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Stand: 23.03.2013 Kurzbeschreibung:Passau, die Dreiflüssestadt mit ihrem barock-italienisch geprägten Stadtbild steht am Anfang. Ausgangspunkt: Passau Karte(Seitenanfang)
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Kartenmaterial:
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Orte am Weg
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Erlau: 12,5 km, <- Passau: 0,0 km,
Unvergleichlich liegt Passau am Zusammenfluss dreier Flüsse. In der Mitte die Donau, von links die Ilz mit ihrem schwarzen Wasser, von rechts, wasserreicher als die Donau selbst: der grüne Inn. Durch das "weiße Gold" reich geworden, regierten die allmächtigen Fürstbischöfe, deren Bistum teilweise bis nach Ungarn reichte, bis zur Säkularisierung 1803.
Oft waren es teure italienische Architekten, die die Gebäude planten und bauten. Heute sind wir froh, dass das "Venedig des Nordens" so viele Sehenswürdigkeiten beherbergt.
Der Dom St. Stephan besitzt die mit 17 388 Pfeifen und 231 Registern ausgestattete größte Orgel der Welt. Auf einem Felsgrat hoch über der Stadt liegt die Burgruine Hals.
ROUTE: Von der Stadtmitte fahren Sie zum Donaukai und überqueren auf der "Luitpoldbrücke" die Donau. Das Tal ist eng, aber romantisch. Am Weg liegen verschiedene historische Mühlen.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Obernzell: 6,0 km, <- Passau: 12,5 km,
Auf der anderen Donauseite überragt die Burg Krämpelstein das Tal, die aus einem Wohnturm und einem Palais besteht. Sie wurde auf einem Bergsporn erbaut und hat noch im wesentlichen das Aussehen einer mittelalterlichen Burg.
ROUTE: Der Radweg bleibt sicher hinter einer Leitplanke neben der B388 und folgt den Schleifen der Donau bis Obernzell. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Engelhartszell: 7,0 km, <- Erlau: 6,0 km,
Obernzell ging aus einer Mönchszelle hervor. Seit dem 13. Jahrhundert gehörte es zum Hochstift Passau. Die Fürstbischöfe ließen hier eine Wasserburg errichten, die Sitz eines Pflegers war. ROUTE: Auf einer kleinen ruhigen Landstraße radeln Sie nun weiter der Donau entlang. Der Radweg folgt der angestauten Donau bis zum Kraftwerk Jochenstein.
Eine kleine Landstraße führt zunächst zwischen Wald und Donau in Richtung Kraftwerk. Am Kraftwerk steht ein rekonstruierter Meilenstein einer Römerstraße und Informationstafeln über den Limes. Fast unbemerkt überqueren Sie die grüne Grenze nach Österreich. Bei Jochenstein führt eine Fähre auf die österreichische Seite nach Engelhartszell. Hier könnten Sie das Stift besichtigen. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Niederranna: 10,0 km, <- Obernzell: 7,0 km, Engelhartszell liegt auf der südlichen Seite der Donau. Das Stift wurde im Jahre 1293 durch Bischof Bernhard von Prambach gegründet und kurz darauf von Zisterziensern besiedelt. Nach der Reformationszeit wurde es 1786 durch Kaiser Joseph II. aufgehoben und weltlichen Zwecken zugeführt.
ROUTE: Sie bleiben links der Donau und fahren in herrlicher Aussichtslage donauabwärts. Nach kurzer Zeit passieren Sie den kleinen Ort Kramesau und radeln dann weiter in Richtung Niederranna.
Bei Rannamühl mündet die Ranna in die Donau. Der Fluss kommt aus Niederbayern und hat schon einen See und eine Staustufe hinter sich. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Schlögen: 7,5 km, <- Engelhartszell: 10,0 km, In Niederranna wurde 1891 während Bauarbeiten an einer Straße ein Blechbehälter mit ca. 1000 historischen Pfennigen gefunden. Diese sind jetzt in den Museen zu besichtigen. ROUTE: Sie erreichen Niederranna auf der Straße 1541 und zweigen gleich am Ortseingang auf die "Marsbacher Bezirksstraße" ab. Die Straße folgt der Donau und unterquert die L587.
Die Berge links der Donau fallen fast senkrecht ab. Durch die starke Bewaldung sieht man das schwer. Sie bleiben im Tal und fahren auf der einsamen Straße auf das Naturschauspiel "Schlögener Schlinge" und somit dem Ort "Au" zu. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Obermühl: 13,0 km, <- Niederranna: 7,5 km, Schlögen liegt auf der rechten Donauseite und könnte mit einer Fähre erreicht werden. Zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten in Traumlage sind dort vorhanden. An der linken, inneren Spitze der Schlinge erreichen Sie den Ort "Au", der nur aus wenigen Häusern besteht. - Vertikalfähre: Mit ihr fahren Sie die Schlingen bis Inzell oder Grafenau aus. Das ist wahrscheinlich das optimalste Erlebnis, um die geologische Situation zu erleben. Nachteil: Bei schönem Wetter sticht die Sonne. - Horizontalfähre: Mit ihr überquert man die Donau. Optimal bei heißem Wetter, denn der Radweg führt im Wald beschattet weiter.
Wir wählen die Längsfähre, die eine Kurve ausfährt. Sie startet in Au und hält gegenüber von Inzell am linken Ufer vor Grafenau.
Der Fährmann legt zunächst auf der rechten Seite der Donau in Inzell an. Auf einem "Güterweg", der vorerst nur geschottert ist, geht es weiter. Kurz vor Grafenau (vielleicht zehn Häuser groß) ist die Oberfläche wieder asphaltiert. Sie fahren nun in einmaliger Lage drei Kilometer direkt am Fuße der Berge entlang, der Fluss zwei Meter daneben.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Untermühl: 8,5 km, <- Schlögen: 13,0 km, In Obermühl mündet die "Kleine Mühl" in die Donau. Wenn Sie mit dem Rad ankommen, müssen Sie zuerst landeinwärts entlang der "Kleinen Mühl" bergauf fahren, um den Fluss zu überqueren. Der Radweg führt weiter am ehemaligen Kornspeicher vorbei, der durch seinen 14 Meter hohen Giebel auffällt. Der Kornspeicher war ehemals Grenzstation.
ROUTE: Der Radweg folgt nun weiter einem asphaltierten Weg direkt an der Donau entlang. Eine sehr beeindruckende Landschaft begleitet den Radweg bis Untermühl.
Der Radweg bleibt in dieser schönen Aussichtslage und nach einer weiteren Kehre sieht man schon das Schloss Neuhaus, das oberhalb von Untermühl thront.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Aschach: 9,5 km, <- Obermühl: 8,5 km, Untermühl liegt an der Mündung der "Großen Mühl". Dort liegt das Schlösschen Partenstein, das die Passauer Fürstbischöfe schon 1262 erbauten.
ROUTE: Von Untermühl müssen Sie in jedem Fall mit der Fähre weiter. Der Radweg folgt nun dem ehemaligen Treidelweg längs der Donau. Der Weg ist perfekt asphaltiert.
Nach der Staustufe geht es schön bergab, bis Sie das untere Wasserniveau erreicht haben. Bald beginnen die ersten Häuser von Aschach. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Feldkirchen: 4,0 km, <- Untermühl: 9,5 km, Aschach wurde im Jahre 777 bei der Gründung des Klosters Kremsmünster zum ersten Mal erwähnt. Es gehörte ursprünglich zum Herzogtum Bayern, seit dem 12. Jahrhundert gehört es zum Herzogtum Österreich. Im Jahre 1512 erhielt es durch Kaiser Maximilian das Marktrecht.
ROUTE: Vor der Donaubrücke fahren Sie die "Brandstatter Bezirksstraße" nach links hoch und folgen der Aschacher Straße B131 über die Donau. (Vorsicht der Fahrradstreifen ist schmal. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Ottensheim: 14,0 km, <- Aschach: 4,0 km, Feldkirchen ist vor allem wegen seiner Badeseen und dem Golfplatz bekannt.
Feldkirchen ist für eine Pause gut. Mitten in der Gemeinde findet man ein schönes Café, in dem es auch die typischen österreichischen Süßspeisen gibt. ROUTE: Der Radweg folgt der Weideter Straße bis zum Donaudamm. Sie radeln etwas erhaben über der Landschaft auf dem Hochwasserdamm weiter. Links sieht man die Seen und den angrenzenden Golfplatz, rechts die angestaute Donau, die eingepfercht in Dämme in Ottensheim schon wieder Energie abgeben muss. Kurz vor dem Stauwerk zweigen Sie nach links ab und fahren an einem Regattazentrum der Ruderer vorbei. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Linz: 11,0 km, <- Feldkirchen: 14,0 km, Das Schloss Ottensheim geht schon ins Mittelalter zurück. Es gehörte schon dem bayerischen Kurfürsten Maximilian, dann den Jesuiten und heute ist es Privatbesitz.
Ottensheim besitzt seit 1228 Marktrechte und war im Mittelalter ummauert und mit Türmen bewehrt.
ROUTE: Über die "Siglallee" erreichen Sie das Sportgelände und fahren an der B127 entlang und anschließend unter der Bundesstraße hindurch. Entlang der Bundesstraße erreichen Sie Linz. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Linz: 0,0 km, <- Ottensheim: 11,0 km, Auf dem Gebiet des heutigen Linz siedelten schon 400 v. Chr die Kelten. Nach der Eroberung durch die Römer wurde das Kastell Lentia gegründet.
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8. Donautal-Etappe: Linz bis Dürnstein Überblick: Alle Donauradwegetappen Überblick: Alle anderen Radwege
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