Weserradweg Etappe 1

Weltkulturerbe Kloster Corvey1. Etappe: Von Hann. Münden bis Holzminden

Der Weserradweg startet in "Hann. Münden", das "Geburtsort" der Weser ist. Sie entsteht durch den Zusammenfluss der Flüsse "Fulda" und "Werra" am "Weserstein". "Hann. Münden" hat noch ein wunderschönes zusammenhängendes mittelalterliches Stadtbild. Über 700 Fachwerkhäuser bilden die Kernstadt, eines schöner restauriert als das andere.
Der Weser-Radweg folgt den engen Schleifen der "Weser" durch das "Weserbergland". Manchmal gibt es auch kurze steile Anstiege, aber im großen ganzen ist der Radweg sehr flach. Diese Etappe wird auf schönen asphaltierten Radwegen geführt. Die Beschilderung ist perfekt.
Sehr schöne historische Städte und bedeutende Klöster liegen am Flusslauf und können besichtigt werden.
Kurz vor dem Ziel liegt das Weltkulturerbe Benediktinerabtei Corvey. Da muss man einfach halten.
Die schöne Fachwerkstadt Holzminden als Etappenziel hat ebenfalls viele Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Ausgangspunkt: Hann. Münden
Etappenziel: Holzminden
Tourenlänge: 86,0 km
Höhenmeter: 321 m
Fahrzeit: 5 bis 6 Stunden
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: 321 m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

 

 


 

 

Hann. Münden Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Hemeln: 8 km, ← Hann. Münden: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 86 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Historische Altstadt, Kirchen, Rathaus, Welfenschloss, Weserstein

INFO: "Hannoverisch Münden" liegt am Zusammenfluss der Flüsse "Werra" und "Fulda". Aus diesem Zusammenfluss, am "Weserstein" entsteht der Fluss "Weser".

INFO: Der "Weser-Stein" mit dem eingemeißelten Gedicht markiert den Anfang der Weser:
Wo Werra sich und Fulda küssen
Sie ihre Namen büssen müssen,
Und hier entsteht durch diesen Kuss
Deutsch bis zum Meer der Weser Fluss.

"Münden" wurde zwischen 800 und 1183 gegründet, in Urkunden ist eine Verschenkung im Jahre 802 und eine Stadterhebung im Jahre 1183 erwähnt.
Die Stadt erblühte durch den Handel von Waren aus "Thüringen" in Richtung "Bremen". Sehenswert sind auch die Kirchen "St. Blasius" und "St. Aegidien", das "historische Rathaus".

INFO: Das "Welfenschloss" liegt an der Werra an der Westseite der Stadt. Es wurde Anfang des 16. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut und im Jahre 1560 nach einem Brand im heute sichtbaren Stil der Weserrenaissance neu aufgebaut.
Die in der Nähe liegende steinerne "Werrabrücke" stammt aus dem Jahre 1329, sie gehört zu den ältesten erhaltenen Steinbrücken "Niedersachsens".

INFO: Das Rathaus wurde 1603 in den Stil in der sogenannten Weserrenaissance umgebaut. Im Erdgeschoss war früher die Börse, oben ein Festsaal untergebracht. Beeindruckend ist auch die imposante Pforte.


INFO: Noch heute hat die Stadt einen fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Kern. Über 700 restaurierte Fachwerkhäuser sind zu bewundern. So etwas gibt es nicht oft!

 

ROUTE: Der Weserradweg überquert aus der Stadtmitte kommend die alte Werrabrücke und führt auf der rechten Seite des Flusses weiter. Vorsicht an der Kreuzung mit der B83.
Der Radweg überquert die Straße und führt eigentlich kerzengerade auf der linken Straßenseite weiter.

In Höhe des Ortes "Gimte" zweigen Sie nach links auf die "Berliner Straße" ab und folgen ihr auf dem Fußgängerweg durch den Ort (ist als Radweg ausgeschildert).

Fast schon am Ausgang des Ortes steht links eine schöne gotische Kirche. Der Ursprung dieser "Marien-Kirche" liegt im Jahre 1006, ein Teil von ihr ist also über 1000 Jahre alt.

ROUTE: Der Weserradweg verlässt Gimte und führt links der wenig befahrenen Straße auf einem separaten Radweg weiter. Er berührt die Weser an einer Kehre und führt dann längs der Straße bergauf.

Nach dem Hügelkamm geht es nun sehr schön bergab. Der Radweg überquert eine Landzunge, die eine Kehre der "Weser" abkürzt und folgt danach wieder direkt dem "Weserufer".
Die "Weser" fließt hier ruhig in ihrem natürlichen Bett.

ROUTE: Auf einem schönen Asphaltweg zwischen Weser und der wenig befahrenen Landstraße geht es nach Norden.

ROUTE: Nach einer Linkskehre des Tales sehen Sie auf der linken Seite der Weser den Ort "Vaake" und kurz danach "Veckerhagen".

Hemeln


Entfernungen: → Bursfelde: 7,5 km, ← Hann. Münden: 14,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 71,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 14,5 km

ROUTE: Auf der rechten Flussseite erreicht der Weserradweg den Ort "Hemeln".
Hier könnten Sie mit einer Fähren die Seite der "Weser" nach "Veckerhagen" wechseln.
Der Radweg zweigt zur "Weser" hin ab. An der Zufahrt zur Fähre fahren Sie aber nach rechts weiter und folgen dem ausgeschilderten Radweg auf der rechten Weserseite.

ROUTE: Sie radeln durch den langgestreckten Ort mit Fachwerkhäusern vorbei an der "Marienkirche" und verlassen Sie nun "Hemeln". Sie folgen dem Talweg zunächst entlang der "Weser", die kurz darauf eine Kehre nach rechts beschreibt.
Der Radweg folgt erst dem Flusslauf und zweigt dann nach rechts ab, um das Höhenniveau der höher liegenden Straße zu erreichen.
Das heißt, es geht kurz sehr steil bergauf (etwa 20 Höhenmeter).

Danach folgt der Weserradweg einem naturbelassenen Forstweg durch den Wald.

ROUTE: Am Ende des Waldes geht es wieder auf einen Asphaltweg längs der Straße. Sie passieren den kleinen Ort "Glashütte" und erreichen nach einer LInkskurve den Ort "Bursfelde".

Bursfelde


Entfernungen: → Oedelsheim: 6 km, ← Hemeln: 7,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 64 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 22 km

SEHENSWERT: Kloster Bursfelde

INFO: Schon am Ortseingang erreichen Sie eine weitläufige Steinmauer, die das Kloster umgibt.

ROUTE: Nach einer Linkskurve geht ein Weg zum Kloster ab.

INFO: Das Kloster Bursfelde wurde im Jahre 1093 als "Benediktinerabtei" von "Graf Heinrich dem Fetten von Northeim" gestiftet. Bis heute ist es weitgehend im originalen Stil erhalten, insbesondere ist die romanische "Klosterkirche St. Thomas und Nikolaus" sehenswert. Einfach schlicht und unversehrt romanisch.

INFO: Heute gehört das Kloster der Landeskirche Hannover. Seit 40 Jahren bietet sie im Kloster Bursfelde Raum für die Entdeckung und Einübung geistlichen Lebens in benediktinischer Tradition mit evangelischem Profil. Die Klosterkirche ist tagsüber zur Besichtigung offen.

ROUTE: Der Weserradweg geht zurück zur Straße, passiert die ehemalige Klostermühle und führt dann zunächst straßenbegleitend weiter.

Dann zweigt der Radweg direkt an die Weser ab und führt durch eine landschaftlich sehr schöne Etappe. Hier kommt ein richtiges "Wesergefühl" auf - herrlich.

ROUTE: Auf dem Radweg neben der "Weser" erreichen Sie "Oedelsheim".

Oedelsheim


Entfernungen: → Gieselwerder: 4,5 km, ← Bursfelde: 6 km
⊗ ⇐ Ziel: 58 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 28 km

SEHENSWERT: Fachwerkhäuser in Oedelsheim

ROUTE: Der Weserradweg durchquert die Ortsmitte von "Oedelsheim" mit den Fachwerkhäusern auf ruhigen Straßen, passiert die Fährstation und führt auf der "Weserstraße" am Campingplatz vorbei.

ROUTE: Außerhalb des Ortes führt der Radweg zwischen "Weser" und Landstraße weiter.
Das letzte Stück vor der Brücke nach "Gieselwerder" führt entlang einer Baumallee.

Gieselwerder


Entfernungen: → Bad Karlshafen: 15 km, ← Oedelsheiim: 4,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 53,3 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 32,5 km

ROUTE: Rathaus, schöne Fachwerkbauten

INFO: Gieselwerder liegt auf der linken Weserseite. Das Rathaus der Gemeinde sticht schon von weitem ins Auge. Es liegt direkt neben der Brücke.
Ursprünglich bestand hier eine "Wasserburg mit Bergfried", der in den Grundfesten aus dem 11. Jahrhundert stammt.
Im Ort gibt es sehr schöne Fachwerkbauten aus dem späten Mittelalter.

ROUTE: Der Weserradweg bleibt am rechten Ufer und führt direkt am Weserufer weiter.
Die "Weser" fließt auch hier gemächlich ohne großes Gefälle in ihrem natürlichen Bett.

Der Radweg führt nun am Fuße des Hügelkammes auf den Ort "Lippoldsberg" zu, der aber auf der rechten Seite der "Weser" liegt.
Auch hier gibt es eine Fähre, mit der Sie bequem und günstig das Ufer wechseln können.

INFO: In "Lippoldsberg" gibt es eine ehemalige "Klosterkirche", die aus dem 12. Jahrhundert stammt. Der Kirchenbezirk des ehemaligen Benediktinerinnen-Frauenkloster, ist hervorragend instandgesetzt. Das Innere der Klosterkirche ist noch original im romanischen Stil erhalten.

ROUTE: Zwischen "Lippoldsberg" und "Wahmbeck" beschreibt die Weser eine 180- Grad-Schleife. Sie radeln am Ort "Bodenfelde" entlang in Richtung "Wahmbeck".

ROUTE: Durch das Ortszentrum von "Wahmbeck" kommen Sie auf einen gut beschilderten, asphaltierten Radweg und verlassen Sie den Ort. Das Wesertal beschreibt wieder eine Rechtskehre.

Das Tal wird nun enger und die "Weser" fließt in einer Schleife um eine Kehre. Der Radweg führt zunächst flach entlang von Feldern weiter.
Vor einem Privatgrundstücke zweigt der Radweg nach rechts ab und führt ein kurzes Stück mit 25% Steigung bergauf. Da muss man zumindest mit Gepäck absteigen.
Offensichtlich überquert der Radweg in der Steigungsphase einen Bahntunnel, denn nach der höchsten Stelle geht es wieder bergab und Sie sind plötzlich rechts neben einer Bahnlinie.

ROUTE: Der Radweg folgt nun den Gleisen und erklimmt danach einen Hügel oberhalb des Stadtzentrums von Karlshafen.
Von dort hat man einen interessanten Blick auf das Kurzentrum und das Gradierwerk.


Bad Karlshafen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Herstelle: 2,5 km, ← Gieselwerder: 15 km
⊗ ⇐ Ziel: 38,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 47,5 km

SEHENSWERT: Ehemalige Hafenanlage, Barockes Rathaus und Häuser, Invalidenhaus

INFO: Am Stadteingang von "Bad Karlshafen" passieren Sie die "Wesertherme" der Kurstadt.
Weit interessanter ist die historische Mitte der Stadt.
Die Stadt wurde im 17. Jahrhundert vom "Landgraf Karl von Hessen" zur Ansiedlung französischer "Hugenotten" erbaut.
Diese mussten - weil sie protestantisch waren - aus Frankreich flüchten.
Der Kurfürst plante einen Kanal von Karlshafen nach Kassel zu bauen, um die Zölle in Münden zu umgehen. Der Plan war, einen Wasserweg mit Schleusen, entlang der Diemel zu bauen. Leider wurde der Kanal nie ganz fertig, aber beim Bau wurde die doppelte Schleusenkammer erfunden.
Entlang des früheren Hafens liegen das heutige barocke Rathaus und weitere herrschaftliche Gebäude, die ursprünglich als Pack- und Zollhäuser erbaut wurden.

INFO: Das Invalidenhaus wurde Anfang des 18. Jahrhunderts als Altersruhesitz für Offiziere und Soldaten erbaut. Im Gebäudekomplex integriert ist ein Kapelle. Sehenswert sind auch die geometrisch angelegten barocken Straßenzüge der Stadt.

ROUTE: Zur Weiterfahrt überqueren Sie die "Weser" auf der Brücke zum Kurzentrum und fahren auf dem Radweg längs der rechten Weserseite weiter. Dort erhebt sich ein steiler Prallhang.

 

Herstelle


Entfernungen: → Beverungen: 7 km, ← Bad Karlshafen: 2,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 36 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 50 km

SEHENSWERT: Schloss Herstelle

INFO: Oberhalb des Ortes liegt das "Schloss Herstelle", es wurde im 19. Jahrhundert erbaut und war Treffpunkt von Künstlern und Literaten. Unter anderem waren hier "Annette von Droste-Hülshoff" und die "Gebrüder Grimm" zu Gast.
Das Schloss ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.

INFO: Der Ort Herstelle selbst ist aber wesentlich älter. "Karl der Große" gründete den Ort im Jahre 797 während eines Winterquartiers an der "Weser".
Er baute auch in der Nähe des heutigen Schlosses eine Burg, von der aber nur noch eine Wand und ein bearbeiteter Felstisch erhalten sind.

ROUTE: Der Weserradweg bleibt nun im Tal auf der rechten Seite der Weser, es gibt aber auch eine Alternative links der Weser.
Wer "Herstelle" besichtigen will, kann mit der kleinen Fähre übersetzen.
Der Weserradweg führt noch einen guten Kilometer weiter, dann erklimmt er die Hochbrücke über die Weser.
Mit guter Sicht auf den Ort "Herstelle" überqueren Sie die Weser.
Der Radweg bleibt danach auf der linken Uferseite.

INFO: Auf der rechten Seite der Weser liegt das rückgebaute "Kernkraftwerk Würgassen", das bereits 1994 stillgelegt wurde.

ROUTE: Entlang des Weserufers und eines Campingplatzes erreichen Sie nun gut beschildert die Stadt "Beverungen".

Beverungen


Entfernungen: → Wehrden: 7 km, ← Herstelle: 7 km
⊗ ⇐ Ziel: 29 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 57 km

SEHENSWERT: Burg Beverungen, schöne Fachwerkhäuser, Cordt-Holstein-Haus

INFO: "Beverungen" wurde schon Mitte des 9. Jahrhunderts gegründet. Die "Bischöfe von Paderborn" nutzten den Ort als Hafen und befestigten "Beverungen". Zum Schutz bauten sie 1332 eine Burg. Sie wurde mehrfach zerstört, aber immer wieder aufgebaut.

INFO: Stadtrechte erhielt Beverungen im Jahre 1470.
Der Dreißigjährige Krieg brachte neben Verwüstungen auch die Pest.
Erst nach diesem Krieg entwickelte sich "Beverungen" wieder.

Der Handel mit den Glashütten, Getreide und Eisen brachte wieder Wohlstand.
Aus dieser Zeit sind sehr schöne Fachwerkhäuser erhalten.

ROUTE: Der "Weserradweg" führt nun direkt am Weserufer weiter und passiert einige Baggerseen.

INFO: Auf einem Sandstein-Hügel liegt der Ort "Blankenau", der mit seinem herrschaftlichen Gutshof sehr markant wirkt. Daneben liegen Reste einer Burgruine aus dem 7. Jahrhundert.

ROUTE: Entlang einer gewaltigen roten Sandstein-Steinmauer, auf der eine Bahnline verlief, geht es an der Weser weiter.
Nach einer historischen Eisenbahnbrücke, die das ganze Tal überspannt, ist es nicht mehr weit bis "Wehrden".

Wehrden Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Höxter: 8 km, ← Beverungen: 7 km
⊗ ⇐ Ziel: 22 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 64 km

SEHENSWERT: Schloss Wehrden

INFO: Der Ort hat wahrscheinlich keltischen Ursprung und bestand vermutlich schon vor seiner urkundlichen Erwähnung.
Der Ort besitzt ein Schloss, das 1699 von" Hermann Werner von Wolff-Metternich zur Gracht" auf den Resten eines älteren "Gräftenschlosses" erbaute.

INFO: Der Schlosspark erstreckt sich bis zur Weser und Sie können ihn vom Weserradweg aus einsehen.

ROUTE: Der "Weserradweg" führt direkt an der "Weser" weiter.

INFO: Auf der rechten Flussseite sehen Sie schon aus der Ferne das strahlend weiße "Schloss Fürstenberg".
Erbaut haben es die "Herzöge von Braunschweig" im prachtvollen Stil der "Weserrenaissance". Sehenswert ist dort das Museum der Porzellanmanufaktur.

ROUTE: Sie bleiben links der" Weser" und erreichen nach einer Linkskurve wieder eine riesige Eisenbahnbrücke und überqueren kurz danach den Fluss "Nethe".

Auf der linken Seite liegen einige ehemalige Baggerseen, die heute zum Naherholungszentrum umfunktioniert wurden.
Entlang des Bahndammes erreichen Sie die Stadt "Höxter".


Höxter Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Corvey: 2 km, ← Wehrden: 8 km
⊗ ⇐ Ziel: 14 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 72 km

ROUTE: Fachwerkhäuser, St. Kilianikirche, historisches Rathaus

INFO: Die "Stadt Höxter" hat ihre Wurzeln im Jahre 822, damals wurde die Siedlung dem "Kloster Corvey" zugesprochen.
Erst wurde die Siedlung zur Stadt erhoben und gehörte ab 1295 zur "Deutschen Hanse".
Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie stark zerstört.
Sehenswert sind die Fachwerkhäuser, teils im Stil der "Weserrenaissance".

INFO: Ebenso sehenswert ist das historische Rathaus, das aus dem 14. Jahrhundert stammt.

INFO: Sehr schön ist auch die "St. Kilianikirche" aus dem 12. Jahrhundert. Sie steht auf den Überresten einer wesentlich älteren Kirche, die aus dem Jahre 800 stammt. Sehenswert im Innern ist die Renaissance-Kanzel mit den vier Alabaster-Figuren der Tugenden: Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung.

ROUTE: Der Weserradweg folgt wieder der "Weser" und erreicht nach einem guten Kilometer die ehemalige "Reichsabtei Corvey", die als UNESCO Welterbe benannt ist.

Corvey


Entfernungen: → Holzminden: 12 km, ← Höxter: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 12 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 74 km

SEHENSWERT: Benediktinerabtei Corvey

INFO: Die "Benediktinerabtei Corvey" wurde von "Ludwig dem Frommen" - einem "Sohn Karls des Großen" - mit Mönchen aus dem französischen "Corbie" gegründet.
Die Schriftenschule der Abtei war schnell berühmt. Sie fertigte unter anderem Abschriften von römischen Gelehrten und "Gesetzbüchern Karls des Großen".
In kurzer Zeit war die Abtei ein kultureller und politischer Mittelpunkt.

INFO: Das Innere der romanischen Kirche wurde später barockisiert, aber der erste Stock des Turmes - der Kaisersaal - ist romanisch geblieben.
Der Wiederaufbau des Klosters Corvey nach den Zerstörungen des 30-jährigen Krieges erfolgte im Barockstil. In dieser Zeit entstand auch der großzügige Kreuzgang.

INFO: Im Jahre 1792 wurde das Kloster aufgegeben und zum Schloss umgebaut. Hier war der "Dichter August Heinrich Hoffmann von Fallersleben" als Bibliothekar tätig und brachte die Bibliothek auf 74.000 Bände.

INFO: Der Kaisersaal im neu erbauten Kloster diente als Empfangsraum für hochgestellte Persönlichkeiten. An der Decke finden sich Malereien biblischer Szenen.
An den Wänden sind Portraits der Stifter Karl der Große und Ludwig der Fromme zu finden.

ROUTE: Der Weserradweg verlässt "Corvey" und führt um das Anwesen der Klosteranlage herum.
Entlang eines alleenartigen Weges an der "Weser" geht es weiter.

INFO: Auf der rechten Weserseite liegt der Ort "Lüchtringen". Im Ort dominiert die große neugotische Kirche St. Johannes Baptist, die nach einem Brand der ursprünglichen Kirche erbaut wurde.

ROUTE: In zwei gegenläufigen 180°-Schleifen windet sich die Weser durch die flache Landschaft in S-Form.
Auf einem Hügel oberhalb der "Weser" liegt die historische "Tonenburg", eine Burganlage die schon im 14. Jahrhundert erbaut worden ist.
Sie wurde zwischenzeitlich zu einem Hotel mit Gasthaus umgebaut.

Der Weserradweg passiert das Freibad und erreicht dann die Weserbrücke nach "Holzminden".


Holzminden Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Holzminden: 0 km, ← Corvey: 12 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 86 km

SEHENSWERT: Fachwerkhäuser, Lutherkirche

INFO: Ein riesiges Lagerhaus signalisiert schon aus der Ferne die "Stadt Holzminden".
Ein "Teilort Holzmindens" wird schon im Jahre 832 in Zusammenhang mit "Kloster Corvey" erwähnt.
Die "Neustadt" wurde bei ihrer Gründung im Jahre 1200 von den Baumeistern des "Grafen Everstein" mit Lineal und Zirkel angelegt. Die Stadt war wehrhaft ummauert.
Die weithin sichtbare Kirche hieß ursprünglich "Marienkirche". Sie wurde 1577 zur zweischiffigen Hallenkirche umgebaut und nach der Reformation in "Lutherkirche" umbenannt.

INFO: Sehenswert sind die typischen Fachwerkhäuser, die oft reich verziert und mit Sprüchen versehen sind.
Ein "duftender" Stadtrundgang entlang der Duftstelen ist sehr interessant. Auf dem Weg passieren Sie die wunderschön erhaltenen Fachwerkhäuser der Stadt.

INFO: Früher stand an der Weser eine Burg, die aber zerstört wurde. Als man die kläglichen Reste abriss, wurde als Erinnerung ein markanter Turm mit Jugendherberge aufgebaut.
Heute ist dort ein Hotel untergebracht.

Anschlusstouren

Übersicht Weserradweg

Weserradweg Etappe 1 (Hann. Münden bis Holzminden)

Weserradweg Etappe 2 (Holzminden bis Bad Oeynhausen)

Weserradweg Etappe 3 (Bad Oeynhausen bis Hoya)

Weserradweg Etappe 4 (Hoya bis Bremen)

Weserradweg Etappe 5 (Bremen bis Bremerhaven)

Weserradweg Etappe 6 (Bremerhaven bis Cuxhaven)


Übersicht: Entlang dem Quellfluss Fulda - Fuldaradweg

Übersicht: Entlang dem Quellfluss Werra - Werraradweg

Übersicht "Elberadweg"

Übersicht "Ostseeküstenradweg"

Übersicht "Alle Touren Deutschland"

 

 

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