsattel".

Vom Radweg aus überblickt man die junge Tauber, an deren flachen Hängen manch schöne historischen Häuser gebaut sind.

Schöne Häuser am Tauberhang Schöne Häuser am Tauberhang (Bild laden)

Der Radweg folgt nun der Straße bis kurz vor "Gebsattel" und zweigt vor dem Ortsschild nach links ab, um dort die "Tauber" zu überqueren.





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Entfernungen: -> Bockenfeld: 3,5 km, <- Rothenburg: 7,5 km,
->O Ziel: 60,5 km, O<- Ausgangspunkt: 7,5 km

Sehenswert: Wehrkirche St. Laurentius, Schloss Gebsattel

Gebsattel besteht schon seit der fränkischen Landnahme. Im 11. Jahrhundert nahmen auch die Grafen von Rothenburg hier Besitz.

Route: Auf einer kleinen Brücke überqueren Sie die junge Tauber. Mehr als ein größeres Rinnsal ist hier von dem bekannten Fluss nicht zu erkennen.

Nach der Brücke geht es den Hang steil bergab und Sie radeln nach links weiter. Dort umfahren Sie eine hübsche Kirche und folgen den Radwegschildern nach rechts.

Kirche in Gebsattel Kirche in Gebsattel (Bild laden)

Wenige Meter hinter den Friedhofsmauern zweigt der Radweg auf einen kerzengeraden Wirtschaftsweg ab. Er ist nur geschottert, aber gut zu befahren.

An den typischen kleinen "Brückchen" und auch an der Streckenführung erkennt man schnell, dass dies eine umgebaute, frühere Bahntrasse ist.

Auf der Bahnlinie Auf der Bahnlinie (Bild laden)

Info: Die Landschaft ist hier nur leicht hügelig. Kartoffel- und Maisfelder beherrschen die Landschaft.

Kurz vor Bockenfeld liegt ein schön restauriertes Bahnwärterhäuschen, dessen Besitzer einen herrlichen Biergarten und eine Miniatureisenbahn betreibt.


Bockenfeld



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Entfernungen: -> Diebach: 3,0 km, <- Gebsattel: 3,5 km,
->O Ziel: 57,0 km, O<- Ausgangspunkt: 11,0 km

Bockenfeld stammt wahrscheinlich schon ais dem 9. Jahrhundert.

Route: Auf der linken Seite kommt die Kirche von "Bockenfeld" in Sichtweite.

Auf der kommenden Teilstrecke durchquert das Taubertal nun eine schmalere Stelle zwischen zwei Hügeln.
Ein großer Hof mit Schafen und Pferden liegt direkt am Weg.

Das Tal wird enger Das Tal wird enger (Bild laden)

Die Tauber schlängelt sich nun in Richtung Diebach. Der Radweg folgt ihr und überquert kurz vor dem Ort den kleinen Bach.
Leicht ansteigend erreichen Sie nun die Ortsmitte.


Diebach



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Entfernungen: -> Bellershausen: 3,0 km, <- Diebach: 3,0 km,
->O Ziel: 54,0 km, O<- Ausgangspunkt: 14,0 km

Route: Der Ort Diebach entstand wahrscheinlich im 7. Jahrhundert.
Diebach hat durch seine Lage an der Tauberfurt eine lange Geschichte und besaß früher sogar an erhabener Stelle im Ort eine Schutzburg. Diese wurde allerdings im 17. Jahrhundert wegen Baufälligkeit abgebrochen.
An dieser Stelle steht heute die 1899 begonnene St. Bartholomäuskirche, die eine Vorgängerkirche in der Nähe ersetzte.

Ortsmitte von Diebach Ortsmitte von Diebach (Bild laden)

Der Radweg zweigt im Ort nach links ab und folgt nun der Straße nach Schillingsfürst.

Leicht bergauf verlassen Sie nun das Taubertal und folgen einem kleinen Bach. Bald unterqueren Sie die Autobahn A7 und radeln dann auf die Pfeffermühle zu.
Nach der Brücke beginnt recht schnell Bellershausen.


Bellershausen



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Entfernungen: -> Schillingsfürst: 5,0 km, <- Diebach: 3,0 km,
->O Ziel: 51,0 km, O<- Ausgangspunkt: 17,0 km

Eine wehrhafte Kirche schmückt den kleinen hübschen Ort. Sie dient den beiden großen Konfessionen als Gotteshaus.

Kirche in Bellershausen Kirche in Bellershausen (Bild laden)

Auffallend ist der Blumenschmuck im Ort. Kaum ein Haus ohne Geranien oder anderen schönen Balkonblumen.

Blumenschmuck in Bellershausen Blumenschmuck in Bellershausen (Bild laden)

Route: Sie durchfahren Bellershausen. Nach dem Ort steigt die Straße zunächst gemächlich an, doch schon hier sieht man die gut 100 Meter höher liegende Hochebene "Frankenhöhe".
Vor Ihnen liegt auf einem bewaldeten Bergrücken das Schloss Schillingsfürst.

Blick auf das Schloss Schillingsfürst Blick auf das Schloss (Bild laden)

Am Schlossberg entlang steigt die Straße nun mächtig an und erreicht die Berge der Frankenhöhe.


Schillingsfürst



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Entfernungen: -> Dombühl: 5,5 km, <- Bellershausen: 5,0 km,
->O Ziel: 46,0 km, O<- Ausgangspunkt: 22,0 km

Vor über 1000 Jahren war Schillingsfürst schon Sitz einer mächtigen Burganlage. Zwar wurde sie mehrfach zerstört, aber immer wieder aufgebaut.
Ihr Ende nahte erst, als die Fürsten von Hohenlohe-Schillingsfürst an derselben Stelle das heutige Schloss errichten ließen.
Vorbild war das imposante Stadtpalais von Madrid. Architektonisch ist dies auch gelungen, allerdings vermisst man an den heißen Sommertagen den Klang der Kastagnetten.

Schillingsfürst Schlosseingang Schlosseingang (Bild laden)

Die Fürstenfamilie lebt noch in einem Teil des Schlosses.
Der frei zugängliche Teil beherbergt ein Museum. Im Garten des Schlosses zeigt ein Falkner seine Künste.
Natürlich muss dies Eintritt kosten, schade ist nur, dass es keine "Minikarte" zur reinen Besichtigung des Schlosshofes gibt, fällig wird immer der ganze Betrag, der preislich einem Tagesprogramm entspricht.

Von den frei zugänglichen Nebengebäuden des Schlosses bietet sich ein schöner Rundblick auf Schillingsfürst und das nahe Wörnitztal.

Schöner Blick auf Schillingsfürst Schöner Blick auf Schillingsfürst (Bild laden)

Die Stadt selbst ist sehr weitläufig und erstreckt sich über einen Sattel unter und hinauf bis zum Schloss. Vor dem Schloss bietet sich eine herrliche Sicht auf die Stadt.

Route: Der ausgewiesene Radweg "Romantische Straße" verlässt die Stadt auf einer kleinen Landstraße und passiert einen Campingplatz mit See.

(TIPP: Die Beschilderung "Romantische Straße" wird zur Zeit geändert und vervollständigt, bitte unbedingt eigene Karten mitnehmen)

Von hier aus gibt es zwei Varianten zur Weiterfahrt:

1. Sie bleiben auf dieser kleinen Straße und erreichen nach ca. drei Kilometern "Dombühl".
Charakter dieser Strecke: Sie sind schon im richtigen Tal und ersparen sich eine Hügelüberquerung.

2. Sie folgen vor dem Campingplatz dem Radwegschild hinunter ins Wörnitztal und radeln auf dieser Variante weiter. Über Oberwörnitz erreichen Sie schließlich Wörnitz.
Charakter dieser Strecke: Sie radeln bis Mosbach im flachen Wörnitztal, müssen aber dann über einen Hügel nach Feuchtwangen.

Falls Sie die erste Variante fahren, erreichen Sie bald einen Wald. Über einen Kilometer weit geht es nun im Schatten weiter, danach führt die Straße am Waldrand hügelig weiter auf Dombühl zu.


Dombühl



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Entfernungen: -> Archshofen: 5,0 km, <- Schillingsfürst: 5,5 km,
->O Ziel: 40,5 km, O<- Ausgangspunkt: 27,5 km

In Dombühl steht auf dem großen Dorfplatz das kleinste Rathaus Bayerns.

Das kleinste Rathaus Bayerns Das kleinste Rathaus Bayerns (Bild laden)

Route: Der Radweg führt direkt am Rathaus vorbei und folgt dann zunächst der "Höfener Straße", danach einer kleinen Straße in Richtung Archshofen.

Nach einer Eisenbahnbrücke geht es noch eine kurze Strecke auf lichter Ebene weiter, danach führt der Radweg fast ohne Steigungen im Wald weiter.

Die größte Steigung stellt die Brücke über die Autobahn A6 dar. Danach geht es wieder bergab auf Archshofen zu.
Vor dem Ort, der schon zu Feuchtwangen gehört, geht es nochmals plötzlich bergab und danach erreicht der Radweg die Hauptstraße durch den Ort.


Archshofen



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Entfernungen: -> Feuchtwangen: 7,0 km, <- Dombühl: 5,0 km,
->O Ziel: 35,5 km, O<- Ausgangspunkt: 32,5 km

Archshofen gehört schon zu Feuchtwangen. Bemerkenswert ist seine Wehrkirche, die den Hauptaugenmerk des kleinen Ortes darstellt.

Kirche von Archshofen Kirche von Archshofen (Bild laden)

Route: Von hier aus folgt der beschilderte Radweg "Romantische Straße" auf einem schön ausgebauten Wirtschaftsweg der B25.

Es geht meist eben weiter, nur leichte Hügel sind zu überwinden. Hinter Banzenweiler überquert der Radweg die B25 und führt entlang eines Wertstoffhofes auf die Bahnline zu.

Auf einem unbeschrankten Bahnübergang überqueren Sie die Gleise und passieren danach zwei Mühlen.

Die Radwegbeschilderung leitet Sie auf eine kleine Holzbrücke, auf der Sie die "Sulzach" überqueren.

Hier gilt jetzt Vorsicht: Die Beschilderung "Romantische Straße" nach links ignorieren Sie bitte. Diese Route führt rechts der Sulzach zurück nach Dombühl und gehört zu einer anderen Variante der Romantischen Straße.

Von der Holzbrücke geht es geradeaus den Hang hinauf und dann nach rechts. Sie sehen schon die Türme der Stiftskirche.

Durch einen schönen Park längs des kleinen Flusses radeln Sie in Richtung Stadtmitte.

Mühle in Feuchtwangen Mühle in Feuchtwangen (Bild laden)

Über eine Brücke erreichen Sie die alte Mühle am Stadtrand und über eine weitere Brücke die untere Seite des Klosterbereiches.


Feuchtwangen



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Entfernungen: -> Larrieden: 7,0 km, <- Archshofen: 7,0 km,
->O Ziel: 28,5 km, O<- Ausgangspunkt: 39,5 km

Sie sind nun im Geburtsort des Minnesängers Walter von der Vogelweide.

Gegründet wurde Feuchtwangen etwa um das Jahr 817, als der Klosterbau der Benediktiner begann. Walter von der Vogelweide wurde etwa 1170 geboren, kurz nach der Erhebung zur Stadt 1150 und kurz vor der Umwandlung des Klosters in ein Chorherrenstift 1197.

Stiftskirche in Feuchtwangen (Bild laden)

Feuchtwangen besitzt eine gut erhaltene, teilweise noch romanische Stiftskirche. Die ehemalige Klosterkirche verfügt über beachtliche romanische Baureste. Den späteren gotischen Stil findet man vor allem am Chor.
Von Michael Wolgemut, dem Lehrer Albrecht Dürers, wurde 1484 der Marienaltar geschaffen. Das geschnitzte Chorgestühl stammt aus der Zeit um 1500.

Neben der Kirche sind noch Reste des romanischen Kreuzganges erhalten.

Der romanische Kreuzgang Der romanische Kreuzgang (Bild laden)

Dann erreicht man den beeindruckenden Marktplatz. Im unteren Drittel steht ein blumenübersäter Brunnen, von dem man einen schönen Rundblick genießt.

Panorama des Marktplatzes

Panorama des Feuchtwanger Marktplatzes

Panorama laden (200kb) benötigt Apple Quicktime (kostenlos)

Marktplatz in Feuchtwangen (Bild laden)

 

Route: Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich auf dem Marktplatz an den Radwegschildern "Karpfenradweg". Dieser Weg führt durch wenig befahrene Stadtteile stadtauswärts und erreicht bald die "St2419", die Verbindungsstraße nach Nördlingen.
Sie überqueren die Straße und folgen nun der unübersehbaren Beschilderung "Romantische Straße" und "Karpfenradweg".

Falls Sie je den Weg nicht finden, helfen die freundlichen Einheimischen gerne weiter.

Helfer in der Not Helfer in der Not (Bild laden)

Der Radweg überquert die Bahnlinie und folgt der Bahn bis Kaltenbronn. Hier beginnt ein richtiges "Karpfengebiet". Zahlreiche Teiche sind hier liebevoll beschildert und Schautafeln erklären das Entstehen der Teiche und das Leben der Karpfen.

Der Karpfenradweg Der Karpfenradweg (Bild laden)

 

Der Radweg folgt dem Teich auf der rechten Seite und überquert auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg einen leichten Hügel. Nach links sieht man auf die Karpfenteiche.
Nach der Anhöhe erreichen Sie den Ort "Heiligenkreuz".
Von hier aus geht es schön steil bergab ins weitläufige Wörnitztal.

Seerosen in der Wörnitz Seerosen in der Wörnitz (Bild laden)



Larrieden



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Entfernungen: -> Marktlustenau: 4,0 km, <- Feuchtwangen: 7,0 km,
->O Ziel: 21,5 km, O<- Ausgangspunkt: 46,5 km

In der Ortsmitte treffen Sie auf ein schönes Ensemble aus Kirche und Rathaus.

Route: Sie überqueren in "Larrieden" die Durchgangsstraße und radeln am Pfarrhaus entlang in Richtung "Marktlustenau".

Ortsmitte von Larrieden (Bild laden)

 

Der Radweg folgt einer kleinen Straße, die mehr Wirschaftsweg als Straße ist. Nach einigen Höhenmetern verzweigt sich die Straße ohne Beschilderung. Sie radeln nach rechts weiter und passieren nach einer weiteren Steigungsetappe einen kleinen See.

Auf dem Hügel sehen Sie nun einen Sendemast. Am Wald entlang geht es weiter in Richtung Sendemast.

Der Radweg führt dann wieder bergab weiter und unterquert die Autobahn A7 in einer Röhre.
Kurz nach dem Tunnel müssen Sie entscheiden: Asphalt oder Wirtschaftsweg!
Angenehmer geht es auf dem Asphalt: Dazu zweigen Sie nach links ab und erreichen auf dem hier nur gewalzten Weg die Verbindungsstraße Schopfloch-Marktlustenau. An der Kreuzung geht es dann nach rechts und Sie erreichen "Marktlustenau" an einer Weide mit urtümlichen Rindern vorbei.
Kürzer ist es, wenn Sie nach der Autobahn auf dem Feldweg bleiben und kerzengerade auf Marktlustenau zufahren.



Marktlustenau



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Entfernungen: -> Goldbach: 12,5 km, <- Larrieden: 4,0 km,
->O Ziel: 17,5 km, O<- Ausgangspunkt: 50,5 km

Von oben her erreichen Sie "Marktlustenau". Anders als in den kleinen Weilern am Weg, gibt es hier sogar zwei ansprechende Hotels.

Idylle in Marktlustenau (Bild laden)

 

Route: Die Straße führt durch die Dorfmitte und steigt danach leicht an. Am Ortsende zweigen Sie nach "Kressberg" ab und radeln hinunter ins Tal.

Hier erstreckt sich nach rechts ein großer Fischweiher, der vom Schönbach gespeist wird.

Fischweiher bei Marktlustenau Fischweiher bei Marktlustenau (Bild laden)

 

Der Radweg folgt hier zunächst der Straße nach Kressberg, zweigt aber auf der Anhöhe nach rechts in Richtung des Waldparkplatzes ab.

Auf einem Hügelkamm geht es in Richtung Wald weiter. Von dieser exponierten Lage aus bietet sich ein schöner Blick auf die hohenlohische Landschaft.

Blick auf die Felder Blick auf die Felder (Bild laden)

Der Radweg erreicht danach den Wald und führt auf einem Waldweg leicht bergab weiter.

Nach der Waldetappe erblicken Sie im Tal den kleinen Ort Aspach mit seiner Mühle und der ehemaligen Sägerei.

Traumhafter See in Asbach (Bild laden)

Hier steht eine mächtige, weit ausladende Eiche mit einer Sitzbank rund um den Stamm.

Alte Sägemühle (Bild laden)

 

Der Radweg bleibt aber oben und führt am Waldrand entlang weiter auf "Wüstenau" zu. Dort erreicht er die kleine Landstraße nach "Mariäkappel" und folgt ihr wenige hundert Meter bis zur ersten Kurve außerhalb des kleinen Ortes.

Von dort aus führt ein asphaltierter Weg an einem Weiher vorbei leicht bergauf. Oberhalb des für Naherholung ausgebauten Sees zweigt der Radweg nach links ab und führt auf einer geschotterten Piste bergauf weiter auf den "Crailsheimer Hart", einen bewaldeten Hügelkamm.

Gut beschildert als "Hohenlohe-Franken-Radweg" erreichen Sie die Abfahrt nach "Goldbach", das am Westhang der Berge liegt.


Goldbach



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Entfernungen: -> Crailsheim: 5,0 km, <- Marktlustenau: 12,5 km,
->O Ziel: 5,0 km, O<- Ausgangspunkt: 63,0 km

"Goldbach" liegt schon wieder im ebenen Jagsttal.

Goldbach Der kleine Ort Goldbach (Bild laden)

 

Route: Von "Goldbach" aus führt der Radweg im Ort zwar noch etwas hügelig, danach aber schön eben am Waldrand weiter.

Weiter am Waldrand Weiter am Waldrand (Bild laden)

Nach der Bewaldung erreichen Sie über die Felder den Radweg längs der B14, der direkt in die Innenstadt von "Crailsheim" führt.


Crailsheim



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Entfernungen: -> Crailsheim: 0,0 km, <- Goldbach: 5,0 km,
->O Ziel: 68,0 km, O<- Ausgangspunkt: 63,0 km

Sehenswert: Altes Spital, Stadtturm, Liebfrauenkapelle, Johanneskirche

"Crailsheim" ist eine Gründung der Franken aus dem 7. Jahrhundert. Urkundlich erwähnt wurde es im 12. Jahrhundert. Es kam als Reichslehen an die Grafen von Hohenlohe.
Im 14. Jahrhundert kam das Marktrecht dazu und Crailsheim wurde zur Stadt erhoben und befestigt.
Leider wurde die Stadtbefestigung, bis auf wenige Reste Anfang des 19. Jahrhunderts abgerissen. Noch stärkere Verluste an Altstadtsubstanz verursachten die Bombardierungen des Zweiten Weltkrieges.
Heute ist Crailsheim eine moderne Stadt mit einigen historischen Gebäuden.

In der Fußgängerzone erwarten Sie die Johanneskirche aus dem 14. Jahrhundert und die Liebfrauenkapelle.
Neuer ist der 57,5 m hohe Rathausturm, der als Denkmal für die Reformation erbaut wurde.

Johanneskirche Crailsheim Johanneskirche (Bild laden)

Die Johanneskirche wurde 1398 um einen romanischen Vorgängerbau errichtet. Erst danach wurde der alte Bau abgetragen.
Heute hat die Johanneskirche noch ein respektables gotisches Inneres.

Gotische Innenausstattung Gotisches Inneres (Bild laden)

Am Stadtrand finden Sie den früheren Spitalhof. Eine schöne Gartenanlage umgibt das heute als Museum genutzte Gebäude.

Ehemaliges Spital Crailsheim Ehemaliges Spital Crailsheim (Bild laden)

Von Crailsheim aus bieten sich schöne Touren im Jagsttal, ins Bühlertal und ins Hohenloher Land an.

Anschlusstour



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