Wörnitzradweg Etappe 2

Der Wörnitzradweg folgt von Wassertrüdingen aus dem flachen Tal.
Immer an der Wörnitz entlang erreichen Sie die Fürstenresidenz Oettingen, das mit einer sehr schönen Altstadt punkten kann. Es war Residenz der Grafen von Oettingen und besitzt neben dem Schloss noch allerlei Prachtbauten.
Die hügelige Landschaft ist schon der Beginn des Nördlinger Ries. Der Radweg durchquert die Riesebene auf guten Wirtschaftswegen. In der Ferne sieht man wieder Felsen am Prallhang der Wörnitz.
Entlang der Felsformationen erreichen Sie schließlich die Stadt Harburg mit seiner ehemaligen Reichsburg.
Der gut ausgeschilderte Radweg verläuft gemächlich entlang der Wörnitz in die ehemalige Reichsstadt Donauwörth. Hier gibt es zahlreiche prächtige Straßen, Sehenswürdigkeiten, Kirchen und Klöster.
Eine Weiterfahrt entlang der Donau oder auf der Via Claudia Augusta nach Italien bietet sich hier an.

Ausgangspunkt: Wassertrüdingen
Etappenziel: Donauwörth
Tourenlänge: 57,5 km
Höhenmeter: etwa 100 m
Fahrzeit: etwa 3 - 4 Stunden
Eignung: Tourenradler, E-Bike geeignet


Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

Wörnitzradweg Etappe 2 Wörnitzradweg Etappe 2: Von Wassertrüdingen nach Donauwörth Copyright: www.fahrrad-tour.de Donauwörth Wassertrüdingen Auhausen Oettingen Munningen Wechingen Heroldingen Harburg Ebermergen Wörnitz Donau
Tipp: Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: ca. 100 m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

 

 


Orte am Weg - Entfernungsliste

000,0 km Wassertrüdingen
006,5 km Auhausen
014,0 km Oettingen
020,0 km Munningen
025,0 km Wechingen
035,5 km Heroldingen
041,5 km Harburg
047,0 km Ebermergen
056,5 km Donauwörth

Zeichenerklärung, Legende:
→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Wassertrüdingen


Entfernungen: → Auhausen: 6,5 km, ← Wassertrüdingen: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 56,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Stadtkirche Heilige Dreieinigkeit, Türme der Stadtbefestigung, Wasserschloss

INFO: Die Stadt Wassertrüdingen wurde im 13. Jahrhundert als Wasserburg der Herren von Oettingen gegründet. Heute sind die Innenstadt und ein ehemaliges Stadttor erhalten. In der Stadtkirche Heilige Dreieinigkeit ist noch der gotische Altar der Vorgängerkirche erhalten.
Auf der Marktstraße fahren Sie am Rathaus vorbei und erreichen die Altstadt.

INFO: Das Obere Stadttor ist das einzige erhalten gebliebene von drei Stadttoren in Wassertrüdingen.

ROUTE: Gut beschildert verlässt der Radweg auf der Straße "An der Schlosswand" die Stadt Wassertrüdingen und folgt auf einem Asphaltweg der Wörnitz.
Hier muss man kurz auf die Beschilderung achten, sonst landet man in einer Sackgasse.

INFO: Die Wörnitz ist nach dem Zusammenfluss mit dem Lentersheimer Mühlbach schon recht stattlich. Die Fließgeschwindigkeit ist aber nach wie vor recht klein.

ROUTE: Auf einer Asphaltstraße erreichen Sie Auhausen und zweigen auf die Klosterstraße nach rechts ein.


Auhausen


Entfernungen: → Oettingen: 7,5 km, ← Wassertrüdingen: 6,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 50 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 6,5 km

SEHENSWERT: Benediktinerkloster aus dem 10./12. Jahrhundert

INFO: Der Ort Auhausen mit seinem beeindruckenden Benediktinerkloster ist schon sehr alt. Obwohl es eine Urkunde aus dem Jahre 959 gibt, wird teilweise vermutet, dass das Benediktinerkloster erst im 12. Jahrhundert nach dem Hirsauer Modell gegründet wurde.
Die Klostergebäude wurden im 19. Jahrhundert zum Großteil abgerissen, nur die Klosterkirche blieb als evangelische Pfarrkirche St. Maria erhalten.

ROUTE: Der Radweg führt vom Kloster auf einem Asphaltweg durch die Felder. Nach einem Kilometer zweigt er nach links ab und führt in Richtung der Straße St2221. Er folgt ihr dann auf einem sehr schön ausgebauten Radweg.

ROUTE: Nach vier Kilometern erreichen Sie die herrschaftliche historische Aumühle.

INFO: Sie dient heute anderen Zwecken, aber man sieht noch, dass sie in ihrer Blütezeit sehr herrschaftlich war.

ROUTE: Der Wörnitzradweg bleibt auf dem separaten Asphaltweg neben der Straße. Nach rechts sieht man den recht kurvigen Verlauf der inzwischen wasserreichen Wörnitz.
Auf der linken Seite der Wörnitz erreichen Sie den Abzweig in die Stadt Oettingen.


Oettingen


Entfernungen: → Munningen: 6 km, ← Auhausen: 7,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 42,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 14 km

SEHENSWERT: Sehr schöne Altstadt, Stadtbefestigung, Schloss, Kirchen

INFO: Die Gegend um Oettingen am Riesrand war schon in der Bronzezeit besiedelt. Auch Spuren römischer Bauten wurden gefunden.
Die Riesgrafen gründeten schließlich im 12. Jahrhundert Oettingen bei einer Burg aus dem 11. Jahrhundert und nannten sich fortan selbst nach ihrer neuen Stadt. Zum Schutz wurde ein Mauerring mit Türmen und Toren erbaut.
Während der Reformation trennte sich die Familie in eine katholische und eine reformatorische Linie. Entsprechend wurden weitere Kirchen gebaut und die Stadt konfessionell aufgeteilt.

Die Stadtmauer in Oettingen stammt aus staufischer Zeit und war sehr wehrhaft mit einem Zwinger ausgestattet. Die Tore sind noch erhalten, aber die Stadtmauer selbst wurde im 19. Jahrhundert abgebrochen.

INFO: Eigentlich heißt der Königsturm Unteres Tor. Er trennte die Kernstadt von der Unterstadt in Richtung Nördlingen. Er diente auch lange als Gefängnis.

INFO: Das beeindruckende Fachwerkrathaus in Oettingen stammt aus dem 15. Jahrhundert. Noch heute ist in diesem wunderschönen Rathaus die Verwaltung untergebracht, im Erdgeschoss ist die Touristinformation angesiedelt.

INFO: Das Residenzschloss in Oettingen wurde im späten 17. Jahrhundert fertig gestellt und ist im Familienbesitz des Hauses zu Oettingen-Spielberg.
Im Schloss gibt es zahlreiche Ausstellungen, Führungen und Konzerte.

INFO: Heute ist Oettingen eine sehr schöne Stadt mit zahlreichen historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten.

ROUTE: Gut beschildert verlässt der Wörnitzradweg die Stadt Oettingen und führt auf der Bahnhofstraße weiter. Au der anderen Seite der Gleise durchquert er ein Industriegebiet und führt an einer Solarfarm vorbei.
Nach knapp drei Kilometern sind Sie in "Munningen".
Dort fällt schon aus der Ferne der schräge Kirchturm auf.


Munningen


Entfernungen: → Wechingen: 5 km, ← Oettingen: 6 km
⊗ ⇐ Ziel: 36,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 20 km

SEHENSWERT: Schiefer Turm von Munningen

INFO: Der Ort "Munningen" entstand wohl aus der kleinen römischen Siedlung, die nahe dem Römerkastell Losodica bestand.
Munningen erscheint in den Geschichtsbüchern im 13. Jahrhundert und teilt in seiner Geschichte viel mit dem Grafen von Oettingen. Der Kirchturm der Pfarrkirche St. Peter und Paul weicht 1,47 m von der Vertikalen ab, das nähert sich schon dem Wert des schiefen Turmes von Pisa.

ROUTE: Von der Hauptstraße zweigen Sie in der Ortsmitte nach links ab und überqueren die Wörnitz.
Gut beschildert führt der Radweg auf landwirtschaftlichen Wegen an Schwörsheim vorbei und erreicht über eine Brücke den Ort Wechingen.
Am Weg liegt auch die so genannte Franzosenbrücke, bei der beim Bau französische Kriegsgefangene helfen mussten.

INFO: Die Wörnitz fließt in diesem Abschnitt breit und gemächlich nach Süden. Der Fluss ist hier sehr fischreich und enthält Karpfen und Waller.


Wechingen


Entfernungen: → Heroldingen: 10,5 km, ← Munningen: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 31,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 25 km

SEHENSWERT: Franzosenbrücke, St. Moritz Kirche

INFO: Wechingen liegt rechts der Wörnitz. Die Kirche St. Moritz ließ Graf Carl von Oettingen-Wallerstein im 17. Jahrhundert anstelle einer älteren Kirche erbauen. Am Ortsende passieren Sie die Franzosenbrücke, die am Ende des ersten Weltkrieges von französischen Kriegsgefangenen mitgebaut wurde.

ROUTE: Sie verlassen Wechingen auf der St. Moritzstraße und radeln einen guten Kilometer weiter bis Holzkirchen.
In der Ortsmitte passieren Sie das Feuerwehrhaus, das beim Handwerkerbaum der Gemeinde steht.

INFO: In Holzkirchen findet man viele Störche, auch auf dem Feuerwehrhaus. Der Ort ist schon sehr alt.

INFO: Schon im 9. Jahrhundert ist in Holzkirchen eine Holzkirche erwähnt, die ein irischer Mönch gegründet haben soll.
Aus dieser wurde eine romanische Steinkirche, die etwas außerhalb des Ortes liegt. Heute heißt sie St. Peter- und Paul.

ROUTE: In "Steinkirchen" überquert der Radweg wieder die Wörnitz und führt danach einen Kilometer geradeaus nach Osten. Er erreicht den Ort "Speckbrodi" und zweigt dort nach rechts ab.

Der Radweg bleibt auf einem landwirtschaftlichen Weg und durchquert die Felder. Nach reichlich zwei Kilometern sind Sie in "Rudelstetten".

INFO: Die Landschaft vor Rudelstetten ist von Altarmen der Wörnitz durchzogen. Dort wachsen mangels Strömung sogar Seerosen.

ROUTE: Von "Rudelstetten" folgen Sie der Landstraße DON10 bis über die Wörnitzbrücke und zweigen dann nach links ab.
Auf einem mineralischen Weg folgen Sie dem bewaldeten Flussufer und radeln hinauf nach "Wörnitzostheim".

INFO: Der Ort Wörnitzostheim liegt an einer ehemaligen Wörnitzfurt. Schon im 9. Jahrhundert wird Ostheim genannt. Die Kirche St. Maria und St. Anna ist seit dem 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt.

ROUTE: Leicht bergab radeln Sie wieder ins Tal und folgen dann gut beschildert der Regionalstraße nach "Schrattenhofen".
Nach kurzer Strecke überqueren Sie die Wörnitz nach links und erreichen "Heroldingen".


Heroldingen


Entfernungen: → Harburg: 6 km, ← Wechingen: 10,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 21 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 35,5 km

SEHENSWERT: Kirche St. Martin, Ringwall

INFO: "Heroldingen" erreichen Sie über die Wörnitzbrücke. Die Kirche liegt auf der linken Seite.
Auf dem Burgberg finden Sie eine keltische Befestigungsanlage aus der Urnenfelderkultur.

INFO: Gleich nach dem Ort haben Sie einen beeindruckenden Blick auf den kulturgeschichtlich sehr interessanten Rollenberg, der am Kraterrand des Meteoriteneinschlages entstanden ist.

ROUTE: Auf der kleinen Regionalstraße DON37 radeln Sie am Hügelrand weiter und erreichen die "Tiefenmühle". Etwas bergab erreichen Sie die gut beschilderte Abzweigung, die links der Wörnitz im Tal weiterführt.

INFO: Der markant am Kraterrand liegende Rollenberg ist zwar kahl aber äußerst geschichtsträchtig. Zahlreiche Kulturen aus vorgeschichtlicher Zeit hinterließen dort ihre Spuren.
Besonders gut erhalten ist eine bronzezeitliche Wallanlage mit einem Opferplatz. Aber es gibt auch keltische, merowingische und alemannische Spuren. Im Tal verlief eine Römerstraße zum Limes.

ROUTE: Der Radweg bleibt vorerst im Tal auf der Straße DON37. Beim Weiler "Katzenstein" verlässt der Radweg die Straße und folgt einem Wirtschaftsweg bis zum Bahndamm.

INFO: Über dem Hügel erblicken Sie die mächtige Harburg. Die noch komplett erhaltene Burg wurde ursprünglich von den Staufern erbaut und ist noch komplett erhalten.

ROUTE: Er folgt ihm etwa 700 Meter und unterquert ihn dann. Sie folgen der rechten Bahntrassenseite einen Kilometer und erreichen dann den Ort "Ronheim".
Gut beschildert unterqueren Sie die Bahnlinie und radeln dann im Tal weiter entlang der ST2384. Der Radweg führt unterhalb des "Hüllensteins" weiter auf Harburg zu.

INFO: Die Jura-Felsformation "Hüllenloch" liegt markant am Prallhang der Wörnitz vor "Harburg" und ist Teil des Kraterrandes. Durch die Nutzung als Steinbruch wurden hier mehrere Karsthöhlen aufgeschlossen und sind über Treppen zu besichtigen.

ROUTE: Der Radweg folgt der ST2384 hinauf auf die Eisenbahnbrücke. Von dort bietet sich ein schöner Blick zur Burg Harburg.

INFO: Mit zahlreichen Türmen ist die Burg Harburg bewehrt. Sie wurde im 11. Jahrhundert von den Staufern als Reichsburg erbaut. Die Grafen von Oettingen bekamen sie im 14. Jahrhundert erst als Pfand, dann später als Eigentum.


Harburg Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Ebermergen: 5,5 km, ← Heroldingen: 6 km
⊗ ⇐ Ziel: 15 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 41,5 km

SEHENSWERT: Burg Harburg, Alte Brücke, Fachwerk

INFO: Bei Harburg verlässt die Wörnitz in einem engen Durchbruchstal den Rieskessel. Jahrmillionen lang hatte sich der Einschlagkrater mit dem Wasser der Wörnitz gefüllt und schaffte schließlich hier den Ausbruch in ihr ursprüngliches Tal wieder.

INFO: Unterhalb der riesigen Burganlage aus dem 11. Jahrhundert liegt die historische Stadtmitte von Harburg. Sie war früher mit fünf Toren bewehrt. Leider wurden alle Stadttore abgerissen.

Trotzdem hat Harburg eine schöne historische Innenstadt mit der Alten Brücke, Mühlen, Fachwerkhäusern und schönen Kirchen.
Im Hintergrund steht die katholische Herz-Jesu-Kirche.

INFO: Die Alte Brücke überquert die Wörnitz und führt in Richtung der Kirche St. Barbara. Da die Kirche direkt am steilen Berg steht, ist ein Teil des Turmes in den Fels verbaut.

INFO: Die traumhafte Harburg kann besichtigt werden. In ihr finden Sie durch die jahrhundertelange Nutzung eine gewachsene Mischung aus den ursprünglich romanischen Gebäuden, auch gotische Bauformen bis zu den neueren barocken Gebäuden. Ein kleiner Eintritt sichert den Erhalt der Gebäude.
Allerdings ist die Straße zur Burg ab 17.00 Uhr frei zu befahren. In der Burg gibt es auch ein Hotel-Restaurant.

ROUTE: Sie folgen nach links etwas bergauf der "Mündlinger Straße" und überqueren nach einer Kurve die Bahnlinie. Nach der Eisenbahnbrücke geht es nach rechts auf der "Brünseer Straße" zunächst eben weiter.
Diese steigt nun etwas stärker an und verlässt das Tal, weil es hier im Tal durch das enge Durchbruchstal geht.

ROUTE: Der Wörnitzradweg verläuft auf der wenig befahrenen Gemeindeverbindungsstraße erst bergauf durch den Wald, dann mit freier Sicht auf die Wörnitz bergab.
Sie passieren den kleinen Ort Brünsee und folgen dann der Straße entlang der Schleifen des Flusses.

ROUTE: Zwei Kilometer später überqueren Sie auf einer Brücke die B25 und erreichen dann über eine historische Steinbrücke den Ort "Ebermergen".

Ebermergen


Entfernungen: → Donauwörth: 9,5 km, ← Harburg: 5,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 9,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 47 km

SEHENSWERT: Sankt Peter und Paul, Alte Wörnitzbrücke

INFO: Der Ort "Ebermergen" liegt rechts der Wörnitz. Auf der alten Brücke überqueren Sie den Fluss. Sie radeln leicht bergauf durch den romantischen Ort mit der Kirche Sankt Peter und Paul.

ROUTE: Der Wörnitzradweg bleibt auf der Gemeindeverbindungsstraße und erreicht nach weiteren zwei Kilometern den Ort "Wörnitzstein".

INFO: Der Ort liegt beidseits der Wörnitz. Im rechten Teil steht die Kirche St. Martin und die Gebäude, die zum früheren Kloster gehörten.
Heute sind sie umgebaut und dienen teilweise als Wohnhäuser und sogar als Hotel.

INFO: Auf der linken Wörnitzseite erhebt sich ein Fels, auf dem die Kalvarienbergkapelle steht. Sie wurde zu Mitte des 18. Jahrhunderts von Abt Cölestin I. Meermoos, dem Abt des Klosters Kaisheim stilgerecht in barockem Stil mit Zwiebelturm erbaut.

ROUTE: Der Radweg folgt nach der Brücke der Wörnitzstraße und verlässt den Ort. Sie folgen der Landstraße und erreichen nach einem Kilometer den Ort "Felsheim" auf der Konradstraße.

ROUTE: Von dort erreichen Sie die Trasse einer alten Bahnlinie und erreichen auf ihr den Stadtrand von "Donauwörth".
Sie überqueren an der Ampel die "Sallingerstraße" und radeln auf dem "Alten Bahndamm" zu einem früheren Bahntunnel, der die Oberstadt unterquert.

ROUTE: Er ist beleuchtet und für Fahrräder freigegeben. Durch ihn erreichen Sie die "Promenade", einen Park an der früheren Stadtbefestigung.
Gut beschildert zweigen Sie nach rechts in die "Rathausgasse" und somit in die Altstadt ein.


Donauwörth Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Donauwörth: 0 km, ← Ebermergen: 9,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 56,5 km

SEHENSWERT: Fuggerhaus, historische Altstadt, Reichsstraße, Kirchen

INFO: "Donauwörth" entstand wahrscheinlich schon im 6. Jahrhundert.
Schon früh wurde eine Brücke über die Donau erbaut, die laut Stadtgeschichte 30 Mal zerstört wurde.

Die Stadt liegt am Zusammenfluss von Wörnitz und Donau. Das Umfeld ist durch die Ausläufer des fränkischen Juras leicht bergig, bietet aber dadurch eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten.
Als ehemalige freie Reichsstadt hat sie sich ein ausdrucksvolles, freundliches Gesicht bewahrt. Liebevoll renovierte Gebäude und Straßenzüge bringen den Flair der alten Zeit auch heute noch herüber.

Von der Wörnitz aus steigt die Reichsstraße den Berg hoch. Sie war schon seit Jahrhunderten als „Unterer und Oberer Markt“ das Kernstück der Stadt.
Den Namen „Reichsstraße“ erhielt sie, weil sie die Reichsstädte "Nürnberg" und "Augsburg" miteinander verband. Beeindruckend ist der Blick auf die traumhaft renovierten Fassaden.

INFO: Den oberen Abschluss der Reichsstraße bildet das "Fuggerhaus" (heute ist es Landratsamt) mit seinem eindrucksvollen Renaissancegiebel.

INFO: Hinter dem "Fuggerhaus" steht das "Kloster Heilig Kreuz". Es stammt ursprünglich aus dem Jahre 1125 und wurde Anfang des 18. Jahrhunderts in die heutige barocke Form umgebaut.

INFO: Beeindruckend ist die barocke Innenausstattung nach der "Wessobrunner Schule".

INFO: Sehenswert sind am unteren Ende der Reichsstraße das Rathaus, das "Rieder Tor" und die Reste der Stadtbefestigung entlang der Wörnitz.
Hinter dem Rieder Tor hat sich in der verkehrsberuhigten Zone eine kulinarische Meile gebildet. Dort finden Sie zahlreiche Gaststätten, die auch im Freien bewirten.

 

 

 

Beschreibung Karte Hotel & Pension Orte am Weg Anschlusstouren