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Illerradweg Etappe 2: Von Kempten bis Ulm
[Essen & Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlußtouren ] Stand: 26.08.2013 |
Kurzbeschreibung:
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Höhendiagramm
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Orte am Weg (Km-Liste):(Seitenanfang) 000,0 km Kempten Abzweige in die Städte und Orte verursachen Mehrkilometer. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Krugzell: 15,0 km, <- Kempten: 0,0 km, Sehenswert: St. Mangkirche, Rathaus, St. Lorenzbasilika, Kornhaus, Römisches Museum, Stift, Residenz
Kempten hat eine lange Geschichte. Die Römer eroberten etwa 15 vor Christus die schon bestehende keltische Stadt Kambodounon.
Heute sieht man als Tourist eine sehr schöne Stadt mit zahlreichen herrschaftlichen Häusern und unzähligen Kirchen.
Route: Zur Weiterfahrt fahren Sie an die Iller. Auf der linken Illerseite führt ein Radweg aus der Stadt hinaus. Zuerst führt der Radweg tief eingeschnitten in der Landschaft entlang von Kleingärten hinaus aus Kempten.
Die Iller beschreibt einen Halbkreis nach Osten und wendet plötzlich an einer Felswand in einer 90 Grad-Schleife nach Norden.
Danach begleitet der Radweg den natürlichen Lauf der Iller bis nach Krugzell. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Altusried: 7,0 km, <- Kempten: 15,0 km,
An der Kreuzung folgen Sie der Beschilderung zur Iller hin und folgen dort dem gekiesten Weg auf den Hochwasserdamm.
Der Radweg führt nach rechts in Richtung Iller weiter, wendet sich aber dann in Richtung der Randberge.
Ein asphaltierter Weg führt dann steil nach oben, gibt aber schöne Blicke auf die Landschaft frei. Nach etwa 100 Höhenmetern erreichen Sie Altusried und folgen dem Radweg neben der Landstraße. Am tatsächlichen Ortsanfang werden Sie wieder steil nach oben in ein Neubaugebiet geleitet, von dem es steil bergab ins die Ortsmitte geht. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Maria Steinbach: 13,5 km, <- Krugzell: 7,0 km, Altusried wurde in den Sachsenkriegen besiedelt, es gibt aber auch Waffenfunde von 1000 vor Christus.
Heute ist Altusried durch seine Laien-Festspiele bekannt. Auf einer riesigen Freilichtbühne führen die Laienschauspieler in 125-jähriger Tradition Schauspiele wie den Zigeunerbaron oder Andreas Hofer auf. Für Fahrradfahrer und Jakobspilger ist interessant, dass es in Altusried eine staatlich geförderte Jakobsweggruppe gibt, die den "Wieder"-Ausbau und die Beschilderung des Jakobsweges fördert und über die Grenzen hinaus koordiniert. Route: Gut beschildert auf der "Kaldener Straße" führt der Radweg nun auf der Hochebene weiter. Nach gut 1,5 km zweigt nach rechts ein Fußweg zur Burg Kalden ab. Info: Nur ein kleiner Turm zeugt noch von der Existenz der Burg in solch exponierter Lage. Die Burg wurde wahrscheinlich im 12. Jahrhundert gegründet. Leider war der Untergrund instabil und es kam zu Erdrutschen, bei denen Teile der Burg abstürzten. 1515 wurde die Burg neu erbaut, aber 1692 aufgegeben.
Vom ehemaligen Burgplatz hat man einen unvergesslichen Blick auf die Illerschleife.
Route: Der Radweg führt vom Parkplatz aus weiter auf einer wenig befahrenen einspurigen Straße am Kaldener Tobelbach vorbei. Dabei passieren Sie Höfe und Weiler in traumhafter Lage.
Sie passieren eine Mühle und dann geht es leider wieder steil bergauf. Der nächste Ort heißt "Moos" und besteht nur aus wenigen Häusern, die aber sehr verteilt liegen. Der Radweg passiert weitere Bauernhöfe und erreicht dann die Landstraße "MN21" und folgt ihr nach links. Nach wenigen hundert Metern zweigt der Illerradweg nach rechts ab und führt leicht bergauf in Richtung Wald.
"Kaltbronn" liegt als nächster größerer Weiler am Weg. Hier riecht es geradezu nach Arbeit. Der Radweg führt nun in den Wald und verläuft fast kerzengeradeaus. Am Ende des Waldes hat man einen schönen Blick auf "Maria Steinbach". |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Lautrach: 2,5 km, <- Altusried: 13,5 km,
Selbst aus Tirol und Graubünden kamen Wallfahrer in den kleinen Ort, so dass die Kirche schnell zu klein wurde. Im Jahre 1755 wurde die heutige Kirche erbaut und geweiht. Route: Auf der Dorfstraße verlassen Sie nun "Maria Steinbach" wieder bergauf und fahren in Richtung des Waldes. Kurz vor der "ST2009" zweigen Sie nach rechts auf einen beschrankten Feldweg ab. Er führt auf einer ehemaligen Bahnstrecke talabwärts und folgt einem kleinen Fluss.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Illerbeuren: 0,5 km, <- Maria Steinbach: 2,5 km, Lautrach ist ein kleiner, aber geschichtsträchtiger Ort oberhalb der Iller. Route: Der Radweg umgeht Lautrach und führt bergab ins Illertal. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Aitrach: 7,5 km, <- Lautrach: 0,5 km,
In Illerbeuren fanden wir leider die Beschilderung nicht und folgten der "absolut" sicheren Aussage von Ortskundigen.
Ab "Ferthofen" beginnt die Serie der Wasserkraftwerke, die bis vor Ulm anhalten. Das hat auch zur Folge, dass sich von hier aus die Iller in einem Zwangsbett befindet, teilweise noch durch zusätzliche Iller-Kanäle längs des Flusses.
Route: Der Radweg führt auf der linken Seite der Illerbrücke auf die "Neue Welt Straße" illerabwärts. Durch ein Neubaugebiet erreichen Sie die Brücke der A96, die Sie unterqueren. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Tannheim: 8,0 km, <- Illerbeuren: 7,5 km, Route: Auf der Uhlandstraße nach rechts erreichen Sie den Grenzweg. Der Grenzweg geht in den Schwalweg über. Bei der dritten Abzweigung nach rechts folgen Sie der Illerstraße nach rechts.
Bald passieren Sie einen Campingplatz und radeln dann direkt am Fluss weiter. Beide Seiten der Iller sind mit Mischwald bewachsen. Leider sieht man die anliegenden Städte und Gemeinden nur selten. Aber vollkommen naturbelassen, ohne Verkehrsbelastung fahren Sie in Illernähe bis "Mooshausen".
Nach dem Ort "Arlach" folgen Sie zunächst dem Illerkanal nach links. (Sie können getrost auch rechts der Iller bleiben, denn von hier ab sind beide Wege möglich). Sie passieren "Tannheim", das etwas westlich liegt. Die Flusslandschaft bleibt aber nach wie vor beeindruckend. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Kirchdorf: 10,0 km, <- Aitrach: 8,0 km,
Route: Bei "Egelsee" fahren Sie längs der L2013 auf die rechte Seite der Iller und folgen dem Fluss. Herrliche Landschaft längs des begradigten Flusses begeistert uns. Der Radweg folgt der Iller und überquert den Fluss bei "Kirchdorf" auf die linke Seite.
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Auf der rechten Seite der Iller liegt Memmingen: (Seitenanfang) Entfernungen: -> Abstecher je nach Abzweigung 2- 5 km Sehenswert: Historische Altstadt, Martinskirche und weitere Kirchen
Memmingen beherbergte schon in der Römerzeit einen Wachtposten. Die den Römern nachfolgenden Siedler bauten ab dem 5. Jahrhundert auf dem Gelände der heutigen Martinskirche.
Heute ist noch viel der mittelalterlichen Bausubstanz erhalten. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Kellmünz: 5,5 km, <- Tannheim: 10,0 km,
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Sinningen: 3,5 km, <- Kirchdorf: 5,5 km, "Kellmünz" stammt aus vorrömischer Zeit. Die Römer übernahmen den alten Namen (Himmelsberg) der Besiedelung und machten das römische "Caellus mons" daraus.
Kellmünz liegt rechts auf einem Hügel überhalb der Iller. Route: Der Radweg folgt immer noch der rechten Seite der Iller und führt auf einsamen Wegen weitab der Zivilisation weiter. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Altenstadt: 1,0 km, <- Kellmünz: 3,5 km,
Hier sieht man erstmals ein wenig auf die Landschaft rund um die Iller, ansonsten verläuft der Weg im Illerwald.
Auf der anderen Seite der Iller liegt "Altenstadt", das man aber durch den dichten Wald nicht sehen kann. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Illertissen: 7,5 km, <- Sinningen: 1,0 km, "Altenstadt" liegt auf der rechten Seite der Iller. Sehenswert sind dort die barocken Kirchen und der Judenfriedhof. Route: Der Radweg bleibt weiterhin auf der linken Seite und führt im Wald direkt an der Iller weiter. An Brücken kann man auf der Straße zu den rechts und links liegenden Städten abzweigen. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Dietenheim: 1,5 km, <- Altenstadt: 7,5 km,
Route: Der Radweg bleibt aber links der Iller. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Vöhringen: 8,0 km, <- Illertissen: 1,5 km, "Dietenheim" sieht man durch den Wald schon aus der Ferne. Die mächtige Kirche St. Martin überragt die Stadt und ist auch deren Wahrzeichen.
Route: An der Brücke über die Iller zweigen Sie nach links ab und folgen dem Radweg bis zur Stadtmitte von "Dietenheim". Der Weg zum Illerradweg zurück führt wieder entlang der Straße und zweigt bei der Brücke nach links auf den Radweg ab. Hier könnten Sie geradeaus weiter bis zur Stadt "Illertissen" radeln. "Illertissen" liegt rechts der Iller und hat kulturell einiges zu bieten. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Senden: 7,0 km, <- Dietenheim: 8,0 km, Unbeirrt fließt die Iller in ihrem künstlichen Bett durch den Illerwald an "Vöhringen" vorbei.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Wiblingen: 5,0 km, <- Vöhringen: 7,0 km,
Ab und zu begegnet man sogar mal einem Jogger.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Ulm: 7,0 km, <- Senden: 5,0 km,
Ein letztes kulturelles Highlight vor Ulm ist Wiblingen. Kloster Wiblingen wurde 1093 als Benediktinerkloster gegründet. Die Mönche stammten aus dem Schwarzwald: Aus St. Blasien. Nach dem Krieg glaubte man das Wahrzeichen der Kirche verloren, da sämtliche Geheimnisträger an der Pest verstarben. Erst als der Maurermeister aus dem fernen Kärnten zurückkam, konnte man das wertvolle Stück 1638 wieder ausgraben. Die heutige Klosterkirche wurde 1772 im barocken Stil erbaut. Die Gesamtgestaltung der hellen Kirche steht im Zeichen der Verehrung des Hl. Kreuzes. Route: Zurück auf dem Illerradweg folgen Sie im Wald der Schleife der Iller bis zum Zusammenfluss von Donau und Iller. Bald erreichen Sie den Donauradweg und fahren an der Donau entlang, bis Sie auf einem Steg nach der Adenauerbrücke die Donau überqueren und dann auf der linken Seite der Donau folgen. Den Bahnhof erreichen Sie nach der nächsten Brücke (Eisenbahnbrücke) nach links. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Ulm: 0,0 km, <- Wiblingen: 7,0 km,
Bekannt ist, dass in Ulm bereits im 8. Jahrhundert ein alemannischer Herzogshof bestand. Ab 854 war Ulm eine königliche Pfalz.
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