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Rheinradweg:
Rundtour von Plittersdorf bis Stauwerk Iffezheim über Frankreich zurück


Fahrradrundtour Plittersdorf

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Stand: 28.07.2011

Bitte den Zustand der Rheinfähre Plitterdorf erfragen.
Die Fähre hatte eine Kollision und fährt eventuell nicht.

 

Kurzbeschreibung:


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Kurze, aber schöne Fahrradrundtour mit Startpunkt Plittersdorf.
Sie radeln auf deutscher Seite entlang des Rheindammes nach Süden und durchfahren den ursprünglichen Rheinwald. Im Frühling macht der Duft des Bärlauchs die Radtour zum Appetitanreger.
Nach wenigen Kilometern unterqueren Sie die frühere Eisenbahnbrücke bei Wintersdorf und radeln weiter zur Staustufe Iffezheim.
Hier geht es entlang der B500 nach Frankreich.
Der Rückweg folgt dem französischen Rhein-Radwanderweg, der durchgängig asphaltiert bis zur Fährstelle in Seltz führt.
Mit der Fähre geht es zurück nach Plittersdorf.

 

Ausgangspunkt: Plittersdorf
Streckenlänge
: 22,0 km
Fahrzeit: ca. 2 Stunden zzgl. Zeit für Naturbeobachtungen
Höhenmeter: 60 m
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

 

Bikeline Radtourenbuch, Rhein-Radweg...

Zimmer auf der Tour

Alle Veranstalter

Karten 1: 50.000
Rhein-Radweg von Basel bis Mainz
Kartenmaterial

 

Karte:


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  Karte Rundtour Neuburg - Plittersdorf - Neuburg

 

(wir empfehlen die Karten des Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg mit Radwanderwegen;
die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet)

F 501 Baden-Baden 1:50.000 ISBN 3890215947
Blatt 50: Schwarzwald Nord, 1:100.000, ISBN 3-89021-547-5


TIPP: Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa zwei Kilometer.
Mit dieser "Naturmethode" können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

Orte am Weg:


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000,0 km Plittersdorf
020,5 km Seltz
022,0 km Plittersdorf


 




Startpunkt ist der Parkplatz an der Rheinfähre Plittersdorf.


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Entfernungen: ->Plittersdorf: 22,0 km, <- Plittersdorf: 0,0 km,
->O Ziel: 22,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Rheinfähre Plittersdorf Rheinfähre Plittersdorf (Bild laden)

Falls die Parkplätze dort überfüllt sind, fahren Sie nach Plittersdorf zurück. Hier finden Sie meist einen Parkplatz.

Südlich von Plittersdorf erstreckt sich ein großes Naturschutzgebiet. Der ursprüngliche Rheinwald ist von Altrheinarmen durchflossen und bietet vielen Vogelarten und natürlich auch dem heimischen Wild eine Wohnstätte.
Im Frühjahr kehren die Störche zurück und ab und zu machen Fischadler Rast auf ihrem Weg nach Norden.

Aus verständlichen Gründen gibt es nur wenige Wege entlang des naturgeschützten Waldes.

1. Variante:
Der vom Fährparkplatz am besten erreichbare Radweg startet direkt am Rhein bei der früheren Zollstation und folgt dem Rheindamm direkt am Fluss.
Er ist am besten mit Mountainbikes zu befahren, seine Oberfläche ist nicht asphaltiert und leidet bei schlechtem Wetter.
Sie passieren erst einen Kinderspielplatz und erreichen dann ein "Durchfahrt verboten"- Schild bei dem Rheinwärterhaus.
Direkt vor dem Haus geht es dann in Richtung Wald und nach rechts weiter auf einem Waldweg, der das Privatgelände umgeht.

Radweg direkt am Rhein Radweg direkt am Rhein (Bild laden)

Hautnah erleben Sie hier den ursprünglichen Rheinwald.
In einer Rechtskehre wendet sich der Weg wieder dem Rhein zu und folgt ihm gute zwei Kilometer.
Auf dieser Strecke begegnen Ihnen wahrscheinlich viele Rheinschiffer, die einen flott rheinabwärts, die anderen mühsam gegen den Strom kämpfend.
Bei der Einmündung des Rheinniederungskanales zweigen Sie nach links ab.

Der Radweg folgt diesem Gewässer landeinwärts und passiert herrliche Plätze, oft mit Blick auf kleine Seen.
Sobald der Wald beginnt breitet sich auch schon der appetitlich riechende Bärlauch aus.

Bärlauchpflanzen Bärlauchpflanzen (Bild laden)

Etwas abenteuerlich überqueren Sie auf dem gepflasterten Weg trockene Flussbette, die nur im Hochwasserfall mit Wasser gefüllt sind.
Im "Bannwald" erreichen Sie den hinteren Hochwasserdamm und damit die zweite Variante der Radwegführung.

2. Variante:
Für Besitzer normaler Fahrräder ist es angenehmer vom Parkplatz an der Fährstation in Richtung Plittersdorf zu radeln.

Straße nach Plitterdorf Straße nach Plittersdorf (Bild laden)

Neben der Straße führt der Radweg entlang des herrlichen Naturschutz-gebietes in die Ortsmitte. Auf dem Weg dorthin hat man einen herrlichen Blick in die Altrheinarme und man vergleicht sie gern mit "Mangrovensümpfen".

Altrheinarm bei Plittersdorf Altrheinarm bei Plittersdorf (Bild laden)

Beim Gasthof Anker zweigen Sie nach rechts ab und folgen dem ausgewiesenen Radweg, der direkt auf den hinteren Hochwasserdamm führt.
Auch von hier aus erlebt man die Schönheit des Naturschutzgebietes aus etwas höherer Warte. In einer weiten Schleife führt der Radweg am Rande des Naturschutzgebietes nach Süden und durchquert dann den Rheinwald.

Fahrt auf dem Rheindamm Fahrt auf dem Rheindamm (Bild laden)

Am Bannwald, kurz vor einer Brücke mit Schaubildern, vereinigen sich beide Varianten wieder und führen gemeinsam weiter.




Weiterer Verlauf:

Bei der Zusammenkunft beider Wegvarianten liegt ein kleiner Wanderparkplatz.

Der Radweg führt nun über eine neue Stahlbrücke. Hier kündigt sich das Naturschutzgebiet "Pamina" an.

Liebevolle Schautafeln erklären Natur, Nutzung und die Berufsformen, die sich durch das vor dem Damm liegende rheinnahe Überschwemmungsgebiet ernähren.

In Ottersdorf liegt das Museum (Bild laden)

Exemplarisch wird der Beruf des Aalschokkerfischers erklärt. Diese Fischer waren meist nachts auf Tour, um die nachtaktiven Aale zu fangen.
Durch die neuen Staustufen und die vermehrten Nachtfahrten der mit Radar ausgestatteten Rheinschiffer wanderten die Aale immer mehr ab. Der letzte Aalschokker gab 1989 auf.
Sein Schiff, der "Heini", liegt nun hier im Altrheinarm "Schmidseppengrund" als Museumsschiff.

Das Aalschokkerschiff "Heini" Das Aalschokkerschiff "Heini" (Bild laden)

Der Radweg folgt nun noch ein Stück dem Hochwasserdamm und erreicht dann die frühere Eisenbahnbrücke Wintersdorf. Heute wird sie als normale Straßenbrücke benutzt und gilt als Geheimtipp, wenn die Rheinfähre Plittersdorf mal nicht fährt.

Der Radweg geht nun unter der Brücke durch und führt in eine Straße, die aber wenig genutzt wird. Hier parken Spaziergänger und Ausflügler.

Gleich hinter der Brücke mündet der Sandbach in den Rhein. Ihr Weg folgt für einen Kilometer dem Flussverlauf des Sanbaches ins Hinterland. Nach einem Parkplatz durchbricht die Straße den Hochwasserdamm.
Hier zweigt der Radweg auf den Damm ab. Nach kaum 200 Metern erreichen Sie die Trasse der B500 und zweigen nach rechts auf die Radspur der Bundesstraße ab.




Sie folgen der Bundesstraße auf einer separaten Spur und radeln auf der Staumauer des Kraftwerkes Iffezheim über den Rhein.
Hier ist allerdings Vorsicht geboten. Oft wechseln schaulustige Touristen, die vom Schleusenverkehr der Rheinschiffe begeistert sind, unvermittelt die Spur. Gleichzeitig ist die Verkehrsdichte auf der Bundesstraße recht hoch.

Eine Fischtreppe (Bild laden)

Über einen Kilometer weit führt die Brücke auf die französische Seite. Glücklicherweise gibt es hier weder Zöllner noch Passkontrolle.




Sie radeln weiter vor bis zum Kreisverkehr und verlassen ihn in der ersten Ausfahrt nach rechts in die ehemalige Zollstation. Die Straße führt entlang des verlassenen Hoheitsgebäudes weiter. Nach rechts zweigt nun eine kleine Straße ab, die wieder zurück zum Rhein führt.

Bei den ersten Bäumen des Waldes macht die Straße eine Linkskurve, sie zweigen hier nach rechts ab und überqueren den Rheindamm. Fahren Sie nun weiter, bis Sie den Radweg sehen.
Über eine Abfahrt erreichen Sie den bestens ausgebauten französischen Rheinradweg und folgen ihm nach Norden in Richtung Lauterbourg.

Nun geht es herrlich in Flussnähe weiter. Meist sitzen hier unzählige Angler und warten auf ihren Fang.




Nach einem Segelhafen auf der rechten Seite erreicht der Radweg wieder die Eisenbahnbrücke Wintersdorf.

Brücke Wintersdorf Bei der "Eisenbahnbrücke" (Bild laden)

Nach der Brücke heißt es aufpassen. Ein knapp 3 Kilometer langer Altrheinarm mit einem Zufluss ausschließlich von Norden erstreckt sich bis fast an die Brücke. Wenn Sie hier den Radweg verpassen und zu weit in Rheinnähe fahren, landen Sie in einer Sackgasse.

Der Radweg führt in Sichtweite einer riesigen Stärkefabrik am westlichen Ufer des Altrheinarmes weiter.
Nach den ständig dampfenden Kaminen der Fabrik wendet sich der Radweg wieder nach Westen und macht noch einen Ausflug ins Hinterland.

Nach dreihundert Metern geht es dann auf dem Rheindamm wieder nach Norden.
Hier erstrecken sich riesige Maisfelder. Auf der dem Rhein zugewandten Seite sieht man zahlreiche Pappeln, die mit Misteln übersät sind.

Misteln allüberall Misteln allüberall (Bild laden)

In Rheinnähe schwenkt der Radweg nun nach Norden und Sie radeln direkt auf die Fährstation Seltz zu.




Der Ort Seltz liegt fast zwei Kilometer landeinwärts. Er ist vor allem durch seine Baggerseen bekannt und durch die dortigen Schnaken gefürchtet.

Seltz


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Entfernungen: ->Plittersdorf: 1,5 km, <- Plittersdorf: 20,5 km,
->O Ziel: 1,5 km, O<- Ausgangspunkt: 20,5 km

An der jetzt unbemannten "Mautstelle" warten Sie, bis die Ampel Grün zeigt, dann radeln Sie über die holzbeplankte Stahlbrücke zur kostenlosen Fähre.

Schiffsverkehr Schiffsverkehr (Bild laden)

Erst wenn genügend Fahrzeuge auf der kleinen Fähre sind, geht es los.
Die Vorfahrt muss allerdings den bergfahrenden Schiffen gewährt werden. Das heißt unter Umständen eine längere Pause einlegen, denn vollbeladen quälen sich die tief im Wasser liegenden Kähne nur mühsam stromaufwärts.

Leinen los, dann stellt der Kapitän die Ruder gegen die Strömung und schon gleitet die Fähre entlang des Leitseiles in Richtung Deutschland.

Fähre nach Plittersdorf Fähre nach Plittersdorf (Bild laden)

Falls Sie auf dem Fährparkplatz parken sind Sie schon am Ziel.


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Entfernungen: ->Plittersdorf: 0,0 km, <- Plittersdorf: 22,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 22,0 km

Die Fahrt zur Ortsmitte dauert nur wenige Minuten.



Anschlusstour


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Rheinradweg Überblick

Rundtour Soufflenheim, Länge: 42,0 km

Rund um den Kaiserstuhl, Länge: 61,0 km

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