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Mainradweg:

Etappe 4: Von Wertheim nach Aschaffenburg

Maintalradweg


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Anschlusstouren
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Stand: 23.05.2013

 

Kurzbeschreibung Etappe 4 Maintalradweg:


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4. Etappe Mainradweg: Etappenstart dieser flachen Tour ist die herrliche, historische Stadt Wertheim.
Die Stadt am Zusammenfluss von Tauber und Main hat eine sehr schöne Innenstadt und eine mächtige Burgruine.
In Faulbach müssen Sie unbedingt das über einem Torbogen erbaute Rathaus anschauen. Auf dem weiteren Weg liegt nun die schönste Ruine am Main, die Henneburg oberhalb der historischen Innenstadt von Stadtprozelten.
Bei Freudenburg überqueren Sie den Main und durchradeln die schöne Innenstadt.
In dem bekannten, wunderschönen Miltenberg werden Ihnen Heerscharen von Bus-Touristen begegnen.
Hübsche Orte wie Großheubach und Wörth am Main begleiten den tief eingeschnittenen Radweg zwischen Odenwald und Spessart.
Aschaffenburg mit Schloss Johannisburg, Altstadt und Kirchen lädt wieder zu einer längeren Radpause oder zur Übernachtung ein.

Natürlich können Sie die Etappenziele auch selbst planen

Etappenstart: Wertheim
Etappenziel:
Aschaffenburg
Streckenlänge
: 68,0 km
Fahrzeit: 5 Stunden
Höhenmeter: 180 m, mit dem Aufstieg zur Henneburg 280 m
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

 

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Bücher und Karten Karten: Main-Radweg 2
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Karte:


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Orte am Weg:


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000,0 km Wertheim
003,5 km Bestenheid
007,5 km Faulbach
010,5 km Stadtprozelten
016,5 km Collenberg
020,5 km Freudenberg
028,5 km Miltenberg
032,5 km Großheubach
040,5 km Klingenberg
043,5 km Erlenbach
047,5 km Obernburg
052,5 km Kleinwallstadt
056,5 km Sulzbach
065,0 km Schweinheim
068,0 km Aschaffenburg




Bücher und Karten
Bücher und Karten Zimmer auf der Tour

Bücher und Karten

Bücher und Karten Veranstalter Mainradweg
Bücher und Karten Alle Veranstalter

Bücher und Karten
Karten
Bücher und Karten Main-Radweg 1
Bücher und Karten Main-Radweg 2
Bücher und Karten Bikeline Main-Radweg
Bücher und Karten

Kompass-Karte


 

 

Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Wertheim Schlafen und Wohnen


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Entfernungen: -> Bestenheid: 3,5 km, <- Wertheim: 0,0 km,
->O Ziel: 68,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Sehenswert: historische Altstadt, Burgruine Wertheim

Wertheim ist wegen seiner Burg und den vielen gut erhaltenen Fachwerkhäusern äußerst sehenswert.

Burgruine Wertheim Burgruine Wertheim (Bild laden)

Burgtor an der Burgruine Wertheim Burgtor an der Burgruine Wertheim (Bild laden)

An der Tauber in Wertheim An der Tauber in Wertheim (Bild laden)

In Wertheim mündet die Tauber in den Main.

Der Fahrradweg zweigt vom Main in die Innenstadt Wertheims ab.
Über die Tauber hinweg geht es nun weiter. Sie durchqueren einen großen Parkplatz und erreichen bald wieder den Main.

Auf der rechten Seite des Mains liegt Kreuzwertheim. Es ist eigentlich der älteste Teil der Stadt, denn hier bestand seit dem achten Jahrhundert eine Marktsiedlung.

Kreuzwertheim am anderen Ufer Kreuzwertheim am anderen Ufer (Bild laden)

Der Fahrradweg ist hier hervorragend asphaltiert und man wundert sich, dass keine Inliner den Weg belegen.

Direkt am Main entlang unterqueren Sie nun eine Brücke und bleiben danach weiterhin direkt am Fluss. Beide Seiten des Mains sind bewaldet und man sieht noch keine Rebstöcke.
Sie passieren nun einen Campingplatz und erreichen danach ein Industriegebiet.
Gleich nach einer Schiffsbeladestation zweigt der Radweg nach links ab und steigt etwa hundert Meter an. Nach rechts geht es nun weiter durch Bestenheid hindurch.



Bestenheid


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Entfernungen: -> Faulbach: 4,0 km, <- Wertheim: 3,5 km,
->O Ziel: 64,5 km, O<- Ausgangspunkt: 3,5 km

Bestenheid erlebt der Radfahrer auf dem beschilderten Radweg fast nur als Industriegebiet.
Der Radweg führt nun wieder hinaus zum Main und erreicht eine Eisenbahnbrücke, auf deren rechter Seite ein schmaler Radweg "angeflanscht" ist. Zwei Räder gehen nur mit größter Vorsicht aneinander vorbei.
Aber das macht nichts, man sieht ja den Gegenverkehr.

Über die Eisenbahnbrücke Über die Eisenbahnbrücke (Bild laden)

Von der Brücke aus hat man einen schönen Blick auf den träge dahinfließenden Main.
Auf der anderen Seite zweigen Sie scharf nach rechts ab und erreichen dann den hier unbeschilderten Mainradweg der anderen Flussseite.
Sobald Sie den Asphaltweg erreichen, zweigen Sie nach rechts ab und unterqueren die eben überfahrene Eisenbahnbrücke.
Der Ort am Ende der Brücke heißt übrigens "Hasloch".

Wieder direkt am Main radeln Sie nun weiter der Eisenbahnlinie entlang.

Idyllischer Weg Idyllischer Weg (Bild laden)

Bald passieren Sie eine Staustufe und erreichen kurz danach Faulbach, das aber auf der rechten Seite hinter der Bahnlinie liegt.



Faulbach


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Entfernungen: -> Stadtprozelten: 3,0 km, <- Bestenheid: 4,0 km,
->O Ziel: 60,5 km, O<- Ausgangspunkt: 7,5 km

Sehenswert: Rathaus mit Torbogen

Ein kleiner Abstecher in den ehemals ummauerten Ort lohnt sich.
Seit Menschengedenken verlief durch den Ort längs des Faulbaches die Grenze der Bistümer Mainz und Würzburg. Gleichzeitig war es seit etwa 1024 "Centgrenze" zwischen dem kurmainzischen Cent "zur Eich" und dem karolingischen Cent "Michelrieth".

Rathaus von Faulbach Rathaus von Faulbach (Bild laden)

Das ansehliche Rathaus aus dem späten Mittelalter ist hier quer zur Straße gebaut, dadurch fahren alle Autos durch einen Bogen unter dem Rathaus durch.

Zur Weiterfahrt radeln Sie wieder hinunter zum Main und fahren nach rechts weiter. Von hier aus bietet sich ein schöner Blick auf die Henneburg.

Der Fahrradweg folgt nun einer Linkskehre des Mains und erreicht immer in Sichtweite der Burg Stadtprozelten.

Blick auf Burg Henneburg Blick auf Burg Henneburg (Bild laden)



StadtprozeltenSchlafen und Wohnen


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Entfernungen: -> Collenberg: 6,0 km, <- Faulbach: 3,0 km,
->O Ziel: 57,5 km, O<- Ausgangspunkt: 10,5 km

Sehenswert: Ruine Henneburg, historische Altstadt

Der Fahrradweg verläuft direkt am Main entlang und eilige Radfahrer radeln einfach an diesem Juwel vorbei.
Stadtprozelten stammt aus dem 13. Jahrhundert und dürfte etwa mit der Burg entstanden sein.
Die sehr schönen Fachwerkhäuser und das sehenswerte Rathaus zwängen sich in den engen Raum zwischen dem Main und den angrenzenden Bergen.

Das Rathaus in Stadtprozelten Das Rathaus in Stadtprozelten (Bild laden)

Von der Hauptstraße führt ein steiler Weg hinauf zur Burg.

Diesen Abstecher sollten Sie sich auf jeden Fall gönnen. Knapp 100 Höhenmeter im kleinsten Gang und schon sind Sie oben. Eine Burgschänke gibt es dort, die den Anstieg mit Getränken belohnen kann.
Die Burg wurde im 12. Jahrhundert erbaut und wechselte im Lauf der Jahre mehrmals seine Besitzer. Erbaut wurde sie von den Clingenbergern, ihre heutige Gestalt erhielt sie aber vom Deutschen Orden, der die Burg kaufte und sie als Festung im Stil der Kreuzfahrerburgen ausbaute.

Ruine Henneburg Ruine Henneburg (Bild laden)

Heute ist die Burg eine Ruine, sie hatte aber schon im 19. Jahrhundert mit Ludwig I. von Bayern einen Fan, der die Reste der Burg sichern lies.
Zwei Türme können bestiegen werden und bieten einen grandiosen Blick auf das Main-Odenwaldgebiet.

Panorama von der Henneberg (Panorama laden)

Der Weg bergab ist ebenfalls anstrengend. Mit dem Einsatz beider Bremsen kommt man aber sicher nach unten.

Sie radeln durch ein Tor der früheren Stadtbefestigung und erreichen wieder den Mainradweg.
Nach rechts geht es nun weiter. Der Radweg führt hinauf zur Bahnlinie und durchquert auf einer wenig befahrenen Straße das Industriegebiet.

Bald radeln Sie wieder hinunter zum Main und fahren an einer Schiffsanlegestelle vorbei. Von hier aus haben Sie ein Traumblick auf eine riesige Buntsandsteinwand, die sich hinter Dorfprozelten erhebt.

Rote Bundsandsteinwand Rote Bundsandsteinwand (Bild laden)

Der Radweg führt nun an Dorfprozelten vorbei und bleibt danach wieder zwischen Main und Eisenbahn.
Über eine kleine Anhöhe folgen Sie der Bahnlinie und radeln dann bergab bis Frechenbach, das zu Collenberg gehört.



Collenberg


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Entfernungen: -> Freudenberg: 4,0 km, <- Stadtprozelten: 6,0 km,
->O Ziel: 51,5 km, O<- Ausgangspunkt: 16,5 km

Collenberg besteht aus den Orten Ferchenbach und Reistenhausen, die beide aus dem frühen 13. Jahrhundert stammen und von den Freiherren "von Vechimbach" gegründet wurden.

Reistenhausen hat eine große Kirche und - folgt man dem Radweg - eine schöne "Festscheuer" an den Ufern des Mains.

Romantisches Maintal Romantisches Maintal (Bild laden)

Der Fahrradweg bleibt nun rechts des Mains und folgt Fluss und Bahn.
Teilweise durchquert der Radweg sogar den Wald und passiert dann - mit einer kurzen Hügeleinlage - eine Staustufe.
Bei den ersten Häusern von Kirschfurt überqueren Sie den Main und radeln nach Freudenberg hinüber.



Freudenberg


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Entfernungen: -> Bürgstadt: 2,0 km, <- Collenberg: 4,0 km,
->O Ziel: 47,5 km, O<- Ausgangspunkt: 20,5 km

Sehenswert: historische Innenstadt, Freudenburg

Moderne Skulpturen mit Nibelungenmotiven schmücken die Brücke und auf der anderen Seite auch die alte Stadt.
Zum Main hin hat man die früheren Stadtbefestigungen gekonnt in ein Hochwasserkonzept eingebaut.
In der Stadtmitte finden Sie ein sehr schönes Rathaus und viele mittelalterliche Gassen.

Stadt Freudenberg Stadt Freudenberg (Bild laden)

Oberhalb der Stadt liegt die aus dem 11. Jahrhundert stammende Freudenburg, dessen Bergfried sehr sehenswert ist.

Zur Weiterfahrt radeln Sie nun auf der linken Mainseite weiter.

Ruine Freudenberg Ruine Freudenberg (Bild laden)

Das Tal wird hier weiter und breiter. Viele Vogelarten leben hier: Enten, Schwäne, Fischreiher und große schwarze Greifvögel mit auffallend großen, orangefarbenen Schnäbeln.

Bald erreichen Sie Bürgstadt, das vor den Toren von Miltenberg liegt.



Bürgstadt


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Entfernungen: -> Miltenberg: 2,0 km, <- Freudenberg: 6,0 km,
->O Ziel: 41,5,5 km, O<- Ausgangspunkt: 26,5 km

Sehenswert: Altes Rathaus, Fachwerkhäuser, Winzerstuben

Für Bürgstadt lohnt sich der kleine Abstecher unter der L2310 hindurch.
Auf der anderen Straßenseite radeln Sie die erste Straße etwa 200 Meter hoch.
Hier gelangen Sie auf der rechten Seite zum historischen Rathaus, dessen Renaissancegiebel schon aus der Ferne sichtbar war. Der Dachstuhl selbst ist in gotischem Stil erbaut.

Altes Rathaus in Bürgstadt Altes Rathaus in Bürgstadt (Bild laden)

Bürgstadt ist eine Winzergemeinde. Hier hat man sich dem roten Spätburgunder verschrieben. Jeder zweite Weinstock trägt die Spätburgundertrauben.
Der Ort selbst hat sehr schöne Fachwerkhäuser und zahlreiche Gaststätten schenken den hiesigen Wein aus.

Zurück geht es wieder unter der Straße hindurch und auf dem Mainradweg weiter in Richtung Miltenberg.




Miltenberg Schlafen und Wohnen


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Entfernungen: -> Kleinheubach: 4,0 km, <- Bürgstadt: 2,0 km,
->O Ziel: 39,5 km, O<- Ausgangspunkt: 28,5 km

Sehenswert: historische Altstadt, Stadtrundgang

Folgen Sie am Stadteingang der gut ausgeschilderten Mainradwegbeschilderung unter der neuen Brücke hindurch.
Neben der Straße auf dem Gehweg gelangen Sie zu der Kreuzung mit der Luitpoldstraße. Hier fahren Sie nach links und überqueren die Luitpoldstraße um weiter oben durch das Würzburger Tor in die historische Innenstadt zu gelangen. Dieser Stadtteil nennt sich "Vorstadt auf der Cent".

Das Würzburger Tor Das Würzburger Tor (Bild laden)

Miltenberg hat historische Spuren bis 1200 v.Chr., als hier die Kelten auf dem Greinberg einen Ringwall erbauten. Später huldigten die Römer an der selben Stelle ihrem Gott Merkur. Im frühen Mittelalter begann man hier den roten Buntsandstein abzubauen, unter anderem auch für den Mainzer Dom.
Im Jahre 1226 wird die "Miltinburg" erstmals erwähnt, gleich darauf tritt Miltenberg als Stadt auf.
Durch die günstige Lage an der bedeutenden Handelsstraße wuchs die Stadt schnell und die Bürger der Stadt kamen zu Reichtum.
Marktrecht, Messerecht und dann Münzrecht machten Miltenberg zu einer reichen Stadt am Main.
Die napoleonischen Kriege führten dazu, dass Miltenberg zu Bayern kommt und Münz- und Zollrecht entzogen werden. Der Stadt und seinen Bürgern geht es nun wirtschaftlich schlechter, vielleicht auch der Grund dafür, dass heute noch die meisten mittelalterlichen Gebäude erhalten sind.

Nur wenige hundert Meter nach dem Würzburger Tor stehen Sie vor der Domkellerei, einem spätgotischen Gebäude, das früher von Mauern umgeben war.

Miltenberg Domkellerei Miltenberg Domkellerei (Bild laden)


Über den Engelplatz erreichen Sie nun die herrlichen historischen Gebäude längs der Hauptstraße.

Postkartenmotiv Miltenberg Postkartenmotiv Miltenberg (Bild laden)

Der Miltenberger Marktplatz Der Miltenberger Marktplatz (Bild laden)

Zur Weiterfahrt verlassen Sie Miltenberg längs der Uferpromenade und radeln dann am Mainzer Turm vorbei.
Gleich nach dem historischen Turm überquert der Radweg die Straße, zweigt nach links ab und folgt der Bundesstraße.
Eine etwas verzwickte Streckenführung bringt Sie unter der Straße und der Bahn hindurch fast zurück ans Mainufer.
Auf einer Asphaltstraße radeln Sie nun entlang von Gärten und Baumwiesen weiter.
Mit einem Blick zurück sehen Sie links auf einem Berg neben Miltenberg das Kloster Engelberg.
Das Kloster geht auf eine Marienstatue zurück, die hier 1310 aufgestellt wurde. Das Kloster selbst wurde 1630 für die vielen Wallfahrer von den Kapuzinern erbaut. Heute findet man hier noch eine intakte Franziskanergemeinschaft vor.



Kleinheubach


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Entfernungen: -> Klingenberg: 8,0 km, <- Miltenberg: 4,0 km,
->O Ziel: 35,5 km, O<- Ausgangspunkt: 32,5 km

Sehenswert: Schloss Kleinheubach

In Kleinheubach fällt sofort das riesige barocke Schloss rechts neben dem Radweg ins Auge. Dieses Schloss der Fürsten zu Löwenstein erstreckt sich mit seinen Parkanlagen zwischen dem Ort und dem Main.

Schloss der Fürsten zu Löwenstein erstreckt sich mit seinen Parkanlagen zwischen dem Ort und dem Main. Schloss Kleinheubach (Bild laden)

Dominikus Marquard Fürst zu Löwenstein-Wertheim lies diese prächtige Anlage zu Beginn des achtzehnten Jahrhunderts bauen.
Heute residiert hier die DeTe-Immobiliengesellschaft und sorgt gleichzeitig auch für den Unterhalt der Anlage.

Gut beschildert verlassen Sie nun Kleinheubach und radeln an Anlagen mit Tausenden von kleinen Christbäumen vorbei. Im Hintergrund liegen rebenbewachsene Berge.
Das Tal wird nun wieder enger und dadurch rücken Radweg, Eisenbahn und Fluss wieder näher aneinander.

Den Ort Laudenbach erleben Sie nur als Durchblick durch die Eisenbahnunterführung.

Nun geht es wieder am Main weiter durch einen lichten Wald. Rechts des Maines liegt der Ort Röllfeld.

Auf der linken Mainseite passieren Sie unbemerkt den Ort Trennfurt, der hinter der Bahnlinie liegt.
Auf der rechten Mainseite erblicken Sie jetzt die Ruine der "Clingenburg".

Ruine Clingenburg Die Ruine Clingenburg (Bild laden)

Die heute nur noch als Ruine erhaltene Clingenburg, die stolz über der Stadt wacht, wurde 1170 von Conradus Colbo, dem Mundschenk von Kaiser Friedrich Barbarossa, erbaut. Die Burg wurde leider Ende des 17. Jahrhunderts von den Franzosen zerstört. Ein Teil der Wohngebäude ist noch erhalten und dient heute als Kulisse für die Burgfestspiele.



Klingenberg Schlafen und Wohnen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Wörth: 3,0 km, <- Kleinheubach: 8,0 km,
->O Ziel: 27,5 km, O<- Ausgangspunkt: 40,5 km

Sehenswert: Ruine Clingenburg

Klingenberg liegt gegenüber auf der rechten Mainseite und wird von der "Clingenburg" beherrscht, die oberhalb der Weinberge thront.
Wenn die Initiatoren der Festspiele ihre Fahne etwas dezenter platzieren könnten, würde das schöne Panorama auf die Ruine noch ansprechender wirken.

Ruine Clingenburg Ruine Clingenburg über dem Ort (Bild laden)

Der Fahrradweg bleibt links des Maines und folgt dem Ufer.
Auf der rechten Seite des Maines beginnen nun interessante Werftanlagen. Man sieht Schienensysteme, auf denen die Mainschiffe seitwärts zu Wasser gelassen werden können.

Auf der linken Seite liegt nun Wörth am Main.

Blick auf den Main bei Wörth Blick auf den Main bei Wörth (Bild laden)



Wörth


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Entfernungen: -> Obernburg: 4,0 km, <- Klingenberg: 3,0 km,
->O Ziel: 24,5 km, O<- Ausgangspunkt: 43,5 km

Sehenswert: historische Innenstadt

Wörth wurde schon 1291 als Stadt erwähnt. Die Herren von Breuberg gründeten unter der Oberherrschaft der Erzbischöfe von Mainz die Stadt.
Sie besitzt eine teilweise noch erhaltene Stadtbefestigung und sehr schöne Fachwerkhäuser.

Wörther Innenstadt Wörther Innenstadt (Bild laden)

Die Stadt wurde durch Schiffsbau und Handel bekannt.
Zahlreiche Hochwässer führten zu einer Verlagerung des Ortes als Neuwörth in eine höhere, hochwasserfreie Zone.
Heute ist durch gigantische Hochwasserschutzwälle auch ein Wohnen in der Altstadt wieder möglich und die renovierten historischen Gebäude sind wieder eine Attraktion.

Durch ein Hochwassertor erreicht man die historische Innenstadt.

Zur Weiterfahrt radeln Sie wieder zum Main.


Erlenbach Schlafen und Wohnen


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Entfernungen: -> Obernburg: 4,0 km, <- Klingenberg: 3,0 km,
->O Ziel: 24,5 km, O<- Ausgangspunkt: 43,5 km

Die Hauptroute des Mainradweges überquert auf der Eisenbahnbrücke den Main und führt nach Erlenbach rechts des Maines. Der Radweg verläuft etwas im Hinterland weiter.

Unserer Meinung nach schöner verläuft die Route am linken Ufer.
Gleich nach Wörth sieht man - mit Blick zurück - die restaurierte Stadtbefestigung mit Türmen.

Wörth Stadtbefestigung Wörth Stadtbefestigung (Bild laden)

 

Der Radweg bleibt am Main und begleitet danach auf einem neuen Radweg die B469. Vor Obernburg unterquert er einen Zubringer der Bundesstraße und erreicht den Festplatz von Obernburg.



Obernburg Schlafen und Wohnen


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Entfernungen: -> Grosswallstadt: 5,0 km, <- Wörth: 4,0 km,
->O Ziel: 20,5 km, O<- Ausgangspunkt: 47,5 km

Sehenswert: Römermuseum, Altstadt

Obernburg liegt am Hang links des Maines. Hier hatten die Römer 83 n. Chr. ein Kastell mit dem Namen Nemaninga erbaut. Diese Festung wurde von den Alemannen 259 n. Chr. zerstört. Au derselben Grundfläche entstand kurz darauf eine alemannische Siedlung.
Im Römermuseum Obernburg können Sie Funde des römischen Kastells Nemaninga und der 4. aquitanischen Reiterkohorte besichtigen.

Obernburg wurde schließlich 1313 zur Stadt erhoben und liegt noch als Kernstadt auf den römischen Mauern.

Der Radweg bleibt aber unten am Main und führt direkt am Fluss entlang weiter. Bald verlässt die Bundesstraße das Mainufer und führt nach links vom Main weg.

Radweg bei Großwallstadt Radweg bei Großwallstadt (Bild laden)

Auf der rechten Seite erhöht sich langsam die Mainböschung und die Mainschleuse bei Kleinwallstadt kommt in Sicht.

Auf der linken Seite des Mains erreichen Sie nun Großwallstadt.



Kleinwallstadt


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Entfernungen: -> Sulzbach: 4,0 km, <- Obernburg: 5,0 km,
->O Ziel: 15,5 km, O<- Ausgangspunkt: 52,5 km

Direkt am Main entlang radeln Sie durch Großwallstadt hindurch. Die große Kirche beherrscht den Ort.

Kirche Großwallstadt Kirche Großwallstadt (Bild laden)

Am Ortsende zweigt der Radweg nach links ab und führt danach durch die Felder wieder auf den Main zu.

Herrliche Mainlandschaft Herrliche Mainlandschaft (Bild laden)

 

Hier steht eine neu erbaute Autobrücke, auf der Sie den Main problemlos überqueren können.
Auf der rechten Mainseite umfahren Sie nun den Kreisverkehr um 270 Grad und folgen dem Fahrradweg links der Straße nach Sulzbach.



Sulzbach


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Entfernungen: -> Schweinheim: 8,5 km, <- Grosswallstadt: 4,0 km,
->O Ziel: 11,5 km, O<- Ausgangspunkt: 56,5 km

Kirche in Sulzbach Kirche in Sulzbach (Bild laden)

Die Gegend um Sulzbach war bereits schon 3.500 Jahre vor Christus bewohnt. Während der Römerzeit fanden hier zwischen Main und Odenwald heftige Kämpfe statt.
Sulzbach ist sehr langgezogen. Sie fahren auf der wenig befahrenen Durchgangsstraße weiter, bis nach links die Straße zum Friedhof abzweigt.
Folgen Sie diesem Wirtschaftsweg bis zum Bahnhof.
Der Radweg führt am Bahnhof vorbei. zweigt nach wenigen hundert Metern nach rechts ab und überquert dann die Straße nach Aschaffenburg in eine Siedlung.

An der ersten Abzweigung zweigen Sie nach links ab und folgen der Asphaltstraße leicht bergab.

Am Wald entlang Am Wald entlang (Bild laden)

So radeln Sie an der Randbebauung von Obernau weiter und erreichen eine Straße längs der Eisenbahn.
Bald überqueren Sie die Bahnlinie über einen unbeschränkten Bahnübergang.
Der Radweg überquert auf der anderen Seite die Straße und folgt einem Weg hinunter zum Main.
Schweinheim liegt nun rechts des Radweges.



Schweinheim


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Aschaffenburg: 3,5 km, <- Sulzbach: 8,5 km,
->O Ziel: 3,0 km, O<- Ausgangspunkt: 65,0 km

Der Fahrradweg führt nun recht romantisch an der Uferpromenade weiter.

Blick auf Schloss Johannisburg Blick auf Schloss Johannisburg (Bild laden)

Das Schloss Johannisburg liegt erhaben direkt am Mainufer.



Aschaffenburg Schlafen und Wohnen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Aschaffenburg: 0,0 km, <- Schweinheim: 3,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 68,0 km

Sehenswert: Schloss Johannisburg, Jesuitenkirche, Muttergotteskirche, Stiftskirche, historische Altstadt

Schon im vierten Jahrhundert war die Gegend um Aschaffenburg stark besiedelt.
Der Herzog Liudolf von Schwaben gründete 975 das Aschaffenburger Stift St. Peter und aus dieser Zeit stammt auch die Stiftskirche.
Mit der Zeit entstand am Main entlang die Unterstadt.
Münzrecht und Stadtrechte förderten die Entwicklung der Stadt und machten sie zur Zweitresidenz der Mainzer Erzbischöfe.
Das im Renaissancestil erbaute Schloss Johannisburg war die Residenz der Erzbischöfe und Kurfürsten.

Schloss Johannisburg Schloss Johannisburg (Bild laden)

Die sehenswerte Altstadt liegt auf dem Stiftsberg zwischen Schloss und Rathaus. Sehenswert sind die Jesuitenkirche, die Muttergotteskirche, die Stiftskirche und die zahlreichen schönen Gassen mit den Fachwerkhäusern.
Viele gemütliche Kneipen und Gasthöfe machen Aschaffenburg zum idealen Etappenziel.




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Bücher und Karten Alle Mainradweg-Etappen im Überblick

Bücher und Karten 1. Etappe: Von Bischofsgrün nach Bamberg, Länge: 106,5,0 km
Bücher und Karten 2. Etappe: Von Bamberg nach Würzburg, Länge: 141,5 km
Bücher und Karten 3. Etappe: Von Würzburg nach Wertheim, Länge: 102,0 km
Bücher und Karten 4. Etappe: Von Wertheim nach Aschaffenburg, Länge: 68,0 km
Bücher und Karten 5. Etappe: Von Aschaffenburg nach Mainz, Länge: 95,5 km

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