Via Claudia Augusta

Via Claudia Augusta
4. Etappe:
Glurns bis Bozen

Radweg Via Claudia Augusta: Die 4. Etappe der "Via Claudia Augusta" führt von Glurns - oder falls mit der Bahn angereist von Mals - steil bergab durch das Etschtal. Alternativ kann von Mals der Etschradweg gefahren werden, der meist dieselbe Routenführung benutzt.
Das schmale, steile Tal ist eingerahmt von hohen Bergen der Ötztaler Alpen und der Ortlergruppe.
Durch penibel angelegte Obstplantagen radeln Sie in traumhafter Kulisse hinunter bis Kastellbell. Am beeindruckendsten ist dies während der Apfelblüte.
Von hier aus folgt der Radweg der Trassenführung der neuen "Vinschgaubahn".
Der neue Radweg folgt jetzt der Etsch bis kurz vor Algund und führt dort auf einer neu erbauten, verkehrsfreien Trasse in sieben Kehren hinunter bis in die Stadtmitte von Algund.
Die wunderschöne Stadt Meran steht nun vor der Türe. Allerdings müssen Sie einige Kilometer längs des Flusses "Passer" ins Zentrum radeln.
Über den Ort Lana, Nals und Andrian führt der Radweg nun am rechten Rand des Etschtales weiter bis Bozen, das etwas zurück am Fluss Eisack liegt. Der Großteil der Radetappe folgt der Streckenführung des "Etschtalradweges".

Neuerdings sind am Radweg Schilder der "Ciclopista del Sole", die in diesem Bereich streckengleich mit dem Etschtalradweg und der Via Claudia Augusta verläuft.
Der Radweg ist Teil des Projektes: Radroute Eurovelo 7. Durch Europäische Mittel ist der Radweg nun entlang der Etsch bis Verona sehr gut ausgebaut.

Ausgangspunkt: Glurns oder Mals
Ziel: Bozen
Streckenlänge: etwa 74,0 km
Höhenmeter: 281 m


Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

Vom Reschen nach Bozen
Tipp: Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: 281 m bergauf, 955 m bergab

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

GPX laden Download

 


Orte am Weg - Entfernungstabelle

000,0 km Mals
002,0 km Glurns
005,0 km Schluderns
012,0 km Prad
020,5 km Laas
026,5 km Schlanders
035,0 km Latsch
039,0 km Kastelbell
043,0 km Tschars
048,5 km Naturns
052,0 km Plaus
056,0 km Partins
060,5 km Algund
064,0 km Meran
072,5 km Lana
083,5 km Nals
087,5 km Andrian
101,0 km Bozen

→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Mals


Entfernungen: → Glurns: 2 km, ← Mals: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 101 km

SEHENSWERT: Romanische Kirche

INFO: Mals ist Endstation der "Vinschgauer Eisenbahn", die von "Bozen" nach "Mals" führt. Viele Bozener und auch zahlreiche Touristen nutzen diese Möglichkeit, um die Bergauffahrt gemütlich mit der Bahn zu fahren, aber die Talfahrt mit dem Fahrrad zu genießen.
Aus diesem Grund ist am Wochenende die Etappe "Mals" bis "Bozen" stärker befahren.

"Mals" hat eine schöne und interessante romanische Kirchtürme. Am bekanntesten ist die "St. Benediktkirche" aus dem 8. Jahrhundert.
Sehenswert sind auch die karolingischen Fresken, die zu den ältesten im deutschen Sprachraum gehören.

ROUTE: Zur Weiterfahrt folgen Sie der Beschilderung "Glurns". Der Radweg führt auf einer wenig befahrenen Straße steil bergab nach

Glurns


Entfernungen: → Schlunderns: 3 km, ← Mals: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 99 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 2 km

SEHENSWERT: Historische Altstadt, Stadtmauer, Türme

INFO: "Glurns" ist laut Prospekt die kleinste Stadt Südtirols.
Noch wie im Mittelalter ist sie vollkommen ummauert und hat auch innen seinen mittelalterlichen Charakter bewahrt.

INFO: Mehrere stabile Stadttürme verbinden die begehbare Mauer. Die schönen Straßenzüge mit einzigartigen Häusern vereinigen sich alle am Stadtplatz.
Seine Wehrhaftigkeit erhielt "Glurns" bereits im 13. Jahrhundert. Die Stadt wurde als Bollwerk gegen die Fürstbischöfe von "Chur" befestigt und hat ihre Wehrhaftigkeit bis heute bewahrt.

INFO: Die Innenstadt hat ein wunderbares Flair und man sitzt gerne auf eine Bank und genießt das südliche Flair.

ROUTE: Der Radweg folgt nun direkt der "Etsch". Nach einem guten Kilometer können Sie nach "Schluderns" abzweigen.
Der beschilderte Radweg umgeht "Schluderns".

Schluderns


Entfernungen: → Prad: 7 km, ← Glurns: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 96 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 5 km

INFO: Sehenswert ist die "Churburg", die als eine der bedeutendsten und schönsten Renaissance-Residenzen gilt.

Prad


Entfernungen: → Laas: 8,5 km, ← Schluderns: 7 km
⊗ ⇐ Ziel: 89 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 12 km

INFO: Die Burgruine Lichtenberg, eine Feste der Grafen von Tirol gegen den Bischof von Chur, liegt oberhalb des Ortes am Berghang. Typisch ist der überhöhte Palas und das Rondell der Burganlage.

Laas


Entfernungen: → Schlanders: 6 km, ← Prad: 8,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 80,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 20,5 km

SEHENSWERT: Romanische Apsis 12. Jahrhundert

INFO: "Laas" zählt mit seinen Marmorbrüchen, die weit oberhalb des Ortes liegen, zu den bekanntesten Marmororten. "Weißes Gold" wird der rein weiße Marmor genannt.
Aus diesem Stein entstand im 12. Jahrhundert die Apsis der Kirche, die erst in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts wieder in den Originalzustand rückgebaut wurde.

Schlanders Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Latsch: 8,5 km, ← Laas: 6 km
⊗ ⇐ Ziel: 74,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 26,5 km

SEHENSWERT: Schlandersburg

INFO: Die ehemalige Schlandersburg wurde renoviert und dient heute als Bibliothek.
Der Renaissancebau stammt aus dem 16. Jahrhundert und gehört zu den bedeutensten des Vinschgaus.
Schlanders ist heute durch den höchten Kirchturm Tirols berühmt.

Latsch Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Kastelbell: 4 km, ← Schlanders: 8,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 66 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 35 km

SEHENSWERT: Burg Latsch, Kirchen

ROUTE: Bei der Einfahrt nach Latsch passieren Sie nach dem Einkaufscenter eine auffällige schlossähnliche Villa, die auch schon bessere Zeiten sah.

INFO: Im Ort selbst steht die uralte "Burg Latsch" die aus dem 13. Jahrhundert stammt. Sehenswert sind auch die Kirchen und das ehemalige Kloster, das einen prächtigen gotischen Altar beherbergt.

ROUTE: Die Weiterfahrt von "Latsch" aus folgt zunächst der Durchfahrtsstraße und zweigt am Ortsende auf die Parkbucht auf der rechten Straßenseite aus.
Von hier aus führt ein asphaltierter Wirtschaftsweg durch die Obstplantagen.

ROUTE: Erst fahren Sie mal rechts und mal links, dann geht es mit herrlicher Bergsicht zügig bergab. Die Berge rechts und links des Tales überragen zum Teil die 3000 Meter Grenze.

INFO: Bald sehen Sie auf der linken Etschseite die markante Burg "Schloss Kastellbell". Die Anlage stammt aus dem Jahre 1238.

INFO: In der Anlage finden Sie eine Dauerausstellung über die "Via Claudia" und deren Geschichte. Die Anlage ist zwischenzeitlich Staatseigentum und kann auch besichtigt werden.

Direkt am Radweg, also rechts der Etsch, beginnen nun die typischen Vinschgauer Häuser von Kastellbell.

Kastellbell Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Tschars: 4 km, ← Latsch: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 62 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 39 km

SEHENSWERT: Kirche im Ort

ROUTE: Steil bergab geht der Radweg an der Kirche vorbei hinunter zum Dorfplatz.

ROUTE: Nach einer weiteren Gefällstrecke erreichen Sie den kleinen Ort "Spinedo".
Hier zweigt der Radweg nach links ab und folgt dann der neuen Bahnstrecke der Vinschgauer Bahn.

Nun bleibt das Gefälle konstant und ist der Steigfähigkeit der Eisenbahn angepasst.

Auf der linken Seite, jenseits von Bahnlinie und "Etsch" liegt der Ort "Tschars" mit seiner auffälligen Kirche am Berghang.

Tschars


Entfernungen: → Naturns: 5,5 km, ← Kastelbell: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 58 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 43 km

ROUTE: Der Ort "Tschars" liegt etwas abseits des Radweges auf einem Hügel.

INFO: Weiter oben am Eingang ins "Schnalstal" liegt das "Schloss Juval".
Hier residiert seit 1983 Reinhold Messner.

ROUTE: Der Fahrradweg bleibt weiter neben der Bahnlinie.

Beim Ort "Staben" wird momentan gebaut. Bitte aufpassen, sonst radeln Sie auf der falschen Seite der Etsch weiter und kommen auf einen Weg, der abrupt endet.

Der Radweg bleibt eigentlich rechts der Etsch. Falls Sie durch die geänderte Verkehrsführung auf der linken Seite der Etsch fahren, hilft nur, der Bundesstraße bis "Tschirland" zu folgen und dort dem Radweg "Meran" zu folgen, dann erreichen Sie bei "Staben" den neuen Radweg längs der linken Seite der Etsch.

Naturns


Entfernungen: → Plaus: 3,5 km, ← Tschars: 5,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 52,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 48,5 km

SEHENSWERT: Schloss Dornsberg

ROUTE: Bald erreichen Sie "Naturns".
Hier fehlt allerdings die Beschilderung zum "Schloss Dornsberg", das am Fuße der Berge auf der rechten Etschseite liegt.
Dafür ist der neue Radweg längs der linken Seite der Etsch wirklich sehr gut ausgebaut. Er führt - ganz frisch asphaltiert - bis nach "Plaus".

ROUTE: Beschildert ist der Radweg mit "Etschtalradweg", das "Via Claudia" Schild findet man nur sehr selten.

Oberhalb von "Plaus" liegen die markanten Berge der "Texelgruppe".

Plaus


Entfernungen: → Partschins: 4 km, ← Naturns: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 49 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 52 km

SEHENSWERT: Staustufe und Wasserfall

INFO: "Plaus" liegt rechts der "Etsch", der Radweg bleibt aber links des Flusses und führt direkt dem Flussbett entlang auf das Stauwerk "Partschins" zu.

INFO: An der Staustufe wird das Wasser der Etsch geteilt. Ein Teil wird dem Kraftwerk zugeführt, der andere Teil stürzt später als beeindruckender Wasserfall ins Tal.

Partschins


Entfernungen: → Algund: 4,5 km, ← Plaus: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 45 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 56 km

SEHENSWERT: Staustufe und Wasserfall

INFO: In "Partschins" wird die "Etsch" angestaut. Hinter dem Stauwerk stürzt ein großer Teil des Wassers in einem 100 m hohen Wasserfall steil ins Tal hinab.
Der "Partschinser Wasserfall" gehört zu den schönsten Fällen Südtirols.

ROUTE: Der Radweg führt nun einer neu erbauten Trasse, die an die bestehende Straße am steilen Talrand aufwändig überhängend angebaut wurde.

ROUTE: Danach geht es in sieben Kehren steil hinunter nach Algund.
Von hier aus bietet sich eine gigantische Sicht über das ganze Tal.

INFO: Der Radweg ist perfekt ausgebaut und hat sogar liebevoll angelegte Aussichtsterrassen. Damit ist die frühere gefährlich Straßenetappe vom Tisch. Die Steigung geht eigentlich - etwa 7%, nur fast oben vor einem Parkplatz hat es kurz 14%. Nach rechts sieht man durch die Bäume auf die Kaskaden des Wasserfalls.

INFO: Besonders beeindruckend ist die Sicht nach links auf die "Burg Tirol", dem Stammsitz der Tiroler Grafen, die dem Land Ihren Namen gaben.

ROUTE: Auf der Straße erreichen Sie einen Kreisverkehr bei dem Sie die erste Straße nach rechts abbiegen.

Algund Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Meran: 3,5 km, ← Partschins: 4,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 40,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 60,5 km

SEHENSWERT: Burg Vorst

INFO: "Algund" besitzt neben geschichtlichen Sehenswürdigkeiten, wie die alten Menhire, auch moderne Kulturdenkmäler. Die Pfarrkirche "St. Peter" gehört zu den schönsten und modernsten Kirchen der Gegend. Professor Gutweniger hat sie in den Jahren1966 bis 1961 mit großer Symbolik und modernem Äußeren geschaffen.

ROUTE: "Algund" erreichen Sie am oberen Ende des Ortes an einem Kreisverkehr. Hier geht es rechts ab und zumindest momentan gleich wieder rechts weiter an der Ruine "Burg Vorst" vorbei.
Bald erreichen Sie den Radweg längs der "Etsch". Hier überquert eine historische Holzbrücke den reißenden Fluss.

Der Fahrradweg folgt nun wieder der "Etsch", bis auf der linken Seite ein Steinpark aus Menhiren rund um einen See erscheint.
Gleich danach zweigt der Radweg nach links in eine Unterführung ein.

Nun geht es gut beschildert mit "Meran" in die Stadtmitte von Meran.

Meran Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Lana: 8,5 km, ← Algund: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 37 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 64 km

SEHENSWERT: Kirche St. Nikolaus, Laubengasse, Burg des Landesfürsten

INFO: "Meran" ist eine historische Stadt mit sehr viel modernem Umfeld. Historisch war "Meran" zuerst ein bedeutendes römisches Militärlager "Castrum Maiense".
Es war wegen seiner Lage an der Handelsstraße Via Claudia ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.
Auch die Tiroler Grafen erkannten im 12. Jahrhundert diese strategische Bedeutung und bauten hier ihre Hauptburg und später ihre Residenz.

INFO: Im 15. Jahrhundert überflügelte Bozen und das fernere Innsbruck die Stadt und sie wurde unwichtig.

Das 19. Jahrhundert brachte mit einem wahren "Kurboom" die Stadt wieder auf einen neuen Höhenpunkt.
Aus dieser Zeit stammen die zahlreichen Villen und die schönen Bürgerhäuser im Zentrum.

ANFAHRT: Von der Etsch her folgen Sie dem Radweg Stadtmitte und erreichen bald das Theater. Hier folgen Sie der Hauptstraße noch wenige Meter und zweigen dann in die Laubengasse ein.

INFO: Am besten folgen Sie dieser viel belebten historischen Gasse zu Fuß hinauf bis zur "Nikolauskirche", die auf einem kleinen Platz wie ein Kleinod steht. Die engen Gassen mit mehrstöckigen historischen Häuser geben der Stadtmitte ein einzigartiges Flair.
Drei ehemalige Stadttore sind noch bestens erhalten. Auf dem Rückweg können Sie noch die ehemalige landesfürstliche Burg besichtigen.

INFO: Normale Weiterfahrt:
Die Beschilderung versagt hier vollkommen! Niemand fühlte sich seither zuständig und der hehre Gedanke an den Radweg "Via Claudia" ist hier völlig vergessen.
Ein bekannter Radführer schlägt vor: Die Fahrt aus Meran heraus sollte eigentlich - so wie gekommen - zurück zur "Etsch" folgen. Dann geht es auf der Straße (allerdings unbeschildert) weiter nach "Marling".
Teils auf der Straße und Wirtschaftswegen geht es dann wieder wenig beschildert weiter nach "Lana".

Alternative: Die Stadt Meran hat sich entschlossen auf der linken "Etschseite" einen "Radweg nach Bozen" (auch so beschildert) zu bauen.

ROUTE: Er führt sehr schön angelegt zweispurig am Stadtrand hinaus über "Untermais" nach "Sinich".
Hier verliert sich dann aber der Neuausbau und der Radweg wird auf der Straße nach "Burgstall" weitergeführt.
Wir empfehlen hier auf dem Gehweg neben der neuen Straße über die "Etsch" nach "Lana" zu fahren. Dort treffen Sie dann am Kreisverkehr die "normale" Route des "Etschtalradweges" wieder.

Lana


Entfernungen: → Nals: 11 km, ← Meran: 8,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 28,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 72,5 km

SEHENSWERT: Kapuzinerkloster

INFO: In Lana radeln Sie hinauf zum zentralen Kreisverkehr und folgen zunächst der Beschilderung "Burgstall". Bei der zweiten Kreuzung zweigen Sie an der Linkskurve nach rechts ab.

INFO: Hier steht rechts ein Kapuzinerkloster. Dieser Straße folgen Sie nun unbeirrt in Richtung "Nieder Lana".
Falls Sie sich mehr richtig fühlen fragen Sie nach der "Weinbergstraße", die kennt jede

ROUTE: Sie bleiben aber auf dieser wenig befahrenen Landstraße und radeln durch leichte Bebauung weiter durch "Brandis" hindurch.

Der Radweg verlässt dann bebautes Gebiet und folgt nun auf 8 Kilometern regelmäßig bepflanzten Äpfel- und Birnenplantagen.
Es ist schon Wahnsinn, mit welchem Fleiß die hiesigen Bauern jedes fruchtbare Fleckchen des Talbodens zum Anbau von Obst kultivieren.

Falls Sie hier Entfernungsangaben finden, dann ignorieren Sie bitte die Zahlen. Der Ort stimmt immer, die Entfernung fast nie. Vielleicht sind es aber auch die vielen Möglichkeiten auf kleinen Wirtschaftswegen von Ort zu Ort zu kommen, die falsche Angaben entstehen lassen.

Nals Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Andrian: 4 km, ← Lana: 11 km
⊗ ⇐ Ziel: 17,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 83,5 km

SEHENSWERT: Der Weg nach Andrian nähert sich nach einem mit Rosen geschmückten Bildstöckchen dem Wald und führt nun im Schatten leicht bergauf an Weinbergen vorbei nach Andrian.

Andrian


Entfernungen: → Bozen: 13,5 km, ← Nals: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 13,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 87,5 km

SEHENSWERT: Älteste Kellerei Tirols

INFO: In Andrian befindet sich die älteste Kellerei Tirols. In der stattlichen, historischen Weinkellerei kann man sogar probieren!

ROUTE: Zur Weiterfahrt folgen Sie der Straße ins Tal in Richtung Autobahn. In einer herrlichen Bergabfahrt geht es nun hinunter ins Tal.
Kurz vor der Autobahn halten Sie sich nach rechts und folgen der Straße etwa einen Kilometer.
In einer angedeuteten leichten Rechtskurve zweigt nach links ein asphaltierter Weg in die Plantagen ab.
Falls Sie in versäumen, können Sie vor der Brücke nach Unterrain ebenfalls nach links abzweigen und erreichen wieder diesen Asphaltweg durch die Plantagen.

Leicht kurvig fahren Sie nun zwischen niedrig gewachsenen Äpfel- und Birnbäumen durch schön gepflegte Anlagen.

INFO: Burg Sigmundskron leitet Sie nun in die richtige Richtung und Sie fahren nun am Damm der Autobahn entlang weiter bis zum Rand des kleinen Ortes "Frangart".

ROUTE: Hier führt der Radweg auf eine Brücke und hier ist tatsächlich wieder ein Radweg nach "Bozen" beschildert.

Über eine Stahlbrücke überquert er die "Etsch" und folgt wirklich sehr romantisch dem linken Ufer der "Etsch".
Abrupt, aber gut beschildert zweigt nach links der Weg nach "Bozen" entlang des Flusses "Eisack" ab.

Gut vier Kilometer radeln Sie nun am mit Rosensträuchern geschmückten Radweg in Richtung "Bozen". Die Beschilderung ist wirklich sehr gut und die Über- und Unterquerung von kreuzenden Hauptstraßen ist elegant gelöst.

Bozen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Bozen: 0 km, ← Andrian: 13,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 101 km

SEHENSWERT: Historische Innenstadt, Dom Maria Himmelfahrt, Waltherplatz

INFO: Die Römer gründeten an den Hängen von "Eisack" und "Etsch" die Siedlung "Pons Drusi". Das Zentrum lag bei der heutigen Kathedrale.

INFO: Die "Franken" und "Bajuwaren" übernahmen die römische Siedlungsstätte und erbauten im Bereich der heutigen Laubengasse ein mittelalterliches Zentrum.
Unter den "Grafen von Tirol" entstand im 13. Jahrhundert eine ummauerte Stadt.
"Bozen" hat heute eine sehr schöne historische Innenstadt, in der sich verschiedene Baustile vereinen.

INFO: Falls Sie "Schaffhausen am Rhein" kennen, werden Sie Ähnlichkeiten bei den Bürgerhäusern entdecken.

INFO: Sehenswert ist auch der gotische Dom "Maria Himmelfahrt".
Der Bau wurde auf den Grundfesten einer frühschristlichen Basilika erstellt, die wahrscheinlich aus dem 6. Jahrhundert stammt.
Leider wurde die Kirche im 2. Weltkrieg stark beschädigt, so dass auch wertvolle Fresken zerstört wurden.

Anschlusstouren

Via Claudia Augusta Etappe 1: Von Donauwört bis Landsberg
Via Claudia Augusta Etappe: Von Landsberg bis Füssen
Via Claudia Augusta Etappe 2: Von Füssen bis Landeck
Via Claudia Augusta Etappe 3: Von Landeck bis Glurns
Via Claudia Augusta Etappe 4: Von Glurns nach Bozen
Via Claudia Augusta Etappe 5: Von Bozen nach Trient
Via Claudia Augusta Etappe 6: Von Trient nach Verona

Via Claudia Augusta Überblick aller Etappen

Etschtalradweg: Von Mals nach Bozen

Via Claudia Augusta Etappe:Von Mori zum Gardasee

Romantische Straße Etappe 4: Von Landsberg nach Füssen

Bodensee-Königssee-Radweg: Immenstadt bis Schwangau
Bodensee-Königssee-Radweg: Schwangau bis Bad Tölz

Überblick Innradweg
Überblick Bodensee-Königssee-Radweg

Weitere Radwege in den Alpen
Alle Radwege nach Liste

Übersicht "Alle Touren Deutschland"

 

 

Beschreibung Karte Hotel & Pension Orte am Weg Anschlusstouren Alle Veranstalter