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Nagoldradweg: vom Schwarzwald bis zur Enz

Nagoldtalweg

[Unterkunft | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]


Stand: 02.01.2013

 

Kurzbeschreibung Nagoldtalradweg:



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Die Nagold entspringt im Schwarzwald in Urnagold bei Besenfeld. Talabwärts über den Stausee "Erzgrube" fließt sie durch den sehenswerten Ort Altensteig nach der Stadt Nagold.
Die Streckenführung des "Nagoldtalradweg" wird auf der Etappe "Pforzheim- Nagold" zu großen Teilen auf dem bekannten Radweg Heidelberg - Bodensee geführt.

Eine weitere Tour beschreibt einen Teil des Radweges in umgekehrter Richtung-> Alternative: Strecke Weil der Stadt - Wildberg - Erzgrube

Der Radweg führt von Nagold aus erst links der Nagold, dann nach einer Brücke rechts der Nagold weiter.
Der Radweg führt idyllisch im Wald in Flussnähe weiter bis Wildberg.
Am Kloster Reuthin vorbei folgt er der Schleife der Nagold bis zum anderen Ende der historischen Stadt Wildberg.
Am Bahnhof vorbei bleibt der Radweg nun auf der linken Seite des Flusses und passiert einige Mühlen in dem verträumten Tal zwischen Wald und Wasser.
Am Hof Waldeck gilt es einige Höhenmeter zu überwinden, um in einer engen Schleife das Gelände des Hofes zu umgehen.
Nach der Station Teinach wechselt der Weg auf die linke Nagoldseite und führt nun weitgehend auf einem Radweg neben der Bundesstraße nach Kentheim und schließlich in das mittelalterliche Calw (Hesse-Stadt).
Hirsau mit seiner historischen Klosteranlage bildet den nächsten Stopp.
Eine wirklich wunderschöne Strecke rechts der Nagold im Wald bringt Sie nach Bad Liebenzell.
Über den Eingang ins Monbachtal erreichen Sie einen herrlichen Radweg rechts der Nagold. Er führt erst nach Unterreichenbach und anschließend schön asphaltiert, aber in unberührter Natur nach Dillweißenstein und schließlich durch den Enzauenpark nach Pforzheim.

Von hier aus können Sie entlang der Enz bis zum Neckartal weiterfahren.

Streckenlänge: 102,5 km
Höhenmeter flussabwärts: 290 m
Fahrzeit: ca. 6 bis 7 Stunden
Ausgangspunkt: Urnagold (Besenfeld)
Anfahrt: Mit der Bahn oder mit dem PKW über die A81

Zimmer auf der Tour

Alle Veranstalter

 

Karte



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Karte

Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Zimmer auf der Tour

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Kartenmaterial:

Blatt:
1:50.000: F 502 Pforzheim ISBN 3890215955
1:75.000: R753 Nördlicher Schwarzwald, 1:75.000

TIPP: Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer.
Mit dieser "Naturmethode" können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

 

Orte am Weg:


000,0 km Urnagold
011,0 km Erzgrube
026,0 km Altensteig
034,5 km Ebhausen
037,0 km Rohrdorf
041,0 km Nagold
051,5 km Wildberg
061,5 km Station Teinach
066,0 km Kentheim
071,0 km Calw
074,0 km Hirsau
076,5 km Ernstmühl
080,0 km Bad Liebenzell
087,5 km Unterreichenbach
097,5 km Dillweißenstein
102,5 km Pforzheim

Urnagold


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Erzgrube: 11,0 km, <- Urnagold: 0,0 km,
-> Pforzheim: 102,5 km, <- Urnagold: 0,0 km

Der Fluss Nagold entspringt im nördlichen Schwarzwald im kleinen Ort Urnagold, einem Ortsteil von Besenfeld.
Sie folgen der Nagoldstraße K4774 bergab. Die Straße führt durch den Wald und beschreibt bergab eine 180°-Grad-Schleife. Danach geht es gerade weiter und Sie passieren einige Gehöfte und Sägereien.

Nach der zweiten Sägemühle zweigt der Radweg nach links in den Wald und beschreibt dann eine 180°-Kehre. An ein paar Häusern vorbei geht es nun durch einen einsamen Wald weiter bergab, bis die Kreisstraße K4774 in die L362 mündet und Sie kurz darauf den Ort Erzgrube erreichen.

Erzgrube


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Altensteig: 15,0 km, <- Urnagold: 11,0 km,
-> Pforzheim: 91,5 km, <- Urnagold: 11,0 km

Langgestreckt, fast wie ein Fluss, liegt der Stausee "Erzgrube" in einem idyllischen Schwarzwaldtal.
Zahlreiche Gaststätten und die Möglichkeit hier zu baden und sich zu sonnen, locken viele Ausflügler an den Stausee.

Erzgrube Der Stausee (Bild laden)

Der Radweg führt beidseits des Stausees weiter. Eine Variante führt links des Sees am angestauten Wasser und durch den Wald bis vor zur Staumauer.
Die andere Variante bleibt rechts des Stausees und folgt der L362.

Nach der Staumauer geht es auf der Straße bergab ins ursprüngliche Nagoldtal.
Eine romantische Strecke durch herrlichen Nadelwald an einer Fischzucht vorbei bringt Sie schließlich zur "Hochdorfer Sägemühle".

Von hier aus geht der Radweg auf der Straße weiter. Falls Sie es ruhiger möchten, zweigen Sie bei der nächsten Fischzucht nach rechts ab und folgen der Nagold auf der rechten Seite. Der gewalzte Waldweg bietet sehr schöne Ausblicke auf die Nagold.

Oberlauf der Nagold Oberlauf der Nagold (Bild laden)

Nach knappen drei Kilometern müssen Sie wieder nach links abzweigen und auf der Straße in Richtung Altensteig weiterradeln. Hier verläuft die offizielle Beschilderung.

Am Stadteingang von Altensteig zweigt der Radweg nach links ab und führt oberhalb des Sportplatzes in die Stadtmitte von Altensteig.

Altensteig


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Ebhausen: 8,5 km, <- Erzgrube: 15,0 km,
-> Pforzheim: 76,5 km, <- Urnagold: 26,0 km

Sehenswert: mittelalterliche Altstadt

Altensteig: Blick auf das Rathaus auf dem Berg Blick auf das Rathaus auf dem Berg (Bild laden)

Altensteig Die Altstadt liegt auf dem Berg (Bild laden)

In der Stadt radeln Sie die Karlstraße bergab und folgen der Nagold auf der Rosenstraße.

Von Altensteig aus führt der Radweg auf der Bahnhofstraße in Richtung der Stadt Nagold und erreicht nach dem Kreisverkehr einen neuen Radweg links der Straße.
Auf diesem fahren Sie zwar nahe der Straße, aber unbehelligt von Autofahrern in Richtung Ebhausen.

Der Radweg bleibt links neben der Straße und erreicht bald die Abzweigung nach Berneck.
Hier verlässt der Radweg die B28 und führt zunächst auf der L348 in Richtung Wart weiter. Die Straße führt zunächst parallel zur B28 weiter und steigt an.

Nach etwa 600 Metern zweigt der Radweg nach rechts ab und begleitet nach einer schönen Abfahrt wieder die B28 in Richtung Ebhausen.

Radweg in Richtung Ebhausen Radweg in Richtung Ebhausen (Bild laden)

Ebhausen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Rohrdorf: 2,5 km, <- Altensteig: 8,5 km,
-> Pforzheim: 68,0 km, <- Urnagold: 34,5 km

Am Ortseingang sieht man die blanken Felswände aus rotem Buntsandstein. Hölzerne Tore versperren den Eingang zu Kellern im Fels.

Die Ortsmitte liegt rechts der Straße und wird von der Kirche überragt.

Kirche in Ebhausen Kirche in Ebhausen (Bild laden)

Nach dem Ort zweigen Sie auch hier auf den neu gebauten Radweg neben der Straße ab. Dieser steigt leicht an. Nach einer Kurve geht es entspannt wieder bergab.

Rohrdorf


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Nagold: 4,0 km, <- Ebhausen: 2,5 km,
-> Pforzheim: 65,5 km, <- Urnagold: 37,0 km

Rohrdorf wurde schon im 13. Jahrhundert erwähnt. Der Johanniterorden fasste hier Fuss und erbaute hier eine Komturei, die von einem adligen Ritter befehligt wurde.
Das Schloss und die Kirche sind heute noch erhalten. Die Kirche ist schon seit der Reformation im Besitz beider Kirchen, die Komturei beherbergt das Rathaus.

Kirche und Komturei Rohrdorf Kirche und Komturei (Bild laden)

Der Radweg durchquert den Ort und führt wieder auf dem Radweg neben der Straße weiter.

Radweg bei Rohrdorf Radweg bei Rohrdorf (Bild laden)

Am Horizont sieht man links oben die Ruine Hohennagold.

Der Radweg zweigt bei einem Parkplatz nach links ab und erreicht bald den Park in Nagold.

Nagold


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Wildberg: 10,5 km, <- Rohrdorf: 4,0 km,
-> Pforzheim: 61,5 km, <- Urnagold: 41,0 km

Sehenswert: Mittelalterliche Altstadt, Reste der Ummauerung, Fachwerkhäuser, Burgruine

Schon 786 wird Nagold in den Urkunden erwähnt, obwohl es noch weit älter ist. Römer und Franken siedelten hier und bauten eine befestigte Wohnstätte aus.
Nagold hat heute eine sehr schöne, liebevoll restaurierte mittelalterliche Innenstadt.

Altes Oberamt Nagold Altes Oberamt Nagold (Bild laden)

Sehr schöne Fachwerkhäuser, das alte Oberamt, wunderschön restaurierte Gasthäuser und Kirchen finden sich in der verkehrsberuhigten Innenstadt.

Interessante Fachwerkhäuser Interessante Fachwerkhäuser (Bild laden)

In der Stadt führt der Radweg gut ausgeschildert durch die schönen Gassen der Stadt.
Talabwärts ist der Radweg als Nagoldtalradweg und als Heidelberg-Schwarzwald-Bodenseeradweg beschildert.

Der Radweg führt von der Innenstadt hinüber zur Nagold. Ein großer Park längs der Nagold bietet sogar Tretboote als Bewegungsmittel und allerlei anderes zur Kurzweil an.

Der Radweg folgt zunächst dem rechten Ufer, zweigt vor dem Stauwerk auf die linke Seite ab und geht dann - ohne Beschilderung - direkt an der Nagold weiter.
Falls Sie hier den Radweg verlieren, bleiben Sie rechts der Nagold und zweigen dann am Ende des Baumarktes nach links ab.

Der Fahrradweg bleibt jetzt auf einem sehr schön ausgebauten, asphaltierten Weg und erreicht bald geschlossenen Wald.

Der Radweg führt in den Wald Der Radweg führt in den Wald (Bild laden)

Dort passieren Sie eine Trafostation und radeln durch den Wald weiter.

In der Nähe der B463 zweigt der Radweg urplötzlich nach rechts ab und führt sehr steil bergab unter der Bundesstraße hindurch.
Auf der anderen Seite der Straße geht es wieder leicht bergauf.
Nun folgt der Radweg der Nagold. Sehr schöne Blicke auf den wilden Fluss und den schönen Uferbewuchs bieten sich hier.

Auf einer Holzbrücke überqueren Sie die Nagold und erreichen auf der anderen Seite einen Radweg, der eine kurze Strecke bergauf zur Straße nach Emmingen führt.
Sobald Sie die Straße erreichen folgen Sie ihr bergab und zweigen vor der Nagoldbrücke nach rechts auf den Wirtschaftsweg rechts der Nagold ab.

Nun führt der Radweg durch den Wald direkt neben der Nagold weiter und erreicht nach einer Schleife wieder das offene Tal.

Schöne Blicke auf Nagold Schöne Blicke (Bild laden)

Nach einer Mühle zweigt der Radweg nach links ab und folgt wieder der Nagold. Bald kommt der Campingplatz in Sichtweite und der Fahrradweg folgt der kleinen Straße weiter bis Wildberg.

An den Mauern des ehemaligen Klosters Reuthin vorbei erreichen Sie nun die ersten Häuser von Wildberg.

Das ehemalige Dominikanerinnnenkloster stammt aus dem Jahre 1252. Leider sind heute nur noch der Fruchtkasten, einige kleine Gebäude und die Umfassungsmauer erhalten. Ein fürchterlicher Brand zerstörte das Kloster im Jahre 1824.
Beeindruckend erhebt sich die Stadt Wildberg auf einem Bergsporn über der Nagold.

Gleich am Ortsanfang steht eine historische Mühle, bei der das Prinzip der Schaufelräder erklärt wird.

Mühle am Stadteingang Mühle am Stadteingang (Bild laden)

In einer großen Schleife längs der Nagold umfahren Sie Wildberg und kommen am anderen Ende wieder in die historische Stadt.

Wildberg


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Station Teinach: 10,0 km, <- Nagold: 10,5 km,
-> Pforzheim: 51,0 km, <- Urnagold: 51,5 km

Sehenswert: Reste des Reuthinklosters, Mauerreste und Türme, alte Fachwerkhäuser

Wildberg wurde urkundlich 1237 erwähnt, als es an den Grafen von Hoheneck verkauft wurde. Es ist also anzunehmen, dass es deutlich älter ist. Seine strategische Lage an dem Umlaufberg lässt darauf schließen.

An der Nagoldbrücke An der Nagoldbrücke (Bild laden)

Die Pfalzgrafen von Tübingen hatten etwa um 1200 eine Burg erbaut, die 1618 abbrannte und durch ein Schloss ersetzt wurde. Leider wurde auch dieses im zweiten Weltkrieg zerstört.
Erhalten geblieben sind das alte Rathaus, Brunnen, historische Häuser, Mauerreste und einige Türme.

Turm in Wildberg Turm in Wildberg (Bild laden)

Der Radweg führt zum Bahnhof links der Bundesstraße. Von hier aus geht es talabwärts neben den Gleisen links der Nagold weiter.
Die Berge mit ihren dunklen Tannen zur linken Seite schaffen ein richtiges Schwarzwaldflair.
Auf der rechten Seite passieren Sie ein Stauwehr.

Idyllischer Weg durchs Tal Idyllischer Weg durchs Tal (Bild laden)

Danach führt der asphaltierte Radweg durch den Wald direkt an der ursprünglichen Nagold entlang. Beim kleinen Ort "Seitzental" passieren Sie ein paar Häuser.
Nach links führt ein Weg zum früheren Silberbergwerk in Neubulach hoch . Das Bergwerk kann besichtigt werden, liegt aber auf der Höhe.

Der Radweg geht weiter im romantischen Nagoldtal bis zur Talmühle. Fast ohne Steigung erreichen Sie danach den Weiler "Kohlerstal".

Weiler Kohlerstal Weiler Kohlerstal (Bild laden)

Von dort aus geht es mit einiger Steigung bergauf auf den Hang des Schlossberges, um den im Tal liegenden Hof Waldeck zu umfahren.
Die Aussicht an nicht bewaldeten Stellen ist sagenhaft.
Ab hier geht es steil hinunter zur Station Teinach - die Bahnhofsstation des bekannten Kurortes Bad Teinach.

Lassen Sie sich hier von der verwirrenden Schilderführung nicht verunsichern. Sie folgen der Straße in den Ort und bleiben auf der Straße, bis nach rechts eine Brücke über die Nagold führt.
Hier bleiben Sie in Richtung Calw, durchfahren das Holzwerk neben der Zubringerstraße und zweigen an dessen Ende nach links auf den Radweg neben der B463 ab.

Teinach


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Kentheim: 4,5 km, <- Wildberg: 10,0 km,
-> Pforzheim: 41,0 km, <- Urnagold: 61,5 km

Alternative: Hier gibt es eine Verbindungstour ins Enztal

Der Radweg folgt nach wie vor der Straße, lässt den Bahnhof rechts liegen und durchquert das Holzwerk.

Bei der Station Teinach Bei der Station Teinach (Bild laden)

Kurz danach zweigen Sie nach links auf den Radweg längs der B463 ab.

Mit schöner Aussicht auf die dunklen Schwarzwaldberge folgen Sie diesem Radweg entlang der Bundesstraße in Richtung Kentheim.

Kentheim


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Calw: 5,0 km, <- Station Teinach: 4,5 km,
-> Pforzheim: 36,5 km, <- Urnagold: 66,0 km

Sehenswert: Candiduskirche

Kentheim hat ein uraltes Kleinod: Aus dem Jahre 1075 stammt die St. Candiduskirche. Sie gehörte ursprünglich einer klösterlichen Gemeinschaft und wurde im Mittelalter aber ein wichtiges religiöses Zentrum.
Den Schlüssel erhält man beim Nachbarn. Sehenswert sind die Fresken und Grabmale in der Kirche.

Kentheimer Candiduskirche Kentheimer Candiduskirche (Bild laden)

Der Radweg folgt weiter der Bundesstraße auf einer parallel geführten Spur. Nach einer Kehre zweigt nach links eine kleine Straße zur Mühle ab.
Sie folgen diesem Weg. Wie in einer Allee radeln Sie jetzt längs der Nagold.

Fast ohne Bewegung, fast wie ein See, steht hier das Wasser der Nagold. Eine Staumauer an der Mühle bewirkt diesen Effekt.

Spiegelsee Spiegelsee (Bild laden)

Früher war Calw - Sie sind schon am Rande dieser alten Stadt - ein Textil- und Gerberzentrum und benötigte viel Wasser und Energie.

Calw


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Hirsau: 3,0 km, <- Kentheim: 5,0 km,
-> Pforzheim: 31,5 km, <- Urnagold: 71,0 km

Sehenswert: Das alte Rathaus, die mittelalterliche Altstadt, Nikolauskapelle, Lederstraße

Entlang der Nagold passieren Sie am Stadteingang zunächst die große Mühle, dann eine Seniorenresidenz.
Dann leitet Sie der Radweg in die bekannte Gerberstraße mit ihren schönen Fachwerkhäusern und netten Läden. Auf ihr radeln Sie in die Stadt hinein.
Nach rechts lohnt ein Blick auf die bekannte, winzige Nikolauskapelle, die inmitten einer gleichnamigen Brücke über die Nagold steht.

Nikolauskapelle Nikolauskapelle (Bild laden)

Weiter vorne, auf einem freien Platz, zweigt nach links die Straße zum markanten Marktplatz ab.

Lederstraße Lederstraße (Bild laden)

Schmucke Häuserreihen aus mittelalterlichen, gut erhaltenen Fachwerkhäusern umrahmen den Marktplatz.

Zur Weiterfahrt radeln Sie in die Fußgängerzone einer schönen Einkaufsstraße in Richtung Hirsau.

An der folgenden Straßenkreuzung folgen Sie kurz der Straße nach Altburg, zweigen dann aber nach rechts, wie beschildert, ab.
Links der Nagold, fast immer in Sichtweite des Flusses geht es nun entlang von Kleingärten weiter und Sie erreichen das früher mächtige Kloster Hirsau, das als äußerst sehenswerte Ruine Tausende Touristen anzieht.

Hirsau


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Entfernungen: -> Ernstmühl: 2,5 km, <- Calw: 3,0 km,
-> Pforzheim: 28,5 km, <- Urnagold: 74,0 km

Sehenswert: Romanische Aureliuskapelle, Ruine des Klosters

Am Ortseingang - Hirsau gehört heute zur Stadt Calw - passieren Sie das Freibad und folgen anschließend der Beschilderung "Bad Liebenzell, Nagoldtalradweg" nach rechts.

Falls Sie das bekannte Kloster interessiert, fahren Sie bitte geradeaus weiter. Gewaltig stehen die Reste des früher reichen und stolzen Klosters auf einer Anhöhe.

Panoramen beim Kloster Hirsau

     
Kloster Hirsau  

Kloster Hirsau
Baugeschichtlich hochbedeutende Ruinenanlagen mit Relikten romanischer und gotischer Bauten.
Panorama laden (243 kB)

     
Kloster Hirsau  

Heute sind noch die Ruine eines Renaissanceschlosses, die Marienkapelle, die romanische Säulenbasilika und Reste des Kreuzganges erhalten.
Panorama laden (215 kB)

Kloster Hirsau Kloster Hirsau (Bild laden)

Früher spielte das Kloster eine dominierende Rolle, kassierte von vielen umliegenden Orten einen Teil des Zehnten.
Heute ist die Anlage größtenteils Ruine und beherbergt im erhaltenen, früheren Wirtschaftsgebäude das Finanzamt. Das einnehmende Wesen des Klosters ist geblieben, aber es ist kostenlos anzuschauen. Beeindruckend sind der frühere Kreuzgang und Reste der Kirche.
Auf dem Weg zum normalen Radweg passieren Sie nach der Nagoldbrücke rechts die uralte, romanische Aureliuskapelle.

Ansonsten erreichen Sie am Kurpark vorbei die Straße Calw-Hirsau und folgen ihr über die Ampel hinweg nach links.

-> Alternative: Abzweigung zum Würmtal

An der Ampel geht es nach links und dann folgen Sie der Straße nach Ottenbronn.
Schon nach wenigen hundert Metern zweigt der Radweg nach links ins Tal ab. Entlang eines Sägewerkes erreichen Sie wieder freies Feld und haben dort eine traumhafte Sicht auf das Nagoldtal.

Nagoldtal nach Hirsau Nagoldtal nach Hirsau (Bild laden)

Im Winter nach Hirsau (Bild laden)


Auf leicht hügeligem Weg mit wirklich herrlicher Aussicht erreichen Sie die ersten Häuser des Ortsteiles Ernstmühl.

Ernstmühl


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Bad Liebenzell: 3,5 km, <- Hirsau: 2,5 km,
-> Pforzheim: 26,0 km, <- Urnagold: 76,5 km

Ernstmühl liegt zum großen Teil im Tal, hat eine Sägemühle und ertreckt sich vom Tal aus am Hang in Richtung Ottenbronn hoch.
Schon frühzeitig weist ein Schild darauf hin, dass der Radweg nach rechts oben weiter geht. Der Radweg unterquert die Bahn und führt dann nach links etwas bergauf.

Kleine Kirche am Weg Kleine Kirche am Weg (Bild laden)

Nach kaum hundert Metern können Sie die erreichte Höhe genießen und wieder bergab radeln.
Es geht herrlich bergab entlang steiler Schwarzwaldwiesen und hohen Tannen.
Ein idealer Radwanderweg mit Aussicht und reiner Luft!

Nach knapp zwei Kilometern steigt der Radweg etwas an und führt durch einen Mischwald. Vereinzelt treffen Sie hier auch auf Spaziergänger aus der nahe gelegenen Stadt Bad Liebenzell oder richtig bepackten Wanderern, die den Wanderwegen folgen. Das Gebiet gehört zum Naturpark Schwarzwald.

Traumhafter Weg vor Bad Liebenzell Traumhafter Weg vor Bad Liebenzell (Bild laden)

Nach einer Schranke wird der Weg ebener und mündet schließlich auf der Höhe in Bad Liebenzell.
Auf der Fahrt bergab passieren Sie das Thermalbad, das links am Hang liegt.

Bad Liebenzell Bad Liebenzell (Bild laden)

Im Tal treffen Sie auf die Straße "Bad Liebenzell-Unterhaugstett". Sie folgen ihr ortseinwärts.
Nach der Bahnüberquerung müssen Sie sofort nach rechts abzweigen.

Bad Liebenzell


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Unterreichenbach: 7,5 km, <- Ernstmühl: 3,5 km,
-> Pforzheim: 22,5 km, <- Urnagold: 80,0 km

Sehenswert: Burgruine und Altstadt, Thermalbad

Eine beeindruckende Burg schmückt einen Bergsporn oberhalb von Bad Liebenzell.
Bad Liebenzell hat auch einen kleinen See, von dessen Ufer sich eine herrliche Aussicht auf das Tal öffnet.

Burg Liebenzell Burg Liebenzell (Bild laden)

Längs der Nagold folgen Sie zunächst der Straße zwischen Bahnlinie und Nagold talabwärts. Sie bleiben rechts der Nagold und radeln etwa einen Kilometer am Bahnhof vorbei.
Bei der Linkskurve der Straße zweigt nach rechts ein asphaltierter Fußgänger/Radfahrerweg (sonntags sehr frequentiert) längs der Nagold ab.
Er bringt Sie durch die wunderbare Landschaft zu einer Wendeplatte, die Sie aber schnurstracks überqueren.

Radweg an der Nagold Radweg an der Nagold (Bild laden)

Nach wenigen hundert Metern fahren Sie unter einer Eisenbahnbrücke nach rechts zum Erholungsheim Monbachtal.

-> Alternative: Abzweigung durchs Monbachtal nach Weil der Stadt

Wer Durst hat, kann am alkoholfreien Ständchen des Heimes sehr preiswert den Durst löschen.
Der Radweg überquert den Monbach und führt unter derselben Eisenbahnlinie wie vorher zurück ins Nagoldtal.

Schöner Talblick Nagold Schöner Talblick (Bild laden)

Entlang von Pferdeweiden radeln Sie durch ein jetzt etwas weiteres Tal, umrahmt von hohen, dunkelgrünen Schwarzwaldbergen.
Gut 250 m überragen die bewaldeten Berge das herrliche Tal.

Schwarzwald pur - Nagold Schwarzwald pur (Bild laden)

Fast vier Kilometer können Sie uneingeschränkt die wunderschöne Landschaft genießen.
Kurz vor Unterreichenbach mündet der Radweg auf die Straße nach Schellbronn. Sie folgen ihr nach links ortseinwärts, zweigen aber nach dem Bahnübergang nach rechts ab und fahren direkt hinunter zur Nagold.

Unterreichenbach


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Dillweißenstein: 10,0 km, <- Bad Liebenzell: 7,5 km,
-> Pforzheim: 15,0 km, <- Urnagold: 87,5 km

Unterreichenbach liegt links der Nagold. Schöne Häuser erwarten Sie dort.

Der Radweg führt rechts der Nagold unter der Eisenbahnbrücke weiter in einen kleinen Wald. Eine riesige Buntsandsteinwand ragt fast senkrecht in die Höhe. Ein Gefühl von Yellowstone-Nationalpark stellt sich ein.

Mächtige Felswand Steile Buntsandstein-Felswand (Bild laden)

Durch den Wald geht es weiter, bis der Radweg wieder offeneres Gelände erreicht.
Schöne Blicke auf die wilde Nagold machen die Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Wilde Nagold Wilde Nagold (Bild laden)

Nach der Kläranlage steigt der Weg nach rechts oben zum Wald hin an. Nach Erreichen der Höhe geht es auf asphaltierter Strecke aber sofort wieder bergab zu einem Waldparkplatz.

Über eine Holzbrücke erreichen Sie nun die linke Seite der Flusses und radeln dann unter der Bundesstraße hindurch. Jetzt geht es am Waldrand an der nun schon stattlichen Nagold entlang.

Wilde Nagold Extra Radlerbrücke (Bild laden)

Kleine romantische Inseln aus angeschwemmtem Gestein, teils mit einzelnen Bäumen bewachsen, ragen aus dem wilden Wasser.

Ab und zu begleiten Sie die Bahngleise, wenn sie sich nicht in einem der Tunnels verbergen. Das Tal ist wieder recht schmal und zieht sich in engen Schleifen talabwärts.

Farbenfrohe Pflanzen Farbenfrohe Pflanzen (Bild laden)

Herrlich ist die Abgeschiedenheit und die Naturbelassenheit dieses Streckenabschnittes. Zahlreiche Pflanzen gedeihen hier und werden auch von vielfältigen Lebewesen besucht.

Falter - perfekt getarnt Falter - perfekt getarnt (Bild laden)

Ein Freilufterholungsplatz kündigt Ihnen wieder Zivilisation an.
Über eine kleine Straße erreichen Sie den Bahnhof von Dillweißenstein.

Wilde Nagold Bahnhof Dillweißenstein (Bild laden)

Dillweißenstein


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Pforzheim: 5,0 km, <- Unterreichenbach: 10,0 km,
-> Pforzheim: 5,0 km, <- Urnagold: 97,5 km

Sehenswert: Ruine Rabeneck, Nagoldbrücke

Am Bahnhof halten Sie links, dann wieder nach rechts und folgen der Straße in die Ortsmitte erst leicht bergab, dann wieder aufwärts bis vor die Steinbrücke über die Nagold.
Hinter Ihnen liegt die Burgruine, deren erhaltene Teile heute als Jugendherberge dienen.

Wilde Nagold Ruine Rabeneck (Bild laden)

Unter Ihnen rauscht die Nagold über Steinstufen. Ein Teil der Energie wird von einem Kraftwerk genutzt.
Ein schöner Rundumblick auf die Stadt.

Wilde Nagold Staustufe Nagold (Bild laden)

Zur Weiterfahrt nehmen Sie den steilen Weg bergab, unmittelbar an der linken Brückenseite.
Traumhaft hält sich der Weg am Nagoldufer zwischen alten Bäumen und dem Fluss.

Wenn Sie die nächste Straße kreuzen, fahren Sie rechts über die Brücke, überqueren die Straße nach links und folgen der Beschilderung.
Durch bebautes Gebiet, aber immer der Nagold entlang, erreichen Sie schließlich die Tennisplätze.

Wilde Nagold Wilde Nagold (Bild laden)

Hier können Sie beidseits der Nagold weiterradeln. Der rechte Weg ist ruhiger und bietet sich zur Weiterfahrt ins Würmtal an, der linke Weg ist sonniger, aber verkehrsreicher. Das Enztal ist hier schneller erreichbar.

Bald kündigen sich die ersten Häuser der Goldstadt an.

 

Pforzheim


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Pforzheim: 1,5 km, <- Dillweißenstein: 8,0 km,
-> Pforzheim: 0,0 km, <- Urnagold: 102,5 km

Sehenswert: Goldmuseum, Kirchen

Andere Welt Modernes Stadttheater (Bild laden)

Pforzheim wurde im zweiten Weltkrieg vernichtend zerstört. Nur wenige historische Gebäude sind wieder aufgebaut worden.
Die Kreisstadt präsentiert sich modern.

Pforzheim wurde im zweiten Weltkrieg vernichtend zerstört. Nur wenige historische Gebäude sind wieder aufgebaut worden. Die Kreisstadt präsentiert sich modern. Alt und Neu (Bild laden)

In Pforzheim können Sie nun auf vielen Wegen weiterfahren:

- Enztalabwärts bis zum Neckar (Walheim, Bietigheim)
- Enztalaufwärts zurück in den Schwarzwald
- Würmtalaufwärts in Richtung Weil der Stadt, Schönbuch
- über den nördlichen Bergkamm ins Pfinztal zum Rhein
- über Maulbronn, Sternenfels in das Zabergäu

- oder einfach mit der Bahn nach Hause

 

Anschlußtour


Enztal, - Überblick
Enztal, talabwärts
Enztal, bergauf ins kleine und große Enztal
Würmtal
Vom Würmtal zur Ergrube

 


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Kurzüberblick