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Sardinien: Fahrradtour um die Insel Antioco

Sant Antioco

[ Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlußtouren ]
Stand: 22.06.2016

Kurzbeschreibung:


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Die Inselgruppe "Sant. Antioco" und "San Pietro" liegt an der Südwestküste Sardiniens, also am unteren linken Rand. Die Gruppe bildet den Archipel von Sulcis.
Eine schmale, künstliche Landzunge, eigentlich ein Istmus, verbindet das Festland Sardiniens mit Antioco. Die Karthager und die Römer legten sie schon vor der modernen Zeitrechnung an.
Besiedelt war die Inselgruppe schon vor der Nuraghenzeit.
Später wurde sie wegen ihrer Bodenschätze (Blei und Silber) umkämpft. Ptolemäus nannte sie gar ""Insula Plumbaria", die Bleiinsel.
Die größte Stadt der Insel heißt ebenfalls Antioco und ist auf den Resten des phönizischen Sulci erbaut.
Hier findet man auch den bekannten Tophet, eine phönizische Brandopferstätte und die unterirdischen Nekropolen, die von den Phöniziern geschaffen, aber von den nachfolgenden Bewohnern in anderer Art weiternutzt wurden.

Sant Antioco ist für Radfahrer sehr interessant. Der Norden ist flach und hat teilweise Sandstrände. Nach Süden wird die Insel bergiger und felsiger. Die Ostküste ist verkehrsmäßig mit Straßen gut erschlossen, die Westküste ist nur von Naturwegen durchfurcht.

 

Ausgangspunkt: Sant' Antioco
Streckenlänge
: 64,0 km
Fahrzeit: ca. 6 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 460 m


FerienhŠuser in Sardinien

 

 



Ortsinformationen

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Karte:



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Gute, aktuelle Karten gibt es in Italien kaum. Die Kartographie ist um 8 bis zehn Jahre hinter der Neuzeit her. Am Besten eignen sich noch Straßenkarten aus Deutschland 1:200.000

Kümmerly & Frey Karten, Sardinien

Naturgemäß fehlt bei diesen großen Maßstäben jedes feine Detail. Selbst die Kulturstätten sind nicht unbedingt dort eingezeichnet, wo sie tatsächlich sind.

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Orte am Weg:


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Sant' Antioco
Cannai
Torre Cannai
Capo Sperone
Colonia
Salina
Calasetta
Cussorgia
Sant' Antioco


 

Sant Antioco



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Entfernungen: ->Cannai: 14,5 km, <- Sant Antioco: 0,0 km,
->O Ziel: 64,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Die Stadt Antioco besitzt ein historisches Viertel. Sehenswert ist dort die Kirche, sie wurde 1102 auf einer noch älteren frühchristlichen Kirche erbaut. Von außen wirkt sie teilweise neuzeitlich, da sie in der Frontpassage stückweise vom Rathaus überdeckt ist. Der Eingang führt aber sofort in den romanischen Teil.

Marktplatz von Antioco (Bild laden)

Im Inneren beeindruckt das schlichte Kirchenschiff und die einzigartigen, unter der Kirche liegenden Katakomben, die durch das Zusammenlegen alter punischer Grabkammern entstanden.

Katakomben Katakomben (Bild laden)

 

Hier soll auch der Märtyrer Antiochos begraben sein. Er gab dem Ort und der Insel den Namen.
Das archäologische Museum ist unweit der Kirche. Der Eintritt lohnt, da hier ein Teil der punischen Funde ausgestellt ist. Der Eintritt berechtigt übrigens auch zum Besichtigen des ethnischen Museums und des Tophets.

Die modernere Stadt besteht im Wesentlichen aus einer schönen Baumallee, an deren beiden Seiten sich die Ladengeschäfte aufreihen.

Der eigentlich zu große Hafen wurde ursprünglich zum Erzabbau gebaut, war dann überflüssig und wird heute von einheimischen Fischern genutzt. Nach der Rückkehr der Fischer herrscht hier jeden Morgen märktlicher Trubel, denn die Tagesfänge werden auch frisch vom Boot verkauft.

Vom Rathaus aus folgen Sie der Straße "126" in Richtung Calasetta. Nach der Stadt geht es zunächst eben auf der Hauptstraße weiter. Danach steigt die Straße leicht an und vor Ihnen liegt der Sattel zwischen den beiden Hügeln in Richtung Calasetta.

Kurz vor der Kuppe zweigt nach links die erste asphaltierte Straße ab.
Hier radelt es sich fast ohne Verkehr.

Toscana Toscanische Aussicht (Bild laden)

Die kleine Straße durchquert nun eine fast toskanische, hügelige Landschaft inmitten von Weinbergen. Danach tauchen eigentümlich geformte und erodierte Felsformationen auf. In Höhlenform ausgespülte Monolithen zieren die kleinen Hügel am Weg.

Felsformationen Felsformationen (Bild laden)

In Serpentinen steigt der Radweg auf das die Inselmitte durchquerende Bergmassiv. Keine Angst, die höchste Erhebung, der "Pérdas de Fogu" ist nur 271 m hoch.

Einzigartige Ausblicke bieten sich vom Kamm auf das Meer und das benachbarte Festland.

Blick auf das Festland Blick auf die Insel und das Festland (Bild laden)

Die kleine Straße führt nach dem Bergrücken in ein langes einsames Tal. Nur einzelne Gehöfte von Schafbauern gibt es hier.
Über steile Serpentinen geht es wieder talabwärts.
Nach zehn menschenleeren Kilometern erreichen Sie die Kreuzung mit einer weiteren kleinen Straße.
Eigentlich ist das der Ort Cannai, der aber nicht als zusammenhängender Ort sondern verstreut über viele Gehöfte existiert.

Cannai



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Entfernungen: -> Torre Cannai: 4,0 km, <- Sant Antioco: 14,5 km,
->O Ziel: 49,5 km, O<- Ausgangspunkt: 14,5 km

Hier zweigen Sie nach links ab und folgen der Beschilderung "Torre Cannai".
Auf dem Weg zu diesem historischen Leuchtturm passieren Sie zwei gut erschlossene Nuraghen. Man merkt, dass hier der Tourismus gefördert wird!
Kaum einen Kilometer weiter passieren Sie den Neubau eines künftigen Besucherzentrums.

Nach einem Kilometer radeln Sie in einen Kreisverkehr. Von hier aus führt die Straße dann bergab auf eine herrliche Bucht zu. Links felsige Küste und in der Mitte goldener Sandstrand und nach rechts die Aussicht auf den "Torre Cannai" und die weiter draußen im Meer liegende Felsinsel "Isola la Vacca".
Wer hier nicht badet ist selbst schuld!

Der Weg zum Torre führt an den eingezäunten Gärten von Ferienhäusern vorbei und erreicht dann die Abzweigung zum Turm.

Torre Cannai Blick auf den Torre Cannai (Bild laden)

Sant Antioco



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Entfernungen: -> Antioco: 0,0 km, <- Cussorgia: 8,5 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 64,0 km

Bei den Werften lohnt es sich, durch den Bretterzaun zu schauen. Zahlreiche alte Gerippe liegen hier zur Restauration. Der Besitzer der Werft und dessen Sohn bearbeiten die rohen Holzbohlen noch mit der Axt und schaffen hölzerne Unikate.

alte Werft Traditionell gebaute Holzboote (Bild laden)

 

Nach der handwerklichen Werftindustrie passieren Sie einen Kreisverkehr. Hier zweigen Sie nach links bergauf ab und erreichen die historischen Ausgrabungen von Sulci.

Punischer Tophet (Bild laden)

Der Eintritt berechtigt auch zu den zwei anderen Museen im Ort.

Von den Ausgrabungsstätten aus erreichen Sie an den Resten einer Burg vorbei wieder die historische Innenstadt und den Marktplatz.

 



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