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Mainradweg:

Mainradweg Etappe 2: Von Bamberg nach Würzburg

Mainradweg


[Essen&Wohnen | Orte am Weg | Kurzinfo | Karte |
Anschlusstouren ]

Stand: 23.05.2018 ( Momentan in Arbeit)

 

 

Kurzbeschreibung Maintalradweg:


(Seitenanfang)

In dieser Etappe fließt der Main zunächst zwischen den Haßbergen und dem Steigerwald nach Westen und erreicht das weitläufige, ebene Schweinfurter Becken.
Nach dem Ort "Fahr" beginnen wieder Randberge und der Main beschreibt bei "Volkach" zwei 180°-Schleifen. Weinbau begleitet den weiteren Weg des Maines bis "Würzburg".

"Bamberg" hat sehr viele Sehenswürdigkeiten. Die Altstadt und die zahlreichen Kirchen brauchen schon einiges an Zeit, um besichtigt zu werden.
Durch eine liebliche Landschaft geht es nun weiter über die Weinstadt "Zeil" zum mauerbewehrten "Haßfurt".
Klöster in "Mariaburghausen" und "Obertheres" begleiten den Radweg bis ins sehenswerte "Schweinfurt".
Das von Balthasar Neumann gebaute "Schloss Werneck" liegt in der Nähe. Sie folgen dem Main bis zur Mainschleife bei "Volkach". Hier steht die Wallfahrtskirche "Maria im Weingarten". Nicht weit davon, in "Dettelbach", können Sie die nächste Wallfahrtskirche "Maria im Sand" bewundern. Aus dem 13. Jahrhundert stammt "Kitzingen" mit seiner historischen Stadtmauer. Das sehr gut erhaltene mittelalterlich "Marktbreit" sollte ebenfalls auf Ihrer Besichtigungsliste stehen.
Das aus dem 8. Jahrhundert stammende "Ochsenfurt" und das Künstlerdorf "Sommerhausen" sind die letzten großen Haltepunkte vor der mainfränkischen Metropole "Würzburg". Lang ist hier die Liste der Sehenswürdigkeiten, ein Tag reicht kaum um die wichtigsten zu besichtigen.

Anfahrt: mit der Bahn nach Bamberg
Rückfahrt:
mit der Bahn von Würzburg
Streckenlänge
: 148,5 km
Fahrzeit: 8 - 10 Stunden, Zweittagesetappe
Höhenmeter: 180 m
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

 

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Karte:


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Karte

Orte am Weg / Entfernungstabelle:


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000,0 km Bamberg
018,5 km Eltmann
025,5 km Sand
027,5 km Zeil
035,0 km Hassfurt
058,5 km Schweinfurt
065,0 km Grafenrheinfeld
070,0 km Heidenfeld
082,0 km Fahr
088,0 km Volkach
092,5 km Nordheim
098,5 km Sommerach
106,5 km Dettelbach
114,0 km Kitzingen
124,0 km Marktbreit
130,0 km Ochsenfurt
136,5 km Sommerhausen
143,5 km Randersacker
148,5 km Würzburg

Bitte vergessen Sie bei Ihren Planungen die Kilometer für Besichtigungen in den Orten und Städten nicht. Leicht kommen nochmals einige Kilometer dazu.

Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt


Bamberg Schlafen und Wohnen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Eltmann: 18,5 km, <- Bamberg: 0,0 km,
->O Ziel: 148,5 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

SEHENSWERT: Altes Rathaus, Alte Hofhaltung, Benediktinerabtei, Böttingerhaus, Kaiserdom, Neue Residenz und vieles andere

INFO: Bambergs Geschichte beginnt schon früh. Es lag strategisch günstig an einer Handelsroute auf dem Weg vom Main zum Rhein.
Erwähnt ist ein "Castrum Babenberch", das Sitz örtlicher Grafen war. Der Aufstieg zur Residenz begann, als Heinrich II. zum Kaiser gewählt wurde und hier einen Bischofssitz einrichtete.
Bamberg blieb glücklicherweise weitgehend von den Kriegswirren verschont und ist in seiner Gesamtheit zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt worden.

Sie sollten sich in Bamberg je nach Interesse ein bis zwei Tage zur Besichtigung einplanen. Die Stadt bietet wirklich sehr viel.

Ein besonderer Leckerbissen ist das Alte Rathaus, das wie ein Schiff zwischen den Regnitzarmen erbaut wurde.
Die Schleuse 100 des Ludwig-Main-Kanals ist noch völlig intakt und wird wie früher von Hand bedient. Neben dem Transport von Sportbooten dient die Schleuse auch zum Wasserausgleich des linken Regnitzarmes.

Die einzigartige Lage auf einer Insel macht das Bamberger Rathaus so interessant. Kein Zentimeter der Fläche scheint verschenkt zu sein.

Bamberg: Altes Rathaus Altes Rathaus (Bild laden)

INFO: Von der Straßenseite sieht das bemalte Rathaus ganz anders aus. Der Tortum wurde 1755 barockisiert und die Fassaden mit Scheinarchitekturen bemalt.

Bamberg: Torturm des alten Rathauses Torturm des alten Rathauses (Bild laden)

INFO: Die Bamberger Fürstbischöfe erbauten Anfang des 17. Jahrhunderts ihre prunkvolle Neue Residenz. Der schlossähnliche Bau hatte über 40 Prunkzimmer mit aufwendigster Ausstattung.

Bamberg: Neue Residenz Neue Residenz (Bild laden)


INFO: Der Bamberger Dom wurde zu Beginn des elften Jahrhunderts als Kaiserdom von Kaiser Heinrich II. erbaut. Geweiht ist er den Heiligen St. Peter und St. Georg. Als einziger Dom außerhalb Italiens enthält er ein Papstgrab und das Grab des heilig gesprochenen Kaiserpaares. Bekannt ist er auch für den Bamberger Reiter.

Bamberg: Bamberger Dom Bamberger Dom (Bild laden)

INFO: Der aus Stein gemeißelte Reiter steht schon seit dem Bau des Bamberger Doms an dieser Stelle. Der Künstler ist unbekannt, aber man weiß, dass die Figur früher stark bemalt war. Ähnliche Figuren gibt es in Magdeburg und Mailand.

Bamberger Reiter Bamberger Reiter (Bild laden)

INFO: Etwas oberhalb der Altstadt liegt die Jakobskirche. Sie stammt auch aus dem elften Jahrhundert und hat noch eine romanische Ausstattung.

Jakobskirche Jakobskirche (Bild laden)


INFO: Ein besonderes Highlight ist das ehemalige Fischerviertel. Die Häuser stammen alle aus dem Mittelalter und bilden ein zusammenhängendes Ensemble, es wird auch Klein-Venedig genannt.

Bamberg: Fischerviertel Fischerviertel (Bild laden)

INFO: Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich am Dom. Der Radweg folgt dem flussabwärts linken Regnitzarm und erreicht bald den Zusammenfluss von Main-Donaukanal und Main.

ROUTE: Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich an der "Langen Straße" und fahren hinunter zum "Kranen". Von hier aus sehen Sie nochmals das bemalte Rathaus.
Sie folgen der "Markusstraße" und überqueren auf ihr die "Regnitz".
Nach der Brücke geht es nach rechts auf die "Untere Sandstraße".
Sie folgen ihr und können entweder schon am "Alten Krankenhaus" nach rechts auf den Uferweg abzweigen, oder Sie bleiben noch weitere 300 Meter auf der Straße und erreichen danach den Uferweg.
Der Radweg folgt dem flussabwärts linken Regnitzarm und erreicht bald den Zusammenfluss von Main-Donaukanal und Regnitz.
Hier können Sie auch die weitreichenden Hafenanlagen Bambergs überblicken.

Danach erreichen Sie den Zusammenfluss des "Mains" mit dem "Main-Donau-Kanals". Der Kanal beginnt hier mit der Kilometerzahl "0" und führt weiter bis "Kelheim".
Der "Main" passiert hier den Flusskilometer 384 km.

Der Main-Donaukanal verbindet über 11 Schleusen die Schifffahrtswege des Mains mit den Schifffahrtswegen der Donau.
Die Schleusen überwinden einen Höhenunterschied von 242 Höhenmetern.

Zusammenfluss Main-Donau-Kanal Zusammenfluss (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg folgt nun dem Mainufer und verlässt den Main bei Bischberg. Danach führt der Radweg an der Straße B26 entlang und passiert die Orte "Vierreth" und "Trunstadt".

"Trunstadt" ist der älteste Ort der Region. Schon im Jahre 793 ist er erstmals erwähnt. Im 12. Jahrhundert ist er Sitz hiesiger Rittergeschlechter.
Die heute erhaltene Burganlage reicht in ihren Anfängen ins Jahre 1010 zurück.

Schloss Trunstadt Schloss Trunstadt (Bild laden)

ROUTE: Nach "Trunstadt" erreichen Sie wieder den Radweg längs der B26 und fahren in einigem Abstand zum Main auf "Roßstadt" zu.

Wie Perlen reihen sich die Orte an den Radweg. Oft sind Brauereien in den kleinen Orten. Man merkt, dass man noch "Bierfranken" durchfährt.
Die begleitenden Berge gehören zum Steigerwald.

Interessant wird die Durchfahrt durch Eschenbach. Gleich zwei Brauereien sind im Ort beheimatet.

Auf einem Radweg entlang der B36 erreichen Sie nun "Eltmann".



Eltmann Schlafen und Wohnen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Sand: 7,0 km, <- Bamberg: 18,5 km,
->O Ziel: 130,0 km, O<- Ausgangspunkt: 18,5 km

SEHENSWERT: Wallburg

Stadtmitte von Eltmann Stadtmitte von Eltmann (Bild laden)

 

INFO: Die Stadt Eltmann wurde wahrscheinlich schon im 8. Jahrhundert gegründet. Aber es fehlen schriftliche Beweise.
Die Stadtrechte erhielt Eltmann im Jahre 1335 n. Chr..

ROUTE: Der Fahrradweg bleibt jetzt am Mainufer und unterquert die Autobahn A70. Die Landschaft wirkt hier wie eine Seenplatte, weil der kanalisierte Main und Altarme des Mains das ganze Tal ausfüllen.

Schleuse vor Limbach Staustufe (Bild laden)

ROUTE: Nach dem kleinen Ort Limbach passieren Sie die bekannte Wallfahrtskirche "Maria Limbach". Balthasar Neumann hat auch dieses barocke Werk geschaffen.

INFO: Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn löste mit dem Bau ein Versprechen ein, nachdem er durch die Fürbitte der Maria von Limbach von einem Hüftleiden geheilt wurde.

Wallfahrtskirche "Maria Limbach" Wallfahrtskirche "Maria Limbach" (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg folgt wieder der Bundesstraße auf einer eigenen Spur.
Nach rechts bietet sich ein weiter Blick über das flache und breite Maintal.
Man sieht hier an den Altarmen den früheren Verlauf des Mains.
Bald darauf radeln Sie in Sand ein.



Sand


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Zeil: 2,0 km, <- Ettmann: 7,0 km,
->O Ziel: 123,0 km, O<- Ausgangspunkt: 25,5 km

SEHENSWERT: Kirche

INFO: Der Ort Sand ist wahrscheinlich eine germanische Gründung. Urkundlich wurde er in einer Schenkung 1139 erstmals erwähnt.

Kirche in Sand Kirche in Sand (Bild laden)

ROUTE: Sie radeln erst auf dem Radweg neben der Straße in Sand ein, dann fahren Sie auf der Hauptstraße durch Sand.
Der Radweg zweigt nach rechts in Richtung "Zeil" ab und passiert den Platz an der Kirche.
Weiter geht es neben der Straße in Richtung "Zeil am Main" und Sie überqueren schließlich den Main.

Brücke über den Main Brücke über den Main (Bild laden)



Zeil Schlafen und Wohnen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Hassfurt: 7,5 km, <- Sand: 2,0 km,
->O Ziel: 121,0 km, O<- Ausgangspunkt: 27,5 km

SEHENSWERT: Mittelalterliche Innenstadt

Stadtmitte von Zeil Stadtmitte von Zeil (Bild laden)

INFO: Die historische Innenstadt aus Fachwerkhäusern und Pfarrkirche verlangt einfach besichtigt zu werden. Zeil war im Mittelalter ummauert und gehörte zu Bamberg.
Eine traurige Berühmtheit erlangte Zeil durch seine zahlreichen Hexenprozesse. Über 400 Menschen sollen dort der Hexerei bezichtigt und hingerichtet worden sein. Ein heißes Pflaster!

ROUTE: Auf der Straße in Richtung Haßfurt passieren Sie das ehemalige Schloss und den Stadtturm.
Das Tor war Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage.

Stadtturm und Schloss Stadtturm und Schloss (Bild laden)

ROUTE: Durch Zeil radeln Sie auf der Hauptverkehrsstraße in Richtung Hassfurt.
Nach dem ehemaligen Stadttor beginnt rechts der B26 der Fahrradweg, der Sie leicht bergab wieder ins Tal bringt.
Rechts der Straße liegt die 387 Meter "Hohe Wann", eine Erhebung, die von einem Naturschutzgebiet umgeben ist.

Rechts der Straße liegt "Kleinaugstfeld", das schon zu "Haßfurt" gehört.
Die spätgotische Ritterkapelle kündigt nun "Haßfurt" an.



Hassfurt Schlafen und Wohnen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Schweinfurt: 23,5 km, <- Zeil: 7,5 km,
->O Ziel: 113,5 km, O<- Ausgangspunkt: 35,0 km

SEHENSWERT: Bamberger Tor, Würzburger Tor, Maintor, Ritterkapelle, Zehntscheuer, Rathaus, Pfarrkirche St. Kilian

INFO: Am östlichen Stadtrand passieren Sie die spätgotische Ritterkapelle, die durch ihr Äußeres an die großen Kirchen Frankreichs erinnert.

Die Ritterkapelle stand außerhalb der Stadtmauer. Sie gilt als eine der wichtigsten spätgotischen Bauwerke Frankens.
Besonders zu beachten sind die 248 heraldischen Schilde am Fries.
Im Innern steht ein steinerner gotischer Altar und davor eine hölzerne Pieta aus dem 15. Jahrhundert.

Spätgotische Ritterkapelle Spätgotische Ritterkapelle (Bild laden)

INFO: An der Grenze des Einflussbereiches von Würzburg und Bamberg liegt die schöne Stadt Haßfurt.

Altes Rathaus Altes Rathaus (Bild laden)

INFO: Erhalten sind noch ein Teil der Ummauerung und einige Türme. Die Stadt wurde planmäßig geometrisch angelegt, man erkennt auch heute noch die regelmäßige Straßenführung.

Bamberger Tor Bamberger Tor (Bild laden)

ROUTE: Der Fahrradweg bleibt nach Haßfurt lange direkt am Main hinter der Bahnlinie und der B26.

Zwischen Bahnline und Main radeln Sie nun an "Wülfingen" vorbei und passieren danach zwei kleine Seen.
Bei "Obertheres" liegt der nächste See. Sie folgen weiter dem Radweg neben der Bahnlinie und erreichen "Untertheres".
Hier überqueren Sie die Bahnlinie und folgen auf der "Bahnstraße" der rechten Seite des Bahndamms. Auf dem "Kreuzweg" überqueren Sie wieder die Bahn auf die linke Seite zum Main hin
Auf einem kerzengeraden Teilstück des Mainradweges erreichen Sie nun den Ort "Ottendorf".

Blick auf den Main Blick auf den Main (Bild laden)

ROUTE: Kurz danach passieren Sie drei Seen auf der Höhe des Ortes "Gädheim".

 

Gädheim Schlafen und Wohnen


ROUTE: Nach einem guten Kilometer unterqueren Sie die Brücke der Bundesstraße B303.

Der "Main" wendet sich nun nach Norden und Sie passieren die "Schonunger Bucht". Hier liegen zahlreiche Seen neben dem Flussbett.

Sie bleiben immer noch auf der linken Seite der Bahnlinie und haben keinen Ortskontakt.
Auf der rechten Seite beginnt eine Hügelkette, die mit Reben bepflanzt ist. Das ist das offensichtliche Zeichen, dass Sie nun in "Weinfranken" sind.

Mainberg liegt hinter den Gleisen Mainberg liegt hinter den Gleisen (Bild laden)

ROUTE: In Mainberg können Sie nach rechts unter den Gleisen in die Ortsmitte fahren.
Die Ortsmitte besticht durch die alten Fachwerkhäuser.
Auf dem angrenzenden Hügel liegt majestätisch das Schloss Mainberg.

Ohne weiteren Ortskontakt fahren Sie nun auf der linken Seite der Bahntrasse bis Schweinfurt.
Am Bahnhof können Sie über die Brücke zum nahen Stadtzentrum fahren.



Schweinfurt Schlafen und Wohnen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Grafenrheinfeld: 6,5 km, <- Hassfurt: 23,5 km,
->O Ziel: 90,0 km, O<- Ausgangspunkt: 58,5 km

SEHENSWERT: Rathaus, Ehemaliges Zeughaus, St. Kilianskirche, St. Salvatorkirche, Heilig-Geist-Kirche, ehemalige Stadtbefestigung

INFO: Schweinfurt wird schon im 8. Jahrhundert in den Urkunden erwähnt.
Schweinfurt ist schon früh ummauert und wird Reichsstadt.
Viel Unheil kam im 30-jährigen Krieg auf Schweinfurt zu. Die Schweden besetzten die Stadt und befestigten sie mit Schanzanlagen.
Nach der Säkularisierung kam Schweinfurt zu Bayern.
Große Zerstörungen musste Schweinfurt im zweiten Weltkrieg hinnehmen.
Aber glücklicherweise gibt es auch noch schöne historische Straßenzüge.

Historische Gassen in Schweinfurt Historische Gassen (Bild laden)

INFO: In den 50er-Jahren erlebte Schweinfurt es einen beispiellosen Aufstieg, weil die Industrieanlagen nicht demontiert wurden.

Marktplatz in Schweinfurt Marktplatz in Schweinfurt (Bild laden)

INFO: Am Marktplatz steht das Renaissance-Rathaus, das von Nikolaus Hofmann 1569–1572 erbaut wurde.

Rathaus in Schweinfurt Rathaus in Schweinfurt (Bild laden)

INFO: Die Heilig-Geist-Kirche steht etwas abseits vom Zentrum in der Schultestraße.
Sie wurde nach dem Abriss der ursprünglichen Kirche Ende des 19. Jahrhunderts im neuromanischen Stil erbaut.

Heilig-Geist-Kirche Heilig-Geist-Kirche (Bild laden)

INFO: Durch die hohen Gewerbesteuereinnahmen ist Schweinfurt finanziell gut gestellt. Deshalb entstanden schöne Komplexe und Museen durch Einbeziehung von historischer Bausubstanz und modernen Gebäuden:
Wie zum Beispiel der Ebracher Hof mit der neuen Stadtbücherei.

Heilig-Geist-Kirche Ebracher Hof (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg verlässt Schweinfurt in Richtung des Mainlaufes.
Beim Erreichen der A70 sind zwei Varianten ausgeschildert:

 

Link zur rechtsmainischen Beschreibung: Hier

 

VARIANTE A: Rechtsmainisch - der Hauptweg: Gut beschildert folgen wir dem Radweg durch die Gutermann-Mainauen, vorbei am historischen Kran.
Das Gebiet entlang der Mainlände ist Naherholungsgebiet.
Zahlreiche Kunstwerke und Industriedenkmäler stehen an den Wegen durch die Aue.

Historischen Kran Historischen Kran (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg folgt erst dem Uferweg und passiert einen längeren Abschnitt mit ursprünglichen Uferbewuchs. Danach zweigt der Radweg nach rechts entlang der Straßentrasse.

Uferbewuchs am Main Uferbewuchs (Bild laden)

ROUTE: Entlang der Autobahn erreicht der Radweg den Ort Bergrheinfeld.
Am Bebauungsrand entlang geht es gut beschildert weiter.


 


Bergheidenfeld


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Wipfeld: 6,5 km, <- Schweinfurt: 23,5 km,
->O Ziel: 90,0 km, O<- Ausgangspunkt: 58,5 km

SEHENSWERT: Historischer Juliushof, Kirche

INFO: Bergrheinfeld ist als kleines fränkisches Dorf um 900 entstanden.
Die heute als Rathaus genutzte alte Vogtei Juliushof entstand als Gutshof im 17. Jahrhundert.

Historischer Juliushof Juliushof (Bild laden)

ROUTE: Der Mainradweg verlässt Bergrheinfeld und zweigt am Ortsende auf den straßenbegleitenden Radweg ein.
Bei der Kreuzung mit der Landstraße St2270 überqueren Sie diese und folgen dem perfekt ausgebauten Radweg entlang der Straße nach Links.

Nach reichlich zwei Kilometern unterquert der Radweg die Straße und führt auf einem Wirtschaftsweg nach Garstadt.

INFO: Links des Mains steht das zwischenzeitlich stillgelegte Atomkraftwerk Grafenrheinfeld.

ROUTE: Auf der Durchgangsstraße durchqueren Sie die historische Ortsmitte und passieren herrschaftliche Gasthäuser.

Historischer Juliushof Juliushof (Bild laden)

ROUTE: Nach dem Ortsende beginnt verläuft der Radweg auf einem straßenbegleitenden Wirtschaftsweg.
Rechts an den Hängen zum Main hin wird schon kräftig Weinbau betrieben.

Nach etwa fünf Kilometern erreichen Sie den Ort Wipfeld. Hier zweigt der Radweg nach links ab und umfährt ein Sägewerk.
Auf diesem Weg erreichen Sie direkt die Mainfähre mit der Sie kostengünstig übersetzen können.


 

Wipfeld


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Wipfeld: 6,5 km, <- Schweinfurt: 23,5 km,
->O Ziel: 90,0 km, O<- Ausgangspunkt: 58,5 km

SEHENSWERT: St. Ludwig, Fähre

INFO: Wipfeld stammt schon aus dem 10. Jahrhundert und hatte später sogar Marktrecht.
Um 1800 entdeckte man einige Schwefelquellen und baute, wie in dieser Zeit üblich, das Ludwigsbad mit Kurbetrieb.
Nach dem Ende des Bäderbooms erwarben die Benediktiner die Gebäude und richteten dort das Kloster St. Ludwig ein.

Kloster St. Ludwig Kloster St. Ludwig (Bild laden)


ROUTE: Der Radweg folgt der Zufahrtsstraße der Fähre bis hinauf an den Abzweig der Landstraße.
Diese überqueren Sie und erreichen auf der andern Seite die Alternativroute des Mainradwegs.

Ab hier endet die Alternativroute.

 

VARIANTE B: Linksmainisch: Auf dem Damm der A70 überqueren wir über die Autobahnbrücke auf einer separaten Spur den Main. Auf der anderen Mainseite geht es bergab und schließlich unter der Mainbrücke hindurch. Links des Maines radeln Sie ebenfalls bis zur Mainbrücke zwischen Bergrheinfeld und Grafenrheinfeld.

Mainbrücke bei Bergrheinfeld Mainbrücke bei Bergrheinfeld (Bild laden)

 

 

Grafenrheinfeld


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Heidenfeld: 5,0 km, <- Schweinfurt: 6,5 km,
->O Ziel: 83,5 km, O<- Ausgangspunkt: 65,0 km

SEHENSWERT: Historische Ortsmitte

ROUTE: Der Radweg folgt der Verbindungsstraße ST2277 ins Zentrum von Grafenrheinfeld.

Kirchplatz von Grafenrheinfeld Kirchplatz von Grafenrheinfeld (Bild laden)

ROUTE: Über den Kirchplatz (links abzweigen) geht es an den historischen Gebäuden vorbei. Gut beschildert geht es über die Hauptstraße hinweg ins Grüne.
Die Landschaft hier ist durch zahlreiche Altarme des Mains geprägt. Entlang von Sumpf- und Riedwiesen führt der asphaltierte Radweg nach Röthlein.

Rechts des Radweges sieht man das imponierende Kernkraftwerk, das je nach Wetterlage riesige Verdampfungswolken produziert.

Ortsdurchfahrt in Röthlein Ortsdurchfahrt in Röthlein (Bild laden)

ROUTE: Röthlein erreichen Sie neben der Kirche. Hier zweigen Sie nach rechts ab und radeln im Ort weiter, bis Sie auf die Radwegspur neben der SW1 in Richtung Heidenfeld abzweigen können.

Von hier aus liegt das flache Maintal weithin sichtbar vor Ihnen. Die saftigen Wiesen in Richtung Main sind alle als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Heidenfeld


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Fahr: 12,0 km, <- Grafenrheinfeld: 5,0 km,
->O Ziel: 78,5 km, O<- Ausgangspunkt: 70,0 km

SEHENSWERT: Augustinerkloster

INFO: Heidenfeld besitzt schon seit dem 11. Jahrhundert ein Augustinerkloster. Durch die Zeiten wurde das Kloster mehrfach zerstört, aber jedes Mal wieder aufgebaut. Die letzte Aufbauphase geschah nach Plänen von Balthasar Neumann. Heute wohnen dort Ordensschwestern.

Kloster Heidenfeld Kloster Heidenfeld (Bild laden)

ROUTE: Der Mainradweg bleibt jetzt auf einem Wirtschaftsweg neben der Straße und führt mit schöner Aussicht auf das Maintal und seine Altarme in Richtung Hirschfeld.
Hirschfeld liegt direkt am Main und hatte früher durch Überschwemmungen sehr zu leiden.

Der Radweg steigt nun fast unmerklich an und überquert einen leichten Hügel.
Bei der Abfahrt passieren Sie das ehemalige Benediktiner-Kloster St. Ludwig, das Anfang des 20. Jahrhunderts aus einem ehemaligen Kurbad entstanden ist.

Kloster St. Ludwig Kloster St. Ludwig (Bild laden)

 

Hier vereinigen sich wieder beide Varianten des Radweges.

ROUTE: Der Mainradweg führt nun leicht bergab auf einem Asphaltweg neben der Straße nach Stammheim.

 

Stammheim

(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Volkach: 5,0 km, <- Heidenfeld: 12,0 km,
->O Ziel: 66,5 km, O<- Ausgangspunkt: 82,0 km

SEHENSWERT: Altes Rathaus, Museum für Militär- und Zeitgeschichte, St. Bartholomäus

INFO: Am Ortsanfang passieren Sie das Museum für Militär- und Zeitgeschichte.
Mitten im Ort liegt ein ummauerter Weiher an dem auch das historische Rathaus aus dem 16. Jahrhundert steht.
Stammheim ist eine Weinbaugemeinde und besitzt den größten Bocksbeutel der Welt, allerdings ist das ein metallener Aussichtspunkt in Form eines Bocksbeutels.
Der Turm und Teile der Kirche St. Bartholomäus stammen aus dem 15. Jahrhundert.

St. Bartholomäus in Stammheim St. Bartholomäus (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg führt durch den Ort hindurch und bleibt danach ständig am Main.
Die Landschaft wird nun hügeliger und man bemerkt, dass der Main das Schweinfurter Becken verlässt. Rechts und links des Flusslaufes erheben sich nun Hügel.

INFO: Auf der rechten Mainseite liegt nun Obereisenheim, das durch eine Fähre mit unserer Seite verbunden ist. Der Winzerort besitzt eine prächtige Kirche und zahlreiche Weingüter.


Obereisenheim


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Fahr: 12,0 km, <- Grafenrheinfeld: 5,0 km,
->O Ziel: 78,5 km, O<- Ausgangspunkt: 70,0 km

SEHENSWERT: Historische Ortsmitte

INFO: Obereisenheim wurde schon im 8. Jahrhundert erwähnt. Es war ummauert und mit Türmen bewehrt. Zahlreiche historische Häuser schmücken den Ortskern.

Blick auf Obereisenheim Blick auf Obereisenheim (Bild laden)

ROUTE: Der Fahrradweg erreicht nun die Mainkehre bei Fahr. Der Main vollzieht hier zuerst eine 180°-Kehre nach links und danach wieder eine 180°-Kehre nach rechts. Stände man auf dem Aussichtspunkt "Vogelsburg", würde man den Main in 300 Meter Abstand zwei Mal vorüber fließen sehen.

 



(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Volkach: 5,0 km, <- Heidenfeld: 12,0 km,
->O Ziel: 66,5 km, O<- Ausgangspunkt: 82,0 km

SEHENSWERT: Friedhofskapelle

INFO: Die Gegend um den Ort Fahr wurde schon in frühgeschichtlicher Zeit besiedelt. Vom Mittelalter bis zur Säkularisierung gehörte es zu einem Stift in Würzburg.

Die Johanneskirche überragt den Ort. Sie wurde im 13. Jahrhundert als gotische Wehrkirche erbaut, aber später barockisiert.
Sehenswert ist in der Friedhofskapelle eine Kreuzigungsgruppe aus dem 15. Jahrhundert.

Blick auf die Kirche von Fahr Johanneskirche Fahr (Bild laden)

INFO: Namensgebend für den Ort Fahr ist die Fähre über den Main. Sie besteht schon seit dem 15. Jahrhundert und ist noch heute - natürlich technisch modernisiert - in Betrieb.

Die Fähre von Fahr Die Fähre von Fahr (Bild laden)

ROUTE: Schön asphaltiert folgt der Radweg nun der Mainschleife zunächst durch einen lichten Wald.
Sie passieren den Elgersheimer Hof, der schon aus dem achten Jahrhundert stammt.
Links auf dem weinbewachsenen Umlaufberg erhebt sich nun das markant aussehende Kloster St. Maria im Weingarten.
Wir werden es nach der Mainschleife erneut von der anderen Seite sehen.

St. Maria im Weingarten St. Maria im Weingarten (Bild laden)

ROUTE: Gut beschildert führt den Mainradweg auf einem Wirtschaftweg neben der Straße weiter ins historische Volkach.



Volkach


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Nordheim: 4,5 km, <- Fahr: 5,0 km,
->O Ziel: 60,5 km, O<- Ausgangspunkt: 87,0 km

SEHENSWERT: Historische Innenstadt, Rathaus, St. Bartholomäuskirche

INFO: Volkach hat eine lange Geschichte und sehr viele Sehenswürdigkeiten. Tore und Türme der Stadt sind noch größtenteils erhalten.
Besonders sehenswert ist das Rathaus aus dem Jahre 1544, ein vielseitiger Bau, der Aufgaben vom Ratssaal, Gericht, über Gefängnis (Narrenhäuschen) und Weinkeller zu erfüllen hatte.

Rathaus Volkach Rathaus Volkach (Bild laden)

INFO: Die weithin sichtbare Stadtkirche St. Bartholomäus mit ihrem 52 Meter hohen Turm stammt aus dem Jahr 1413.

Türme in Volkach Türme in Volkach (Bild laden)

Stadtkirche St. Bartholomäus Stadtkirche St. Bartholomäus (Bild laden)

Astheim am Main Astheim am Main (Bild laden)

ROUTE: Der Mainradweg folgt nun direkt dem Mainkanal bis zu einer Brücke. Von hier können Sie entscheiden, ob Sie dem einfachen, kurzen Weg entlang des Mainkanals folgen oder dem originalen Flusslauf um den 290 m hohen Kreuzberg folgen.

Radweg entlang dem Mainkanal Radweg entlang dem Mainkanal (Bild laden)

ROUTE: Der gut ausgeschilderte Radweg folgt der längeren Mainschleife, umgeht Astheim und beschreibt eine 180°-Schleife bis Nordheim.

Mainschleife bei Nordheim Mainschleife bei Nordheim (Bild laden)

ROUTE: Auf einem sehr schön ausgebauten Radweg neben der Straße geht es nun weiter bis ins historische Nordheim.



Nordheim

Entfernungen: -> Sommerach: 6,0 km, <- Volkach: 4,5 km,
->O Ziel: 56,0 km, O<- Ausgangspunkt: 92,5 km

SEHENSWERT: Zehnthof

INFO: Von den Franken gegründet, liegt der in einem fruchtbaren Paradies liegende Ort zwischen Weinbergen und in Talnähe zwischen Obstbäumen und Spargelfeldern.

Zehnthof in Nordheim Zehnthof in Nordheim (Bild laden)

INFO: In einer großen Schleife führt der Fahrradweg durch Felder und später am Rande eines riesigen Weinberges um den Kreuzberg. Der gesamte Kreuzberg besteht ausschließlich aus Rebhängen.

Rebhänge am Kreuzberg Rebhänge am Kreuzberg (Bild laden)

INFO: Nach sechs Kilometern Natur erreichen Sie Sommerach am südlichen Ende der Weininsel.



Sommerach

Entfernungen: -> Dettelbach: 8,0 km, <- Nordheim: 6,0 km,
->O Ziel: 50,0 km, O<- Ausgangspunkt: 98,5 km

SEHENSWERT: Lage auf der Weininsel

Sommerach auf der Weininsel Sommerach auf der Weininsel (Bild laden)

ROUTE: Leicht bergauf steigt der Fahrradweg an und überquert den kerzengerade angelegten Mainkanal.
Nach der Brücke zweigen Sie nach rechts ab und radeln auf einem Wirtschaftsweg nach Süden.

INFO: Auf der linken Mainseite hinter einem Wald kommt nun Münsterschwarzach in Sicht.

Das Kloster hat eine sehr tragische Geschichte hinter sich. Einst als Kloster des Kaiserhauses gegründet, kam es sehr schnell nach dem Machtwechsel in andere Hände. Ein Auf und Ab durch die Jahrhunderte bescherte dem Kloster nach einer Hochphase im17. Jahrhundert einen Neubau der ursprünglich romanischen Kirche in den barocken Stil.
Leider kam dann Napoleon dazwischen, der das Kloster niederreißen ließ. Erst im 20. Jahrhundert zwischen 1935 und 1938 kam es zum Wiederaufbau des Kirchenhauses.

Abtei Münsterschwarzach Abtei Münsterschwarzach (Bild laden)

ROUTE: Der Fahrradweg führt nun durch Münsterschwarzach hindurch und erreicht ohne Bebauungsgrenze Stadtschwarzach.

Über die Hörblacher Straße erreichen Sie den Radweg längs der B22, die den Main überquert.

Rechts der Straße liegt Schwarzenau.
Leicht bergauf geht es nun auf einem Radweg längs der Bundesstraße in Richtung Dettelbach.

Auf der linken Seite liegt ein Industriegebiet, danach geht es leicht bergab nach Dettelbach.
Die Fassade einer Klosterkirche ragt über die Häuser einer Siedlung heraus. Das ist die Wallfahrtskirche "Maria im Sand", die ursprünglich weit außerhalb des Ortes in den Weinbergen lag.



Dettelbach Schlafen und Wohnen


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Entfernungen: -> Kitzingen: 7,5 km, <- Sommerach: 13,0 km,
->O Ziel: 42,0 km, O<- Ausgangspunkt: 106,5 km

SEHENSWERT: Rathaus von 1512, Stadtpfarrkirche St. Augustinus, Tore, Mauern und Altstadt.

INFO: Fast vollständig erhalten sind die Ummauerung und die Türme von Dettelbach. Früher standen 52 Türme in der wehrhaften Mauer, heute sind es immer noch dreißig.
Umkämpft wurde Dettelbach von den Würzburger Fürstbischöfen, die schließlich auch den Kampf gewannen und dem Ort die Stadtrechte verliehen. Von weither sichtbar ist die Stadtkirche St. Augustinus, die mit ihren ungleichen Türmen auffällt. Auf dem Marktplatz ist das spätgotische Rathaus mit seiner doppelläufigen Freitreppe sehenswert. Es gehört zu den schönsten des Maingebietes.
Die Wallfahrtskirche "Maria im Sand" ist durch ihre Mischung aus Spätgotik und Renaissance überregional bekannt, sie liegt etwas außerhalb.

Dettelbachs Kirche dominiert Dettelbach (Bild laden)

ROUTE: Der Fahrradweg bleibt ab Dettelbach ziemlich nahe am Main und durchfährt die ursprünglichen Mainauen.

Schafe in den Mainauen Schafe in den Mainauen (Bild laden)

ROUTE: Der Fahrradweg folgt nun dem Main und unterquert die Autobahnbrücke der A3. Sie folgen dem Wirtschaftsweg neben der Landstraße und erreichen bald den Weinort "Mainstockheim".

Der Ort ist schon aus dem 11. Jahrhundert urkundlich belegt. Er gehörte im Mittelalter zum Kloster Ebrach.

Tore in Mainstockheim Tore in Mainstockheim (Bild laden)

ROUTE: Nach Mainstockheim verlassen Sie die Mainauen und radeln neben der ST2270 auf einem Radweg direkt nach Kitzingen.



Kitzingen Schlafen und Wohnen


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Entfernungen: -> Markbreit: 10,0 km, <- Dettelbach: 7,5 km,
->O Ziel: 34,5 km, O<- Ausgangspunkt: 114,0 km

SEHENSWERT: Schönes Rathaus, Fasnachtsmuseum im schiefen Turm, Türme und Stadtmauer

St. Johannes in Kitzingen St. Johannes in Kitzingen (Bild laden)

INFO: Kitzingen wurde etwa im Jahre 1300 an der strategisch wichtigen Mainbrücke gegründet und kam durch Handel und Zölle zu Reichtum. Kurz vor Kriegsende trafen Bomben die Stadt und zerstörten sie stark. 700 Menschen kamen ums Leben.
Trotzdem sind noch einige der mittelalterlichen Türme, das Rathaus aus der Renaissancezeit und die Kirche St. Johannes erhalten geblieben.

Auf der alten Mainbrücke überqueren Sie den Fluss und radeln auf der linken Seite durch ein Parkgebiet aus der Stadt.
Von hier aus haben Sie nochmals einen schönen Blick auf Kitzingen.

Blick auf Kitzingen Blick auf Kitzingen (Bild laden)

ROUTE: Der Fahrradweg passiert den Campingplatz und führt dann von der Straße weg in Mainnähe. Durch weitläufige Felder radeln Sie nun auf Marktsteft zu.

INFO: Rechts des Mains liegt der Weinort Sulzfeld, dessen historischen Tore und Mauern noch erhalten sind.

Sulzfeld auf der anderen Mainseite Sulzfeld auf der anderen Mainseite (Bild laden)

ROUTE: Der Mainradweg erreicht die ersten Häuser von Marktsteft. Der Stadtname leitet sich übrigens von St. Stephan, dem hiesigen Kirchenpatron, ab.
In der Stadt geht es leicht aufwärts durch ein Neubaugebiet. Jenseits der Bundesstraße führt der Radweg dann wieder leicht bergab nach Marktbreit.



Markbreit


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Entfernungen: -> Ochsenfurt: 6,0 km, <- Kitzingen: 10,0 km,
->O Ziel: 24,5 km, O<- Ausgangspunkt: 124,0 km

SEHENSWERT: Prächtige Handelshäuser, Malerwinkel, Rathaus und Seinsheimisches Schloss

Seinsheimer Schloss Seinsheimer Schloss (Bild laden)

INFO: Marktbreit war schon von Römern besiedelt. Sein Aufstieg zur Stadt verdankt es dem Handel.
Besonders sehenswert ist der Malerwinkel nahe dem Maintor.
Aber auch sonst lohnt ein Rundgang durch die Stadt.

Maintor in Marktbreit Maintor in Marktbreit (Bild laden)

ROUTE: Von Marktbreit aus gibt es zwei Varianten zur Weiterfahrt. Die Route am rechten Ufer führt über den schönen Weinort Frickenhausen, ist aber etwas bergiger.
Die Route am linken Ufer führt mit Sicht auf Frickenhausen direkt nach Ochsenfurt.

Der letztgenannte Radweg verlässt Marktbreit und führt unter der hohen Autobahnbrücke der A7 hindurch. Er folgt zunächst der Landstraße, führt dann aber hinunter zum Main.
Auf diesem Weg sieht man die wehrhaften Tore des Winzerortes Frickenhausen jenseits des Flusses.

Frickenhausen am Main Frickenhausen am Main (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg durchquert nun bewaldete Mainauen und erreicht bald unter einer steinernen Brücke die Stadt Ochsenfurt.



Ochsenfurt


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Entfernungen: -> Sommerhausen: 6,5 km, <- Marktbreit: 6,0 km,
->O Ziel: 18,5 km, O<- Ausgangspunkt: 130,0 km

SEHENSWERT: Stattliche Festungstürme, Rathaus, historische Altstadt, Spitalkirche

INFO: Bis heute besitzt die historische Altstadt von Ochsenfurt eine nahezu vollständig erhaltene, mittelalterliche Befestigungsanlage mit Toren und Türmen. Besonders auffällig ist das gotische Rathaus mit der kunstvollen Figurenuhr und dem sogenannten Narrenhäuschen.
In der Innenstadt gibt es zahlreiche Straßenzüge mit Fachwerkhäusern.

Rathaus in Ochsenfurt Rathaus in Ochsenfurt (Bild laden)

Wehrhaftes Ochsenfurt Wehrhaftes Ochsenfurt (Bild laden)

ROUTE: Zur Weiterfahrt überqueren Sie den Main und fahren auf der alten Mainbrücke nach Kleinochsenfurt hinüber.
Hier war früher eine Furt, also eine Flachstelle des Mains, durch die der Handelsverkehr auf von Ochsen gezogenen Wagen stattfand.

Direkt am Main entlang folgen Sie zunächst einem Kleingartengebiet und passieren dann eine der zahlreichen Staustufen des Mains.
Danach bleibt der Radweg direkt am Main und Sie haben eine schöne Sicht auf die den Main begleitenden Weinberge.

Das kleine ummauerte Weinstädtchen Sommerhausen kommt nun in Sicht.



Sommerhausen Schlafen und Wohnen


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Entfernungen: -> Randersacker: 7,0 km, <- Ochsenfurt: 6,5 km,
->O Ziel: 12,0 km, O<- Ausgangspunkt: 136,5 km

SEHENSWERT: Sommerhauser Schloss, historischer Kern, kleinstes Theater Deutschlands im Torturm.

INFO: Liest man in Reiseführern, wird Sommerhausen oft das "Worpswede Frankens" genannt. Ursache ist das von Luigi Malpiero gegründete Torturm-Theater in dem nur etwa 50 Sitzplätze sind.
Der Ort selbst ist sehr liebevoll restauriert und geschmückt. Man fühlt sich sofort heimisch und ist begeistert. Die Wehrhaftigkeit des kleinen Ortes hat ihm den Spitznamen "Wehrhafter Zwerg" eingetragen.

Schloss in Sommerhausen Schloss in Sommerhausen (Bild laden)

ROUTE: Der Fahrradweg bleibt weiterhin am Main, doch gleich daneben verläuft die mit Schallschutzmauern abgeschottete B13, die den Blick nach rechts einschränkt.

Bald passieren Sie nahezu unbemerkt Eibelstadt und erreichen nach der Unterquerung der A3 den aus den Staumeldungen bekannten Ort Randersacker.



Randersacker


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Entfernungen: -> Würzburg: 5,0 km, <- Sommerhausen: 7,0 km,
->O Ziel: 5,0 km, O<- Ausgangspunkt: 143,5 km

SEHENSWERT: Spätromanische Kirche St. Stephan, ehemaliger Zehnthof, Rathäuser, reiche Weinhöfe

INFO: Die Winzergemeinde Randersacker ist für ihren köstlichen Wein bekannt. Durch diesen Wein, vor allem aus den Lagen Sonnenstuhl, Lämmerberg und Pfülben kam auch Reichtum nach Randersacker. Zahlreiche Weinhöfe und die drei Rathäuser aus verschiedenen Epochen zeugen vom Reichtum des Ortes.

Weinberge bei Randersacker Weinberge bei Randersacker (Bild laden)



Würzburg Schlafen und Wohnen


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Entfernungen: -> Würzburg: 0,0 km, <- Randersacker: 5,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 148,5 km

SEHENSWERT: Die Festung Marienberg, die Residenz (UNESCO-Weltkulturerbe), Dom St. Kilian, das Neumünster, u.v.a.m.

INFO: Würzburg war durch die strategisch günstige Lage schon früh besiedelt. Reste einer keltischen Fliehburg aus dem ersten vorchristlichen Jahrtausend belegen dies.
Urkundlich tritt Würzburg bereits im 7. Jahrhundert auf. Die "Frankenapostel" Kilian, Kolonat und Totnan christianisierten das Gebiet.
"Würzburg" wurde schon früh Bischofssitz und schon Anfang des 15. Jahrhunderts wurde der Vorläufer der Universität gegründet.
Die Stadt entwickelte sich rasch und kam zu Wohlstand.
Leider zerstörte das Bombardement am Ende des zweiten Weltkrieges viel historische Substanz.
Glücklicherweise wurden wichtige Bauten wiederhergestellt, so dass "Würzburg" auch heute eine wunderschöne sehenswerte Stadt ist.

Dominant liegt die Festung Marienburg oberhalb von "Würzburg". An dieser strategisch wichtigen Stelle hatten die fränkischen Führer bereits im 8. Jahrhundert eine Burg erbaut. Die heutige Form prägte Julius Echter, der die Burg im Jahre 1573 zum Renaissanceschloss umgestaltete.

Blick auf die Festung Marienburg Blick auf Festung Marienburg (Bild laden)

INFO: Der Kiliansdom wurde in salischer Zeit in romanischem Stil erbaut.
Nach den Zerstörungen des zweiten Weltkrieges wurde die Kirche im ursprünglichen Stil wieder hergestellt. Auffallend ist die helle Innengestaltung.

Kirchenschiff des Kiliansdom Im Kiliansdom (Bild laden)

INFO: Die Residenz wird als Hauptwerk des süddeutschen Barockstils genannt. Geplant wurde es von Balthasar Neumann.
Das Schloss ist Weltkulturerbe der UNESCO.

Residenz Würzburg Residenz Würzburg (Bild laden)

INFO: Der Marienberg war schon früh befestigt. Heute steht dort die Festung "Unser Frauen Berg".

Festung Marienberg Festung Marienberg (Bild laden)

 

INFO: Von der Festung Marienberg überblickt man die ganze Altstadt von Würzburg. Die Türme der zahlreichen Kirchen überragen die städtische Bebauung.

Blick von der Festung Blick von der Festung (Bild laden)

Altes Rathaus in Würzburg Altes Rathaus (Bild laden)

INFO: Unbedingtes Muss ist zumindest eine äußere Besichtigung der Würzburger Residenz. Das Schloss gilt als eines der schönsten Europas und wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe ernannt.

Residenz mit Garten Residenz mit Garten (Bild laden)

ROUTE: Vom Zentrum aus radeln Sie gut beschildert in Richtung Fluss und überqueren den Main auf der "Alten Mainbrücke".

INFO: Die alte Mainbrücke soll schon im zwölften Jahrhundert die damalige Furt ersetzt haben. Von ihr hat man einen schönen Blick auf das Rathaus, den Dom und die Festung Marienberg.

Würzburg: Auf der alten Mainbrücke Auf der alten Mainbrücke (Bild laden)




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Alle Mainradweg-Etappen im Überblick

Bücher und Karten 1. Etappe: Von Bischofsgrün nach Bamberg, Länge: 106,5,0 km
Bücher und Karten 2. Etappe: Von Bamberg nach Würzburg, Länge: 141,5 km
Bücher und Karten 3. Etappe: Von Würzburg nach Wertheim, Länge: 102,0 km
Bücher und Karten 4. Etappe: Von Wertheim nach Aschaffenburg, Länge: 85,0 km
Bücher und Karten 5. Etappe: Von Aschaffenburg nach Mainz, Länge: 109,5 km


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