Weserradweg Etappe 5

Typische Bauernhäuser5. Etappe: Von Bremen nach Bremerhaven

Von "Bremen" aus durchqueren Sie auf dem wunderschön ausgebauten Weser-Radweg Industriegebiete mit Fischhallen und erreichen dann den Hochwasserdamm westlich der "Unterweser".
Der "Weserradweg" führt in Richtung Norden teils auf dem Damm, und teils hinter dem Damm weiter.
Schöne Backsteinhäuser, oft mit typischer Reetbedachung liegen am Radweg.
Hinter der Stadt "Brake" überqueren Sie die Weser nach Osten und radeln auf der rechten Seite in Richtung "Bremerhaven".
Kilometerweit radeln Sie entlang fischverarbeitender Industrie bis zur Stadtmitte von "Bremerhaven".
Diese Etappe enthält fast keine Steigungen. Vielleicht aber Gegenwind?

Tourenlänge: 89,0 km
Höhenmeter: 112 m
Fahrzeit: 6 bis 7 Stunden
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet


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Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

Copyright: www.fahrrad-tour.de Weserradweg5. Etappe:Bremen bis Bremerhaven Bremen Elsfleth Lemwerder Ganspe Brake Dedesdorf Bremerhaven Weser Weser

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: 112 m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

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Orte am Weg - Entfernungstabelle

000,0 km Bremen
024,0 km Lemwerder
029,0 km Ganspe
041,0 km Elsfleth
045,5 km Oberhammelwarden
052,5 km Brake
058,0 km Fähre
069,0 km Dedesdorf
091,0 km Bremerhaven

→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Bremen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Lemwerder: 24 km, ← Bremen: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 91km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Bremer Dom, historisches Rathaus, historische Innenstadt

INFO: Die "Bremer" waren schon früh ein wehrhaftes Volk. So erschlugen sie bereits 787 zwei christliche Priester. Doch konnten sie damit die Christianisierung nicht aufhalten.
Bereits 789 soll der erste hölzerne Dom entstanden sein. Im Jahre 805 wurde das "Bistum Bremen" dem "Erzbistum Köln" unterstellt.
Nachdem der hölzerne Dom etwa 850 von "Wikingern" zerstört wurde, baute man ihn aus Steinen neu auf und befestigte die "Domburg".

INFO: Durch Handel wuchs "Bremen" schnell und man entwässerte das umliegende Gebiet. Aber es war immer noch erzbischöflich regiert.
"Friedrich Barbarossa" erklärte 1186 die Stadt zur freien Reichsstadt und damit war sie nicht mehr der Kirche, sondern dem Kaiser untertan.

INFO: "Bremen" war zwar oft, aber zeitweise auch nicht, im "Städtebund der Hanse". Oft standen Eigeninteressen über denen des Städtebundes und so kam es zum Ausschluss. "Bremen" nutzte stets seinen Vorteil.
Im dreißigjährigen Krieg verhielt sich Bremen neutral und kam mit einem blauen Auge davon.
Am schlimmsten wurde es während des zweiten Weltkrieges gebeutelt, dabei wurden 62% der Gebäude zerstört, aber das Rathaus hat alle Kriege und Auseinandersetzungen schadlos überstanden.

INFO: Der St.-Petri-Dom in Bremen wurde aus Sandstein und Backstein im romanischen Stil erbaut. Er ersetzte warscheinlich einen älteren Bau aus Holz.

INFO: Das Kirchenschiff war ursprünglich im romaischen Stil erbaut. Zahlreiche Umbauten in den Jahrhunderten geben dem Kirchenschiff heute ein gotisches Erscheinungsbild.

INFO: Zahlreiche historische Schiffe liegen in Bremen vor Anker. Manche sind zum Gastronomieschiff umbebaut, viele fahren auch noch bei besonderen Anlässen..

INFO: Heute ist "Bremen" eine äußerst sehenswerte Stadt mit viel historischer Substanz.

ROUTE: Zur Weiterfahrt radeln Sie vom Rathaus die "Obernstraße" in Richtung Norden. Sie nennt sich dann in "Hutfilterstraße" um.
Jetzt erreichen Sie die "Bürgermeister Smit Straße", überqueren sie und radeln auf der Straße "Am Brill" weiter, auch weiter wenn die Straße nun "Faulenstraße heißt. An der nächsten Kreuzung folgen Sie der "Doventorstraße" nach rechts bis zur Kreuzung mit der "Eduard Schopf Allee" bei den Wallanlagen.
Rechts der Straße fahren Sie weiter und unterqueren die Brücke der B6 (Utmremer Straße - Stephanibrücke).
Nach der Brücke überqueren Sie die Straße und folgen der Beschilderung "Stephanibrücke". Auf dieser Brücke überqueren Sie die Weser.

Der Weserradweg führt entlang der B6 auf der anderen Seite weiter bis zur Kreuzung am "Hohentorsplatz". Dort folgen Sie nach rechts der "Woltmershauser Straße" durch den Bremer Vorort "Woltmershausen".
An der Kreuzung mit der "Stromer Straße" zweigen Sie nach links ab und folgen der Straße über den neuen Schutzdeich bis zur "Senator Apelt Straße".
Hier zweigen Sie nach rechts ab und folgen dem Radweg längs dieser Straße durch ein Industriegebiet mit Speditionen.
An der einzigen Kreuzung knickt die "Senator Apelt Straße" nach rechts ab und führt auf einem Damm in Richtung "Weser".
Nach etwa 2 km zweigt der Radweg nach rechts ab.

Nach den vielen Speditionsgebäuden erreichen Sie bei "Seehausen" die "Weser". Ein sehr schön asphaltierter Radweg verläuft direkt auf dem Hochwasserdamm.

ROUTE: Die "Weser" ist hier wesentlich breiter als noch vor "Bremen". Hier können Hochseeschiffe fahren und sie beliefern die vielen Handelshäuser in Bremen.

Der "Weserradweg" passiert die Orte "Seehausen" und dann das romantische "Hasenbüren", die jeweils direkt am Damm liegen.

INFO: Der Ort "Hasenbüren" hat viele traditionelle Backsteinhäuser, es wurde im 12. Jahrhundert von den "Grafen von Hoya" gegründet.

ROUTE: Der Weserradweg passiert nun ein Wäldchen und zweigt dann landeinwärts ab. Sie überqueren die "Ochtum", die hier in die Weser mündet.
Die Mündung ist als Sperrwerk ausgebaut, damit kein Hochwasser ins Land zurückfließen kann.

ROUTE: Der Radweg überquert einen See, die "Alte Ochtum", auf der "Hafenstraße" und führt dann nach rechts auf der "Delmenhorster Straße" weiter.
Sie erreichen den Ort "Altenesch" und zweigen dort nach links auf die "Nobisstraße" ab.

Der Radweg umgeht einen See. Links liegt ein hoher Damm, hinter dem ein Werks-Flughafen liegt.

ROUTE: Neben der "Deichhausener Straße" fahren Sie nun weiter und erreichen den Ortsteil "Deichhausen". Die "Techlenburger Straße" führt nun weiter (Kreisstraße K217).

In "Lemwerder" erreichen Sie die Landstraße L885, die als "Stedinger Straße" bezeichnet ist.

Lemwerder


Entfernungen: → Ganspe: 5 km, ← Bremen: 24 km
⊗ ⇐ Ziel: 67km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 24 km

INFO: Der Ort "Lemwerder" wurde schon im 11. Jahrhundert gegründet.

Die geographische Lage war nicht ungefährlich, es musste 11 verheerende Sturmfluten überstehen. Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert rekrutierte man von "Lemwerder" die meisten Eismeermannschaften für Robben- und Walfang.
Im letzten Jahrhundert wurde der Ort industriell geprägt. Heute ist es ein moderner Wohn- und Arbeitsort.

ROUTE: Sie fahren auf dem Hochwasserdam in Richtung der "Fähre Vegesack-Lemwerder" und zweigen auf dem Scheitel des Dammes nach links auf die "Industriestraße" ab.

Dann radeln Sie am Damm entlang und zweigen nach zwei Kilometern nach rechts auf die "Ritzenbütteler Straße" ab.
Hier fahren Sie auf einer kleinen Straße entlang von alten, binsengedeckten Häusern. An den Hängen der Deiche weiden meist Schafe.

ROUTE: Auf der "Deichstraße" erreichen Sie den kleinen Ort "Bartenfleth".
Fast nahtlos sind Sie gleich darauf in "Berne" und überqueren dort den "Motzener Kanal". Er ist Teil eines Entwässerungswerkes der umliegenden Gegend.

Auf der anderen Seite liegt der Ort "Ganspe".

Ganspe


Entfernungen: → Elsfleth: 0 km, ← Lemwerder: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 62 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 29 km

INFO: Der Ort "Ganspe" besteht zum größten Teil aus Marschland. Aber an der Straße stehen sehr schöne Häuser, in denen auch Menschen wohnen, die in den nahen Industriegebieten jenseits der Weser arbeiten.

ROUTE: Die Straße passiert danach "Wartfleth" und führt genauso romantisch weiter.

INFO: In "Ranzenbüttel" stehen wieder viele traditionelle Häuser mit Dächern aus Reet. Einige werden aktuell wieder restauriert.
Offensichtlich gibt es hier noch Handwerker, die diese traditionelle Technik beherrschen.

ROUTE: Der Weserradweg bleibt weiter am Damm und erreicht "Karins Melkhus", einen kleinen Bauernladen, in dem es alles gibt, was aus Milch hergestellt werden kann.

Der Weserradweg zweigt gleich darauf nach links ab und führt auf einem Wiesenweg weiter.
Etwas bergauf erreichen Sie eine Zufahrt zur Eisenbahnbrücke über die "Hunte".

ROUTE: Sie folgen zunächst dem Radweg längs der Eisenbahnlinie.

Auf der Brücke verläuft nur ein schmaler Steg mit Metallgittern für Radfahrer. Dazu schieben Sie am besten Ihr Fahrrad.
Die Brücke ist als Drehbrücke ausgeführt und kann bei Bedarf auf die Seite geschwenkt werden.

ROUTE: Der Weserradweg führt links der Gleise weiter, überquert dann aber die Bahn und erreicht auf der rechten Gleisseite Bahnhof und Hafen der Stadt "Elsfleth".

Elsfleth


Entfernungen: → Oberhammelwarden: 4,5 km, ← Ganspe: 12 km
⊗ ⇐ Ziel: 50 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 41 km

INFO: "Elsfleth" gehört zu den ältesten Orten der "Unterweser". Im Jahre 860 soll hier schon eine Kirche gestanden haben. Die Stadt selbst ist urkundlich erst 1220 nachweisbar.
"Elsfleth" gehörte zu den größten deutschen Reedereiplätzen.

In "Elsfleth" mündet die "Hunte" in die "Weser". In den Siebzigerjahren wurde hier das "Huntesperrwerk" erbaut, das bei Hochwasser das Landesinnere vor Überflutungen schützt.

INFO: Am neuen Hafen von Elsfleth liegt das "Segelschulschiff Großherzogin Elisabeth".
Das Schiff wurde 1907 erbaut. Nach langer, oft tragischer Geschichte, wird es nun vom hiesigen Segelschulverein betrieben.

ROUTE: Der Weserradweg verlässt den Hafen und führt auf dem Hochwasserdamm weiter an schönen Häusern vorbei.

ROUTE: Der Weserradweg führt am Damm weiter. Wieder faszinieren die weißen "Plüschrasenmäher", die vollkommen biologisch das Gras an den Dämmen abgrasen.

Sie erreichen den Ort "Oberhammelwarden".

Oberhammelwarden


Entfernungen: → Brake: 7 km, ← Elsfleth: 4,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 45,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 45,5 km

SEHENSWERT: Strandbad

Info: In "Oberhammelwarden" gibt es ein Strandbad direkt an der Weser. Hier kann man die vielen Schiffe sehen, die täglich auf der Weser verkehren.

ROUTE: Von hier aus verläuft der Radweg wieder auf der nahezu unbefahrenen Kreisstraße K213.
Auf der "Stedinger Landstraße" erreichen Sie das "Käseburger Sieltief".

INFO: Das "Käseburger Sieltief" ist ein sehr tief liegendes Land hinter dem Damm. Es wird mit Entwässerungsgräben auf einem festen Feuchtigkeitsstand gehalten. Das überflüssige Wasser wird in die Weser gepumpt.

ROUTE: Der Weserradweg bleibt auf dem Hochwasserdamm und Sie erreichen die Stadt Brake.

Brake


Entfernungen: → Golzwarden: 3,5 km, ← Oberhammelwarden: 7 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Backsteinbau Telegraphenstation

INFO: "Brake" stammt etwa aus dem Jahre 1000. Das Gebiet um "Brake" war damals noch nicht eingedeicht und bestand in Richtung Norden aus zahlreichen Inseln.
Die Eindeichung begann im 16. Jahrhundert.

INFO: Die Telegraphenstation war in diesem Backsteinbau untergebracht.
Sie kommunizierte ab dem Jahre 1846 über optische Signale mit Bremerhaven und Bremen.
Die Telegraphenstrecke meldete ankommende Schiffe von Bremerhaven nach Bremen.
Heute ist in diesem Gebäude das Schifffahrtsmuseum untergebracht.

INFO: In "Brake" gibt es sehr gute Gastronomie. Eine Möglichkeit einzukehren?

ROUTE: Sie überqueren gut beschildert die Hafenzufahrt auf einem Metallsteg, der nur begangen werden kann, wenn keine Schiffe durch die Schleuse fahren.

Danach folgt der Weserradweg erst der "Prommystraße", dann der "Weserstraße".
Nach etwa 1,5 Kilometern zweigen Sie nach links auf die "Bogenstraße" und nach 100 Metern nach rechts auf die "Golzwalder Straße" ab.
Am Ortsende erreichen Sie die "Sinaburger Straße", auf der Sie den Ort "Golzwarden" erreichen.

Golzwarden


Entfernungen: → Fähre: 2 km, ← Brake: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 35 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 56 km

SEHENSWERT: St. Bartholomäuskirche

INFO: Erste Siedlungsreste fand man aus dem 2. vorchristlichen Jahrhundert.
Danach ist "Golzwarden" urkundlich 1139 bei der Stiftung eines Kirchspiels erwähnt.
Auf dem Dorfhügel wurde die "St. Bartholomäuskirche" im spätromanischen Stil erbaut.

ROUTE: An der großen Kreuzung im Ort zweigen Sie nach rechts auf die "Raiffeisenstraße" ab und folgen der L889 in Richtung der Weserfähre "Brake-Sandstedt".

Alternativen: Hier können Sie wählen, ob Sie links der "Weser" über "Nordenham" nach Norden fahren wollen und dann mit der Fähre nach "Bremerhaven" oder die hier beschriebene Variante: erst mit der Fähre auf die rechte Seite und dann ohne Ortsberührung bis nach "Bremerhaven" fahren

Der Radweg erreicht die Fähre "Brake-Sandstedt".

Fähre


Entfernungen: → Dedesdorf: 10,5 km, ← Golzwarden: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 33 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 58 km

SEHENSWERT: Fähre "Brake-Sandstedt"

INFO: Die Fähre verkehrt alle 20 Minuten und kostet einfach pro Person mit Fahrrad 2,20 Euro.

Auf der rechten Seite der "Weser" überqueren Sie den Hochwasserdamm und fahren dann nach links auf den gut beschilderten Asphaltradweg.

ROUTE: Der Weserradweg führt hinter dem Hochwasserdamm nach Norden. Rechts neben dem Radweg erstreckt sich eine weite Marschlandschaft.

Nach einem guten Kilometer passieren Sie den Ort "Rechtenfleth". Der Ort wurde schon im Jahre 860 von Bischof Ansgar erwähnt.

Die Landschaft rechts vom Deich wird ständig entwässert. Sielgräben führen das Wasser ab, das dann in die Weser gepumpt wird.

ROUTE: Der Radweg bleibt nach wie vor am Damm und hat eine hervorragende Oberflächenqualität.
Landeinwärts liegt der Ort "Neuenlande".

Jetzt kommt das Schöpfwerk "Lunesiel" in Sicht.
Hier mündet die "Lune" in die Weser.
Die "Lune" wurde umgeleitet, früher mündete sie kurz unterhalb von "Bremerhaven".

ROUTE: Der Weserradweg erreicht nun am Damm den Ort "Dedesdorf", der durch seine markante Kirche auffällt.

Dedesdorf


Entfernungen: → Bremerhaven: 22,5 km, ← Fähre: 10,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 22,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 68,5 km

SEHENSWERT: St. Laurentius-Kirche

INFO: Die "St. Laurentius-Kirche" stammt in ihren Anfängen aus dem 13. Jahrhundert.
Im Innern steht eine werkgetreu erhaltene "Arp Schnitgers Orgel" aus den Jahren 1697/98. Im Friedhof um die Kirche stehen 40 Stelen.
In einem umgebauten alten Haus vor der Kirche ist ein Kaffee untergebracht.

INFO: Der Damm, an den sich der Radweg lehnt, zieht sich nun etwas ins Landesinnere zurück. Jenseits des Dammes liegen alter Weser- und Lunearme.

ROUTE: Sie passieren jetzt Orte mit so klangvollen Namen wie "Overwarfersiel" und "Ueterlandersiel".

INFO: Sie sehen viele traditionelle Häuser und Höfe. Was bei den Gebäuden nicht mehr in der ursprünglichen Nutzung verwendet wird, ist meist perfekt für Wohnzwecke restauriert und hier wohnen dann betuchte "Städter". Aber sie schützen so den Fortbestand der Gebäude.

ROUTE: Von "Overwarfersiel" aus erreichen Sie die Landstraße L121, die nach "Overwarfe" führt.
Die Landstraße führt geradeaus weiter und durchquert "Ueterlande".

ROUTE: Bald erreichen Sie "lanhausen" und zweigen im Ort nach links auf die "Deichsheimer Straße" ab.
Nach eineinhalb Kilometern erreichen Sie eine Brücke über die "Alte Lune".
Die Straße führt an der "Alten Luneschleuse" vorbei.

Hier beginnen wieder große Koppeln und im Hintergrund sieht man schon das Industriegebiet von "Bremerhaven".

ROUTE: Unweit von hier erreichen Sie das Industriegebiet. Sie zweigen auf die Straße "Am Lunedeich" ein und folgen ihr auf dem Radweg rechts der Straße.

Vorbei an Speditionen, Fischkonfektionierern und Tiefkühlfirmen radeln Sie weiter, bis die Straße "Am Lunedeich" nach halb rechts abzweigt und "Am Fischbahnhof" heißt.
So erreichen Sie die "Hoebelstraße", der Sie nach rechts folgen. Nach 300 Metern zweigen Sie nach links ab und folgen der Straße "Am Schaufenster" und am "Kohlenkai" vorbei.
Über die "Nansenstraße" erreichen Sie den Radweg in die Innenstadt.

Der Weserradweg führt durch Grünanlagen und anschließend entlang der "Ulmenstraße" und danach entlang der "Elbestraße".
Danach geht es nach rechts ab auf der "Ludwigstraße", auf der Sie die "Geeste" überqueren. Über der "Fährstraße" kommen Sie auf die "Bürgermeister Smidt Straße" und sind dann mitten im Zentrum von "Bremerhaven".

 

 

Bremerhaven Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Bremerhaven: 0 km, ← Dedesdorf: 22,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 91 km

SEHENSWERT: Große Kirche, Jugendstilhäuser, Auswandererhaus, Zoo

ROUTE: "Bremerhaven" ist eine Gründung der "Stadt Bremen". Im Jahre 1827 erwarb die "Stadt Bremen" dieses Gebiet, um einen Überseehafen zu gründen.

INFO: Im großen Plan für Bremerhaven war ursprünglich keine Kirche vorgesehen. Bürgermeister Smit ermöglichte schließlich den Bau dieser sehr hohen Backsteinkirche. Nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg wurde sie wieder aufgebaut.
In der Stadt gibt es auch noch einige Jungendstilbauten,

INFO: Sehenswert sind heute die "Havenwelten" mit "Auswandererhaus" und Hotel, das "Mediterraneo", der "Zoo" der direkt am Hafenkai liegt. Nördlich vom "Bremerhaven" liegen die Überseehäfen und die zahlreichen Containerhäfen.

INFO: Das Hotel ist das höchste der Stadt und bietet von der Plattform auf dem Hotel eine traumhafte Aussicht über die Stadt und die "Wesermündung".

INFO: Ein einzigartiges Museum befindet sich im "Klimahaus". Entlang des 8ten Breitengrades erlebt der Besucher die Klimazonen rund um die Erde. Von trockener Kälte, über feuchte Schwüle bis zur brennenden Hitze erlebt der Besucher, wie Menschen in diesen Temperaturen leben.

INFO: In "Bremerhaven" mündet die "Weser" in die "Nordsee". Von hier aus sieht man in das weite Meer.

Anschlusstouren

Übersicht Weserradweg

Weserradweg Etappe 1 (Hann. Münden bis Holzminden)

Weserradweg Etappe 2 (Holzminden bis Bad Oeynhausen)

Weserradweg Etappe 3 (Bad Oeynhausen bis Hoya)

Weserradweg Etappe 4 (Hoya bis Bremen)

Weserradweg Etappe 5 (Bremen bis Bremerhaven)

Weserradweg Etappe 6 (Bremerhaven bis Cuxhaven)


Übersicht: Entlang dem Quellfluss Fulda - Fuldaradweg

Übersicht: Entlang dem Quellfluss Werra - Werraradweg

Übersicht "Elberadweg"

Übersicht "Ostseeküstenradweg"

Übersicht "Alle Touren Deutschland"

 

 

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