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Zwischen staufischer Kultur und Reben

Remstalradweg: Von Essingen nach Neckarrems

 

Kurzbeschreibung:



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Die Rems entspringt bei "Essingen", unweit von "Aalen".
Anders als Kocher und Jagst, deren Quellen im selben Gebiet entspringen, fließt die Rems auf direktem Weg, unterhalb des schwäbisch-fränkischen Waldes, nach Westen zum Neckar.
Auf dem Weg dorthin passieren Sie schöne und geschichtsträchtige Städte und Orte.
Schwäbisch Gmünd ist die größte und kulturhistorisch interessanteste Stadt auf der Tour. Hier sollten Sie zur Besichtigung schon einiges an Zeit einplanen.
Kloster Lorch kommt wenig später, auch hier lohnt eine Besichtigung.
Beide Glanzpunkte liegen noch in der "weinfreien", kälteren Zone.
Von Schorndorf, Remshalden, Beinstein bis Waiblingen radeln Sie fast permanent an fruchtbaren Rebhängen vorbei, gelegentlich müssen Sie sogar einen überqueren.
Ab Waiblingen weicht der weiche Keuperboden und es kommt härterer Kalkfels.
Dadurch wird das Tal enger, die Berge steiler. Wein gibt es immer noch, aber er ist aufwändiger zu ernten.
Kurz vor Hegnach müssen nochmal 60 Höhenmeter am Stück hochradeln, aber dann geht es bergab bis zum Neckar.
Als Erfrischung zwischendurch ist ein Weinschorle aus den lokalen Hängen auch nicht zu verachten.

Anfahrt: Am besten - und das aus noch unweltschonend - lässt sich der Remsradweg mit Hilfe der Bahn anfahren.
Anfahrt bis "Mögglingen", dann mit dem Rad zurück bis Waiblingen oder weiter entlang dem Neckar bis Bad Cannstatt oder Ludwigsburg.

Als Anschlussradweg bietet sich auch der Neckarradweg an.

Streckenlänge: 76 km
Fahrzeit: 5-6 Stunden
Höhenmeter: 460 m

Bücher: Ausflugsziel Remstal

 

Karte:



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Karte

 

Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Karte:
F 520 Stuttgart ISBN 3890216137
Karte: F 521 Göppingen ISBN 3890216145
Karte: F 522 Aalen ISBN 3890216153


TIPP: Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer.
Mit dieser "Naturmethode" können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.


Bücher und Karten Karten: F 521 Göppingen ISBN 3890216145
Bücher und Karten Karten: F 520 Stuttgart ISBN 3890216137
Bücher und Karten Karten: Ostalb ISBN 978-3-89021-771-0
Bücher und Karten Karten: Rems-Murr-Kreis 1 : 50 000


Bücher und Karten Bücher: Erlebnis Rems-Murr-Kreis
Bücher und Karten Bücher: Begegnungen im Rems-Murr-Kreis
Bücher und Karten Bücher: Volldampf im Remstal
Bücher und Karten Bücher: Ausflugsziel Remstal: Wandern - Rad fahren - Entdecken


Rad- und Wanderkarte Stuttgart, Fildergebiet


Orte am Weg:



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000,0 km Essingen
004,5 km Mögglingen
007,7 km Böbingen
011,5 km Zimmern
018,5 km Schwäbisch Gmünd
028,5 km Lorch
033,0 km Waldhausen
037,0 km Plüderhausen
040,0 km Urbach
045,0 km Schorndorf
051,0 km Winterbach
055,5 km Geradstetten
060,0 km Großheppach
063,0 km Beinstein
067,5 km Waiblingen
075,5 km Hegnach
079,5 km Neckarrems

Alle Veranstalter



Bücher und Karten
Karten
Bücher und Karten Freizeitkarte Göppingen
Bücher und Karten Freizeitkarte Stuttgart
Bücher und Karten Ostalb 1:75.000





Rad- und Wanderkarte Stuttgart, Fildergebiet

Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Essingen


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Entfernungen: -> Mögglingen: 4,5 km, <- Essingen: 0,0 km,
->O Ziel: 79,5 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Essingen ist zwar nur ein großes Dorf, aber es beherbergt ein Schloss aus der frühen Renaissance.
Weiter sehenswert ist das Steinhaus aus dem 17. Jahrhundert, das im Volksmund "Schlössle" genannt wird.

Geografisch liegt es am Albtrauf. Auf der Hochfläche führen reizvolle Wanderwege mit schöner Sicht auf das Remstal und die waldreiche Hochfläche des Albuchs.
Die Remsquelle liegt etwa zwei Kilometer außerhalb des Ortes in Richtung Lauterburg.

Die Radtour folgt einem Wirtschaftsweg, am Schießberg vorbei, nach Hermannsfeld.

Hier machen Sie wieder Bekanntschaft mit der noch kleinen Rems. Der Radweg steigt kurz an und bringt Sie schließlich nach Mögglingen.

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Mögglingen


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Entfernungen: -> Böbingen: 3,0 km, <- Essingen: 4,5 km,
->O Ziel: 75,0 km, O<- Ausgangspunkt: 4,5 km

Falls Sie mit der Bahn ankommen, erreichen Sie Mögglingen am Bahnhof in der Nähe des Postplatzes.
Sie verlassen den Bahnhof und folgen zunächst der "Bahnhofstraße" nach Osten.
Auf einer Brücke überqueren Sie die Bahnlinie und folgen dann der "Bergstraße" bergauf in Richtung Böbingen.
Beim Verlassen von Mögglingen radeln Sie auf der Landstraße und haben einen schönen Blick auf die Berge der Schwäbischen Alb.

Blick auf die Alb Blick auf die Alb (Bild laden)

Auf der linken Seite sieht man die Ausläufer der schwäbischen Alb. Ein beeinduckender Anblick.

Am Bahnhof Über einen Hügel (Bild laden)

Auf der Mögglinger Straße überqueren Sie den Hügel und fahren dann hinunter nach Böbingen.

Böbingen


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Entfernungen: -> Zimmern: 4,0 km, <- Mögglingen: 3,0 km,
->O Ziel: 72,0 km, O<- Ausgangspunkt: 7,5 km

Die Römer waren in Böbingen schon beim Limesbau präsent. Der Limes verlief direkt durch Böbingen.
Sie bauten hier das Römerkastell und eine Militärtherme.
Zahlreiche Ausgrabungen brachten auch alemannische Grabfunde ans Licht.

Im Mittelalter und vor allem im Dreißigjährigen Krieg mussten die Einwohner von Böbingen durch die Lage an der Heeresstraße sehr leiden. Teilweise war die ganze Bevölkerung ausgerottet bzw. vertrieben.

Das Schlössle in Böbingen wurde um 1760 anstelle des früheren Wöllwartschen Schlosses erbaut und gehörte nun zu den Bischöfen von Ellwangen.

Schlössle Böbingen Schlössle Böbingen (Bild laden)

 

In Böbingen überqueren Sie die Bahnlinie und radeln nach der Brücke hinunter auf den Radweg zwischen B29 und Bahnlinie.
Nach einiger Zeit erreichen Sie die L1157 und überqueren die B29.
Auf der anderen Seite der Bundesstraße geht es nun entlang der "Rems" ;Sie erreichen den Ort "Zimmern".

Zimmern


(Seitenanfang)


Entfernungen: -> Schwäbisch Gmünd: 7,0 km, <- Böbingen: 4,0 km,
->O Ziel: 68,0 km, O<- Ausgangspunkt: 11,5 km

Ortsdurchfahrt Zimmern Ortsdurchfahrt Zimmern (Bild laden)

Der Radweg durchquert Zimmern und passiert die historischen Häuser.
Danach wendet er sich nach links in Richtung Wald und bleibt dann am Waldrand.

Wunderschöner Radweg Wunderschöner Radweg (Bild laden)

 

Auf einem sehr schönen Radweg am Waldrand radeln Sie nun auf das historische Schwäbisch Gmünd zu.

Der Radweg kreuzt am Stadtrand von Schwäbisch Gmünd die "Buchauffahrt" und führt auf der "Werrenwiesenstraße" durch das Industriegebiet.
Nach rechts über den "Haeselerweg" erreichen Sie die "Buchstraße", der Sie nach links folgen.

Durch das "Rinderbacher Tor" erreichen Sie die Altstadt von "Schwäbisch Gmünd".

Schwäbisch Gmünd


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Entfernungen: -> Lorch: 10,0 km, <- Zimmern: 7,0 km,
->O Ziel: 61,0 km, O<- Ausgangspunkt: 18,5 km

Der Rinderbacher Turm war Teil der äußeren Stadtmauer. Die Stadtbefestigung hatte ursprünglich 24 Türme. Leiser riss man den Großteil davon im 19. Jahrhundert ab.

Rinderbacher Turm Rinderbacher Turm (Bild laden)

Mit Schwäbisch Gmünd erreichen Sie die größte Stadt an der Rems. Über 60.000 Einwohner zählt die Remsmetropole.
Bereits Konrad III. verlieh der alten Stauferstadt die Stadtrechte.
Die Stadt besaß zwei Mauerringe, von denen allerdings nur noch einige Türme und ein Stück der Mauer erhalten sind.

Marktplatz Gmünder Marktplatz (Bild laden)

 

Sehenswert ist aber die herrliche Innenstadt mit dem gotischen Heilig-Kreuz-Münster und der spätromanischen Johanniskirche, die noch aus der Stauferzeit stammt.

Spätromanische Johanniskirche Spätromanische Johanniskirche (Bild laden)


Die Johanniskirche wurde um 1225 erbaut und hat einen spätromanischen Turm. Zahlreiche Tierelemente an der Außenmauer sind typisch für diese Bauzeit.

Gmünder Münster Gmünder Münster (Bild laden)

Das Heilig-Kreuz-Münster ist eines der Wahrzeichen Schwäbisch Gmünds. Es hat keinen Turm, dafür steht ein vergleichsweise kleiner Turm neben der Kirche und trägt die Glocken.

Schwäbisch Gmünd war auch eine Stadt der Klöster, einige davon sind noch vorhanden.

Route: Der Radweg verlässt die Stadt entlang dem Stadtgarten.
Über den "Hauberweg" erreichen Sie die Rems.

Junge Rems Junge Rems (Bild laden)

Die noch schmale Rems verlässt Schwäbisch Gmünd und fließt talabwärts.

Der Remsradweg geht jetzt zunächst an einer Heckenwand vorbei, bis Sie die Römerstraße erreichen.
Nach etwa 700 Metern fahren Sie nach rechts auf eine gut beschilderte Brücke. Auf ihr überqueren Sie die Rems und die "B29".

Auf der anderen Seite der Brücke überqueren Sie die "Lorcher Straße" und wenden sich nach links auf die "Marie-Curie-Straße". Auf der linken Seite der Eisenbahnlinie folgen Sie ihr durch das Industriegebiet.

Der Radweg bleibt an der nach links abzweigenden Rems.
Bald überqueren Sie die "K3329" und radeln an der Uferbewaldung weiter.
Durch ein kleines Waldgebiet erreichen Sie den Radweg längs der B29.

Radweg an der B29 Radweg an der B29 (Bild laden)

Bald kommt, gut sichtbar auf einem Berg gelegen, Kloster Lorch in Sicht und Sie müssen entscheiden, ob Sie zum Kloster auf den Liebfrauenberg hochradeln, oder ob Sie es bei dem Blick nach oben belassen.

Liebfrauenberg Liebfrauenberg (Bild laden)

Lorch


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Entfernungen: -> Waldhausen: 4,5 km, <- Schwäbisch Gmünd: 10,0 km,
->O Ziel: 51,0 km, O<- Ausgangspunkt: 28,5 km

Am Kreisverkehr am Anfang von Lorch wird man anschaulich auf die frühere Präsenz von Mönchen durch die hölzernen Skulpturen hingewiesen. Ein Ring von geschnitzten Kuttenträgern begrüßt die Gäste.

Geschnitzte Kuttenträger Geschnitzte Kuttenträger (Bild laden)

Die Innenstadt ist verkehrsberuhigt. Eine mächtige gotische Kirche mit angrenzendem Friedhof liegt direkt am Zentrum.

Zum Kloster auf den Liebfrauenberg:
Vor der Innenstadt radeln Sie nach links und nach zwei Serpentinen sind Sie auf dem Liebfrauenberg, nahe beim restaurierten Limesturm und dem historischen Kloster.

Schon von weitem erkennen Sie einen restaurierten hölzernen Limes-Wachturm, der vor dem Kloster den Verlauf des römischen Limes markiert.

Limesturm bei Lorch Der Limesturm (Bild laden)

Auf einer interessanten Schautafel können Sie Lehrreiches über die Befestigungslinie der Römer gegen die vermeintlich wilden Barbaren nachlesen.

Auf dem Liebfrauenberg oberhalb von Lorch liegt das ehemalige Benediktinerkloster "Peter und Paul". Kaiser Friedrich I. gründete es bereits im Jahre 1102.
Die heute noch gut erhaltene Kirche wurde als romanische Säulenbasilika erbaut und später durch einen gotischen Chor erweitert.

Kloster Lorch Kloster St. Peter und Paul (Bild laden)

Das geschichtsträchtige Kloster "Peter und Paul" sollten Sie unbedingt besichtigen. (Der Eintritt ist kostenpflichtig.)
Es wurde von Friedrich I. bereits 1102 zum Seelenheil der Familienmitglieder der Staufer gestiftet.
Die Klosterkirche, als dreischiffige Pfeilerbasilika angelegt, besticht durch die romanische Schlichtheit.

Klosterkirche Lorch Inneraum Kloster St. Peter und Paul Innen (Bild laden)

Der Anbau des Chores und weitere Erweiterungsbauten wurden im gotischen Stil erbaut. Nach dem 30-jährigen Krieg ging das Kloster an den württembergischen Herzog über.
In den Klostergebäuden ist heute ein Seniorenheim untergebracht.

Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich an der Kirche unten im Ort.

Route: Von der dortigen Fußgängerzone führt ein Radweg auf der "Gaisstraße" aus dem Ort hinaus.
Nach den Siedlungshäusern erreichen Sie das Industriegebiet und fahren auf der "Maierhofstraße" weiter.
Sie unterqueren die Trasse der B29 und zweigen kurz dahinter nach links auf einen schönen Radweg längs der Rems in Richtung Waldhausen ab.

Entlang von Wiesen Entlang von Wiesen (Bild laden)

Idyllisch führt der Remstalradweg an grünen Wiesen am Ufer der Rems entlang. Ein Paradies für Radler.

Waldhausen


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Entfernungen: -> Plüderhausen 4,0 km, <- Lorch: 4,5 km,
->O Ziel: 46,5 km, O<- Ausgangspunkt: 33,0 km

Durch Waldhausen Durch Waldhausen (Bild laden)


Waldhausen passieren Sie auf der Mühlstraße. Dann geht es auf der "Lammgasse" leicht bergauf an der Kirche vorbei.

Auf der "Plüderhauser Straße" verlassen Sie "Waldhausen" und radeln zunächst an der begrünten Trasse der B29 weiter.

An der Trasse der B29 An der Trasse der B29 (Bild laden)

Die Straße steigt nun leicht an und überquert die B29.
Bergab auf der "Rehhaldenstraße" fahren Sie hinunter nach "Plüderhausen".

Plüderhausen


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Entfernungen: -> Urbach 3,0 km, <- Waldhausen: 4,0 km,
->O Ziel: 42,5 km, O<- Ausgangspunkt: 37,0 km

Sehenswert: Altes Rathaus

Plüderhausen wurde im 12. Jahrhundert schon urkundlich erwähnt.
Nach dem Aussterben des Staufergeschlechtes übernahmen die Grafen von Württemberg den Besitz.
Mit dem 30-jährigen Krieg begann das Unglück im einst aufstrebenden Ort.
Durch den Krieg, Seuchen und Hungersnöte wurde die Einwohnerzahl auf 67 reduziert.
Heute ist Plüderhausen ein moderner Ort mit guter Infrastruktur.

Altes Rathaus in Plüdershausen Altes Rathaus Plüderhausen (Bild laden)

 

Das alte Rathaus ist das älteste, erhaltene Fachwerkhaus. Es stammt aus dem 16. Jahrhundert und hat alle Verwüstungen der Jahrhunderte überstanden.

Der Radweg führt auf der Mühlstraße - entlang der Rems - durch Plüderhausen. Der Flusslauf wurde in der Ortsmitte neu gestaltet.

Neugestalteter Flusslauf Neugestalteter Flusslauf (Bild laden)


Nach einem Kreisverkehr radeln Sie an der Straße "Heusee" entlang und zweigen dann nach links auf den Radweg durch das Industriegebiet ab.

Bald unterqueren Sie wieder die B29 und radeln fortan auf der linken Flussseite an Urbach vorbei.

Urbach


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Entfernungen: -> Schorndorf 5,0 km, <- Plüderhausen: 3,0 km,
->O Ziel: 39,5 km, O<- Ausgangspunkt: 40,0 km

Links der Rems radeln Sie an der Uferbegrünung vorbei.
Von "Urbach" selbst sieht man leider gar nichts , es liegt weit hinter den Büschen auf der rechten Seite des Flusses.

Entlang der Rems Entlang der Rems (Bild laden)

Bei der Kreuzung mit der K1881 folgen Sie dem Radweg neben der Kreisstraße und erreichen auf der "Gmunder Straße" die ersten Häuser von "Schorndorf".

Sie folgen der Beschilderung Stadtmitte und passieren einen Gewerbepark, der in einer stillgelegten Fabrik errichtet wurde.

Schorndorf


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Entfernungen: -> Winterbach 6,0 km, <- Urbach: 5,0 km,
->O Ziel: 34,5 km, O<- Ausgangspunkt: 45,0 km

Die mächtige gotische Kirche weist schon aus der Ferne auf den historischen Stadtkern.

Schorndorf Schorndorf (Bild laden)


In der verkehrsberuhigten Innenstadt sollten Sie sich eine Pause zwischen den wunderschönen Fachwerkbauten gönnen. Die schönen mittelalterlich geprägten Straßenzüge und Gassen sind eine Besichtigung wert.

Rathaus Schorndorf Rathaus Schorndorf (Bild laden)

Das rote Gebäude ist das Rathaus, es hat teilweise gleiche Baumeister wie das Ludwigsburger Schloss. Rechts davon steht eines der schönsten Fachwerkhäuser: Die Palmsche Apotheke.

Schorndorf war früher Landesfestung, doch sind nur noch kleine Reste der früheren Befestigung erhalten, die Wälle und Gräben sind verschwunden.
Das Schloss steht auf den Grundmauern der früheren Burganlage.

Schorndorf Fachwerk pur (Bild laden)

 

Schorndorf gehört zu den schönsten Fachwerkstädten in Deutschland. Um den ganzen Marktplatz finden sich prächtige, sehr gut erhaltene Fachwerkhäuser.

Route: Zur Weiterfahrt folgen Sie dem Radweg an der Kirche entlang:
Falls Sie ihn nicht finden, radeln Sie zum Bahnhof und folgen dort der "Rosenstraße" nach Westen.
Auf der "Werderstraße" unterqueren Sie die Bahnlinie und radeln am folgenden Kreisverkehr die dritte Ausfahrt hinaus auf die "Weilerstraße".
Dort führt der Fahrradweg parallel zur Bahnlinie weiter.

An der nächsten Kreuzung zweigt er nach rechts auf die Straße "Unteres Ziegelfeld" ab und folgt dann der "Rems".

Der Remstalradweg umfährt die Kläranlage und führt danach wieder idyllisch am bewaldeten Ufer der Rems weiter.

Entlang der Rems Idylle am Weg (Bild laden)

 

Nach der Kreuzung mit der L1150 führt er direkt auf Winterbach zu.
Auf der "Mühlstraße" fahren Sie eine Kreuzung weiter und zweigen dann nach links ab. Wieder nach links erreichen Sie den "Langen Weg" und radeln weiter, bis nach links die "Neue Gasse" abzweigt

Winterbach


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Entfernungen: -> Geradstetten 4,5 km, <- Schorndorf: 6,0 km,
->O Ziel: 28,5 km, O<- Ausgangspunkt: 51,0 km

Sehenswert: Fachwerkbauten

Winterbach stammt wahrscheinlich aus dem 8. Jahrhundert.
Nach dem Aussterben der Staufer wurde Winterbach württembergisch.
Der früher stark betriebene Weinbau ist heute nur noch durch ein Weingut vertreten.

Der Radweg führt durch die historische Innenstadt an der Kirche und den großen Fachwerkbauten vorbei.


Fachwerk in Winterbach Fachwerk (Bild laden)

Die Kirche wurde bereits 1309 - zusammen mit einem befestigten Friedhof - erbaut. In der Kirche finden sich Wandmalereien aus der Bauzeit.
Vor der Kirche steht eine spätgotische Predella.

Winterbach Rathaus Winterbach (Bild laden)

Das historische Rathaus wurde sehr schön restauriert. Das ganze historisch Viertel ist sehr sehenswert.

Route: In der Ortsmitte zweigt der Radweg von der L1140 nach rechts auf die "Westergasse" ab und folgt anschließend der "Holzstraße" ortsauswärts.

Nach der Bebauungsgrenze geht es nach rechts ab und der Radweg nähert sich nach der Kläranlage der Rems.

Winterbach Rosswasen (Bild laden)

Der Radweg durchquert das Gewann Rosswasen und folgt unmittelbar dem Grünstreifen neben der Rems.

Auf dem "Stegwiesenweg" kommen Sie nach "Geradstetten".

Geradstetten


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Entfernungen: -> Großheppach 4,5 km, <- Winterbach: 4,5 km,
->O Ziel: 24,0 km, O<- Ausgangspunkt: 55,5 km

Der Ortskern ist sehenswert, dazu müssen Sie aber auf die andere Seite der Rems. Die Kirche stammt aus dem späten 15. Jahrhundert. Sehenswert sind das gotische Netzgewölbe im Turmchor und die alten Wandbilder.

Fast unbemerkt passieren Sie Geradstetten und radeln längs der weinbewachsenen Berge, die das Remstal gut 250 Meter überragen, auf Grunbach zu.

Grunbach


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Der Radweg bleibt direkt an der Rems, den Ort selbst berühren Sie nur auf dem Radweg direkt an der Rems entlang.

Winterbach Brücke B29 (Bild laden)

Nun führt der Radweg von der Rems weg und unterquert die Trasse der B29.
Großheppach liegt nun rechts des Radweges.

Grossheppach


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Beinstein 3,0 km, <- Großheppach: 4,5 km,
->O Ziel: 19,5 km, O<- Ausgangspunkt: 60,0 km

Hier erwartet Sie die sehr schön restaurierte alte Häckermühle mit einem prächtigen Fachwerk. Heute ist dort ein Restaurant untergebracht.

Häckermühle Häckermühle (Bild laden)

Zahlreiche schöne Fachwerkhäuser zieren die Durchgangsstraße durch den Ort.

Neben der "Brückenstraße" und dann auf der "Beinsteiner Straße" und "Großheppacher Straße" radeln Sie auf Beinstein zu.

Beinstein


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Waiblingen 4,5 km, <- Großheppach: 3,0 km,
->O Ziel: 16,5 km, O<- Ausgangspunkt: 63,0 km

Der Radweg führt durch den Ortskern von Beinstein. Vor manchen Häusern werden auf Tischen die eigenen landwirtschaftlichen Produkte angeboten.

Die Landschaft gleicht einem grünen Paradies: In der Talsohle schmiegt sich Garten an Garten, an den Hängen wechseln sich Rebhänge und Obstwiesen ab, dazwischen fruchtbare Felder.

Idyllisch an der Rems Idyllisch an der Rems (Bild laden)

Sie überqueren die Rems an einer Mühle und erreichen durch eine Pappelallee Waiblingen.

Waiblingen


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Entfernungen: -> Hegnach 8,0 km, <- Beinstein: 4,5 km,
->O Ziel: 12,0 km, O<- Ausgangspunkt: 67,5 km

Michaelskirche Michaelskirche (Bild laden)


Sehenswert sind der Marktplatz mit dem alten Rathaus und dem barocken Oberamtsgericht.
Ebenso der frühere Fruchtkasten, die Kirchen und die noch erhaltenen Tore und Türme der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Alles überragt der Hochwachtturm mit dem Zehnthof auf dem Hügel der Altstadt.

Waiblingen Schöne Fachwerkstadt (Bild laden)

Waiblingen wurde im 30-jährigen Krieg vollständig niedergebrannt. Trotzdem entstanden mit der Zeit wieder schöne, sehenswerte Fachwerkhäuser.

Altes Rathaus Waiblingen Altes Rathaus (Bild laden)

Die Innenstadt ist verkehrsberuhigt und kann in Ruhe besichtigt werden.

Beinsteiner Tor Waiblingen Beinsteiner Tor (Bild laden)

Der Radweg führt durch das Beinsteiner Tor und überquert die Rems.

Route: Der Radweg folgt nun der Rems entlang der Neustädter Straße.
An einer neuen Siedlung zweigt er wieder zum Fluss hin ab und unterquert die Brücke der "Talstraße".
Der Radweg folgt nun von Waiblingen aus einen guten Kilometer der "Badstraße" und überquert dann die Rems. Der Fluss hat nun deutlich an Substanz gewonnen.

Beinsteiner Tor Waiblingen Die Rems bei Neustadt (Bild laden)

 

Der Radweg folgt ziemlich streng dem Flusslauf. Die Hänge werden steil und man sieht zumindest an Südhängen Reste von Weinbautrassierungen.

Ein "Schauweinberg Haufler" zeigt Kleindenkmale in einem nahezu aufgegebenen Weinberg, der noch zu Neustadt gehört.
LIebevoll hat der dortige Heimatverein Geschichten um den Weinberg zusammengetragen und auf Schautafeln dokumentiert.

Kleindenkmale im Haufler Kleindenkmale im Haufler (Bild laden)


Der Remstalradweg unterquert nun das Viadukt der Bahnlinie Waiblingen - Schwäbisch Hall. Dieses Viadukt überragt das Tal um 45 Meter.

Bahnviadukt Bahnviadukt (Bild laden)

Der Radweg folgt weiter dem Talgrund. Die Rems nimmt auf ihren letzten Kilometern durch das enge Tal an Geschwindigkeit zu.
Deshalb wurde in die Rems eine "Fließgeschwindigkeit-Bremse" in den Flusslauf eingebaut.

Bahnviadukt Künstliche Bremse (Bild laden)

An einer Brücke bleiben Sie rechts der Rems. Der Radweg wird nun naturbelassener. Nach zwei weiteren Flussschleifen erreichen Sie eine Mühle.
Nach rechts geht es von dort nach "Hohenacker" hinauf.

Mühle an der Rems Mühle an der Rems (Bild laden)

Der Remstalradweg überquert die Brücke nach links und führt auf einer schmalen, steilen Straße hinauf nach "Hegnach".

Mühle an der Rems Blick auf die Rems (Bild laden)

Im weiteren sehr engen Tal unten gibt es keinen Weg.
Sie müssen deshalb auf der linken Talseite 60 Höhenmeter nach oben auf die Hochebene radeln und erreichen dann ein Siedlungsgebiet von "Hegnach".

 

Hegnach


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Entfernungen: -> Neckarrems 4,0 km, <- Waiblingen: 8,0 km,
->O Ziel: 4,0 km, O<- Ausgangspunkt: 75,5 km

"Hegnach" liegt auf den Hügeln über der Rems.

Gut beschildert zweigt der Radweg von der "Hohenackerstraße" nach rechts auf den "Schlehenweg" ab.
Auf dem Hochplateau radeln Sie nun entlang der Abbruchkante zum Tal auf der Höhe weiter.

Hochebene bei Hegnach Hochebene (Bild laden)

Dafür können Sie eine weite Aussicht durch die Bäume auf das landschaftlich schöne Gebiet genießen.
Sie erreichen die L1142 und zweigen auf den begleitenden Radweg ab.
Nach etwa 500 Meter zweigt der Radweg nach rechts ab und führt steil hinunter ins Tal.

Hochebene bei Hegnach Bergab ins Remstal (Bild laden)

Ein Naturweg führt links der Rems zu einer Holzbrücke und überquert den Fluss.

Neckarrems MehrInfo


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Neckarrems 0,0 km, <- Hegnach: 4,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 79,5 km

Nach der Fußgängerbrücke folgen Sie nach links der "Mühläckerstraße" leicht bergauf.
An der nächsten Kreuzung fahren Sie nach links die "Hintere Straße bergab und erreichen wieder an der Rems die "Mühlstraße", der Sie nach rechts folgen.
An der "Dorfstraße" hat man einen schönen Blick auf das "Alte Rathaus" und das Heimathaus des hiesigen Heimatvereins.

Altes Rathaus Neckarrems Altes Rathaus (Bild laden)

In Höhe der "Dorfstraße" überqueren Sie die Rems letztmalig auf der modernen Fußgängerbrücke.

Nach rechts erreichen Sie die "Fellbacher Straße" und haben das Ende des Remstalradweges erreicht.
Man kann nun entlang des Neckarradweges weiterfahren

Am Neckarufer Am Neckarufer (Bild laden)


In Richtung Heidelberg/Mannheim überqueren Sie die Brücke und zweigen dann nach rechts ab.
Um nach Stuttgart und in Richtung Neckarquelle zu radeln, fahren Sie nach links auf dem Neckardamm weiter.

 


3. Etappe Neckarradweg: Bad Cannstatt bis Bad Wimpfen

2. Etappe Neckarradweg: Rottenburg bis Bad Cannstatt

Tourenüberblick Neckartal

Schönbuch (Überblick aller Touren)

Alle Touren Deutschland (Überblick aller Touren)