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Wörnitz-Radweg von der Frankenhöhe zur Donau

Saar-Radweg

Von Schillingsfürst entlang der Wörnitz bis Donauwörth

[ Übernachten | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte |
Anschlusskarten ]

Stand: 30.10.2017

 

 

Kurzbeschreibung Wörnitz-Radweg:


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Der Wörnitzradweg startet auf der Frankenhöhe in Schillingsfürst.
Die Wörnitz entspringt am Stadtrand in einer Quelle. Sie fließt anschließend sehr langsam in Schleifen durch das breite Tal. Zahlreiche Nebenflüsse speisen sie auf dem Weg zur Donau.
Schillingsfürst ist die Residenzstadt der Fürsten zu Hohenlohe-Schillingsfürst. Das Barockschloss steht erhaben in Aussichtslage über der Stadt.
Die kleine Wörnitz fließt zuerst zum namensgebenden Ort Wörnitz, der sehr schöne Fachwerkhäuser hat. Ein Abstecher nach Feuchtwangen ist sehr zu empfehlen, dort erwartet Sie eine schöne historische Altstadt.
Der Wörnitzradweg führt sehr idyllisch mit wenig Steigungen, aber mit viel Landschaftserlebnis, auf Dinkelsbühl zu.
Dinkelsbühl gehört zu den schönsten Städten Deutschlands und kann durch das vollständig erhaltene mittelalterliche Stadtbild punkten.
Der Radweg führt weiter durch die idyllische Tallandschaft mit den vielen Störchen. Vorbei an Wilburgstetten führt der Radweg an Aufkirchen vorbei nach Wassertrüdingen.
Immer an der Wörnitz entlang erreichen Sie die Fürstenresidenz Oettingen, ebenfalls mit sehr schöner Altstadt und sind damit schon im Nördlinger Ries. Der Radweg erreicht schließlich die Stadt Harburg mit seiner ehemaligen Reichsburg und führt dann gemächlich entlang der Wörnitz nach Donauwörth.

Ausgangspunkt: Schillingsfürst
Etappenziel: Donauwörth
Tourenlänge: 132,5 km, mit Abstecher Feuchtwangen und zurück
Höhenmeter: etwa 550 m
Fahrzeit: etwa 7 -8 Stunden, eventuell auf 2 - 3 Tage aufteilen
Eignung: Tourenradler, E-Bike geeignet

TagebuchTagebuch: Von Schillingsfürst nach Feuchtwangen
TagebuchTagebuch: Von Dinkelsbühl bis Donauwörth



Übernachtung www.fahrrad-tour.de Übernachtungsmöglichkeiten auf den Touren

Bücher und Karten Karten: Romantisches Franken: Radwanderkarte 1:100.000
Bücher und Karten Karten: Bikeline Radwanderkarte
Bücher und Karten Karten: Radausflüge in Franken
Bücher und Karten Karten: Karte Schwäbischen Albvereins Crailsheim 1:50.000
Bücher und Karten Karten: Naturpark Frankenhöhe 1:50.000
Bücher und Karten Karten: Karte Nördlingen, Dinkelsbühl 1:50.000

Bücher und Karten Karten: UK 50-17 Naturpark Frankenhöhe
Bücher und Karten Karten: UK 50-22 Fränkisches Seenland
Bücher und Karten Karten: UK 50-23 Naturpark Altmühltal West




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Alle Veranstalter

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Fahrräder & Zubehör
Navigation, GPS
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Bücher und Karten
Karten 1:50.000
Bücher und Karten F 519 Crailsheim ISBN 3890216129
Bücher und Karten

F 522 Aalen ISBN 3890216153

Bücher und Karten

Naturpark Frankenhöhe 1:50.000

Bücher und Karten

Karte Nördlingen, Dinkelsbühl 1:50.000




 

Karte:


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Karte


 

Orte am Weg - Entfernungsliste:


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000,0 km Schillingsfürst
005,5 km Wörnitz
007,5 km Ulrichshausen
018,0 km Mosbach
019,5 km Tribur
021,5 km Larrieden
029,0 km Feuchtwangen
036,0 km Schopfloch
044,0 km Dinkelsbühl
049,0 km Neustädtlein
054,0 km Wilburgstetten
059,5 km Weiltingen
067,5 km Aufkirchen
076,0 km Wassertrüdingen
082,5 km Auhausen
090,0 km Oettingen
096,0 km Munningen
101,0 km Wechingen
111,5 km Heroldingen
117,5 km Harburg
123,0 km Ebermergen
132,5 km Donauwörth


Interaktive Karte:


Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren.


Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt



Schillingsfürst Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


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Entfernungen: -> Wörnitz: 5,5 km, <- Schillingsfürst: 0,0 km,
->O Ziel: 132,5 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

SEHENSWERT: Schloss, Museen, Schlossgarten

INFO: Vor über 1000 Jahren war Schillingsfürst schon Sitz einer mächtigen Burganlage. Zwar wurde sie mehrfach zerstört, aber immer wieder aufgebaut.
Ihr Ende nahte erst, als die Fürsten von Hohenlohe-Schillingsfürst an derselben Stelle das heutige Schloss errichten ließen.
Vorbild war das imposante Stadtpalais von Madrid. Architektonisch ist dies auch gelungen, allerdings vermisst man an den heißen Sommertagen den Klang der Kastagnetten.

Schloss Schillingsfürst Schloss Schillingsfürst (Bild laden)

INFO: Die Fürstenfamilie lebt noch in einem Teil des Schlosses.
Der frei zugängliche Teil beherbergt ein Museum. Im Garten des Schlosses zeigt ein Falkner seine Künste.
Von den frei zugänglichen Nebengebäuden des Schlosses und vor allem von der Terrasse bietet sich ein schöner Rundblick auf Schillingsfürst und das nahe Wörnitztal.

Schöner Blick auf Schillingsfürst Schöner Blick ins Tal (Bild laden)

INFO: Die Wiege der "Legion": Die Französische Fremdenlegion hatte ihren Ursprung in Schillingsfürst. Nach der französischen Revolution waren zahlreiche französische Emigranten in Schillingsfürst und gründeten die Legion Mirabeau. Die Kasernen sind beim Schloss auf der Frankenhöhe.

Wiege der Legion Wiege der Legion (Bild laden)

INFO: Die Stadt selbst ist sehr weitläufig und erstreckt sich über einen Sattel unter und hinauf bis zum Schloss. Vor dem Schloss bietet sich eine herrliche Sicht auf die Stadt.

In der Stadtmitte steht die evangelische Kirche St. Kilian, die im typischen Markgrafenstil erbaut wurde. Weiter bergauf steht die katholische Kirche zur Kreuzerhöhung, die schon von den Franziskanern errichtet wurde.

Schöner Blick auf Schillingsfürst St. Kilian Schillingsfürst (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg folgt nun bergab der "Frankenheimer Straße". Barocke Häuserzeilen begleiten die Straße.
An der Kreuzung folgen Sie nach links der "Dombühler Straße" talabwärts bis zur Kreuzung mit dem kleinen "Hirtengässchen".

INFO: Dort ist die Wörnitzquelle beschildert.
Etwas verwirrend zwar, denn sie liegt auf der Höhe des nach rechts zeigenden Schildes, hinter dem großen Schild mit der Beschreibung des Wörnitzradweges.

Wörnitzquelle Wörnitzquelle (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg folgt dem "Hirtengässchen" und begleitet dann auf einem Feldweg die St2246.
Beim Industriegebiet überquert er die Straße und führt auf der linken Seite weiter zum Weiler "Wittum".

Radweg talabwärts Radweg talabwärts (Bild laden)

ROUTE: Auf dem weiteren Weg überquert der Radweg die junge Wörnitz und führt am Hang entlang zum Weiler "Riedenburg".
Gut beschildert radeln Sie bergab und überqueren erneut den Fluss und erreichen den Ort "Oberwörnitz".
Gut beschildert führt der Radweg zum Ort Wörnitz.

 

Wörnitz


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Entfernungen: -> Ulrichshausen: 2,0 km, <- Schillingsfürst: 5,5 km,
->O Ziel: 127,0 km, O<- Ausgangspunkt: 5,5 km

SEHENSWERT: Fachwerkhäuser in der Innenstadt, Flachsbrechhaus, Wehrkirche, Holzziehbrunnen

Schöne Kirche in Wörnitz Kirche in Wörnitz (Bild laden)

INFO: Wörnitz hat eine schöne Kirche und zahlreiche restaurierte Fachwerkhäuser in der Innenstadt.
Ein altes, restauriertes Flachsbrechhaus demonstriert die früher hier übliche Flachsverwertung.

ROUTE: Der Radweg durchquert den Ort - der zur Verwaltungsgemeinschaft Schillingsfürst gehört - auf der Hauptstraße. Gut beschildert folgt der Wörnitzradweg der ruhigen Gemeindeverbindungsstraße durch die Flusslandschaft in Richtung "Ulrichshausen".

 

 

 

Ulrichshausen


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Entfernungen: -> Mosbach: 10,5 km, <- Wörnitz: 2,0 km,
->O Ziel: 125,0 km, O<- Ausgangspunkt: 7,5 km

SEHENSWERT: Schöne Tallandschaft

Ruhige Straße Ruhige Straße (Bild laden)

ROUTE: In "Ulrichshausen" zweigt der Radweg auf einen Feldweg ab und führt entlang der Wiesen idyllisch nach "Ratzendorf". Dort erreichen Sie wieder eine Asphaltstraße. Entlang der in engen Schlingen fließenden Wörnitz radeln Sie durch das flache Tal.
Sie passieren den kleinen Ort Zischendorf und radeln auf die Autobahntrasse zu.

Kurz vor der Unterquerung der Autobahn fahren Sie am Ort "Zumhaus" vorbei.

INFO: Auf der anderen Seite der Wörnitz liegt der kleine Ort "Zumhaus" mit seiner ehemaligen kleinen Wehrkirche.

Wehrkirche Zumhaus Wehrkirche Zumhaus (Bild laden)


ROUTE: Durch den Tunnel unterqueren Sie die Autobahntrasse und radeln auf der Straße nach "Breitenau".

INFO: Die gotische Kirche St. Stephan in "Breitenau" stammt aus dem 14. Jahrhundert, wurde aber in den Jahren immer wieder mal umgebaut.

Kirche St. Stephan Kirche St. Stephan (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg führt gut beschildert weiter auf kleinen Straßen. Auf der linken Seite geht es am Talrand weiter.

INFO: Ein kleiner Mühlbach kommt nach der Nutzung in einer Mühle wieder zurück in die Altmühl.

Kleiner Mühlbach Kleiner Mühlbach (Bild laden)

ROUTE: Bei Reichenbach überqueren Sie die Altmühl und radeln auf der rechten Seite weiter.
Von der Brücke aus sieht man auf den noch jungen Fluss.

Blick auf die Altmühl Blick auf die Altmühl (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg führt ziemlich gerade rechts der Altmühl weiter durchs Tal bis auf die Höhe von "Mosbach".


 

Mosbach

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Entfernungen: -> Tribur: 1,5 km, <- Ulrichshausen: 10,5 km,
->O Ziel: 114,5km, O<- Ausgangspunkt: 18,0 km

SEHENSWERT: Alte Wehrkirche

INFO: Der Ort Mosbach gehört zu den frühen Siedlungen im Altmühltal und wurde wahrscheinlich schon im 6. Jahrhundert besiedelt.
Die wuchtige Wehrkirche stammt aus dem 15. Jahrhundert und beherrscht markant das Ortsbild.

Blick auf Mosbach Blick auf Mosbach (Bild laden)

 

ROUTE: Der Wörnitzradweg führt nun auf einem mineralischen Weg auf die Höhe von "Tribur", das aber links des Radweges und der Wörnitz liegt.

 

 

Tribur


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Entfernungen: -> Larrieden: 2,0 km, <- Mosbach: 1,5 km,
->O Ziel: 113,0 km, O<- Ausgangspunkt: 19,5 km

SEHENSWERT: Alte Mühle

INFO: Der Ort Tribur liegt links der Wörnitz über der Brücke der Landstraße AN5. Im Ort gibt es noch historische Bausubstanz.

Radweg im Tal Radweg im Tal (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg bleibt rechts der Wörnitz und führt auf einem gewalzten mineralischen Weg weiter. Nach einem reichlichen Kilometer erreicht er die Landstraße AN40 und führt auf ihr nach "Larrieden".

 

 

Larrieden


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Entfernungen: -> Feuchtwangen: 7,5 km, <- Tribur: 2,0 km,
->O Ziel: 111,05 km, O<- Ausgangspunkt: 21,5 km

SEHENSWERT: Kirche St. Michael, mittelalterliche Steinkreuze

Kirche in Larrieden Kirche Larrieden (Bild laden)

INFO: Der kleine Ort liegt idyllisch im Wörnitztal. Im 13. Jahrhundert hatten hier schon oettingische Ministerialen ihren Sitz.
Gleich am Ortseingang steht ein mittelalterliches Steinkreuz.
Die Kirche St. Michael ist schon seit dem Jahre 1310 nachgewiesen.

ROUTE: Der Wörnitzradweg folgt nun der kleinen Straße AN5.
Nach drei Kilometern kreuzen Sie die Straße nach Schopfloch.

Der Radweg bleibt im Talgrund und führt an zahlreichen Feuchtwiesen vorbei. Ab und zu verläuft die Straße in einer Baumallee.

Radweg in Baumallee Radweg in Baumallee (Bild laden)

INFO: Durch den flachen Flussverlauf mäandert die Wörnitz in zahlreichen Schleifen durch das breite Tal. Vor Dinkelsbühl steigt das Wasser durch die zahlreichen Nebenflüsse.

Verlauf der Wörnit Verlauf der Wörnitz (Bild laden)


Alternative über Feuchtwangen

 

ROUTE: In "Larrieden" zweigt nach links die kleine Landstraße nach "Heiligenkreuz" ab. Sie folgen ihr bergauf mit schönem Blick nach hinten auf das Wörnitztal.
Sie passieren den kleinen Ort "Heiligenkreuz" und radeln danach bergab in Richtung "Kaltenbronn".

INFO: Am Ortseingang von "Kaltenbronn" passieren Sie auf der linken Seite den Weiher "Kaltenbronnweiher". Der Weiler wurde im 14. Jahrhundert als riesiger Schafhof angelegt. Bei den ersten Häusern fahren Sie am "Hofweiher" vorbei, der auf der rechten Seite liegt.

Kaltenbronnweiher Kaltenbronnweiher (Bild laden)


ROUTE: Kurz danach fahren Sie durch den kleinen Weiler "Kaltenbronn", der schon im 14. Jahrhundert bestand.

Der mit "Feuchtwangen" ausgeschilderte Radweg folgt jetzt einen Kilometer der Bahnlinie, führt dann aber nach rechts zum Kreisverker der B25. Entlang der Bundesstraße erreichen Sie Feuchtwangen.

 

 

 

Feuchtwangen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Schopfloch: 7,0 km, <- Larriedn: 7,5 km,
->O Ziel: 103,5 km, O<- Ausgangspunkt: 29,0 km

SEHENSWERT: Schöne historistische Innenstadt, Reste des Benediktinerklosters St. Salvator, Kreuzgang

INFO: "Feuchtwangen" wurde im 9. Jahrhundert ursprünglich als Kloster gegründet. Erst im 12. Jahrhundert gründete man in unmittelbarer Nachbarschaft die staufische Besiedlung, die 1241 zur Reichsstadt erhoben wurde.
Aus dem Kloster wurde in der Zwischenzeit ein Chorherrenstift.
Neben der Kirche sind noch Reste des romanischen Kreuzganges erhalten.

Benediktinerklosters St. Salvator Benediktinerklosters St. Salvator (Bild laden)


INFO: Nach vielen Wirren und Zerstörungen besitzt die Stadt heute eine wunderschöne mittelalterliche Altstadt und eine gut erhaltene, teilweise noch romanische Stiftskirche. Die ehemalige Klosterkirche verfügt über beachtliche romanische Baureste. Den späteren gotischen Stil findet man vor allem am Chor.
Von Michael Wolgemut, dem Lehrer Albrecht Dürers, wurde 1484 der Marienaltar geschaffen. Das geschnitzte Chorgestühl stammt aus der Zeit um 1500.

Stiftskirche Feuchtwangen Stiftskirche Feuchtwangen (Bild laden)

INFO: Im 14. Jahrhundert wurde Feuchtwangen ummauert und mit Türmen und Toren versehen. Der "Kasten" wurde im 15. Jahrhundert als Zehntscheuer erbaut. Er ist noch sehr gut erhalten.

Der Kasten in Feuchtwangen Der Kasten (Bild laden)

INFO: Im unteren Drittel des beeindruckenden Marktplatzes steht ein blumengeschmückter Brunnen, von dem man einen schönen Rundblick genießt. Prächtige und gepflegte Bürgerhäuser zieren den lang gezogenen Marktplatz. Im Hintergrund überragt die teilweise noch romanische Stiftskirche die Häuser.

Marktplatz Feuchtwangen Marktplatz Feuchtwangen (Bild laden)


ROUTE:
Sie verlassen die Altstadt gut beschildert mit Dinkelsbühl auf der "Unteren Torstraße". Erst überqueren Sie den Sulzbach, dann die B25. Auf dem Mosbacher Weg geht es über die Bahngleise, dann zweigen Sie nach links ab und folgen den Gleisen.
Nach zwei KIlometern erreichen Sie wieder "Kaltenbronn", zweigen dort aber nach links auf den Waldweg entlang dem Hofweiher ab.

Der Radweg unterquert die Bahnlinie und folgt dann leicht hügelig im Wald der Trasse der B25. Über drei kernige Hügel erreichen Sie den Ort Schopfloch.


Dillingen


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Entfernungen: -> Dinkelsbühl: 8,0 km, <- Feuchtwangen: 7,0 km,
->O Ziel: 96,5 km, O<- Ausgangspunkt: 36,0 km

SEHENSWERT: Jüdischer Friedhof

INFO: Der Ort Schopfloch entstand schon im 13. Jahrhundert durch ein lokales Adelsgeschlecht, die Burg stand ursprünglich in der Ortsmitte. Später gehörte der Ort zu Feuchtwangen.
Bemerkenswert ist nach dem 30-jährigen Krieg der Zuzug zahlreicher evangelischer Maurer aus dem Salzburger Raum.
Sie arbeiteten von hier aus als Wanderarbeiter im ganzen Großraum.

Ortsmitte Schopfloch Ortsmitte Schopfloch (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg führt aus dem Ort auf der Bahnhofstraße hinaus und dann bergab.
Nach dem Bahnhof überqueren Sie die Gleise und radeln am Buchhof vorbei. Sie erreichen den gut beschilderten Wörnitzradweg entang der Landstraße AN5.

Radweg im Wörnitztal Radweg Wörnitztal (Bild laden)


(Auf diesem Radweg von Larrieden her wären Sie auch ohne die Alternative nach Feuchtwangen gefahren)

Ende Alternative über Feuchtwangen

Der Radweg bleibt im landschaftlich schönen Wörnitztal und folgt der kleinen Landstraße. Nach sechs Kilomteren erreichen Sie gut beschildert den Stadtrand von "Dinkelsbühl".

 

 

Rehlingen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


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Entfernungen: -> Neustädtlein: 5,0 km, <- Schopfloch: 8,0 km,
->O Ziel: 88,5 km, O<- Ausgangspunkt: 44,0 km

SEHENSWERT: Münster St. Georg, Reste der Stadtbefestigung, Türme und Tore, sehr schöne historische Altstadt, historische Klöster

INFO: Stilgerecht erreicht man die ehrwürdige Stadt über einen gepflasterten Weg entlang des Stadtgrabens.
Durch das Rothenburger Tor erreicht man die Hauptstraße und ist sofort von den prächtig und liebevoll restaurierten Häusern begeistert.

Stadttor in Dinkelsbühl Stadttor in Dinkelsbühl (Bild laden)

 

INFO: Dinkelsbühl entstand an der Kreuzung zweier bedeutendenr Handelsstraßen im 12. Jahrhundert. Die breite Marktstraße führt entlang des ehemaligen Spitals in das Zentrum der historischen Stadt.

Dinkelsbühl beim ehemaligen Spital Beim ehemaligen Spital (Bild laden)

INFO: Als sei die Zeit im Mittelalter stehen geblieben, so echt präsentiert sich die Stadt.
Bei näherem Hinschauen natürlich nicht ganz, so international, dass man sogar japanische Speisekarten aufstellt, war man früher gewiss nicht, aber die Gastronomie lebt nun einmal von Gästen.

Dinkelsbühl kann auf eine stolze Geschichte zurückblicken und hat sich seine Vergangenheit bis ins Heute bewahrt. Vor dem Wörnitztor steht ein blumengeschmückter Brunnen.

Dinkelsbühl Wörnitztor Vor dem Wörnitztor (Bild laden)

 

INFO: Mit dem Bau des Münsters St. Georg begann man im 13. Jahrhundert im romanischen Stil. Der Turm ist noch so erhalten.

Platz vor dem Münster Platz vor dem Münster (Bild laden)

INFO: Das Kirchenschiff wurde 1448 in eine gotische Hallenkirche umgewandelt. Sie gehört mit ihrer prächtigen Ausstattung zu den schönsten in Süddeutschland.

Gotisches Kirchenschiff Gotisches Kirchenschiff (Bild laden)

INFO: Das Dinkelsbühler Deutschordensschloss lag ursprünglich beim Spital, wurde aber im 14. Jahrhundert an der heutigen Stelle neu erbaut. Sehenswert ist auch die dortige Rokokokapelle.

Dinkelsbühl Deutschordensschloss Deutschordensschloss (Bild laden)

INFO: Dinkelsbühl ist noch nahezu vollständig ummauert. Die Befestigungsanlage hat 4 Tore und zusätzliche 15 Türme.

Dinkelsbühl die ehemalige Stadtbefestigung ist noch erhalten Stadtbefestigung intakt (Bild laden)

 

ROUTE: Der Wörnitzradweg folgt der "Nördlinger Straße" durch die Altstadt. Nach der Überquerung des Südrings am Altstadtende folgt er der "Mönchsrother Straße" und zweigt nach einer kurzen Strecke auf den Radweg links der Straße ab.

Sie fahren an der Kläranlage vorbei und folgen nach einem knappen Kilometer der Beschilderung nach links. Sie radeln auf eine kleine Holzbrücke zu und überqueren die Altmühl.

Brücke über Altmühl Brücke über Altmühl (Bild laden)

ROUTE: Gleich nach der Flussüberquerung fahren Sie über die Gleise der Bahn und erreichen dann den kleinen Ort "Neustädtlein".

 

Neustädtlein


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Entfernungen: -> Wilburgstetten: 5,0 km, <- Dinkelsbühl: 5,0 km,
->O Ziel: 83,5 km, O<- Ausgangspunkt: 49,0 km

INFO: Der Ort Neustädtlein ist sehr klein.

ROUTE: Der Radweg erreicht hier die B25 und folgt ihr auf einem begleitenden Radweg. Nach einem guten Kilometer passieren Sie die wenigen Häuser von "Knittelsbach".
Der Radweg führt zwischen B25 und Bahnlinie weiter und passiert die Walkmühle.
Etwa 500 Meter weiter überqueren Sie die Bundesstraße vor einem Bahnübergang.
Der asphaltierte Radweg umgeht nun einen weitläufigen Holzlagerplatz bei Wilburgstetten.

Riesiger Holzlagerplatz Riesiger Holzlagerplatz (Bild laden)

 

 

Saarschleife


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Entfernungen: -> Weiltingen: 5,5 km, <- Neustädtlein: 5,0 km,
->O Ziel: 78,5 km, O<- Ausgangspunkt: 54,0 km

SEHENSWERT: Kirche St. Margaret, Grimeiß’sches Haus, Reste des Limes

INFO: Der Ort Wilburgstetten liegt etwas abseits des Radweges jenseits der Wörnitz.
Der Ort war schon sehr früh besiedelt und lag zu römischen Zeiten am Limes. Zahlreiche Ausgrabungen belegen dies. Heute ist noch ein Rest des Limes sichtbar und wird Teufelsmauer genannt.

Kirche Wilburgstetten Kirche Wilburgstetten (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg bleibt links der Wörnitz und führt durch das flache Tal weiter an kleinen Weilern vorbei. Er benutzt die wenig befahrene Gemeindeverbindungsstraße über Wörnitzhofen.

Radweg auf kleiner Straße Radweg auf kleiner Straße (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg bleibt links der Wörnitz. Auf der rechten Seite liegt der frühere Fürstensitz Weiltingen.

 

 

Weiltingen (auf der anderen Seite der Altmühl)


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Aufkirchen: 8,0 km, <- Wilburgstetten: 5,5 km,
->O Ziel: 73,0 km, O<- Ausgangspunkt: 59,5 km

SEHENSWERT: Römerpark Ruffenhofen, St. Peters-Kirche mit Fürstengruft

INFO: Der Ort Weiltingen war im 16. Jahrhundert Fürstensitz einer Nebenlinie des Hauses Württemberg.
Nach dem Aussterben der Linie fiel die Herrschaft an das Königreich Bayern ab.
Geblieben sind Reste des abgerissenen Schlosses und Teile der Ortsbefestigung. In der St. Peters-Kirche ist die Fürstengruft erhalten.

ROUTE: Der Radweg bleibt links der Altmühl und führt in schöner Landschaft auf der ruhigen Straße weiter.

Radweg vor Ruffenhofen Vor Ruffenhofen (Bild laden)

ROUTE: Gut beschildert erreichen Sie die Abzweigung nach Ruffenhofen, das nach der Altmühlbrücke liegt.

INFO: Auf der rechten Altmühlseite liegt die Mühle in Ruffenhofen. Nicht weit davon entfernt steht die romanische Wehrkirche, die der Deutsche Orden im 12. Jahrhundert erbaute.

Mühle Ruffenhofen Mühle Ruffenhofen (Bild laden)

ROUTE: Der Wörnitzradweg folgt der rechten Seite des Flusses.
Nach einem Kilometer haben Sie die Möglichkeit, nach rechts als lohnenswerten Abstecher hinauf zum Römerpark Ruffenhofen zu radeln.

INFO: Dort wurde ein römisches Kastell ausgegraben, das sich weitläufig über dem Hügel erstreckt. Da das Gelände nur landwirtschaftlich genutzt wurde, hat sich im Boden sehr viel Substanz erhalten.
Ein sehr informatives, preisgekröntes Museum über den Limes und das Leben zu Zeiten der Römer, das LIMESEUM, bietet den zahlreichen Besuchern auch ein Besuchercafé.

Limeseum Limeseum (Bild laden)

INFO: Auf dem Ausgrabungsareal kann man neben den Ausgrabungen auch eine miniaturisierte Rekonstruktion des ehemaligen Kastells besichtigen.
Zahlreiche Fragmente sind mit römischen Reliefs versehen und stehen im Freien zur Besichtigung.

Römische Reliefs Römische Reliefs (Bild laden)

ROUTE: Der Wörnitzradweg bleibt im Tal und erreicht ohne große Steigungen den Ort "Aufkirchen".

 

 

Aufkirchen


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Entfernungen: -> Wassertrüdingen: 8,5 km, <- Weiltingen: 8,0 km,
->O Ziel: 65,0 km, O<- Ausgangspunkt: 67,5 km

SEHENSWERT: Fachwerkrathaus, Pfarrkirche Johannes der Täufer, Schlossgarten

INFO: Der Ort Aufhausen wurde schon im 12. Jahrhundert als königliche Stadt gegründet. Im Laufe der Zeit wurde die Stadt aber verpfändet, das Pfand aber nicht mehr eingelöst. Im 17. Jahrhundert brannte der Marktflecken mehrmals ab.
Das Rathaus und die Kirche überlebten die Brände.

Rathaus Aufhausen Rathaus Aufhausen (Bild laden)

INFO: Pfarrkirche Johannes der Täufer ist eine zweischiffige Basilika und stammt aus dem 14. Jahrhundert.

ROUTE: Der Radweg bleibt nun weiterhin auf der rechten Seite der Altmühl auf Asphalt. Er führt leicht hügelig am Hang des Oettinger Forstes weiter, manchmal durchquert er kurze Waldstücke.


Hügeliger Radweg Hügeliger Radweg (Bild laden)

ROUTE: Dann passiert er den kleinen Ort "Reichenbach" mit seinen vielen Pferden und folgt danach im breiten Talgrund dem landwirtschaftlichen Weg bis zum Stadteingang von Wassertrüdingen.

 

Wassertruedingen


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Entfernungen: -> Auhausen: 65,0 km, <- Aufkirchen: 67,5 km,
->O Ziel: 56,5 km, O<- Ausgangspunkt: 76,0 km

SEHENSWERT: Stadtkirche Heilige Dreieinigkeit, Türme der Stadtbefestigung, Wasserschloss

INFO: Die Stadt Wassertrüdingen wurde im 13. Jahrhundert als Wasserburg der Herren von Oettingen gegründet. Heute sind die Innenstadt und ein ehemaliges Stadttor erhalten. In der Stadtkirche Heilige Dreieinigkeit ist noch der gotische Altar der Vorgängerkirche erhalten.
Auf der Marktstraße fahren Sie am Rathaus vorbei und erreichen die Altstadt.

Rathaus am Radweg Rathaus am Radweg (Bild laden)


INFO: Das Obere Stadttor ist das einzige erhalten gebliebene von drei Stadttoren in Wassertrüdingen.

Oberes Stadttor Oberes Stadttor (Bild laden)

 

ROUTE: Gut beschildert verlässt der Radweg auf der Straße "An der Schlosswand" die Stadt Wassertrüdingen und folgt auf einem Asphaltweg der Wörnitz.
Hier muss man kurz auf die Beschilderung achten, sonst landet man in einer Sackgasse.

INFO: Die Wörnitz ist nach dem Zusammenfluss mit dem Lentersheimer Mühlbach schon recht stattlich. Die Fließgeschwindigkeit ist aber nach wie vor recht klein.

An der Wörnitz An der Wörnitz (Bild laden)

ROUTE: Auf einer Asphaltstraße erreichen Sie Auhausen und zweigen auf die Klosterstraße nach rechts ein.

 

 

Auhausen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Oettingen: 7,5 km, <- Wassertrüdingen: 6,5 km,
->O Ziel: 50,0 km, O<- Ausgangspunkt: 82,5 km

SEHENSWERT: Benediktinerkloster aus dem 10./12. Jahrhundert

INFO: Der Ort Auhausen mit seinem beeindruckenden Benediktinerkloster ist schon sehr alt. Obwohl es eine Urkunde aus dem Jahre 959 gibt, wird teilweise vermutet, dass das Benediktinerkloster erst im 12. Jahrhundert nach dem Hirsauer Modell gegründet wurde.
Die Klostergebäude wurden im 19. Jahrhundert zum Großteil abgerissen, nur die Klosterkirche blieb als evangelische Pfarrkirche St. Maria erhalten.

Kloster Auhausen Kloster Auhausen (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg führt vom Kloster auf einem Asphaltweg durch die Felder. Nach einem Kilometer zweigt er nach links ab und führt in Richtung der Straße St2221. Er folgt ihr dann auf einem sehr schön ausgebauten Radweg.

Schöner Radweg Schöner Radweg (Bild laden)

ROUTE: Nach vier Kilometern erreichen Sie die herrschaftliche historische Aumühle.

INFO: Sie dient heute anderen Zwecken, aber man sieht noch, dass sie in ihrer Blütezeit sehr herrschaftlich war.

Herrschaftliche Aumühle Aumühle (Bild laden)

ROUTE: Der Wörnitzradweg bleibt auf dem separaten Asphaltweg neben der Straße. Nach rechts sieht man den recht kurvigen Verlauf der inzwischen wasserreichen Wörnitz.
Auf der linken Seite der Wörnitz erreichen Sie den Abzweig in die Stadt Oettingen.

Wasserreiche Wörnitz Wasserreiche Wörnitz (Bild laden)

 

Oettingen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Munningen: 60,0 km, <- Auhausen: 7,5 km,
->O Ziel: 42,5 km, O<- Ausgangspunkt: 90,0 km

SEHENSWERT: Sehr schöhne Altstadt, Stadtbefestugung, Schloss, Kirchen

INFO: Die Gegend um Oettingen am Riesrand war schon in der Bronzezeit besiedelt. Auch Spuren römischer Bauten wurden gefunden.
Die Riesgrafen gründeten schließlich im 12. Jahrhundert Oettingen bei einer Burg aus dem 11. Jahrhundert und nannten sich fortan selbst nach ihrer neuen Stadt. Zum Schutz wurde ein Mauerring mit Türmen und Toren erbaut.
Während der Reformation trennte sich die Familie in eine katholische und eine reformatorische Linie. Entsprechend wurden weitere Kirchen gebaut und die Stadt konfessionell aufgeteilt.

Die Stadtmauer in Oettingen stammt aus staufischer Zeit und war sehr wehrhaft mit einem Zwinger ausgestattet. Die Tore sind noch erhalten, aber die Stadtmauer selbst wurde im 19. Jahrhundert abgebrochen.

Stadttor in Oettingen Stadttor beim Zwinger (Bild laden)

INFO: Eigentlich heißt der Königsturm Unteres Tor. Er trennte die Kernstadt von der Unterstadt in Richtung Nördlingen. Er diente auch lange als Gefängnis.

Königsturm in Oettingen Königsturm in Oettingen (Bild laden)

INFO: Das beeindruckende Fachwerkrathaus in Oettingen stammt aus dem 15. Jahrhundert. Noch heute ist in diesem wunderschönen Rathaus die Verwaltung untergebracht, im Erdgeschoss ist die Touristinformation angesiedelt.

Fachwerkrathaus in Oettingen Fachwerkrathaus (Bild laden)

INFO: Das Residenzschloss in Oettingen wurde im späten 17. Jahrhundert fertig gestellt und ist im Familienbesitz des Hauses zu Oettingen-Spielberg.
Im Schloss gibt es zahlreiche Ausstellungen, Führungen und Konzerte.

Residenzschloss Oettingen Residenzschloss (Bild laden)

INFO: Heute ist Oettingen eine sehr schöne Stadt mit zahlreichen historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten.

ROUTE: Gut beschildert verlässt der Wörnitzradweg die Stadt Oettingen und führt auf der Bahnhofstraße weiter. Au der anderen Seite der Gleise durchquert er ein Industriegebiet und führt an einer Solarfarm vorbei.
Nach knapp drei Kilometern sind Sie in "Munningen".
Dort fällt schon aus der Ferne der schräge Kirchturm auf.

 



Munningen


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Entfernungen: -> Wechingen: 5,0 km, <- Oettingen: 6,0 km,
->O Ziel: 36,5 km, O<- Ausgangspunkt: 96,0 km

SEHENSWERT: Schiefer Turm von Munningen

INFO: Der Ort "Munningen" entstand wohl aus der kleinen römischen Siedlung, die nahe dem Römerkastell Losodica bestand.
Munningen erscheint in den Geschichtsbüchern im 13. Jahrhundert und teilt in seiner Geschichte viel mit dem Grafen von Oettingen.
Der Kirchturm der Pfarrkirche St. Peter und Paul weicht 1,47 m von der Vertikalen ab, das nähert sich schon dem Wert des schiefen Turmes von Pisa.

Schiefer Kirchturm in Munningen Schiefer Kirchturm (Bild laden)

ROUTE: Von der Hauptstraße zweigen Sie in der Ortsmitte nach links ab und überqueren die Wörnitz.
Gut beschildert führt der Radweg auf landwirtschaftlichen Wegen an Schwörsheim vorbei und erreicht über eine Brücke den Ort Wechingen.
Am Weg liegt auch die so genannte Franzosenbrücke, bei der beim Bau französische Kriegsgefangene helfen mussten.

INFO: Die Wörnitz fließt in diesem Abschnitt breit und gemächlich nach Süden. Der Fluss ist hier sehr fischreich und enthält Karpfen und Waller.

Fischreiche Wörnitz Fischreiche Wörnitz (Bild laden)




Wechingen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Heroldingen: 10,5 km, <- Munningen: 5,0 km,
->O Ziel: 31,5 km, O<- Ausgangspunkt: 101,0 km

SEHENSWERT: Franzosenbrücke, St. Moritz Kirche

INFO: Wechingen liegt rechts der Wörnitz. Die Kirche St. Moritz ließ Graf Carl von Oettingen-Wallerstein im 17. Jahrhundert anstelle einer älteren Kirche erbauen.
Am Ortsende passieren Sie die Franzosenbrücke, die am Ende des ersten Weltkrieges von französischen Kriegsgefangenen mitgebaut wurde.

Franzosenbrücke Franzosenbrücke (Bild laden)

ROUTE: Sie verlassen Wechingen auf der St. Moritzstraße und radeln einen guten Kilometer weiter bis Holzkirchen.
In der Ortsmitte passieren Sie das Feuerwehrhaus, das beim Handwerkerbaum der Gemeinde steht.


INFO: In Holzkirchen findet man viele Störche, auch auf dem Feuerwehrhaus. Der Ort ist schon sehr alt.

Feuerwehrhaus Holzkirchen Feuerwehrhaus (Bild laden)

INFO: Schon im 9. Jahrhundert ist in Holzkirchen eine Holzkirche erwähnt, die ein irischer Mönch gegründet haben soll.
Aus dieser wurde eine romanische Steinkirche, die etwas außerhalb des Ortes liegt. Heute heißt sie St. Peter- und Paul.

St. Peter- und Paul Holzkirchen St. Peter- und Paul (Bild laden)

ROUTE: In "Steinkirchen" überquert der Radweg wieder die Wörnitz und führt danach einen Kilometer geradeaus nach Osten. Er erreicht den Ort "Speckbrodi" und zweigt dort nach rechts ab.

Der Radweg bleibt auf einem landwirtschaftlichen Weg und durchquert die Felder. Nach reichlich zwei Kilometern sind Sie in "Rudelstetten".

INFO: Die Landschaft vor Rudelstetten ist von Altarmen der Wörnitz durchzogen. Dort wachsen mangels Strömung sogar Seerosen.

Die Wörnitz bei Rudelstetten Die Wörnitz (Bild laden)


ROUTE: Von "Rudelstetten" folgen Sie der Landstraße DON10 bis über die Wörnitzbrücke und zweigen dann nach links ab.
Auf einem mineralischen Weg folgen Sie dem bewaldeten Flussufer und radeln hinauf nach "Wörnitzostheim".

INFO: Der Ort Wörnitzostheim liegt an einer ehemaligen Wörnitzfurt. Schon im 9. Jahrhundert wird Ostheim genannt. Die Kirche St. Maria und St. Anna ist seit dem 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt.

Wörnitzostheim Wörnitzostheim (Bild laden)


ROUTE: Leicht bergab radeln Sie wieder ins Tal und folgen dann gut beschildert der Regionalstraße nach "Schrattenhofen".
Nach kurzer Strecke überqueren Sie die Wörnitz nach links und erreichen "Heroldingen".

 

 


Heroldingen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Harburg: 6,0 km, <- Wechingen: 10,5 km,
->O Ziel: 21,0 km, O<- Ausgangspunkt: 111,5 km

SEHENSWERT: Kirche St. Martin, Ringwall

INFO: "Heroldingen" erreichen Sie über die Wörnitzbrücke. Die Kirche liegt auf der linken Seite.
Auf dem Burgberg finden Sie eine keltische Befestigungsanlage aus der Urnenfelderkultur.

Brücke in Heroldingen Heroldingen (Bild laden)

INFO: Gleich nach dem Ort haben Sie einen beeindruckenden Blick auf den kulturgeschichtlich sehr interessanten Rollenberg, der am Kraterrand des Meteoriteneinschlages entstanden ist.

ROUTE: Auf der kleinen Regionalstraße DON37 radeln Sie am Hügelrand weiter und erreichen die "Tiefenmühle". Etwas bergab erreichen Sie die gut beschilderte Abzweigung, die links der Wörnitz im Tal weiterführt.

INFO: Der markant am Kraterrand liegende Rollenberg ist zwar kahl aber äußerst geschichtsträchtig. Zahlreiche Kulturen aus vorgeschichtlicher Zeit hinterließen dort ihre Spuren. Besonders gut erhalten ist eine bronzezeitliche Wallanlage mit einem Opferplatz. Aber es gibt auch keltische, merowingische und alemannische Spuren. Im Tal verlief eine Römerstraße zum Limes.

Rollenberg bei Hoppingen Rollenberg (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg bleibt vorerst im Tal auf der Straße DON37. Beim Weiler "Katzenstein" verlässt der Radweg die Straße und folgt einem Wirtschaftsweg bis zum Bahndamm. Er folgt ihm etwa 700 Meter und unterquert ihn dann. Sie folgen der rechten Bahntrassenseite einen Kilometer und erreichen dann den Ort "Ronheim".
Gut beschildert unterqueren Sie die Bahnlinie und radeln dann im Tal weiter entlang der ST2384.
Der Radweg führt unterhalb des "Hüllensteins" weiter auf Harburg zu.

INFO: Die Jura-Felsformation "Hüllenloch" liegt markant am Prallhang der Wörnitz vor "Harburg" und ist Teil des Kraterrandes. Durch die Nutzung als Steinbruch wurden hier mehrere Karsthöhlen aufgeschlossen und sind über Treppen zu besichtigen.

Felsformation Hüllenloc Felsformation Hüllenloch (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg folgt der ST2384 hinauf auf die Eisenbahnbrücke.
Von dort bietet sich ein schöner Blick zur Burg Harburg.

INFO: Mit zahlreichen Türmen ist die Burg Harburg bewehrt. Sie wurde im 11. Jahrhundert von den Staufern als Reichsburg erbaut. Die Grafen von Oettingen bekamen sie im 14. Jahrhundert erst als Pfand, dann später als Eigentum.

Die Burg Harburg Die Burg Harburg (Bild laden)



Harburg Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Ebermergen: 5,5 km, <- Heroldingen: 6,0 km,
->O Ziel: 15,0 km, O<- Ausgangspunkt: 117,5 km

SEHENSWERT: Burg Harburg, Alte Brücke, Fachwerk

INFO: Bei Harburg verlässt die Wörnitz in einem engen Durchbruchstal den Rieskessel. Jahrmillionen lang hatte sich der Einschlagkrater mit dem Wasser der Wörnitz gefüllt und schaffte schließlich hier den Ausbruch in ihr ursprüngliches Tal wieder.

Durchbruch der Wörnitz Durchbruch der Wörnitz (Bild laden)

INFO: Unterhalb der riesigen Burganlage aus dem 11. Jahrhundert liegt die historische Stadtmitte von Harburg. Sie war früher mit fünf Toren bewehrt. Leider wurden alle Stadttore abgerissen.

Trotzdem hat Harburg eine schöne historische Innenstadt mit der Alten Brücke, Mühlen, Fachwerkhäusern und schönen Kirchen.
Im Hintergrund steht die katholische Herz-Jesu-Kirche.

Altstadt Harburg Altstadt Harburg (Bild laden)

INFO: Die Alte Brücke überquert die Wörnitz und führt in Richtung der Kirche St. Barbara. Da die Kirche direkt am steilen Berg steht, ist ein Teil des Turmes in den Fels verbaut.

Alte Brücke in Harburg Alte Brücke (Bild laden)

ROUTE: Sie folgen nach links etwas bergauf der "Mündlinger Straße" und überqueren nach einer Kurve die Bahnlinie. Nach der Eisenbahnbrücke geht es nach rechts auf der "Brünseer Straße" zunächst eben weiter.
Diese steigt nun etwas stärker an und verlässt das Tal, weil es hier im Tal durch das enge Durchbruchstal geht.

Hinauf auf die Hüge Hinauf auf die Hügel (Bild laden)

ROUTE: Der Wörnitzradweg verläuft auf der wenig befahrenen Gemeindeverbindungsstraße erst bergauf durch den Wald, dann mit freier Sicht auf die Wörnitz bergab.
Sie passieren den kleinen Ort Brünsee und folgen dann der Straße entlang der Schleifen des Flusses.

Wörnitzschleifen Wörnitzschleifen (Bild laden)

 

ROUTE: Zwei Kilometer später überqueren Sie auf einer Brücke die B25 und erreichen dann über eine historische Steinbrücke den Ort "Ebermergen".

 



Ebermergen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Donauwörth: 9,5 km, <- Harburg: 5,5 km,
->O Ziel: 9,5 km, O<- Ausgangspunkt: 123,0 km

SEHENSWERT: Sankt Peter und Paul, Alte Wörnitzbrücke

INFO: Der Ort "Ebermergen" liegt rechts der Wörnitz. Auf der alten Brücke überqueren Sie den Fluss. Sie radeln leicht bergauf durch den romantischen Ort mit der Kirche Sankt Peter und Paul.

Ebermergen Ebermergen (Bild laden)

ROUTE: Der Wörnitzradweg bleibt auf der Gemeindeverbindungsstraße und erreicht nach weiteren zwei Kilometern den Ort "Wörnitzstein".

INFO: Der Ort liegt beidseits der Wörnitz. Im rechten Teil steht die Kirche St. Martin und die Gebäude, die zum früheren Kloster gehörten.
Heute sind sie umgebaut und dienen teilweise als Wohnhäuser und sogar als Hotel.

Wörnitzstein Wörnitzstein (Bild laden)

INFO: Auf der linken Wörnitzseite erhebt sich ein Fels, auf dem die Kalvarienbergkapelle steht. Sie wurde zu Mitte des 18. Jahrhunderts von Abt Cölestin I. Meermoos, dem Abt des Klosters Kaisheim stilgerecht in barockem Stil mit Zwiebelturm erbaut.

Kalvarienkapelle Wörnitzstein Kalvarienbergkapelle (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg folgt nach der Brücke der Wörnitzstraße und verlässt den Ort. Sie folgen der Landstraße und erreichen nach einem Kilometer den Ort "Felsheim" auf der Konradstraße.

Im Wörnitztal Im Wörnitztal (Bild laden)

ROUTE: Von dort erreichen Sie die Trasse einer alten Bahnlinie und erreichen auf ihr den Stadtrand von "Donauwörth".
Sie überqueren an der Ampel die "Sallingerstraße" und radeln auf dem "Alten Bahndamm" zu einem früheren Bahntunnel, der die Oberstadt unterquert.

Am Stadtrand Am Stadtrand (Bild laden)


ROUTE: Er ist beleuchtet und für Fahrräder freigegeben. Durch ihn erreichen Sie die "Promenade", einen Park an der früheren Stadtbefestigung.
Gut beschildert zweigen Sie nach rechts in die "Rathausgasse" und somit in die Altstadt ein.

 



Donauwoerth Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Donauwörth: 0,0 km, <- Ebermergen: 9,5 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 132,5 km

SEHENSWERT: Fuggerhaus, historische Altstadt, Reichsstraße, Kirchen

INFO: "Donauwörth" entstand wahrscheinlich schon im 6. Jahrhundert.
Schon früh wurde eine Brücke über die Donau erbaut, die laut Stadtgeschichte 30 Mal zerstört wurde.

Die Stadt liegt am Zusammenfluss von Wörnitz und Donau. Das Umfeld ist durch die Ausläufer des fränkischen Juras leicht bergig, bietet aber dadurch eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten.
Als ehemalige freie Reichsstadt hat sie sich ein ausdrucksvolles, freundliches Gesicht bewahrt. Liebevoll renovierte Gebäude und Straßenzüge bringen den Flair der alten Zeit auch heute noch herüber.

Von der Wörnitz aus steigt die Reichsstraße den Berg hoch. Sie war schon seit Jahrhunderten als „Unterer und Oberer Markt“ das Kernstück der Stadt.
Den Namen „Reichsstraße“ erhielt sie, weil sie die Reichsstädte "Nürnberg" und "Augsburg" miteinander verband. Beeindruckend ist der Blick auf die traumhaft renovierten Fassaden.

Reichsstraße in Donauwörth Reichsstraße in Donauwörth (Bild laden)

INFO: Den oberen Abschluss der Reichsstraße bildet das "Fuggerhaus" (heute ist es Landratsamt) mit seinem eindrucksvollen
Renaissancegiebel.

Fuggerhaus in Donauwörth Fuggerhaus in Donauwörth (Bild laden)


INFO: Hinter dem "Fuggerhaus" steht das "Kloster Heilig Kreuz". Es stammt ursprünglich aus dem Jahre 1125 und wurde Anfang des 18. Jahrhunderts in die heutige barocke Form umgebaut.

Klosterkirche Heilig Kreuz Klosterkirche Heilig Kreuz (Bild laden)

INFO: Beeindruckend ist die barocke Innenausstattung nach der "Wessobrunner Schule".

Kloster Heilig Kreuz Kloster Heilig Kreuz (Bild laden)

INFO: Sehenswert sind am unteren Ende der Reichsstraße das Rathaus, das "Rieder Tor" und die Reste der Stadtbefestigung entlang der Wörnitz.
Hinter dem Rieder Tor hat sich in der verkehrsberuhigten Zone eine kulinarische Meile gebildet. Dort finden Sie zahlreiche Gaststätten, die auch im Freien bewirten.

Blick aus Rieder Tor Blick aufs Rieder Tor (Bild laden)

 

 

 

 


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Kurzüberblick

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