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Radfahren in Sizilien

Sizilien: Radfahren und Radwege

Messina: Radweg um die nordöstliche Spitze Siziliens

[Kurzbeschreibung | Karte | Weitere Tagebücher ]
Stand: 31.03.2013

 

 

Kurzbeschreibung: Radweg um die nordöstliche Spitze Siziliens


(Seitenanfang)

Traumhafte Radtour auf wenig befahrenen Straßen. Start in der Nähe von Messina und dann entlang der Westküste mit Blick auf die liparischen Inseln.
Dann geht es bei "Sparta" in Serpentinen bergauf, um die Hügelkette zu überwinden.
Die kleine Landstraße führt durch "Massa St. Giorgio" und erreicht nach weiteren Höhenmetern den Ort "Castanea delle Furie".
Traumhafte Aussichten sind auf dieser Tour die Regel!
Über einen Pass erreichen wir nun die tolle Abfahrt nach "Messina".

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Tourenlänge: ca. 47,4 km
Höhenmeter: 600 m
Fahrzeit: 4 bis 4,5 Stunden
An-/Abfahrt: Messina oder jeder Ort am Weg

Höhendiagramm:



(Seitenanfang)

Höhenmeter der Tour  

Höhenmeter: 600 m

(wir empfehlen Karten mit Radwanderwegen im Maßstab 1:50.000 mit Höhenlinien)

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Interaktive Karte:


Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren.

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier


Zeichenerklärung, Legende:

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0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt



Rundtour um die Nordostspitze Siziliens:

Wir starten bei "Torre di Faro", nördlich von "Messina", wo wir übernachtet hatten.
Aber die Tour lässt sich, da es eine Rundtour ist, von jedem Punkt der Strecke starten.

Von "Torre di Faro" sieht man wunderschön den Golf von Messina.
Das Festland von Italien ist zum Greifen nah: Nur 3 km ist es entfernt!
Durch massive Strömungen ist das Wasser sehr sauerstoffreich und entsprechend fischreich.
Wolken gibt es mehr in Italien, Sizilien ist zumindest heute wolkenfrei.

Hafen bei Torre Faro
Hafen bei Torre di Faro

Erst haben wir heftigen Gegenwind und an der Biegung Richtung Westen am offenen Meer hat es beeindruckende Wellen.
Nach Norden liegen die "Liparischen Inseln", die kulturell ebenfalls sehr interessant sind.

Blick aufs Meer nach Italien
Blick aufs Meer nach Italien

Kurz hinter "Torre di Faro" passieren wir eine Lagune. Hier sieht man überall Muschelbänke. Für Fischliebhaber ist die Region ein Eldorado.

In der vom Land eingeschlossenen Lagune werden Muscheln gezüchtet
In der vom Land eingeschlossenen Lagune werden Muscheln gezüchtet

Wir radeln auf der verkehrsarmen Straße SS113 nach Westen am Meer entlang.
An der Straße liegen Grundstücke, die sich bis hinunter ans Meer erstrecken.

Jetzt im Frühjahr blüht die extrem farbenprächtige Bouganvilla, die hier meist in rot oder violett vorkommt.
Die Pflanze wird oft als Hecke für Grundstücksabgrenzungen benutzt.

Die Bouganvilla blüht hier überall
Die Bouganvilla blüht hier überall

Der Radweg folgt weiter der Küste und passiert viele Häuser , die in Form einer kleinen Villa erbaut sind.

Ab und zu führen Stichstraßen hinunter zum Meer, aber direkt am Meer Weiterradeln ist nicht möglich.
Von der Küste aus sieht man die mächtigen Vulkane der Liparischen Inseln noch besser.

Von der Küstenstraße sieht man die Insel Vulcano
Von der Küste aus sieht man die Insel Vulcano

Der Radweg führt nun auf der Landstraße in das Mündungstal eines kleinen Flusses.
Auf einer mächtigen Steinbrücke überqueren wir das Tal und radeln ab hier bergauf, weil die Hügel sich nun stärker dem Meer nähern.

Von der Küstenstraße sieht man die Insel Vulcano
Von dem kleinen Fluss sieht man fast nichts, nur ein Rinnsal

An einer Abzweigung kann man nun wieder bergan zur Promenade von "Acquarone" radeln.

Wir radeln weiter bergauf und erreichen den Ortseingang von "Sparta".
Wieder passieren wir beachtliche Villen.

Im Ort selbst gibt es die typischen Geschäfte, die frischen Schinken und Brot anbieten.
Wir können nicht widerstehen und kaufen ein "Vesper" für unterwegs.
Nur den Wein, der ja auch dazugehören würde, vergessen wir - weil wir ja Verkehrsteilnehmer sind!

Wir biegen nun nach links auf die Straße nach "Massa San Giorgio" ab.
In Serpentinen geht es stark bergauf, jetzt kommen die Höhenmeter.

Wir passieren viele Zitronenhaine und riechen intensiv die Kräuter der Wiesen beim Radeln. Super!
Hier fühlt man Italien!

Jetzt kommen die Höhenmeter!
Jetzt kommen die Höhenmeter!

Die Aussicht auf die liparischen Inseln ist herrlich, die Farben heute wieder ganz toll.

Die Hügellandschaft belohnt uns mit tollen Ausblicken auf alle Seiten der Küste. Blumen und Gemüse, Salat und Kartoffeln, Wein und Oliven, Zitronen, Orangen, Nespoli und Pfirsiche im Überfluss - hier scheint der Garten Eden zu sein.

 

Steil bergauf geht es in die Hügel
Steil bergauf geht es in die Hügel

Oben am Hang erreichen wir "Massa St. Giorgio", ein größeres Dorf mit langer Geschichte.
Zahlreiche Kirchen und auch Ruinen gibt es.
Wir trinken mit Einheimischen einen Espresso im Stehen. Die Blechdose mit Zucker geht um.
Wir bezahlen 70 Cent pro Tasse! Bei diesem Preis kann doch auch zwei trinken!

Kaffeepause in Massa St.Giorgio
Kaffeepause in Massa St.Giorgio. Der Espresso im Stehen kostet 70 Cent.

 

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Weiter geht es hinauf durch die bergige Landschaft nach "Castanea delle Furie".

Wir passieren dort eine Schreinerei. Wurde hier Pinocchio geschaffen?
Auf jeden Fall hängen am Gebäude mehrere, auch solche, die wie eine Marionette bewegt werden können.

Ur-Pinocchio
Der Ur-Pinocchio - haben wir ihn entdeckt?

Der Ort ist langgezogen und terrassiert. Der Blick ins Tal zur Küste ist bilderbuchmäßig.

Segesta
Blick nach Norden aufs Meer

Auf der Landstraße SP50 fahren wir nun auf dem Hügelkamm weiter, mal mit Aussicht nach Westen, mal nach Osten. Ein Traum - vor allem bei Kaiserwetter!

Auf dem Hügelkamm auf der SP50
Auf dem Hügelkamm auf der SP50

Bei der Kreuzung mit der SP44 fahren wir geradeaus und folgen der SP50 bergauf.

Segesta
Vor dem Pass sehen wir das Meer in Richtung Westen

Blick nach Westen
Blick nach Westen

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Von der Passhöhe hat man wirklich in alle Richtungen eine geniale Sicht. Hier sieht man immer wieder alte Villen-Anwesen, teilweise im viktorianischen Stil.
Ob die wohl von Mafiabossen gebaut wurden? Natürlich alle in bester Lage. Sprachlos bewundern wir die herrlichen Motive in alle Richtungen.

Segesta
Viele schöne Motive vom Hügelkamm

Wir erreichen nun eine Senke, danach geht es weiter zur Passhöhe in Richtung "Messina".

Segesta
Nach der Passhöhe sieht man die Stadt Messina

Messina liegt unter uns im Tal, von hier verkehrt auch die Fähre zum Festland.

Wir radeln nun auf der kleinen, unbenannten Straße hinunter nach "Messina".
Hier oben - nach den Höhenmetern - können wir uns unseren Schinken gönnen.
Das schmeckt gigantisch, auch ohne Rotwein.

Segesta
Verdientes Vesper mit Parmaschinken und Ciabatta

Nun beginnt das große Bremsen! Sehr steil geht es hinunter ins Tal.

Segesta
Abfahrt nach Messina

Viele Serpentinen folgen nun, bis wir "San Michele" erreichen.
Hier führt die Autobahn A20 in das Bergmassiv und quert das Massiv unterirdisch.

Segesta
San Michele liegt oberhalb von Messina

Auf der überbreiten "Viale Giostra", die früher zum Tunnel führte, radeln wir hinunter nach "Messina".
Wir erreichen "Messina" am nördlichen Ende.

Um zum Hafen und in die Innenstadt zu gelangen, müssen wir nach rechts weiterfahren.

Segesta
Am Hafen von Messina leuchtet die goldene Figur der Maria

Zur Weiterfahrt nach "Torre del Faro" radeln wir auf einem der wenigen Radwege Siziliens am "Golf von Messina" weiter nach Norden.
Zahlreiche kleine Ferienorte liegen an der Küstenstraße.

Segesta
Italien liegt nur drei Kilometer entfernt

Im Ort "Pace" gönnen wir uns in einem der zahlreichen Cafes einen Espresso. Das muss sein...

Segesta
Einer der wenigen Radwege Siziliens bringt uns nach Torre del Faro zurück

Die Fahrt von Messina zum Hotel in Torre del Faro ist dann wieder schön eben an der Küstenstraße entlang, teilweise sogar auf einem richtigen Radweg.

Es waren zwar nur rund 50 km, aber dafür über 600 Höhenmeter....

Eine super Tour mit unvergesslichen Ausblicken.

 


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