Neckarradweg Etappe 3

Donauradweg3. Etappe: Von Bad Cannstatt bis Bad Wimpfen

Diese Etappe beginnt recht verkehrsgünstig in Bad Cannstatt.

Mit der Bahn oder mit dem Auto ist Bad Cannstatt, ein Stadtteil Stuttgarts, leicht zu erreichen.
Der Radweg führt zunächst auf asphaltierten Wegen längs des Neckars entlang dem Stadtgebiet Stuttgarts neckarabwärts.
Erst ab Remseck wird die Besiedelung wieder dünner und die Naturschönheiten, sprich Neckar und Weinberge, beherrschen das Landschaftsbild wieder.
Das barocke Ludwigsburg mit Schloss und Altstadt liegen auf dem Randberg, ist aber gut zu erreichen.
Talabwärts liegt das mittelalterliche Marbach und begeistert durch die schöne Innenstadt und das Schiller-National-Museum.
Eine Nebenroute führt von Marbach übers Bottwartal nach Heilbronn.
Zudem können Sie vom Neckar ins Murrtal zum Kocherradweg radeln.
Nach Benningen teilt sich der Neckar in Kanal und Neckaraltarm. Ab Pleidelsheim geht es dann gemeinsam weiter durch die Kehren bei Mundelsheim.

Steile Weinlagen beherrschen nun das Landschaftsbild.
In Besigheim lohnt sich die Besichtigung der historischen Innenstadt.
Hier zweigt auch das Enztal in den Schwarzwald ab, dem der Enztalradweg folgt.
Nach mehreren romantischen Kehren mit Felswänden erreichen Sie Lauffen mit seinem schönen Stadtbild.
Nach links könnten Sie in den waldreichen Zabergäu radeln.
Der Neckarradweg führt über Nordheim hinunter nach Horkheim.
Von dort ist Heilbronn mit seiner Kilianskirche ist nicht mehr weit, die Stadt kann auf beiden Neckarseiten durchquert werden.
Fast nahtlos reiht sich Neckarsulm mit seinem Zweiradmuseum an.
Auf der linken Neckarseite radeln Sie schließlich bis Wimpfen im Tal mit seinem römischen Ursprung und dem alten Kloster.
Bergauf "erklettern" dann Sie dann die einzigartig gelegene mittelalterliche Festungsstadt Bad Wimpfen, die noch zahlreiche Türme und eine schöne Innenstadt hat.

-> von Bad Wimpfen kann man ins Jagst- und ins Kochertal abzweigen

Streckenlänge: 102,0 km
Höhenmeter flussabwärts: 160 m
Fahrzeit: ca. 5 bis 6 Stunden


Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

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Tipp: Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

 

 


Orte am Weg - Entfernungstabelle

000,0 km Bad Cannstatt
005,0 km Münster
006,5 km Freiberg
009,0 km DonaueschinHofengen
014,0 km Neckarrems
014,0 km Aldingen
017,0 km Remseck
017,0 km Neckargröningen
021,5 km Poppenweiler
025,0 km Ludwigsburg
026,5 km Hoheneck
033,0 km Marbach
035,0 km Benningen
040,0 km Beihingen
043,5 km Großingersheim
000,0 km Pleidelsheim
000,0 km Mundelsheim
000,0 km Hessigheim
056,5 km Besigheim
061,5 km Gemmrigheim
061,5 km Walheim
065,0 km Kirchheim
072,5 km Lauffen am Neckar
000,0 km Nordheim
000,0 km Horkheim
000,0 km Sontheim
082,5 km Heilbronn
086,5 km Neckargartach
091,0 km Neckarsulm
095,5 km Kochendorf
099,0 km Bad Friedrichshall
102,0 km Bad Wimpfen

→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

 

 

Bad Cannstatt Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Münster: 5 km, ← BAd Cannstatt: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 102 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Cannstatter Mineralquellenbäder, Salucci-Schloss, historische Altstadt

INFO: Als selbstständigster und ältester Stadtteil Stuttgarts hat sich Bad Cannstatt sein Eigenleben bewahrt.

Bereits die Römer wussten um die strategisch günstige Lage der Stadt. Hier kreuzten in der Römerzeit zwei wichtige Militärstraßen.
Unter den Württembergern zog Bad Cannstatt gegenüber den Stuttgartern den Kürzeren: Das Schloss wurde in Stuttgart gebaut.
Erst im 19. Jahrhundert erhielt Bad Cannstatt das "Salucci-Schloss".

Im 19. Jahrhundert erlebte Bad Cannstatt durch seine Heilquellen internationales Ansehen.
Heute ist Bad Cannstatt der größte Stadtteil der Landeshauptstadt Stuttgart.

Das Klösterle wurde 1463 als Kranken- und Armenhaus der Beginen erbaut. Es gehört zu den ältesten erhaltenen Wohnhäusern in Stuttgart.

INFO: Schöne Gassen mit historischen Häusern und Wirtschaften findet man noch in Bad Cannstatt.

INFO: Die Stadtkirche wurde Ende des 15. Jahrhunderts im spätgotischen Stil erbaut. Als einzige Kirche hat sie den Zerstörungen des 2. Weltkrieges stand gehalten.

INFO: Weit berühmter wurde Bad Cannstatt durch seine Heilwasser.
Über 22 Millionen Liter bestes Mineralwasser fließen täglich aus der Quelle.
Diese Wassermenge macht die Cannstatter Mineralquelle zur zweitgrößten Europas.

Bad Cannstatt ist stolz auf seine lange Vergangenheit. Schon in römischen Zeiten entstand an der Kreuzung zweier Römerstraßen ein wichtiges Handelszentrum.
Bekannt ist auch die Wilhelma, ein Tiergarten mit über 10.000 Tieren, der zu den größten Deutschlands gehört.

ROUTE: Der Radweg führt vor der "Rosensteinbrücke" nach links, bleibt aber auf der rechten Flussseite.
An der nächsten Brücke überquert er den Neckar auf dem "Mühlsteig".
(Vorsicht: Auf- und Abfahrt sind steil) Auf der linken Seite des Neckars liegt Münster.

INFO: Der Radweg verläuft hier zunächst auf beiden Seiten.

ROUTE: Auf der linken Flussseite folgt der Neckartalradweg dem asphaltierten Uferweg.
Sie erreichen das Kraftwerk und radeln in einer abgedeckten Galerie an den Anlagen vorbei.

INFO: Die rechte Seite des Neckars ist von steilen Weinlagen an Kalksteinhängen begrenzt.

Münster


Entfernungen: → Freiberg: 1,5 km, ← Bad Cannstatt: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 97 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 5 km

SEHENSWERT: Schöne Uferlage mit Weinbergen

ROUTE: Auf der rechten Neckarseite fahren Sie entlang des Neckardammes.
Der Radweg auf der linken Seite folgt dem gut beschilderten Uferweg.

INFO: Die Besiedelung wird langsam lichter und Sie verlassen das großstädtische Umfeld Stuttgarts.

ROUTE: Unterhalb der steilen Weinberge radeln Sie auf der linken Neckarseite auf "Freiberg" zu.

Freiberg


Entfernungen: → Hofen: 2,5 km, ← Münster: 1,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 95,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 6,5 km

SEHENSWERT: Kirche

ROUTE: Eine Pappelallee längs des Neckars begleitet Sie in die Höhe von "Hofen", das aber rechts des Neckars liegt.
Auf beiden Seiten des Neckars wird Wein angebaut.

ROUTE: Bald passieren Sie "Mühlhausen", dessen kleine Kirche friedlich auf einem Hügel steht.

Die Weinberge auf der linken Talseite erheben sich steil. Die Weinberge sind oft so steil, dass der Transport der Bütten über metallene Transportsysteme erfolgt.

Hofen


Entfernungen: → Neckarrems: 7,5 km, ← Freiberg: 2,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 93 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 9 km

SEHENSWERT: Landschaft

ROUTE: Nach "Hofen" beginnt wieder eine offenere, breitere Landschaft.
Der Radweg führt gut beschildert weiter.

ROUTE: Entlang einer lang gezogenen Kläranlage erreichen Sie den Ortsrand von "Aldingen".

Aldingen


Entfernungen: → Neckargröningen: 3 km, ← Hofen: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 88 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 14 km

SEHENSWERT: Margarethenkirche

INFO: Aldingen hat eine lange Geschichte. Wahrscheinlich war es schon im 7. Jahrhundert besiedelt. Die Margarethenkirche bestand als Vorgängerbau aus dieser Zeit.
Der heute sichtbare spätgotische Kirchenbau stammt aus dem 15. Jahrhundert.

ROUTE: Entlang den Häuser von Aldingen führt der Radweg weiter bis nach Neckargröningen.

Neckargröningen


Entfernungen: → Poppenweiler: 4,5 km, ← Aldingen: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 85 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 17 km

SEHENSWERT: Radlerbrücke

ROUTE: Am Ortseingang können Sie über die neue Radlerbrücke auf die rechte Neckarseite nach Neckarrems wechseln.
Der normale Radweg bleibt aber links des Neckars und führt in Ufernähe weiter. 

ROUTE: Der Radweg führt entlang von alten Bäumen auf dem Hochwasserdamm weiter. Auf der rechten Neckarseite liegt der Ort Hochberg.
Schon von Weitem strahlen die hellen Kalkfelsen bei Poppenweiler im Sonnenlicht.

Neckarrems Hotels, Gaststätten, Unterkünfte

rechte Neckarseite


Entfernungen: → Neckargröningen: 0,5 km, ← Hofen: 7,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 88 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 14 km

SEHENSWERT: Neckarschleife

-> Abzweigung ins Remstal:
zum Remstalradweg



Poppenweiler

liegt auf der rechten Seite des Neckars


Entfernungen: → Ludwigsburg: 3,5 km, ← Neckargröningen: 4,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 80,50 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 21,5 km

SEHENSWERT: Felsenufer mit Weinbergen

ROUTE: Der Radweg folgt auf der linken Neckarseite fast auf Flusshöhe den Kehren des Neckars. Nach rechts bietet sich ein schöner Blick auf die rebenbewachsenen Felshänge.

Alternativ kann auch rechts des Neckars unterhalb der steilen Felswand gefahren werden. Beim Stauwerk können Sie dann wieder auf die andere Seite wechseln.

INFO: Der Neckar beschreibt zwischen Poppenweiler und Neckarweihingen eine 180°-Kehre die auf der Außenseite mit einer steilen, rebenbewachsenen Felswand begrenzt wird.

ROUTE: Nach der weiten 180°-Kehre wird das Tal bei Neckarweihingen enger.

Neckarweihingen liegt rechts des Neckars.

ROUTE: Bei der Brücke über den Neckar bietet sich nach links ein Ausflug nach Ludwigsburg an.



Alternativtour zur Barockstadt Ludwigsburg, das auf den Hügeln liegt.

Ludwigsburg Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Hoheneck: 1,5 km, ← Poppenweiler: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 77 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 25 km

ROUTE: Folgen Sie der Beschilderung längs der leicht ansteigenden 4-spurigen "Bottwarstraße" hinauf zur Altstadt.

SEHENSWERT: Schloss, quadratischer Marktplatz, Kirchen

INFO: Die Stadt fällt sofort durch ihre Regelmäßigkeit auf.
Vollkommen auf dem Reißbrett geplant, entstand sie 1704 auf Befehl Herzog Eberhard Ludwigs auf dem Gebiet eines kleinen Ortes, in dem sich im Wesentlichen nur drei Pflegehöfe des Klosters Bebenhausen befanden.

INFO: Nachdem sich "genug Volk" um die Residenz angesiedelt hatte, wurde unter Karl Eugen die Stuttgarter Residenz nach Ludwigsburg verlegt.
Finanziert wurde der Größenwahn durch Verleih und Verkauf von Soldaten.
Heute übrig geblieben ist ein prächtiges Schloss mit einem ebenbürtigen Garten: "Das blühende Barock". Es lohnt sich, die Anlage auch innen zu besichtigen und an einer geführten Tour teilzunehmen.

INFO: Neben den Prunkräumen wird Ihnen auch gezeigt, wie kopflos die größenwahnsinnigen württembergischen Herrscher dem französischen Vorbild Versailles hinterherjagten. Das gesamte Ludwigsburger Schloss hatte seinerzeit keine einzige Toilette. Außer dem Herrscher, der im Zimmer sein Töpfchen hatte, musste jeder in den Rosengärten sein "Sächle" erledigen.

INFO: Die Altstadt Ludwigsburgs spiegelt in schöner Weise den barocken Baustil des 18. Jahrhunderts. Es gibt übersichtliche große Plätze mit schönen Häuserzeilen.

-> Tipp: Schloss Monrepos liegt nur knapp 3 Kilometer entfernt.

WEITERFAHRT: Zurück zum Neckartal folgen Sie wieder der Bottwartalstraße talabwärts. Kurz vor der Neckarbrücke zweigen Sie nach links ab und wechseln auf den talabwärts linken Radweg längs des Neckars, der unter der Brücke hindurch kommt.

Hoheneck


Entfernungen: → Marbach: 6,5 km, ← Ludwigsburg: 1,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 75,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 26,5 km

SEHENSWERT: Burgruine

INFO: Wenige hundert Meter nach der Abzweigung nach Ludwigsburg passieren Sie den Eingang zum Mineralbad Hoheneck.
Der kleine Ort liegt am steilen Hang und besitzt neben dem Mineralbad noch eine Burgruine.

ROUTE: Sie radeln nun direkt am Neckar entlang. Der Radweg folgt, auf einem idyllischen, asphaltierten Weg, entlang von Biergärtchen und Weinklausen den steilen Hängen des Neckars.
Alte Baumbestände und zahlreiche Gartenwirtschaften säumen den Weg.

INFO: Äußerst steile Weinlagen liegen über den folgen den engen Kehren des Tales und sammeln die Sonnenstrahlung. Man ahnt, dass der hier gewachsene Wein gut sein muss.

Auf der rechten Seite des Neckars stört der technische Bau eines Kraftwerks die Landschaftsidylle, aber man braucht sie.

ROUTE: Der Radweg erreicht nun eine Schleuse. Rechts am anderen Ufer "schillert" das schlossartige Schiller-Nationalmuseum in der Sonne.

ROUTE: Nach wenigen hundert Metern unterquert der Fahrradweg die weit gespannte Eisenbahnbrücke.
Alternativ führt bei der stählernen Eisenbahnbrücke ein Fußgängerweg auf die rechte Neckarseite. Radfahrer werden gebeten, abzusteigen.

Am Ende der Brücke können Interessierte entscheiden, ob sie die mittelalterliche Stadt Marbach besichtigen.

-> Alternative auf der rechten Neckarseite:
übers Bottwar- und Schozachtal nach Heilbronn

-> Abzweigung ins Murrtal und weiter zum Kochertal:
vom Neckar ins Kochertal nach Gaildorf

Marbach


Entfernungen: → Benningen: 2 km, ← Hoheneck: 6,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 69 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 33 km

SEHENSWERT: Alexanderkirche, Reste der Stadtbefestigung, Schiller-National-Museum

INFO: Marbach liegt auf der rechten Hügelkette neben dem Neckartal. Noch fast völlig erhalten ist die ehemalige Stadtbefestigung.
Die Innenstadt ist traumhaft. Ein liebevoll restauriertes Fachwerkhaus neben dem anderen.

INFO: Besonders beachtenswert ist die spätgotische Alexanderkirche aus dem 15. Jahrhundert mit bekannten Deckenfresken.
Es gibt schöne Straßencafés, viele Gastronomen, was will man mehr?
In der Stadt wurde auch Friedrich Schiller geboren. Ihm zur Ehre wurde das Schiller-National-Museum hier gegründet und Sie können im schlossähnlichen Gebäude Literatur von 1750 bis zur Neuzeit begutachten.
Marbach beherbergt auch das "Deutsche Literaturarchiv".

ROUTE: Der Radweg führt auf der linken Seite des Neckars wieder weiter in Richtung Benningen.
Nach der Eisenbahnbrücke über den Neckar beginnen Streuobstwiesen, die nahtlos in Kleingärten übergehen.
Ein leichter Anstieg über den Hochwasserdamm bringt Sie nach Benningen.

Benningen


Entfernungen: → Beihingen: 5 km, ← Marbach: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 67 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 35 km

SEHENSWERT: Römermuseum, Fachwerkbauten

INFO: Benningen hat eine lange Geschichte. Römische Funde führten zu größeren Ausgrabungen, die im Römermuseum zu besichtigen sind.

ROUTE: Der Radweg zweigt beim alten Rathaus, das unübersehbar mit seinem grauen Fachwerk den Straßenzug beherrscht, nach rechts auf die "Ludwigsburger Straße" ab und überqueren den Neckar.

Gleich nach der Brücke zweigen Sie nach links ab, folgen dem Radweg nach rechts und erreichen dort einen asphaltierten Weg direkt entlang der Rebhänge.

Hier spürt man noch die Hingabe der Winzer zu ihren Rebstöcken. Meist am ersten Rebstock einer Lage ist eine Rose gepflanzt. Das ist ein alter Brauch der Winzer, der auch in Frankreich gepflegt wird und gute Ernte bringen soll.

ROUTE: An richtig steilen Lagen, die immer wieder von blanken Felswänden unterbrochen sind, geht es nun zwischen Neckar und Weinbergen flussabwärts.

ROUTE: Sie erreichen nun die Landstraße nach Freiberg. Sie folgen der Straße nach rechts und überqueren den Neckar, der hier in einen schiffbaren und einen renaturierten Flussarm unterteilt ist.
Seltene Vögel unter anderem der Eisvogel nisten hier.

Freiberg


Entfernungen: → Großingersheim: 3,5 km, ← Benningen: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 62 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 40 km

SEHENSWERT: Fachwerkhäuser und Kirchenburg

INFO: Freiberg ist erst seit 1980 eine Stadt und besteht aus Beihingen, Geisingen und Heutingsheim.
Hinter der Neckarbrücke liegt Beihingen, dessen Amanduskirche den ganzen Ort prägt.

INFO: Beihingen hat sehr schöne Fachwerkhäuser und ein altes und ein neues Schloss. Das alte Schloss stammt von den Herren von Gemmingen.

Freiberg Freiberg XXX

INFO: Die trutzige Kirche thront weithin sichtbar über dem Neckartal. Der Ort selbst liegt auf der Anhöhe und hat eine S-Bahnstation.

ROUTE: Links des Neckars radeln Sie an den umfangreichen Sportanlagen vorbei und erreichen über einen schönen asphaltierten Weg den renaturierten Neckarlauf.

INFO: Auf Schautafeln sind hier die seltenen Vogelarten dargestellt, die sich seit der Renaturierung hier niedergelassen haben.

ROUTE: Der Radweg führt nun vom Neckar weg und erreicht den Freiberger Ortsteil Geisingen.

ROUTE: Der Neckarradweg berührt nun wieder den renaturierten Neckar und führt danach etwas vom Flusslauf weg.
Entlang eines Hügels, der ausnahmsweise keine Weinberge trägt, geht es nun in Richtung Großingersheim.
Der Kirchturm des Ortes ist schon sichtbar.

Großingersheim


Entfernungen: → Besigheim: 13 km, ← Beihingen: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 58,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 43,5 km

SEHENSWERT: Historische Ortsmitte

ROUTE: Entlang des geraden Talweges erreichen Sie Großingersheim bei der Kirche.

ROUTE: Der Fahrradweg zweigt in Großingersheim nach rechts ab und folgt der L1125 in Richtung Pleidelsheim.
Bald überquert er den Neckar. Weitläufig wirkt der Neckar beim Blick von der Brücke.

Am Ortseingang von Pleidelsheim erblicken Sie das Rathaus am Ende der Hauptstraße.

Pleidelsheim


Entfernungen: → Besigheim: 13 km, ← Beihingen: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 58,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 43,5 km

SEHENSWERT: Romanische Mauritiuskirche

INFO: Pleidelsheim war schon früh von vielen Kulturen besiedelt. Ein fränkischer Hofe entstand dort im 6. Jahrhundert. Das zugehörige Gräberfeld wurde ausgegraben. Die weithin sichtbare romanische Mauritiuskirche wurde im 1300 Jahrhundert erbaut.
Im Ort gibt es zahlreiche Fachwerkhäuser aus dem 16. Jahrhundert.

ROUTE: Gleich am Ortseingang zweigen Sie nach links in die Kanalstraße ab und folgen dem Radwegschild bei der zweiten Abzweigung nach rechts in den Fliederweg.
An der nächsten Kreuzung geht es nach links ab in die Bachgartenstraße, die durch das ganze Neubaugebiet führt und auf der Sie Pleidelsheim verlassen.

Der neu ausgebaute Radweg führt nun perfekt asphaltiert über einer flachen, landwirtschaftlich genutzten Kuppe weiter. Links im Tal liegt der Neckar und auf dem gegenüberliegenden Hang thront das Schloss von Kleiningersheim.
Eine romantische Aussicht bietet sich vom Radweg aus.

ROUTE: Danach geht es bergab und der Radweg fädelt sich in eine separate Spur neben der K1700.
Durch die Schleife des Neckars sieht man weit in den mit Rebhängen gesäumten Lauf des Neckars.

Mundelsheim


Entfernungen: → Besigheim: 13 km, ← Beihingen: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 58,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 43,5 km

SEHENSWERT: Römische Reste, Stadtmauer

INFO: Mundelsheim wurde an einem schon früher von den Römern besiedelten Ort etwa im 5. Jahrhundert von den Alemannen gegründet.
Reste des Mithrastempels sind noch vorhanden.
Anfang des 15. Jahrhundert wurde Mundelsheim zur Stadt erhoben und mit Mauern und Türmen befestigt. Das Grossbottwarer Tor ist noch erhalten.
Der Neckar beschreibt bei Mundelsheim eine 180 Grad Schleife, die von der gegenüberliegenden Hügelkette gigantisch aussieht.
Die Gemeinde Mundelsheim hat uns das folgende sehr aussagekräftige Bild der Neckarschleife zur Verfügung gestellt.

INFO: Mundelsheim liegt direkt am Eingang der 180°-Kehre des Neckars.
Die Rebhänge oberhalb des Ortes liegen den ganzen Tag in der prallen Sonne (sofern sie natürlich scheint). Entsprechend gut müssen die Weine sein.

INFO: Vom Radweg aus, liegt der historische Stadtkern ein Stück landeinwärts. Ein Besuch des Stadtmitte lohnt schon wegen der zahlreichen Fachwerkhäusern und den Kirchen.

ROUTE: Der Neckarradweg bleibt weiter am Ufer und folgt der Neckarschleife, deren Wasser nahezu ohne Strömung fast wie ein See liegt.
Verantwortlich ist die "Staustufe Hessigheim", dessen Wehr den Rückstau verursacht.

Hessigheim Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Besigheim: 13 km, ← Beihingen: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 58,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 43,5 km

SEHENSWERT: Schöne Fachwerkhäuser, Schleuse

ROUTE: Entlang der Schleusenanlage erreichen Sie den Weinort Hessigheim. Es ist immer wieder interessant dem Schleusenverkehr zu zuschauen:
Wie hundert Meter lange Kähne im schmalen Schleusenbett langsam gehoben oder gesenkt werden. Alles nur mit der Kraft des Wassers.

INFO: Hessigheim charakterisiert sich durch die zahlreichen Winzerhäuser und Gaststätten als Weingemeinde. Schmalspurige Traktoren und Anhänger mit Winzergerät stehen an vielen Häusern.

ROUTE: Zur Weiterfahrt folgen Sie zunächst der "Gartenstraße" und zweigen dann nach rechts auf die "Besigheimer Straße"65 ab. Diese Straße führt leicht bergauf und passiert zunächst das Rathaus und führt noch gut 500 Meter weiter bis zum Ortsende.
Jetzt geht es wieder bergab und rechts liegt die bekannte Felsengartenkellerei.

In Höhe der Einfahrt zur Genossenschaft zweigen Sie auf die gegenüberliegende linke Straße ab und folgen dem Radweg neben der Straße bergab ins Neckartal.

Eine Metallbrücke bringt sie auf das linke Neckarufer.

INFO: Richtig steil, nur für aufwendige Handarbeit geeignet - erstrecken sich die Weinberge bis zum Felsplateau.
Geschätzte, hervorragende Weine gedeihen hier.

ROUTE: Der Radweg folgt nun einem ebenen Wirtschaftsweg auf dem Sie links des Flusses bequem Besigheim erreichen.
Die historischen Türme und herrschaftlichen Gebäude sind schon aus der Ferne zu sehen.

Besigheim


Entfernungen: → Gemmrigheim: 5 km, ← Großingersheim: 13 km
⊗ ⇐ Ziel: 45,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 56,5 km

SEHENSWERT: Sehr schöne Fachwerkhäuser, Reste der Stadtbefestigung, Fachwerkrathaus, Alte Kelter

INFO: Besigheim liegt einzigartig auf einem Bergrücken am Zusammenfluss von Enz und Neckar.
Schon früh war der strategisch wichtige Punkt besiedelt.
Eine Stadtmauer mit vielen Türmen - zwei sind heute noch erhalten - schützte die Stadt.

INFO: Zahlreiche, herrlich restaurierte Fachwerkhäuser sind auf den Plätzen und in den Gassen zu bewundern.

INFO: Besonders eindrucksvoll wirkt der Marktplatz mit seinem hohen Fachwerk-Rathaus.
Äußerst schön ist auch die Stadtansicht von der Enzseite aus.

-> Möglichkeit zum Abzweigen in den Enztalradweg

ROUTE: Zur Weiterfahrt fahren Sie von der historischen Altstadt wieder hinunter und überqueren die Enzbrücke. Danach folgt der Radweg einer Spur auf der rechten Seite der B27 in Richtung Walheim.
Am Ortseingang von Walheim folgen Sie der Unterquerung unter Bundesstraße in die Ortsmitte.

Walheim


Entfernungen: → Kirchheim: 2,5 km, ← Besigheim: 1 km
⊗ ⇐ Ziel: 40,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 61,5 km

SEHENSWERT: Römermuseum, schönes historisches Zentrum

INFO: Der kleine, verkehrsberuhigte Ort beherbergt das Römermuseum. Reste eines wichtigen Handelszentrums aus dem 2. bis 3. Jahrhundert wurden hier freigelegt.
Als wichtigste Ausgrabung kam ein sehr gut erhaltenes Handelshaus zu Tage. Das heutige Museum überdacht das ganze Haus und es können dort die Funde aus der frühen Siedlerzeit betrachtet werden.

ROUTE: Der Radweg führt aus dem Ort unter der B27 in Richtung des Kraftwerkes.
Nach gut zweihundert Metern unterquert der Neckarradweg die Eisenbahnlinie und erreicht einen Weg am Rande des Kraftwerksgeländes. Zwischen einer stabilen Umzäunung und der Eisenbahnlinie erreicht der Radweg das idyllische Neckarufer.

ROUTE: Unberührt vom Verkehr radeln Sie neben Kleingärten direkt am Neckarufer entlang nach Kirchheim.




Auf der anderen Neckarseite:

Gemmrigheim


Entfernungen: → Kirchheim: 3,5 km, ← Besigheim: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 40,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 61,5 km

SEHENSWERT: Stadtbefestigung, Fachwerkhäuser

INFO: In Gemmrigheim finden Sie einen Ort mit schönen Fachwerkhäusern und Teilen der früheren Stadtbefestigung vor.

ROUTE: Der alternative Radweg führt auf der Durchgangsstraße, an der Kirche entlang, weiter.
Über die Neckarbrücke erreichen Sie "Kirchheim" und sind wieder auf dem "richtigen" Neckarradweg.

Kirchheim


Entfernungen: → Lauffen: 7,5 km, ← Gemmrigheim: 3,50 km
⊗ ⇐ Ziel: 37 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 65 km

SEHENSWERT: Fachwerkhäuser, Reste der Stadtbefestigung

INFO: Ein hübscher Ort mit typischen Fachwerkhäusern erwartet Sie.

Im Herbst findet hier wie in vielen umliegenden Weinstädtchen ein gewaltiges Wein- und Winzerfest statt.

In Richtung Neckar ist noch eines der bewehrten Tore erhalten.

ROUTE: Der Radweg führt durch das Neckartor und unterquert dahinter die Bahnlinie. Danach zweigt der Radweg nach links ab und folgt sehr schön den steilen Hängen des Neckars.

Eine Besonderheit treffen Sie schon am ersten Felshang. Ein Schild verweist auf einen Tuffstein, der etwas über dem Weg am Fels hängt.
Kleine, brilliantfarbene Wassertropfen fallen hier fast wie Regen aus dem porösen, bemoosten Stein. Ein interessantes Schauspiel.

INFO: Der Neckar fließt hier in zwei gegenläufigen Kehren in einer Z-Form weiter.

ALTERNATIVE: Wer möchte, kann auf einer Alternativstrecke über die Weinberge (steil) fahren und den Ausblick auf das Neckartal genießen:

INFO: Gegenüber, auf der anderen Flussseite, liegt das technisch imposante Kernkraftwerk Neckarwestheim, das wie eine flache Flunder in einer Senke liegt.

Nach den Kehren führt der Radweg direkt an den Neckar zurück.

INFO: Zahlreiche Fischer treffen sich hier am Ufer und warten oft gemeinsam mit gelangweilten Partnerinnen auf einen Fang.
In der Ferne sieht man schon die Skyline von Lauffen.

ROUTE: Bald erreichen Sie die Schleusenanlage Lauffen und radeln am Bootshafen entlang in die Stadt.

Lauffen am Neckar


Entfernungen: → Sontheim: 6 km, ← Kirchheim: 7,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 29,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 72,5 km

SEHENSWERT: Inselburg, Altstadt mit Türmen und Toren, Alte Kelter

INFO: Lauffen hat eine sehr sehenswerte Altstadt mit der Wehrkirche St. Regiswindis aus dem 13. Jahrhundert. Die alte Neckarbrücke stammt aus dem 16. Jahrhundert.
Sehenswert ist auch die schöne Altstadt rechts des Neckars und die alte Kelter.

INFO: Auf einer Felseninsel im Neckar steht die aus dem 11. Jahrhundert stammende Burg (Inselburg). Heute ist sie - nach mehreren Umbauten - Rathaus.

ROUTE: Der "normale" Radweg führt auf der linken Neckarseite in die Stadt hinein und umfährt die Kirche. Danach unterqueren Sie die Bahnlinie und folgen dem Radweg längs der Straße L1105.
Zunächst geht es kräftig bergauf und Sie überqueren einen Bergsporn der von Westen her kommt.
Oben angelangt radeln Sie über leichte Hügel weiter nach Nordheim.

ALTERNATIVE: Rechts des Neckars führt von Lauffen aus ein Radweg über "Talheim" und "Horkheim" nach "Heilbronn".
Er ist weniger anstrengend und folgt von "Talheim" aus dem kleinen Fluss "Schozach".
Er nutzt teilweise auch die weniger befahrene Straße

Fast schon wieder im Neckartal zweigt nach links der Radweg in das Weindorf "Horkheim" ab.

Horkheim

ROUTE: Am Neckar entlang erreichen Sie in "Sontheim" wieder den normalen Radweg.

Sontheim Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Heilbronn: 4 km, ← Lauffen: 6 km
⊗ ⇐ Ziel: 23,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 78,5 km

ROUTE: In "Sontheim" können Sie sich zwischen zwei Routen durch "Heilbronn" entscheiden:
Links des Neckars fahren Sie unbehelligt von Verkehr und städtischem Betrieb durch Heilbronn und erreichen relativ schnell freies Gelände, rechts des Neckars bleibt Ihnen Gelegenheit die Innenstadt Heilbronns anzuschauen.

In Heilbronn erreichen Sie auf der linken Neckarseite wieder die Hauptroute.

Nordheim


Entfernungen: → Sontheim: 6 km, ← Kirchheim: 7,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 29,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 72,5 km

SEHENSWERT: Alte Kelter, Historisches Rathaus

INFO: Nordheim ist eine bekannte Weinbaugemeinde und liegt etwas zurückgelegen vom Neckar im Katzental.
Das Zentrum liegt weiter vorne rechts bei der Kirche.

ROUTE: Der Radweg erreicht den Ortsanfang und zweigt dort auf der Mühlstraße nach rechts ab. Auf der Bahnhofstraße geht es dann kerzengerade weiter bis zur Haltestelle der Regionalbahn in Neckarnähe.

ROUTE: Über die Bahnhofstraße erreichen Sie die Haltestelle der Regional-Bahn.
Der Radweg überquert die Bahnlinie und führt im Neckartal neben der Bahntrasse weiter.

Der Neckar umfließt hier beidseitig eine Insel, die erst in der Höhe von Horkheim endet. Hier zweigt der Radweg nach einem Sportplatz nach rechts ab und folgt dann einer Pappelallee entlang dem Neckar.

Heilbronn Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Neckargartach: 4 km, ← Sontheim: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 19,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 82,5 km

SEHENSWERT: Altes Rathaus, Kilianskirche, Reste der Stadtbefestigung

INFO: Heilbronn erscheint dem Radfahrer als moderne Stadt. Sehr gut ausgebaute Radwege, riesige Straßentrassen und das industrielle Umfeld lassen nicht direkt Rückschlüsse auf die Geschichte ziehen.

INFO: Als staufische Stadt wird Heilbronn bereits 1281 erwähnt. 50 Jahre später wurde sie bereits zur Reichsstadt ernannt und verfügte über eine Stadtbefestigung.
Die meisten Bauten des "alten Heilbronn" fielen dem schweren Luftangriff vom 4. Dezember 1944 zum Opfer.
Nur einige wenige historische Gebäude überstanden den Krieg, nur ein Teil wurde später wieder aufgebaut.
Trotzdem prägen sie auch heute noch das Stadtbild.

INFO: So lohnt die Kilianskirche, das bedeutendste erhaltene Baudenkmal der Stadt, einen Besuch. Genau gegenüber steht das historische Rathaus, wenige Schritte entfernt sind der Deutschhof und das Fleisch- und Gerichtshaus mit dem Deutschordensmünster.
Als Reste der alten Befestigung sind der Götzenturm und der Bollwerksturm noch erhalten.

INFO: Vom Hafenmarktturm, auf dem Gelände eines früher hier gelegenen Barfüßerklosters, bietet sich eine herrliche Sicht auf die Stadt.

ROUTE: Professionell ausgebaut führt der Radweg auf der weniger bebauten linken Seite des Neckars in Richtung Neckargartach.
Rechts des Neckars ist es geschäftiger: Bahn, Kraftwerke und Industrie, dort gibt es weniger Platz für Radwege.

Bald passieren Sie "Neckargartach", das links des Radweges liegt.

Neckargartach


Entfernungen: → Neckarsulm: 4,5 km, ← Heilbronn: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 15,50 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 86,5 km

SEHENSWERT: Peterskirche, Mesnerhaus

INFO: "Neckargartach" ist über 800 Jahre als und hat seinen Namen vom Zusammenfluss der Flüsse Neckar und Gartach.
In der Ortsmitte gibt es noch zahlreiche schöne Fachwerkhäuser und die mittelalterliche Wehrkirche.
Seit 1938 ist es Stadtteil und Pendlergemeinde von Heilbronn.

Auf der rechten Seite des Neckars liegt das Kraftwerk Heilbronn, das je nach Wetter schon aus der Ferne durch die weißen Wolkentürme auffällt.

ROUTE: Durch ein Naherholungsgebiet radeln Sie auf asphaltierten Wegen direkt am Neckar weiter.
Kurz darauf unterqueren Sie die Autobahn A6 Heilbronn-Mannheim und erreichen schon bald eine Brücke, die auf die rechte Flussseite nach Neckarsulm führt.

Der Neckarradweg zweigt mitten auf der Brücke nach links auf die Neckarinsel ab und führt dort weiter.
Falls Sie "Neckarsulm" besichtigen wollen, müssen die Brücke ganz überqueren und erreichen danach die sehenswerte, alte Stadt.

Neckarsulm


Entfernungen: → Kochendorf: 4,5 km, ← Neckargartach: 4,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 11 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 91 km

SEHENSWERT: Deutschordensschloss, St. Dionysiuskirche, Zweiradmuseum

INFO: Neckarsulm hat seinen Namen durch den Zusammenfluss von Neckar und Sulm. Die Siedlung wurde im Jahre 771 schon erwähnt.
Die Stadt besteht schon seit dem 13. Jahrhundert. Der Deutsche Orden hatte hier einen Amtssitz und bestimmte lang über das Schicksal der Stadt mit.

Deutschordensschloss

INFO: Ein Schloss mit Turm und zahlreiche andere Reste der Stadtbefestigung sind noch erhalten.
Sehr schön ist auch die Marktstraße mit dem alten Rathaus und die St. Dionysiuskirche. Sie ist im Deutschordensbarock erbaut und entstand von 1706-1710, der Turm erst später im Jahre 1757.

INFO: Bekannt ist die Stadt durch seine Fahrzeugindustrie und sein Zweiradmuseum, das sich im alten Deutschordensschloss befindet.
Aus alter Zeit ist noch ein Deutschordenshof aus dem 14. Jahrhundert erhalten.

Aufschwung nahm der Ort durch die erste, hier gegründete Weingärtnergenossenschaft. Nach den ersten industriellen Anfängen entstand hier das legendäre NSU-Werk, das heute zu AUDI gehört.

ROUTE: Der Radweg führt ab Neckarsulm gut beschildert wieder zurück auf die Brücke und dann nach rechts auf eine Insel.
Zwischen Neckar und Neckarkanal geht es weiter.

ROUTE: Falls Sie nach Kochendorf zum Salzbergwerk oder zum Anschluss des Kocher-Jagstradweges wollen zweigen Sie nach rechts ab und überqueren den Neckar auf der Schleusenanlage.

Der normale Neckarradweg zweigt nach links ab und überquert den Neckar in Richtung "Untereisesheim" und bleibt dann am linken Neckarufer.

Kochendorf


Entfernungen: → Bad Friedrichshall: 3,5 km, ← Neckarsulm: 4,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 6,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 95,5 km

INFO: Hauptattraktion ist das Salzbergwerk. Es kann besichtigt werden.
In 150 bis 180 Meter Tiefe wird hier noch immer Salz gefördert.

Falls Sie weiter zum
Jagstradweg oder zum
Kocherrradweg

weiterfahren müssen Sie auf die rechte Neckarseite.

Bad Friedrichshall


Entfernungen: → Bad Wimpfen: 3 km, ← Kochendorf: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 3 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 99 km

SEHENSWERT: Greckenschloss, Schloss Lehen

INFO: "Bad Friedrichshall" ist der Name einer Verbandsgemeinde, die aus den Ortsteilen Kochendorf, Jagstfeld und Hagenbach. Alle Stadtteile liegen rechts des Neckars.
Sehenswürdigkeiten gibt es zahlreich in Kochendorf mit dem Schloss Lehen und dem Greckenschloss.

ROUTE: Der Neckarradweg führt auf der Neckarinsel nach links ab und überquert auf einer modernen Stahlbogenbrücke den Neckar in Richtung "Untereisesheim".

Untereisesheim


Entfernungen: → Bad Wimpfen: 3 km, ← Kochendorf: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 3 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 99 km

SEHENSWERT: Kunibert-Kirche

INFO: Untereisesheim wurde im neunten Jahrhundert schon erwähnt, als es als Schenkung an das Kloster Lorsch den Besitzer wechselte.

ROUTE: Der Radweg führt in einer scharfen Kurve von der Insel nach rechts auf "festes" Gelände und folgt der Neckarschleife nach Wimpfen im Tal.

Wimpfen im Tal


Entfernungen: → Bad Wimpfen: 3 km, ← Kochendorf: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 3 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 99 km

SEHENSWERT: Klosterkirche Wimpfen im Tal, Ritterstift

INFO: Schon zu Römerzeiten existierte in Wimpfen im Tal eine beachtliche Siedlung. I
m 10. Jahrhundert ließen die Wormser Bischöfe hier ein Münster bauen, dessen Reste heute als Klosterkirche des Ritterstiftes erhalten geblieben sind.

INFO: Die Talstadt ist noch völlig von einer, auf römischen Fundamenten ruhenden, Wehrmauer umschlossen.

INFO: Mächtig und uneinnehmbar blickt Sie die Silhouette des mittelalterlichen befestigten Bad Wimpfen aus der Ferne an.

ROUTE: Der Radweg führt zunächst im Tal weiter und steigt dann für Interessierte gut beschildert in die Altstadt hoch.
Der Neckarradweg selbst bleibt auf der linken Neckarseite.

Bad Wimpfen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Bad Wimpfen: 0 km, ← Bad Friedrichshall: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 102 km

SEHENSWERT: Stauferpfalz, Altstadt, Reste der Stadtbefestigung

INFO: Eine prächtige, mittelalterliche Altstadt erwartet Sie in Bad Wimpfen.

INFO: Nach den Römern waren es die Staufer, die hier an strategisch wichtiger Stelle die größte Stauferpfalz Deutschlands "Regia Wimpina" erbauten.

INFO: Bad Wimpfen wurde im 12. Jahrhundert von den Hohenstaufenkaisern gegründet. Es besitzt die größte staufische Kaiserpfalz nördlich der Alpen, von der noch bedeutende Teile erhalten geblieben sind.
Dazu gehört vor allem der Blaue Turm (westlicher Bergfried), in dessen Turmstube noch eine Türmerin wohnt. Er ist heute das Wahrzeichen der Stadt. 169 Stufen sind es auf die Plattform.

INFO: Vom Turm hat man einen herrlichen Rundblick auf den mittelalterlichen Stadtkern und das Neckartal bietet sich von hier. Wer sonntags kommt, kann einen Choral, der vom Turm in alle vier Himmelsrichtungen geblasen wird, hören.

INFO: Sehenswert auch das Steinhaus, einst Wohnstätte der Königin, heute größtes romanisches Wohngebäude Deutschlands. Es beherbergt das Historische Museum mit Funden aus der Vor- und Frühgeschichte und der Römerzeit.
Daran schließt der frühere Palas mit den Doppelarkaden, eines der schönsten Beispiele der romanischen Baukunst in Deutschland, an.
Zwischen Palas und der Pfalzkapelle führte ein Fluchtweg über die Wehrmauer in den Roten Turm, den Zufluchtsort des Kaisers im Falle einer Gefahr.

Sehenswert ist auch die Stadtmitte mit den historischen Fachwerkbauten in der Innenstadt.







Anschlusstouren

Etappen:
1. Etappe: Schwenningen bis Rottenburg Länge: 102,0 km
2. Etappe: Rottenburg bis Bad Cannstatt Länge: 94,5 km
3. Etappe: Bad Cannstatt bis Bad Wimpfen Länge: 102,0 km
4. Etappe: Bad Wimpfen bis Mannheim Länge: 120,5 km

Abzweigmöglichkeiten:
ins Donautal bei Rottweil,
ins Filstal bei Wendlingen,
ins Enztal bei Walheim, Besigheim oder Ludwigsburg
ins Jagst-Kochertal bei Jagstfeld und Bad Wimpfen
ins Murrtal bei Marbach
ins Remstal bei Remseck
ins Zabergäu bei Lauffen
ins Burgenradweg bei Heilbronn

Tourenüberblick Neckarradweg

 

 

 

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