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Istanbul per Fahrrad:


Rom - die ewige Stadt - per Fahrrad

Stadtrundfahrt durch die Stadt am Bosporus



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Kurzbeschreibung Istanbul:


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Istanbul war im Jahre 2010 Europäische Kulturhauptstadt und sie verbindet, wie keine andere Stadt, Kulturen. Die ersten Fundamente stammen aus dem siebten vorchristlichen Jahrhundert. Es waren Griechen, die die erste Stadt hier erbauten. Der römische Kaiser Konstantin baute die Stadt zur Metropole des oströmischen Reiches aus. Lange war Konstantinopel Zentrum des christlichen Glaubens.
Dann begann die byzantinische Zeit, die von vielen Glaubensauseinandersetzungen und Kriegen - auch mit den Kreuzrittern - gezeichnet war, sie endete mit der Zerstörung der Stadt.
Langsam begann die Eroberung der Osmanen und schließlich endete sie 1453 mit dem Einzug Sultan Mehmets in die Stadt. Schon kurze Zeit danach entwickelte sich Istanbul zu einer islamischen Metropole.
Heute ist Istanbul eine quirlige europäische Stadt mit sehr vielen Sehenswürdigkeiten.

Obwohl es noch wenige Radwege gibt, lässt sich die Stadt mit dem Fahrrad sehr gut erkunden. Vor allem kann man anhalten wo man will.
Zahlreiche Hotels vermieten auch Fahrräder - oder man reist gleich mit der AIDA und ähnlichen Kreuzfahrtschiffen an, diese haben Räder mit an Bord.

Es gibt in Istanbul auch Geführte Fahrradtouren von Veranstaltern, die die sehenswerten Winkel anfahren.

Start: am Hafen
Ziel:
am Hafen
Streckenlänge
: 12 km
Fahrzeit: 4 - 7 Stunden, je nach Besichtigungsdauer
Höhenmeter: 250 m



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Karte:


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Orte am Weg / Entfernungstabelle:


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Bitte vergessen Sie bei Ihren Planungen die Kilometer für Besichtigungen in den Orten und Städten nicht. Leicht kommen nochmals einige Kilometer dazu.

Ortsinformationen

Übernachtungen
Alle Veranstalter
Karten
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MARCO POLO Reiseführer Istanbul
ADAC Reiseführer plus Istanbul
Vis a Vis Reiseführer
Gebrauchsanweisung für Istanbul
Lonely Planet Reiseführer
Das Istanbul Buch: Highlights einer faszinierenden Stadt

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Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

 

Start am Hafen

Früh am Morgen ist die beste Zeit. Die Autofahrer schlafen noch, nur der Güterverkehr belegt die Straßen.

Die Tour überquert die Galatabrücke und führt dann entlang des Marmarameeres nach Westen.

Galatabrücke IstanbulAuf der Galatabrücke

Nach der Brücke führt der Radweg nach links und dann parallel zur "Kennedy Caddesi" am Meer weiter. Auf der rechten Seite stehen noch antike Mauern der ehemals byzantinischen Hauptstadt.
Auf der linken Seite, direkt am Meer, steht eine Büste zu Ehren Atatürks.

Über die Mauern sieht man hoch zum Topkapi-Palast.

Blick auf den Topkapi-PalastAuf einem Hügel hinter den Mauern liegt der Topkapi-Palast

Erst führt die Radtour am Straßenrand entlang der "Kennedy Caddesi" weiter, dann beginnt links der Straße tatsächlich ein Radweg, der direkt an der Uferpromenade weiter nach Westen führt. Einen Traumblick aufs Meer gibt es kostenlos dazu.


Fahrt am MarmarameerFahrt am Marmarameer

Das Marmarameer ist von Schiffen bevölkert, hier herrscht reger Schiffsverkehr, hauptsächlich von Ufer zu Ufer.

Der Radweg erreicht nun einen Leuchtturm. Kurz darauf überqueren Sie die Küstenstraße und erreichen den Stadtteil "Kumkapi". In dieser Gegend gibt es zahlreiche einheimische Lokale mit Livemusik. Hier steppt abends der Bär und es gibt ein ausgiebiges Nachtleben, was als Morgenradler nicht mehr stört.

Gassen in KumkapiTagsüber menschenleere Gassen in Kumkapi -nachts steppt der Bär

Entlang von menschenleeren Restaurantstraßen geht es nun bergauf in Richtung der "Blauen Moschee".

Blick auf Blaue MoscheeAuffahrt zur Blauen Moschee

Eigentlich heißt sie "Sultan Ahmed Moschee", weil er sie 1609 in Auftrag gegeben hat. Sie ist die einzige Moschee außerhalb Mekkas, die sechs Minarette hat.

Blaue MoscheeBlaue Moschee vom Innenhof aus

Das Innere der Moschee ist mit blauen und grünen Fliesen aus der Blütezeit der Iznik-Fayencen ausgestattet und wirkt dadurch blau, was der Moschee ihren Namen gab.

In der Blauen MoscheeDas Innere der Blauen Moschee

Dann geht die Radtour weiter zum ehemaligen Hippodrom.

Dieses war im antiken Byzanz und später auch in Konstantinopel (so hieß Byzanz ab der Herrschaft des römischen Kaisers Konstantin) das Sportzentrum und auch das soziale Zentrum der großen Stadt. Heute ist dort nur noch wenig von der ehemaligen Funktion erhalten. Auf dem früheren Gelände steht heute der Sultan-Ahmet-Platz.

Aber man erkennt die Ausdehnung der antiken Pferderennbahn. Sie war fast 480 Meter lang und bot 100.000 Zuschauern Platz.
Wahrscheinlich stand auf der Tribüne des Kaisers eine bronzene Statue Konstantins. Die bronzene Quadriga nahmen übrigens die Venezianer im vierten Kreuzzug mit nach Venedig. Sie steht heute auf dem Markusdom in Venedig.

Das Hippodrom war ab dem 4. Jahrhundert der soziale Mittelpunkt der Stadt, hier traf man sich und präsentierte seine Macht.
Konstantin und seine Nachfolger platzierten in der Mitte der beiden Bahnen Kunstschätze und Beutegut aus den vielen Kriegen.

Hippodrom in IstanbulObeliske aus Ägypten stehen hier als Siegesbeute der Römer

So findet man hier Obeliske aus Ägypten, Altäre aus dem Krieg der Griechen gegen die Perser, die man aus Delphi entlehnte, alles um zu zeigen, wie wichtig und alles beherrschend man war.

Die Radtour geht weiter bis zur ältesten KIrche der Stadt: Der Ayasofya Moschee.
Früher hieß sie "Hagia Sophia". Sie wurde nach dem Brand zweier Vorgängerbauten im Jahre 532 begonnen und nach einer Rekordbauzeit von nur sechs Jahren vollendet.
Leider griff man nicht auf die Erfahrungen Westroms zurück, die Kuppeln dieser Größe mit Zement errichtete. Die Hagia Sophia wurde in traditioneller oströmischer Weise mit Ziegelsteinen erbaut.
So bekam sie durch mangelnde Austrocknung Risse und schließlich brach bei einem Erdbeben die mächtige Kuppel ein und musste in den Jahren 558 – 562 in der heute sichtbaren, steileren Kuppelform wieder erbaut werden.

Hagia SophiaBlick auf die Hagia Sophia

In der Hagia SophiaBlick in die Hagia Sophia (Ayasofya Moschee)

Die Hagia Sophia war bis zum Jahre 1453 - dem Fall Konstantinopels an den osmanischen Herrscher Mehmet II. - orthodoxe Hauptkirche.
Die Osmanen bauten die Hagia Sophia in kurzer Zeit als Moschee "Ayasofya Moschee" um und errichteten vier Minarette und die notwendigen islamischen Einrichtungen.



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Unweit von der Ayasofya Moschee (Hagia Sophia) liegt die Yerebatan-Zisterne (türkisch Yerebatan Sarnıcı).
Die Zisterne wurde im 6. Jahrhundert vom byzantinischen Kaiser Justinian (527 - 565) aus den Resten griechischer Tempel angelegt. Allein diese Zisterne fasste 100.000 Tonnen Wasser und diente der Wasserversorgung der Hagia Sophia und teilweise der Stadt.
Die 336 Marmorsäulen geben dem Inneren des Wasserspeichers etwas Tempelartiges. Zwei davon stehen auf Medusenhäuptern. Das muss man unbedingt gesehen haben, da das Bauwerk heute im Rahmen von Führungen perfekt mit Musik und Licht inszeniert gezeigt wird!

Yerebatan-ZisterneBlick in die Yerebatan-Zisterne

Medusakopf Yerebatan-ZisterneMedusenkopf am Fuß einer Säule

Mit dem Fahrrad erreicht man in Kürze einen der Eingänge zum großen Bazar.
Er heißt Kapali Carsi und bietet so ziemlich alles an, was transportiert werden kann.

Das ist leider nichts für Radfahrer, da geht es richtig eng zu.
Aber die Eingangstore kann man sich anschauen.

Eingang zum großen BasarEingang zum großen Bazar

Durch den Ortsteil Beyazit fahren Sie weiter und können die dortige Moschee besichtigen.
Von hier oben hat man einen traumhaften Blick über die Kuppeln anderer Moscheen auf das Marmarameer.

Blick von der Beyazit-Moschee Blick von der Beyazit-Moschee auf das Marmarameer

Beyazit-Moschee Blumenschmuck um die Beyazit-Moschee


Gebäck (türkische Brezeln) und WasserSimit Gebäck (türkische Brezeln) und Wasser gibt es fast überall zu kaufen

Universität IstanbulBlick auf die Universität

Die Universität Istanbul wurde einen Tag nach der Eroberung der Stadt gegründet. Kemal Atatürk gründete 1933 das Darülfünun (Haus der Wissenschaft) neu und schuf eine moderne Universität. Sie gehört heute zu den renommiertesten der Türkei. Über 70.000 Studenten sind hier eingeschrieben.

Nach der Universität geht es nun am "Valens-Äquadukt" vorbei, das aus dem zweiten Jahrhundert stammt.
Das knapp einen Kilometer lange Äquadukt wurde von den Kaisern Hadrian und Valens zur Wasserversorgung der schon damals bestehenden Stadt erbaut.

Valens-AquaduktBlick auf das Valens-Äquadukt


Eingang in den Topkai-SerailEingang in den Topkai-Sarayi

Der Topkapi-Palast wurde im 15. Jahrhundert nach der Eroberung Konstantinopels erbaut. Er war der der Regierungssitz des osmanischen Reiches. Der Palast war eigentlich eine Stadt für sich, auf 59 Hektar Fläche lebten bis zu 5000 Menschen.

Palast im Topkai-SerailPalast im Topkai-Sarayi

Der Palast war in vier Höfe unterteilt, die zum Teil den Dienstleistungen, den Wachen und der Diplomatie zugewiesen waren. Den dritten Hof erreichte man nur durch das Tor der Glückseligkeit. Dort hatte der Sultan seine Privatgemächer und seinen Harem mit bis zu 2000 Hofdamen.

Gigantische Aussicht auf den Bosporus und das Goldene HornGigantische Aussicht auf den Bosporus und das Goldene Horn



Der Radweg führt in den Gewürzbazar. Hier heißt es Räder schieben.
Die Händler heizen trotzdem die farbig gekleideten Radler an, weil es mal eine Abwechslung ist.

GewürzbasarSo werden Radfahrer im Bazar begrüßt - volle Begeisterung




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