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Weserradweg in Etappen

Der Jakobsradweg

2. Etappe Weserradweg

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Stand: 23.06.2011

 

 

Kurzbeschreibung 2. Etappe Weserradweg:


(Seitenanfang)

Die Etappe von Holzminden wird nun noch flacher. Die Berge ziehen sich weiter zurück und die Talsohle wird breiter.
Zahlreiche Burgen und Schlösser liegen am Weg.
Glanzpunkt ist natürlich Hameln, dessen Innenstadt zahlreiche Fachwerkhäuser und Steinhäuser im Stil der Weserrenaissance bietet.
Danach durchradeln Sie eine schöne Landschaftsetappe.
In Fischbeck und Hessisch Oldendorf können Sie wieder historisch Interessantes besichtigen.
Rinteln wurde von den Schaumburger Grafen quadratisch, praktisch angelegt und hat ebenfalls Sehenswertes zu bieten.
In einer großen Schleife erreicht die Weser dann den Kurort Bad Oeynhausen, der als Königliches Bad seine Laufbahn begann.

Tourenlänge: 114,0 km
Höhenmeter: 202 m
Fahrzeit: 7 bis 8 Stunden
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

bikeline Weserradweg

Karte:


(Seitenanfang)

Karte Weserradweg Etappe 2 Holzminden bis Bad Oynhausen

Karten zu Tour:

Weserradweg 1:50.000
Weserradweg 1:75.000

Unser Onlinetagebuch: Weserradweg vom 10.5. bis 16.5.2010

Zimmer auf der Tour

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Navigation, GPS
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Literatur dazu:

bikeline Weserradweg

bikeline Fuldaradweg

bikeline Werraradweg

 


bikeline Weserradweg

Orte am Weg - Entfernungsliste:


(Seitenanfang)

000,0 km Holzminden
012,0 km Polle
024,0 km Rühle
030,0 km Bodenwerder
040,0 km Haien
047,0 km Kirchohsen
057,0 km Hameln
065,0 km Fischbeck
071,0 km Hess. Oldendorf
075,0 km Großwieden
080,0 km Ahe
087,0 km Rinteln
094,0 km Eisbergen
106,0 km Holtrup / Uffeln
114,0 km Bad Oeynhausen


Interaktive Karte:


Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren.


Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt



Holzminden


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Polle: 12,0 km, <- Holzminden: 0,0 km,
->O Ziel: 114,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Ein riesiges Lagerhaus signalisiert schon aus der Ferne die Stadt Holzminden.
Ein Teilort Holzmindens wird schon im Jahre 832 in Zusammenhang mit Kloster Corvey erwähnt.
Die "Neustadt" wurde bei ihrer Gründung im Jahre 1200 von den Baumeistern des Grafen Everstein mit Lineal und Zirkel angelegt.

Fachwerkhäuser in Holzminden Fachwerkhäuser in Holzminden (Bild vergrößern)

Sehenswert sind die Fachwerkhäuser und die Lutherkirche. Ein Stadtrundgang mit Duftstoffen integriert eine hier ansässige Industrie, die Duftstoffe produziert.

Luther-Kirche Luther-Kirche (Bild vergrößern)

Zur Weiterfahrt suchen Sie die "Karlstraße". Nach links zweigen Sie ab in den "Forster Weg" und folgen ihm, bis beim Friedhof nach links die "Mönkewerder" abzweigt. Diesem Weg folgen Sie bis zum Ende.
Nach rechts geht es zunächst auf den Weg "Im niederen Felde" ab. Sie unterqueren die B64 und erreichen den "Forster Damm", der wie der Name schon vermuten lässt, ein Weg auf dem Hochwasserdamm ist.

Von hier aus folgen Sie dem idyllischen Weg entlang der Weser.

Auf dem Weserdamm Auf dem Weserdamm (Bild vergrößern)

Der Radweg bleibt lange direkt an der Weser und zweigt dann kurz nach rechts ab, um den Gutshof Forst zu durchqueren.

Schottische Highländer an der Weser Schottische Highländer (Bild vergrößern)

Danach folgt der asphaltierte Radweg wieder der Landstraße bis an die Fährstation nach Polle.
Auf der linken Seite der Weser liegt der Ort "Heinsen".



Polle


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Rühle: 12,0 km, <- Holzminden: 12,0 km,
->O Ziel: 102,0 km, O<- Ausgangspunkt: 12,0 km

Die Eversteiner Burgruine überragt den Ort Polle. Sie wurde erstmals im Jahre 1285 urkundlich erwähnt und ist die Stammburg der Eversteiner Grafen.
Heute ist sie vorbildlich renoviert und kann besichtigt werden. Hier finden im Sommer auch Festspiele statt.

Der Ort Polle stammt ebenfalls aus der Bauzeit der Burg.

In Polle können Sie mit einer Gierseilfähre die Weser überqueren.

Die Eversteiner Burgruine überragt den Ort Polle. Burgruine Polle (Bild vergrößern)

Der Radweg führt leicht bergauf über einen Gutshof (Domäne Heidbrink) weiter. Nach dem Hof geht es wieder leicht bergab zur Weser.

Die Weser windet sich hier in großen Schlingen durch das nicht sehr hohe Mittelgebirge.
Vorbei an mehreren Baggerseen passieren Sie den Ort "Reileifzen", der oberhalb der Weser am Hang liegt.
Der Radweg folgt danach wieder direkt dem Weserufer.

Kurz danach, in Höhe des auf der anderen Flussseite liegenden Ortes Grave, gibt es eine Fähre, die tagsüber nach Bedarf fährt.

Schiffe auf der Weser Schiffe auf der Weser (Bild vergrößern)

Die Weser erreicht nun wieder eine Kehre nach rechts. Am anderen Ufer sieht man blanke Buntsandsteinwände.

Der Radweg führt leicht bergauf über die Landzunge und erreicht bergab den Ort "Dölme", der im inneren Scheitelpunkt der Kehre liegt.

Weser bei Pegestorf Weser bei Pegestorf (Bild vergrößern)

Eine schöne Etappe entlang der Weser steht Ihnen bis zum Ort "Rühle" bevor.



Rühle


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Bodenwerder: 6,0 km, <- Polle: 12,0 km,
->O Ziel: 90,0 km, O<- Ausgangspunkt: 24,0 km

Der Weserort Rühle Der Weserort Rühle (Bild vergrößern)

Der Ort "Rühle" hat ein schönes Ortsbild. An zahlreichen Fachwerkhäusern steht die Geschichte der Gebäude auf Tafeln. Hinter dem Ort liegt ein ehemaliger Weinberg, das heißt: Auch im Weserbergland weiß man Wein zu trinken.

Einen guten Kilometer hinter "Rühle" erreichen Sie einen großen Campingplatz. Hier geht es auf der Ausfahrt des Platzes bergauf.
Danach zweigen Sie nach links ab und fahren wieder bergab an die Weser.

In der Ferne kommen nun die Kamine und Industriebauten des Industriegebietes von "Bodenwerder" in Sicht.

Am Stadteingang passieren Sie einen Campingplatz und radeln dann auf dem Ziegeleiweg auf den Radweg neben der "Rühler Straße" (L580).

An der Ampel bei der Kreuzung mit der Brückenstraße zweigen Sie nach links ab und überqueren die Weser.
Nach der Brücke fahren Sie nach rechts in Richtung Marktplatz.



Bodenwerder


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Haien: 10,0 km, <- Rühle: 6,0 km,
->O Ziel: 84,0 km, O<- Ausgangspunkt: 30,0 km

Bodenwerder hat seine Wurzeln im Jahre 960, als eine Siedlung auf einer Weserinsel entstand.
Im Jahre 1287 erhielt die Siedlung Stadtrechte. Um 1340 wurde die Stadt dann neu planmäßig mit rechtwinklig angeordneten Straßen angelegt.
Gleichzeitig erhielt Bodenwerder eine Ummauerung und Türme.

Stadtkirche St. Nikolai Stadtkirche St. Nikolai (Bild vergrößern)

Sehenswert sind die Stadtkirche St. Nikolai und Reste der Stadtbefestigung.
Das Rathaus befindet sich im ehemaligen Herrenhaus des Baron von Münchhausen.

Zur Weiterfahrt überqueren Sie wieder die Brücke und wenden sich nach links.
Nach hundert Meter zweigen Sie nach links auf die "Linser Straße" ab und folgen dem ausgeschilderten Radweg am Weserufer.

Der Radweg unterquert die Eisenbahnbrücke und kurz darauf die Brücke der B249. Nun führt er am Rande der Weserkehre am Wald entlang.

Weserradweg nach Bodenwerder Weserradweg nach Bodenwerder (Bild vergrößern)

Dass es hier besonders schön ist, wissen auch die Besitzer der zahlreichen Wochenendhäuser an den Hängen.

Auf der linken Seite kommen nun der Ort "Daspe" und das gegenüber liegende Schloss Hehlen in Sicht.



Haien


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Kirchohsen: 7,0 km, <-Bodenwerder: 10,0 km,
->O Ziel: 74,0 km, O<- Ausgangspunkt: 40,0 km

"Hehlen" liegt auf der linken Seite der Weser. Markant steht hier das mit vier Türmen ausgestattete ehemalige Wasserschloss Hehlen.
Es wurde von der Frau des Herzogs Heinrich dem Jüngeren zu Braunschweig-Lüneburg zur reinen Repräsentation erbaut und war eines der ersten Schlösser im Stil der Weserrenaissance.

Wasserschloss Hehlen Wasserschloss Hehlen (Bild vergrößern)

Der Radweg führt weiter in einer breiten Ebene an der Weser entlang.
Die Ortschaft "Hajen" kommt in Sicht.

Man muss zwei Mal hinsehen: Auf den Wiesen grasen hier Lamas.

Hier grasen Lamas Hier grasen Lamas (Bild vergrößern)

Der Radweg wechselt nun von Asphaltbelag auf Pflasterbelag. Relativ schmal führt der Weg durch die Wiesen.

In der Ferne sieht man die Dampfwolken des Kernkraftwerkes Grohnde.

Der nächste Ort, den Sie passieren ist "Grohnde". Auch hier kann man mit einer Fähre auf die andere Weserseite wechseln.

Fähre nach Grohnde Fähre nach Grohnde (Bild vergrößern)

Nach "Grohnde" radeln Sie am Kernkraftwerk vorbei.

Der Radweg passiert jetzt den Ort "Latferde", das hinter einer Baumreihe liegt, und steuert dann auf "Hagenohsen" zu.
Dort unterqueren Sie die Eisenbahnlinie, folgen ihr kurz nach rechts und zweigen danach nach links ab.

Eine Windmühle kündigt "Thündern" an. Diese alte Holländer Windmühle von 1883 ist ein Museum, das einen Einblick in das Leben eines Müllers bietet.

Windmühle Thündern Windmühle Thündern (Bild vergrößern)

Der Radweg verläuft auf dem Dammweg weiter und kürzt dann eine Weserkehre auf der Innenseite ab.

Über eine Holzbrücke (Radfahrer absteigen) erreichen Sie das Hafengebiet von Hameln. Im Stadtgebiet liegen Schiffe an der Weser.



Hameln


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Fischbeck: 8,0 km, <- Kirchohsen: 10,0 km,
->O Ziel: 57,0 km, O<- Ausgangspunkt: 57,0 km

Fachwerkhäuser in Hameln Fachwerkhäuser in Hameln (Bild vergrößern)

Hameln entstand aus einem Gut des Grafen Bernhard zu Beginn des 9. Jahrhunderts. Nach dessen Tod ging die Kirche an die Reichsabtei Fulda über, die hier ein Benediktinerkloster erbaute.
Um das Jahr 1200 wird Hameln zur Stadt erhoben. Im Jahre 1284 soll dort - nach einer Sage - ein Rattenfänger die Stadt von einer Mäuse- und Rattenplage erlöst haben. Als man ihn nicht vereinbarungsgemäß entlohnte, kam er später wieder und zog flötenspielend mit den Kindern der Stadt aus dem Stadttor. Keines der Kinder wurde mehr gesehen.

Im Jahre 1426 tritt Hameln der Deutschen Hanse bei.

Das Leisthaus in Hameln Das Leisthaus (Bild vergrößern)

Das 16. Jahrhundert brachte sehr viel Aufschwung und die reichen Kaufleute konkurrierten mit dem Adel. So entanden die sehenswerten Häuser im Stil der Weserrenaissance, die bis heute erhalten sind.

Münster St. Bonifatius Münster St. Bonifatius (Bild vergrößern)

Die älteste Kirche ist das Münster St. Bonifatius. Hier wurde wahrscheinlich das erste Kloster in Hameln im 9. Jahrhundert gegründet.

Heute ist Hameln eine wunderschöne Stadt, in der das Mittelalter durch die zahlreich erhaltenen Gebäude noch lebt.

Route: Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich am "Langen Wall". Von hier aus folgt der Radweg direkt der Weser und verlässt die ehemalige Hansestadt.

Nach dem Kreiskrankenhaus erreichen Sie bald wieder freies Gelände und folgen einem gekiesten Weg, der durch ein Naturschutzgebiet führt.

Jetzt beginnt eine landschaftlich geprägte Etappe. Die Orte in der Nähe liegen alle jenseits der Bundesstraße. Der Radweg führt zwischen Weser und der stark befahrenen B83 in Richtung Norden.
Der Ort Wehrbergen liegt direkt am Radweg. Typische Fachwerkhäuser findet man im Ort.



Fischbeck


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Hess. Oldendorf: 6,0 km, <- Hameln: 8,0 km,
->O Ziel: 49,0 km, O<- Ausgangspunkt: 65,0 km

Das Stift Fischbeck wurde 955 nach Christus gegründet. Ein Teil der heutigen Klosterkirche stammt noch aus dieser Zeit. Die Kirche entstand im 12. Jahrhundert und heute wirkt das Äussere noch als einheitlicher romanischer KIrchenbau.

Fischbeck liegt jenseits der Bundesstraße. Man kann auf einem asphaltierten Weg abzweigen und nach dem Durchqueren des Ortes wieder auf den Weserradweg abzweigen.

Weserlandschaft Weserlandschaft (Bild vergrößern)

Route: Der Radweg bleibt links der Bundesstraße und führt an einigen großen Baggerseen vorbei. Die Seen sind mit Wald umgeben, man sieht sie kaum.

Die Hauptroute des Weserradweges bleibt am Fluss, wer nach Hessisch Oldendorf möcchte, muss nach rechts abzweigen.



Hess. Oldendorf


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Großenwieden: 4,0 km, <- Fischbeck: 6,0 km,
->O Ziel: 43,0 km, O<- Ausgangspunkt: 71,0 km

Hessisch Oldendorf wurde im 13. Jahrhundert planmäßig von den Grafen von Schaumburg-Holstein gegründet.
Trotz laksem Umgang mit historischer Substanz in den Nachkriegsjahren sind noch viele Fachwerkhäuser erhalten geblieben.
Sehenswert ist auch die Stadtkirche St. Marien, die aus dem 14. Jahrhundert stammt, aber 1886 erneuert wurde.
Der Münchhausen-Hof wurde im 13. Jahrhundert erbaut, aber 1583 als Zweiflügelschloss im Stil der Weserrenaissance erneuert.

Route: Der Radweg bleibt weiterhin auf der der Weser zugewandten Seite der B83 und führt ziemlich nahe an der Weser nach Großenwieden.



Großwieden


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Entfernungen: -> Ahe: 5,0 km, <- Hess. Oldendorf: 4,0 km,
->O Ziel: 39,0 km, O<- Ausgangspunkt: 75,0 km

Der Weserradweg verläuft meist am Fluss. In Großenwieden können Sie eine alte Wehrkirche besichtigen.

Bei Großenwieden Bei Großenwieden (Bild vergrößern)



Ahe


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Rinteln: 7,0 km, <- Großenwieden: 5,0 km,
->O Ziel: 34,0 km, O<- Ausgangspunkt: 80,0 km

Auf der Oldenburger Straße erreichen Sie den Ort Ahe.
Hier fädeln sich kleine Orte aneinander, die alle landwirtschaftlich geprägt sind. Die aus Backsteinen gemauerten Bauernhäuser sind hier typisch.

Backstein ist überall Backstein ist überall (Bild vergrößern)

Der Weserradweg folgt der "Langen Straße" und zweigt danach auf die Straße "Zum Wackenpfade" ab. Dieser Straße folgt er, bis nach rechts der gut beschilderte Radweg auf einem gekiesten Weg in Richtung "Neuhofsiedlung" führt.
Au der L438 geht es dann in Richtung Engern.
Beim Ortsanfang zweigen Sie auf die Südstraße nach links ab und erreichen die Straße "Zu den Kiesteichen", der Sie nach rechts folgen.
Es geht gut beschildert nochmals nach rechts, bevor Sie nach links die Weser erreichen.
Von hier aus folgen Sie dem schönen Uferweg und erblicken bald die Türme der Stadt Rinteln.

Rinteln kommt in Sicht Rinteln kommt in Sicht (Bild vergrößern)

Der Radweg führt über die Weserbrücke in die Innenstadt von Rinteln.



Rinteln


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Entfernungen: -> Eisbergen: 7,0 km, <- Ahe: 7,0 km,
->O Ziel: 27,0 km, O<- Ausgangspunkt: 87,0 km

Marktplatz in Rinteln Marktplatz in Rinteln (Bild vergrößern)

Rinteln hat seine Wurzeln in einem Benediktinerinnenkloster, das 896 in den Weserauen gegründet wurde.
Etwa 1230 gründete Graf Adolf IV. von Holstein und Schaumburg das neue Rinteln, es wurden 1238 bereits Stadtrechte verliehen und die Stadt wurde befestigt.
Aus Sicherheitsgründen zogen die Ackerbürger in die Stadt Rinteln und bewirtschafteten von dort ihre Felder. Der Handel mit Bremer Waren brachte der jungen Stadt erneuten Aufschwung.
Im Jahre 1621 wurde hier sogar eine Universität gegründet, die der Bruder Napoleons im Jahre 1809 wieder aufhob.

KIrche St. Nikolai KIrche St. Nikolai (Bild vergrößern)

Die Innenstadt von Rinteln hat zahlreiche mittelalterliche Gebäude. Der schöne Marktplatz lädt zur Pause ein.

Route: Zur Weiterfahrt folgen Sie dem Radweg längs des Rindermarktes und erreichen kurz darauf den Radweg entlang der "Hartler Straße" (L435).

Auf der rechten Seite liegt das Erholungsgebiet "Doktorsee", das Sie wohl streifen, aber dann doch umfahren.
An der kommenden Kreuzung geht es scharf rechts ab in Richtung Eisbergen.



Eisbergen


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Entfernungen: -> Uffeln: 12,0 km, <- Rinteln: 7,0 km,
->O Ziel: 20,0 km, O<- Ausgangspunkt: 80,0 km

Eisbergen soll schon im 9. Jahrhundert gegründet worden sein. Nach der Hildburglegende entstanden die Kirchen von Oster- und Westereisbergen im Jahre 896.

KIrche St. Nikolai Mühle in Eisbergen (Bild vergrößern)

Sie überqueren die Weser und dann die L866, die Weserstraße, dann die Bahnline und fahren auf der Hildburgstraße weiter. Nach der Kreuzung mit der "Eisberger Straße" radeln Sie auf der Raiffeisenstraße weiter.
Auf einer kleinen Straße passieren Sie eine Windmühle und erreichen nach links abzweigend die L866.

Windmühle in Eisbergen Windmühle in Veltheim (Bild vergrößern)

Nach der Kreuzung mit der L866 durchradeln Sie auf der "Driftenstraße" den Ort Veltheim.
Eine schöne Kirche steht mitten im Ort. Sie ist St. Peter und Paul geweiht und hat einen romanischen Turm.
Sie soll auf die Edle von Hildburg zurück gehen und in den Ursprüngen aus dem 9. Jahrhundert stammen.

KIrche in Veltheim Kirche in Veltheim (Bild vergrößern)

Auf dem Heuweg - einer kerzengeraden kleinen Straße - fahren Sie in Richtung des großen Kraftwerkes Weser.

Dort teilt sich der Weserradweg in eine etwas bergigere Variante über "Uffeln" und eine flachere Variante über die Dörfer.

Sie radeln nach der Überquerung der Bahnline nach rechts.

Alternative 1 (steiler):
Die Route über Uffeln führt ebenfalls kurz nach rechts in Richtung "Möllbergern", zweigt dann aber nach 200 Meter sehr steil nach links ab. Ein weiterer Anstieg bringt Sie dann auf einen Hügelkamm längs der Weser. Bergab geht es nach Uffeln. Bei den Autobahnbrücken treffen sich wieder beide Varianten.

Die (unsere) Alternative über Holtrup (flacher):

An der Bahnlinie radeln Sie nach rechts entlang der L866 leicht bergauf in Richtung "Möllbergern". Kurz vorher zweigt der Radweg nach links ab und führt leicht ansteigend durch die Dörfer in Richtung "Holtrup".

Auf der "Mühlenstraße" erreichen Sie den Ort "Vennebeckenbruch" und radeln erst auf der "Im Lackhop", dann auf der Straße "Friedrich-Wilhelm-Straße" weiter.
Auf dem "Eschweg" geht es weiter zur Straße "Oberfloh" und so passieren Sie "Holtrup".
Bei den Autobahnbrücken treffen sich wieder beide Varianten.



Holtrup / Uffeln


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Entfernungen: -> Bad Oeynhausen: 8,0 km, <- Eisbergen: 12,0 km,
->O Ziel: 8,0 km, O<- Ausgangspunkt: 106,0 km

Der Radweg unterquert zuerst die Brücke der "E30" und erreicht dann die Trasse der "E2". Am Hang der Autobahn geht es hoch und mit der "A2" überqueren Sie die Weser.

Am Weserbogen Am Weserbogen (Bild vergrößern)

Der Radweg führt dann an der Weser entlang und folgt dann nach links den Straßen "Adam-Opel-Straße", "Alter Rehmer Weg", "Hermann-Löns-Straße", "Blücherstraße" und "Portastraße" ins Zentrum nach Bad Oeynhausen.



Bad Oeynhausen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Bad Oeynhausen: 0,0 km, <- Uffeln: 8,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 114,0 km

Bad Oynhausen Bad Oeynhausen (Bild vergrößern)

Die Solequellen in Oeynhausen wurden erst 1745 von einem Bauern erkannt, der sich über die salzigen Krusten an seinen Schweinen wunderte.
Im Jahre 1845 wurden Bohrungen im heutigen Kurpark durchgeführt und man fand die Thermalsolequelle.
Aus diesem Fund entstand zunächst das "Königliche Bad Oeynhausen" und daraus das heutige "Bad Oeynhausen".

Kurhaus Bad Oeynhausen Kurhaus Bad Oeynhausen (Bild vergrößern)

Sehenswert sind das Kaiserpalais, ein ehemaliges Kurhaus und das Deutsche Märchen- und Wesersagenmuseum.
Der Ort selbst strahlt durch seine vornehmen Häuser und stilvollen Villen noch den Charme einer königlichen Kurstadt des 19. Jahrhunderts aus.




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