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Filstal-Radweg

Filstalradweg

Vom Bahnhöfle auf der Albhöhe zum Neckar

[ Übernachten | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]
Stand: 09.03.2017

Kurzbeschreibung: Filstalradweg



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Der Filsradweg oder Filstalradweg beginnt auf der Höhe der Schwäbischen Alb. Am sogenannten "Bahnhöfle" beginnt die Tour hinunter zur Karstquelle der Fils.
Vorbei an der Burgruine "Reußenstein" passieren Sie den "Grauen Stein" und radeln nach "Wiesensteig".
Im oberen Filstal passieren Sie "Mühlhausen im Täle" und radeln im so genannten "Goißatäle" weiter.
Die gewaltige nahezu senkrechte Jura-Felswand bei "Hausen" lässt die Landschaft der "Schwäbischen Alb" richtig erleben.
Ein großer Teil des Filsradweges zwischen Mühlhausen und Geislingen verläuft auf der Trasse der ehemaligen Bahnlinie.
Im weiteren radeln Sie durch "Geislingen an der Steige" und erreichen erst den Ort "Kuchen", dann "Gingen" .
Danach öffnet sich die Landschaft und gibt den Blick auf die drei Kaiserberge frei, auf deren Burgen die Staufer wohnten.
"Göppingen" als größere Stadt liegt an der Abzweigung zum Radweg nach "Schwäbisch Gmünd".
Wie schon im oberen Filstal praktiziert gibt es eine Hauptroute nördlich der Fils und eine alternative Südroute.
Bei Uhingen wird das Tal wieder breiter und Sie radeln durch die sehr schön gestalteten Ortsmitten von "Ebersbach" und "Reichenbach".

Ziel ist die Stadt Plochingen, deren markantes "Hundertwasserhaus" schon aus der Ferne erkennbar ist:
In Plochingen erreichen Sie den "Neckarradweg" und auch das weit verzweigte Streckennetz des Verkehrsverbundes Stuttgart zur eventuellen Heimfahrt.

Tipp: Von Mai bis Mitte Oktober verkehrt der Rad- und Wanderbus Schwäbische Alb der VVS

Ausgangspunkt: "Bahnhöfle"
Etappenziel:
Plochingen
Streckenlänge
: 70,5 km
Fahrzeit: ca. 5 - 6 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 242 m



Karte 1:50.000: F 521 Göppingen ISBN 3890216145

Rad- und Wanderkarte Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Hotel Pension Übernachtung

Gastronomie Zimmer auf der Tour

Alle Veranstalter

Bücher und Karten
Karten
Bücher und Karten Karte 1: 50.000
Bücher und Karten F 521 Göppingen ISBN 3890216145
Bücher und Karten Karte 1:75.000
Bücher und Karten R754 Mittleres Neckartal ISBN 978-3-89021-762-8
Bücher und Karten R755 Ostalb ISBN 978-3-89021-771-0

 

 






Karte Filstalradweg:


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Karte


Der Radweg ist zwar sehr gut beschildert, doch ist eine feingliedrige Karte im Maßstab 1:75.000 oder niedriger sehr hilfreich, da gelegentlich Alternativstrecken die bessere Wahl sind oder man sich vielleicht mal verfährt.

Karte 1:50.000: F 521 Göppingen ISBN 3890216145

Orte am Filstalradweg:


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000,0 km Schopfloch / Bahnhöfle
008,0 km Wiesensteig
011,5 km Mühlhausen im Täle
013,5 km Gosbach
015,5 km Bad Ditzenbach
017,5 km Deggingen
021,0 km Hausen
024,0 km Bad Überkingen
029,0 km Geislingen
031,5 km Kuchen
034,5 km Gingen
038,0 km Süßen
040,5 km Salach
043,5 km Eislingen
048,0 km Göppingen
054,0 km Uhingen
060,0 km Ebersbach
064,0 km Reichenbach
070,0 km Plochingen

Bahnhöfle


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Entfernungen: -> Wiesensteig: 8,6 km, <- Schopfloch: 0,0 km,
->O Ziel: 8,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Sehenswürdigkeiten: Bahnhöfle, hier gibt es gar keine Bahnlinie - es ist ein Wanderparkplatz

Ortsmitte Schopfloch Ortsmitte Schopfloch (Bild laden)

Route: Sie starten am besten von "Schopfloch" aus und folgen der "L1212" nach Norden. Nach etwa 400 Metern zweigt nach rechts die "K1430" ab. Sie folgen ihr etwa 2,6 km.
Hier beginnt die Beschilderung der "Filstalroute".
Nach rechts folgt der Radweg jetzt einem mineralischen Weg.

Tipp: Eine gute Parkmöglichkeit finden Sie auf dem Parkplatz "Bahnhöfle". Allerdings müssen Sie nach der Tour wieder zurück auf den Berg. Vielleicht finden Sie ein paar freundliche Abholer oder nutzen den Rad- und Wanderbus Schwäbische Alb.


Parkplatz Bahnhöfle Parkplatz Bahnhöfle (Bild laden)

Route: Der Radweg überquert eine Hochebene und erreicht dann einen Wald, an dessen Rand er weiter führt.
Auf einem schönen Waldweg geht es an Felsen vorbei steil bergab.
nach etwa 2,5 Kilometern erreichen Sie den Quelltopf der "Fils".

Info: Die "Filsquelle" ist eine Karstquelle. Bis zu 250 Liter/Sekunde Wasser treten hier an die Oberfläche und bilden die junge "Fils".

Quelltopf der Fils Quelltopf der Fils (Bild laden)

Kaum ist die Fils auf dem Weg, fließen auch schon weitere Zuflüsse, wie die "kleine Fils" in den Fluss und mehren die Schüttung.

Junge Fils Die junge Fils (Bild laden)

Route: Der Radweg folgt etwas erhaben am Hang durch den lichten Laubwald der jungen Fils.

Am Hang entlang Am Hang entlang (Bild laden)

Route: Der Radweg führt am rechten Hang entlang weiter und passiert dann abwärts eine ehemalige Papiermühle. Die Wassermenge hatte diese Mühle früher angetrieben und hat sich auf dem Weg von der Quelle bis hierher schon vervielfacht.

Große Wassermenge Wassermenge der Fils (Bild laden)

Route: Bei der ehemaligen Papiermühle beginnt ein asphaltierter Weg neben dem Flusslauf. In wirklich schöner Umgebung führt der Radweg der "Fils" entlang weiter bis nach "Wiesensteig".

Große Wassermenge Talabwärts (Bild laden)

 


Wiesenstaeig


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Entfernungen: -> Mühlhausen: 3,5 km, <- Bahnhöfle: 8,0 km,
->O Ziel: 62,0 km, O<- Ausgangspunkt: 8,0 km

Sehenswürdigkeiten: Residenzschloss, Stiftskirche St. Cyriakus, Ruine Reußenstein

Info: Um Wiesensteig gibt es Siedlungsspuren aus der Steinzeit. In den Urkunden erscheint Wiesensteig im Jahre 861 im Zusammenhang mit einer Klostergründung.
Wiesensteig hat ein schönes Stadtbild. Zur Stadt erhoben wurde Wiesensteig im Jahre 1356. Herrschendes Geschlecht waren die Helfensteiner, die Wiesensteig auch ausbauten.

Stadtmitte Wiesensteig Stadtmitte (Bild laden)


Das noch erhaltene Residenzschloss der Helfensteiner wurde ursprünglich im 15. Jahrhundert erbaut und mehrmals umgebaut. Heute ist es Bürgerzentrum und ein beliebter Ort zum Heiraten.

Schloss in Wiesensteig Schloss in Wiesensteig (Bild laden)

Route: Der Radweg folgt zunächst der "Hauptstraße" und zweigt dann nach links in die "Bahnhofsstraße" ab. Er mündet in die "Sommerbergstraße" und folgt ihr nach rechts.

Leicht bergab verlässt der asphaltierte Weg die Stadt und führt auf dem "Mühlhauser Weg" am Sportgelände vorbei.
Dieser Weg war die ehemalige Trasse der "Tälesbahn", die Geislingen mit Wiesensteig verband.
Seit einigen Jahren ist die ehemalige Bahntrasse als Radweg umgebaut.
Nach guten zwei Kilometern erreichen Sie den Ortsrand von "Mühlhausen im Täle".


Ehemalige Bahntrasse Ehemalige Bahntrasse (Bild laden)



Mühlhausen


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Entfernungen: -> Gosbach: 2,0 km, <- Mühlhausen: 3,5 km,
->O Ziel: 58,5 km, O<- Ausgangspunkt: 11,5 km

Sehenswürdigkeiten: Todtsburger Höhle und zwei weitere Höhlen, mittelalterlicher Burgstall neben der Kirche

Info: "Mühlhausen" erscheint schon im Jahre 812 im "Lorscher Codex" als ältester Ort in dieser Gegend. Heute ist "Mühlhausen" vor allem durch die Staus an der Autobahn A8 bekannt.

Mühlhausen im Täle Mühlhausen (Bild laden)

 

Route: Der Radweg erreicht "Mühlhausen" auf der "Kreuzäckerstraße" und zweigt dann nach links auf den "Schönbachweg" ab.

Gut beschildert zweigt der Radweg auf die ehemalige Bahntrasse ab und führt unter der Autobahn hindurch im Tal nach "Gosbach".

Alte Bahnlinie Alte Bahnlinie (Bild laden)



Gosbach


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Entfernungen: -> Bad Ditzenbach: 2,0 km, <- Mühlhausen: 2,0 km,
->O Ziel: 56,5 km, O<- Ausgangspunkt: 13,5 km

Sehenswürdigkeiten: Pfarrkirche St. Magnus in Gosbach, Kreuzkapelle auf dem Leimberg, Josefskapelle, beeindruckender Tiersteinfels

Info: Der Ort Gosbach gehört seit 1975 zur Gemeinde Bad Ditzenbach. Gegründet wurde er bereits im 12. Jahrhundert.

Route: Sie erreichen "Gosbach" auf der "Leimbergstraße" und überqueren die "Bahnhofstraße". Gegenüber führt der Radweg auf der "Mühlwiesenstraße" direkt an der Fils entlang weiter.
Hier bieten sich wunderschöne Ausblicke auf die kristallklare Fils.

Ausblick auf die Fils Ausblick auf die Fils (Bild laden)

Route: Der Radweg ist perfekt ausgebaut und verläuft am rechten Talrand immer an der Fils entlang. Oberhalb auf dem Berg liegt die "Burgruine Hiltenburg".

Den Ortseingang von "Bad Ditzenbach" erreichen Sie auf der "Helfensteinstraße".

 


Bad Ditzenbach


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Entfernungen: -> Deggingen: 2,0 km, <- Gosbach: 2,0 km,
->O Ziel: 54,5 km, O<- Ausgangspunkt: 15,5 km

Sehenswürdigkeiten: Burgruine Hiltenburg, Vinzenz Therme

Info: Der Ort wurde 861 als Tizzenbach erstmals erwähnt.
Im 16. Jahrhundert fand man umfangreiche kohlensäurehaltigen Mineralquellen. Heute gibt es hier ein wunderschönes Heilbad und einen Heilwasservertrieb.

Route: Gleich am Ortseingang zweigen Sie von der "Helfensteinstraße" nach links in die "Hauptstraße" ein und erreichen die Ortsmitte.
Dort steht auf der rechten Seite erst ein markanter, moderner Brunnen, dann die kleine St. Stephanus Dorfkirche.

Ortsmitte von Bad Ditzenbach Ortsmitte (Bild laden)

Der Brunnen symbolisiert den Schneckenfänger, einen Knaben, der Schnecken fängt.

Schneckenbrunnen Schneckenbrunnen (Bild laden)

Route: Auf der "Degginger Straße" gelangen Sie zum Radweg nach "Deggingen", das nur wenige hundert Meter nach dem Bebauungsende beginnt.


Deggingen


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Entfernungen: -> Hausen: 3,5 km, <- Bad Ditzenbach: 2,0 km,
->O Ziel: 52,5 km, O<- Ausgangspunkt: 17,5 km

Sehenswürdigkeiten: Wallfahrtskirche Ave Maria, Barocke Kirche, schöne Ortsmitte, Reste eines römischen Castells

Info: Der Ort Deggingen tritt urkundlich erst im 12. Jahrhundert in Erscheinung, obwohl es nachweislich schon früher besiedelt war. Merowingische Grabfunde aus dem 5. Jahrhundert sind nachgewiesen.
Das Ortswappen trägt den Elefanten der Helfensteiner.
Die Kirche stammt ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert, das Kirchenschiff wurde später erneuert. Sehr schön ist die historische Ortsmitte um die Kirche.
Die Wallfahrtskirche Ave Maria und das Kloster sind über den Franziskuspfad außerhalb des Ortes zu erreichen.

Kirche Deggingen Kirche Deggingen (Bild laden)

Das ehemalige "Gasthaus Post" ist eines der typischen Fachwerkhäuser im Ort.

Fachwerkhäuser Fachwerkhäuser (Bild laden)

Route: Der Radweg folgt der Straße "Alter Postweg" und zweigt dann leicht ansteigend nach rechts auf den Weg "Osterbuch" ab.
Wieder geht es bergauf, dann verläuft der Radweg in gleicher Höhe um einen Bergkegel.

Am Hang entlang Am Hang entlang (Bild laden)


Im Tal gegenüber erhebt sich die 250 Meter hohe, steil abfallende Felswand oberhalb von "Hausen im Tal", die durch einen Felsabbbruch entstand.

Felswand bei Hausen Felswand bei Hausen (Bild laden)


Route: Vor "Hausen" erreicht der Radweg wieder den Talgrund und überquert die B466.



Hausen


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Entfernungen: -> Bad Überkingen: 3,0 km, <- Deggingen: 3,5 km,
->O Ziel: 49,0 km, O<- Ausgangspunkt: 21,0 km

Sehenswürdigkeiten: Naturdenkmal Hausener Wand, Ortsmitte mit Kunstmühle

Info: "Hausen im Filstal"" Felswand bekannt.
In der Ortsmitte überragt die ehemalige Kunstmühle die kleine Kirche.

Ortsmitte Hausen Hausen im Filstal (Bild laden)


Info: Die Kunstmühle heißt nicht so, weil in ihr Kunst gemahlen wird.
Diese hochtechnischen Mühlen heißen so, weil ihr Innenleben technisch hoch ausgebildet war, entweder durch einen neuzeitlichen Antrieb oder eine bessere Mahltechnik.

Route: In der Ortsmitte passiert der Radweg die Kirche und die Kunstmühle und zweigt dann auf die "Schulstraße" ab.
Gut beschildert beschreibt der Radweg eine Kehre und erreicht nach einem Anstieg wieder die alte Bahntrasse der "Tälesbahn".
Auf dieser stillgelegten Trasse geht es nun unterhalb der steilen Kalkwand weiter flussabwärts.

Ehemalige Bahntrasse Ehemalige Bahntrasse (Bild laden)

Route: Leicht bergab erreichen Sie "Bad Überkingen" und zweigen gut beschildert nach rechts ab. Sie überqueren die Filsbrücke und erreichen dann die Ortsmitte.


Bad Überkingen


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Entfernungen: -> Geislingen: 5,0 km, <- Hausen: 3,0 km,
->O Ziel: 46,0 km, O<- Ausgangspunkt: 24,0 km

Sehenswürdigkeiten: Badhotel von 1553, Historische Ortsmitte, altes Pfarrhaus, schöne Fachwerkhäuser, Quelltempel im Kurpark, St.-Gallus-Kirche

Info: Bad Überkingen entstand aus der alemannischen Siedlung "Urbaricho". Im Jahre 1258 wurde sie verschenkt und erscheint dadurch in einer Urkunde.
Schon früh wurde die Heilwirkung des hiesigen Wassers erkannt. Der Fachwerkbau des Badhotels stammt aus dem 16. Jahrhundert.
Noch heute hat Bad Überkingen eine schöne historische Mitte.
Im Jahre 1927 hat der Ort den Titel "Bad" erhalten, seit 1992 darf es sich sogar "Heilbad" nennen. Es gibt die entsprechenden Kureinrichtungen.

Historisches Badhotel Historisches Badhotel (Bild laden)

Das frühere Amtshaus des Verwalters aus Ulm ist heute das Rathaus von Bad Überkingen. Das schöne Fachwerkhaus stammt aus dem 15. Jahrhundert.

Amtshaus des Vogtes Amtshaus des Vogtes (Bild laden)

Route: Der Radweg verlässt "Bad Überkingen" längs der "Geislinger Straße". Bad erreicht er die B466 und führt parallel zu ihr durch das Industriegebiet von "Geislingen".
Kurz nach der Abzweigung der L1231 bergauf zur Stadtmitte, zweigt nach links über einen Zebrastreifen der Radweg entlang der Fils ab.


Geislingen


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Entfernungen: -> Kuchen: 2,5 km, <- Bad Überkingen: 5,0 km,
->O Ziel: 41,0 km, O<- Ausgangspunkt: 29,0 km

Sehenswürdigkeiten: Historische Altstadt, Reste der Burg Helfenstein, Fachwerkhäuser

Info: Geislingen war schon von den Merowingern besiedelt.
Im 12. Jahrhundert entstand der Stadtteil "Altenstadt", direkt an der Fils.
Die Helfensteiner befestigten Geislingen mit einer Burg, um die sich weitere Stadtteile entwickelten.
Ab dem 14. Jahrhundert gehörte Geislingen zur Freien Reichsstadt Ulm.
Eines der größten Fachwerkhäuser Deutschlands ist "Der Alte Bau" aus dem Jahre 1445. Er beherbergt heute das Heimatmuseum .

Route: Der Radweg führt vom Zebrastreifen auf die "Liebknechtstraße" und folgt danach dem Lauf der "Fils".
Auf diesem Weg passieren Sie den "Filswasserfall", an dem das Wasser mehrere Meter über eine Felskante abfällt.

Filswasserfall in Geislingen Filswasserfall (Bild laden)

Route: Immer der Fils entlang umfahren Sie das Neubaugebiet und erreichen die Sportanlagen. Neben der "Staubstraße" radeln Sie weiter, bis nach links die "Filsstraße" abzweigt.
Sie radeln weiter und sehen nach rechts blickend die Martinskirche.

Info: Die "Martinskirche" im "Stadtteil Altenstadt" wurde 1903 anstelle eines Vorgängerbaues aus dem 13. Jahrhundert im neuromanischen Stil erbaut.
Neuerdings steht sie nach dem Abriss einiger alter Häuser neben einem freien Platz.

Martinskirche in Geislingen Martinskirche (Bild laden)


Route: Wenige Meter weiter erreicht der Radweg die B10 und führt nach links neben der Straße weiter.

Stauwehr der Fils Stauwehr (Bild laden)


Route: Neben dem Stauwehr der Fils geht es wieder abseits der Straße durch Gartengebiete und einer großen Solaranlage weiter in Richtung "Kuchen".


Kuchen


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Entfernungen: -> Gingen: 3,0 km, <- Geislingen: 2,5 km,
->O Ziel: 38,5 km, O<- Ausgangspunkt: 31,5 km

Sehenswert: Historische Arbeitersiedlung

Route: Auf dem Weg "Herrenwiesen" erreichen Sie die "Freiheitsstraße" und radeln gut beschildert in die Ortsmitte von "Kuchen".

Über die "Neckarstraße" erreichen Sie die "Historische Arbeitersiedlung", die durch den Industriellen "Staub" im 19. Jahrhundert erbaut wurde.

Historische Arbeitersiedlung Historische Arbeitersiedlung (Bild laden)

Info: Der Unternehmer Staub war der Meinung, dass mit dem Bau von modernen Arbeitersiedlungen eine bessere Bindung mit seiner wertvollen Belegschaft entsteht-
Er wurde für die vorbildliche Siedlung von Kaiser Napoleon III. während der Weltausstellung zum Ritter der Ehrenlegion geschlagen.
Heute ist die Siedlung denkmalgeschützt und saniert.

Route: Der Filstalradweg folgt dem Asphaltweg direkt neben der Fils und erreicht "Gingen".





Gingen


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Entfernungen: -> Süßen: 3,5 km, <- Kuchen: 3,0 km,
->O Ziel: 35,5 km, O<- Ausgangspunkt: 34,5 km

Sehenswert: spätgotische Johanniskirche, Weltgerichtsbild in der Kirche

Info: Die Gegend um Gingen war schon in vorchristlicher Zeit besiedelt, danach kamen die Römer. Urkundlich ist Gingen im Jahre 1147 erwähnt, als der Stauferkönig Konrad den Ort an das Kloster Lorsch übergab.
Die spätgotische Johanniskirche hat eine Weih-Inschrift aus dem Jahre 984 - diese Inschrift ist eine der ältesten Deutschlands. Ein Weltgerichtsfresko in der Kirche wurde bei Renovierungsarbeiten entdeckt.

Ortsmitte in Gingen Ortsmitte in Gingen (Bild laden)


Route: Der Radweg überquert im Ort die Fils und folgt gut beschildert der "Brunnenstraße".
Nach einem Industriegebiet geht es am Hang der Fils in Richtung "Süßen".


 


Süßen


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Entfernungen: -> Salach: 2,5 km, <- Gingen: 3,5 km,
->O Ziel: 32,0 km, O<- Ausgangspunkt: 38,0 km

Sehenswürdigkeiten: Alte Marienkirche, Süßener Kulturhaus

Info: Süßen wurde schon im 11. Jahrhundert im Lorcher Codex erwähnt.
Die Helfensteiner besaßen die eine Hälfte des Ortes, die Rechberger die andere.
Leider brannte der Ort im spanischen Erbfolgekrieg komplett ab.
Sehenswert sind die Zehntscheuer und die Alte Marienkirche.
Das Süßener Kulturhaus besteht aus drei verbundenen historischen Häusern.

Ortsmitte Süßen Ortsmitte Süßen (Bild laden)


Route
: Auf der "Bühlstraße" erreichen Sie Süßen. Der Radweg überquert auf einer Fußgängerbrücke die Fils und wendet sich dann nach rechts.
Der Radweg führt an der Zehntscheuer und der Marienkirche vorbei und passiert die moderne Skulptur.
Er überquert die B466 und verlässt den Ort gut beschildert direkt an der Fils entlang auf der "Uferstraße".


Salach


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Entfernungen: -> Eislingen: 3,0 km, <- Süßen: 2,5 km,
->O Ziel: 29,5 km, O<- Ausgangspunkt: 40,5 km

Sehenswürdigkeiten: Hier lag das römische Kastell Eislingen-Salach, das bis ins 2. Jahrhundert bestand,

Info: Im 13. Jahrhundert wurde der Ort als Besitz der Herren von Staufeneck, dann von den Rechbergern erwähnt.
Heute besitzt Salach noch einige historische Sehenswürdigkeiten. Besonders markant ist die spätromanische Wehrkirche St. Margareten.
Mehrere namhafte Firmen haben ihren Sitz in Salach.

Radweg bei Salach Radweg bei Salach (Bild laden)

Route: Der Radweg bleibt direkt an der Fils und - ohne es zu bemerken - radeln Sie durch Salach hindurch.
Unbemerkt erreichen Sie Eislinger Gemarkung direkt am Fluss entlang.

 


 


Eislingen


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Entfernungen: -> Göppingen: 4,5 km, <- Salach: 3,0 km,
->O Ziel: 26,5 km, O<- Ausgangspunkt: 43,5 km

Sehenswürdigkeiten: Schloss Eislingen

Info: Um das Jahr 125 nach Christus war Eislingen Standort eines Römerkastells. Später nahmen die Alemannen das Gebiet ein und hinterließen eine Silberfibel.
Der Ort Eislingen wurde schon im 9. Jahrhundert in den Urkunden des Klosters Wiesensteig erwähnt.
Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Schloss erbaut, das heute als Stadtbibliothek dient.
Heute ist Eislingen industriell geprägt und große Kreisstadt.

Stadthalle Eislingen Stadthalle Eislingen (Bild laden)

Route: Nach dem "Autohof" überquert der Radweg die Fils und folgt den Gleisen.
Gut beschildert erreichen Sie auf beschilderten Radwegen die Stadtmitte von "Göppingen".

Radweg nach Göppingen Radweg nach Göppingen (Bild laden)


Göppingen


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Entfernungen: -> Uhingen: 6,0 km, <- Eislingen: 4,5 km,
->O Ziel: 22,0 km, O<- Ausgangspunkt: 48,0 km

Sehenswürdigkeiten: Alter Kasten, Stadtkirche, Marstall, Oberhofenkirche, Schloss. Märklin-Erlebiswelt, Kirche in Faurndau

Info: Göppingen war schon früh besiedelt und die einzelnen Kulturen hinterließen ihre Spuren. Wahrscheinlich lehnt sich der Name der Stadt an den Alemannenfürsten Geppo an.
Urkundlich wurde "Göppingen" im 12. Jahrhundert erwähnt. Noch im gleichen Jahrhundert wurde es zur Stadt.
Reste von romanischen Bauwerken findet man noch in den Kirchen.
Schon 1404 wurde das Sauerbrunnenbad erwähnt, dessen heilkräftige Schwefelquellen großen Bekanntheitsgrad hatten.
Nach den Zerstörungen des 30-jährigen Krieges und einem großen Brand im Jahre 1782, wurde Göppingen in einem schachbrettartigen Grundriss neu erbaut.

Rathaus Göppingen Rathaus Göppingen (Bild laden)

Das Göppinger Rathaus wurde 1785 nach dem letzten Stadtbrand erbaut.

Renaissanceschloss Göppingen Renaissanceschloss (Bild laden)

Herzog Christoph von Württemberg war im 16. Jahrhundert Gast im Sauerbrunnenbad. Nach erfolgter Genesung ließ er in Göppingen das Renaissanceschloss erbauen.

Göppinger Stadtkirche Göppinger Stadtkirche (Bild laden)

Heute ist Göppingen eine moderne Stadt mit breiten Straßen und viel Industrie. Trotzdem gibt es noch viel Historisches anzuschauen.

Route: Der Radweg folgt der "Stuttgarter Straße" und zweigt dann gut beschildert auf die "Lehlestraße" ab. Sie radeln dann durch den Stadtteil "Faurndau".

Tipp
: Nach rechts zweigt der Radweg auf der Trasse der ehemaligen Hohenstaufenbahn in Richtung "Schwäbisch Gmünd" und die Kaiserberge ab.

Alte Villa in Faurndau Alte Villa in Faurndau (Bild laden)


Route
: Weiter geht es auf der "Salamander Straße". Der Radweg folgt der Bahntrasse auf der nördlichen Seite und erreicht bald das Industriegebiet von Uhingen.
Am Kreisverkehr bitte aufpassen: Sie folgen der dritten Ausfahrt in Richtung "Eisenbahnstraße" und bleiben auf der rechten Seite der Bahn.



Uhingen


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Entfernungen: -> Ebersbach: 6,0 km, <- Göppingen: 6,0 km,
->O Ziel: 16,0 km, O<- Ausgangspunkt: 54,0 km

Sehenswürdigkeiten: Schloss Filseck, Berchtoldshof, Pfarrkirche zur Heiligen Cäcilie aus dem 16. Jahrhundert

Info: Uhingen wurde wahrscheinlich schon im 6. Jahrhundert gegründet. Umfangreiche Grabfunde belegen dies.
Urkundlich trat Uhingen im 13. Jahrhundert in einer Urkunde des Bistum Konstanz auf. Graf Egino von Aichelberg erbaute um 1230 das Schloss Filseck oberhalb des Ortes.

Route: Auf der "Heerstraße" verlassen Sie Uhingen und radeln leicht bergauf etwas weg von der Bahnlinie. Nach einer kleinen Anhöhe geht der Radweg wieder hinunter zur Bahnlinie und folgt ihr.
Nach der Brücke der L1152 radeln Sie nach rechts hinauf zur Straße und folgen dem Radweg etwa 250 Meter in Richtung "Nassachtal" , dann zweigen Sie nach links ab und folgen dem Asphaltweg ins Industriegebiet von Ebersbach.

Abzweigung Nassachtal Abzweigung Nassachtal (Bild laden)


Auf der "Strutstraße" durchradeln Sie das Industriegebiet von Ebersbach und folgen danach leicht bergauf der "Leintelstraße" durch ein Wohngebiet.

 



Ebersbach


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Entfernungen: -> Reichenbach: 4,0 km, <- Uhingen: 6,0 km,
->O Ziel: 10,0 km, O<- Ausgangspunkt: 60,0 km

Sehenswürdigkeiten: Historische Ortsmitte, Veitskirche

Info: In römischer Zeit verlief eine wichtige Straße durch Ebersbach. Erstmals erwähnt wurde Ebersbach im 12. Jahrhundert. Seit dem 13. Jahrhundert gehört der Ort zu Württemberg.
Einst Sitz von Leinenwebern und Handwerkern, hat sich im Ort im 19. Jahrhundert eine industrielle Textilproduktion entwickelt.
Heute ist Ebersbach eine moderne Stadt mit zahlreichen Industriebetrieben.
Das Zentrum von Ebersbach liegt links der Bahnlinie, der Radweg bleibt rechts.

Route: Die "Leintelstraße" erreicht eine Anhöhe, von der eine Brücke in die historische Mitte führen würde.

„Alte Post“ Ebersbach „Alte Post“ (Bild laden)


Der Radweg bleibt rechts der Bahn und führt an einem stattlichen historischen Fachwerkhaus „Alte Post“ vorbei, das heute das Stadtmuseum beheimatet.
Auf der "Martinstraße" passieren Sie einige ehemalige Unternehmervillen aus der Gründungszeit.

Nach einem Bauernhof wendet sich der Radweg wieder zur Bahnlinie und folgt ihr. Auf dem Weg radeln Sie an einem sehr schön renovierten alten Bahnwärterhaus vorbei. Man sieht hier förmlich welche Freude die Besitzer des Hauses mit der Pflege von Haus und Garten haben.
Nach zwei Kilometern erreichen Sie "Reichenbach" an der Fils.

Altes Bahnwärterhaus Altes Bahnwärterhaus (Bild laden)

Tipp: Eine moderne Brücke verbindet den nördlichen und den südlichen Radweg an der Fils. Wer lieber südlich fährt, kann auf der Brücke die Flussseite wechseln und kommt dann vom Neckar her nach Plochingen.

Brücke über die Fils Brücke über die Fils (Bild laden)


Reichenbach


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Entfernungen: -> Plochingen: 6,0 km, <- Ebersbach: 4,0 km,
->O Ziel: 6,0 km, O<- Ausgangspunkt: 64,0 km

Sehenswürdigkeiten: Mauritiuskirche aus dem 16. Jahrhundert

Info: Steinzeitliche Funde weisen zwar auf eine frühe Besiedlung hin, erwähnt wurde der Ort aber erst im 13. Jahrhundert.
Im Ort wurde in Stollen nach Kupfer und Kohle gegraben. Man fand sogar Gold und Silber. Im 18. Jahrhundert wurde der Bergbau aufgegeben.
Heute ist Reichenbach eine moderne Gemeinde.

Ortsdurchfahrt Reichenbach Ortsdurchfahrt (Bild laden)

Route: Der Radweg mündet auf die "Ulmer Straße" ein und durchquert den geschäftigen Ort.
Bald beginnt wieder ein Radweg neben der L1192. Er steigt etwas an und umgeht eine Straßenabzweigung.
Bergab erreicht der straßenbegleitende Radweg den Rand von "Plochingen".
Leicht ansteigend führt der Radweg am Kirchberg vorbei und erreicht die Stadtmitte von Plochingen.

 



Plocheingen


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Entfernungen: -> Plochingen: 0,0 km, <- Reichenbach: 6,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 70,0 km

Sehenswürdigkeiten: St. Blasiuskirche, Ottilienkapelle, Marktplatz mit altem Rathaus, Hundertwasserhaus

Info: Plochingen ist eine recht alte Neckarstadt. Ursprünglich schon von den Römern besiedelt kam es nahtlos in die Hände der Alemannen.
Weithin sichtbar steht die "St. Blasiuskirche" auf dem Kirchberg. Die mit einer Wehrmauer umfriedete Kirche steht auf dem Platz einer früheren heidnischen Kultstätte, die im Jahre 620 mit einer Holzkirche christianisiert wurde.
Die heute sichtbare Kirche stammt ungefähr aus dem Jahre 1480.

St. Blasius auf dem Kirchberg St. Blasius auf dem Kirchberg (Bild laden)

Das älteste, erhaltene Gebäude ist die Ottilienkapelle aus dem Jahre 1328.
Als Kontrast zum modernen Hundertwasserhaus lässt die mittelalterliche Innenstadt nichts an Attraktivität aus.

Plochingen Marktplatz von Plochingen (Bild laden)

In der Stadtmitte findet man ein schönes Ensemble aus Fachwerkhäusern, vor allem das Rathaus aus dem Jahre 1530. Während der Sanierungsarbeiten wurde es vom Neckarufer auf das heutige Niveau hochgehoben.

Fachwerk-Rathaus Plochingen Fachwerk-Rathaus Plochingen (Bild laden)

Im frühgotischen Stil wurde die Ottilienkapelle im Jahre 1328 erbaut. Sie ist das älteste Gebäude in Plochingen und zeigt im Inneren noch Szenen der Ottilienlegende.

Ottilienkapelle Plochingen Ottilienkapelle Plochingen (Bild laden)

Während der Neugestaltung der Altstadt gelang es der Stadt Plochingen den Wiener Künstler "Friedensreich Hundertwasser" für das Projekt "Regenturm" zu gewinnen. Er gestaltete ein Zentrum am Neckar, das öffentlich zugänglich ist und trotzdem markant wirkt.

Hundertwassers Regenturm Hundertwassers Regenturm (Bild laden)




 


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2. Etappe Neckarradweg : Rottenburg bis Bad Cannstatt

Etappe: Kaiserberge Faurndau bis Schorndorf

Tourenüberblick Neckarradweg

Havel Radweg Tagebuch: "Filstalradweg - im Frühjahr"

Havel Radweg Tagebuch: "Filstalradweg - im Sommer"

Havel RadwegTagebuch: "Lauter- , Alb- Lindachradweg"

Havel Radweg Etappe: Kaiserberge Faurndau bis Schorndorf

 

Havel RadwegHavel Radweg Übersicht deutscher Radwege


Plochingen Reichenbach Ebersbach Uhingen Goeppingen Eislingen Salach Süßen Gingen Kuchen Geislingen Hausen Bad Überkingen Deggingen Bad Ditzenbach Gosbach Mühlhausen im Täle Wiesensteig Schopfloch / Bahnhöfle