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Von Porto Vecchio zum Col de Bavella

Radtour Col de Bavella

[ Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlußtouren ]
Stand: 14.05.2013



Kurzbeschreibung:



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Anstrengende, dafür aber unvergessliche Landschaftstour zu den Aiguilles de Bavella (Bavella Nadeln).
Startpunkt ist Porto Vecchio. Über einen Stausee erreichen Sie über zwei Pässe den Ausflugsort Zonza. Von hier aus geht es zum beeindruckenden Col de Bavella.
Durch das Tal des Bavella erreichen Sie nach einem weiteren, kleineren Pass eine herrliche Abfahrt bis Solenzara.

 

Ausgangspunkt: Porto Vecchio, Ostküste Korsika
Streckenlänge
: 66,0 km
Fahrzeit: 6 - 7 Stunden zzgl. evtl. Fahrt Solenzara - Porto Vecchio (41 km)
Höhenmeter: 1660 m



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Karten
Karte 175 Bastia - Corte
Karte 176 Ajaccio - Bonifacio
Korsika
Reise Landkarte Korsika 1 : 135 000
MARCO POLO Karte Korsika 1:150.000





 

 

Karte:



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Karte

Wir empfehlen die Karten des französischen Landesvermessungsamtes mit Radwanderwegen;
die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet)

Blatt 74: Ajaccio - Bonifacio, 1:100.000, ISBN 3-282111002518

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TIPP: Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa zwei Kilometer.
Mit dieser "Naturmethode" können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.


Orte am Weg:



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Porto Vecchio
L'Ospedale
Zonza
Col de Bavella
Solenzara

 

Porto Vecchio



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Entfernungen: -> L' Ospedale: 19,0 km, <- Porto Vecchio: 0,0 km,
->O Ziel: 66,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Porto Vecchio ist die drittgrößte Stadt Korsikas. Sie liegt in einer geschützten Bucht vor den hohen Bergen des "Massif de Barocagio Marhese".

"Porto Vecchio" heißt "Alter Hafen" und weist darauf hin, dass hier vermutlich schon das sagenumwobene Volk der "Torreaner" gelandet ist und von hier aus die Insel erobert hat. Zahlreiche "Torre", das sind die typischen Türme der Torreaner findet man in der Nähe.
Die Stadt ist von über 8000 ha Korkeichenwald umgeben, deren Verwertung und Verschiffung die Haupteinnahmequelle der Einwohner war.
Während der genuesischen Herrschaft wurden hier hunderte piemontesische Familien angesiedelt, die aber ständig unter der Malariaplage litten.

Heute ist der historische Kern der Innenstadt sehenswert. Sie ähnelt mehr italienischen Städten als korsischen, weil sie von ligurischen Einwanderern in ligurischer Art erbaut wurde. Fünf Festungswerke aus genuesischer Zeit sind Reste der früheren Befestigungsanlagen und können besichtigt werden.

Zum Radeln halten Sie sich in Richtung Zonza und suchen die D368. Außerhalb der Stadt kreuzt sie in einem Kreisverkehr die vielbefahrene N198.
Danach geht es in sanften Kehren an den Hügeln entlang bergauf. Der erste Pass der "Col de Taglio Maggiore" hat nur eine Höhe von 58 Metern. Korkeichenwälder - soweit das Auge reicht - säumen den Weg und die Seitentäler.

Am Fuss der Berge Am Fuss der Berge (Bild laden)


Nach dem kleinen Weiler Palavese, der auf einer Anhöhe von 78 Metern liegt, geht es in Richtung der Bergwand etwas steiler bergauf und man sieht zurück nach Osten die Meeresbucht.
Nun geht es schon heftiger zur Sache! In zahlreichen Serpentinen schraubt sich die Straße mit mäßiger Steigung bergauf. Leider ist der Bodenbelag der Straße nicht immer der beste.
Zahlreiche Schlaglöcher zieren die Straße bis L'Ospedale.





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Entfernungen: -> Zonza: 21,0 km, <- Porto Vecchio: 19,0 km,
->O Ziel: 47,0 km, O<- Ausgangspunkt: 19,0 km

Kurz vor dem Ort bietet sich ein beeindruckender Ausblick auf die Bucht in Richtung Meer.

Ausblick auf die Bucht Ausblick auf die Bucht (Bild laden)

Der Ort selbst besteht aus wenigen Häusern rechts der Straße. Nach l'Ospedale wird die Straße vollkommen eben und Sie erreichen einen Stausee, den "Barrage de l'Ospedale", in einer äußerst beeindruckenden Landschaft.
Riesige Findlinge aus Granit liegen baumhoch in dem lichten Nadelwald.

Im See spiegelt sich das angrenzende Bergmassiv des "Punta di Corbu". Hier scheint der Tourismus schon vorgedrungen zu sein, denn hier gibt es Buden mit Getränken und ausgedehnte Parkplatzanlagen.

Der Barrage de l'Ospedale Der Barrage de l'Ospedale (Bild laden)

Die Straße führt über die mächtige Staumauer und folgt dann der beeindruckenden bergigen Landschaft.

Allgegenwärtig ist die Waldfeuerwehr mit Wachhäusern, Patrouillenfahrzeugen und Wassertanks. Groß ist die Angst vor den verheerenden Waldbränden, die in dieser wenig besiedelten Gegend immensen Schaden anrichten könnten.

Vor Ihnen liegt nun der markante "Punta di u Diamante" mit seinen 1227 m Höhe.

"Punta di u Diamante" Landschaft beim "Punta di u Diamante" (Bild laden)

Die D368 führt an seinem Fuss vorbei und erklimmt dann den Pass "Bocca d'Illarata" mit 991 Metern Höhe. Die Landschaft besteht hier nur noch aus Fels und Schwarzkiefern. Dafür genießt man unvergessliche Ausblicke auf die umliegende Bergwelt.

Nach einer Abfahrt geht es nach vier Kilometern wieder bergauf zum Pass "Bocca di Pelza". Durch dichte Wälder schlingt sich die Straße ins tiefer gelegene Zonza.

 

Zonza



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Entfernungen: -> Col de Bavella: 13,0 km, <- L' Ospedale: 21,0 km,
->O Ziel: 26,0 km, O<- Ausgangspunkt: 40,0 km

Zonza ist Zentrum dieser Bergregion und ist vor allem Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen. Mehrere Hotels und zahlreiche Gaststätten gibt es hier, so dass die Trinkflaschen wieder aufgefüllt und der Durst gestillt werden kann.
Über vier Straßen ist Zonza erreichbar, dementsprechend ist hier deutlich mehr Betrieb als auf den Bergstraßen.

Zonza Zonza (Bild laden)

Ihre Radtour führt auf der D268 weiter. Durch den Wald steigt die Straße von den 768 Metern in Zonza bergauf.
Das Ziel, der "Col di Bavella" liegt auf 1218 Metern. Die Steigungen halten sich aber im Rahmen.

Nach der Waldetappe schmiegt sich die Straße an den felsigen Hang und eine gigantische Aussicht auf die "Zähnchen" und die Landschaft wird möglich.

Straße zum Col di Bavella Straße zum Col de Bavella (Bild laden)

 

Col de Bavella



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Entfernungen: -> Solenzara: 17,0 km, <- Zonza: 9,0 km,
->O Ziel: 17,0 km, O<- Ausgangspunkt: 49,0 km

Über 1600 Meter hoch sind die Felsnadeln des Bavella-Massivs. Wie Nadeln erheben sich die spitzigen Berge des Granitmassivs aus dem Boden.
Je nach Tageszeit schimmert das Rot des Granits verschieden.

Am Pass und etwas darunter sind einige Möglichkeiten zum Trinken und Essen vorhanden.

Blick vom Pass Bavella Blick vom Pass Bavella (Bild laden)

Nach dem Pass geht es in steilen Serpentinen bergab. Die Straße ist hier noch sehr gut ausgebaut, auch der Belag ist für schnelle Abfahrten geeignet.
Trotzdem ist eine gemächliche Abfahrt angesagt: Die Eindrücke durch die eigentümlichen Felsformationen laden ständig zu neuen Blicken ein. Die Abfahrt mutet wie eine Tour durch die unterschiedlichenVegetationsstufen an.

Die Abfahrt Die Abfahrt (Bild laden)

Nach zehn Kilometern sind Sie im Talkessel und können von einer Aussichtsplattform nochmals zurück auf das gewaltige Bergmassiv zurückblicken.

Blick zurück zum Col de Bavella Blick zurück (Bild laden)

Leider führt das Tal nicht eben weiter. Zwischen der Aussichtsstelle und dem Solenzaratal liegt noch ein kleiner Pass, der aber nur gut hundert Meter bergauf führt.
Hinter dem "Bocca di Larone" (608 Meter) geht es nun tatsächlich nur noch bergab.
Der Straßenbelag wird aber zunehmend schlechter. Teilweise wird zwar ausgebessert und ganze Stücke werden erneuert, die alte Straße ist aber eng und durch die zahlreichen Kurven oft uneinsichtig.
Also Vorsicht beim schnellen Fahren!

Bald erreichen Sie den Fluss Solenzara, der gemächlich in seinem Kieselbett in Richtung Meer fließt.

Der Fluss Solenzara Der Solenzara (Bild laden)

Bald erreichen Sie eine Brücke und überquren den Fluss. Die nächsten zwölf Kilometer geht es nun immer leicht bergab auf Solenzara zu.

 

Solenzara



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Entfernungen: -> Solenzara: 0,0 km, <- Col de Bavella: 17,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 66,0 km

Hier endet die Tour, falls Sie sich eventuell abholen lassen können oder von hier weiterfahren.


Wer mit dem Fahrrad zurück nach Porto Vecchio muss, hat noch weitere 41,0 km vor sich, die sich aber leicht radeln lassen. Sie fahren allerdings auf der verkehrsreichen N198.
Nach 19 km auf der Küstenstraße erreichen Sie Fautea, das am Meer liegt. Danach geht es leicht hügelig weiter bis Porto Vecchio.

 

 



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Übersicht der Korsikatouren

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