fahrrad-tour.de fahrrad-tour.de Übersicht aller beschriebenen Radwege Überblick aller beschriebenen Radtouren in Deutschland Überblick aller beschriebenen Radtouren in Europa Tagebücher unserer Radtourbeschreibungen

 

Bodensee-Königssee-Radweg:
Lindau bis Königssee in 6 Etappen

Königssee-Radweg

2. Etappe von Immenstadt bis Schwangau

[Essen&Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]
Stand: 09.01.2018

 

Kurzbeschreibung:



(Seitenanfang)

Mit dieser Etappe des Bodensee-Königssee-Radweges beginnt die Alpenberührung.
Nach "Immenstadt" verlassen Sie das Illertal und radeln am "Grünten" entlang durch hügeliges Voralpenland bis zum "Rottachsee".
Danach radeln Sie an Hügeln entlang bis "Oy-Mittelberg", zur höchsten Stelle dieser Etappe mit 1000 m ü.N.N.
Bei Nesselwang beginnt dann eine traumhafte Etappe mit Alpensicht.
Über mehrere Bergkuppen erreichen Sie "Hopferau" und anschließend den warmen "Hopfensee".
Mit Sicht auf "Hohenschwanstein" radeln Sie in "Füssen" ein. 

Die Radwege sind meist asphaltiert.

Streckenlänge: 56,0 km
Fahrzeit: 5-6 Stunden
Höhenmeter: 733 m

 




Bücher und Karten Karten: Bodensee-Königssee-Radweg 1:50.000
Bücher und Karten Karten: Chiemgau - Oberbayern - Berchtesgadener Land
Bücher und Karten Karten: Allgäu, Kempten - Oberstdorf
Bücher und Karten Karten: Bikeline Bodensee-Königssee-Radweg
Bücher und Karten Karten: Bikeline: Von Würzburg nach Füssen
Bücher und Karten Karten: Berchtesgadener Land 1 : 25 000
Bücher und Karten Bücher: Berchtesgadener Land

Bücher und Karten Karten: UK 50-44 Inn-Salzach Region
Bücher und Karten Karten: UK 50-45 Lindau - Naturpark Nagelfluhkette
Bücher und Karten Karten: UK 50-46 Kempten (Allgäu)
Bücher und Karten Karten: UK 50-47 Allgäuer Alpen
Bücher und Karten Karten: UK 50-48 Füssen
Bücher und Karten Karten: UK 50-49 Pfaffenwinkel
Bücher und Karten Karten: UK 50-50 Werdenfelser Land
Bücher und Karten Karten: UK 50-52 Tölzer Land - Starnberger See
Bücher und Karten Karten: UK 50-53 Mangfallgebirge
Bücher und Karten Karten: UK 50-54 Chiemsee - Chiemgauer Alpen
Bücher und Karten Karten: UK 50-55 Berchtesgadener Alpen
Karte Kartenübersicht Bayern



Fahrradtour Radwanderkarte Chiemgau - Oberbayern

 

 

Zimmer auf der Tour

Alle Veranstalter
Veranstalter Bodensee-
Königsseeradweg

Alle Anbieter

Sportive Reisen Radreiseveranstalter

Bücher und Karten Radreiseführer: Bodensee-Königsseeradweg Bikeline





Karte:


(Seitenanfang)

Schwangau Fuessen Hopfen Hopferau Nesselwang Mittelberg Rettenberg Immenstadt

 

Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

TIPP: Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer.
Mit dieser "Naturmethode" können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

 

Orte am Weg:


(Seitenanfang)


000,0 km Immenstadt
014,0 km Rettenberg
022,0 km Mittelberg
029,0 km Nesselwang
041,0 km Hopferau
043,0 km Hopfen am See
050,0 km Füssen
056,0 km Schwangau

 

Interaktive Karte:


Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren.

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Immenstadt Übernachten, Hotels, Pensionen



(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Rettenberg: 14,0 km, <- Immenstadt: 0,0 km,
->O Ziel: 56,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Sehenswert: Marienplatz mit Stadtschloss und Rathaus, ehemaliges Kapuzinerkloster, großer und kleiner Alpsee

Info: Der Ort "Immenstadt" ist erstmals im Jahre 1275 erwähnt. Die Grafen von Monfort kauften im 14. Jahrhundert das "Schloss Rothenfels".
Im Jahre 1360 wurde "Immenstadt" auf Anweisung Kaiser Karl IV. zur Stadt erhoben.
"Immenstadt" kam durch Handel mit Salz und Leinwand zu Reichtum.
Zahlreiche Stadtbrände führten zu laufenden Wiederaufbauten.
Auch unter Überschwemmungen hatte der Ort zu leiden.

Die heute sichtbare "St. Nikolauskirche" wurde auf den Grundmauern früherer Kirchen errichtet. Nach mehreren Bränden wurde die Kirche mit dem Zwiebelturm 1704 neu erbaut.

Die Iller ist wasserreich St. Nikolauskirche (Bild vergrößern)

Info: Heute zeigt sich "Immenstadt" modern mit dem historischen Kern um den "Marienplatz" mit dem "Montfort'schen Schloss" und der Kirche "St. Nikolaus".
In "Immenstadt" gab es auch ein Kapuzinerkloster, von dem nur noch die Kirche erhalten geblieben ist.

Kapuzinerkirche Kapuzinerkirche (Bild vergrößern)

Info: Das Schloss der Grafen Monfort wurde im Jahre 1550 als Amtssitz in "Immenstadt" erbaut. Ursprünglich war es von allen Seiten mit Gebäuden umschlossen und hatte einen Innenhof.

Montfort-Schloss Montfort-Schloss (Bild vergrößern)

 

Info: Nicht versäumen sollte man auch die Kirche des Kapuzinerklosters zu besichtigen und die aus dem Jahre 1882 stammende Villa "Edelweiß".

Die Hofmühle bestand eigentlich schon im 15. Jahrhundert. Sie brannte aber 1763 ab und wurde wieder aufgebaut. Sie war lange eine der größten Mühlen im Umland. Heute ist dort das Stadtmuseum untergebracht.

Hofmühle in Immenstadt Hofmühle (Bild vergrößern)

Route: Der Radweg durchquert Immenstadt an der Hofmühle entlang. Gut beschildert überquert er die "Kemptener Straße" und führt dann durch Hinterhöfe zur "Grüntener Straße".
Nach links erreichen Sie den Radweg auf dem "Faulenzerweg" entlang der Bahnlinie.

Info: Den selben "Faulenzerweg" erreichen Sie vom Marienplatz über die Salzstraße und dann nach links.

Route: Sie folgen ihm bis zur Unterführung unter der Bahnlinie hindurch. Am Schulgebäude vorbei passiert der gut beschilderte Radweg den kleinen See und führt hinauf auf den Illerdamm.
Geradeaus überqueren Sie auf der Radlerbrücke die Iller und radeln danach am "Rauhenzeller See" entlang.

Blick nach Süden Blick nach Süden (Bild vergrößern)

Route: Kurz bergauf auf dem "Weidachweg" erreichen Sie nach rechts die "Buchwaldstraße, dann nach links auf die "Rickenbacherstraße".
Auf dieser unterqueren Sie die B308 und radeln danach nach rechts weiter. Nach 250 Meter unterqueren Sie auf dem Radweg die "St2006" und folgen ihr dann auf einem begleitenden Asphaltweg.

Im Gallmoos Im Gallmoos (Bild laden)

Route: Zunächst durchqueren Sie das "Gallmoos", ein idyllisches Feuchtgebiet mit herrlicher Sicht auf die Berge.
Nach zwei Kilometern erreichen Sie einen Kreisverkehr und radeln weiter auf dem Radweg bergauf in Richtung "Rettenberg".
Der Bodensee-Königssee-Radweg führt nun zwei Kilometer mit einer Steigung von bis zu 8% bergwärts.

Bergauf mit 8% Bergauf mit 8% (Bild laden)

Zimmer auf der Tour

Rettenberg

(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Mittelberg: 8,0 km, <- Immenstadt: 14,0 km,
->O Ziel: 42,0 km, O<- Ausgangspunkt: 14,0 km

Sehenswert: Südlichstes Brauereidorf Deutschlands, Stephanskirche

Info: "Rettenberg" nimmt für sich den Titel "Südlichstes Brauereidorf Deutschlands" in Anspruch. Gleich drei große Brauereien im Ort bieten Bierseminare an und auch das Fremdenverkehrsamt dreht die Werbetrommel rund ums Bier.

Brauereidorf Rettenberg Brauereidorf Rettenberg (Bild laden)

Info: Sehenswert sind auch die schöne "St. Stephanskirche" und natürlich der Blick auf den Grünten mit dem 1748 m hohen "Übelberg".
Die Kirche "St. Stephan" wurde 1728–1730 erbaut. Das Innere ist sehr schön in barocker Bauweise ausgestattet. Drei Generationen einheimischer Künstler haben das Gesamtwerk gestaltet.

St. Stephanskirche Rettenberg St. Stephanskirche (Bild laden)

Route: Der Radweg folgt auf einer eignen Spur der gut ausgebauten Straße in Richtung "Kranzegg". Zunächst steigt der Radweg längs des Neubaugebietes weiter an.

Bergauf nach Kranzegg Bergauf nach Kranzegg (Bild laden)

Route: Der Radweg überquert eine Kuppe, dann geht es bergab in die Ortsmitte von "Kranzegg".
In der Ortsmitte steht zentral die Kapelle "Mariä Opferung" mit dem Fresko „Verkündigung Mariens“ .

Info: Der Grünten ist 1729 hoch und ein Randberg der deutschen Alpen. Er ist erzreich, früher wurde hier Eisen gewonnen.
Dir orginellste Besteigung des Grünten hat wohl der Augsburger Fürstbischof Clemens Wenzeslaus gemacht: Er lies isch von fast 60 Bauern auf einem Polstersessel hochtragen.

Blick auf den Grünten Blick auf den Grünten (Bild laden)

Route: Bei der Ortsmitte zweigt der Radweg auf die "Vorderburger Straße" nach links ab und beschert dann eine herrliche Talfahrt in das breite Tal des "Kranzegger Bachs".

Ortsmitte Kranzegg Kapelle in Kranzegg (Bild laden)

Route: Die Abfahrt endet allerdings schnell wieder vor dem gegenüberliegenden Hügelkamm.
Hier geht es wieder gemächlich bergauf nach "Emmereis".

Info: In "Emereis" steht die KIrche "St. Nikolaus", die älteste romanische Kirche des gesamten Allgäus. Sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut und ist zwischenzeitlich von den Bausünden des letzten halben Jahrtausends befreit.
Im Inneren sieht man Fresken aus dem 13. Jahrhundert.

Ortsmitte Kranzegg St. Nikolaus (Bild laden)

Route: Über einen Bergsattel erreichen Sie dann die verdiente Abfahrt nach "Vorderburg", einem kleinen Dorf mit schmucken Häusern.
Die Kirche wurde Mitte es 18. Jahrhunderts anstelle eines gotischen Vorgängerbaues errichtet.

Vorderburg Vorderburg (Bild laden)

Route: Die Talfahrt setzt sich nach dem Ort fort und die Tachonadeln nähern sich ungebremst der 60 km/h Marke. Also Vorsicht!

Bergab ins Talüä Bergab ins Tal (Bild laden)


Route: Sie radeln am Weiler "Rieder" vorbei und erreichen Sie die Talsohle. Richtig gemein wird es dann vor der "Greifenmühle": Hier zeigt das Radwegschild nach rechts - den Berg hoch! Auf einer kurzen Strecke müssen Sie eine Steigung von 9% überwinden.

Danach geht es kurz bergab auf Seehöhe des "Rottachsees".

Der Rottachsee Der Rottachsee (Bild laden)

Info: Hier liegt eingebettet in Hügel der "Rottachsee". Er ist künstlich angelegt, ist der größte und höchste Badesee des Oberallgäus und dient nebenbei noch als Stromerzeuger.
Leider sieht man nur an wenigen Stellen auf die Wasseroberfläche, weil ein dichter Schilfgürtel den See umgibt.

Route: Über einen Hügel geht es jetzt bergauf nach "Petersthal".

Info: Der kleine Ort lebt vom Fremdenverkehr. Petersthal wird von zwei Bächen durchflossen, dem Petersbach und dem Paulsbach. Denselben Namen hat auch die im 18. Jahrhundert erbaute Peter- und Paulskirche. Sie ist barock ausgestattet und gilt als eine der schönsten der Umgegend.

Kirche in Petersthal Kirche in Petersthal (Bild laden)


Route: In der Ortsmitte zweigt der "Bodensee-Königssee-Radweg" nach rechts von der großen Straße OA10 ab und folgt nach rechts der Straße "Am Buxfeld".

Stark bergauf folgen Sie der kleinen Fahrstraße mit einer Steigung bis zu 10%. Sie passieren den Weiler mit Namen "Memersch".

Info: In Memersch gab es im 14. Jahrhundert schon einen Maierhof, also eim Amtshaus eines Verwalters.

Hinauf nach Memersch Hinauf nach Memersch (Bild laden)

Info: Von hier oben bietet sich nach links sich eine wunderschöne Aussicht auf das Seenland mit dem lang gezogenen Rottachsee.

Route: Nach "Memersch" wird der Radweg wieder flacher. Er folgt einer fast ebenen Aussichtsstraße zum Weiler "Haag".

Memersch: Die höchste Stelle naht Rottachseeblick (Bild laden)

Info: Nach Norden können Sie die Trassenführung der Autobahn A7 verfolgen, die sich hier am Horizont schlängelt.

Route: Der Radweg erreicht hier eine Höhe von etwa1000 m ü.NN und damit die höchste Stelle der Tour.
Dies wird auch mit einer herrlichen Alpensicht belohnt. Auch die Zugspitze kann man von hier erkennen!

Oy: Herrlicher Alpenblick Herrlicher Alpenblick (Bild laden)

Route: Nun geht es über 100 Höhenmeter herrlich bergab, mit einem traumhaften Ausblick auf den Ort "Oy", einen Teilort von "Oy-Mittelberg".

Oy: Herrlicher Alpenblick Traumabfahrt (Bild laden)

Mittelberg Übernachten, Hotels, Pensionen Oy

(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Nesselwang: 7,0 km, <- Rettenberg: 8,0 km,
->O Ziel: 34,0 km, O<- Ausgangspunkt: 22,0 km

Sehenswert: Alpenblick, Kirche in Oy, St. Anna-Platz

Info: Der Ort "Oy-Mittelberg" besteht aus den Teilgemeinden "Mittelberg", "Haslach", "Maria Rain", "Oberzollhaus" und "Oy".
Der St. Annaplatz in Oy ist wunderschön renoviert und bildet mit dem Brunnen (Trinkwasser) und der Kirche St. Anna Pfarrkapelle ein sehenswertes Ensemble.

St. Anna Pfarrkapelle St. Anna Pfarrkapelle (Bild laden)

Route: Nach der wohlverdienten Talfahrt folgen Sie der Beschilderung durch den Ort und zweigen nach links ab. Bald überqueren Sie eine Bahnlinie und erreichen dahinter wieder freie Natur.

Der Radweg führt in die Talsohle des Sennenbachs und steigt danach gleich wieder leicht an. Auf einer kleinen Asphaltstraße erreichen Sie bald den kleinen Ort "Guggemoos".

Brunnen in Guggemoos Brunnen in Guggemoos (Bild laden)

Info: Kirche und Brunnen bilden die Ortsmitte und man ist hier froh, sich am kalten Wasser des Brunnens erfrischen zu können.

Der Radweg steigt außerhalb des Ortes noch etwas an und passiert einen Fernmeldemast, danach geht es im Tal hinunter nach "Maria Rain".

Info: Das Ortsbild wird von der schönen Kirche beherrscht.

Kirche in Maria Rain Kirche in Maria Rain (Bild laden)

Route: Dort führt der Radweg auch vorbei und schwenkt danach um 180 Grad zurück. Auf der kleinen Landstraße radeln Sie ortsauswärts und erreichen bald den Weiler "Rainen".

Knapp einen Kilometer nach dem Ort führt die Radwegbeschilderung nach links und unterquert die die viel befahrene Bundesstraße B310.

Alternative: Wer mit wenige Höhenmetern auskommen will, fährt gerade aus weiter, überquert die Bundesstraße und folgt dem Radweg links der Straße in Richtung "Nesselwang".

Route: Nach der Unterführung geht es am Hang der "Wertach" auf einem Schotterweg weiter, der aber nach guten 500 Metern nach links abzweigt. Hier geht es nun bergab auf eine alte Römerbrücke, die sehr schön restauriert wurde. Ein Informationsschild gibt über die Geschichte der Brücke Auskunft.

Die Römerbrücke Die Römerbrücke (Bild laden)

Route: Am Hang entlang - leicht bergauf - erreichen Sie den Ort "Gschwend". Von hier aus führt die Tour auf einem neuen Radweg entlang der B310 auf "Nesselwang" zu. Bald erscheint die unverwechselbare Silhouette der Nesselwanger Kirche am Horizont.

Am Ortseingang werden Sie durch eine Unterführung in den Ort geleitet.

Nesselwang Übernachten, Hotels, Pensionen

(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Hopferau: 12,0 km, <- Mittelberg: 7,0 km,
->O Ziel: 27,0 km, O<- Ausgangspunkt: 29,0 km

Sehenswert: Herrlicher Alpenblick, Brauereimuseum, höchstgelegenes Brauereidorf

Markt Nesselwang Der Markt Nesselwang (Bild laden)

Info: Der "Markt Nesselwang" ist heute staatlich anerkannter Luftkurort. Seine Geschichte reicht aber bis zu den Römern zurück. Die Römerstraße verlief durch den Ort und so konnte dieser sich - auch später durch den Salzhandel - schnell entwickeln.
König Sigismund verlieh 1429 dem Ort das Marktrecht.

Der Ort selbst ist heute auf den Tourismus eingerichtet. Andenkenläden, Hotels und Pensionen zieren das Ortsbild. Der einzige Supermarkt, in dem man sich Getränke preiswert kaufen kann, liegt etwas außerhalb.

Route: Der Radweg verlässt den Ort und überquert die Bahnlinie.

Auf einer kleinen Asphaltstraße ohne Verkehr radeln Sie nun über einen Hügel und erreichen nach einem weiteren Anstieg "Hertingen".

Es geht wieder in einer übersichtlichen Kurve bergab und Sie erreichen bald einen Wald. Hier geht es dann wieder leicht bergauf bis der Kögelweiher durch den Wald sichtbar wird.
Jetzt zweigt der "Bodensee-Königsseeradweg" unvermittelt nach rechts ab und steigt in zwei Serpentinen nach "Oberdolden", das auf einer Bergkuppe liegt.

Oberdolden Aussicht in Oberdolden (Bild laden)

Info: Der Alpenblick von hier aus ist gewaltig und wir bleiben gerne stehen um den Blick zu genießen.

Der kleine Ort besteht nur aus ein paar Bauernhöfen, aber so mancher Hofbesitzer könnte hier als Gärtner fungieren weil er eine richtige Blumenpracht an Häuser und in Gärten zaubert.

Route: Von "Oberdolden" aus geht es wieder verdient ins Tal hinab und Sie passieren auf dem Weg nach "Schweinegg" den Weiler "Hummel".

Es geht bergab Es geht bergab (Bild laden)

Route: Der Radweg führt nun zunächst eben weiter. Vor Ihnen liegt ein Waldgebiet, aus dem die gewaltigen Ruinen "Hohen-Freyberg" und "Eisenberg" ragen.
Kaum haben Sie den Wald erreicht, steigt die Straße auch schon wieder an, aber nur um hinterher in einer schönen Abfahrt nach "Zell" zu führen.

Zell Stadtteil von Eisenberg Zell vor der Alpenkulisse (Bild laden)

Route: Der Radweg ist in "Zell" gut beschildert und es wundert sicher niemand, dass es durch das Neubaugebiet recht steil nach oben geht.

Info: Wer möchte, könnte hier die "Ruine Eisenberg" oder - verbunden mit einer kleinen Wanderung - auch noch die "Ruine Hohen-Freyberg" besichtigen.

Route: Alle anderen freuen sich schon auf die Abfahrt nach "Eisenberg", die ganz toll bergab führt, aber dann urplötzlich die Straße überquert um auf einem recht schlechten Feldweg quasi "hintenherum" nach "Eisenberg" zu führen.
Wer nicht ausgesprochene Mountainbikes besitzt kann auch auf dem Radweg neben der Straße bleiben.

Von "Eisenberg" aus werden Sie auf einer kleinen Nebenstraße nach "Speiden" geleitet - alles eben, keine Steigung!

Kirche in Speiden Kirche in Speiden (Bild laden)

 

Route: Ein altes Klostergebäude in "Speiden" wirkt interessant, der restliche Ort besteht aus Bauernhöfen und Gastronomie.

Die Radwegbeschilderung führt nun in Richtung der Verbindungsstraße "Pfronten - Hopferau" und unterquert sie. Auf der linken Straßenseite folgen Sie nun dem schön ausgebauten Radweg nach "Hopferau".

Hopferau

(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Hopfen am See: 2,0 km, <- Nesselwang: 12,0 km,
->O Ziel: 15,0 km, O<- Ausgangspunkt: 41,0 km

Sehenswert: Schloss Hopferau, Hopfensee

Route: Links der Straße liegt das majestätisch wirkende, gelb angestrichene "Schloss Hopferau", das heute Tagungshotel ist.

Die Kirche in Hopferau Die Kirche in Hopferau (Bild laden)

Route: Im Ort selbst fällt die gleißend weiße Kirche auf, die direkt an der Hauptstraße liegt.

Der Radweg durchquert den Ortskern und zweigt am Ortsende nach links in Richtung "Vilsen" und "Hopfen" ab.

Wieder geht es herrlich bergab und schon während der Abfahrt kann man an den Bergen die Königsschlösser, vor allem "Neuschwanstein", entdecken.

Hopfen am See

(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Füssen: 7,0 km, <- Hopferau: 2,0 km,
->O Ziel: 13,0 km, O<- Ausgangspunkt: 43,0 km

Sehenswert: Romanische Kirche, Hopfensee

Info: Die Straße erreicht bald den Ortsanfang von Hopfen. Hier kann man - gegenüber dem Campingplatz - direkt ins Wasser des warmen Hopfensees springen.

Hopfensee vor Alpenkulisse Bad im Hopfensee (Bild laden)

 

Info: Weit besser geht dies 200 Meter weiter im öffentlichen Bad.

Route: Zur Weiterfahrt bleiben Sie auf dem Radweg längs der Straße und erreichen bald den Ortskern von Hopfen. Der Radweg verlässt nun das Ufer des Hopfensees und umgeht den Berg "Schöne Buche".

Leicht bergab erreichen Sie nun den Rand von Füssen. Hier ist der Radweg direkt in die traumhafte Innenstadt beschildert.

FüssenÜbernachten, Hotels, Pensionen

(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Schwangau: 6,0 km, <- Hopfen am See: 7,0 km,
->O Ziel: 6,0 km, O<- Ausgangspunkt: 50,0 km

Sehenswert: Benediktinerkloster St. Mang, Basilika, Heilig-Geist-Spitalkirche, sehr schöne Altstadt mit mittelalterlichen Bürgerhäusern, Blick auf Schloss Neuschwanstein

Info: Über einen Kilometer lang folgen Sie der Zufahrtsstraße ins Zentrum.
"Hier steppt der Bär" könnte man salopp sagen.

Füssen: Hier steppt der Bär Hier steppt der Bär (Bild laden)

Info: Unzählige Touristen, gut die Hälfte aus Japan oder Amerika, eilen hier, meist einem schirmbewaffneten Guide folgend, durch die äußerst sehenswerte Innenstadt.

Gemütlicher macht dies ein weiteres Viertel, das in mondänen Kleidern und Designerbrillen in den zahlreichen Cafes sitzt und gesehen werden will.
Das letzte Viertel sind normale Menschen, die mit Reiseführern bewaffnet Kirche um Kirche besichtigt, dann ins Kloster und weiter zu den Schlössern wandert.

Marktplatz von Füssen Marktplatz von Füssen (Bild laden)

 

Info: Nichts desto trotz ist Füssen eine herrliche Stadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Klöster in Füssen Klöster in Füssen (Bild laden)

Info: Leider bleiben uns Radlern manche verschlossen, weil uns die Angst quält, bei soviel Trubel könnten auch ein paar Fahrraddiebe unter den Menschen weilen. Aber die Dinge schaut man eben das nächste Mal an, wenn man mit Eisenbahn oder Auto vorbei kommt.

Füssen: Blick auf die Kirchen Blick auf die Kirchen (Bild laden)

Route: Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich an den "Bodensee-Königssee-Radwegschildern" oder an den überall ersichtlichen Schildern "Schlösser".

Über den Lech erreichen Sie nun freie Natur und radeln neben der Straße zwischen vielen Menschen weiter in Richtung "Hohenschwangau".
Ab und zu sieht man die gelbe Kulisse des Schlosses durch den Wald.

Märchenschloss Neuschwanstein Märchenschloss Neuschwanstein (Bild laden)

Route: Wenige hundert Meter weiter erscheint dann erhaben auf einem Berg das märchenhafte Schloss "Neuschwanstein".
Hier heißt es vorsichtig weiterfahren, denn es ist nicht auszuschließen, dass Menschen mit tränennassen Augen zu diesem Schloss hochschauen und uns Radler übersehen.

Zur Weiterfahrt folgen Sie dem bekannten Radwegschild oder dem Schild "Romantische Straße", beide Radwege verlaufen auf gleicher Route.

Leicht bergab geht es nun auf Schwangau zu.

Schwangau Übernachten, Hotels, Pensionen

(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Schwangau: 0,0 km, <- Füssen: 6,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 56,0 km

Sehenswert: Wallfahrtskirche St. Coloman und natürlich Schloss Neuschwanstein, Schloss Hohenschwangau, König Ludwig II. - Kultort

Info: In "Schwangau" gibt es zahlreiche Hotels und Pensionen. Problematisch wird die Zimmersuche nur, wenn viele Busse und Privattouristen unterwegs sind, dann hilft nur Weiterfahrt und Glück.


Ansclusstour


1. Etappe: Lindau bis Immenstadt
3. Etappe: Schwangau bis Bad Tölz

Überblick: Alle Etappen des Bodensee-Königsseeradweges


(Seitenanfang)


Datenschutzerklärung

Email an uns Impressum
SchwangauFuessenHopfenHopferauNesselwangMittelbergRettenberg Immenstadt