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Ausflugstour entlang der Zeugenberge

Von der Fils zur Rems

Bahntrassenweg Verbindungstour Filstal - Remstal

[Essen&Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]
Stand: 27.05.2017

 

Kurzbeschreibung:


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Sehr schöne Tour auf der stillgelegten Bahnstrecke der Hohenzollernbahn entlang der historisch geschichtsträchtigen Kaiserberge: Hohenrechberg, Hohenstaufen und Hohenstuifen.
Die Tour verbindet den Filstalradweg und den Remstalradweg.

Eine interessante Möglichkeit ist auch die Nutzung der Bahn, um die Tour zur Rundtour zu machen.
Mit den S-Bahnen müsste die Tour nach Plochingen und Schorndorf verlängert werden. MIt den Regionalzügen ginge es auch von Göppingen nach Schwäbisch Gmünd.

Start ist im Göppinger Stadtteil Faurndau. Hier steht noch der alte Bahnhof der "Josefle-Bahn" die von Göppingen nach Schwäbisch Gmünd geführt hatte. Früher hieß die Bahnlinie offiziell: Hohenstaufenbahn.
Die Bahnline ist schon lange stillgelegt und mit einer Asphaltstraße zum Fuß- und Radweg umgebaut worden.
Mit wenig Steigung radeln Sie aus dem Filstal hinauf über Rechberghausen auf die Hügel.
Zahlreiche Bahnhöfe sind als Bauwerk noch erhalten, manche sogar gastronomisch oder kulturell genutzt.
Über Börtlingen erreichen Sie auf einer teils bewaldeten Strecke den ehemaligen Bahnhof Birenbach.
Bei Maitis hat man wunderschöne Ausblicke auf die ehemals vulkanischen Zeugenberge der Schwäbischen Alb. Nach rechts sieht man die Kaiserberge Hohenrechberg und Hohenstaufen.
Der Radweg führt nun weiter angenehm bergab und bald erblicken Sie die historische Stadtmitte von Schwäbisch Gmünd aus der Vogelperspektive.
Über das Gelände der Bundesgartenschau radeln Sie in die wunderschöne historische Altstadt von Schwäbisch Gmünd.

Ausgangspunkt: Faurndau bei Göppingen
Streckenlänge
: Streckenlänge ab Faurndau: 24,0 km,
Fahrzeit: 2 - 3 Std.
Höhenmeter: 220 m

Tipp: Mit diesem Weg bietet sich eine Möglichkeit zu einer Rundtour entlang Neckar bis Plochingen, Fils und dann über die Berge nach Schwäbisch Gmünd.
Über den Remstalradweg erreichen Sie wieder den Neckar und radeln flussaufwärts am Neckar entlang nach Plochingen.

Genauso ist die Tour zum Hin- und Zurückfahren geeignet.
Frühstück in Göppingen, Mittagessen in Schwäbisch Gmünd, Abendessen wieder in Göppingen.

Bücher zur Tour

Karte:


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(Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Karte: F 521 Göppingen ISBN 3890216145

TIPP: Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer.
Mit dieser "Naturmethode" können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

Orte am Weg:


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000,0 km Göppingen
000,0 km Faurndau
003,5 km Rechberghausen
006,0 km Birenbach
009,5 km Wäschenbeuren
017,0 km Metlangen
019,0 km Straßdorf
024,0 km Schwäbisch Gmünd




Karten 1:50.000
Bücher und Karten Karten 1:50.000
Bücher und Karten Rad- u. Wanderkarte
Bücher und Karten Kaiserberge
Karten 1:75.000
Bücher und Karten

Karten 1:75.000

Bücher und Karten

R755 Ostalb

Bücher und Karten

Kompass - Kaiserberge 1:70 000







Bücher und Karten
Bücher und Karten Alle Veranstalter

Sportausrüstung

Bücher und Karten Fahrräder & Zubehör
Bücher und Karten Navigation, GPS
Bücher und Karten Reifen und Ausrüstung


Rad- und Wanderkarte Biosphärengebiet Schwäbische Alb

 


 

Göppingen


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Entfernungen: -> Faurndau: 0,0 km, <- Göppingen: 1,5 km,
->O Ziel: 24,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

SEHENSWERT: Alter Kasten, Stadtkirche, Marstall, Oberhofenkirche, Schloss. Märklin-Erlebiswelt, Kirche in Faurndau

INFO: Göppingen war schon früh besiedelt und die einzelnen Kulturen hinterließen ihre Spuren. Wahrscheinlich lehnt sich der Name der Stadt an den Alemannenfürsten Geppo an.
Urkundlich wurde "Göppingen" im 12. Jahrhundert erwähnt. Noch im gleichen Jahrhundert wurde es zur Stadt.
Reste von romanischen Bauwerken findet man noch in den Kirchen.
Schon 1404 wurde das Sauerbrunnenbad erwähnt, dessen heilkräftige Schwefelquellen großen Bekanntheitsgrad hatten.
Nach den Zerstörungen des 30-jährigen Krieges und einem großen Brand im Jahre 1782, wurde Göppingen in einem schachbrettartigen Grundriss neu erbaut.

Rathaus Göppingen Rathaus Göppingen (Bild laden)

INFO: Das Göppinger Rathaus wurde 1785 nach dem letzten Stadtbrand erbaut.

Renaissanceschloss Göppingen Renaissanceschloss (Bild laden)

INFO: Herzog Christoph von Württemberg war im 16. Jahrhundert Gast im Sauerbrunnenbad. Nach erfolgter Genesung ließ er in Göppingen das Renaissanceschloss erbauen.

Göppinger Stadtkirche Göppinger Stadtkirche (Bild laden)

INFO: Heute ist Göppingen eine moderne Stadt mit breiten Straßen und viel Industrie. Trotzdem gibt es noch viel Historisches anzuschauen.

Route: Der Radweg folgt der "Stuttgarter Straße" und zweigt dann gut beschildert auf die "Lehlestraße" ab. Sie radeln dann durch den Stadtteil "Faurndau".



Faurndau


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Entfernungen: -> Rechberghausen: 3,5 km, <- Faurndau: 0,0 km,
O-> Ziel: 24,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

SEHENSWERT: Romanische Stiftskirche, Alter Bahnhof Faurndau Nord

INFO: Faurndau kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die romanische Stiftskirche beim ehemaligen Kloster stammt aus dem 13. Jahrhundert.

ROUTE: Sie starten beim stillgelegten Bahnhof "Faurndau Nord" westlich von Göppingen. Die Anfahrt erfolgt über den Filstalradweg. An der Salamanderstraße müssen Sie noch Norden abzweigen.
Gegenüber dem alten Bahnhof gibt es genügend Parkplätze.

Bahnhof Faurndau Bahnhof Faurndau (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg führt nach einigen gut beschilderten Abzweigungen auf die asphaltierte Trasse der stillgelegten Hohenstaufenbahn Göppingen-Schwäbisch Gmünd.

Sanft steigt der Radweg in einem Einschnitt zwischen den Hügelketten bergan. Anfangs verläuft er noch im Wald. Im weiteren Verlauf unterquert er einige höher liegende Brücken.

Sanfter Anstieg Sanfter Anstieg (Bild laden)

 

ROUTE: Er erreicht schon bald die ersten Häuser von Rechberghausen.

Rechberghausen


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Entfernungen: -> Birenbach: 2,5 km, <- Göppingen: 3,5 km,
O-> Ziel: 20,5 km, O<- Ausgangspunkt: 3,5 km

SEHENSWERT: Ehemalige Gartenschaugelände, Kulturbahnhof

INFO: Der Ort wurde schon im 13. Jahrhundert erwähnt. FRüher bestand er aus einem Dorfteil und einem Ummauerten Städtchen. Ein Teil der früheren Befestigungsanlagen ist noch vorhanden.
In Rechberghausen fand 2009 eine Gartenschau statt. in diesem Zuge wurde der Bachverlauf des Marbaches umgestaltet und auch der Radweg kreuzungsfrei unter die Brücke gelegt.
Im ehemaligen Bahnhof ist das Theater am Bahnhof untergebracht.

Bahnhof Rechberghausen Bahnhof Rechberghausen (Bild laden)

ROUTE: In einer großen Schleife geht es im Wald neben der B297 bergauf weiter am Krettenbach entlang.

Das Gefühl, als müsste jeden Moment eine Dampfpfeife ertönen, verstärkt sich hier noch mehr, weil der Radweg zwischen dem alten Bahndamm auch über frühere Eisenbahnbrücken führt.

Der Radweg verlässt den Wald und führt auf der ehemaligen Trasse durch freies Gelände mit erster Bergsicht.

Erste Bergsicht Erste Bergsicht (Bild laden)

ROUTE: Der Bahntrassenradweg passiert den ehemaligen Bahnhof Börtlingen.

 

Birenbach


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Entfernungen: -> Wäschenbeuren: 3,5 km, <- Rechberghausen: 2,5 km,
O-> Ziel: 18,0 km, O<- Ausgangspunkt: 6,0 km

SEHENSWERT: Alter Bahnhof, Wallfahrtskirche

INFO: Eine Besonderheit hat Birenbach: Es gehörte schon immer mehreren Grundherren. Das führte während der Reformation dazu, dass es katholisch bileb. Ende des 17. Jahrhunderts erbaute man die Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Mutter Gottes.
Der ehemlige Bahnhof ist sehr gut erhalten und ist heute Bürgerhaus.

Wallfahrtskirche Birenbach Wallfahrtskirche Birenbach (Bild laden)


ROUTE: Nach dem Krettenhof gräbt sich die frühere Bahnstrecke in den Hang des Nadelwaldes ein und überquert auf einem hohen Steinviadukt einen Zufluss des Krettenbaches.
Unter einer Brücke hindurch erreichen Sie die ersten Häuser von Wäschenbeuren.

 

Wäschenbeuren


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Entfernungen: -> Metlangen: 7,5 km, <- Birenbach: 3,5 km,
O-> Ziel: 14,5 km, O<- Ausgangspunkt: 9,5 km

SEHENSWERT: Alter Bahnhof, Historisches Amtshaus und Fachwerkhäuser in der Ortsmitte, Wäscherschlössle etwas abseits.

Alter Bahnhof Alter Bahnhof (Bild laden)


INFO: Wäschenbeuren wurde wahrscheinlich schon im 9. Jahrhundert gegründet. Das Wäscherschlössle liegt unterhalb des Hohenstaufens. Vermutungen, die Staufer stammen aus diesem Hause, haben sich nicht bestätigt.
Wie auf der ganzen Strecke, ist auch hier der frühere Bahnhof anschaulich umgebaut und dient nun als Kindergarten.

ROUTE: Nach dem Ort führt der Radweg leicht bergab in die Talsohle und folgt dem Fuße des Zeugenberges Hohenstaufen wieder bergauf in Richtung Maitis.

INFO: Der Hohenstaufen ist einer der drei Kaiserberge. Auf seinem Gipfel steht die Stammburg der Staufer aus dem 11. Jahrhunder

Blick auf den Hohenstaufe Blick auf den Hohenstaufen (Bild laden)

INFO: Auf der Hochfläche der ehemaligen Bahlinie sieht man nach Westen zum Wäscherschlössle. Es wurde im 13. Jahrhundert wahrscheinlich als Burg von Dienstherren erbaut.

Wäscherschlössle Wäscherschlössle (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg führt am Rande von Maitis vorbei und hat damit die höchste Stelle erreicht.
Von jetzt an geht es eigentlich nur noch bergab. Sie durchradeln eine schöne Landschaft mit Wiesen und bewaldeten Bergen.

Schöne Landschaft Schöne Landschaft (Bild laden)


ROUTE: Entlang einer hohen Hügelkette erreichen Sie Metlangen, das unter dem Rechberg liegt.

 

Mettlangen


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Entfernungen: -> Straßdorf: 2,0 km, <- Wäschenbeuren: 7,5 km,
O-> Ziel: 7,0 km, O<- Ausgangspunkt: 17,0 km

SEHENSWERT: Burgruine Hohenrechberg

INFO: Auf der rechten Seite liegt die Burgruine Hochenrechberg auf dem Bergsporn. Sie wurde nie zerstört, erst ein Blitzschlag machte sie im 19. Jahrhundert zur Ruine.

ROUTE: Leicht bergab gent es am Waldrand entlang nach Straßdorf.

 


Mettlangen


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Entfernungen: -> Schwäbisch Gmünd: 5,0 km, <- Metlangen: 2,0 km,
O-> Ziel: 5,0 km, O<- Ausgangspunkt: 19,0 km

SEHENSWERT: Skulpturenpfad Wege zur Kunst

INFO: Der Bahnhof in Straßdorf ist liebevoll renoviert. Sein Äußeres schmücken Eisenbahnmotive.

Schöne Landschaft Bahnof Straßdorf (Bild laden)

INFO: Rechts von Straßdorf erhebt sich der Hohenrechberg. Auf ihm liegt die wehrhafte Ruine Hohenrechberg, die wahrscheinlich ein Dienstmann der Staufer im 13. Jahrhundert erbaute. Bis 1865 bileb sie unbezungen.

ROUTE: Der Radweg führt nun weiter auf der asphaltierten Trasse leicht bergab und gibt schöne Blicke auf die angrenzende Landschaft frei.

Schöne Landschaft Schöne Landschaft (Bild laden)

ROUTE: Hinter Straßdorf radeln Sie am Rand eines Seitentales weiter und können teils schon ins Tal schauen.
Nach einem Waldstück kommen Sie in Aussichtslage und sehen die historische Stadt Schwäbisch Gmünd vor ihnen liegen. Die Gebäude der Kirchen überragen die Stadt.

Schöne Landschaft Blick von oben (Bild laden)

ROUTE: Gleich darauf passieren Sie den ehemaligen Süd-Bahnhof und zweigen dort nach rechts auf die Straßdorfer Straße ab.
Gut beschildert erreichen Sie steil bergab die Stadmitte von Schwäbisch Gmünd.


 

Schwäbisch Gmünd


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Entfernungen: -> Schwäbisch Gmünd: 0,0 km, <- Straßdorf: 5,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 24,0 km

SEHENSWERT: Teile der früheren Stadtbefestigung, Johanniskirche, Schöner Marktplatz, Münster mit Glockenturm, Fachwerkhäuser

INFO: Der Rinderbacher Turm war Teil der äußeren Stadtmauer. Die Stadtbefestigung hatte ursprünglich 24 Türme. Leider riss man den Großteil davon im 19. Jahrhundert ab.

Rinderbacher Turm Rinderbacher Turm (Bild laden)

INFO: Mit Schwäbisch Gmünd erreichen Sie die größte Stadt an der Rems. Über 60.000 Einwohner zählt die Remsmetropole.
Bereits Konrad III. verlieh der alten Stauferstadt die Stadtrechte.
Die Stadt besaß zwei Mauerringe, von denen allerdings nur noch einige Türme und ein Stück der Mauer erhalten sind.

Marktplatz Gmünder Marktplatz (Bild laden)

 

INFO: Sehenswert ist aber die herrliche Innenstadt mit dem gotischen Heilig-Kreuz-Münster und der spätromanischen Johanniskirche, die noch aus der Stauferzeit stammt.

Spätromanische Johanniskirche Spätromanische Johanniskirche (Bild laden)


INFO: Die Johanniskirche wurde um 1225 erbaut und hat einen spätromanischen Turm. Zahlreiche Tierelemente an der Außenmauer sind typisch für diese Bauzeit.

Gmünder Münster Gmünder Münster (Bild laden)

INFO: Das Heilig-Kreuz-Münster ist eines der Wahrzeichen Schwäbisch Gmünds. Es hat keinen Turm, dafür steht ein vergleichsweise kleiner Turm neben der Kirche und trägt die Glocken.

Schwäbisch Gmünd war auch eine Stadt der Klöster, einige davon sind noch vorhanden.


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