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Neckarradweg von Rottenburg bis Bad Cannstatt

Neckartalradweg, Neckarradweg

2. Etappe Neckarradweg: Rottenburg bis Bad Cannstatt

[Essen&Schlafen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]

Stand: 18.08.2009

Kurzbeschreibung Neckarradweg Etappe 2:


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Kulturell kann diese zweite Etappe des Neckartal-Radweges schon am Anfang mit den Städten Rottenburg und Tübingen zwei Glanzlichter aufweisen.
Ein weiteres Highlight ist Nürtingen mit seinem mittelalterlichen Kern, dann Köngen mit römischen Resten und Plochingen das Moderne und Mittelalter gekonnt vereint.
Äußerst sehenswert ist auch Esslingen und am Ende der Tour die Landeshauptstadt Stuttgart.

Der Radweg führt zunächst im recht breiten Tal zwischen dem Schönbuch und den Ausläufern der Schwäbischen Alb.
Nach Kirchentellinsfurt beginnt eine Seenplatte, die sich bis vor Nürtingen hinzieht. Der Radweg weicht auf die Hügel aus, beschert dadurch aber schöne Blicke auf die Schwäbische Alb und das Neckartal und führt erst vor Neckartenzlingen wieder ins Tal.
Nürtingen selbst liegt auf einem Umlaufberg mitten im sonst ebenen, breiten Tal.
Danach verläuft der Radweg wieder in der Talsohle des Neckartales bis Bad Cannstatt.

Streckenlänge: 94,5 km
Höhenmeter flußabwärts: 190 m
Fahrzeit: ca. 5 bis 6 Stunden

Zimmer auf der Tour

Alle Veranstalter
Kostenlose Prospekte

 

Bikeline Radtourenbuch, Neckar-Radweg

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Karte:


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Karte

(wir empfehlen die Karten des Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg mit Radwanderwegen;
die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet)

Karte: F 523 Tübingen-Reutlingen ISBN 3890216161
Karte: F 520 Stuttgart ISBN 3890216137

TIPP: Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer.
Mit dieser "Naturmethode" können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

Bikeline Radtourenbuch, Neckar-Radweg

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Orte am Weg:


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000,0 km Rottenburg
abseits -> Wurmlingen
006,5 km Hirschau
013,0 km Tübingen
016,5 km Lustnau
021,5 km Kirchentellinsfurt
028,0 km Pliezhausen
031,5 km Mittelstadt
036,0 km Neckartenzlingen
040,5 km Neckartailfingen
045,0 km Neckarhausen
049,5 km Nürtingen
054,5 km Oberboihingen
056,5 km Wendlingen
058,5 km Köngen
063,5 km Wernau
068,0 km Plochingen
abseits -> Deizisau
071,5 km Altbach
079,0 km Esslingen
084,5 km Mettingen
086,5 km Obertürkheim
089,0 km Untertürkheim
abseits -> Stuttgart
094,5 km Bad Cannstatt

Zimmer auf der Tour

Alle Veranstalter
Kostenlose Prospekte

Karten 1: 50.000
Stuttgart und Umgebung 1:50.000
Reutlingen - Bad Urach, 1:50.000
Karten 1: 100.000
R53 Neckar-Alb
R55 Stuttgart u. U.

 

 

Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Rottenburg


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Entfernungen: -> Hirschau: 6,5 km, <- Rottenburg: 0,0 km,
->O Bad Cannstatt: 94,5 km, O<- Rottenburg: 0,0 km

Rottenburg besitzt eine lange Geschichte. Bereits im 8.-3. Jh. v. Chr. bestand dort eine frühkeltische Siedlung im Bereich des "Lindele".
Um 85 nach Christus wird Sumelocenna, an der römischen Fernstraße Bad Cannstatt - Schweiz gelegen, gegründet.
Mitte des 2. Jahrhunderts wird Sumelocenna Hauptort einer Civitas, die sich über das gesamte mittlere Neckarland erstreckte.
Das befestigte römische Rottenburg zählte zu den bedeutendsten Siedlungen in der römischen Provinz Obergermanien.

Rottenburgs Marktplatz Rottenburgs Marktplatz (Bild laden)

Im 13. Jahrhundert wurde in der "Sindelfinger Chronik" die Erbauung der "neuen Stadt" Rottenburg erwähnt. 1330 gründete Graf Rudolf von Hohenberg bei der St. Morizkirche ein Chorherrenstift.
Ab 1381 gehörte Rottenburg Herzog Leopold III. von Österreich, Rottenburg bleibt bis 1806 Herrschafts- und Verwaltungszentrum der Grafschaft Hohenberg.
Zwei große Stadtbrände vernichteten einen Großteil der alten Bausubstanz. Im Jahre 1735 wurden 464 Häuser zerstört, im gleichen Jahr Baubeginn des neuen Rathauses.
Zur Bischofsstadt wurde Rottenburg 1828 durch die Inthronisation des ersten Bischofs, die Kirche St. Martin wird zum Dom.

Der Dom in Rottenburg Der Dom in Rottenburg (Bild laden)

Heute besitzt Rottenburg noch einen Teil seiner Ummauerung und sehr schöne alte Häuser.

Schöne Fachwerkhäuser Schöne Fachwerkhäuser (Bild laden)

Wenn Sie den Radweg verloren haben, ist es etwas mühselig ihn wiederzufinden.
Am Besten Sie radeln einfach in Richtung Neckar, denn Ihre Route folgt im Wesentlichen der linken Neckarseite.
Im Industriegebiet überqueren Sie die neue Umgehung (L361) schnurstracks und bleiben immer geradeaus.

Auf der linken Seite sehen Sie die aus der Dichtung bekannte Wurmlinger Kapelle.

Wurmlingen Wurmlinger Kapelle (Bild laden)

Abzweigung zum Ammertal oder zur Wurmlinger Kapelle möglich - > Ammertal

Vom Marktplatz aus ist der Radweg nach Wurmlingen gut beschildert. Parallel zur L372 erreicht er Wurmlingen.

12 km entfernt: Herrenberg

Blick vom Turm der Stiftskirche Prächtiger Marktplatz (Bild laden)

Wurmlingen

 

Neckartal-Radweg: Die Straße im rechten Teil des Industriegebiets ist als Sackgasse ausgewiesen, sie endet in einem Wirtschaftsweg. Hier bitte Vorsicht: Am Ende eines Wäldchens stößt von links ein Weg von Wurmlingen auf die Route, geradeaus führt der richtige Neckartal-Radweg.

Nach rechts geht eine Alternative über Kiebingen, Bühl, Kilchberg und Weilheim auf der rechten Neckarseite weiter.
Beide Wege treffen sich an einer Brücke in Tübingen wieder.
Diese "Dorfalternative" führt durch kleine Orte, meist mit Schloss und alten Fachwerkhäusern.

In Kilchberg können Sie sogar ein fast 3000 Jahre altes Keltengrab bewundern.

Keltenhügel Der Keltenhügel (Bild laden)

 

 

Hirschau



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Entfernungen: -> Tübingen: 6,5 km, <- Rottenburg: 6,5 km,
->O Bad Cannstatt: 88,0 km, ->O Rottenburg: 6,5 km

-> Derendingen

 

Tübingen


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Entfernungen: -> Lustnau: 3,5 km, <- Hirschau: 6,5 km,
->O Bad Cannstatt: 81,5 km, O<- Rottenburg: 13,0 km

Eine traumhafte Innenstadt und ein quirliges Leben erwartet Sie in Tübingen.
Sehr schön restaurierte Häuser und Kirchen, ein Schloss auf dem Berg und zahlreiche sehenswerte mittelalterliche Häuser lohnen, besichtigt zu werden.

Markplatz Der Marktplatz von Tübingen (Bild laden)

Uferpromenade Die Uferpromenade (Bild laden)

 

Entlang der Uferpromenade radeln Sie an der Jugendherberge vorbei, passieren das Stauwehr, bleiben dann direkt auf dem Neckardamm und umfahren so den Österberg.
Zahlreiche Pappeln säumen den romantischen Weg bis Sie, nach der Brücke der B27, Lustnau erreichen.

Alternative: Ein zweiter Weg führt aus der historischen Innenstadt auf der Nordseite des Österberges der Ammer entlang und mündet beim Neckar auf den vorher beschriebenen Weg.

Panoramen beim Schloss:

Rundsicht im Schlosshof (Bild laden)

Aussicht vom Schloss (Bild laden)

 

 

Lustnau


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Entfernungen: -> Kirchentellinsfurt: 5,0 km, <- Tübingen: 3,5 km,
->O Bad Cannstatt: 78,0 km, ->O Rottenburg: 16,5 km

Nach der Zusammenführung beider Radweg-Alternativen bleibt der Neckarradweg zunächst auf der linken Seite.

Lustnau Lustnau (Bild laden)

Bei der Mündung der Ammer in den Neckar umfahren Sie das Mündungsgebiet über eine Brücke und radeln dann wieder nach rechts in das Industriegebiet von Lustnau.
An einer stillgelegten Fabrik vorbei erreichen Sie eine Brücke auf der Sie den Neckar zu überqueren.

Wenige hundert Meter nach der Brücke zweigt der Neckartal-Radweg nach links auf einen kerzengeraden Wirtschaftsradweg ab. Vorbei an der Kläranlage radeln Sie auf einer absolut planen Ebene.
Wenn Sie Glück haben, trifft Sie der Rückenwind und das Radeln geht wie von alleine.
Nach einem Rechts- und einem Linksschwenk unterqueren Sie die B27.

B27 Futuristische Konstruktion (Bild laden)

 

Einen reichlichen Kilometer nach der Brücke mündet der Radweg auf die Straße von Kusterdingen (K6903) und erreicht das im Tal gelegene Industriegebiet von Kirchentellinsfurt.

Fahren Sie an der Tankstelle vorbei bis zur Kreuzung. Hier überqueren Sie auf dem Zebrastreifen die Straße.

 

 

Kirchentellinsfurt


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Entfernungen: -> Pliezhausen: 6,5 km, <- Lustnau: 5,0 km,
->O Bad Cannstatt: 73,0 km, ->O Rottenburg: 21,5 km

Die Ortsmitte von Kirchentellinsfurt liegt auf dem Berg. Falls Sie das historische Zentrum besichtigen wollen, radeln Sie auf der K6910 in Serpentinen den Berg hinauf. Die Strecke ist nicht sonderlich steil, sie zieht sich aber fast über einen Kilometer.
Fast auf dem "Pass" weist nach rechts ein Schild "Zum Schloss". Sie sollten sich die Anlage anschauen.
Falls Interesse besteht, gibt es auch ein Schlossmuseum.

Schloss Das Schloss (Bild laden)

Alternative: Nach der Schlossbesichtigung radeln Sie zurück zur Straße. Ab hier bleibt sie nahezu eben und der Radweg verlässt nach links die rechts abzweigende K6910.
Zwischen Zwetschgen- und anderen Obstbäumen radeln Sie über eine Querstraße und bleiben dann auf konstanter Höhe.

Nach einem kleinen Wäldchen führt der Weg leicht abwärts.
Ein schöner Blick bietet sich nach Süden: Wunderbar sieht man die Achalm, den Hausberg Reutlingens.

Achalm Blick auf die Achalm (Bild laden)

Originalroute:
Der normale Radweg führt an der Fußgängerüberquerung in Kirchentellinsfurt nach links über die Neckarbrücke. Dort zweigen Sie gut beschildert die zweite Straße nach rechts in Richtung "Einsiedel" ab.
Sie folgen nun der Beschilderung bis zur Abzweigung zum Parkplatz des Baggersees.
Gleich nach der Abzweigung passieren Sie ein ehemaliges römisches Grab.
Das Grabmal stammt wahrscheinlich aus dem zweiten Jahrhundert und stand an der Straße Rottenburg - Köngen. Ursprünglich war das Grab mehrere Meter hoch. Allein die Figur des Mannes maß 3,5 m.

Römisches Grabmal Römisches Grabmal (Bild laden)

Heute steht hier ein Holzmodell in halber Originalgröße und einige Fragmente der Funde.

Durch die Unterführung kreuzen Sie die B27 und radeln dann direkt auf den Baggersee zu.
Im Sommer und bei gutem Wetter ist hier wirklich die Hölle los!

Baggersee in Kirchentellinsfurt Baggersee in Kirchentellinsfurt (Bild laden)

Der Radweg zweigt nun nach links ab und folgt dem See und der parallel verlaufenden B27. Bald unterqueren Sie die hoch über Ihnen liegende filigrane Brücke der B464.

Auf der rechten Seite passieren Sie nun eine Fabrikhalle. Kurz darauf zweigt nach rechts eine Straße mit Brücke nach Altenburg ab.
Der Fahrradweg unterquert auch diese Brücke und folgt danach dem Neckar in Richtung Pliezhausen.

Auf der rechten Seite des Neckars überragt die Kirche von Oferdingen die Uferbewachsung.

Schleusenanlage bei Pliezhausen Schleusenanlage bei Pliezhausen (Bild laden)

  

Pliezhausen


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Entfernungen: -> Mittelstadt: 3,5 km, <- Kirchentellinsfurt: 6,5 km,
->O Bad Cannstatt: 66,5 km, ->O Rottenburg: 28,0 km

Der Radweg passiert die Schleusenanlage und unterquert dann die Neckarbrücke. Hier können Sie nach Pliezhausen abzweigen.

Der Radweg beschreibt jetzt einen 90°-Kehre und verläuft weiter im Tal.
Nach wenigen hundert Metern radeln Sie auf einer herrlichen Teilstrecke unter alten Bäumen direkt am Neckar entlang.

Idyllischer Blick auf Oferdingen Idyllischer Blick auf Oferdingen (Bild laden)

Auf einer "Blaue Brücke" erreichen Sie nun das rechte Ufer des Neckars und berühren bald wieder das Ufer des Flusses.
Ruhig wie ein See liegt der Neckar durch das nahe Wehr der Mittelstädter Mühle.

 

 

Mittelstadt


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Entfernungen: -> Neckartenzlingen: 4,5 km, <- Pliezhausen: 3,5 km,
->O Bad Cannstatt: 63,0 km, ->O Rottenburg: 31,5 km

Mittelstadt liegt auf einem Hügel. Wer möchte kann die schönen Fachwerkhäuser erkunden, muss aber auf dem Gehweg steil bergauf in die Ortsmitte radeln.

Mittelstadt am Neckarradweg Kirche und Mühle in Mittelstadt (Bild laden)

Fachwerkhaus Schöne Fachwerkhäuser (Bild laden)

Die "normale" Fahrt führt nur ca. 50 Meter bergauf und zweigt dann scharf nach links auf den Gehweg zur Brücke über den Neckar ab.

Auf der linken Neckarseite radeln Sie dann zwischen B297 und Neckar auf "Altenriet" zu.

 

Neckartenzlingen


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Entfernungen: -> Neckartailfingen: 4,5 km, <- Mittelstadt: 4,5 km,
->O Bad Cannstatt: 58,5 km, ->O Rottenburg: 36,0 km

Sehenswert: Neckarburg, Mühle, Zehntscheuer. Kirche

Neckartenzlingen war schon in der Römerzeit besiedelt. Die Alemannen eroberten das Gebiet im 5. Jahrhundert.
Der Ort stammt wahrscheinlich aus dieser Zeit. Später gehörte der Ort zum Stift Oberhofen, dem es laut Urkunde 1448 geschenkt wurde.
Die Zehntscheuer ist aus dieser Zeit noch erhalten.

Schloss Neckarburg Schloss Neckarburg (Bild laden)

Der Neckartal-Radweg - in Originalstreckenführung - geht entlang der B297 bis zum Kreisverkerh.
Dann zweigt er nach rechts über die Neckarbrücke ab.

Ortsmitte Neckartenzlingen Ortsmitte Neckartenzlingen (Bild laden)

Er durchquert den Ort an der historischen Kirche vorbei und steigt leicht an bis zu einer Schule.
Dann führt er auf einer Asphaltstraße bergab in Richtung der Sportplätze.
eine schöne Strecke entlang des strudelnden Neckars führt Sie durch das unberührte Neckartal.

Nach der Unterführung unter der B312 beginnt die herrliche Natur- und Freizeitanlage "Aileswasen".
Herrliche naturbelassene Seen bieten den Erholungssuchenden die Möglichkeit, in Naturseen zu baden oder sich in der schönen Landschaft zu erholen.

Das Erholungsgebiet Aileswasen Das Erholungsgebiet Aileswasen (Bild laden)

Der Radweg führt zwischen den Seen durch und mündet nach den Parkplätzen am Rande von Neckartailfingen.

 

Neckartailfingen


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Entfernungen: -> Neckarhausen: 4,5 km, <- Neckartenzlingen: 4,5 km,
->O Bad Cannstatt: 54,0 km, ->O Rottenburg: 40,5 km

Sehenswert: Basilika, Fachwerkhäuser in der Ortsmitte

Eine aus der Ferne unscheinbare romanische Basilika aus dem 12. Jahrhundert bietet hier einen wohltuenden Kontrast zu der seitherigen Natur- und Hügeltour.
Im Innern entpuppt sich die Basilika als wahres Schmuckstück: Reine romanische Architektur mit aus dieser Zeit typischer flacher Holzdecke.

Das Innere der Basilika Das Innere der Basilika (Bild laden)


Wenn Sie vor dem Kirchturm stehen sehen Sie richtig: Der Turm ist schief. Ein ungeeigneter Untergrund lässt den Turm immer mehr dem schiefen Turm von Pisa ähnlich werden.

Kirche und Pfarrhaus Kirche und Pfarrhaus (Bild laden)

Laut den Annalen wurde die Bauweise als Basilika von den Hirsauer Mönchen gefördert.

Der Radweg verlässt Neckartailfingen auf einem Radweg entlang der Straße und umfährt ein Siedlungsgebiet.
Hinter den letzten Häusern führt er nach links auf einen Wirtschaftsweg.
hinter den letzten Gärten nach links in Richtung der Reithalle.

Beutwangsee Der Beutwangsee (Bild laden)

Auf Naturwegen führt der Radweg weiter bis zu einem Reithof und zweigt dann nach rechts ab.

Direkt am Neckar radeln Sie von hier ab in Richtung Nürtingen. Auf der Ihnen abgewandten Neckarseite liegt Neckarhausen.

Etwas abseits liegt Großbettlingen.
Neckarhausen

 

Neckarhausen


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Entfernungen: -> Nürtingen: 4,5 km, <- Neckartailfingen: 4,5 km,
->O Bad Cannstatt: 49,5 km, ->O Rottenburg: 45,0 km

Neckarhausen Auf der anderen Seite: Neckarhausen (Bild laden)

Der Radweg führt von hier aus sehr idyllisch in einer Pappelallee direkt am Neckar weiter.
Die imposante gotische Kirche von Nürtingen ist schon von Weitem sichtbar.

Über den Uferweg erreichen Sie die Innenstadt von Nürtingen.

  

Nürtingen


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Entfernungen: -> Oberboihingen : 5,0 km, <- Neckarhausen: 4,5 km,
->O Bad Cannstatt: 45,0 km, ->O Rottenburg: 49,5 km

Stadtbild Nürtingen Stadtbild Nürtingen (Bild laden)

Gönnen Sie sich den Weg zur hochgelegenen Kirche. Die gesamte historische Altstadt liegt etwas erhaben auf einem kleinen Bergkegel über dem Neckar.
Der Schlossberg, auf dem die Kernstadt liegt, bot sich als strategisch wichtige Erhebung (geologisch ein Umlaufberg) zur Stadtgründung an.

Schöne Winkel Schöne Winkel (Bild laden)

Heute sind in der Innenstadt zahlreiche schöne Winkel zu besichtigen.
Wunderschön ist die Marktstraße mit ihren konkurrierenden Baustilen aus dem Barock und dem Mittelalter, der spätgotischen St. Laurentius Stadtkirche, der vielen einzelnen, meist blumengeschmückten Fachwerkhäuser und den Resten der Stadtbefestigung.

Markstraße Die Marktstraße (Bild laden)

Marktstraße und Kirche Marktstraße und Kirche (Bild laden)

Der Radweg überquert den Neckar und führt auf der linken Flussseite nach Zizishausen.
Alternativ kann auch die ausgeschilderte Strecke über Oberboihingen gewählt werden.

 

Oberboihingen


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Entfernungen: -> Wendlingen: 2,0 km, <- Nürtingen: 5,0 km,
->O Bad Cannstatt: 40,0 km, ->O Rottenburg: 54,5 km


Auf der linken Neckarseite radeln Sie auf dem Begleitweg der K1219 weiter an Unterensingen vorbei. Über eine Holzbrücke können Sie nach Oberboihingen und Wendlingen wechseln.
Hier finden Sie eine große Mühle, die vom Neckarwasser gespeist wird.

Neckarmühle Neckarmühle (Bild laden)

(Eine Alternative folgt der linken Neckarseite entlang der Bahnlinie)

Unterensingen Bei Unterensingen (Bild laden)

Wieder gibt es zwei Alternativen:
Auf der rechten Neckarseite radeln Sie durch das beginnende Industriegebiet in Richtung Wendlingen.
Auf der linken Seite radeln Sie direkt am Neckar entlang weiter bis zur Ulrichsbrücke, die Sie wieder auf die rechte Seite bringt.

 

Wendlingen


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Entfernungen: -> Köngen: 2,0 km, <- Oberboihingen: 2,0 km,
->O Bad Cannstatt: 38,0 km, ->O Rottenburg: 56,5 km

Freuen Sie sich schon auf das nahegelegene Naturschutzgebiet.
Mehrere rekultivierte Baggerseen sind sehr schön als Erholungsgebiet "renaturiert". Viele seltene Vögel nutzen die teils schwer zugänglichen Riedseen als Futterstätte und Brutgebiet.

NSG Naturschutzgebiet (Bild laden)

Der Radweg führt durch das Naturschutzgebiet durch und begleitet dann die B313. Ein nur gewalzter Alternativradweg bleibt am Neckar und führt bis zur Abzweigung nach Wernau direkt am Fluss entlang

 

Köngen


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Entfernungen: -> Wernau: 5,0 km, <- Wendlingen: 2,0 km,
->O Bad Cannstatt: 36,0 km, ->O Rottenburg: 58,5 km

Die alte Römerstadt Köngen umradeln Sie normalerweise, falls Sie Interesse für die Ausgrabungen und Funde haben, erreichen Sie die Stadt durch mehrere ausgeschilderte Abzweigungen.
Köngen war unter den Römern als "Vicus Grinario" bekannt.

Sehenswert ist auch die Kirche der Stadt Köngen, die auf einem Hügel liegt.

Kirche in Köngen Kirche in Köngen (Bild laden)

Wernau Brücke nach Wernau (Bild laden)

Nun führt der Radweg wieder über die Schickart erbaute Brücke wieder auf die linke Seite und führt in Richtung B313. Entlang der Schnellstraße und dem rechts davon gelegenen Naturschutzgebiet radeln Sie bis zum Badezentrum Wernau.
Hier überquert der Radweg die Straße nach Wernau nach links und führt durch einen Wiesenbereich bis zum Gewerbepark Wernau.
Sie unterqueren nun das Straßenkreuz aus B10 und B313.

 

 

 

Wernau


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Entfernungen: -> Plochingen: 4,5 km, <- Köngen: 5,0 km,
->O Bad Cannstatt: 31,0 km, ->O Rottenburg: 63,5 km

Der Radweg folgt der L1250 in Richtung Plochingen und kreuzt den Kreisverkehr.
(Alternativ kann auch direkt am Neckar entlang gefahren werden. Der Radweg erreicht das Gartenschaugelände auf der Ostseite)

Dahinter beginnt das 1997 angelegte Gartenschaugelände Plochingens.
Durch diese sehr schönen Anlagen radeln Sie auf die markante neue Fußgängerbrücke zu.

Hundertwasser Gartenschau und Goldkuppeln (Bild laden)

Märchenhaft glänzt das Hundertwasserhaus schon aus der Ferne: Goldkuppeln zieren den modernen Stadtkern.

 

Plochingen Mehr Info: Übernachten


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Entfernungen: -> Altbach: 3,5 km, <- Wernau: 4,5 km,
->O Bad Cannstatt: 26,5 km, ->O Rottenburg: 68,0 km


Plochingen ist eine recht alte Neckarstadt. Ursprünglich schon von den Römern besiedelt kam es natlos in die Hände der Alemannen.
Weithin sichtbar steht die St. Balsiuskirche auf dem Kirchberg. Die mit einer Wehrmauer umfriedete Kirche steht auf dem Platz einer früheren heidnischen Kultstätte, die im Jahre 620 mit einer Holzkirche christianisiert wurde.
Die heute sichtbare Kirche stammt ungefähr aus dem Jahre 1480.

St. Blasius auf dem Kirchberg St. Blasius auf dem Kirchberg (Bild laden)

Das älteste, erhaltene Gebäude ist die Ottilienkapelle aus dem Jahre 1328.
Als Kontrast zum modernen Hundertwasserhaus lässt die mittelalterliche Innenstadt nichts an Attraktivität aus.

Plochingen Marktplatz von Plochingen (Bild laden)

Der Radweg begleitet die L1192 durch die Innenstadt. Vorbei an Neubausiedlungen radeln Sie in dichter Bebauung weiter nach Altbach.

 

über dem Neckar -> Deizisau

 

Altbach


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Entfernungen: -> Esslingen: 7,5 km, <- Plochingen: 3,5 km,
->O Bad Cannstatt: 23,0 km, ->O Rottenburg: 71,5 km

Das Äußere des Ortes wird ganz beherrscht von den hohen Kaminen der Kraftwerke.
Umso einfallsreicher scheinen die Bürger zu sein: Kaum ein Haus gleicht dem anderen. Holzhäuser wechseln mit Siedlungshäusern, der Italienfan schmückt sein Haus mit Skulpturen, selbst aus tristen Siedlungshäusern hängen Fahnen der momentan spielenden Fußballvereine.

Häuser in Altbach Häuser in Altbach (Bild laden)

Der Radweg führt in Altbach nach links in den Neckarpark. Durch eine schöne, restaurierte Parklandschaft radeln Sie unter der Kulisse der gewaltigen Schornsteine - abseits des Verkehrs - auf einer Halbinsel weiter. Eine Radlerbrücke bringt Sie auf die rechte Uferseite des Neckars.

Falls Sie den Teilortschildern gefolgt sind, passieren Sie den Ortsteil Zell und radeln dann über Oberesslingen in Esslingen ein.

Rathaus in Zell Rathaus in Zell (Bild laden)

Direkt am Ufer radeln Sie an Oberesslingen vorbei und erreichen die mittelalterliche Stadt Esslingen.

Richtig städtisch wird der Radweg in Esslingen: Erst folgen Sie den normalen ausgewiesenen Radwegen längs der Straßen, dann zweigt die ausgeschilderte Tour zum Neckar ab und folgt ihm bis zur Pliensaubrücke.

 

Esslingen


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Entfernungen: -> Mettingen: 5,5 km, <- Altbach: 7,5 km,
->O Bad Cannstatt: 15,5 km, ->O Rottenburg: 79,0 km

Esslingen liegt herrlich zwischen Weinbergen. Typisch für uns Schwaben findet man hier kleine Einzelparzellen, weil das Erbrecht "halt jedem Bua ebbes gibt".
Sehenswertes gibt es nicht nur im Stadtzentrum. Schon die aus dem 13. Jahrhundert stammende Pliensaubrücke ist das Werk der Staufer. Ziemlich sicher trug sie zum Reichtum der Esslinger Wesentliches bei.

Hafenmarkt in Esslingen Hafenmarkt in Esslingen (Bild laden)

Oberhalb Esslingens finden Sie die alte Burg. Anders als der Name sagt, war die "Burg" keine Wohnstätte sondern Teil der Stadtbefestigung. Die Mauern und der prächtige "Dicke Turm" sind noch gut erhalten.

Esslingen: Dicker Turm Dicker Turm (Bild laden)

In der Stadt gibt es zahlreiche schöne Gassen mit renovierten, gepflegten mittelalterlichen Häusern.
Besonders sehenswert ist auch der frühere Hafenmarkt mit noch erhaltenen Häusern aus dem 13. Jahrhundert.

Auch bei den Kirchen bietet Esslingen Superlativen: Aus dem 8. Jahrhundert stammt die romanische St. Dionys - Kirche, die ursprünglich als Basilika erbaut und später hochgotisch umgebaut wurde. Sehenswert sind auch die Kirchenfenster.
Die Frauenkirche gilt als eine der ersten gotischen Hallenkirchen Süddeutschlands.

Esslingen: Enge Gassen und Kirchen Enge Gassen und Kirchen (Bild laden)

Das Münster St. Paul entstammt dem 13. Jahrhundert und war eine Kirche des Bettelordens. Seine Schlichtheit spiegelt sich auch noch heute in der architektonischen Einfachheit wieder.

In Esslingen finden Sie eine Stadt die Rottenburg, Tübingen und Nürtingen an Sehenswürdigkeiten ebenbürtig ist.

Uferweg Am Uferweg (Bild laden)

Der Radweg führt auf der Uferstraße rechts des Neckars weiter.

 

Mettingen


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Entfernungen: -> Obertürkheim: 2,0 km, <- Esslingen: 5,5 km,
- >O Bad Cannstatt: 10,0 km, ->O Rottenburg: 84,5 km


Der Radweg berührt die Orte nicht, sondern führt an allem öffentlichen Leben vorbei zum DaimlerChrysler-Gelände.
Zweigen Sie auf jeden Fall zum Parkplatz ab, der weiterführende Uferweg endet als Sackgasse.
Die zahlreichen Angler freuen sich diebisch über Radfahrer, die diesen Tipp mißachten.

Nach der Beschilderung landen Sie nach der Brücke auf einem Radweg längs der Bahn.

 

Obertürkheim


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Entfernungen: -> Untertürkheim: 2,5 km, <- Mettingen: 2,0 km,
->O Bad Cannstatt: 8,0 km, ->O Rottenburg: 86,5 km

Wenn Sie geduldig der Beschilderung folgen, passieren Sie das Inselbad und landen schließlich beim Mercedes-Benz-Museum.

Auf den Bergen rechts des Neckars sieht man förmlich den guten Wein wachsen. Obwohl Sie im Tal mitten in Industriegebieten radeln, beginnen hundert Meter weiter die fruchtbaren Südhanglagen der Weinbauern.

 

Untertürkheim


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Entfernungen: -> Bad Cannstatt: 5,5 km, <- Obertürkheim: 2,5 km,
->O Bad Cannstatt: 5,5 km, ->O Rottenburg: 89,0 km

Der Neckartalradweg wird auf der linken Neckarseite ausgewiesen und beschildert. Falls Sie den Weg versäumen, bleiben Sie einfach rechts.

Die Landeshauptstadt Stuttgart liegt nicht unmittelbar am Neckar. Gut zwei Kilometer entfernt bietet sie Einiges zu sehen.

 

-> Stuttgart


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Falls Sie der offiziellen Route auf der linken Seite folgten, überqueren Sie die König-Karlsbrücke und erreichen so Bad Cannstatt.

Vorbei an der Wilhelma Vorbei an der Wilhelma (Bild laden)

 

Bad Cannstatt


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Entfernungen: -> Bad Cannstatt: 0,0 km, <- Untertürkheim: 5,5 km,
->O Bad Cannstatt: 0,0 km, ->O Rottenburg: 94,5 km

Als selbstständigster und ältester Stadtteil Stuttgarts hat sich Bad Cannstatt sein Eigenleben bewahrt.

Im 19. Jahrhundert erlebte Bad Cannstatt durch seine Heilquellen internationales Ansehen.
Heute ist Bad Cannstatt ein Stadtteil der Landeshauptstadt Stuttgart. Bad Cannstatt (Bild laden)

Bereits die Römer wussten um die strategisch günstige Lage der Stadt. Hier kreuzten in der Römerzeit zwei wichtige Militärstraßen.
Unter den Württembergern zog Bad Cannstatt gegenüber den Stuttgartern den Kürzeren: Das Schloss wurde in Stuttgart gebaut.

Erst im 19. Jahrhundert erhielt Bad Cannstatt das Salucci-Schloss.

Weit berühmter wurde Bad Cannstatt durch seine Heilwasser. Über 22 Millionen Liter bestes Mineralwasser fließen täglich aus der Quelle. Diese Wassermenge macht die Cannstatter Mineralquelle zur zweitgrößten Europas.

 

Bikeline Radtourenbuch, Neckar-Radweg

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Anschlusstouren


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3. Etappe: Bad Cannstatt bis Bad Wimpfen

Tourenüberblick Neckartal

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