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Kinzigtalradweg: Von der Freudenstadt bis Offenburg

Kinzigtal

Ausschilderung links des Tales zwischen Kleiner Kinzig

[Essen&Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]
Stand: 09.03.2017



Herrliche Radtour durch das Kinzigtal mit sehenswerten Orten

Kurzbeschreibung:



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Kinzigtalradweg über Schömberg:

Landschaftlich einmalige Fahrradtour. Sie starten in Freudenstadt und radeln auf einer kaum befahrenen Straße über einen Bergrücken durch eine wunderschöne Waldlandschaft zwischen Kinzig und Kleiner Kinzig.
Danach führt der Kinzigradweg talabwärts nach Alpirsbach und folgt dem Fluss über Wolfach nach Hausach.
Nach Haslach öffnet sich das Kinzigtal und führt in das historisch interessante Gengenbach.
Offenburg ist das Ziel in der Rheinebene.
Die Weiterfahrt ist auf dem Rheinradweg nach Basel oder in Richtung Karlsruhe möglich.

Startpunkt: Freudenstadt
Anfahrt:
Mit PKW oder Bahn oder mit dem Rad durchs Murgtal oder Nagoldtal
Streckenlänge
: 83,5 km
Fahrzeit: 5 -6 Stunden,
Höhenmeter: 180 m bergauf, über 600m bergab


Bücher und Karten Karten: Kinzigtal
Bücher und Karten Karten: Nördlicher und Mittlerer Schwarzwald
Bücher und Karten Karte: Karte zur gesamten Tour 1:50.000
Bücher und Karten Karte: Kompass-Karte
Bücher und Karten Karte: Bikeline Flussradwege Schwarzwald


Bücher und Karten Bücher: Der Kinzigtal-Radweg: Von der Mündung zur Quelle
Bücher und Karten Bücher: Bildband Schwarzwald
Bücher und Karten Bücher: DuMont Taschenbuch Schwarzwald

Bücher und Karten Fahrradtour Bücher und Karten

 

Zimmer auf der Tour

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Topografische Karten



Karten und Bücher
Karten
Karten und Bücher Pforzheim 1:50.000
Karten und Bücher Freudenstadt 1:50.000
Karten und Bücher Kreis Freudenstadt
Karten und Bücher Nördlicher Schwarzwald

Karten und Bücher




 

Karte:


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Karte



Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Karte: F 503 Offenburg ISBN 3890215963
Karte: F 504 Freudenstadt ISBN 3890215971


TIPP: Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer.
Mit dieser "Naturmethode" können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

 

Orte am Weg:


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000,0 km Freudenstadt
009,0 km Schömberg
017,5 km Alpirsbach
024,0 km Schenkenzell
028,0 km Schiltach
034,0 km Halbmeil
040,0 km Wolfach
045,0 km Hausach
052,0 km Haslach
056,5 km Steinach
061,5 km Biberach
070,5 km Gengenbach
076,0 km Ohlsbach
079,5 km Ortenberg
083,5 km Offenburg

 

Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Freudenstadt


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Entfernungen: -> Schömberg: 9,0 km, <- Freudenstadt: 0,0 km,
->O Ziel: 83,5 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Info: Zwischen hohen Schwarzwaldbergen liegt Freudenstadt. Die Stadt wurde von Friedrich I. erst 1599 zur Erzgewinnung im benachbarten Christophtal gegründet. Er holte dazu aus dem Salzburgischen Protestanten, die in ihrem Land unwillkommen waren und ließ sie hier ansiedeln.
Die Stadtplanung übernahm Heinrich Schickard, der nach barockem Vorbild ein vollkommen symmetrisches Stadtbild schuf.

Innenstadt von Freudenstadt Innenstadt von Freudenstadt (Bild laden)

Noch heute ist der quadratische Stadtplatz in nahezu unveränderter Weise erhalten. Freudenstadt hat sich zwischenzeitlich zum Wintersport- und Luftkurort gemausert und wird von Touristen und Besuchern nahezu überrannt.

Route: Die Radtour beginnt am Marktplatz und folgt der Straße in Richtung Loßburg.
Ca. 400m nach der Kreuzung zum Ruhestein zweigen Sie vor einem Park nach rechts in die Friedrich-Ebert-Straße ein. Ab hier geht es zwei Kilometer teils bergauf zum Schöllkopf.
Der Radweg erreicht bald die Straße L405 und führt auf ihr weiter.
(Alternativ können Sie auch in Richtung Ruhestein weiter radeln und kurz nach dem Stadtende von Freudenstadt nach links auf die L405 abzweigen)

Im Wald Auf der Straße gehts weiter (Bild laden)

Route: Beim Parkplatz "Vorderer Steinwald" führt der Radweg nach rechts von der Straße weg in den Wald.
Der Parkplatz ist gleichzeitig die höchste Stelle der Tour: 804 m über Meereshöhe.
(Falls Sie die Abzweigung verpassen, bleiben Sie auf der Straße nach Schömberg)

Ein schöner Waldweg bringt Sie zum Parkplatz "Zum Brückle". Hier zweigen Sie nach links ab und erreichen bergabwärts den Ortseingang von Schömberg.

 

 

Schömberg


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Entfernungen: -> Alpirsbach: 8,5 km, <- Freudenstadt: 9,0 km,
->O Ziel: 74,5 km, O<- Ausgangspunkt: 9,0 km

Info: Schön liegt der kleine Ort Schömberg auf einer Lichtung auf dem Bergsattel. Eine Kirche versteckt sich rechts der Straße zwischen den gewaltigen Bäumen.
Im Ort folgen Sie der L405 nach rechts und zweigen vor dem Ortsende nach links ab. Beschildert ist Alpirsbach und Altenburg.

Bauernhof Schöner Bauernhof (Bild laden)

Route: Nach dem Hof führt der Radweg auf einem typischen Waldweg weiter. Zwischen hohen Tannen radeln Sie nahezu eben weiter.
Nach gut drei Kilometern zweigen Sie scharf nach links ab und folgen der Beschilderung "Alpirsbach" steil bergab.
Der Radweg erreicht eine asphaltierte Straße und führt auf ihr nach Alpirsbach.
Gute Bremsen sind hier gefragt! Knapp 300 Höhenmeter lassen Sie hier hinter sich!

Bald sehen Sie die markanten Umrisse des früheren Klosters. Sie sind in Alpirsbach.

 

 

Alpirsbach Schlafen und Wohnen


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Entfernungen: -> Schenkenzell: 6,5 km, <- Schömberg: 8,5 km,
->O Ziel: 66,0 km, O<- Ausgangspunkt: 17,5 km

Info: Alpirsbach ist eigentlich eine Klostergründung. Die Grafen Rutmann von Hausen, Alwig von Sulz und Adalbert von Zollern gründeten hier im Jahre 1095 ein Benediktinerkloster.
Die Klosterkirche wurde bereits im Jahre 1099 eingeweiht, dreißig Jahre später aber schon wieder umgebaut. Der Torturm des Klosters stammt noch aus dieser Anfangszeit.
Die noch erhaltene Münsterkirche St. Nikolaus stammt aus dem Jahr 1130.

Klosterkirche St. Nikolaus Klosterkirche St. Nikolaus (Bild laden)

Das Tympanon Alpirsbach Das Tympanon (Bild laden)

Kirchenschiff in St. Nikolaus Kirchenschiff in St. Nikolaus (Bild laden)

Info: Das heutige Alpirsbach steht noch immer im Zeichen des Klosters, viele Zweckbauten wurden in das bestehende Kloster integriert, wie das Rathaus, die evangelische Kirche und das Pfarrhaus.

Sehenswert ist auch ein spätromanischer Wohnturm, der ursprünglich zu einer Wasserburg der Burgvögte (13. Jahrhundert) gehörte. Das "Schlössle", ein schönes Fachwerkhaus, war Sitz des geistigen und amtlichen Verwalters.

Romantische Brücken Romantische Brücken (Bild laden)

Info: Der Rest der Stadt verteilt sich um den romantischen Fluss. Steinbrücken und alte Häuser schmiegen sich an die schnell fließende Kinzig.

Route: Der Radweg folgt der rechten Seite der Bahnlinie. Ab und zu wechselt er die Seite der Bahn und durchquert dann den kleinen Ort Rötenbach.

Danach kommt eine kleine "Bergpassage", bei der sie kurz das Tal nach rechts verlassen und eine Steigung bei der Teufelsküche überwinden.
Hier passieren Sie übrigens auch die frühere Grenze zwischen Baden und Württemberg.

Frühere Grenze Baden - Württemberg Frühere Grenze (Bild laden)

Route: Aber gleich darauf geht es auf der alten Kinzigtalstraße verdientermaßen wieder bergab ins Kinzigtal.

Felsabhänge an der alten Straße Felsabhänge an der alten Straße (Bild laden)

Route: Von der alten Straße haben Sie einen schönen Ausblick auf das moderne Schenkenzell.

 

 

Schenkenzell


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Entfernungen: -> Schiltach: 4,0 km, <- Alpirsbach: 6,5 km,
->O Ziel: 59,5 km, O<- Ausgangspunkt: 24,0 km

Info: An der Mündung der kleinen Kinzig in die "normale" Kinzig liegt Schenkenzell.
Die Barockkirche ist sehenswert. Ein Teil der Innenausstattung stammt aus einem benachbarten Kloster.

Kirche St. Ulrich in Schenkenzell Kirche St. Ulrich in Schenkenzell (Bild laden)

Schenkenzell Schenkenzell (Bild laden)

Route: Der Radweg folgt nun der Straße leicht bergab und umfährt den Hügel der ehemaligen Burg.

Info: Die Burgruine Schenkenzell liegt etwa einen Kilometer außerhalb von Schenkenzell in Richtung Schiltach.
Sie ist eine frühe Gründung und stammt aus dem 12. Jahrhundert.
Der Bergfried und ein mehrstöckiger romanischer Palas sind noch erhalten.

Schenkenzell Burgruine Schenkenzell (Bild laden)

Route: Weiter geht's auf einem asphaltierten Radweg links neben der B294.

In Schiltach zweigen Sie nach links vom Radweg ab und fahren leicht bergauf in die historische Altstadt.

 

 

Schiltach


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Entfernungen: -> Halbmeil: 6,0 km, <- Schenkenzell: 4,0 km,
->O Ziel: 55,5 km, O<- Ausgangspunkt: 28,0 km

Info: Schon zu Römerzeiten war dieser Ort besiedelt, da hier die Römer-Straße von Straßburg nach Rottweil verlief.
Im 13. Jahrhundert siedelten hier die Herzöge von Teck, die hier eine Burgsiedlung erbauten.
Der Marktplatz steigt steil an und wird von schönen Fachwerk- und steinernen Bürgerhäusern flankiert. Bunt bemalt stehen hier auch das herrliche Rathaus und der Gasthof "Adler".

Marktplatz von Schiltach Marktplatz von Schiltach (Bild laden)

Info: Das "Gerberviertel" liegt naturgemäß direkt an der Kinzig. Es musste schon zahlreiche Überschwemmungen über sich ergehen lassen, ist aber heute ein wahres Schmuckstück.

Am Ortsende mündet die Schiltach in die Kinzig.

Die Schiltach Die Schiltach (Bild laden)

Route: Der Radweg folgt ab Schiltach direkt dem schnell dahinfließenden Fluss und berührt die kleinen Orte nur.
Das Tal ist hier sehr eng und vermittelt den Eindruck der typischen romantischen Schwarzwaldtäler.

Romantisches Tal Romantisches Tal (Bild laden)

Route: Der einzige größere Ort auf dem Weg nach Wolfach ist Halbmeil.

 

 

Halbmeil


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Entfernungen: -> Wolfach: 6,0 km, <- Schiltach: 6,0 km, -
>O Ziel: 49,5 km, O<- Ausgangspunkt: 34,0 km

Route: Der Radweg durchquert den Ort und führt dann entlang der Bahnlinie weiter talabwärts.

Am Waldrand entlang Am Waldrand entlang (Bild laden)

Route: Vor Wolfach weitet sich das Tal durch den Zusammenfluss der Wolf, die von Norden aus einem engen Tal in die Kinzig mündet.

 

 

Wolfach


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Entfernungen: -> Hausach: 5,0 km, <- Halbmeil: 6,0 km,
->O Ziel: 43,5 km, O<- Ausgangspunkt: 40,0 km

Info: Hier mündet der Fluss Wolf ins Kinzigtal. Flößerei und der Erzreichtum des Nebentales führten dazu, dass die Herren von Wolfach schon im 11. Jahrhundert eine Burg am Zusammenfluss von Kinzig und Wolf erbauten.
Die Fürstenberger wurden im 13. Jahrhundert Besitzer der Burg. Wolfach erhielt Stadtrechte und wurde Zentrum des Holzhandels. Die Flößerei, die Glaskunst und der Bergbau machten die Stadt reich.

Zahlreiche Zerstörungen und Brände beutelten den Ort. Der letzte große Stadtbrand war 1892.

Wolfach ist auch ein Zentrum der alemannischen Fasnet.

 Hauptstraße in Wolfach Hauptstraße in Wolfach (Bild laden)

Info: Sehenswert sind das Schloss, das Rathaus und die spätgotische Laurentiuskirche.

Hl. Nepomuk Hl. Nepomuk (Bild laden)

Route: Auf der anderen Seite der Kinzig führt der Radweg entlang einem Stauwehr weiter.

Das Tal weitet sich nun zusehends und landwirtschaftliche Nutzung der Felder breitet sich nun aus.

Das Tal wird breiter Blick ins Gutachtal (Bild laden)

Route: Entlang dem Hochwasserdamm erreichen Sie Hausach.

Wer in die Stadt will, muss den Radweg durch eine Unterführung verlassen und erreicht dann den Ortskern.

 

Hausach


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Entfernungen: -> Haslach: 7,0 km, <- Wolfach: 5,0 km,
->O Ziel: 38,5 km, O<- Ausgangspunkt: 45,0 km

Info: Hausach liegt am Zusammenfluss von Gutach und Kinzig. Der Ort ist ein Verkehrsknotenpunkt und industriell orientiert.
Sehenswert ist die aus dem Jahre 1148 stammende Friedhofskirche St. Mauritius.

Hausacher Rathaus Hausacher Rathaus (Bild laden)

Info: Etwas südlich von Hausach liegt in Richtung Gutach das Freilichtmuseum "Vogtsbauernhöfe".
Hier stehen zahlreiche, original erhaltene Bauernhäuser. Einige von ihnen wurden an ihrem Ursprungsort abgetragen und hier an der Gutach wieder originalgetreu aufgebaut.

Route: Der Radweg folgt nun wieder dem Hochwasserdamm und bietet traumhafte Ausblicke auf die angrenzenden Schwarzwaldberge.

Traumhafte Blicke Traumhafte Blicke (Bild laden)

 

Haslach


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Entfernungen: -> Steinach: 4,5 km, <- Hausach: 7,0 km,
->O Ziel: 31,5 km, O<- Ausgangspunkt: 52,0 km

Info: Haslach verdankt seine Gründung dem Erzbau. Bereits 1240 wurde es gegründet und entwickelte sich zum Zentrum des Silberbergbaus.
Leider wurde es 1704 von den Truppen Ludwig XIV. völlig zerstört.
Der Stadtkern mit seinen schönen Bürgerhäusern und dem Rathaus von 1733 ist heute verkehrsberuhigt.

Marktplatz von Haslach Marktplatz von Haslach (Bild laden)


Info: Der Turm der Stadtkirche St. Arbogast stammt in Teilen aus dem 12. Jahrhundert (Tympanon).

Route: Nach Haslach führt der beschilderte Radweg etwas verwirrend unter einer Eisenbahnbrücke durch, um schließlich wieder neben den Gleisen zu landen.

Die Schwarzwaldberge sind hier steil und die Blicke in die Seitentäler romantisch.

Seitentäler Seitentäler (Bild laden)

 

Steinach


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Entfernungen: -> Biberach: 5,0 km, <- Haslach: 4,5 km,
->O Ziel: 27,0 km, O<- Ausgangspunkt: 56,5 km

Info: Steinach wurde 1139 erstmals urkundlich erwähnt. Doch weist der Ortskern heute keine historischen Gebäude mehr auf, weil ein alles vernichtender Brand 1704 alle zerstörte.
Die schmucken Häuser stammen aus dem 18. Jahrhundert.

Steinach Steinach (Bild laden)

Route: In Steinach unterqueren Sie die Bahn und radeln durch eine weite Talsohle auf einer kleinen unbenannten Straße. Verkehr herrscht hier fast keiner, da die B33 in erreichbarer Nähe verläuft.

Auf einer Brücke überqueren Sie die Kinzig und B33 und erreichen den Ortskern von Biberach.

 

Biberach


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Entfernungen: -> Gengenbach: 9,0 km, <- Steinach: 5,0 km,
->O Ziel: 22,0 km, O<- Ausgangspunkt: 61,5 km

Info: In Biberach ist das Kettererhaus sehenswert. Es beherbergt das Heimatmuseum und ist nach seinem ursprünglichen Besitzer, dem Schmied Ketterer benannt.

Route: Ab hier folgt der Radweg dem Hochwasserdamm. Das Tal weitet sich zusehends und die ersten Weinhänge tauchen an den gerodeten Schwarzwaldhängen auf.
Von der ursprünglichen Höhe über Normal-Null sind nur noch gut 180m geworden.

Weites Tal Weites Tal (Bild laden)

Route: Durch ein Neubaugebiet erreichen Sie die Brücke in die historische Altstadt von Gengenbach.

 

Gengenbach


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Entfernungen: -> Ohlsbach: 5,5 km, <- Biberach: 9,0 km,
->O Ziel: 13,0 km, O<- Ausgangspunkt: 70,5 km

Info: Im achten Jahrhundert wurde hier bereits eine Benediktinerabtei gegründet.
Im Jahre 1230 erhielt das nahe an Offenburg liegende Gengenbach die Stadtrechte und wurde 1360 zur Reichsstadt.
Teile der Stadtbefestigung und einige Tore sind noch vorhanden, doch stammen die meisten Häuser aus dem 18. Jahrhundert, da die Stadt nach einem verheerenden Brand fast völlig zerstört war.

Innenstadt von Gengenbach Innenstadt von Gengenbach (Bild laden)

Info: Sehenswert sind das Rathaus, der Röhrbrunnen, das Löwenbergpalais und die ehemaligen Türme.
Der Niggelturm enthält ein Fasnachtsmuseum.
Die ehemalige Benediktinerabtei wurde ebenfalls durch den Brand zerstört. Nur die nach hirsauischem Vorbild erbaute Klosterkirche ist noch vorhanden und zählt zu den sehr gut erhaltenen romanischen Kirchen.

Rathaus Gengenbach Rathaus Gengenbach (Bild laden)

Route: Der Radweg folgt der Straße L99 in Richtung Ohlsbach leicht bergan.

 

 

Ohlsbach


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Entfernungen: -> Ortenberg: 3,5 km, <- Gengenbach: 5,5 km,
->O Ziel: 7,5 km, O<- Ausgangspunkt: 76,0 km

Ohlsbach Ohlsbach (Bild laden)

Route: Durch Ohlsbach fährt man auf der Straße. Der Radweg zweigt am Ortsende nach links in die Felder ab.
Das Schloss Ortenberg weist den weiteren Weg.

 

Ortenberg


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Entfernungen: -> Offenburg: 4,0 km, <- Ohlsbach: 3,5 km,
->O Ziel: 4,0 km, O<- Ausgangspunkt: 79,5 km

Info: An der Stelle einer alten Zähringerburg aus dem 11. Jahrhundert, die aber zerstört wurde, steht heute eine neugotische Burg und überragt dominant das Tal.
Die prächtige Burg, die inmitten von Weinbergen liegt, wird heute als Jugendherberge und als Sitz eines Weingutes benutzt.

Schloß Ortenberg Schloss Ortenberg (Bild laden)

Route: Der Radweg umfährt den Burgfried und führt in den Ort.

Über eine Kreuzung erreichen Sie den weiterführenden Radweg, der zwischen Zwetschgen- und Pflaumenplantagen in ein Naturschutzgebiet vor Offenburg führt.

 

 

Offenburg


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Entfernungen: -> Unterkochen: 0,0 km, <- Offenburg: 4,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 83,5 km

Info: Offenburg wurde von den Zähringern 1101 gegründet und entwickelte sich rasch zur Stadt. Bereits 1240 wurde es zur freien Reichsstadt.
Wieder war es Ludwig XIV., der die Stadt in ihrer Blüte 1689 niederbrennen ließ.
Aus diesem Grund stammen die meisten bemerkenswerten Bauten aus der Barockzeit oder später, einzig das Kapuzinerkloster von 1641 überstand den Brand.

Rathaus Offenburg Rathaus Offenburg (Bild laden)

Sehenswert sind das Rathaus, das im klassizistischen Stil erbaute Salzhaus, der barocke "Königshof", der die Landvogtei beherbergte, und die prächtigen Giebelhäuser.

Der Königshof Der Königshof (Bild laden)

Info: 15 Meter unter der Erde kann in der Gerberstraße ein ehemals jüdisches Tauchbad besichtigt werden.

 

 



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Überblick: Kinzigradweg über Loßburg

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