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Weserradweg in Etappen

Der Jakobsradweg

3. Etappe: Weserradweg von Bad Oeynhausen bis Hoya

[ Übernachten | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusskarten ]

Stand: 27.02.2017

 

 

Kurzbeschreibung 3. Etappe Weserradweg:


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Von "Bad Oeynhausen" aus erreichen Sie entlang der Weserschleife die "Porta Westfalica", ein geologisches Tor am Ende des "Wesergebirges".
Von hier aus öffnet sich die "Norddeutsche Tiefebene".
Das heißt von hier ab gibt es kaum noch Hügel oder Wälder.
Dafür setzt sich in der Architektur die Backsteinbauweise in den Städten und Dörfern durch.
In den Städten oder bei Schlössern findet man jetzt vermehrt den Baustil der "Weserrenaissance".
Schöne historische Städte, wie "Minden" und "Nienburg", liegen am Weg und warten auf Besichtigung.
Die "Abtei Bücken", kurz vor dem Ziel, war einst das reichste Stift Norddeutschlands.
Am Ende steht die Stadt "Hoya" als Etappenziel.

Tourenlänge: 116,5 km
Höhenmeter: 125 m
Fahrzeit: 7 bis 8 Stunden
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

 

Übernachtung www.fahrrad-tour.de Übernachtungsmöglichkeiten auf den Touren

 

Bücher und Karten Karten: Weser-Radweg
Bücher und Karten Karten: bikeline Weserradweg
Bücher und Karten Karten: bikeline Fuldaradweg
Bücher und Karten Karten: bikeline Werraradweg
Bücher und Karten Karten: Weser-Radweg Kompass-Karte


Bücher und Karten Bücher: Auf Entdeckungstour entlang der Weser
Bücher und Karten Bücher: DuMont Bildatlas Weserbergland
Bücher und Karten Bücher: Am Weserradweg bei Hemeln



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Karte:


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Karte Weserradweg Etappe 1

Unser Onlinetagebuch: Weserradweg vom 10.5. bis 16.5.2010

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Bücher und Karten
Karten 1:50.000
Bücher und Karten Weser-Radweg
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Bücher und Karten Weser-Radweg
bücher und karten bikeline Weserradweg

Orte am Weg - Entfernungsliste:


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000,0 km Bad Oeynhausen
014,0 km Porta Westfalica
020,0 km Minden
033,0 km Petershagen
056,0 km Schlüsselburg
061,0 km Stolzenau
069,5 km Landesbergen
074,5 km Estorf
086,0 km Nienburg
093,0 km Marklohe
104,5 km Schweringen
111,5 km Bücken
116,5 km Hoya

Interaktive Karte:


Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren.


Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Bad Oeynhausen Hotel, Pensionen, Übernachtungen


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Entfernungen: -> Porta Westfalica: 14,0 km, <- Bad Oeynhausen: 0,0 km,
->O Ziel: 116,5,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

SEHENSWERT: Königliche Bad Oeynhausen, Kaiserpalais, stilvolle Villen

Bad Oynhausen Bad Oeynhausen (Bild vergrößern)

INFO: Die Solequellen in "Oeynhausen" wurden erst 1745 von einem Bauern erkannt, der sich über die salzigen Krusten an seinen Schweinen wunderte.
Im Jahre 1845 wurden Bohrungen im heutigen Kurpark durchgeführt und man fand die "Thermalsolequelle".
Aus diesem Fund entstand zunächst das "Königliche Bad Oeynhausen" und daraus das heutige "Bad Oeynhausen".

Kurhaus Bad Oeynhausen Badehaus Bad Oeynhausen (Bild vergrößern)

INFO: Sehenswert sind das "Kaiserpalais", ein ehemaliges Kurhaus und das "Deutsche Märchen- und Wesersagenmuseum".
Der Ort selbst strahlt durch seine vornehmen Häuser und stilvollen Villen noch den Charme einer königlichen Kurstadt des 19. Jahrhunderts aus.

ROUTE: Vom Kurpark aus fährt man die "Herforder Straße" vom Bahnhof weg und zweigt dann auf der "Brunnenstraße" nach rechts ab. Dabei unterqueren Sie die Bahnlinie und erreichen die Kreuzung mit der B61.
Sie überqueren die Bundesstraße und fahren kerzengerade in den gegenüber liegenden Wald.

Hier beginnt nach rechts der "Werreradweg", der entlang des kleinen Flusses in Richtung Weser führt. Ein sehr schöner Weg führt ohne Verkehrsbelästigung durch Wald und Felder.

Radweg entlang der Werre Radweg entlang der Werre (Bild vergrößern)

INFO: Am Rande des langgestreckten "Bad Oeynhausen" fahren Sie in Richtung "Dehme" und erreichen den "Werrestein", der die Mündung der "Werre" in die "Weser" markiert.

Der Werrestein Der Werrestein (Bild vergrößern)

ROUTE: Nahe der Mündung der "Werre" in die "Weser" führt eine Rad- und Fußgängerbrücke auf die linke Seite der "Weser".
Der Weserradweg folgt nun dem linken Weserufer an "Dehme" vorbei in Richtung Norden.

Nach dem Ort "Lohbusch" zweigt der "Weserradweg" vom Flussufer nach links ab und folgt dann wieder nach rechts dem Radweg neben der B61 in Richtung "Porta Westfalica".

Sie unterqueren die Wasserbrücke der B69 und hätten, wenn das Wetter klar ist, einen beeindruckenden Blick auf das "Kaiser-Wilhelm-Denkmal".



Porta Westfalica Hotel, Pensionen, Übernachtungen


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Entfernungen: -> Minden: 6,0 km, <- Bad Oeynhausen: 14,0 km,
->O Ziel: 102,5 km, O<- Ausgangspunkt: 14,0 km

SEHENSWERT: Kaiser-Wilhem-Denkmal

Porta Westfalica Porta Westfalica (Bild vergrößern)

INFO: "Porta Westfalica" ist eine künstlich zusammengewürfelte Stadt, die im Rahmen der Gemeindereform aus 15 Gemeinden entstand.
Der Hauptort "Hausberge" liegt links der Weser.
Der Name entlehnt sich aus dem lateinischen und charakterisiert den Weserdurchbruch durch das Wesergebirge. Dahinter wird es gänzlich flach.

Am bekanntesten ist hier das "Kaiser-Wilhem-Denkmal", das im Zeitgeist des späten 19. Jahrhunderts einen steinernen Baldachin bildet, unter dem eine Bronzefigur des "Kaisers Wilhelm" steht.

ROUTE: Der Weserradweg bleibt links der Weser und führt am Rande von Barkhausen (ebenfalls ein Stadtteil von Porta Westfalica) weiter.

Der Radweg führt entlang eines großen Baggersees an die Brücke der B65 und unterquert sie.

Danach erreichen Sie bald die ersten Häuser von "MInden".



Minden Hotel, Pensionen, Übernachtungen


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Entfernungen: -> Petershagen: 13,0 km, <- Porta Westfalica: 5,0 km,
->O Ziel: 96,5 km, O<- Ausgangspunkt: 20,0 km

SEHENSWERT: Mindener Dom, Altstadt

INFO: Erste urkundliche Erwähnung fand Minden durch die Reichsversammlung "Karls des Großen" im Jahre 798. Aber da muss es ja schon bestanden haben.
Etwa im Jahre 800 wurde "Minden" Bischofsstadt und erhielt das Münzrecht.

Mindener Dom Mindener Dom innen (Bild vergrößern)

INFO: Minden entwickelte sich durch den Handel sehr gut und schloss sich der "Deutschen Hanse" an.

Mindener Dom Mindener Dom außen (Bild vergrößern)

Straßenzug in Minden Straßenzug in Minden (Bild vergrößern)

INFO: Im 30-jährigen Krieg wird MInden 16 Jahre von den Schweden besetzt und die Stadt erlebt eine wechselvolle Geschichte bis zur Neuzeit.
Im Jahre 1915 wird der "Weser-Elbekanal" eröffnet, in dem "MInden" eine Schlüsselrolle erhält. Hier kreuzen sich "Mittellandkanal" und "Weser".

ROUTE: Von der Innenstadt aus erreichen Sie wieder die Weser an der "Kaiserstraße" und radeln hinunter zum gut beschilderten Weserradweg und folgen ihm nach links weserabwärts.
Sie folgen zunächst der "Weser", dann unterquert der Radweg die Straße L764 und erreicht den "Weser-Elbe-Kanal", der hier auf einer Wasserbrücke die "Weser" überquert.
Der Weserradweg folgt auf der anderen Seite nach links der "Bauhofstraße" und erreicht dann einen Schleusenturm, von dem Schiffe von der tiefer liegenden "Weser" in den "Weser-Elbe-Kanal" wechseln können.

Kreuzung mit dem Mittellandkanal Kreuzung Mittellandkanal (Bild vergrößern)

 

INFO: In "Minden" kreuzt der "Mittellandkanal" die "Weser". Als Besonderheit kreuzt der Kanal auf einer Trogbrücke 13 Meter über der "Weser".

Wasserbrücke über die Weser Wasserbrücke über die Weser (Bild vergrößern)

 

ROUTE: Nach der Schleuse verläuft der Radweg direkt an der "Weser" entlang. Ein kurzes Stück führt auf einem Naturweg, doch dann ist der Uferweg asphaltiert.

Uferweg an der Weser Uferweg an der Weser (Bild vergrößern)

ROUTE: Auf einem schönen Asphaltweg führt der Weserradweg an der ruhig fließenden Weser entlang. Unweit von hier liegt die Staustufe Petershagen.

Sie passieren den Ort "Heisterholz", der am linken Hang der Weser liegt. Dort zweigt der Radweg nach links ab und erreicht über den "Neerenweg" die "Mindener Straße" in "Petershagen".



Petershagen Hotel, Pensionen, Übernachtungen


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Entfernungen: -> Schlüsselburg: 23,0 km, <- Minden: 13,0 km,
->O Ziel: 83,5 km, O<- Ausgangspunkt: 33,0 km

SEHENSWERT: Alte Amtsgericht, Schloss Petershagen

INFO: Sehenswert ist das "Alte Amtsgericht". Das Gebäude stammt aus dem Jahre 1903. Es war Gericht und Gefängnis zugleich. Heute kann man dort übernachten und zusätzlich ist hier eine Begegnungsstätte untergebracht.

Altes Amtsgericht Altes Amtsgericht (Bild vergrößern)

INFO: Eine weitere Sehenswürdigkeit finden Sie im "Schloss Petershagen". Es ist im Stil der "Weserrenaissance" erbaut und diente früher dem "Fürstbischof von Waldeck" als Residenz. Heute ist dort ein Hotel untergebracht.

Schloss Petershagen Schloss Petershagen (Bild vergrößern)

 

ROUTE: Von der "Mindener Straße" folgen Sie nach links der "Hauptstraße" und zweigen von dort gut beschildert auf den Radweg in Richtung "Weser" ab.

Sie überqueren die Landstraße L770 und radeln dann auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg parallel zur K49 weiter.
Zahlreiche Bauernhöfe liegen auf der weiteren Strecke und man sieht, dass Landwirtschaft hier noch eine große Rolle spielt. Der Radweg hat keine direkte Flussberührung und führt nun im Zick-Zack durch die flussnahe Landschaft.

Der Weserradweg durchquert den Ortsteil "Gernheim", der noch zu Petershagen gehört.
Über den asphaltierten Weg radeln Sie nun - immer dem gut beschilderten Radweg entlang - von Weiler zu Weiler.
Erst kommt "Glissen", dann "Harrienstedt", dann "Kleinenheerse" und dann "Großenheerse".

Windmühle Großenheerse Windmühle Großenheerse (Bild vergrößern)

 

INFO: Hier steht auch eine weithin sichtbare Windmühle. Sie stammt aus dem Jahre 1863 und ist im Stil der holländischen Windmühlen erbaut.
Heute kann man dort übernachten.

ROUTE: Nach "Großenheerse" erreichen Sie beim Ort "Buchholz" erstmals wieder die Weser. Eine alte Steinkirche schmückt den Ort.

Die Weser führt hier in großen Mäandern durch die Landschaft. Bei größeren Kehren - wie hier am "großen Weserbogen" - sind für die Schifffahrt Kanäle angelegt, um den Schiffsverkehr gefahrfreier zum machen. Gleichzeitig verkürzt sich auch die Länge des Wasserverkehrsweges.

In "Müsleringen" zweigen Sie nach rechts ab und überqueren auf der Landstraße K44 den Schleusenkanal in Richtung "Schlüsselburg".



Schlüsselburg


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Entfernungen: -> Stolzenau: 5,0 km, <- Petershagen: 23,0 km,
->O Ziel: 60,5 km, O<- Ausgangspunkt: 56,0 km

SEHENSWERT: Scheunenviertel

INFO: Schon am Ortsanfang erreichen Sie die erste Sehenswürdigkeit Schlüsselburgs: Das "Scheunenviertel".

Scheunenviertel Scheunenviertel (Bild vergrößern)

 

INFO: Diese Ansammlung von großen Scheunen entstand wahrscheinlich durch die Angst vor Überschwemmungen oder aus Platzmangel. Anstelle die Scheune direkt am Hof zu erstellen, bauten mehrere Bauern ihre Scheunen außerhalb des Ortes. Das Ensemble ist zwischenzeitlich geschützt.

Im Ort selbst kann man noch die Kirche aus dem dem Jahre 1585 besichtigen.
Daneben steht die ehemalige Burg des "Bischofs Ludwig von Minden". Sie stammt aus dem Jahre 1385 und ist noch sehr gut erhalten, allerdings nicht zu besichtigen.

Burg Schlüsselburg Burg Schlüsselburg (Bild vergrößern)

 

ROUTE: Der Weserradweg führt wieder in Richtung Scheunenviertel, verläuft entlang den Scheunen rechts vorbei und folgt der "Stolzenauer Straße".
Bald überqueren Sie auf einer Schleusenbrücke den Mühlenkanal.

Danach folgt der Weserradweg zunächst dem "Mühlenkanal", passiert einen Wald entlang des Kanals und geht dann direkt auf "Stolzenau" zu.



Stolzenau


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Entfernungen: -> Landesbergen: 8,5 km, <- Schlüsselburg: 5,0 km,
->O Ziel: 55,5 km, O<- Ausgangspunkt: 61,0 km

SEHENSWERT: Burg Stolzenau

ROUTE: Im Jahre 1346 errichteten die "Grafen von Hoya" die "Burg Stolzenau". Daraus ging schließlich der Ort Stolzenau hervor.
Die "Grafen von Hoya" hatten hier zeitweise - bis zu ihrem Aussterben - ihren Sitz. Nach dem "Westfälischen Frieden" verfiel der Ort und erlangte erst im 19. Jahrhundert eine Wiederbelebung.

Stolzenau Stolzenau (Bild vergrößern)

ROUTE: Nach "Stolzenau" erreichen Sie entlang der "Shinnaer Landstraße" den "Ortsteil Shinna". An der "Klosterstraße" zweigen Sie nach rechts ab.

INFO: Unweit von hier stand ein im Jahre 1148 gegründetes "Benediktinerkloster".
Die "Grafen von Hoya" betrieben solange dessen Auflösung, bis schließlich keine Novizen mehr aufgenommen wurden. Die Klosterkirche wurde 1560 abgebrochen, um mit deren Steinen das "Schloss in Stolzenau" zu vergrößern.
Aus den Resten des Klosters entstand eine Domäne.

Domäne Stolzenau Domäne Shinna (Bild vergrößern)

ROUTE: Von der Domäne aus führt der Weserradweg leicht bergab und erreicht dann die "Weser".
Entlang dem Ufer folgen Sie dem Weg bis zur Brücke über die Weser in Richtung "Landesbergen".



Landesbergen


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Entfernungen: -> Estorf: 5,0 km, <- Stolzenau: 8,5 km,
->O Ziel: 47,0 km, O<- Ausgangspunkt: 69,5 km

ROUTE: Galerieholländer-Windmühle

INFO: "Landesbergen" hat eine über 950-jährige Geschichte.
Sehenswert ist die "Galerieholländer-Windmühle", die auf einem zweistockigen Unterbau steht.
Heute ist dort ein Trauzimmer eingerichtet.

Landesbergen Landesbergen (Bild vergrößern)

ROUTE: Der Radweg führt gut beschildert an der Brücke rechts ab, unterquert die Brücke und folgt dann der Weser.
Sie passieren kurz danach die "Staustufe Landesbergen".

Der Weserradweg führt nach rechts landeinwärts bis nach "Estorf".



Estorf


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Entfernungen: -> Nienburg: 11,5 km, <- Landesbergen: 5,0 km,
->O Ziel: 42,0 km, O<- Ausgangspunkt: 74,5 km

SEHENSWERT: historische Scheunenviertel, Heimatmuseum, Backsteinhäuser

INFO: "Estorf" wurde wahrscheinlich schon seit dem 6. Jahrhundert besiedelt. Urkundlich ist es seit dem Jahre 1096 erwähnt.
Zu dieser Zeit verschenkte es "Gräfin Meresvid von Stumpenhausen" an die "Mindener Kirche".
Sehenswert ist das historische Scheunenviertel, das auch das Heimatmuseum enthält.

Backsteinbauten in Estorf Backsteinbauten in Estorf (Bild vergrößern)

ROUTE: Entlang der historischen Scheunen erreichen Sie den Ort "Leeseringen".

Von dort folgen Sie der "Bruchstraße" nach rechts und überqueren die Bahnlinie.
Nach ca. 800 Metern zweigen Sie nach links ab in den "Nienburger Bruch".
Der Radweg durchquert einen Wald und nähert sich danach wieder der Bahnlinie.
An der einzigen Wegkreuzung, beim Bahnübergang, zweigen Sie nach rechts ab und nehmen dann wieder die nächstmögliche Straße nach links.

Auf der "Damaschkestraße" fahren Sie durch den Ort "Kattriede".
Am Ortsende geht es nach links auf die "Raiffeisenstraße".
Nach dem Bahnübergang folgen Sie nach rechts der "Kattriedestraße" in Richtung "Nienburg".
Entlang der "Bunsenstraße" erreichen Sie einen Radweg durch ein Neubaugebiet, der dann links der "Mindener Landstraße" zur "Weser" führt.



Nienburg


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Entfernungen: -> Marklohe: 7,0 km, <- Estorf: 11,5 km,
->O Ziel: 30,5 km, O<- Ausgangspunkt: 86,0 km

SEHENSWERT: Rathaus in Nienburg

INFO: An "Nienburgs" Stelle muss schon vor dem Jahre 1025 eine Burg gestanden haben. In den Annalen des "Bistums Minden" wird eine neue Burg zum obigen Termin erwähnt.

Rathaus in Nienburg Rathaus in Nienburg (Bild vergrößern)

 

INFO: Das mittelalterliche Rathaus, eines der ältesten und eindrucksvollsten Gebäude der Stadt, wurde etwa im 14. Jahrhundert erbaut.
"Nienburg" wurde 1225 zur Stadt erhoben und war zu dieser Zeit schon der Stammsitz der "Grafen von Hoya".
Als diese ausstarben, übernahmen es die "Herzöge von Braunschweig-Lüneburg", die es zur Festung ausbauten. Das war nicht unklug, denn bald darauf brach der 30-jährige Krieg aus. "Nienburg" war sehr oft in Kämpfe verwickelt.
Auch im folgenden Jahrhundert litt es unter dem "Siebenjährigen Krieg", dann unter den "Napoleonischen Kriegen2.

Fachwerkhäuser in Nienburg Fachwerkhäuser in Nienburg (Bild vergrößern)

ROUTE: Sie verlassen die Stadt bergab auf der "Weserstraße" und überqueren die moderne blaue Stahlbrücke.

Dann zweigen Sie nach rechts auf die "Oyler Straße" ab und fahren auf der linken Weserseite weiter. Sie erreichen ein schönes, von Seen durchwirktes Naturschutzgebiet.

Naturschutzgebiet bei Nienburg Naturschutzgebiet (Bild vergrößern)

ROUTE: Der Weserradweg erreicht die Brücke der Schnellstraße B6/B214 und unterquert sie. Auf der anderen Seite geht der Weg über Wiesenwege zunächst entlang der Weser weiter.

Naturschutzgebiet Naturschutzgebiet (Bild vergrößern)

 

ROUTE: Dann führt der Weg etwas landeinwärts und erreicht entlang von Bauernhöfen den Ort "Marklohe".



Marklohe


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Entfernungen: -> Schweringen: 11,5 km, <- Nienburg: 7,0 km,
->O Ziel: 23,5 km, O<- Ausgangspunkt: 93,0 km

SEHENSWERT: St.Clemens-Romanus Kirche

Kirche in Marklohe Kirche in Marklohe (Bild vergrößern)

INFO: In "Marklohe" steht die "St.Clemens-Romanus Kirche". Sie wurde im 12. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut, man vermutet an einer keltischen Kultstätte.

ROUTE: Auf der "Schulstraße" verlassen Sie Marklohe und überqueren die Bahnlinie.
An der übernächsten Straße folgen Sie der "Ahstraße" an mehreren Gehöften vorbei.
Dann macht der Radweg einen scharfen Rechtsschwenk in Richtung der "Weser". Vor einem Hafenbecken zweigt er nach links ab und führt entlang von mehreren Seen weiter.
Am Ende der Seen zweigen Sie nach rechts ab und erreichen wieder die "Weser".

Radweg im Naturschutzgebiet Radweg im Naturschutzgebiet (Bild vergrößern)

 

ROUTE: Die "Weser" beschreibt wieder große Schleifen, aus diesem Grunde ist hier ein Schleusenkanal angelegt, der den Schifffahrtsweg kilometerweit verkürzt.
Sie überqueren den Kanal und folgen ihm dann auf der rechten Seite.

Schleusenkanal Schleusenkanal (Bild vergrößern)

ROUTE: Nach der Schleuse bei "Sebbendingen" überqueren Sie den Schleusenkanal und fahren nach "Sebbendingen" hinein.

Entlang der Landstraße L351 erreichen Sie den Ort "Schweringen".



Schweringen


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Entfernungen: -> Bücken: 7,0 km, <- Marklohe: 11,5 km,
->O Ziel: 12,0 km, O<- Ausgangspunkt: 104,5 km

ROUTE: Vom Ort aus führt ein gut beschilderter Wirtschaftsweg zum Weiler "Stendern", der aus schönen Fachwerkhäusern besteht.

Weiter auf Wirtschaftswegen erreichen Sie den Ort "Bücken", der schon von weitem wegen seiner großen Stiftskirche auffällt.



Bücken


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Entfernungen: -> Hoya: 5,0 km, <- Schweringen: 7,0 km,
->O Ziel: 5,0 km, O<- Ausgangspunkt: 111,5 km

SEHENSWERT: Stiftskirche Bücken

Stiftskirche Bücken Stiftskirche Bücken (Bild vergrößern)

INFO: Die "Stiftskirche St. Materniani et St. Nicolai" wurde vom "Bremer Bischof" im 8. Jahrhundert als Missionsstation erbaut.
Der erste Bau war noch ein Holzbau. Im 11. Jahrhundert wurde dann die Steinkirche erbaut.
Im Innern finden sich große Kunstschätze.
Das Stift war im 12. Jahrhundert eines der reichsten Klöster Norddeutschlands.
Die Reformation fand hier im Jahre 1532 statt, was der "Graf von Hoya" dazu nutzte, die Kirchengüter einzuziehen.

ROUTE: Am Friedhof entlang fahren Sie in den Feldern etwa parallel zur Straße in Richtung "Hoya".



Hoya Hotel, Pensionen, Übernachtungen


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Entfernungen: -> Hoya: 0,0 km, <- Bücken: 5,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 116,5 km

SEHENSWERT: Schloss Hoya

Der Ort Hoya Der Ort Hoya (Bild vergrößern)

INFO: Der Ort "Hoya" wurde im 12. Jahrhundert gegründet. Die "Grafen von Stumpenhausen" ließen sich hier nieder und bauten auf einer Weserinsel eine Burg. Sie nannten sich danach "Grafen von Hoya". Das Schloss Hoya liegt am Weserufer und wird von der Stadtverwaltung genutzt.

Nach dem Aussterben der "Grafen von Hoya" verlor der Ort an Bedeutung.
Heute ist "Hoya" Zentral- und Kreisort der Gesamtgemeinde "Grafschaft Hoya".




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Weserradweg Übersicht "Übersicht Weserradweg"

Weserradweg 11. Etappe: Hann. Münden bis Holzminden
Weserradweg 2
2. Etappe: Holzminden bis Bad Oeynhausen
Weserradweg 33. Etappe: Bad Oeynhausen bis Hoya
Weserradweg 44. Etappe: Hoya bis Bremen
Weserradweg 5
5. Etappe: Bremen bis Bremerhaven
Weserradweg 66. Etappe: Bremerhaven bis Cuxhaven

Fuldaradweg Übersicht "Übersicht Fuldaradweg"

Fuldaradweg Übersicht "Übersicht Werraradweg"

Weserradweg Übersicht "Alle Touren Deutschland"

Kurzüberblick

Kurzüberblick