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Oder-Neiße-Radweg mit dem Fahrrad

Oder-Neisse-Radweg

3. Etappe: Von Bad Muskau bis Eisenhüttenstadt

[Essen&Schlafen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte |
Anschlusstouren ]

Stand: 08.03.2017

 

 

Kurzbeschreibung 3. Etappe Bad Muskau bis Eisenhüttenstadt:


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Die Schlösser und der riesige, ausladende Park in Bad Muskau sind beeindruckend.Hier bietet sich auch ein Spaziergnag an.
Entlang der Neiße verlässt der Radweg Bad Muskau, dann führt er durch Wälder, meist direkt am Fluss entlang.
Als nächsten größeren Ort erreichen Sie Forst, die frühere Textilmetropole mit seinem Rosengarten.
Weiter geht es nach Gubin, dort liegen die Sehenswürdigkeiten auf frei zugänglicher polnischer Seite.
Bei Ratzdorf mündet die Neiße in die Oder und Sie erreichen ein breites Tal mit großem Naturerlebnis.
Auf dem Weg nach Eisenhüttenstadt liegt das interessante Barockkloster Neuzelle, das in seinem Wesen den baocken süddeutschen Klöstern ähnelt.
Auf einer Waldetappe erreichen Sie die ehemalige Stalinstadt und Schwerindustriemetropole Eisenhüttenstadt.

Tourenlänge: 104,0 km
Höhenmeter: 107 m
Fahrzeit: 6 bis 7 Stunden
An-/Abfahrt: Fast nur mit dem Auto möglich
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

Bücher und Karten Karten: Bikeline - Oder-Neiße-Radweg
Bücher und Karten Karten: Karte 1:75.000
Bücher und Karten Karten: Kompass Karte


Bücher und Karten Bücher: Deutschlands schönste Flussradwege

Fahrradtour Radtourenführer Deutschland Publicpress

Unser Onlinetagebuch: Oder-Neiße-Radweg vom 10.5. bis 16.5.2010

Karte Oder-Neiße-Radweg:



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  Oder-Neiße Radweg Etappe 3 

(wir empfehlen Karten mit Radwanderwegen im Maßstab 1:50.000 mit Höhenlinien)

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Orte am Weg - Entfernungsliste:


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000,0 km Bad Muskau
030,0 km Forst
049,0 km Grießen
066,0 km Guben
085,0 km Ratzdorf
094,0 km Neuzelle
104,0 km Eisenhüttenstadt


Interaktive Karte:


Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren.


Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt



Bad Muskau


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Entfernungen: -> Forst: 30,0 km, <- Bad Muskau: 0,0 km,
->O Ziel: 104,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

INFO: Im Jahre 1249 hieß der Ort noch "Muscove", der sich mit der Zeit in "Muskau" änderte. Stadtrechte erhielt "Muskau" 1452 von "Wenzel zum Biberstein" als er das ganze Gebiet kaufte.
So entstand die Standesherrschaft "Muskau", die die größte des ganzen Reiches war. Seine Besitzer, die "Reichsgrafen von Callenberg", danach die "Grafen Pückler". "Hermann von Pückler-Muskau" machte die Stadt durch seine Parkgestaltung weltbekannt und schenkte der Welt sogar das Rezept des "Fürst-Pückler-Eises".

Das neue Schloss Das neue Schloss (Bild vergrößern)

INFO: Im Park sind Ideen von Schinkel und Semper mit verewigt.
Leider übernahm sich "Fürst Pückler" und musste sein Schloss verkaufen.

Innenhof und Treppe Innenhof und Treppe (Bild vergrößern)

INFO: Im riesigen Schlosspark, der sich weit bis Polen hinstreckt, stehen die zwei Schlösser des Fürsten Pückler. Heute ist die Anlage Weltkulturerbe.

Altes Schloss Altes Schloss (Bild vergrößern)

INFO: Der Park ist sage und schreibe 840 Hektar groß und übertrifft sogar die englischen Parks an Ausstattung und Raffinesse. Aus Pückler Ideen entstand sein berühmt gewordenes Konzept der „Blickachsen“. Zudem gewährte Fürst Pückler - im Gegensatz zu den englischen Parks - jedermann das Besichtigen des Parkes.

Blick in den Park Blick in den Park (Bild vergrößern)

ROUTE: Sie fahren auf der "Berliner Straße" nach Norden und zweigen danach auf die "Köbelner Landstraße" ab. Entlang von luftiger Bebauung erreichen Sie "Köbeln".
Hier zweigt nach halbrechts die "Schulstraße" ab, die erst durch Felder und danach im Wald weiterführt.
Die Radwege werden immer besser und führen fast ohne Steigung durch die interessante Landschaft. Auf der Strecke nach Forst können Sie sich nicht verfahren, der Oder-Neiße-Radweg geht immer an der Neiße entlang.

Immer wieder passieren Sie einzelne Häuser, die liebevoll gepflegt sind.

Gepflegter Garten Gepflegter Garten (Bild vergrößern)

INFO: Das Neißetal ist relativ schmal und stark bewaldet. Nur ein schmaler Gürtel in Flussnähe ist landwirtschaftlich genutzt.

Naturnahe Felder Naturnahe Felder (Bild vergrößern)

ROUTE: Bei "Klein Bademeusel" unterqueren Sie die Autobahn A15 von Deutschland nach Polen.

INFO: Entlang der gesamten "Neiße" stehen viele Brückenruinen. Am Ende des zweiten Weltkrieges wurden die Brücken zerstört und bedingt durch die neue Grenzführung nicht mehr aufgebaut.

Klein Bademeusel Klein Bademeusel (Bild vergrößern)

INFO: Der hier "Lausitzer Neiße" genannte Fluss nimmt nun an Masse zu und schlängelt sich durch die flache Landschaft.

Klein Bademeusel Die naturbelassene Neiße (Bild vergrößern)

ROUTE: Auf dem Dammweg erreichen Sie die frühere Textilstadt Forst.

INFO: Der Volksstamm der Sorben oder Wenden siedelten in diesem Gebiet. Sie konnten sich lange ihre eigene Tradition und Sprache bewahren.
Das Volk hat eine eigene Flagge und Nationalhymne.
Die meisten Sorben leben auf deutschen Gebiet und sind als nationale Minderheit anerkannt.


Forst


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Entfernungen: -> Grießen: 19,0 km, <- Bad Muskau: 30,0 km,
->O Ziel: 74,0 km, O<- Ausgangspunkt: 30,0 km

INFO: Forst ist geschichtlich ab 1265 nachgewiesen. Damals wurde dir Kirche St. Nicolai erbaut.
Seit dem 15. Jahrhundert entwickelte sich in Forst das Textilhandwerk und trug zum wirtschaftlichen Erfolg der Stadt maßgeblich bei.
Im 17. Jahrhundert siedelten sich hier weitere schlesische und holländische Tuchmacher an.
Als die Industrialisierung einbrach und Dampfmaschinen zur Verfügung standen, wurde Forst zu einer der bedeutendsten Textilstädte.

Im zweiten Weltkrieg wurde Forst zu 85% zerstört.

Rosengarten Rosengarten (Bild vergrößern)

INFO: Der Rosengarten entstand währen der wirtschaftlich Blüte von Forst. Gerade aktuell wurde der Rosengarten von einer Jury zum schönsten Park Deutschlands gewählt.

Innenstadt von Forst Altstadt in Forst (Bild vergrößern)

INFO: Die Stadtkirche brannte insgesamt 6 mal aus, heute erstrahlt sie wieder in vollem Glanz.

ROUTE: Über die Kirchstraße erreichen Sie wieder den Kegeldamm direkt an der Oder. Dort zweigen Sie nach links ab und folgen dem Radweg auf dem Damm.

Auf einem perfekt asphaltierten Weg führt der Oder-Neiße-Radweg an einer Kleingartenanlage vorbei und passiert auf dem Damm den Ort "Sacro".
Kurz vor "Briesnig" zweigt der Radweg abrupt nach links ab und führt dann wieder auf "Briesnig" zu.

Entlang des alten Bahndammes geht der Radweg wieder zurück an die Neiße.

Bei Briesnig Bei Briesnig (Bild vergrößern)

ROUTE: Der Oder-Neiße-Radweg folgt nun für etwa 2,5 Kilometer auf einer separaten Spur der B112 direkt am Damm der Neiße und zweigt dann wieder von der Bundesstraße ab.


Grießen


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Entfernungen: -> Guben: 17,0 km, <- Forst: 19,0 km,
->O Ziel: 55,0 km, O<- Ausgangspunkt: 49,0 km

Sehenswert ist in Grießen die alte Wehrkirche aus Bruchsteinen.

Wasserkraftwerk Grießen Wasserkraftwerk Grießen (Bild vergrößern)

ROUTE: Bei Grießen folgt der Radweg einem Kanal, der zum Wasserkraftwerk Grießen führt und umgeht die beiden Mäander der Neiße.
Der Oder-Neiße-Radweg führt wieder auf dem Dammweg weiter und erreicht die vogelreiche "Albertinenaue", einem Vorwerk das an der schilfbewachsenen Neiße liegt.

Seeschwalben Seeschwalben (Bild vergrößern)

ROUTE: Der Radweg erreicht nun am bewaldeten Mühlengraben "Groß Gastrose" und führt in den Ort hinein.
Auf der "Dorfstraße" zweigt der Radweg nach links ab und erreicht wieder den Hochwasserdamm der Neiße.

Radweg auf dem Damm Radweg auf dem Damm (Bild vergrößern)

INFO: Der Hochwasserdamm ist unauffällig, aber konsequent angelegt. Ein Glück, wenn man an die Hochwassersituationen der letzten Jahre denkt.

Langsam kommen die Industriegebiete von "Kaltenbronn" und "Guben" in Sicht.


Guben


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Entfernungen: -> Ratzdorf: 19,0 km, <- Grießen: 17,0 km,
->O Ziel: 38,0 km, O<- Ausgangspunkt: 66,0 km

Stadt Guben Stadt Guben (Bild vergrößern)

INFO: Guben ist eine alte Handelsstadt. Im Jahre 1033 wurde sie erstmals erwähnt.
Die sorbische Bevölkerung war hier mehrheitlich vertreten.
Guben wurde durch das Tuchmachergewerbe reich.
Als dann der Braunkohleabbau begann wurde die Textilindustrie, die Hutmacherei und die Stahlindustrie ausgeweitet, weil man nicht mehr auf die teure Importkohle angewiesen war.
Im zweiten Weltkrieg entstand hier eine große Rüstungsindustrie, die hauptsächlich für die Luftwaffe produzierte.

Gubin, der polnische Teil Gubin, der polnische Teil (Bild vergrößern)

INFO: Im zweiten Weltkrieg wurde das Zentrum von Guben zu 90% zerstört.
Nach dem Kriege wurde die Stadt geteilt und der größere Teil kam zu Polen.
Das VEB Chemiefaserkombinat Guben wurde gegründet und um diese Industrie entwickelte sich wieder eine Textilindustrie.

Plastinarium Plastinarium (Bild vergrößern)

INFO: Der heute polnische Teil von Guben war früher das eigentliche Stadtzentrum von Guben. Dort steht das im 14. Jahrhundert erbaute Rathaus. Die Stadtkirche stammt aus dem Jahre 1324. Sie wurde im zweiten Weltkrieg stark zerstört und wurde als Ruine gesichert.

Auf der deutschen Seite stehen noch zahlreiche Industriebauten und ehemalige Unternehmervillen, der still gelegten Textil- und Hutindustrie.
In den historischen Gebäuden der ehemaligen Hutfabrik ist heute das bekannte und nicht unumstrittene "Plastinarium" untergebracht.

Sah schon bessere Zeiten Sah schon bessere Zeiten (Bild vergrößern)

ROUTE: Zur Weiterfahrt radeln Sie auf der "Alten Poststraße" aus Gubin hinaus. Über die "Uferstraße" erreichen Sie die "Grunewalder Straße" und fahren längs den Gleisanlagen weiter.
Sie durchqueren das Straßendorf "Groß Breesen" und zweigen dort - gut beschildert - an der "Gärtnerstraße" nach rechts ab.
Der Radweg durchquert die Felder, zweigt dann nach links ab und erreicht "Bresinchen".
Nach den Gleisen geht es auf den "Laieweg" nach rechts weiter.
Wieder nach rechts erreichen Sie den Radweg entlang eines Badesees nach "Coschen". Es geht gut zwei Kilometer an den Gleisen entlang weiter durch den Wald. In "Coschen" überqueren Sie die Bahnlinie nach rechts und erreichen kurz darauf die Neiße.

Die Neiße Die Neiße (Bild vergrößern)

ROUTE: Danach führt ein wunderschöner Radweg wieder an der Neiße entlang in Richtung Ratzdorf.
Der Hochwasserdamm verläuft etwas weiter von der Neiße weg, wahrscheinlich um dem Fluss im Hochwasserfall mehr Raum zu lassen.
nach knapp sieben Kilometer sind Sie in Ratzdorf.

Neißemündung Neißemündung (Bild vergrößern)


INFO: Bei Ratzdorf mündet die "Neiße" nach 254 km Flusslauf in die "Oder". Während ihres Laufes in Deutschland ist sie ständig Grenzfluss.


Ratzdorf


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Entfernungen: -> Neuzelle: 9,0 km, <- Guben: 19,0 km,
->O Ziel: 19,0 km, O<- Ausgangspunkt: 85,0 km

Pegelhaus in Ratzdorf Pegelhaus in Ratzdorf (Bild vergrößern)

INFO: Das Pegelhaus von Ratzdorf dürfte fast jedem aus dem Fernsehen bekannt sein. Hier zeigt es einen Wasserstand von 2,45 Metern, zu den schlimmsten Zeiten des Hochwassers war er über 6 Meter hoch.

ROUTE: Der Radweg folgt nun der viel breiteren "Oder". Ein Feuchtgürtel innerhalb der Dämme wird von zahlreichen Vögeln bewohnt.

Feuchtgebiet an der Oder Feuchtgebiet an der Oder (Bild vergrößern)

ROUTE: Der Radweg folgt dem Hochwasserdamm der im Jahre 2005 neu überarbeitet wurde. Erst führt der "Oder-Neiße-Radweg" auf der Dammkrone mit guter Aussicht auf das Umland weiter, später verläuft er hinter dem Damm. ohne Aussicht auf den Fluss.

Radweg am Fuß des Dammes Radweg am Fuß des Dammes (Bild vergrößern)

ROUTE: Nach etwa sechs Kilometer zweigt ein gut beschilderter Radweg nach links in Richtung "Neuzelle" ab.

Der Radweg verläuft zunächst vollkommen ohne Steigung durch das Odertal und erklimmt kurz vor "Neuzelle" den Hügel.
Dort können Sie ein bekanntes und sehenswertes Kloster besichtigen.


Neuzelle


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Entfernungen: -> Eisenhüttenstadt: 10,0 km, <- Ratzdorf: 9,0 km,
->O Ziel: 10,0 km, O<- Ausgangspunkt: 94,0 km

INFO: Dominierend wirkt das prächtige Barockkloster Neuzelle das weithin sichtbar auf den Randbergen des Odertales liegt.

Kloster Neuzelle Kloster Neuzelle (Bild vergrößern)

INFO: Es wurde im 13. Jahrhundert als Zisterzienserabtei gegründet und wurde -mangels fehlendem Naturstein - als Backsteinbau ausgeführt.
Im Mittelalter besaß das Kloster über 30 Orte rund um Neuzelle.

Nach der Reformation bestand Kloster Neuzelle als katholische Insel umgeben von protestantischen Dörfern.
Der 30-jährige Kriege setzte dem Kloster übel zu und die Mönche kamen erst 1650 wieder zurück. Danach wurde das Kloster im Stil des süddeutschen Barock umgestaltet und kann sich mit den schönsten Barockklöstern messen.
Das Kloster bestand bis zur Säkularisierung im Jahre 1817. Diese fand als letzte überhaupt statt.

Barockes Kirchenschiff Barockes Kirchenschiff (Bild vergrößern)

INFO: Sehenswert ist die Katholische Stiftskirche St. Marien, die als Barockwunder Brandenburgs bezeichnet wird. Das Innere der dreischiffigen Basilika wirkt hell und leicht und die zahlreichen Stuckaturen lassen an süddeutsche Klöster denken.

Kirche zum Hl. Kreuz Kirche zum Hl. Kreuz (Bild vergrößern)

INFO: Unweit davon liegt die heute evangelische Kirche zum Hl. Kreuz. Dort besticht die barocke Kuppel.

Vor dem Kloster erstreckt sich der Klostersee, der unter anderem von Bibern bewohnt ist.

Klostersee Neuzelle Klostersee Neuzelle (Bild vergrößern)

ROUTE: Vor dem Kloster folgen Sie der Promenade am See und zweigen dann auf die "Bahnhofsstraße" nach rechst ab.
Folgen Sie ihr so lange, bis Sie die B112 erreichen und fädeln sich dann nach rechst auf den Radweg links der Bundesstraße ein.

Sie radeln entlang der Bundesstraße leicht hügelig auf "Eisenhüttenstadt" zu. Nach einem Kreisverkehr beginnt die "Karl-Marx-Straße" und danach beginnen die kasernenartigen Bauten des "Stalinbarocks", die seinerzeit die sogenannte "stalinistische Moderne" in die künstlich geschaffene Stadt brachten.



Eisenhüttenstadt


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Entfernungen: -> Eisenhüttenstadt: 0,0 km, <- Neuzelle: 10,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 104,0 km

Sehenswert: Bauten des Stalinbarocks, Nikolaikirche und Altstadt in Fürstenberg

INFO: Eisenhüttenstadt entstand aus der Stadt Fürstenberg, die im Jahre 1250 gegründet wurde.
Im 14. Jahrhundert wurde die Stadt befestigt und mit Mauern umgeben.
Sehr lange gehörte Fürstenberg dem nahegelegenen Stift Neuzelle.

Kurz vor dem 2. Weltkrieg wurde in Fürstenberg die Industrie ausgebaut und damit wurde Fürstenberg zur Rüstungsstadt.
Nach dem Krieg wurden die Anlagen demontiert. Im Jahre 1950 wurde der Beschluss zum Bau des Eisenhüttenkombinats Ost (EKO) und einer dazugehörigen Wohnstadt getroffen.
Die Stadt bestand aus damals sehr modernen Wohnungsbauten mit Zentralheizung und nannte sich "Stalinstadt"

Architektur der Stalinstadt Architektur der Stalinstadt (Bild vergrößern)

INFO: Mit dem Aufbau der neuen Stadt "Eisenhüttenstadt" wurde "Fürstenberg" und "Stalinstadt" in die neue Stadt eingemeindet.

Den ursprünglichen, mittelalterlichen Charakter hat sich der alte Stadtteil "Fürstenberg" bewahrt.
Hier gibt es noch historische Straßenzüge und die wiederaufbaute gotische Nikolaikirche.

Rathaus Fürstenberg Rathaus Fürstenberg (Bild vergrößern)

INFO: Die "Nikolaikirche" stammt aus dem 14. Jahrhundert. Der dreischiffige, gotische Bau wurde als Hallenumgangskirche erbaut.
Erst ab 1992 begann der Wiederaufbau der 1945 zerstörten Kirche.

Nikolaikirche Fürstenberg Nikolaikirche Fürstenberg (Bild vergrößern)


Ansclusstour



Übersicht Radtouren Übersicht "Übersicht Oder-Neiße-Radweg"

Oder-Neiße-Radweg Etappe 1: Von Liberec bis Görlitz
Etappe 2: Von Görlitz bis Bad Muskau
Etappe 3: Von Bad Muskau bis Eisenhüttenstadt
Etappe 4: Von Eisenhüttenstadt bis Kienitz
Etappe 5: Von Kienitz bis Gartz
Etappe 6: Von Gartz bis Pampow
Etappe 7: Von Pampow bis Ueckermünde
Etappe 8: Von Ueckermünde über Usedom nach Anklam
Etappe 9: Alternative mit Schiff von Ueckermünde nach Anklam

Übersicht Radtouren Übersicht "Übersicht Moldau-Radweg"

Übersicht Radtouren Übersicht "Alle Touren Deutschland"