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Ostseeküstenradweg

Ostseeküsten-Radweg

11. Etappe: Von Stralsund nach Wolgast

[ Übernachten | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]

Stand: 21.02.2018

 

Kurzbeschreibung: Ostseeküstenradweg Etappe 11


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Diese Etappe beginnt in Stralsund und führt aus der Stadt hinaus.
Zunächst auf Radwegen neben der Straße, danach auf gepflasterten, früheren Straßen geht es in idyllischen Alleen weiter nach Greifswald.
Dort gibt es sehr schöne Kirchen und eine alte Universität
Danach passieren Sie die Klosterruinen in Eldena.
Entlang der Küste erreichen Sie Ludwigsburg, ein Herrenhaus am Bodden und radeln dann durch kleine Orte weiter nach Lubmin.
Am stillgelegten Kernkraftwerk entlang geht es weiter durch landwirtschaftlich geprägtes Gebiet bis zur Peene.
Die nächste Stadt heißt Wolgast und hat eine historische Innenstadt.

Ausgangspunkt: Stralsund
Endpunkt:
Wolgast
Streckenlänge
: 89,0 km
Fahrzeit: ca. 5 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 140 m



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Karte:


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Ostseeküstenradweg: Karte Etappe 10, Von Zingst nach Stralsund

Der Radweg ist zwar gut beschildert, doch ist eine feingliedrige Karte im Maßstab 1:75.000 oder niedriger sehr hilfreich, da gelegentlich Alternativstrecken die bessere Wahl sind.

Orte am Weg:


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000,0 km Stralsund
012,5 km Brandshagen
038,0 km Greifswald
044,5 km Kloster Eldena
067,5 km Lubmin
089,0 km Wolgast

 

Stralsund Hotel Pension Unterkunft


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Entfernungen: -> Brandshagen: 0,0 km, <- Stralsund: 12,5 km,
->O Ziel: 89,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Sehenswert: St. Marienkirche, Gotisches Rathaus, Altstadt, Alter Hafen

INFO: Auf dem Gebiet von "Stralsund" siedelten ursprünglich Slawen.
Die heutige Stadt entstand 1234 durch den slawischen "Fürst Wizlaw".
Er erhob die Siedlung zur Stadt und förderte die Ansiedlung von Kaufleuten.
Schnell entwickelte sich Stralsund zur Hansestadt. Die Stadt war schon früh sehr gut befestigt.
Die großen Kirchen wurden bereits im 13. Jahrhundert erbaut.
Nach dem "Westfälischen Frieden" gehörte Stralsund fast 200 Jahre zu Schweden.
Nach dem "Wiener Kongress" kam Stralsund zu Preußen.

Die ganz in Backsteinbauweise erbaute Kirche gilt als Meisterwerk der Spätgotik.
Der Hauptturm soll bis zum 16. Jahrhundert das höchste Gebäude der Welt gewesen sein: 151 Meter.

St. Marienkirche Stralsund St. Marienkirche Stralsund (Bild laden)

INFO: Das gotische Rathaus in "Stralsund" wurde schon 1250 erbaut und zeigt sich auf der Ostseite noch in diesem Baustil. Nach zahlreichen Erweiterungen und Umbauten wurde die Westseite im Stil des Barock umgebaut.

Rathaus Stralsund Gotisches Rathaus (Bild laden)

INFO: In der Altstadt von "Stralsund" steht noch eine große Zahl von historischen Häusern aus dem Mittelalter. Barocke Bauten in den Straßen und Gassen stammen aus der schwedischen Zeit.
Heute wirkt Stralsund sehr freundlich und sauber.

Farbenfrohe Häuser Farbenfrohe Häuser (Bild laden)

INFO: Die beeindruckenden historischen Häuser am alten Hafen spiegeln noch den Reichtum der Stadt, die neben "Lübeck" die wichtigste Stadt an der westlichen Ostsee war, wieder.

Alter Hafen Alter Hafen (Bild laden)

INFO: Am Hafen sieht man die neue Rügenbrücke am Horizont. Auf einer Spannweite von über 300 Metern überquert sie den "Strelasund" auf einer Durchfahrtshöhe von 42 Metern. Insgesamt ist die Brücke über 3 km lang.

Farbenfrohe Häuser Rügenbrücke (Bild laden)

INFO: Die "Gorch Fock 1" wurde 1933 als zweites Schiff dieses Namens für die Reichsmarine gebaut. Sie war, wie auch die Schwesterschiffe ihrer Klasse, ein Segelschiff. Nach dem 2. Weltkrieg musste sie als Reparation an Russland abgetreten werden. Im Jahre 2003 wurde sie nach Stralsund zurückgeführt.

Gorch Fock in Stralsund Gorch Fock (Bild laden)

Route: Sie radeln aus der Altstadt hinaus und folgen nach links dem Radweg längs der "Karl-Marx-Straße" und dem "Frankenteich".
An der großen Kreuzung geht es nach rechts auf den Radweg längs der "Greifswalder Chaussee", auf der Sie auch die Brücke der B96 unterqueren.

Aus Stralsund hinaus Aus der Stadt hinaus (Bild laden)

Route: Vier Kilometer folgen Sie dieser Straße bis zum Bebauungsende der Stadt Stralsund.
Nach einem weiteren Kilometer zweigt der "Ostseeküstenradweg" nach links ab und folgt einer kleineren Fahrstraße.

Der Fahrbahnbelag ist zunächst noch asphaltiert, geht dann aber in einen recht unruhigen Pflasterbelag über. Wehe dem, der keine Federung am Fahrrad hat.

Pflasterstraße Pflasterstraße (Bild laden)

Route: Nach vier Kilometern auf dieser Straße sind Sie am Ortsrand von "Brandshagen".


Brandshagen


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Entfernungen: -> Greifswald: 25,5 km, <- Stralsund: 12,5 km,
->O Ziel: 76,5 km, O<- Ausgangspunkt: 12,5 km

Sehenswert: Marienkirche aus dem 13. Jahrhundert, Jüdischer Friedhof

INFO: Der Ort geht auf eine slawische Gründung zurück. Urkundlich ist Brandshagen im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt.
Die gotische Kirche wurde 1249 als Stiftung der Rügenfürsten erbaut. In der Kirche findet man Fresken aus dem 13. Jahrhundert.

Marienkirche Brandshagen Marienkirche (Bild laden)

Route: Gut beschildert folgen Sie der "Dorfallee" und verlassen den Ort. Nach den Neubaugebieten erreicht der Radweg die B105 und folgt ihr auf einer eigenen Trasse.

In einer praktisch verkehrsfreien Allee verläuft der Radweg nach "Reinberg".

Alleenweg Alleenweg (Bild laden)

Route: Den Ort "Reinberg" erreicht der Radweg auf der "Lindenallee".

INFO: Die gotische Backsteinkirche in "Reinberg" stammt aus dem 13. Jahrhundert. Neben der Kirche steht eine über 1000-jährige Linde.

Kirche in Reinberg Kirche in Reinberg (Bild laden)

INFO: Mitten im Ort könnten Sie nach links auf den Radweg nach "Rügen" abzweigen. Die Straße führt zu einer Fähre in Richtung Rügen, die früher eine größere Bedeutung hatte. Heute gibt es eine Brücke in "Stralsund".

Route: Sie folgen der Hauptrichtung in Richtung "Usedom".
Der Radweg erreicht wieder die B105 und folgt dem geraden Lauf der Straße acht Kilometer bis zum Ort "Mesekenhagen".

Sie erreichen den Ort auf der "Greifswalder Straße" und radeln zur Ortsmitte. Dort zweigt gut beschildert der "Ostsee-Küstenradweg" nach links ab und folgt der "Karrendorfer Straße".
Auf einer kleinen Asphaltstraße "K2" radeln Sie entlang den riesigen Feldern weiter. Teilweise verläuft der Radweg auch nur auf mineralischem Grund, aber er ist gut befahrbar.

Hinter Mesekenhaken Hinter Mesekenhaken (Bild laden)

Route: Später durchqueren Sie erst "Klein Karrendorf" und danach "Groß Karrendorf".

Unweit der Boddenküste zum "Kooser See" passieren Sie die Siedlung "Leist1", dann "Leist2".
Die Straße führt weiter bis "Neuenkirchen".

INFO: Die Backsteinkirche in "Neuenkirchen" entstand unter dem Patronat des nahen Klosters Eldena im 14. Jahrhundert. Bemerkenswerte Grabplatten aus dem 14. Jahrhundert umgeben das Gotteshaus.

Kirche in Neuenkirchen Kirche in Neuenkirchen (Bild laden)


Route: In "Neuenkirchen" folgen Sie der "Theodor Körner Straße" die nach 900 Metern in die "Stralsunder Landstraße" mündet.
Kurz vor dem Stadtrand von "Greifswald" überqueren Sie auf einer Brücke den Fluss "Ryck". Rechts und links des Flusses liegen die Schiffe.

Brücke über die Ryck Brücke über die Ryck (Bild laden)

 


Greifswald


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Entfernungen: -> Kloster Eldena: 6,5 km, <- Brandshagen: 25,5 km,
->O Ziel: 51,0 km, O<- Ausgangspunkt: 38,0 km

Sehenswert: Dom St. Nikolai, Kirche St. Marien, Universitätsgebäude, Historischer Marktplatz

INFO: "Greifswald" wurde erstmals 1248 in einer Urkunde des "Klosters Eldena" schon als Stadt bezeichnet.
Entstanden ist es wahrscheinlich im 12. Jahrhundert durch das dort vorkommende Salz.
"Greifswald" wurde Mitte des 13. Jahrhunderts befestigt und war ab 1278 Mitglied der Hanse. Die Universität entstand 1436 und ist damit eine der vier ältesten in Europa.
Heute hat "Greifswald" über 55.000 Einwohner, davon aber 17.000 Studenten und Universitätsmitarbeiter.

Auf dem Marktplatz steht das Rathaus, das aus dem 13. Jahrhundert stammt. Zahlreiche bauliche Änderungen geben dem verputzten Backsteinbau ein eher barockes, als ein gotisches Aussehen.

Marktplatz Greifswald Marktplatz (Bild laden)

INFO: Im 13. Jahrhundert ist die "Kirche St. Nikolai" erstmals erwähnt. Sie wurde aber im 14. Jahrhundert erheblich erweitert. Nach der Gründung der Universität wurde die Kirche zur Stiftskirche und gleichzeitig erhielt sie die Bezeichnung Dom.

Dom St. Nikolai Dom St. Nikolai (Bild laden)


INFO: Auf der anderen Marktplatzseite sieht man einen Stilmix aus gotischen Häusern, der "Kirche St. Marien" und neuerem Baubestand.

Blick auf St. Marien Blick auf St. Marien (Bild laden)

INFO: Die "Kirche St. Marien" wird aufgrund ihrer gedrungenen Form liebevoll "Die Dicke Marie" genannt. Wahrscheinlich wurde sie zeitgleich zu den anderen Kirchen erbaut.

St. Marien St. Marien (Bild laden)

INFO: Die Gebäude der Universität erstrecken sich über die Altstadt hinaus und bilden moderne Zentren am Stadtrand.

Pappelallee in Stralsund Universität (Bild laden)

Route: Der Radweg wird aus der Altstadt über die "Brüggstraße" zum "Hansering" geleitet.
Dort folgt er auf einer eigenen Spur der Umgehungsstraße und zweigt an der Kreuzung mit der "Wolgaststraße" nach halblinks auf die "Robert-Blum-Straße" ab.
Ohne Verkehrsbelastung radeln Sie zunächst durch die Straßen und verlassen das Zentrum von "Greifswald". An Gebäuden der Uni entlang radeln Sie danach auf einer grünen "Pappelallee".

Pappelallee in Stralsund Pappelallee (Bild laden)

Route: Sie kreuzen die "Koitenhäger Landstraße", fahren aber geradeaus weiter, bis der Radweg nach links in die "Hainstraße" abzweigt.
Nach 700 Metern erreichen Sie die "Wolgaster Straße" L26 und finden die Ruinen des "Klosters Eldena" praktisch genau gegenüber.

 

 



Kloster Eldena


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Entfernungen: -> Lubmin: 23,0 km, <- Greifswald: 6,5 km,
->O Ziel: 44,5 km, O<- Ausgangspunkt: 44,5 km

Sehenswert: Klosterruine Eldena

INFO: Das Kloster wurde 1199 von den Zisterziensern als Filialkloster des Klosters Esrom gegründet. Von hier aus wurde Pommern christianisiert.
Es entwickelte sich schnell und wurde ständig erweitert.

Westportal Kloster Eldena Westportal Kloster Eldena (Bild laden)

INFO: Nach der Reformation wurde es als Amt genutzt, verfiel aber nach den Zerstörungen des 30-jährigen Krieges. Später wurde es als Steinbruch benutzt.
Durch die Gemälde des in Greifswald geborenen Kaspar David Friedrich schenkte man dem Kloster im 19. Jahrhundert wieder mehr Beachtung und schuf einen Park um die Ruinen.

Kapitelsaal Kapitelsaal (Bild laden)

Route: Der "Ostseeküsten-Radweg" folgt der L26 aus "Eldena" hinaus und bleibt sechs Kilometer neben der Straße bis zum Ort "Kemnitz".

Nach den letzten Häusern des Ortes "Eldena" erreichen Sie schon die Kreuzung bei "Neuendorf" und zweigen auf die erste Straße nach links ab.

INFO: Der Ort "Neuendorf" ist recht klein, hat aber ansprechende, landestypische Wohnhäuser mit reetgedeckten Dächern.
Früher gab es hier sogar eine Mühle.

Neuendorf Neuendorf (Bild laden)


Route: Sie folgen dem Radweg auf die Halbinsel hinaus.
Nach drei Kilometern sind Sie in "Ludwigsburg".

INFO: Hier gibt es ein Herrenhaus, das Herzog Ernst Ludwig von Pommern-Wolgast im 16. Jahrhundert für seine Frau erbauen ließ. Ein Förderverein kümmert sich heute um die Anlage, die auch einen Gutshof enthält.

Auf einem Wirtschaftsweg durch eine lange Allee besteht die Möglichkeit zum Strandbad zu fahren.

Allee zum Bodden Allee zum Bodden (Bild laden)

Route: Bei der Kirche in "Ludwigsburg" zweigt der Radweg nach rechts in Richtung "Loissin" ab.
Der Radweg folgt einer wenig befahrenen Asphaltstraße durch die riesigen landwirtschaftlich genutzten Felder und erreicht dann den kleinen Ort "Gahlkow".

Radweg vor Gahlkow Radweg vor Gahlkow (Bild laden)

Route: Weiter geht es über die Dörfer "Gahlkow" und wenig später "Vierow".

Wenige hundert Meter hinter "Vierow" erreicht der Radweg wieder die Landstraße L262 und folgt ihr zwei Kilometer bis nach "Lubmin".

 

 



Lubmin


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Entfernungen: -> Wolgast: 21,5 km, <- Kloster Eldena: 23,0 km,
->O Ziel: 21,5 km, O<- Ausgangspunkt: 67,5 km

Sehenswert: Seebrücke, Alter Bahnhof, Hafen

INFO: Der Ort "Lubmin" wurde im 13. Jahrhundert gegründet und war lange ein Bauern- und Büdnerdorf.
Im späten 19. Jahrhundert wurde der Ort an die Kleinbahn von "Greifswald" nach "Wolgast" angeschlossen. Zur gleichen Zeit wurde es auch Seebad.

Heute ist der Bahnhof an der stillgelegten Schmalspurbahn mit den zur Schau gestellten alten Wagen eine Attraktion.

Ehemaliger Bahnhof in Lubmin Ehemaliger Bahnhof (Bild laden)

Route: Von der Ortsmitte folgen Sie der "Freester Straße" und verlassen auf ihr den Ort. An der Abzweigung des "Fritz-Reuter-Weges" zweigen Sie gut beschildert nach rechts auf den Radweg ab und folgen ihm bis zur Landstraße L262.
Hier geht es nach links weiter auf dem "Freesendorfer Weg" durch den Wald.

INFO: Hier in der "Lubminer Heide" wurde 1968 bis 1979 ein Kernkraftwerkszentrum erbaut, das nach der Wende 1990 aber stillgelegt wurde. Seit 1995 hat sich der bundeseigene Betrieb "Energiewerke Nord" mit dem Abriss der Reaktoren beschäftigt und gilt in diesem Bereich als Vorzeigebetrieb.
Durch die ideale Lage des Kraftwerkes hat sich hier ein Übergabepunkt russischer Gasleitungen gebildet. Das "Industriekraftwerk Greifswald" hat die Aufgabe, das kühle Gas wieder für den Weitertransport zu erwärmen.

Stillgelegtes KKW Stillgelegtes KKW (Bild laden)

 

Route: Der Radweg erreicht schließlich "Spandowerhagen" direkt am Boddenufer.
Der Radweg bleibt auf der "Dorfstraße" und verlässt den Ort durch den Wald. Nach zwei Kilometern erreichen Sie den Ort "Freest".

Wieder bleibt der Radweg auf der wenig befahrenen Straße L262 und führt weiter nach "Kröslin".

INFO: Schon im 13. Jahrhundert wurde die Kirche erbaut. Erst im 15. Jahrhundert übernahm das "Kloster Eldena" das Patronat.
Sehenswert ist neben dem Altarteppich auch der gotische Taufstein.

Ortsmitte Kröslin Ortsmitte Kröslin (Bild laden)

Route: Durch einen kleinen Wald radeln Sie nach zwei Kilometern an dem Ort "Karrin" vorbei und erreichen nach weiteren zwei Kilometern auf der "Krösliner Chaussee" den Ort "Groß Ernsthof".

Gut beschildert führt der Radweg neben der Straße weiter, zweigt nach einem Kilometer nach links von der Landstraße L262 ab und umgeht einen Industriepark.
Durch einen Wald mit naturbelassenen Wegen erreichen Sie den "Tannenkampweg" und folgen ihm erst durch ein Kleingartengebiet, dann durch ein eher tristes Wohngebiet bis zum Stadtrand von "Wolgast.

Waldweg Waldweg (Bild laden)


Route: Schon aus der Ferne sieht man die Basilika St. Petri in Wolgast.

 

 



Wolgast


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Entfernungen: -> Wolgast: 0,0 km, <- Lubmin: 21,5 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 89,0 km

Sehenswert: Basilika St. Petri, historischer Marktplatz, Alter Hafen, Barockhäuser

INFO: Wolgast liegt am "Peenestrom". Der Ort wurde von den Wenden gegründet und wurde im 12. Jahrhundert "germanisiert".
Die "Basilika St. Petri" wurde wahrscheinlich auf dem Gelände einer früheren slawischen Kirche erbaut.
Im 13. Jahrhundert wurde "Wolgast" zur Stadt erhoben und erhielt das "Lübische Recht". Wenig später wurde es Mitglied der Hanse.
Nach dem 30-jährigen Krieg kam es in schwedische Hände und blieb dort bis zum Nordischen Krieg.
Die Versandung der "Swinnemündung" wurde für Wolgast ein Glücksfall, weil dadurch der hiesige Hafen mehr frequentiert wurde.
Leider brannte Zar Peter I. im Jahre 1713 die Stadt fast vollständig nieder, so dass nur wenige gotische Gebäude überlebten.
Die meisten Gebäude stammen aus der Zeit des Barocks.

Die gut erhaltene gotische Backsteinkirche "St. Petri" stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der gotische Turm mit achteckigem Aufsatz wurde im 18. Jahrhundert angebaut.

Kirche St. Petri Kirche St. Petri (Bild laden)

INFO: Das historische Rathaus auf dem Marktplatz entstand aus einem gotischen Vorgängerbau, der im 18. Jahrhundert beschädigt wurde. Der Wiederaufbau erfolgte um 1720 in barockem Stil.

Historisches Rathaus Historisches Rathaus (Bild laden)

INFO: Am alten Hafen von Wolgast entstanden im 19. Jahrhundert zahlreiche Speicher für Korn- und Handelswaren.

Kornspeicher am Hafen Kornspeicher am Hafen (Bild laden)


INFO: Durch die Zerstörung der Stadt "Wolgast" durch Zar Peter im Jahre 1713 sind die ältesten Häuser erst nach dieser Zeit erbaut worden. Es gibt sehr sehenswerte Straßenzüge mit vornehmlich barocker Bauweise.

Straßenzug in Wolgast Straßenzug in Wolgast (Bild laden)

INFO: In Wolgast gibt es einen Bahnhof, von dem Sie die Heimfahrt antreten können. Sehr gut angebunden ist Berlin und von dort aus alle Welt

Route: Von Wolgast aus bieten sich mehrere Möglichkeiten der Weiterfahrt an:

• Auf dem lokalen Radweg in Richtung Süden nach "Anklam" fahren und mit der Bahn weiter nach Hause.

• Über die "Insel Usedom" weiterfahren und über "Bansin" und "Heringsdorf" nach "Ahlbeck" radeln.
Als Rückkehr bietet sich die Bahn oder der Flughafen "Heringsdorf" an.

• Oder über die "Insel Usedom" weiterfahren und an "Bansin", "Heringsdorf" und "Ahlbeck" vorbei bis "Swinemünde" radeln.
Von dort mit dem Schiff über das "Oderhaff" nach "Ueckermünde" zurückfahren und danach dem Oder-Neiße-Radweg folgen oder nach "Anklam" und mit der Bahn weiter.

 

Tipp: Die Fahrradfähre zwischen Swinemünde nach Ueckermünde auf den Oder-Neiße-Radweg, ist ein wirklicher Geheimtipp: http://reederei-peters.de

Die Reederei Peters bietet auf dem Stettiner Haff Schiffsfahrten und Fährverbindungen von Swinemünde nach Ueckermünde und Fahrten nach Stettin in Polen an.

 

 


 

 


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Ostseeküsten - Radweg: Übersicht aller Etappen

Ostseeküsten - Radweg Tour 1 Flensburg bis von Kappeln
Ostseeküsten - Radweg Tour 2 von Kappeln bis Kiel
Ostseeküsten - Radweg Tour 3 von Kiel bis Oldenburg
Ostseeküsten - Radweg Tour 4 von Oldenburg bis Fehmarn
Ostseeküsten - Radweg Tour 5 von Burg auf Fehmarn bis Lübeck
Ostseeküsten - Radweg Tour 6 von Lübeck bis Wismar
Ostseeküsten - Radweg Tour 7 von Wismar bis Warnemünde
Ostseeküsten - Radweg Tour 8 von Warnemünde bis Zingst
Ostseeküsten - Radweg Tour 10 von Zingst bis Stralsund
Ostseeküsten - Radweg Tour 11 von Stralsund bis Wolgast

Oder-Neiße-Radweg Übersicht

 



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