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Radtour mit Schiff und Fahrrad durch die Ionischen Inseln

Ionische Inseln

Fahrradtour Griechenland: Von Epidaurus zum Asklipion

[Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]
Stand: 15.03.2013

 

 

Kurzbeschreibung


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Das Highlight am Morgen ist die Passage durch den Kanal von Korinth.
Der Kanal war ein alter Menschheitstraum. Durch ihn hätte man in der Antike viel Zeit sparen können, weil man sich das Umsegeln des Peleponnes ersparte.
Realisiert wurde er erst 1893.
Über 6 km weit durchbricht der Kanal mit 24 m Breite das Festland.
Die Radtour beginnt dann im Hafen von Epidaurus und führt durch Orangen- und Zitronenhaine in einem Nebental nach Ligourio.
Unweit davon liegt das größte und bedeutenste Heiligtum zur Verehrung des Heilgottes Asklepion.
Die Rückfahrt ins Tal erfolgt traumhaft auf einer abfallenden Neubaustrecke.

Tagebuch der ganzen Reise

Tourenlänge: 37,5 km
Höhenmeter: 462 m
Fahrzeit: 3 bis 4 Stunden
An-/Abfahrt: von Epidaurus

Orte am Weg:


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000,0 km Palea Epidavros
015,0 km Ligourio
019,0 km Asklipion
037,5 km Palea Epidavros

Höhendiagramm:



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Höhendiagramm Epidaurus  

Die Tour hat insgesamt etwa 462 Höhenmeter.

Inselhüpfen

Veranstalter der Reise
Alle Veranstalter

Literatur dazu:
Karten
Reiseführer Korfu

Reiseführer Athen

Griechische Inseln
Marco Polo Griech. Inseln
Korfu - Ionische Inseln

 


Interaktive Karte:


Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren.


Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt


Kanal von Korinth - Radtour nach Epidauros

Die Nacht hatten wir auf dem Schiff in "Kiato" verbracht.

Schon um halb Sieben fährt der Kapitän für die eineinhalb Stunden Fahrt zum Kanal los und die Mannschaft richtet das Frühstück auf acht Uhr.
Zum Frühstück wird kurz vor dem Kanal angelegt.

Morgenstimmung vor dem Kanal von Korinth

Bis 8.45 Uhr konnten wir frühstücken (unter anderem wieder griech. Joghurt mit Honig), dann dürfen wir in den Kanal, in dem Einbahnverkehr herrscht.
Am westlichen Ende beginnt die Landschaft recht flach.
Bald begannen die bis zu 80 Meter hohen Felswände des 6343 Meter langen Kanales.

Durch den Kanal von Korinth

Es ist schon beeindruckend, wenn man durch den nur 24 Meter breiten Kanal fährt und beidseits die Wände so hoch sind, ein Gefühl wie in einem Canyon.

Es ist auch ganz imposant, wenn hinter unserem Segelboot ein großes Transportschiff fährt, das fast die ganze Breite des Kanals beansprucht.

Größeres Schiff

Am östlichen Ende des Kanals müssen wir anhalten und die Gebühr für die Durchfahrt (10 Euro pro Meter Schiffslänge) bezahlen.

Dann geht es im Saronischen Golf weiter.
In den Orten längs des Ufers sieht man erstmals vereinzelte Gebäude, die auf Industrie schließen lassen.
Noch eineinhalb Stunden verläuft die Schifffahrt an der fast unbewohnten Küste entlang.

Wir fahren in den Hafen von "Palea Epidauros" auf der Halbinsel Argolis ein und starten bald darauf zu unserer Radtour ins antike Epidaurus.

Bergauf ins antike Zentrum

Die Etappe führt entlang von Orangenplantagen, in denen die Bäume voller Früchte hängen und gleichzeitig in voller Blüte stehen.

Orangenblüten

Ein betörender Duft durch die Zitrusblüten liegt in der Luft.
Die alte Straße nach "Epidauros" führt ohne großen Verkehr durch ein Tal rund 13 km bergauf nach Ligurio.
Von dort geht es noch etwa 5 km weiter bis zur Ausgrabungsstätte.

Unsere Guides überraschen uns dort mit einem Picknick mit griechischen Spezialitäten. Auch das gute, vom Schiffskoch gemachte Tzatsiki ist dabei.

Picknick am Asklepion

Der Ort war das bedeutendste Heiligtum des Asklepion. Zugleich Heilstätte als auch kulturelles Zentrum. So gab es ausser den medizinischen Therapiegebäuden auch ein Theater und ein Stadion.

Das große antike Theater, das 14.000 Zuschauern Platz bietet

Das Theater ist in weiten Teilen erhalten geblieben. Dort können sage und schreibe 14.000 Personen Platz nehmen. Die Akustik ist so gut, dass man eine Münze auch in den oberen Rängen fallen hört.
Eine junge Musikstudentin singt ein ergreifendes Lied, das stürmischen Beifall findet.


Reste des Tempels

Die Rückfahrt folgt der neuen Straße, die zwar am Anfang nochmals ansteigt, dann aber konstant den Berg hinunter führt. Eine landschaftlich wieder wunderschöne Fahrt zurück zum Schiff in "Palea Epidauros".


Die Blüten und Früchte sind gleichzeitig an einem Baum

Nach der Radtour, rund 30 km und knapp 500 Höhenmeter machen wir noch eine kleine Wanderung vom Hafen aus.


Fischerboote am Hafen

Dort finden wir noch Ausgrabungen des antiken Ortes. Auch hier ist das Theater noch gut erhalten.


Theater in der antiken Hafenstadt

Der Abend klingt mit einem tollen Abendessen auf dem Schiff aus. (Vorspeisen: Griech. Salat, Frischkäsedipp, Tzatsiki, geröstete Paprika, gegrillte Zuccini, dann Hähnchen mit Reisnudeln und Tomatensauce und zum Dessert was Quarkstrudel-Ähnliches.

Ein Teil der Gruppe beim Abendessen

Unser Koch gibt wieder alles - ganz klasse.

Die beiden Jungs - Lorenzo und Leonidas - tanzen für uns anschließend erst Sirtaki und dann machen alle mit - erst Sirtaki, dann einfach Polonaise und Tanz.

Lorenzo und Leonidas beim Sirtakilehrgang

Die Crew besteht wirklich aus Tausendsassas.




Ansclusstour



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