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Traumtour durch Rhododendren

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Kurzbeschreibung:



Landschaftlich sehr schöne Tour im Süden Irlands. Sie überquert in einem Meer von Rhododendren- und Ginsterbüschen die Knockmealdown Mountains zweimal. Ausgangspunkt ist Lismore.
Eine landschaftlich besonders in der Blütezeit der Rhododendren beeindruckende Strecke.

Ausgangspunkt: Lismore
Streckenlänge
: 65 km
Höhenunterschied: über 800 Höhenmeter verteilt auf die Strecke

 

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Bücher und Karten 81 CORK / WATERFORD





Streckenverlauf:


 

Lismore

Lismore ist reich an kulturellem Erbe. Sein markantes Schloss liegt hoch über dem "Black Water River". Es ist noch bewohnt und gehörte früher den Grafen von Devonshire. Ein König soll hier auch schon übernachtet haben.
Der schöne, ausgedehnte Park kann kostenlos besichtigt werden.

Lismore Schloss Lismore (Bild laden)

Von der Stadtmitte aus radeln Sie zunächst bergab zum Black Water River und zweigen vor der Tankstelle nach links, auf die Straße R 668 nach Clogheen ab.
Eine wenig befahrene Straße, die nur Ihnen und den Schafen gehört, führt durch einen verwunschenen Zauberwald immer an einem kleinen Fluss entlang bergauf.
Die Straße steigt ständig leicht an, beidseits umkränzt von Rhododendronbüschen und alten Bäumen.

Blumen Durch die Blumen (Bild laden)

Nach gut vier Kilometern verlassen Sie den Wald. Auf einemweiten, flachen Hang vor den Knockmealdown Mountains verlassen Sie die "Kuh-Grenze" und durchqueren die höhergelegenen Weidegebiete der Schafe.
Viele Parzellen sind in typisch irischer Manier von Steinmauern umgeben und werden in diesen Gebiet noch zusätzlich von darauf wachsenden Rhododendren verstärkt, um so als Weidebegrenzung zu dienen.

Rhododendren Rhododendrenblüten (Bild laden)

Ab der Kreuzung mit der R 669, die von Cappoquin her kommt, nehmen die Rhododendrenbüsche weiter zu und bilden fast eine Fläche mit einer gnadenlosen Blütenfülle. Der Fotoapparat muss jetzt einiges leisten!

Brücke ... und wieder Rhododendren! (Bild laden)

Ganz neu hat sich im Blütengebiet ein ansehliches B&B angesiedelt.

Die Steigung wird jetzt etwas stärker, bleibt aber sicher unter 7%, und steuert gerade - ohne Serpentinen - den Pass an.

Eine weiße Madonna und eine kleine Kapelle sind das sichtbare Ziel.
Gleichzeitig mit dem Pass wechseln Sie auch die Grafschaft: Von Waterford geht es nach Tipperary.

Pass Kurz vor dem Pass ... (Bild laden)

Nach dem Pass bietet sich ein schöner Blick auf ein steil abfallendes Tal und auf drei Grafschaften.
Ein blauer See liegt eingegraben in Rhododendrenbüsche auf der linken Seite des Hanges.
Die Straße bleibt fast auf Passhöhe und beschreibt einen weiten Panoramabogen entlang des Sugarloaf Hill.
Von einem Aussichtspunkt haben Sie einen Ausblick auf die steil unter der Terasse liegende Abfahrtsstraße. Sie erreicht in zwei langen Serpentinen eine kleine Steinbrücke, an der das wirkliche Blütenmeer beginnt.

The Vee Blick ins Tal (Bild laden)

Mit "Incredible" würden Iren, Engländer und Amerikaner ihr Erstaunen ausdrücken. Uns blieb einfach die Spucke weg und wir fotografierten und fotografierten!

Panorama laden
Abertausende Rhododendren:
The Vee in Irland

 

Die Tour geht weiter bergab. Nach der Steinbrücke führt parallel der Straße nach Clogheen eine unbenannte Straße ins Tal.
An der ersten Kreuzung folgen Sie der Straße nach Newcastle, die parallel zum River Tar durch "ebenes" Gelände führt. Ab und zu sieht man ein paar einzelne Häuser, fast nie ein Auto!

Nebeneinander radelten wir bis Newcastle und begegneten gerademal einem Auto!

In Newcastle, nach einem gelben Pub, führt nach rechts eine ebenfalls unbenannte Straße in Richtung Cappoquin. Zunächst steigt sie gemächlich an, nähert sich dann aber einem rundlichen Berg.

Fast oben Fast oben (Bild laden)

Als ob es nicht anders ginge, steigt die Straße verteilt auf einem gutem Kilometer gute 300 Höhenmeter an. Danach geht es durch flacheres Hochland.

Vom Eindruck her hat man das Gefühl, im Hochmoor eines 2000 Meter hohen Berges zu radeln. Nur Schafe und eine karge Vegetation sind hier zuhause.

.... im Hochland (Bild laden)

Nach einer kurzen Abfahrt steigt die Straße erneut an und überquert recht sanft das zweite Gap. Hier gibt es seltsamerweise schon wieder Weiden, und zahlreiche weiß- und braunbunte Kühe schauen Ihnen verständlislos beim Radeln zu.

Uns begegnete hier ein richtig irischer Bergbauer mit Hund, der uns in seinen typischen Rohrstiefeln schon aus der Ferne eine recht lange Geschichte erzählte, von der wir zugegebermaßen nur Regen und Juni verstanden. Unsere Interpretationen waren total gegensätzlich, während der Eine vom schlechtesten Juni aller Zeiten sinierte, verstand die Andere etwas vom schönsten Juni und Sommer.
Erst als wir "The Vee" erwiderten, damit er wusste woher wir kamen, strahlte er und zog seines Weges. Schade, dass wir wohl einigergemaßen Englisch, aber überhaupt kein Irisch sprechen.

Tschuess .. und tschüss! (Bild laden)

Die Straße führt nun kilometerweit sanft abfallend dem Berg entlang. Richtig steil geht es noch gut 40 Höhenmeter zum Blackwater hinunter. Allerdings müssen Sie diese Abfahrt mit einem etwas höheren Anstieg wieder büßen.
Die Straße mündet nun auf die R 669, auf der Sie Cappoquin erreichen.

 

Cappoquin

Ein richtiges Mittelzentrum mit zahlreichen Pubs, Läden und mindestens drei Tankstellen.

Tankstelle Das gibts nur in Irland (Bild laden)

Die Radtour führt nun auf einer von der EG mitfinanzierten Fastautobahn (N72) links der gelben Straßenmarkierung für Langsamfahrer und Radler nach Lismore. Diese Spur hinter den gelben Markierungen werden in Ermangelung von Nebenstraßen, oft auch von Joggern und Spaziergängern benutzt.

Vor Lismore Kurz vor Lismore (Bild laden)

Die Straße führt zunächst direkt am "Black Water River" entlang und folgt später an einem Seitenkanal, der durch den Schlosspark fließt, auf Lismore zu.

 

Schon aus der Ferne grüßt das markante Schloss von Lismore.
Über die Brücke radlen Sie die gut 50 Höhenmeter zum Marktplatz hoch.

Lismore Markanter Pub (Bild laden)

Eine wunderschöne Tagestour!


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