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Bodensee-Königssee-Radweg: Lindau bis Königssee in 6 Etappen
Stand: 29.5.2010 |
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(Seitenanfang) Mit dieser Tour beginnt die Alpenberührung. Nach Immenstadt verlassen Sie das Illertal und radeln am Grünten entlang durch hügeliges Voralpenland zum Rottachsee. Danach erreichen Sie bei Oy-Mittelberg die höchste Stelle der Tour mit 1000 m ü.N.N. Die Radwege sind meist asphaltiert. Streckenlänge: 56,0 km
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(wir empfehlen zusätzlich Karten mit Radwanderwegen im Maßstab 1:50.000 mit Höhenlinien) (Seitenanfang)
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Mittelberg: 8,0 km, <- Immenstadt: 14,0 km, ->O Ziel: 42,0 km, O<- Ausgangspunkt: 14,0 km Sehenswert: Südlichstes Brauereidorf Deutschlands - hier dreht sich alles ums Bier, Stephanskirche Rettenberg nimmt für sich den Titel "Südlichstes Brauereidorf Deutschlands" in Anspruch. Zwei große Brauereien im Ort bieten Bierseminare an und auch das Fremdenverkehrsamt dreht die Werbetrommel rund ums Bier.
Sehenswert sind auch die schöne St. Stephanskirche und natürlich der Blick auf den Grünten mit dem 1748 m hohen "Übelberg". Der Radweg folgt neuerdings der gut ausgebauten Straße in Richtung Kranzegg. Zunächst steigt der Radweg längs des Neubaugebietes noch an und überquert dann einen Bergrücken, dann geht es herrlich bergab nach Kranzegg.
Bei der Ortsmitte (kleiner Hügel) zweigt der Radweg in Richtung "Vorderburg" ab und beschert dann eine herrliche Talfahrt über den "Kranzegger Bach". Die Abfahrt endet allerdings schnell wieder am gegenüberliegenden Hügelkamm. Hier geht es wieder gemächlich bergauf nach Emmereis. Über einen Bergsattel erreichen Sie dann die verdiente Abfahrt nach Vorderburg, einem kleinen Dorf mit schmucken Häusern. Die Talfahrt setzt sich nach dem Ort fort und die Tachonadeln nähern sich ungebremst der 60 km/h Marke. Bei "Weiher" erreichen Sie die Talsohle. Richtig gemein wird es dann vor der "Greifenmühle": Hier zeigt das Radwegschild nach rechts - den Berg hoch! Richtig kernig geht es nun bergauf und der Radweg erreicht den Rand eines Neubaugebietes. Danach beginnt ein kleiner Wald und schon wieder geht's im Schuss bergab.
Hier liegt eingebettet in Hügel der Rottachsee. Er ist künstlich angelegt, ist der größte und höchste Badesee des Oberallgäus und dient nebenbei noch als Stromerzeuger. Hier haben Sie sich eine kleine Pause verdient, denn gleich darauf geht es wieder bergauf nach Petersthal. Der kleine Ort lebt vom Fremdenverkehr. Hier zweigt der "Königsee-Bodenseeradweg" nach rechts von der großen Straße ab und folgt leicht bergauf einer kleinen Fahrstraße am Hügel entlang. Sie passieren zwei kleine Weiler mit Namen Memersch und Haag.
Nach Norden können Sie die Autobahn A7 verfolgen, die sich hier am Horizont schlängelt. Der Radweg erreicht hier eine Höhe von fast 1000 m ü.NN und damit die höchste Stelle der Tour.
Nun geht es herrlich bergab auf den Ort Oy, einen Teilort von Mittelberg, zu. |
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Nesselwang: 7,0 km, <- Rettenberg: 8,0 km, ->O Ziel: 34,0 km, O<- Ausgangspunkt: 22,0 km Sehenswert: Alpenblick Der Ort "Mittelberg" besteht aus den Teilgemeinden Mittelberg, Haslach, Maria Rain, Oberzollhaus und Oy. Nach der wohlverdienten Talfahrt folgen Sie der Beschilderung durch den Ort und zweigen nach links ab. Bald überqueren Sie eine Bahnlinie und erreichen dahinter wieder freie Natur. Der Radweg führt in die Talsohle des Sennenbachs und steigt danach gleich wieder leicht an. Auf einer kleinen Asphaltstraße erreichen Sie bald den kleinen Ort "Guggemoos".
Kirche und Brunnen bilden die Ortsmitte und man ist hier froh, sich am kalten Wasser des Brunnens erfrischen zu können. Der Radweg steigt außerhalb des Ortes noch etwas an und passiert einen Fernmeldemast, danach geht es im Tal hinunter nach "Maria Rain". Das Ortsbild wird von der schönen Kirche beherrscht.
Dort führt der Radweg auch vorbei und schwenkt danach um 180 Grad zurück. Auf der kleinen Landstraße radeln Sie ortsauswärts und erreichen bald den Weiler "Rainen". Knapp einen Kilometer nach dem Ort führt die Radwegbeschilderung nach links und unterquert die die viel befahrene Bundesstraße B310. Nach der Unterführung geht es am Hang der Wertach auf einem Schotterweg weiter, der aber nach guten 500 Metern nach links abzweigt. Hier geht es nun bergab auf eine alte Römerbrücke, die sehr schön restauriert wurde. Ein Informationsschild gibt über die Geschichte der Brücke Auskunft.
Am Hang entlang - leicht bergauf - erreichen Sie den Ort Gschwend. Von hier aus führt die Tour auf einem neuen Radweg entlang der B310 auf Nesselwang zu. Bald erscheint die unverwechselbare Silhouette der Nesselwanger Kirche am Horizont. Am Ortseingang werden Sie durch eine Unterführung in den Ort geleitet. |
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Hopferau: 12,0 km, <- Mittelberg: 7,0 km, ->O Ziel: 27,0 km, O<- Ausgangspunkt: 29,0 km Sehenswert: Herrlicher Alpenblick, Brauereimuseum, höchstgelegenes Brauereidorf
Der Markt Nesselwang ist heute staatlich anerkannter Luftkurort. Seine Geschichte reicht aber bis zu den Römern zurück. Die Römerstraße verlief durch den Ort und so konnte er sich - auch später durch den Salzhandel - schnell entwickeln. Der Ort selbst ist heute auf den Tourismus eingerichtet. Andenkenläden, Hotels und Pensionen zieren das Ortsbild. Der einzige Supermarkt, in dem man sich Getränke preiswert kaufen kann, liegt etwas außerhalb. Der Radweg verläßt den Ort und überquert die Bahnlinie. Auf einer kleinen Asphaltstraße ohne Verkehr radeln Sie nun über einen Hügel und erreichen nach einem weiteren Anstieg Hertingen. Es geht wieder in einer übersichtlichen Kurve bergab und Sie erreichen bald einen Wald. Hier geht es dann wieder leicht bergauf bis der Kögelweiher durch den Wald sichtbar wird. Jetzt zweigt der Bodensee-Königseeradweg nach rechts ab und steigt in zwei Serpentinen nach "Oberdolden", das auf einer Bergkuppe liegt.
Der Alpenblick von hier aus ist gewaltig und wir bleiben gerne stehen um den Blick zu genießen. Der kleine Ort besteht nur aus ein paar Bauernhöfen, aber so mancher Hofbesitzer könnte hier als Gärtner fungieren weil er eine richtige Blumenpracht an Häuser und in Gärten zaubert. Von Oberdolden aus geht es wieder verdient ins Tal hinab und Sie passieren auf dem Weg nach "Schweinegg" den Weiler "Hummel".
Die Tour führt nun zunächst eben weiter. Vor Ihnen liegt ein Waldgebiet, aus dem die gewaltigen Ruinen "Hohen-Freyberg" und "Eisenberg" ragen. Kaum haben Sie den Wald erreicht, steigt die Straße auch schon wieder an, aber nur um hinterher in einer schönen Abfahrt nach Zell zu führen.
Der Radweg ist in Zell gut beschildert und es wundert sicher niemand, dass es durch das Neubaugebiet recht steil nach oben geht. Wer möchte, könnte hier die Ruine Eisenberg oder - verbunden mit einer kleinen Wanderung - auch noch die Ruine Hohen-Freyberg besichtigen. Alle anderen freuen sich schon auf die Abfahrt nach Eisenberg, die ganz toll bergab führt, aber dann urplötzlich die Straße überquert um auf einem recht schlechten Feldweg quasi "hintenherum" nach Eisenberg zu führen. Von Eisenberg aus werden Sie auf einer kleinen Nebenstraße nach Speiden geleitet - alles eben, keine Steigung!
Ein altes Klostergebäude in Speiden wirkt interessant, der restliche Ort besteht aus Bauernhöfen und Gastronomie. Die Radwegbeschilderung führt nun in Richtung der Verbindungsstraße Pfronten - Hopferau und unterquert sie. Auf der linken Straßenseite folgen Sie nun dem schön ausgebauten Radweg nach Hopferau. |
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Hopfen am See: 2,0 km, <- Nesselwang: 12,0 km, ->O Ziel: 15,0 km, O<- Ausgangspunkt: 41,0 km Sehenswert: Schloss Hopferau, Hopfensee Links der Straße liegt das majestätisch wirkende, gelb angestrichene Schloss Hopferau, das heute Tagungshotel ist.
Im Ort selbst fällt die gleißend weiße Kirche auf, die direkt an der Hauptstraße liegt. Der Radweg durchquert den Ortskern und zweigt am Ortsende nach links in Richtung "Vilsen" und "Hopfen" ab. Wieder geht es herrlich bergab und schon während der Abfahrt kann man an den Bergen die Königsschlösser, vor allem Neuschwanstein, entdecken. |
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Füssen: 7,0 km, <- Hopferau: 2,0 km, ->O Ziel: 13,0 km, O<- Ausgangspunkt: 43,0 km Sehenswert: Romanische Kirche, Hopfensee Die Straße erreicht bald den Ortsanfang von Hopfen. Hier kann man - gegenüber dem Campingplatz - direkt ins Wasser des warmen Hopfensees springen.
Weit besser geht dies 200 Meter weiter im öffentlichen Bad. Zur Weiterfahrt bleiben Sie auf dem Radweg längs der Straße und erreichen bald den Ortskern von Hopfen. Der Radweg verlässt nun das Ufer des Hopfensees und umgeht den Berg "Schöne Buche". Leicht bergab erreichen Sie nun den Rand von Füssen. Hier ist der Radweg direkt in die traumhafte Innenstadt beschildert. |
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Schwangau: 6,0 km, <- Hopfen am See: 7,0 km, ->O Ziel: 6,0 km, O<- Ausgangspunkt: 50,0 km Sehenswert: Benediktinerkloster St. Mang, Basilika, Heilig-Geist-Spitalkirche, sehr schöne Altstadt mit mittelalterlichen Bürgerhäusern, Blick auf Schloss Neuschwanstein Über einen Kilometer lang folgen Sie der Zufahrtsstraße ins Zentrum.
Unzählige Touristen, gut die Hälfte aus Japan oder Amerika, eilen hier, meist einem schirmbewaffneten Guide folgend, durch die äußerst sehenswerte Innenstadt.
Nichts desto trotz ist Füssen eine herrliche Stadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten.
Leider bleiben uns Radlern manche verschlossen, weil uns die Angst quält, bei soviel Trubel könnten auch ein paar Fahrraddiebe unter den Menschen weilen. Aber die Dinge schaut man eben das nächste Mal an, wenn man mit Eisenbahn oder Auto vorbei kommt.
Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich an den "Bodensee-Königsee-Radwegschildern" oder an den überall ersichtlichen Schildern "Schlösser". Über den Lech erreichen Sie nun freie Natur und radeln neben der Straße zwischen vielen Menschen weiter in Richtung "Hohenschwangau".
Wenige hundert Meter weiter erscheint dann erhaben auf einem Berg das märchenhafte Schloss "Neuschwanstein". Zur Weiterfahrt folgen Sie dem bekannten Radwegschild oder dem Schild "Romantische Straße", beide Radwege verlaufen auf gleicher Route. Leicht bergab geht es nun auf Schwangau zu. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Schwangau: 0,0 km, <- Füssen: 6,0 km, ->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 56,0 km Sehenswert: Wallfahrtskirche St. Coloman und natürlich Schloss Neuschwanstein, Schloss Hohenschwangau, König Ludwig II. - Kultort In Schwangau gibt es zahlreiche Hotels und Pensionen. Problematisch wird die Zimmersuche nur, wenn viele Busse und Privattouristen unterwegs sind, dann hilft nur Weiterfahrt und Glück. |
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