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Fahrradrundtour von Bretten, Weingarten, Bruchsal nach Bretten

Radtour durch den Stromberg un den Zabergäu

 

[Essen&Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]
Stand: 27.08.2013

Kurzbeschreibung:



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Sehr schöne Rundtour durch den Kraichgau mit Startpunkt in Bretten.
Historische Mauern und schöne Fachwerkhäuser sehen Sie in Bretten.
Die Fahrrad-Rundtour verläuft etwas hügelig hinunter ins Rheintal und passiert kulturell bedeutende Orte. Weingarten ist der westlichste Punkt der Tour.
Am Hügelrand des Kraichgaues geht es eben weiter bis Untergrombach, das von der bekannten Michaelskapelle überragt wird.
Durch schöne, geschlossene Laubwälder erreichen Sie Bruchsal. Bedeutend ist hier das fürstbischöfliche Barockschloss.
Weiter geht es durch das Saalbachtal nach Heidelsheim, das früher selbst Stadt war. Entlang der Stadtbahnlinie passieren Sie Helmsheim und sehen in Gondelsheim das im schottischen Stil erbaute Schloss.
Über Diedlingen und Rinklingen erreichen Sie wieder die Melanchtonstadt Bretten.

Streckenlänge: 52,0 km
Fahrzeit: 5 Stunden
Höhenmeter: 390 m
Start: Bretten
Ziel: Bretten
Für Kinder geeignet: Ja

 

Karte:



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Bücher und Karten
Karten
Bücher und Karten F 516 Karlsruhe
Bücher und Karten R751 Rhein-Neckar
Bücher und Karten Radwanderkarte Karlsruhe und Umgebung

Radtourenführer Deutschland Publicpress


Kartenmaterial:

Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.


Karten 1:50.000
Blatt F 516 Karlsruhe ISBN 3890216099
Karten 1:100.000
R58 Rhein-Tauber ISBN 3890215572
R55 Stuttgart und Umgebung ISBN 3890215505


TIPP: Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer.
Mit dieser "Naturmethode" können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.




Bücher und Karten Karten: Karlsruhe 1:50.000
Bücher und Karten Karten: Rhein-Neckar 1:75.000
Bücher und Karten Karten: R58 Rhein-Tauber
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Orte am Weg:



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Streckenliste zum Ausdrucken

000,0 km Bretten
003,5 km Rinklingen
006,5 km Dürrenbüchig
010,5 km Wössingen
014,0 km Jöhlingen
020,0 km Weingarten
025,0 km Untergrombach
032,0 km Bruchsal
039,0 km Heidelsheim
041,5 km Helmsheim
044,5 km Gondelsheim
048,0 km Diedelsheim
049,0 km Rinklingen
052,0 km Bretten

 

Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Bretten


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Entfernungen: -> Rinklingen: 3,5 km, <- Bretten: 52,0 km,
O-> Bis zum Ziel: 52,0 km, O<- Zurück zum Startpunkt: 0,0 km

Marktplatz in Bretten Marktplatz in Bretten (Bild laden)

Melanchtonhaus in Bretten Melanchtonhaus in Bretten (Bild laden)

Bretten ist im ganzen Land für seinen berühmten Sohn Melanchton, einem Mitstreiter Martin Luthers bekannt. Ohne ihn wären alle Evangelischen katholisch.
Die Geschichte der Stadt beginnt aber schon früher.
Der Ort wird erstmals im Lorscher Codex im Jahre 766 erwähnt und war im Besitz der Grafen von Lauffen. 1254 wird Bretten zur Stadt erhoben und kommt 1329 zur Kurpfalz.
Die stolze Stadt kann eine Belagerung der Württemberger 1534 abwehren, wird aber im Jahre 1689 im Pfälzer Erbfolgekrieg abgebrannt.
Heute kann man noch Reste der Stadtbefestigung, Türme und sehr schöne Fachwerkhäuser besichtigen.
Sehenswert ist auch das Melanchtonhaus, das 1893 bis 1903 an der Stelle seines Geburtshauses errichtet wurde.


Zur Weiterfahrt radeln Sie auf der Melanchtonstraße durch die Fußgängerzone und zweigen an deren Ende nach links auf die Straße "Am Gottesacker" ab.
Auf dem "Wilhelm-Hauff-Weg" fahren Sie nach rechts weiter bis zum Kreisverkehr.
Fahren Sie unter der Unterführung auf der Straße "An der Schießmauer" hinter dem Bahnhof weiter. Durch ein Industriegebiet fahren Sie auf der "Rinklinger Straße" weiter bis Rinklingen. Die Straße heißt dort "Hauptstraße".

 


Rinklingen


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Entfernungen: -> Dürrenbüchig: 3,0 km, <- Bretten: 3,5 km,
O-> Bis zum Ziel: 48,5 km, O<- Zurück zum Startpunkt: 3,5 km

Rathaus in Rinklingen Rathaus in Rinklingen (Bild laden)

Entlang der Hauptstraße fahren Sie durch den Ort und passieren das schön restaurierte klassizistische Rathaus.
Weiter entlang der Hauptstraße erreichen Sie bald eine Kreuzung, die Sie kerzengerade überqueren und auf dem "Wössinger Weg" bergauf radeln.

Eine schöne Aussicht auf die hügelige Landschaft entschädigt für die kurze Steigung.

Blick über die hügelige Landschaft Blick über die hügelige Landschaft (Bild laden)

Der Radweg folgt der Bergform und führt gleich darauf wieder bergab und erreicht den Bahndamm. Entlang der Bahnline erreichen Sie nun die ersten Häuser von "Dürrenbüchig".

 

Dürenbüchig


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Entfernungen: -> Wössingen: 4,0 km, <- Rinklingen: 3,0 km,
O-> Bis zum Ziel: 45,5 km, O<- Zurück zum Startpunkt: 6,5 km

Dürrenbüchig gehörte zum Reichsgut Jöhlingen, einem Ausleger des Domkapitels Speyer. Erst ab dem 18. Jahrhundert wurde Dürrenbuchig zum Ort ausgebaut.
Heute ist es Wohngemeinde mit zahlreichen neuen Häusern.

Der Radweg folgt der Zufahrt zur B293 und überquert die Bundesstraße. In der Mitte der Kehre zweigt nach links der Radweg ab.

Der asphaltierte Radweg geht gleich kernig bergauf und führt dann am Hang des Walzbachtales weiter.

Blick zurück ins Walzbachtal Blick zurück ins Walzbachtal (Bild laden)

Über die Hügel geht es nun bergabwärts und der Radweg unterquert die B293. Links der Bundesstraße führt der Fahrradweg nun weiter und überquert wieder kleine Hügel.
Wie ein Industriedenkmal erscheint auf der linken Seite ein riesiges Zementwerk und kündigt Wössingen an.

 

Wössingen


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Entfernungen: -> Jöhlingen: 3,5 km, <- Dürrenbüchig: 4,0 km,
O-> Bis zum Ziel: 41,5 km, O<- Zurück zum Startpunkt: 10,5 km

Sehenswert: Sehenswert sind das alte Rathaus aus dem Jahre 1746, das als Musterstück der Fachwerkbaukunst gilt, die Weinbrennerkirche und der Wössinger Hof

Wössingen war in römischen Zeiten schon besiedelt, man fand eine Kupferpfanne aus dem 2. Jahrhundert.
Urkundlich tauchen ein Unter- und ein Oberwössingen erst wieder im Jahre 1024 auf, als das Bistum Speyer Schenkungen erhielt.

Blick zurück ins Walzbachtal Blick auf Wössingen (Bild laden)

Wössingen selbst liegt links abseits des Radweges und Sie radeln nur am Rand des Ortes weiter nach Jöhlingen.

Der Radweg folgt der "Wössinger Straße" (L571A) und zweigt danach nach rechts ab. Auf einem Wirtschaftsweg erreichen Sie die ersten Häuser von Jöhlingen.

 

Jöhlingen


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Entfernungen: -> Weingarten: 6,0 km, <- Wössingen: 3,5 km,
O-> Bis zum Ziel: 38,0 km, O<- Zurück zum Startpunkt: 14,0 km

Sehenswert: Speyrer Hof, Brunnen und Fachwerkhäuser

Die Zeit, als Jöhlingen dem Speyrer Domkapitel untertan war, zeigt sich noch heute an den Heiligen Zeichen am Weg.

Speyrer Hof in Jöhlingen Speyrer Hof in Jöhlingen (Bild laden)

Der Speyrer Hof in der Ortsmitte gilt als die einzige vollständig erhaltene Fränkische Hofanlage. Der dreiseitige Hof wurde im Jahre 1577 erbaut. Die Gemeinde hat ihn saniert und in originaler Art restauriert.

Brunnen in Jöhlingen Brunnen in Jöhlingen (Bild laden)

Zur Weiterfahrt folgen Sie kurz der Hauptstra0e und zweigen dann nach links auf die "Gartenstraße" ab. Nach wenigen hundert Metern geht es auf der "Karlstraße" nach links und an der nächsten Kreuzung nach rechts auf die "Weingartner Straße".

Dieser Straße folgen Sie ortsauswärts und fahren entlang dem Walzbach an der Kläranlage vorbei.
Bald teilt sich der Radweg, beide Wege führen nach Weingarten.

Brunnen in Jöhlingen Beim Regenrückhaltebecken (Bild laden)

Die Abzweigung nach rechts bleibt relativ flach und folgt meist der Straße, allerdings muss man nach dem Regenrückhaltebecken für hundert Meter auf die Landstraße L559 ausweichen.
Die Abzweigung nach links führt über die "Jöhlinger Straße" auf einen Hügel und erreicht hinter dem Regenrückhaltebecken direkt den Ortseingang von Weingarten.

 

Weingarten


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Entfernungen: -> Untergrombach: 5,0 km, <- Jöhlingen: 6,0 km,
O-> Bis zum Ziel: 32,0 km, O<- Zurück zum Startpunkt: 20,0 km

Sehenswert: Fachwerkhäuser, Kirchen, Wartturm, Walksches Haus

Stadtmitte Weingarten Stadtmitte Weingarten (Bild laden)

Weingarten war schon im 9. Jahrhundert im Besitz des Klosters Weissenburg.
Im Mittelalter wechselten die Besitzer ständig, mal waren es die Kraichgaugrafen, die Pfälzer, die Badener oder ein Mosbacher Graf.
Genauso unstetig wechselte das Glaubensbekenntnis nach der Reformation, es ging soweit, dass die Kirche in der Mitte geteilt wurde.

Der Wartturm in Weingarten Der Wartturm in Weingarten (Bild laden)

Heute hat Weingarten eine schöne Innenstadt und zwei Kirchen, die vom Walk'schen Haus gekrönt werden. Die Stadt liegt idyllisch am Walzbach, bewacht vom Wartturm, der früher dazu diente, die Handelswege zu überwachen.
Heute ist der Turm Aussichtsturm und Heimatmuseum zugleich. Über 100ha Rebland in exponierter Lage haben Weingarten für Weinkenner berühmt gemacht.

Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich an der Beschilderung "Bruchsal" und "Rheinradweg".

Sie fahren auf der "Luisenstraße" weiter nach Norden und verlassen Weingarten.

Sie befinden sich nun in der Rheinebene auf etwa 120 Meter ü.N.N., also weit tiefer als dem Ausgangspunkt Bretten. Rechts des Rheintales erheben sich nun die Hügel des Kraichgaues, die meist mit Mischwald bewachsen sind.
Zunächst führt der Radweg kerzengerade auf einen Wald zu, schwenkt dann im rechten Winkel nach rechts auf die B3 ab und folgt anschließend der B3 nach Norden.

Selbstportrait im Herbstlicht Selbstportrait im Herbstlicht (Bild laden)

Bald erscheint der Michaelsberg mit der bekannten Michaelskapelle am Horizont. Die heutige Kapelle ist eine Wallfahrtskirche und stammt aus dem 18. Jahrhundert. Erbaut wurde sie auf den Fundamenten einer Kirche aus dem 14. Jahrhundert.
Doch die Kultur auf dem Michaelsberg ist weit älter. Knochen- und Gefäßfunde der Michelsberger Kultur stammen von 1500 vor Christus.

Michaelskapelle Michaelskapelle (Bild laden)

Durch Gärten- und Laubenanlagen erreichen Sie nun Untergrombach.

 

Untergrombach



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Entfernungen: -> Bruchsal: 7,0 km, <- Weingarten: 5,0 km,
->O Ziel: 27,0 km, O<- Ausgangspunkt: 25,0 km

Schon seit 789 kennt man "Grunbahe" in den Annalen. Dieser Ort bestand aus Unter- und Obergrombach. Erst später wurden die Orte aufgetrennt.

Der mittelalterliche Ortsadel verkaufte die ehemalige Stadt an das Bistum Speyer, zu dem es bis zur Säkularisierung gehörte. Dadurch lief die Reformation an Untergrombach vorbei und es blieb katholisch.

Der Ort wird von der direkt darüber liegenden Michaelskapelle beherrscht.

Der Radweg wird durch den Ort auf wenig befahrenen Wegen geführt, dadurch zweigen Sie mal links, mal rechts ab.
Falls Sie den Radweg verlieren, orientieren Sie sich am Baggersee.
Auf der Joos-Fritz-Straße erreichen Sie die Freizeitanlage und fahren dort auf dem gut beschilderten Radweg in den Wald.

Kilometerweit geht es nun durch einen lichten, offenen Laubwald.

Durch endlose Laubwälder Durch endlose Laubwälder (Bild laden)

Erst geht es 500 Meter nach links, dann 1000 Meter nach rechts.
Ein letzter Rechtsschwenk, dann geht es nach links ins Industriegebiet von Bruchsal.

Entlang der Stadtbahnlinie fahren Sie weiter entlang der Haltestelle "Gewerbliches Bildungszentrum", bis nach rechts ein beschrankter Bahnübergang die Überquerung der Bahnlinie ermöglicht.
Halblinks geht nun ein Radweg unter einer Bahnlinie hindurch und dann auf dem "Bannweideweg" in die Stadt weiter, dann endet er neben der "Prinz-Wilhelm-Straße" beim Bahnhof.

Beim Bahnhof zweigen Sie nach rechts ab und erreichen auf der Amalienstraße, dann Lutherstraße die Innenstadt.

Bruchsal



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Entfernungen: -> Heidelsheim: 7,0 km, <- Untergrombach: 7,0 km,
->O Ziel: 20,0 km, O<- Ausgangspunkt: 32,0 km

Sehenswert: Barockschloss und Treppenhaus von Balthasar Neumann

Bereits im Jahre 976 wurde Bruchsal urkundlich erwähnt und hatte schon zu dieser Zeit kaiserlichen Besuch. Im Jahre 1002 nimmt hier Heinrich II. die Unterwerfung des Hermann von Schwaben im Bruchsaler Frieden entgegen.
Heinrich der Dritte schenkt schließlich seinen Bruchsaler Besitz an das Hochstift Speyer.
Im pfälzischen Erbfolgekrieg wurde Bruchsal stark zerstört. Großen Auftrieb erhielt Bruchsal mit der Entscheidung des Damian Hugo von Schönborn, hier seine neue Residenz zu bauen.

Blick auf das Schloss Blick auf das Schloss (Bild laden)

Bruchsal ist heute Mittelpunkt des badischen Spargelanbaues, Zentrum des Weinbaues Kraichgau-Stromberg und gleichzeitig moderne Industriestadt.

Schloss Bruchsal Panorama laden

Über die Friedrichstraße gelangen Sie ins Stadtzentrum und überqueren dort auf dem Fußgängerüberweg die B3 und radeln der B3 in Richtung Heidelberg entlang weiter.
Nach wenigen hundert Metern verzweigt sich die B3. Sie überqueren den rechten Arm der Straße und fahren auf dem Gehweg zu dem schon sichtbaren Schloss.
Das Schloss und sein riesiger Park sind ohne Eintritt zur Besichtigung frei. Über Durchgänge, die symmetrisch zum Schloss angelegt sind, können Sie auf den westlich vom Eingang gelegenen Park wechseln.
Vom Schloss fahren Sie auf der rechten Seite der B3 zurück bis zum Fußgängerübergang. Hier überqueren Sie wieder die Straße und folgen nach links der Kaiserstraße, der verkehrsberuhigten Einkaufsmeile Bruchsals.

Stiftskirche Bruchsal Stiftskirche Bruchsal (Bild laden)

Hier passieren Sie eine Kirche zur rechten und fast am Ende der Fußgängerzone das Rathaus auf der linken Seite.

Zur Weiterfahrt überqueren Sie am Ende der Kaiserstraße die B3 und folgen gegenüber der "Württemberger Straße" (L618). An der dritten Abzweigung folgen Sie der "Augarten Straße" nach links und folgen dann wieder der dritten Abzweigung nach rechts in die "Bergstraße".

So radeln Sie ohne Verkehrsbelastung am Saalbach entlang stadtauswärts in Richtung "Heidelsheim". Nach etwa 800 Metern kommen Sie wieder in die Nähe der L618 (Sie hätten auch auf dem Gehweg der 618 hierher kommen können).
Beim Bauernhof zweigen Sie auf die asphaltierte Straße nach rechts zum Klärwerk (Radweg ist auch beschildert) ab.
Es geht zunächst ein kurzes Stück bergauf und Sie können vom Sattel das Saalbachtal mit den weiteren Stadtteilen Bruchsals überblicken.

Eine berauschende Bergabfahrt bringt Sie auf einem sehr gut ausgebauten Wirtschaftsweg ins Tal und dann am Klärwerk vorbei.
Eine erneute Steigung mit Blick auf Weinberge erreicht einen kleinen Hügel.

Blick auf Heidelsheim Blick auf Heidelsheim (Bild laden)

Sie sind nun fast an der Bebauungsgrenze von Heidelsheim.

 

Heidelsheim


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Entfernungen: -> Helmsheim: 2,5 km, <- Bruchsal: 7,0 km,
O-> Bis zum Ziel: 13,0 km, O<- Zurück zum Startpunkt: 39,0 km

Heidelsheim hat eine interessante Geschichte. Urkundlich ist es schon 770 erwähnt und wurde dann von den Staufern strategisch ummauert und zur Stadt erhoben.
Am Stadttor steht noch die Inschrift: "Reichsstadt Heidolfesheim".
Im 30-jährigen Krieg wurde Heidolfesheim total niedergebrannt, ein zweites Mal traf die Stadt 1689 das gleiche Schicksal im pfälzischen Erbfolgekrieg.

Heute sind noch Teile der Stadtbefestigung, der Diebsturm und das Rathaustor erhalten.

Blick in die Gassen von Heidelsheim Blick in die Gassen von Heidelsheim (Bild laden)

Der Fahrradweg führt links der Bahnlinie - entlang von Streuobstwiesen - weiter und erreicht bald die wenigen Häuser an der Bahnhaltestelle Helmsheim.

 

Helmsheim


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Entfernungen: -> Gondelsheim: 3,0 km, <- Heidelsheim: 2,5 km,
O-> Bis zum Ziel: 10,5km, O<- Zurück zum Startpunkt: 41,5 km

Helmsheim liegt rechts der Bahnline und des Radweges.

Der Ort war schon lange vor der Zeitrechnung besiedelt. Auch die Römer fanden diese Gegend brauchbar.
Die Ausgrabungsfunde sind im Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz und im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe zu besichtigen.

Der Radweg bleibt links der Bahnlinie und folgt im wesentlichen der Bahnlinie.
Eine kleine Anhöhe mit nachfolgender Abfahrt bringt Sie an die Sportanlagen von Gondelsheim.

 

Gondelsheim


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Entfernungen: -> Diedelsheim: 3,5 km, <- Helmsheim: 3,0 km,
O-> Bis zum Ziel: 7,5 km, O<- Zurück zum Startpunkt: 44,5 km

Gondelsheim wurde wahrscheinlich um 500 n.Chr. von Alemannen oder Franken an der ehemaligen römischen Handelsstraße "Via regia" gegründet.
In den Urkunden taucht es 1257 als Eigentum des Klosters Herrenalb auf. In den folgenden Jahrhunderten wurde Gondelsheim weiterverschenkt, beliehen oder verpfändet.

Wer schon einmal in Schottland war, wird am Ortseingang Bekanntes erkennen: Das Douglas'sche Schloss wurde im schottischen Stil erst im Jahre 1857 errichtet.
Kein Wunder: die Familie Douglas, die heute noch im Besitz des Schlosses ist, stammt aus Schottland und kam über Umwege über Schweden nach Gondelsheim.

Schloss Gondelsheim Schloss Gondelsheim (Bild laden)

Zur Weiterfahrt fahren Sie an der Kreuzung nach links auf die "Neibsheimer Straße" und bleiben auf ihr bis zur dritten Abzweigung nach rechts.
Hier folgen Sie - gut beschildert - der Mühlstraße nach rechts.

Der Fahrradweg folgt dem Postweg, der früher tatsächlich von Postkutschen benutzt wurde.
Die ersten Häuser von Diedelsheim liegen bald am Weg.

 

Diedelsheim


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Entfernungen: -> Rinklingen: 1,0 km, <- Gondelsheim: 3,5 km,
O-> Bis zum Ziel: 4,0 km, O<- Zurück zum Startpunkt: 48,0km

In Dieselsheim folgen Sie den Radwegschildern in Richtung "Bretten".
Unter der Eisenbahnlinie hindurch erreichen Sie nun auf der "Robert-Bosch-Straße" wieder Rinklingen.

 

Rinklingen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Bretten: 3,0 km, <- Diedelsheim: 1,0 km,
O-> Bis zum Ziel: 3,0 km, O<- Zurück zum Startpunkt: 49,0 km

Rathaus in Rinklingen Rathaus in Rinklingen (Bild laden)

Nach der Eisenbahnbrücke fahren Sie nach links und folgen dem schon von der Abfahrt bekannten Radweg nach Bretten.


Bretten


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Bretten: 0,0 km, <- Rinklingen: 3,0 km,
O-> Bis zum Ziel: 0,0 km, O<- Zurück zum Startpunkt: 52,0 km

Blick auf den Marktplatz in Bretten Blick auf den Marktplatz in Bretten (Bild laden)

Hier endet die Rundtour durch einen Teil des Kraichgaues.

 

 




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