Moselradweg:
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(Seitenanfang) Sehr schöne Landschafts- und Kulturstrecke. Streckenlänge: 67,5 km
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Beilstein: 7,5 km, <- Senheim: 0,0 km, ->O Ziel: 67,5 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km "Senheim" lag im Mittelalter an der Handelsstraße Frankfurt-Holland. Durch den Moselübergang an dieser Handelsstraße kam der Ort schnell zu Reichtum.
Sehenswert ist neben den erhalten gebliebenen Gebäuden heute das Weinmuseum. Der Fahrradweg folgt nun der wenig befahrenen Straße und erreicht nach einem guten Kilometer den Ort "Mesenich". (Seitenanfang) "Mesenich" ist schon vom Namen her eine keltische Gründung. Der Ort hat mit der kleinen Pestkapelle eine Sehenswürdigkeit. Im 13. Jahrhundert war die Bevölkerung bis auf eine Handvoll Bürger ausgestorben. Die Überlebenden bauten zum Dank das "Pesthäuschen".
Am Campingplatz vorbei führt der Fahrradweg nun zunächst auf einen Asphaltweg, der aber bald in einen Winzerweg durch die Weinberge übergeht. Nun geht es durch herrliche Weinberge, die bis hinunter zur Mosel reichen. Der Fahrradweg begleitet ab "Briedern" auf einer eigenen Spur die Landstraße. In der Ferne sehen Sie nun schon die wehrhafte Burg Metternich, die oberhalb Beilstein thront.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Cochem: 10,0 km, <- Senheim: 7,5 km, ->O Ziel: 60,0 km, O<- Ausgangspunkt: 7,5 km "Beilstein" wird auch das "Rothenburg" an der Mosel genannt. Eine herrliche Stadtkulisse mit schönen Fachwerkhäusern ähnelt "Meersburg" am Bodensee. "Beilstein" war ursprünglich ummauert und lag vor der Moselkorrektur so, dass es nur auf dem Wasserweg erreicht werden konnte.
Bei "Beilstein" gibt es eine Fähre, auf der Sie die Moselseite wechseln können um auf einem neu erbauten Moselradweg links der Mosel weiter zu radeln. Sie bleiben aber rechts der Mosel und radeln einfach wie beschildert weiter. Entlang der Straße erreichen Sie nun die ersten Häuser von "Bruttig-Frankel", einem Doppelort, dessen Ortsteile beide schon von den Römern besiedelt waren.
Der Fahrradweg folgt nun der Straße auf die linke Moselseite. Vorsicht beim bergabfahren auf der linken Seite: Der Fahrradweg überquert abrupt die Bundesstraße B49. Gleich nach der Brücke radeln Sie an dem Winzerort "Ernst" vorbei. Hier fällt sofort die neoromanische Kirche aus dem 19. Jahrhundert ins Blickfeld.
Sie umradeln nun die Moselschleife bei "Ernst" und bleiben direkt am Moselufer. Auf der gegenüber liegenden Seite der Mosel passieren Sie nun "Valwig". Vom Radweg aus ergeben sich sehr schöne Blicke auf die Mosel und die gegenüber liegenden Weinhänge.
Bald erreichen Sie die ersten Siedlungen von "Cochem". Hier macht die Mosel eine Rechtskurve und sie gibt den Blick auf die imponierende Burg Cochem frei.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Klotten: 3,5 km, <- Beilstein: 10,0 km, ->O Ziel: 50,0 km, O<- Ausgangspunkt: 17,5 km Wie eine Märchenburg erscheint die Burg Cochem nach einer Moselkehre. Die Burg soll bereits im 11. Jahrhundert gegründet worden sein. Ihre heutige Form nahm sie durch einen "verrückten" Städter an, der sie nach einem Jahrhundert nach ihrer Zerstörung kaufte und als Sommersitz in der heutigen Form aufbaute.
"Cochem" ist der am meisten besuchte Ort an der Mosel. Diese Tatsache ist den zahlreichen Touristen auch nicht zu verdenken. Eine sehr schöne Innenstadt mit schönen Kirchen und einem Kloster lockt viele Besucher. Über der Brücke liegt der Stadtteil "Cond", der früher eine selbstständige Stadt war. Von dort aus zeigt sich die Burg noch imposanter.
Der Moselradweg folgt der Brücke nach "Cond" und überquert die Mosel. Nach der Brücke zweigen Sie nach rechts ab und radeln hinunter zum Fluss. Zunächst folgen Sie der kleinen unbefahrenen Straße und verlassen die Bebauungsgrenze. Am Parkplatz eines Einkaufszentrums zweigen Sie nach rechts auf einen Wirtschaftsweg ab. Mit dem freundlichen Kapitän einer Motorfähre geht es nun über die ruhige Mosel hinüber nach "Klotten".
(Der Radweg auf der rechten Seite der Mosel ist nicht für das Radwandern geeignet.) |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Treis-Karden: 7,5 km, <- Cochem: 3,5 km, ->O Ziel: 46,5 km, O<- Ausgangspunkt: 21,0 km Über dem Ort "Klotten" ragt die Ruine Coraidelstein aus dem Wald. Die ehemalige Burg wurde schon im 10. Jahrhundert erbaut. Der Fahrradweg bleibt nun neben der Straße und bald erreichen Sie den Ort "Pommern".
Der Moselradweg bleibt bis "Treis-Karden" auf einer separat markierten Spur auf der Straße.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Moselkern: 5,5 km, <- Klotten: 7,5 km, ->O Ziel: 39,0 km, O<- Ausgangspunkt: 28,5 km Bald erreichen Sie "Karden". Sehenswert ist die Stiftskirche St. Castor, die nach dem Ortsheiligen Castor genannt wurde. Castor und drei weitere Brüder gründeten hier in "Cardena" eine frühe Christengemeinde. Nach Ihrem Tod wurden sie heilig gesprochen.
An der Moselbrücke am Ortsbeginn von "Karden" radeln Sie über die Brücke nach "Treis".
Der Fahrradweg führt nun in dieser Aussichtslage weiter und erreicht bald die Höhe von "Moselkern". Abstecher: Wenn Sie die linke Moselseite wählen, können Sie bei der Kirche in "Moselkern" nach links abzweigen und radeln noch gut zwei Kilometer durch das recht enge und steile Elztal. Beim Klingensteinhof oder beim Restaurant lassen Sie am Besten die Räder stehen und wandern die letzten zwei Kilometer über steile Wege hinauf zur Burg. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Löf: 12,0 km, <- Treis-Karden: 5,5 km, ->O Ziel: 33,5 km, O<- Ausgangspunkt: 34,0 km "Moselkern" hieß früher nur "Kern" und liegt auf der linken Seite der Mosel. Seine Wurzeln gehen allerdings bis zu den Merowingern zurück. Der Fahrradweg bleibt auf der rechten Moselseite nach wie vor auf einem Fahrradweg direkt neben der B49.
Bald kommt auf der anderen Moselseite die Burg Bischofsstein in Sicht. Die heute sichtbare Burg wurde bereits im 16. Jahrhundert zerstört, aber im 20. Jahrhundert als Schullandheim wieder aufgebaut. Der zugehörige Ort "Burgen" liegt auf unserer Seite rechts der Straße. Hier kreuzte in römischen Zeiten eine Handelsstraße und überquerte die Mosel. (Seitenanfang) Der Radweg folgt weiterhin der Straße hinter einer Abschreckung. Nach einer Moselinsel sehen Sie den Ort "Hatzenport", der auf der linken Seite der Mosel liegt.
Bald erreichen Sie einen Seitenarm der Mosel, der als Hafen für kleinere Schiffe genutzt wird. Geschmückt mit Geranien präsentiert sich "Brodenbach" als eine Idylle an der Mosel.
Der Fahrradweg folgt nun einem Moselknie und erreicht die Moselbrücke bei "Anken". |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Kattenes: 2,0 km, <- Moselkern: 12,0 km, ->O Ziel: 21,5 km, O<- Ausgangspunkt: 46,0 km
Der Ort "Löf" ist sehr aufgeweckt und geschäftig. Eine schöne, weiß getünchte Kirche aus dem frühen 18. Jahrhundert fällt hier besonders auf. Der Fahrradweg folgt nun der linken Moselseite. Wieder folgen Sie einer separaten Spur zwischen Landstraße und Mosel. Auf der rechten Seite beherrscht die Burg Thurant die Landschaft. Ein herrlicher Blick auf die wieder aufgebaute Burg bietet sich von "Kattenes" aus. Die Burg Thurant stammt aus dem späten 12. Jahrhundert. König Otto erbaute sie nach der Rückkehr von einem Kreuzzug. Bereits 1246 wurde sie von den Truppen der Kurfürsten aus Köln und Trier belagert und schließlich eingenommen.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Kobern: 7,0 km, <- Moselkern: 12,0 km, ->O Ziel: 18,0 km, O<- Ausgangspunkt: 49,5 km "Kattenes" liegt genau gegenüber von "Alken" mit herrlicher Sicht auf die Burg. Der Fahrradweg bleibt weiterhin neben der relativ wenig befahrenen Straße und folgt der Staustufe bis "Lehmen".
Die Moselberge sind hier recht steil und fast durchgängig mit Wein bewachsen. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Winningen: 6,5 km, <- Kattenes: 7,0 km, ->O Ziel: 11,0 km, O<- Ausgangspunkt: 56,5 km Vor Ihnen liegt nun - scheinbar über die Straße gebaut - ein schlossähnliches Gebäude.
Das ehemalige Wasserschloss Leyen in Kobern hat eine bedauernswerte Geschichte hinter sich. Erst musste sich das Geschlecht der Leyen Jahrhunderte lang mühen, anerkannt zu werden, dann musste dass Schloss während dem Eisenbahnbau im vorletzten Jahrhundert und beim Schnellstraßenbau im letzten Jahrhundert dermaßen leiden, dass es heute wie eine Raststätte wirkt. "Gondorf" selbst wurde als erster Ort an der Mosel überhaupt in römischen Gedichten erwähnt. Im Ort finden sich die Schlösser des Geschlechtes der Leyen und die neoromanische Burg des Baron von Liebig.
Im Doppelort "Kobern" ist in der spätromanischen Kapelle die Reliquie des Apostels Matthias aufbewahrt. Hier im Ort bestand schon im 4. Jahrhundert eine christliche Gemeinde. In "Kobern" zweigt der Radweg nach links ab und durchquert den Ort. Sehenswert ist auf dem Marktplatz eine Fachwerkhaus aus dem 14. Jahrhundert, das zu den ältesten Deutschlands gehört. Der Fahrradweg führt nun am Tennisplatz vorbei und bleibt dann oberhalb der Bahn in den Weinbergen.
In dieser herrlichen Aussichtslage radeln Sie nun um einen Moselbogen und umfahren die Gemeinde "Dieblich", die auf der rechten Seite liegt. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Koblenz: 4,5 km, <- Kobern: 6,5 km, ->O Ziel: 4,5 km, O<- Ausgangspunkt: 63,0 km Ausgrabungen bezeugen, dass "Winningen" bereits seit mehreren Jahrtausenden bewohnt ist. Urkundlich taucht es schon im Jahre 865 auf.
"Winningen" war seit der französischen Periode Amtssitz einer großen Verwaltungsgemeinde und hat aus dieser Zeit ein herrschaftliches Gebäude, das heute als Fremdenverkehrsamt genutzt wird.
Heute dient er mehr als Zentrum des großartigen Weinfestes, das auf diesem Platz zehn Tage lang ausgetragen wird. Zur Weiterfahrt radeln Sie kurz in Richtung Mosel und verlassen "Winningen" nach links. Von der kleinen Straße aus erreichen Sie nahtlos einen Wirtschaftsweg, der oberhalb der Bahnlinie in die Weinberge führt.
Nach "Winningen" gibt es zwei Alternativen: 1. Geradeaus weiter bis "Güls" und dann über die Mosel nach Koblenz: Nach etwa drei Kilometern in dieser Aussichtslage verlässt diese Variante nun zusammen mit der Bahnlinie die Hanglage und führt von der Mosel weg durch nun ebenes Gelände in den Ort "Güls". Auf einer Eisenbahnbrücke überqueren Sie die Mosel und erreichen nach der Brücke in einer 270°-Kehre den Moselradweg der zweiten Variante. 2. In Lay über die Mosel und am rechten Ufer nach Koblenz Nach etwa drei Kilometern in dieser Aussichtslage zweigt nach rechts - unter der Bahnlinie hindurch - ein Weg zur Autofähre nach "Lay" ab.
Der Ort "Lay" gehört heute zu "Koblenz". Sein Name deutet auf eine keltische Gründung hin und sein mächtiger romanischer Kirchturm auf frühen Reichtum. Der Radweg bleibt hier neben der Straße. Dafür eröffnet sich nochmals ein herrlicher Blick auf die Mosel.
Diese Variante an der rechten Moselseite vereinigt sich mit der an der linken Moselseite am Ortseingang von "Moselweiß". Der Fahrradweg folgt nun sehr gut ausgeschildert der Bundesstraße auf einer separaten Asphaltspur, dann wechselt er hinüber zur Mosel und durchquert eine Parkanlage.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Koblenz: 0,0 km, <- Winningen: 4,5 km, ->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 67,5 km "Koblenz" liegt am Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Kein Wunder, dass diese strategisch wichtige Stelle schon vor 9000 Jahren bewohnt war. Als einem der ersten historischen Gebäude radeln Sie an der "Alten Burg" vorbei.
Der Fahrradweg führt weiter am Moselufer in Richtung "Deutsches Eck".
Gegenüber auf der anderen Moselseite liegt die Festung Ehrenbreitstein auf dem Hügel. Hier mündet die Mosel in den Rhein. Siehe: Rheinradweg in Etappen Lohnenswert ist in jedem Fall ein Rundgang durch die Stadt. Sehenswert sind die vielen Kirchen, der Münzplatz, das kurfürstliche Schloss und vieles, vieles andere.
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