Mainradweg Etappe 2

MainradwegEtappe 2 Mainradweg: Von Bamberg nach Volkach:

In dieser Etappe fließt der Main zunächst zwischen den Haßbergen und dem Steigerwald nach Westen und erreicht das weitläufige, ebene Schweinfurter Becken.
"Bamberg" hat sehr viele Sehenswürdigkeiten. Für die weitläufige Altstadt und die zahlreichen Kirchen brauchen Sie schon einiges an Zeit zum Besichtigen.
Durch eine liebliche Landschaft geht es nun weiter über die Weinstadt "Zeil" zum mauerbewehrten "Haßfurt".
Zahlreich Klöster wie in "Mariaburghausen" und in "Obertheres" begleiten den Radweg bis ins sehenswerte "Schweinfurt".
Das von Balthasar Neumann gebaute "Schloss Werneck" liegt in der Nähe.
Sie folgen dem Main bis zur Mainschleife bei "Volkach". Eine wunderschöne Altstadt erwartet sie dort.
Am Stadtrand steht die Wallfahrtskirche "Maria im Weingarten" auf einem Weinberg.

Anfahrt: mit Rad, Bahn oder PKW nach Bamberg
Rückfahrt: mit Rad, Bahn oder PKW von Volkach
Streckenlänge: ca. 88 km
Fahrzeit: 5 - 6 Stunden
Höhenmeter: 180 m
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet


Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

Main Etappe 2 MainradwegEtappe von Bamberg nach VolkachCopyright:www.fahrrad-tour.de Volkach Heidenfeld Schweinfurt Haßfurt Zeil Eltmann Bamberg MainMain Radweg am alten Kanal
Tipp: Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: 160 m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

 

 


 

Bamberg Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Eltmann: 18,5 km, ← Bamberg: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 88 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Altes Rathaus, Alte Hofhaltung, Benediktinerabtei, Böttingerhaus, Kaiserdom, Neue Residenz und vieles andere

INFO: Bambergs Geschichte beginnt schon früh. Es lag strategisch günstig an einer Handelsroute auf dem Weg vom Main zum Rhein.
Erwähnt ist ein "Castrum Babenberch", das Sitz örtlicher Grafen war. Der Aufstieg zur Residenz begann, als Heinrich II. zum Kaiser gewählt wurde und hier einen Bischofssitz einrichtete.
Bamberg blieb glücklicherweise weitgehend von den Kriegswirren verschont und ist in seiner Gesamtheit zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt worden.

Sie sollten sich in Bamberg je nach Interesse ein bis zwei Tage zur Besichtigung einplanen. Die Stadt bietet wirklich sehr viel.

Ein besonderer Leckerbissen ist das Alte Rathaus, das wie ein Schiff zwischen den Regnitzarmen erbaut wurde.
Die Schleuse 100 des Ludwig-Main-Kanals ist noch völlig intakt und wird wie früher von Hand bedient. Neben dem Transport von Sportbooten dient die Schleuse auch zum Wasserausgleich des linken Regnitzarmes.

Die einzigartige Lage auf einer Insel macht das Bamberger Rathaus so interessant. Kein Zentimeter der Fläche scheint verschenkt zu sein.

INFO: Von der Straßenseite sieht das bemalte Rathaus ganz anders aus. Der Tortum wurde 1755 barockisiert und die Fassaden mit Scheinarchitekturen bemalt.

INFO: Die Bamberger Fürstbischöfe erbauten Anfang des 17. Jahrhunderts ihre prunkvolle Neue Residenz. Der schlossähnliche Bau hatte über 40 Prunkzimmer mit aufwendigster Ausstattung.

INFO: Der Bamberger Dom wurde zu Beginn des elften Jahrhunderts als Kaiserdom von Kaiser Heinrich II. erbaut. Geweiht ist er den Heiligen St. Peter und St. Georg. Als einziger Dom außerhalb Italiens enthält er ein Papstgrab und das Grab des heilig gesprochenen Kaiserpaares. Bekannt ist er auch für den Bamberger Reiter.

INFO: Der aus Stein gemeißelte Reiter steht schon seit dem Bau des Bamberger Doms an dieser Stelle. Der Künstler ist unbekannt, aber man weiß, dass die Figur früher stark bemalt war. Ähnliche Figuren gibt es in Magdeburg und Mailand.

INFO: Etwas oberhalb der Altstadt liegt die Jakobskirche. Sie stammt auch aus dem elften Jahrhundert und hat noch eine romanische Ausstattung.

INFO: Ein besonderes Highlight ist das ehemalige Fischerviertel. Die Häuser stammen alle aus dem Mittelalter und bilden ein zusammenhängendes Ensemble, es wird auch Klein-Venedig genannt.

INFO: Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich am Dom. Der Radweg folgt dem flussabwärts linken Regnitzarm und erreicht bald den Zusammenfluss von Main-Donaukanal und Main.

ROUTE: Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich an der "Langen Straße" und fahren hinunter zum "Kranen". Von hier aus sehen Sie nochmals das bemalte Rathaus. Sie folgen der "Markusstraße" und überqueren auf ihr die "Regnitz".
Nach der Brücke geht es nach rechts auf die "Untere Sandstraße".
Sie folgen ihr und können entweder schon am "Alten Krankenhaus" nach rechts auf den Uferweg abzweigen, oder Sie bleiben noch weitere 300 Meter auf der Straße und erreichen danach den Uferweg.
Der Radweg folgt dem flussabwärts linken Regnitzarm und erreicht bald den Zusammenfluss von Main-Donaukanal und Regnitz.
Hier können Sie auch die weitreichenden Hafenanlagen Bambergs überblicken.

Danach erreichen Sie den Zusammenfluss des "Mains" mit dem "Main-Donau-Kanals". Der Kanal beginnt hier mit der Kilometerzahl "0" und führt weiter bis "Kelheim". Der "Main" passiert hier den Flusskilometer 384 km.

Der Main-Donaukanal verbindet über 11 Schleusen die Schifffahrtswege des Mains mit den Schifffahrtswegen der Donau.
Die Schleusen überwinden einen Höhenunterschied von 242 Höhenmetern.

ROUTE: Der Radweg folgt nun dem Mainufer und verlässt den Main bei Bischberg. Danach führt der Radweg an der Straße B26 entlang und passiert die Orte "Vierreth" und "Trunstadt".

"Trunstadt" ist der älteste Ort der Region. Schon im Jahre 793 ist er erstmals erwähnt. Im 12. Jahrhundert ist er Sitz hiesiger Rittergeschlechter.
Die heute erhaltene Burganlage reicht in ihren Anfängen ins Jahre 1010 zurück.

ROUTE: Nach "Trunstadt" erreichen Sie wieder den Radweg längs der B26 und fahren in einigem Abstand zum Main auf "Roßstadt" zu.

Wie Perlen reihen sich die Orte an den Radweg. Oft sind Brauereien in den kleinen Orten. Man merkt, dass man noch "Bierfranken" durchfährt.
Die begleitenden Berge gehören zum Steigerwald.

Interessant wird die Durchfahrt durch Eschenbach. Gleich zwei Brauereien sind im Ort beheimatet.

Auf einem Radweg entlang der B36 erreichen Sie nun "Eltmann".


Eltmann Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Sand: 7 km, ← Bamberg: 18,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 69,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 18,5 km

SEHENSWERT: Wallburg

INFO: Die Stadt Eltmann wurde wahrscheinlich schon im 8. Jahrhundert gegründet. Aber es fehlen schriftliche Beweise.
Die Stadtrechte erhielt Eltmann im Jahre 1335 n. Chr..

ROUTE: Der Fahrradweg bleibt jetzt am Mainufer und unterquert die Autobahn A70. Die Landschaft wirkt hier wie eine Seenplatte, weil der kanalisierte Main und Altarme des Mains das ganze Tal ausfüllen.

ROUTE: Nach dem kleinen Ort Limbach passieren Sie die bekannte Wallfahrtskirche "Maria Limbach". Balthasar Neumann hat auch dieses barocke Werk geschaffen.

INFO: Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn löste mit dem Bau ein Versprechen ein, nachdem er durch die Fürbitte der Maria von Limbach von einem Hüftleiden geheilt wurde.

ROUTE: Der Radweg folgt wieder der Bundesstraße auf einer eigenen Spur.
Nach rechts bietet sich ein weiter Blick über das flache und breite Maintal.
Man sieht hier an den Altarmen den früheren Verlauf des Mains.
Bald darauf radeln Sie in Sand ein.

Sand


Entfernungen: → Zeil: 2 km, ← Ettmann: 7 km
⊗ ⇐ Ziel: 62,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 25,5 km

SEHENSWERT: Kirche

INFO: Der Ort Sand ist wahrscheinlich eine germanische Gründung. Urkundlich wurde er in einer Schenkung 1139 erstmals erwähnt.

ROUTE: Sie radeln erst auf dem Radweg neben der Straße in Sand ein, dann fahren Sie auf der Hauptstraße durch Sand.
Der Radweg zweigt nach rechts in Richtung "Zeil" ab und passiert den Platz an der Kirche.
Weiter geht es neben der Straße in Richtung "Zeil am Main" und Sie überqueren schließlich den Main.

Zeil Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Hassfurth: 7,5 km, ← Sand: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 60,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 27,5 km

SEHENSWERT: Mittelalterliche Innenstadt

INFO: Die historische Innenstadt aus Fachwerkhäusern und Pfarrkirche verlangt einfach besichtigt zu werden. Zeil war im Mittelalter ummauert und gehörte zu Bamberg.
Eine traurige Berühmtheit erlangte Zeil durch seine zahlreichen Hexenprozesse. Über 400 Menschen sollen dort der Hexerei bezichtigt und hingerichtet worden sein. Ein heißes Pflaster!

ROUTE: Auf der Straße in Richtung Haßfurt passieren Sie das ehemalige Schloss und den Stadtturm.
Das Tor war Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage.

ROUTE: Durch Zeil radeln Sie auf der Hauptverkehrsstraße in Richtung Hassfurt.
Nach dem ehemaligen Stadttor beginnt rechts der B26 der Fahrradweg, der Sie leicht bergab wieder ins Tal bringt.
Rechts der Straße liegt die 387 Meter "Hohe Wann", eine Erhebung, die von einem Naturschutzgebiet umgeben ist.

Rechts der Straße liegt "Kleinaugstfeld", das schon zu "Haßfurt" gehört. Die spätgotische Ritterkapelle kündigt nun "Haßfurt" an.

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Entfernungen: → Schweinfurt: 23,5 km, ← Ort: 7,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 53,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 3,05 km

SEHENSWERT: Bamberger Tor, Würzburger Tor, Maintor, Ritterkapelle, Zehntscheuer, Rathaus, Pfarrkirche St. Kilian

INFO: Am östlichen Stadtrand passieren Sie die spätgotische Ritterkapelle, die durch ihr Äußeres an die großen Kirchen Frankreichs erinnert.

Die Ritterkapelle stand außerhalb der Stadtmauer. Sie gilt als eine der wichtigsten spätgotischen Bauwerke Frankens.
Besonders zu beachten sind die 248 heraldischen Schilde am Fries.
Im Innern steht ein steinerner gotischer Altar und davor eine hölzerne Pieta aus dem 15. Jahrhundert.

INFO: An der Grenze des Einflussbereiches von Würzburg und Bamberg liegt die schöne Stadt Haßfurt.

INFO: Erhalten sind noch ein Teil der Ummauerung und einige Türme. Die Stadt wurde planmäßig geometrisch angelegt, man erkennt auch heute noch die regelmäßige Straßenführung.

ROUTE: Der Fahrradweg bleibt nach Haßfurt lange direkt am Main hinter der Bahnlinie und der B26.

Zwischen Bahnline und Main radeln Sie nun an "Wülfingen" vorbei und passieren danach zwei kleine Seen.
Bei "Obertheres" liegt der nächste See. Sie folgen weiter dem Radweg neben der Bahnlinie und erreichen "Untertheres".
Hier überqueren Sie die Bahnlinie und folgen auf der "Bahnstraße" der rechten Seite des Bahndamms. Auf dem "Kreuzweg" überqueren Sie wieder die Bahn auf die linke Seite zum Main hin.
Auf einem kerzengeraden Teilstück des Mainradweges erreichen Sie nun den Ort "Ottendorf".

ROUTE: Kurz danach passieren Sie drei Seen auf der Höhe des Ortes "Gädheim".

 

Gädheim Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


ROUTE: Nach einem guten Kilometer unterqueren Sie die Brücke der Bundesstraße B303.

Der "Main" wendet sich nun nach Norden und Sie passieren die "Schonunger Bucht". Hier liegen zahlreiche Seen neben dem Flussbett.

Sie bleiben immer noch auf der linken Seite der Bahnlinie und haben keinen Ortskontakt.
Auf der rechten Seite beginnt eine Hügelkette, die mit Reben bepflanzt ist. Das ist das offensichtliche Zeichen, dass Sie nun in "Weinfranken" sind.

ROUTE: In Mainberg können Sie nach rechts unter den Gleisen in die Ortsmitte fahren.
Die Ortsmitte besticht durch die alten Fachwerkhäuser.
Auf dem angrenzenden Hügel liegt majestätisch das Schloss Mainberg.

Ohne weiteren Ortskontakt fahren Sie nun auf der linken Seite der Bahntrasse bis Schweinfurt.
Am Bahnhof können Sie über die Brücke zum nahen Stadtzentrum fahren.

Schweinfurt Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Bergrheinfeld/Grafenrheinfeld: 6,5 km, ← Hassfurt: 23,5 km,
⊗ ⇐ Ziel: 29,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 58,5 km

SEHENSWERT: Rathaus, Ehemaliges Zeughaus, St. Kilianskirche, St. Salvatorkirche, Heilig-Geist-Kirche, ehemalige Stadtbefestigung

INFO: Schweinfurt wird schon im 8. Jahrhundert in den Urkunden erwähnt.
Schweinfurt ist schon früh ummauert und wird Reichsstadt.
Viel Unheil kam im 30-jährigen Krieg auf Schweinfurt zu. Die Schweden besetzten die Stadt und befestigten sie mit Schanzanlagen.
Nach der Säkularisierung kam Schweinfurt zu Bayern.
Große Zerstörungen musste Schweinfurt im zweiten Weltkrieg hinnehmen. Aber glücklicherweise gibt es auch noch schöne historische Straßenzüge.

INFO: In den 50er-Jahren erlebte Schweinfurt es einen beispiellosen Aufstieg, weil die Industrieanlagen nicht demontiert wurden.

INFO: Am Marktplatz steht das Renaissance-Rathaus, das von Nikolaus Hofmann 1569–1572 erbaut wurde.

INFO: Die Heilig-Geist-Kirche steht etwas abseits vom Zentrum in der Schultestraße.
Sie wurde nach dem Abriss der ursprünglichen Kirche Ende des 19. Jahrhunderts im neuromanischen Stil erbaut.

INFO: Durch die hohen Gewerbesteuereinnahmen ist Schweinfurt finanziell gut gestellt. Deshalb entstanden schöne Komplexe und Museen durch Einbeziehung von historischer Bausubstanz und modernen Gebäuden: Wie zum Beispiel der Ebracher Hof mit der neuen Stadtbücherei.

ROUTE: Der Radweg verlässt Schweinfurt in Richtung des Mainlaufes.
Beim Erreichen der A70 sind zwei Varianten ausgeschildert:

Link zur linksmainischen Beschreibung: Hier

VARIANTE A: Rechtsmainisch - der Hauptweg: Gut beschildert folgen wir dem Radweg durch die Gutermann-Mainauen, vorbei am historischen Kran.
Das Gebiet entlang der Mainlände ist Naherholungsgebiet.
Zahlreiche Kunstwerke und Industriedenkmäler stehen an den Wegen durch die Aue.

ROUTE: Der Radweg folgt erst dem Uferweg und passiert einen längeren Abschnitt mit ursprünglichen Uferbewuchs. Danach zweigt der Radweg nach rechts entlang der Straßentrasse.

ROUTE: Entlang der Autobahn erreicht der Radweg den Ort Bergrheinfeld.
Am Bebauungsrand entlang geht es gut beschildert weiter.

Bergheidenfeld


Entfernungen: → Wipfeld: 11,5 km, ← Schweinfurt: 18,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Historischer Juliushof, Kirche

INFO: Bergrheinfeld ist als kleines fränkisches Dorf um 900 entstanden.
Die heute als Rathaus genutzte alte Vogtei Juliushof entstand als Gutshof im 17. Jahrhundert.

ROUTE: Der Mainradweg verlässt Bergrheinfeld und zweigt am Ortsende auf den straßenbegleitenden Radweg ein.
Bei der Kreuzung mit der Landstraße St2270 überqueren Sie diese und folgen dem perfekt ausgebauten Radweg entlang der Straße nach Links.

Nach reichlich zwei Kilometern unterquert der Radweg die Straße und führt auf einem Wirtschaftsweg nach Garstadt.

INFO: Links des Mains steht das zwischenzeitlich stillgelegte Atomkraftwerk Grafenrheinfeld.

ROUTE: Auf der Durchgangsstraße durchqueren Sie die historische Ortsmitte und passieren herrschaftliche Gasthäuser.

ROUTE: Nach dem Ortsende beginnt verläuft der Radweg auf einem straßenbegleitenden Wirtschaftsweg.
Rechts an den Hängen zum Main hin wird schon kräftig Weinbau betrieben.

Nach etwa fünf Kilometern erreichen Sie den Ort Wipfeld. Hier zweigt der Radweg nach links ab und umfährt ein Sägewerk.
Auf diesem Weg erreichen Sie direkt die Mainfähre mit der Sie kostengünstig übersetzen können.

Wipfeld


Weiter auf der linken Mainseite

SEHENSWERT: St. Ludwig, Fähre

INFO: Wipfeld stammt schon aus dem 10. Jahrhundert und hatte später sogar Marktrecht.
Um 1800 entdeckte man einige Schwefelquellen und baute, wie in dieser Zeit üblich, das Ludwigsbad mit Kurbetrieb.
Nach dem Ende des Bäderbooms erwarben die Benediktiner die Gebäude und richteten dort das Kloster St. Ludwig ein.

ROUTE: Der Radweg folgt der Zufahrtsstraße der Fähre bis hinauf an den Abzweig der Landstraße.
Diese überqueren Sie und erreichen auf der andern Seite die Alternativroute des Mainradwegs.

Ab hier endet die Alternativroute.





Variante B: Linksmainisch


SEHENSWERT: Auf dem Damm der A70 überqueren wir über die Autobahnbrücke auf einer separaten Spur den Main. Auf der anderen Mainseite geht es bergab und schließlich unter der Mainbrücke hindurch. Links des Maines radeln Sie ebenfalls bis zur Mainbrücke zwischen Bergrheinfeld und Grafenrheinfeld.

Grafenrheinfeld


Entfernungen: → Fahr: 12,0 km, ← Schweinfurt: 6,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 23,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 65,0 km

SEHENSWERT: Historische Ortsmitte

ROUTE: Der Radweg folgt der Verbindungsstraße ST2277 ins Zentrum von Grafenrheinfeld.

ROUTE: Über den Kirchplatz (links abzweigen) geht es an den historischen Gebäuden vorbei. Gut beschildert geht es über die Hauptstraße hinweg ins Grüne.
Die Landschaft hier ist durch zahlreiche Altarme des Mains geprägt. Entlang von Sumpf- und Riedwiesen führt der asphaltierte Radweg nach Röthlein.

Rechts des Radweges sieht man das imponierende Kernkraftwerk, das je nach Wetterlage riesige Verdampfungswolken produziert.

ROUTE: Röthlein erreichen Sie neben der Kirche. Hier zweigen Sie nach rechts ab und radeln im Ort weiter, bis Sie auf die Radwegspur neben der SW1 in Richtung Heidenfeld abzweigen können.

Von hier aus liegt das flache Maintal weithin sichtbar vor Ihnen. Die saftigen Wiesen in Richtung Main sind alle als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Heidenfeld


Entfernungen: → Fahr: 12 km, ← Grafenrheinfeld: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 18 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 70 km

SEHENSWERT: Augustinerkloster

INFO: Heidenfeld besitzt schon seit dem 11. Jahrhundert ein Augustinerkloster. Durch die Zeiten wurde das Kloster mehrfach zerstört, aber jedes Mal wieder aufgebaut. Die letzte Aufbauphase geschah nach Plänen von Balthasar Neumann. Heute wohnen dort Ordensschwestern.

ROUTE: Der Mainradweg bleibt jetzt auf einem Wirtschaftsweg neben der Straße und führt mit schöner Aussicht auf das Maintal und seine Altarme in Richtung Hirschfeld.
Hirschfeld liegt direkt am Main und hatte früher durch Überschwemmungen sehr zu leiden.

Der Radweg steigt nun fast unmerklich an und überquert einen leichten Hügel. Bei der Abfahrt passieren Sie das ehemalige Benediktiner-Kloster St. Ludwig, das Anfang des 20. Jahrhunderts aus einem ehemaligen Kurbad entstanden ist.

Hier vereinigen sich wieder beide Varianten des Radweges.

ROUTE: Der Mainradweg führt nun leicht bergab auf einem Asphaltweg neben der Straße nach Stammheim.

Stammheim


Entfernungen: → Volkach: 5 km, ← Heidenfeld: 12 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Altes Rathaus, Museum für Militär- und Zeitgeschichte, St. Bartholomäus

INFO: Am Ortsanfang passieren Sie das Museum für Militär- und Zeitgeschichte.
Mitten im Ort liegt ein ummauerter Weiher an dem auch das historische Rathaus aus dem 16. Jahrhundert steht.
Stammheim ist eine Weinbaugemeinde und besitzt den größten Bocksbeutel der Welt, allerdings ist das ein metallener Aussichtspunkt in Form eines Bocksbeutels.
Der Turm und Teile der Kirche St. Bartholomäus stammen aus dem 15. Jahrhundert.

ROUTE: Der Radweg führt durch den Ort hindurch und bleibt danach ständig am Main.
Die Landschaft wird nun hügeliger und man bemerkt, dass der Main das Schweinfurter Becken verlässt. Rechts und links des Flusslaufes erheben sich nun Hügel.

ALTERNATIVE: Im Ort zweigt nach links ein Radweg auf die Randberge nach Gaibach ab. Dort steht das Schloss Schönborn. Seit dem 13. Jahrhundert stand an gleicher Stelle eine Burg, die mit der Zeit zum Schloss ausgebaut wurde. Das heute sichtbare Schloss stammt aus dem 18. Jahrhundert und dient als Schullandheim.
Von oben folgen Sie dem Radweg entlang der Straße nach Volkach.

INFO: Auf der rechten Mainseite liegt nun Obereisenheim, das durch eine Fähre mit unserer Seite verbunden ist. Der Winzerort besitzt eine prächtige Kirche und zahlreiche Weingüter.

Obereisenheim


Auf der rechten Mainseite mit einer Fähre erreichbar

SEHENSWERT: Historische Ortsmitte

INFO: Obereisenheim wurde schon im 8. Jahrhundert erwähnt. Es war ummauert und mit Türmen bewehrt. Zahlreiche historische Häuser schmücken den Ortskern.

ROUTE: Der Fahrradweg erreicht nun die Mainkehre bei Fahr. Der Main vollzieht hier zuerst eine 180°-Kehre nach links und danach wieder eine 180°-Kehre nach rechts. Stände man auf dem Aussichtspunkt "Vogelsburg", würde man den Main in 300 Meter Abstand zwei Mal vorüber fließen sehen.

Fahr


Entfernungen: → Volkach: 6,0 km, ← Stammheim: 4,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 6,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 82,0 km

SEHENSWERT: Friedhofskapelle

INFO: Die Gegend um den Ort Fahr wurde schon in frühgeschichtlicher Zeit besiedelt. Vom Mittelalter bis zur Säkularisierung gehörte es zu einem Stift in Würzburg.

Die Johanneskirche überragt den Ort. Sie wurde im 13. Jahrhundert als gotische Wehrkirche erbaut, aber später barockisiert.
Sehenswert ist in der Friedhofskapelle eine Kreuzigungsgruppe aus dem 15. Jahrhundert.

INFO: Namensgebend für den Ort Fahr ist die Fähre über den Main. Sie besteht schon seit dem 15. Jahrhundert und ist noch heute - natürlich technisch modernisiert - in Betrieb.

ROUTE: Schön asphaltiert folgt der Radweg nun der Mainschleife zunächst durch einen lichten Wald.
Sie passieren den Elgersheimer Hof, der schon aus dem achten Jahrhundert stammt.
Links auf dem weinbewachsenen Umlaufberg erhebt sich nun das markant aussehende Kloster St. Maria im Weingarten.
Wir werden es nach der Mainschleife erneut von der anderen Seite sehen.

ROUTE: Gut beschildert führt den Mainradweg auf einem Wirtschaftweg neben der Straße weiter ins historische Volkach.

Volkach


Entfernungen: → Volkach: 0,0 km, ← Fahr: 6,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 88km

SEHENSWERT: Historische Innenstadt, Rathaus, St. Bartholomäuskirche

INFO: Volkach hat eine lange Geschichte und sehr viele Sehenswürdigkeiten. Tore und Türme der Stadt sind noch größtenteils erhalten.
Besonders sehenswert ist das Rathaus aus dem Jahre 1544, ein vielseitiger Bau, der Aufgaben vom Ratssaal, Gericht, über Gefängnis (Narrenhäuschen) und Weinkeller zu erfüllen hatte.

INFO: Die weithin sichtbare Stadtkirche St. Bartholomäus mit ihrem 52 Meter hohen Turm stammt aus dem Jahr 1413.

ROUTE: Der Mainradweg folgt nun direkt dem Mainkanal bis zu einer Brücke. Von hier können Sie entscheiden, ob Sie dem einfachen, kurzen Weg entlang des Mainkanals folgen oder dem originalen Flusslauf um den 290 m hohen Kreuzberg folgen.

ROUTE: Der gut ausgeschilderte Radweg folgt der längeren Mainschleife, umgeht Astheim und beschreibt eine 180°-Schleife bis Nordheim.

ROUTE: Auf einem sehr schön ausgebauten Radweg neben der Straße geht es nun weiter bis ins historische Nordheim.

 

 

Beschreibung Karte Hotel & Pension Orte am Weg Anschlusstouren