Merklingen

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Stand: 16.03.2003

Sehenswürdigkeiten

Merklingen, wahrscheinlich alemannischer Herkunft, wurde erstmals 1075 als "Marchilingen" unter den Orten, in denen das Kloster Hirsau Güter besaß, erwähnt. Zuvor gehörte Merklingen den Grafen von Calw, von denen es, beim Aussterben der älteren Linie, um 1260 an die Grafen von Eberstein und Zweibrücken und 1276 als Lehen an den rheinischen Pfalzgrafen Ludwig gelangte.
1296 erwarb das Kloster Herrenalb Hof, Vogtrecht und Niedergerichtsbarkeit um 450 Pfd. Heller und war schließlich 1469 im Besitz des ganzen Ortes.1496 zwang Herzog Eberhard von Württemberg die Klosteruntertanen und unter anderem das Oberamt Merklingen, die württembergische Landesherrlichkeit anzuerkennen.

Baugeschichtlich besonders wertvoll ist die Gebäudegruppierung mit dem alten Klosterhof, der früher romanischen Remigius-Kirche, die nach einem Brand 1425 neu erbaut wurde, und das frühgotische dreistöckige Steinhaus.
Die Gebäudegruppe war früher doppelt ummauert und mit einem Wassergraben umgeben. Die Mauer wurde 1983 neu errichtet und der Graben wieder freigelegt.

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