|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Weserradweg in Etappen
5. Etappe Weserradweg von Bremen nach Bremerhaven[ Übernachten | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusskarten ]Stand: 01.03.2013 |
|
Kurzbeschreibung 5. Etappe Weserradweg:
|
Literatur dazu: |
|||||||||||||||||
Orte am Weg - Entfernungsliste:
|
|
Interaktive Karte:Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren. |
|
Zeichenerklärung, Legende: -> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort |
|
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Lemwerder: 24,0 km, <- Bremen: 0,0 km, ->O Ziel: 91,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km
Die Bremer waren schon früh ein wehrhaftes Volk. So erschlugen sie bereits 787 zwei christliche Priester. Doch konnten sie damit die Christianisierung nicht aufhalten.
Durch Handel wuchs Bremen schnell und man entwässerte das umliegende Gebiet. Aber es war immer noch erzbischöflich regiert.
Bremen war zwar oft, aber zeitweise auch nicht, im Städtebund der Hanse. Oft standen Eigeninteressen über denen des Städtebundes und so kam es zum Ausschluss. Bremen nutzte stets seinen Vorteil.
Heute ist Bremen eine äußerst sehenswerte Stadt mit viel historischer Substanz. Route: Zur Weiterfahrt radeln Sie vom Rathaus die "Obernstraße" in Richtung Norden. Sie nennt sich dann in "Hutfilterstraße" um. Der Radweg führt entlang der B6 auf der anderen Seite weiter bis zur Kreuzung am "Hohentorsplatz". Dort folgen Sie nach rechts der "Woltmershauser Straße" durch den Bremer Vorort "Woltmershausen". Nach den vielen Speditionsgebäuden erreichen Sie bei Seehausen die Weser. Ein sehr schön asphaltierter Radweg verläuft direkt auf dem Hochwasserdamm.
Die Weser ist hier wesentlich breiter als noch vor Bremen. Hier können Hochseeschiffe fahren und sie beliefern die vielen Handelshäuser in Bremen. Der Weserradweg passiert die Orte "Seehausen" und dann das romantische "Hasenbüren", die jeweils direkt am Damm liegen.
Hasenbüren hat viele traditionelle Backsteinhäuser, es wurde im 12. Jahrhundert von den Grafen von Hoya gegründet. Der Radweg passiert nun ein Wäldchen und zweigt dann landeinwärts ab. Sie überqueren die "Ochtum", die hier in die Weser mündet.
Der Radweg überquert einen See, die "Alte Ochtum", auf der "Hafenstraße" und führt dann nach rechts auf der "Delmenhorster Straße" weiter.
Neben der "Deichhausener Straße" fahren Sie nun weiter und erreichen den Ortsteil "Deichhausen". Die "Techlenburger Straße" führt nun weiter (Kreisstraße K217). In "Lemwerder" erreichen Sie die Landstraße L885, die als "Stedinger Straße" bezeichnet ist. |
|
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Ganspe: 5,0 km, <- Bremen: 24,0 km, ->O Ziel: 67,0 km, O<- Ausgangspunkt: 24,0 km Lemwerder wurde schon im 11. Jahrhundert gegründet. Die geographische Lage war nicht ungefährlich, es musste 11 verheerende Sturmfluten überstehen. Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert rekrutierte man von Lemwerder die meisten Eismeermannschaften für Robben- und Walfang.
Sie fahren auf dem Hochwasserdam in Richtung der "Fähre Vegesack-Lemwerder" und zweigen auf dem Scheitel des Dammes nach links auf die "Industriestraße" ab. Sie fahren am Damm entlang und zweigen nach zwei Kilometern nach rechts auf die "Ritzenbütteler Straße" ab.
Auf der "Deichstraße" erreichen Sie den kleinen Ort "Bartenfleth". Auf der anderen Seite liegt der Ort "Ganspe". |
|
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Elsfleth: 12,0 km, <- Lemwerder: 5,0 km, ->O Ziel: 62,0 km, O<- Ausgangspunkt: 29,0 km Ganspe besteht zum größten Teil aus Marschland. Aber an der Straße stehen sehr schöne Häuser, in denen auch Menschen wohnen, die in den nahen Industriegebieten jenseits der Weser arbeiten.
Die Straße passiert danach "Wartfleth" und führt genauso romantisch weiter. In "Ranzenbüttel" stehen wieder viele traditionelle Häuser mit Dächern aus Reet. Einige werden aktuell wieder restauriert.
Der Radweg bleibt weiter am Damm und erreicht "Karins Melkhus", einen kleinen Bauernladen, in dem es alles gibt, was aus Milch hergestellt werden kann. Der Radweg zweigt gleich darauf nach links ab und führt auf einem Wiesenweg weiter. Etwas bergauf erreichen Sie eine Zufahrt zur Eisenbahnbrücke über die "Hunte".
Sie folgen zunächst dem Radweg längs der Eisenbahnlinie. Auf der Brücke verläuft nur ein schmaler Steg mit Metallgittern für Radfahrer. Dazu schieben Sie am besten Ihr Fahrrad.
Der Radweg führt links der Gleise weiter, überquert dann aber die Bahn und erreicht auf der rechten Gleisseite Bahnhof und Hafen der Stadt "Elsfleth". |
|
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Oberhammelwarden: 4,5 km, <- Ganspe: 12,0 km, ->O Ziel: 50,0 km, O<- Ausgangspunkt: 41,0 km Elsfleth gehört zu den ältesten Orten der Unterweser. Im Jahre 860 soll hier schon eine Kirche gestanden haben. Die Stadt selbst ist urkundlich erst 1220 nachweisbar. In Elsfleth mündet die "Hunte" in die Weser. In den Siebzigerjahren wurde hier das "Huntesperrwerk" erbaut, das bei Hochwasser das Landesinnere vor Überflutungen schützt.
Am neuen Hafen von Elsfleth liegt das Segelschulschiff Großherzogin Elisabeth. Der Radweg verlässt den Hafen und führt auf dem Hochwasserdamm weiter an schönen Häusern vorbei.
Der Radweg führt am Damm weiter. Wieder faszinieren die weißen Plüschrasenmäher, die vollkommen biologisch das Gras an den Dämmen abgrasen. Sie erreichen den Ort "Oberhammelwarden". |
|
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Brake: 7,0 km, <- Elsfleth: 4,5 km, ->O Ziel: 45,5 km, O<- Ausgangspunkt: 45,5 km
In "Oberhammelwarden" gibt es ein Strandbad direkt an der Weser. Hier kann man die vielen Schiffe sehen, die täglich auf der Weser verkehren. Von hier aus verläuft der Radweg wieder auf der nahezu unbefahrenen Kreisstraße K213.
Das Käseburger Sieltief ist ein sehr tief liegendes Land hinter dem Damm. Es wird mit Entwässerungsgräben auf einem festen Feuchtigkeitsstand gehalten. Das überflüssige Wasser wird in die Weser gepumpt. Der Radweg bleibt auf dem Hochwasserdamm und Sie erreichen die Stadt Brake. |
|
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Golzwarden: 0,0 km, <- Oberhammelwarden: 0,0 km, ->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km Brake stammt etwa aus dem Jahre 1000. Das Gebiet um Brake war damals noch nicht eingedeicht und bestand in Richtung Norden aus zahlreichen Inseln.
Die Telegraphenstation war in diesem Backsteinbau untergebracht. Sie kommunizierte ab dem Jahre 1846 über optische Signale mit Bremerhaven und Bremen.
In "Brake" gibt es sehr gute Gastronomie. Eine Möglichkeit einzukehren?
Sie überqueren die Hafenzufahrt auf einem Metallsteg, der nur begangen werden kann, wenn keine Schiffe durch die Schleuse fahren. Danach folgt der Radweg erst der "Prommystraße", dann der "Weserstraße". |
|
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Fähre: 2,0 km, <- Brake: 3,5 km, ->O Ziel: 35,0 km, O<- Ausgangspunkt: 56,0 km Erste Siedlungsreste fand man aus dem 2. vorchristlichen Jahrhundert.
An der großen Kreuzung im Ort zweigen Sie nach rechts auf die "Raiffeisenstraße" ab und folgen der L889 in Richtung der Weserfähre "Brake-Sandstedt". Alternativen: Hier können Sie wählen, ob Sie links der Weser über "Nordenham" nach Norden fahren wollen und dann mit der Fähre nach "Bremerhaven" oder die hier beschriebene Variante: erst mit der Fähre auf die rechte Seite und dann ohne Ortsberührung bis nach Bremerhaven fahren Der Radweg erreicht die Fähre "Brake-Sandstedt". |
|
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Dedesdorf: 10,5 km, <- Golzwarden: 2,0 km, ->O Ziel: 33,0 km, O<- Ausgangspunkt: 58,0 km
Die Fähre verkehrt alle 20 Minuten und kostet einfach pro Person mit Fahrrad 2,20 Euro. Auf der rechten Seite der Weser überqueren Sie den Hochwasserdamm und fahren dann nach links auf den gut beschilderten Asphaltradweg.
Der Weserradweg führt hinter dem Hochwasserdamm nach Norden. Nach einem guten Kilometer passieren Sie den Ort "Rechtenfleth". Der Ort wurde schon im Jahre 860 von Bischof Ansgar erwähnt. Die Landschaft rechts vom Deich wird ständig entwässert. Sielgräben führen das Wasser ab, das dann in die Weser gepumpt wird.
Der Radweg bleibt nach wie vor am Damm und hat eine hervorragende Oberflächenqualität. Jetzt kommt das Schöpfwerk "Lunesiel" in Sicht.
Der Radweg erreicht nun am Damm den Ort "Dedesdorf", der durch seine markante Kirche auffällt. |
|
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Bremerhaven: 22,5 km, <- Fähre: 10,5 km, ->O Ziel: 22,5 km, O<- Ausgangspunkt: 68,5 km Diese "St. Laurentius-Kirche" stammt in ihren Anfängen aus dem 13. Jahrhundert.
Der Damm, an den sich der Radweg lehnt, zieht sich nun etwas ins Landesinnere zurück. Jenseits des Dammes liegen alter Weser- und Lunearme. Sie passieren jetzt Orte mit so klangvollen Namen wie "Overwarfersiel" und "Ueterlandersiel". Sie sehen viele traditionelle Häuser und Höfe. Was bei den Gebäuden nicht mehr in der ursprünglichen Nutzung verwendet wird, ist meist perfekt für Wohnzwecke restauriert und hier wohnen dann betuchte "Städter". Aber sie schützen so den Fortbestand der Gebäude.
Von "Overwarfersiel" aus erreichen Sie die Landstraße L121, die nach "Overwarfe" führt.
Bald erreichen Sie "lanhausen" und zweigen im Ort nach links auf die "Deichsheimer Straße" ab. Hier beginnen wieder große Koppeln und im Hintergrund sieht man schon das Industriegebiet von "Bremerhaven".
Unweit von hier erreichen Sie das Industriegebiet. Sie zweigen auf die Straße "Am Lunedeich" ein und folgen ihr auf dem Radweg rechts der Straße. Vorbei an Speditionen, Fischkonfektionierern und Tiefkühlfirmen radeln Sie weiter, bis die Straße "Am Lunedeich" nach halb rechts abzweigt und "Am Fischbahnhof" heißt. Der Weserradweg führt durch Grünanlagen und anschließend entlang der "Ulmenstraße" und danach entlang der "Elbestraße". |
|
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Bremerhaven: 0,0 km, <- Dedesdorf: 22,5 km, ->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 91,0 km Bremerhaven ist eine Gründung der Stadt Bremen.
Im großen Plan für Bremerhaven war ursprünglich keine Kirche vorgesehen. Bürgermeister Smit ermöglichte schließlich den Bau dieser sehr hohen Backsteinkirche. Nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg wurde sie wieder aufgebaut.
Sehenswert sind heute die Havenwelten mit Auswandererhaus und Hotel, das "Mediterraneo", der Zoo der direkt am Hafenkai liegt. Nördlich vom Bremerhaven liegen die Überseehäfen und die zahlreichen Containerhäfen.
Das Hotel ist das höchste der Stadt und bietet von der Plattform auf dem Hotel eine traumhafte Aussicht über die Stadt und die Wesermündung.
Ein einzigartiges Museum befindet sich im Klimahaus. Entlang des 8ten Breitengrades erlebt der Besucher die Klimazonen rund um die Erde.
In Bremerhaven mündet die Weser in die Nordsee. Von hier aus sieht man in das weite Meer. |
|
(Seitenanfang)
|