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Tauern-Radweg von Krimml nach Passau

 

Tauern-Radweg

4. Etappe Tauern-Radweg: Von Burghausen nach Passau

[ Unterkunft | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte |
Anschlusstouren ]


Stand: 30.06.2017
 

Kurzbeschreibung:


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Die Radtour führt von der beeindruckenden Stadt Burghausen auf die Hügel rechts der Salzach.
Nach wenigen Kilometern erreichen Sie den Aussichtspunkt oberhalb der Inn-Salzachmündung. Ein riesiges Naturschutzgebiet erstreckt sich um den Mündungstrichter.
Der Radweg folgt dem Uferweg bis zur Staustufe nach Braunau. Dort beeindruckt die alte Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten und dem hohen Kirchturm. Sie radeln weiter an der Hagenauer Bucht und dem Schloss entlang.
Entlang des Inns erstreckt sich das Europareservat Unterer Inn, das sich durch die Staustufen zum Vogelparadies entwickelt hat.
Die Orte entlang des Inns beherbergen Schlösser und Klöster. Auch der eigenwillige Stil der Häuser im Inn-Salzachstil ist sehenswert.
Nach den Klöstern in Reichersberg und Suben erreichen Sie die hübsche Barockstadt Schärding. Auch hier gibt es eine wunderschöne Altstadt mit Barockhäusern.
Wahrscheinlich war es die Nähe zu Passau, die in dieser Gegend zahlreiche Klöster und Schlösser entstehen ließ.
Ab Schärding durchqueren Sie die böhmische Masse. Sie radeln nahezu eben auf dem flussbegleitenden Radweg, aber die Berge entlang des Inns werden höher.
Nach dem Schloss Neuburg und der Burg Wernstein kommt bald Passau in Sicht. Auf einem ehemaligen Siedlungsgebiet der Römer entstand hier eine italienisch anmutende traumhafte Stadt mit dem Dom St. Stephanus.

Ausgangspunkt: Burghausen
Etappenziel:
Passau
Streckenlänge
: 102,5 km
Fahrzeit: ca. 7 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 350 m

 

Karte: Bikeline Tauernradweg 1:75.000



Zimmer auf der Tour

Alle Veranstalter
Kostenlose Prospekte
Karten
Fahrradatlas Tschechien 1:100.000
Pfeil Alle Karten 1:75.000
Pfeil Führer Elberadweg 1



 

Karte:


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Karte Tauernradweg Burghausen bis Passau

 

 

Karten für diese Etappe:
Karte: Bikeline Tauernradweg 1:75.000


Orte am Weg:


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000,0 km Burghausen
017,0 km Inn-Salzach-Blick
029,0 km Braunau
047,0 km Mühlheim
058,0 km Obernberg
063,5 km Reichersberg
074,5 km Suben
082,5 km Schärding
083,5 km Neuhaus
087,5 km Vornbach
091,0 km Wernstein
092,5 km Neuburg (Option auf dem Berg)
102,5 km Passau

 


Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt


Burghausen


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Entfernungen: -> Inn-Salzach-Blick: 17,0 km, <- Burghausen: 0,0 km,
->O Ziel: 102,5 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

SEHENSWERT: Historische Burganlage, längste Burg der Welt, historische Altstadt im Tal

INFO: Burghausen war schon sehr früh besiedelt. Kelten und Römer siedelten schon dort, wo im frühen 11. Jahrhundert eine Burg genannt wird.
Im Jahre 1025 wird ein Reichsgut genannt, das wahrscheinlich schon auf einer Anlage aus dem 8. Jahrhundert bestand.
Die Burg entwickelte sich unter Kaiser Konrad. Sie wurde ständig erweitert und ist heute die längste Burg der Welt. Burghausen war zweite Residenz der bayrischen Herzöge und kam durch den Salzhandel zu Reichtum.
Nach den Napoleonischen Kriegen verarmte die Stadt. Aber mit der Industrialisierung kam eine neue wirtschaftliche Blüte.

Der Uhrturm mit dem Brunnenhaus markiert den Beginn der über einen Kilometer langen Burganlage.

Uhrturm der Burg Uhrturm der Burg (Bild laden)

INFO: Die zahlreichen Bauten der Burganlage überragen die Stadt im Tal. Mit ihren 1051 Metern Länge steht die Burg Burghausen im Guinessbuch der Rekorde. Die dortige Burg gilt als die längste Burg der Welt.

Hauptburg in Burghausen Hauptburg (Bild laden)

INFO: Die Anlage ist nahezu vollständig erhalten und zeigt wie aufwändig die sechs einzelnen Hofanlagen sogar gegeneinander mit Toren und Brücken geschützt waren.

Toranlagen der Burg Toranlagen der Burg (Bild laden)

INFO: Die Burganlage wurde im 13. Jahrhundert als Zweitresidenz der bayerischen Herzöge erbaut. Herzog Georg der Reiche baute die Burg schließlich im späten Mittelalter zur stärksten Festung im Land aus. 

Stark befestigtigte Anlage Stark befestigt (Bild laden)

INFO: Von der Burg hat man einen guten Überblick auf die im Tal liegende, in sich geschlossene Altstadt von Burghausen. Alles überragt die Kirche St. Jakob.

Blick auf die Altstadt Blick auf die Altstadt (Bild laden)


INFO: Die Altstadt hat ein sehr schönes zusammenhängendes Stadtbild mit den typischen Stadthäusern mit den Blendfassaden.

Markante Häuser ib Burghausen Markante Häuser (Bild laden)

INFO:Die Jakobskirche wurde schon im 12. Jahrhundert als dreischiffige romanische Kirche erbaut. Zwei Brände mit Wiederaufbau und ein teilweiser Einsturz im 19. Jahrhundert zeigen heute ein neugotisch ausgestattetes Inneres.

Jakobskirche in Burghausen Jakobskirche (Bild laden)

INFO: Über die Salzachbrücke erreicht man die Altstadt von Burghausen und überschreitet die Grenze nach Deutschland.

ROUTE: Sie verlassen Burghausen wieder über den Stadtplatz und die Innbrücke. Mit bis zu 8% geht es auf der L501 am gegenüber liegenden Hang steil bergauf.
Nach guten 50 Höhenmetern erreichen Sie eine Aussichtsterrasse mit einem beeindruckenden Blick auf Burghausen.

INFO: Von der Aussichtsterrasse oben am Hang sieht man auf die ausladende Burganlage von Burghausen und die im Tal liegende Stadt mit den farbenfrohen Häusern.

Blick auf Burghausen Blick auf Burghausen (Bild laden)

 

ROUTE: Der Radweg führt als "Tauernradweg R3A2 von "Duttendorf" neben der Straße weiter.
Vor dem Ort "Weng" zweigt er nach links ab und führt am Ortsrand entlang gut beschildert weiter.
Im Wald führt der Radweg steil fast auf das Niveau der Salzach hinunter.
Er erreicht auf einem Asphaltweg den Ort Überackern und durchquert ihn.

Beim Ort Überackern Beim Ort Überackern (Bild laden)

ROUTE: Nach dem Ort "Überackern" steigt der Radweg aber wieder richtig steil mit bis zu 9% etwa 50 Höhenmeter an und erreicht den Radweg entlang der L501.

Nach vier Kilometern durch den Wald erreichen Sie den Aussichtspunkt oberhalb der Inn-Salzachmündung, der links der Fahrbahn liegt.



Inn-Salzach-Blick


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Entfernungen: -> Braunau: 12 km, <- Burghausen: 17,0 km,
->O Ziel: 85,5 km, O<- Ausgangspunkt: 17,0 km

SEHENSWERT: Aussichtspunkt oberhalb der Inn-Salzachmündung

INFO: Von einem Aussichtspunkt oberhalb der Inn-Salzachmündung kann man das ausgedehnte Mündungsgebiet überblicken.
Um die Mündung der beiden Flüsse ist die 280 Hektar große „Vogelfreistätte Salzachmündung” ausgewiesen.
Im Tal gibt es zahlreiche Beobachtungsstätten.

Inn-Salzachmündung Inn-Salzachmündung (Bild laden)

ROUTE: Der Tauernradweg bleibt noch knapp 1500 Meter auf der Straße, dann zweigt er gut beschildert nach links ab.
Bergab auf einem Waldweg erreichen Sie schließlich den Uferweg direkt am Inn.

INFO: Der Blick zurück innaufwärts zeigt das breite Mündungsdelta des Zusammenflusses von Salzach und Inn. Das Gebiet ist Naturschutzgebiet und bietet vielen geschützten Vogelarten und selbst Bibern eine Heimat.

Inn-SalzachmündungBreiter Inn bei der Breiter Inn (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg folgt auf einem mineralischen Weg dem Damm und führt auf die Staumauer des Kraftwerkes Ranshofen zu.

Dammweg entlang dem Inn Dammweg (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg umfährt die Anlagen des Kraftwerkes und folgt dann, etwas zurückgesetzt vom Inn, einem Entwässerungskanal.

Gut beschildert erreichen Sie entlang eines Kanals den Stadteingang nach Braunau und sehen schon aus der Ferne den hohen Kirchturm.

St. Stefan kommt in Sicht St. Stefan kommt in Sicht (Bild laden)



Braunau


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Entfernungen: -> Mühlheim: 18,0 km, <- Inn-Salzach-Blick: 12,0 km,
->O Ziel: 73,5 km, O<- Ausgangspunkt: 29,0 km

SEHENSWERT: Kirche St. Stefan, Stadtplatz, Reste der früheren Stadtbefestigung mit Toren

INFO: Braunau wurde 1260 zur Stadt erhoben. Der Handel mit Salz und eine ausgeprägte Tuchindustrie brachten der Stadt Reichtum. Das sieht man immer noch an den prächtigen Bürgerhäusern.
Die Kirche St. Stefan hat einen 99 Meter hohen Turm und somit ist er einer der höchsten in ganz Österreich. Sie wurde im 15. Jahrhundert erbaut.

Sehr schöne Stadthäuser in unterschiedlichen Stilen stehen auf dem großen Stadtplatz von Braunau.

Historische Häuser Historische Häuser (Bild laden)


INFO: Die spätgotische Kirche St. Stefan wurde im 15. Jahrhundert erbaut und hat noch die originale Innenausstattung. Selbst der gotische Altar ist noch vorhanden.

Kirchenschiff St. Stefan Kirchenschiff St. Stefan (Bild laden)

ROUTE: Der Fahrradweg verlässt gut beschildert die Stadt Braunau, durchquert ein Neubaugebiet und folgt dann direkt der Uferstraße.
Auf einer Holzbrücke mit Metallgitterboden überqueren Sie den Zufluss Mattig.

Dann folgen Sie einem mineralisch belegten Weg am Ufer der Hagenauer Bucht.
Zwar ist das Ufer bewaldet, aber es gibt Stellen, von denen man sehr schön in die Bucht sieht.

Hagenauer Bucht Hagenauer Bucht (Bild laden)

 

ROUTE: Der Tauernradweg erreicht bald das Schloss Hagenau.

INFO: Unweit der Stelle des Schlosses wurde im 11. Jahrhundert eine Burg von den Hagnauern erbaut. Sie starben im 12. Jahrhundert aber schon aus. Danach wechselte die Burg oft den Besitzer.
Im 16. Jahrhundert wurde das Schloss auf einer Anhöhe erbaut und die Burg abgerissen. Heute dient das Anwesen Wohnzwecken und als Veranstaltungsort für Konzerte.

Schloss Hagenau Schloss Hagenau (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg führt auf einer offenen Strecke an alten Bäumen vorbei in Richtung Aham, das am Innufer liegt.
Dort zweigt er auf einen geschotterten Weg entlang dem Hochwasserdamm ab.

Nach drei Kilometern erreichen Sie nach einem kurzen, aber steilen Anstieg die Gebäude an der Staustufe Ering-Frauenstein.

TIPP: Hier könnten Sie auch den Inn auf die deutsche Seite überqueren

ROUTE: Der Radweg führt entlang einer alten Eiche mit Infopoint in Richtung Sunzing weiter. Dort fahren Sie am Schloss und seiner Mühle vorbei.

Schlossmühle Sunzing Schlossmühle Sunzing (Bild laden)

ROUTE: Der Tauernradweg führt jetzt nach Süden vom Inn weg in Richtung Mamling, zweigt aber nach einem Kilometer nach links ab, um die Mühlheimer Ache zu überqueren.
Am Fluss entlang geht es wieder in Richtung Inn und Sie radeln in Ufernähe weiter.
Wer nach Mühlheim will muss abzweigen.



Mühlheim


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Entfernungen: -> Obernberg: 11,0 km, <- Braunau: 18,0 km,
->O Ziel: 55,5 km, O<- Ausgangspunkt: 47,0 km

SEHENSWERT: Schloss Mühlheim, gotische Kirche

INFO: Das heutige Schloss ist im Stil der italienischen Renaissance erbaut und ist nur gute hundert Jahre alt. Es liegt in einem privaten Park und kann nicht besichtigt werden.

ROUTE: Der Radweg folgt nun dem Hochwasserdamm entlang der Innauen.
Die Innauen gehören zum Europareservat Unterer Inn.

Blick auf die Innauen Blick auf die Innauen (Bild laden)

INFO: Bei Kirchdorf verbreitert sich das Flussbett des Inns durch das nahe Stauwerk in Obernberg. Vogelbeobachter und Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten.

Der Inn bei Kirchdorf Der Inn bei Kirchdorf (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg erreicht in Kirchdorf die Durchgangsstraße durch den Ort. Nach der Kirche führt der Radweg wieder gut beschildert in die Innauen und folgt dem Dammweg.

INFO: Die spätgotische Kirche Maria Himmelfahrt aus dem 15. Jahrhundert beherrscht das Ortsbild in Kirchdorf. Auf dem Dorfplatz davor gibt es ein Gasthaus mit Biergarten.

Ortsmitte in Kirchdorf Ortsmitte in Kirchdorf (Bild laden)

ROUTE: Kurz vor dem Kraftweg geht der Radweg auf einen Asphaltweg über. Auf der Zollamtsstraße umgehen Sie die Gebäude der Staustufe und folgen dann gut beschildert dem Radweg auf der Therese-Riggle-Straße in die historische Mitte von "Obernberg".



Obernberg


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Entfernungen: -> Reichersberg: 5,5 km, <- Mühlheim: 11,0 km,
->O Ziel: 44,5 km, O<- Ausgangspunkt: 58,0 km

SEHENSWERT: Marktplatz, Rathaustor, Burg

INFO: "Obernberg" wurde im 10. Jahrhundert schon urkundlich erwähnt.
Im 12. Jahrhundert entstand die erste Burg, die aber später einem Schloss weichen musste.
Leider wurden die Befestigungsanlagen in den napoleonischen Kriegen geschleift. Die Stadt hat aber immer noch einen beeindruckenden Marktplatz. Er gilt als einer der schönsten Marktplätze des ganzen Landes.

Sehenswert sind auch die Häuser mit Stuckarbeiten von "Johann Baptist Modler", das Rathaustor, der ehemalige Schüttkasten, die Reste der Burg mit Falknerei und vieles andere.

Blick auf Obernberg Marktplatz in Obernberg (Bild laden)


INFO: Die Häuser in Obernberg sind sehr farbenfroh. Andere sind mit Rokoko-Stuckfassaden des bayerischen Künstlers Johann Baptist Modler ausgestattet.

Fassaden in Obernberg Fassaden in Obernberg (Bild laden)

 

ROUTE: Durch das Gurtentor am unteren Ende des Marktplatzes radeln Sie auf der Straße Vormarkt Gurten wieder ins Tal hinab.
Gut beschildert geht es wieder zurück an den Inn und Sie folgen den Altarmen.
Über romantische Holzbrücken fahren Sie idyllisch über die naturbelassenen Altarme weiter und erreichen dann nach rechts den steilen Aufstieg zum Stift Reichersberg.

Über Holzstege nach Reichersberg Über Holzstege (Bild laden)


Alternative auf der linken Innseite

Bad Füssing Übernachten


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Entfernungen: -> über die Innbrücke etwa 3,0 km

INFO: Bad Füssing verdankt seine heutige Bekanntheit eigentlich der Erdölsuche.
Im Jahre 1938 wurde bei Erdölbohrungen kein Öl, aber dafür Thermalquellen gefunden.
Bei der Gemeindereform wurde aus den Gemeinden "Safferstetten", "Egglfing am Inn" und "Würding" die neue Gemeinde "Bad Füssing".

Die Heilquellen der Gemeinde sind so nützlich und bekannt, dass hier jährlich über 2 Millionen Menschen übernachten.
Entsprechend groß ist das Angebot an Hotels, Pensionen und anderen Kureinrichtungen.


Reichersberg


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Entfernungen: -> Suben: 11,0 km, <- Obernberg: 5,5 km,
->O Ziel: 39,0 km, O<- Ausgangspunkt: 63,5 km

SEHENSWERT: Stift Reichersberg

INFO: Das Stift wurde im 11. Jahrhundert gegründet und in romanischem Stil erbaut. Nach anfänglichen Schwierigkeiten etablierte sich das Kloster. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde es zerstört und im barocken Stil in der heutigen Form wieder aufgebaut.
Heute ist es von etwa 20 Augustiner-Chorherren bewohnt und wird zu verschiedenen Zwecken genutzt.
Selbst eigener Wein wird angebaut und gekeltert.

Klosteranlage Stift Reichersberg Klosteranlage (Bild laden)


INFO: Lange Arkadengänge führen an beiden Innenfronten entlang. Bei Führungen werden die Sehenswürdigkeiten des Klosters von den Chorherren selbst gezeigt.

Kreuzgang Stift Reichersberg Kreuzgang (Bild laden)

INFO: Das barocke Kirchenschiff der Stiftskirche Hl. Michael wird auch gerne für Konzerte benutzt, zum Beispiel jährlich in der bekannten Konzertreihe Festmusik im Stift.

Barockes Kirchenschiff Barockes Kirchenschiff (Bild laden)

ROUTE: Der gut beschilderte Radweg führt kurz bergab und folgt dann der L1109 durch den Ort.
Am Ortsende zweigt der Radweg nach links ab und führt ins nahe gelegene Minaberg.
Nach links geht es dort auf den Hang oberhalb des Inns weiter.
Teils mit schöner Sicht auf den Inn radeln Sie oberhalb der Uferbewaldung auf dem Kamm weiter.

Radweg auf dem Hang Radweg auf dem Hang (Bild laden)

Dann geht es bergab und Sie überqueren den kleinen Fluss Antiesen. Sie folgen danach dem asphaltierten Radweg am Ufer in Autobahnnähe.

Bald unterqueren Sie die Inntalautobahn A3/E56 und überqueren über eine hölzerne Brücke mit einem steilen Abstieg den kleinen Zufluss. Gut beschildert radeln Sie in den Ort Suben, in dem ein als Gefängnis zweckentfremdetes früheres Kloster steht.

Holzbrücke vor Suben Holzbrücke (Bild laden)

 

Suben


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Entfernungen: -> Schärding: 8,0 km, <- Reichersberg: 11,0 km,
->O Ziel: 28,0 km, O<- Ausgangspunkt: 74,5 km

SEHENSWERT: Ehemaliges Stift Stuben

INFO: In der Ortsmitte passieren Sie das ehemalige "Stift Suben", das schon 1126 gegründet wurde, heute aber als Strafanstalt dient.
Es entstand 1050 aus dem Umbau einer Burg. Ursprünglich gehörte es den "Augustiner-Chorherren", deren Kloster aber 1787 aufgehoben wurde. Seither dient es als Gefängnis.
Durch das Eingangsportal kann man einen neugierigen Blick wagen, ohne nicht selbst einsitzen zu müssen.

Klostertor Stift Suben Klostertor Stift Suben (Bild laden)

INFO: Von der anderen Innseite hat man einen guten Überblick über das große ehemalige Stift Stuben, das heute als Gefängnis dient.

Ehemaliges Stift Suben Ehemaliges Stift Suben (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg bleibt auf der linken Innseite und führt noch einen guten Kilometer an der B149 entlang.
Nach dem Ort Schnelldorf geht es auf einem Wirtschaftsweg leicht hügelig weiter bis St. Florian.

INFO: Schon Ende des 12. Jahrhunderts wurde die zweischiffige gotische Hallenkirche St. Florian und ein Meierhof erwähnt. Der Altar der Kirche wurde im Laufe der Zeit ersetzt und stammt aus dem 18. Jahrhundert.

St. Florian St. Florian (Bild laden)

ROUTE: Nach der Ortsmitte zweigt der Radweg gut beschildert nach links ab und führt ein Stück neben dem Fluss weiter. Kurz vor Schärding geht es wieder auf das Hügelniveau und Sie erreichen die Stadt auf dem Knörleinweg.



Schärding


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Entfernungen: -> Neuhaus: 1,0 km, <- Suben: 8,0 km,
->O Ziel: 20,0 km, O<- Ausgangspunkt: 82,5 km

SEHENSWERT: Stadtplatz mit Bürgerhäusern, barockisierte "Silberzeile", Stadttore und Kirchen

INFO: "Schärding" war schon zu Römerzeiten besiedelt und wurde auch schon 804 als Passauer Wirtschaftshof erstmals urkundlich erwähnt.
Durch seine günstige Lage wurde "Schärding" Handelsplatz für Salz und Wein.
Im Jahre 1364 wurde "Schärding" durch "Rudolf IV. von Habsburg" zur Stadt erhoben und bald darauf mit wehrhaften Toren und einer Stadtmauer ausgestattet. Ein Teil davon ist noch erhalten.

INFO: Im Napoleonischen Krieg wurde die Stadt Schärding niedergebrannt und später im Stil des Barock wieder aufgebaut. Heute gibt es dort wunderschöne, farbenfrohe Häuser im Stil des Barock. Besonders interessant ist die barocke Silberzeile auf dem oberen Marktplatz.

Silberzeile in Schärding Silberzeile in Schärding (Bild laden)

INFO: Das Rathaus in Schärding stammt aus dem 16. Jahrhundert, es wurde anstelle zweier Bürgerhäuser erbaut. Nach dem großen Brand konnte es wieder aufgebaut werden.

Rathaus in Schärding Rathaus in Schärding (Bild laden)


INFO: Die ganze Innenstadt ist sehr gut erhalten und besitzt zahlreiche historische Häuser in der Inn-Salzach-Architektur. 

Häuser in Schärding Häuser in Schärding (Bild laden)

ROUTE: Zur Weiterfahrt radeln Sie zum unteren Stadtplatz und folgen dann dem Radweg direkt zum Innufer.



Neuhaus


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Entfernungen: -> Vornbach: 4,0 km, <- Schärding: 1,0 km,
->O Ziel: 19,0 km, O<- Ausgangspunkt: 83,5 km

SEHENSWERT: Schloss Neuhaus

INFO: Auf der gegenüber liegenden Innseite steht das Schloss Neuhaus. Die bayrischen Herzöge erbauten es im 14. Jahrhundert zum Schutz der Innbrücke. Zwischenzeitlich ist es barock umgestaltet und dient dem Institut Congregatio Jesu als Mädchen-Realschule.

Schloss Neuhaus Schloss Neuhaus (Bild laden)


ROUTE: Sie verlassen Bad Schärding an der Schiffsanlegestelle.
Zuerst geht es unter der Innbrücke hindurch, dann führt der Radweg etwas vom Ufer weg und umgeht ein Industriegebiet. Er führt etwas landeinwärts an der "Pram" entlang.
Über eine Brücke geht es zur anderen Flussseite und danach wieder in Richtung Inn.

VORSICHT: Der Radweg zweigt bald steil auf den Bahndamm ab. Dort sind enge Absperrgitter, um die Talfahrer zu bremsen.
Wer bergauf fährt muss auch rechtzeitig absteigen. Wir sahen Radfahrer, welche stürzten!

Vorsicht Sperrgitter Vorsicht Sperrgitter (Bild laden)

ROUTE: In einer Unterführung unterqueren Sie die Bahnlinie und fahren dann rechts der Gleise weiter.
Falls Sie diesen Abzweig versäumen, wird es später mühsam.



Vornbach


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Entfernungen: -> Wernstein: 3,5 km, <- Neuhaus: 4,0 km,
->O Ziel: 15,0 km, O<- Ausgangspunkt: 87,5 km

SEHENSWERT: Schloss Vornbach

INFO: Bei der "Vornbacher Enge", liegt die ehemalige "Benediktinerabtei Vornbach". Sie wurde etwa 1050 gegründet. Das Kloster hatte seit dem 12. Jahrhundert eine ruhmreiche Schreibschule.
Nach der Säkularisierung kam das Kloster in Privatbesitz und wurde zum Schloss umgebaut. Heute sind die Schlossgärten sehenswert.

Schloss Vornbach Schloss Vornbach (Bild laden)

ROUTE: Der Tauernradweg führt auf der österreichischen Seite im Wald neben den Gleisen der Bahn weiter und bald sehen Sie auf der linken Seite auf einem Berg das "Schloss Neuburg".


 

Neuburg (Abstecher auf dem Berg)


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Entfernungen: -> Wernstein: 1,5 km Abstecher

SEHENSWERT: Schloss Neuburg

INFO: Die "Burg Neuburg" wurde schon 1050 erbaut und wechselte in ihrer Geschichte sehr oft die Besitzer. Heute gehört sie dem Landkreis Passau.
Im Schloss gibt es heute ein internationales Begegnungszentrum für die Universität Passau mit Hotel.

Schloss Neuburg Schloss Neuburg (Bild laden)

ROUTE: Im Tal erreichen Sie den Ort "Wernstein".



Wernstein


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Entfernungen: -> Passau: 10,0 km, <- Neuburg: 1,5 km,
->O Ziel: 10,0 km, O<- Ausgangspunkt: 92,5 km

SEHENSWERT: Burg Wernstein

INFO: "Wernstein" besitzt eine Burg, die ebenfalls schon im Jahre 1050 als Vorwerk zur "Burg Neuburg" erbaut wurde.
Sie liegt auf einem Felsplateau direkt am Inn. Heute erstrahlt sie in perfekt renoviertem Äußeren.

Schloss Wernstein Schloss Wernstein (Bild laden)

ROUTE: Auf dem modernen Mariensteg - einer Stahlbrücke extra für Radfahrer und Wanderer - überqueren Sie den Inn und fahren auf der linken (deutschen) Seite kurz weiter.

Mariensteg in Wernstein Mariensteg (Bild laden)

 

INFO: Gleich nach dem Mariensteg besteht die Möglichkeit auf einem steilen Serpentinenweg hinauf zum Schloss zu radeln. Sie fahren erst hinauf zur Ortschaft Leithen und erreichen danach das Schloss Neuburg.
Von oben bietet sich ein aussichtsreicher Blick über das Inntal.

Blick ins Inntal Blick ins Inntal (Bild laden)


INFO: Die Burganlage Neuburg ist sehr ausgedehnt, sie besteht aus Vorburg und Hauptburg. Die ältesten Teile stammen aus dem 14. Jahrhundert.

Im Schloss Neuburg Im Schloss Neuburg (Bild laden)

ROUTE: Beidseits des Inn führt nun der Radweg weiter bis Passau.
Die Ostvariante des Innradweges bleibt rechts des Inns.
Das Tal ist eng, aber im Osten flacher und heller, weil dort die Sonne den Radweg bescheinen kann.
Wir bleiben rechts des Flusses und radeln zwischen den Feldern, Eisenbahn und dem Inn weiter.
Der Radweg passiert schließlich das "Innstauwerk Ingling". Hier beginnen schon die ersten Ausläufer von "Passau".

Sie erreichen die Stadt Passau durch das Severinstor.

INFO: Das Severinstor steht auf den Gebiet des römischen Kastells Boiotro, das im Westen des heutigen Stadtzentrums lag. Das Tor stammt aus dem frühen 15. Jahrhundert und bildete den Westeingang der Stadt Passau.

Severinstor in Passau Severinstor (Bild laden)

ROUTE: Gut beschildert radeln Sie durch die kleinen Gassen und überqueren den Inn auf einem Fahrradsteg.

INFO: Jenseits des Inns sieht man den majestätischen Dom St. Stefan, der über der Altstadt thront.

Dom St. Stefan Dom St. Stefan (Bild laden)



Passau


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Entfernungen: -> Passau: 0,0 km, <- Wernstein: 10,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 102,5 km

SEHENSWERT: "Dreiflüssestadt", Stadtbild, Dom St. Stephan, Veste Oberhaus, Veste Niederhaus, Rathaus, Kirchen

ROUTE: Auf dem Uferweg erreichen Sie "Passau" und folgen der Promenade bis zur Mündung in die Donau.

Am Ziel in Passau Am Ziel in Passau (Bild laden)

Rathaus Passau Rathaus Passau ( Bild laden )

INFO: Unvergleichlich liegt "Passau" am Zusammenfluss dreier Flüsse. In der Mitte die Donau, von links die Ilz mit ihrem schwarzen Wasser, von rechts, wasserreicher als die Donau selbst: der grüne Inn.
Strategisch äußerst günstig gelegen, war "Passau" schon vor mehr als 2000 Jahren besiedelt. Keltisch hieß es "Boiotro", römisch "Bojodurum", lateinisch "Passavia", im Mittelalter "Bazzawa" und heute "Passau".
Seit 739 ist es Bischofssitz.

Durch das "weiße Gold" reich geworden, regierten die allmächtigen Fürstbischöfe, deren Bistum teilweise bis nach Ungarn reichte, bis zur Säkularisierung 1803.
Kein Wunder, dass hier so viele Superlativen verwirklicht werden konnten.

Italienisches Flair Italienisches Flair ( Bild laden )

INFO: Oft waren es teure italienische Architekten, die die Gebäude planten und bauten. Heute sind wir froh, dass das "Venedig des Nordens" so viele Sehenswürdigkeiten beherbergt.

Der Dom innen mit Orgel Der Dom innen mit Orgel ( Bild laden )

INFO: Der "Dom St. Stephan" besitzt die mit 17 388 Pfeifen und 231 Registern ausgestattete größte Orgel der Welt.
In der fast mediterran anmutenden Altstadt sind die Alte und die Neue Residenz sehenswert, das Rathaus, der Exerzierplatz, die vielen Kirchen, die Veste Oberhaus, die Veste Unterhaus und die vielen Plätze und Gassen.

Auf einem Felsgrat hoch über der Stadt liegt die "Burgruine Hals".

Veste Oberhaus Veste Oberhaus ( Bild laden )

INFO: Unterhalb der Veste Niederhaus und Oberhaus mündet der Inn in die Donau. Sein grünes Wasser mischt sich erst langsam mit dem dunkleren Donauwasser.

Am Ziel in Passau Veste Niederhaus und Oberhaus (Bild laden)



Anschlusstour


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Etappe 1: Von Krimml nach Zell
Etappe 2: Von Zell nach Salzburg
Etappe 3: Von Salzburg nach Burghausen
Etappe 4: Von Burghausen nach Passau



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