Maintalradweg:
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Kurzbeschreibung Maintalradweg: (Seitenanfang) Entlang des Flusslaufes liegen viele kulturell und geschichtlich wertvolle Städte wie Bayreuth, das mit Schlössern und Sehenswürdigkeiten nur so aufwartet. Kulmbach mit seiner Innenstadt, den Kirchen und dem Schloss darf auch nicht zu kurz kommen. Streckenlänge: 118,0 km
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Orte am Weg: (Seitenanfang)
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Zeichenerklärung, Legende: -> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Kulmbach: 49,5 km, <- Bischofsgrün: 0,0 km, In Bischofsgrün entspringt die Quelle des Weißen Mains. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Kulmbach: 35,0 km, <- Bayreuth: 0,0 km, ->O Ziel: 118,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km Sehenswürdigkeiten: Markgräfliches Schloss, Opernhaus, Festspielhaus (Wagnerfestspiele), Eremitage, Schlosspark und Felsengarten
Erstmals wurde Bayreuth 1194 als "Baierrute" in einer Schenkung Bischofs Otto II. von Bamberg erwähnt.
Im Jahre 1806 endete die Herrschaft der Hohenzollern über das Fürstentum Kulmbach-Bayreuth.
Der zweite Weltkrieg führte zu großen Zerstörungen und auch während dem Wiederaufbau wurden viele historische Gebäude aufgegeben.
Bayreuth bietet heute viele Sehenswürdigkeiten und historische Winkel. Route: Vom historischen Zentrum fahren Sie am Opernhaus vorbei zum "Roten Main". Über den "Luitpoldplatz" erreichen Sie die "Hohenzollernstraße" und überqueren sie.
Leicht bergauf geht es nun nach "Unterweiz". Auf der anderen Seite sehen Sie kurz das ehemalige Schloss.
Kurz darauf überqueren Sie den Fluss und fahren auf die andere Talseite an "Neuenplos" vorbei. Bald erreichen Sie "Neudrossenfeld", das im Mittelalter ein Rittergut beherbergte. Im Verlauf der Jahrhunderte wurde es zum Schloss umgebaut.
Über eine Brücke geht es nach "Altdrossenfeld". Leicht bergauf fahren Sie nun durch den Ort. Der Radweg folgt einer Asphaltstraße, Sie überqueren eine Brücke und passieren ein Monument eines steinernen Fahrrades. "Langenstadt" war 1260 der Ort des Friedensschlusses des Erbschaftskrieges des Nachlasses der Herzöge von Meranien. Route: Sie verlassen "Langenstadt" auf der Kreisstraße "KU18" und überqueren gleich nach dem Ortsende den "roten Main". Durch die ebene Landschaft erreichen Sie den nächsten Ort "Dreschen", der nur aus wenigen Häusern besteht.
Entlang von weitläufigen Feldern radeln Sie nun in der breiten Ebene weiter, bis Sie leicht bergauf den Ort "Melkendorf" erreichen. Zum Zusammenfluss fahren Sie gleich am Ortsanfang nach links auf die "Hans-Klenk-Straße". Nach etwa 500 Metern geht es auf dem Radweg längs der "St2190" wieder aus dem Ort hinaus. Auf großen Schautafeln ist ausführlich der Mainlauf erklärt.
Auf einer Brücke überqueren Sie den jungen "Main" und fahren nach Osten in Richtung "Melkendorf".
Sie könnten nach links direkt mainabwärts in Richtung "Mainleus" fahren. Wir machen aber einen Abstecher ins historische, interessante "Kulmbach". Dazu radeln wir den Aspaltweg nach rechts weiter nach "Melkendorf". Erst auf der "Melkendorfer Straße", dann auf der "Pestalozzistraße" erreichen Sie die Stadtnähe. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Mainleus: 8,0 km, <- Bayreuth: 35,0 km, ->O Ziel: 83,0 km, O<- Ausgangspunkt: 35,0 km Sehenswert: Plassenburg, Rathaus, St. Petrikirche, Spitalkirche, Türme, Amtshof, Brunnen, Altstadt Kulmbach wurde in der "Alkuinbibel" 1028 erstmals erwähnt. Einen Aufschwung erfuhr es, als die Andechser Grafen die Stadt durch Einheirat erhielten.
Nach dem Aussterben der Grafen übernahm das thüringische Grafengeschlecht Orlamünde die Herrschaft über Kulmbach und erbaute das Kloster Himmelkron. Ab dem Jahre 1340 übernahmen die Burggrafen von Nürnberg, ein Abzweig der Hohenzollern, die Herrschaft.
Durch die kampflose Übergabe der Stadt am Ende des zweiten Weltkrieg, blieb die Stadt in einer schönen Gestalt erhalten.
Route: Vom Marktplatz aus fahren Sie am unteren Ende die "Buchbindergasse" leicht bergab. Dann zweigen Sie nach rechts auf die "Grabenstraße" und überqueren am unteren Ende des Parkplatzes die angrenzende "Sutte" bzw. "Kronacherstraße". Ein sehr schöner Radweg führt nun etwa 2,5 km am "Weißen Main" entlang. <<<< Auf einer Brücke überqueren Sie den angestauten "Weißen Main" und radeln auf der "Pillauer Straße" nach Süden. Nach links ragt nochmals die mächtige Plassenburg als Wahrzeichen von Kulmbach auf.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Burgkunstadt: 13,0 km, <- Kulmbach: 8,0 km, ->O Ziel: 75,0 km, O<- Ausgangspunkt: 43,0 km Mainleus gehört zu den frühen Siedlungsgebieten. Hier wurde ein 7000 Jahre alte Hirschgeweihhacke gefunden. Route: Sie erreichen "Mainleus" auf dem "Kirchweg" und folgen nach links abzweigend der Straße "In der Nassau".
Kurz darauf zweigen Sie nach links auf die Straße "KU6" ein und fahren in Richtung "Willmersreuth". Der Mainradweg führt nun durch die von Wiesen geprägte Landschaft auf eine Pappel- und Weisenallee längs des Maines zu und überquert schließlich den Fluss.
Nach guten 200 Metern erreichen Sie die Bahnlinie. Sie folgen dem Bahndamm nach links und fahren durch das Maintal.
Von hier aus folgt der Radweg der Bahnlinie. Bald sehen Sie links den "Mainkleiner See".
Der Radweg folgt weiter der Bahnline, passiert "Theisau" und erreicht schließlich "Burgkunstadt". Au der anderen Straßenseite sehen Sie die schöne, mittelalterliche Silhouette der Stadt "Burgkunstadt".
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Schwürbitz: 11,0 km, <- Mainleus: 13,0 km, ->O Ziel: 62,0 km, O<- Ausgangspunkt: 56,0 km Sehenswert: Marktplatz, Rathaus, Fachwerkhäuser, Jüdischer Friedhof, Fünfwundenkapelle
Burgkunstadt wurde urkundlich erst 1059 erwähnt, obwohl es schon länger bestanden haben muss. Im 12. Jahrhundert gehörte Burgkunstadt den Staufern, die es aber an den Bischof von Bamberg weitergaben.
Die Industrialisierung begann im 19. Jahrhundert mit der Gründung einer Schuhfabrik. Dann folgte der Aufbau eines Versandhauses, das den Ruf der Stadt in alle Welt trägt. Route: Der Radweg bleibt kurz rechts der B289 und passieren die Fussballfelder. Der Radweg folgt nun wieder der linken Seite der B289 bis zum Ort "Zettlitz". Auf dem "Grubener Weg" erreichen Sie wieder freies Feld und fahren dann entlang des Maines weiter. Nach einer Schleife nach rechts erreichen Sie nun in "Schwürbitz" ein. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Michelau: 3,0 km, <- Burgkunstadt: 11,0 km, ->O Ziel: 51,0 km, O<- Ausgangspunkt: 67,0 km
Der Ort wurde bereits im 12. Jahrhundert erwähnt und sollte zur Aussenstelle des Klosters Langbein augebaut werden. Route: Neben der "Michelauer Straße" radeln Sie in der Nähe des "Michelauer Sees". Sie erreichen "Michelau" an der Mühle. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Lichtenfels: 5,0 km, <- Schwürbitz: 3,0 km, ->O Ziel: 48,0 km, O<- Ausgangspunkt: 70,0 km Route: Der Radweg überquert den "Mühlbach" und zweigt nach links auf die "Bahnhofstraße ab. Vor dem Bahnhof zweigt der Radweg nach rechts ab und durchquert das Industriegebiet.
Auf der "Krappenrother Straße" erreichen Sie die Kronacher Straße" und sehen nun schon das erste Stadttor am Anfang der historischen Stadtmitte von Lichtenfels. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Bad Staffelstein: 11,0 km, <- Michelau: 5,0 km, ->O Ziel: 43,0 km, O<- Ausgangspunkt: 75,0 km Sehenswert: Stadtschloss, Oberes Tor, Bamberger Tor, Spitalkirche und weitere sehenswerte Kirchen, Reste der Stadtbefestigung, Barockes Rathaus.
Lichtenfels gilt als die "Korbstadt" Deutschlands. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Lichtenfels zum Mittelpunkt des Korbhandels. Noch heute sind so einzigartige Einrichtungen wie das Innovations- Technologie- und Designzentrum für das deutsche Flechthandwerk und die Staatliche Berufsfachschule für Flechtwerkgestaltung in Lichtenfels beheimatet.
Heute ist die Stadt besonders sehenswert. Sie betreten die Stadt durch das "Obere Tor" und schauen bergab an mittelalterlichen Häusern vorbei auf den Marktplatz mit seinem barocken Rathaus. Route: Der Radweg führt neben der "Bamberger Straße" aus der Stadt hinaus. Auf der rechten Seite sehen Sie auf den HÜgeln das Kloster Banz.
Sehr zu empfehlen ist aber der Abstecher zum Kloster "Vierzehnheiligen", der weiter bergauf bis zu einer Kreuzung mit der Straße LIF10 führt.
Von dort fahren Sie auf einer kleinen Straße nach links, die nur Busse und Anlieger nutzen, nochmals bergauf. Von der Terrasse aus bietet sich ein weitläufiger Blick auf das Maintal.
Der heute sichtbare Bau stammt aus der Hand des bekannten Architekten Balthasar Neumann, der hier einen der herausragensten barocken Bauten Bayern schuf. Sie wurde im Jahre 1742 erbaut. In der Mitte der Kirche erhebt sich der Gnadenaltar mit den 14 Nothelfern. Die Nothelfer heißen mit Namen: Auch das Äußere der Kirche ist interessant. Es passt sich dem im Maintal gegenüber liegenden Kloster Banz an und ist eine der steilsten barocken Architekturen, also voll auf die Fernwirkung augerichtet. Route: Sie fahren von Kloster wieder den steilen Berg hinunter und passieren den Ort "Grundfeld". Schöne alte Fachwerhäuser liegen am Weg.
Sie fahren weiter und bleiben auf der Straße LI10 in Richtung "Schönbrunn". Im Ort geht es nach links ab und führt durch eine kleine Gasse wieder auf die Straße nach "Bad Staffelstein". |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Ebensfeld: 6,5 km, <- Lichtenfels: 11,0 km, ->O Ziel: 32,0 km, O<- Ausgangspunkt: 86,0 km
Bad Staffelstein hat noch keltische Besiedlungsspuren. Wahrscheinlich war es schon im Neolithikum besiedelt. Route: Der Radweg führt am Kurpark entlang und erreicht dann die "Auwaldstraße". Auf der Straße "Unterer Grasinger Weg" verlassen sie die Stadt und fahren auf der LIF20 in Richtung Main. Vor dem Main zweigt der Radweg auf die linke Mainseite ab und folgt ihm.
Der schöne Radweg führt nun lange direkt am Main weiter und passiert den "Ebensfelder See". |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Rattelsdorf: 10,0 km, <- Bad Staffelstein: 6,5 km, ->O Ziel: 25,5 km, O<- Ausgangspunkt: 92,5 km Ebensfeld besitzt 23 Teilorte und hat nur knapp 6000 Einwohner. Der Radweg folgt nun der Bahnlinie und führt an einer Seenplatte vorbei.
Rechts des Mains verläuft der Radweg immer in der Nähe des Wassers. In der Höhe von "Zapfendorf" zweigt der Radweg nach rechts ab und führt zur Straße "BA32". An der Kreuzung mit der BA32 zweigen Sie nach links ab und radeln etwas bergauf an schönen Feldern vorbei nach "Rattelsdorf".
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Breitengüßbach: 4,0 km, <- Ebensfeld: 10,0 km, ->O Ziel: 15,5 km, O<- Ausgangspunkt: 102,5 km Sehenswert: Reste des Klosters, Wehrturm, Kirche, Alte Fachwerkhäuser
Rattelsdorf ist uralt. Bereits 793 wird es urkundlich als Besitz eines Klosters erwähnt. Das blieb bis 1803 so. Der Turm ist bis heute erhalten. Die Kirche ist sehenswert und kann besichtigt werden. Die Reste des Klosters sind zum Altenheim umgebaut.
Im Ort gibt es vier Brauereien. Da wird noch richtig getrunken! Route: Der Mainradweg führt aus dem Ort hinaus und folgt einem Radweg neben der B4. Sie radeln durch eine große Seenplatte und erreichen dann die Unterführung unter der A 73. Dann radeln Sie auf der "Lichterfelser Straße" in Breitengüßbach ein. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Hallstadt: 6,5 km, <- Rattelsdorf: 4,0 km, ->O Ziel: 11,5 km, O<- Ausgangspunkt: 106,5 km Sehenswert: Flussparadies Franken Breitengüßbach wurde schon Anfang des 9. Jahrhunderts gegründet.
Route: Auf dem "Kemmerer Weg" verlassen Sie Breitengüßbach. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Bamberg: 5,0 km, <- Breitengüßbach: 6,5 km, ->O Ziel: 5,0 km, O<- Ausgangspunkt: 113,0 km Sehenswert: Kloster Hallstadt
Nach der Überquerung der "Mainstraße" fahren Sie auf der "Seebachstraße" weiter. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Bamberg: 0,0 km, <- Hallstadt: 5,0 km, ->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 118,0 km Sehenswürdigkeiten: Altes Rathaus, Alte Hofhaltung, Benediktinerabtei, Böttingerhaus, Kaiserdom, Neue Residenz und vieles andere
Bambergs Geschichte beginnt schon früh, es lag strategisch günstig an einem Handelsweg auf dem Weg vom Main zum Rhein. Erwähnt ist ein "Castrum Babenberch", das Sitz örtlicher Grafen war. Der Aufstieg zur Residenz begann, als Heinrich II. zum Kaiser gewählt wurde und hier einen Bischofssitz einrichtete.
Bamberg blieb glücklicherweise weitgehend von den Kriegswirren verschont und ist in seiner Gesamtheit zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt worden. Ein besonderer Leckerbissen ist das Alte Rathaus, das wie ein Schiff zwischen den Regnitzarmen erbaut wurde.
Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich am Dom. Der Radweg folgt dem flussabwärts linken Regnitzarm und erreicht bald den Zusammenfluss von Main-Donaukanal und Main. |
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