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Oder-Neiße-Radweg mit dem Fahrrad

Oder-Neisse-Radweg

4. Etappe: Von Eisenhüttenstadt bis Kienitz

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Stand: 08.03.2017

 

 

Kurzbeschreibung 4. Etappe Eisenhüttenstadt bis Kienitz:


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Von der ehemaligen Stalinstadt - jetzt Eisenhüttenstadt - radeln Sie etwas über Land und danach durch das idyllische Schlaubetal.
Dort geht es entlang des ehemaligen Friedrich-Wilhelm-Kanales, der im wesentlichen dem Schlaubetal folgt.
Entlang des Helenesees erreichen Sie das moderne Frankfurt an der Oder.
Auf dem Dammweg radeln Sie weiter nach Lebus, das im Mittelalter eine tragende Rolle spielte. Ab hier beginnt der Oderbruch, eine unter dem Flussniveau liegende Landschaft. Über 60 km erstreckt sich dieses Tiefland entlang der Oder; es ist ständig vom Hochwasser gefährdet.
Der Radweg bleibt auf dem Damm und Sie haben die Möglichkeit zahlreiche Vögel zu beobachten.
Ziel ist das kleine Hafendorf Kienitz.

Tourenlänge: 95,0 km
Höhenmeter: 195 m
Fahrzeit: 6 bis 7 Stunden
An-/Abfahrt: Fast nur mit dem Auto möglich
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

 

Bücher und Karten Karten: Bikeline - Oder-Neiße-Radweg
Bücher und Karten Karten: Karte 1:75.000
Bücher und Karten Karten: Kompass Karte


Bücher und Karten Bücher: Deutschlands schönste Flussradwege

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Unser Onlinetagebuch: Oder-Neiße-Radweg vom 10.5. bis 16.5.2010

Karte Oder-Neiße-Radweg:



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  Oder-Neiße Radweg Etappe 6 

(wir empfehlen Karten mit Radwanderwegen im Maßstab 1:50.000 mit Höhenlinien)

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Orte am Weg - Entfernungsliste:


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000,0 km Eisenhüttenstadt
017,0 km Groß Lindow
039,0 km Frankfurt/Oder
052,0 km Lebus
095,0 km Kienitz


Interaktive Karte:


Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren.


Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt



Eisenhüttenstadt


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Entfernungen: -> Groß Lindow: 0,0 km, <- Eisenhüttenstadt: 7,5 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 88,5 km

Sehenswert: Bauten des Stalinbarocks, Nikolaikirche und Altstadt in Fürstenberg

INFO: Eisenhüttenstadt entstand aus der Stadt Fürstenberg, die im Jahre 1250 gegründet wurde.
Im 14. Jahrhundert wurde die Stadt befestigt und mit Mauern umgeben.
Sehr lange gehörte Fürstenberg dem nahe gelegenen Stift Neuzelle.

Kurz vor dem 2. Weltkrieg wurde in Fürstenberg die Industrie ausgebaut und es wurde damit zur Rüstungsstadt.
Nach dem Krieg wurden die Anlagen demontiert. Im Jahre 1950 wurde der Beschluss zum Bau des Eisenhüttenkombinats Ost (EKO) und einer dazugehörigen Wohnstadt getroffen.
Die Stadt bestand aus damals sehr modernen Wohnungsbauten mit Zentralheizung und nannte sich "Stalinstadt".

Architektur der Stalinstadt Architektur der Stalinstadt (Bild vergrößern)

INFO: Mit dem Aufbau der neuen Stadt "Eisenhüttenstadt" wurden Fürstenberg und "Stalinstadt" in die neue Stadt eingemeindet.

Den ursprünglichen Charakter hat sich der alte Stadtteil Fürstenberg bewahrt.
Hier gibt es noch historische Straßenzüge und die gotische Nikolaikirche.

Rathaus Fürstenberg Rathaus Fürstenberg (Bild vergrößern)

INFO: Die Nikolaikirche stammt aus dem 14. Jahrhundert. Der dreischiffige, gotische Bau wurde als Hallenumgangskirche erbaut. Ab 1992 begann der Wiederaufbau der 1945 zerstörten Kirche.

Nikolaikirche Fürstenberg Nikolaikirche Fürstenberg (Bild vergrößern)

ROUTE: Von der "Gubener Straße" fahren Sie zum Marktplatz und zweigen dann nach rechts auf die "Schützenstraße" ein. Gleich danach wieder nach links ab auf die "Frankfurter Straße".
Der Radweg folgt der "Frankfurter Straße", die nahtlos in die "Berliner Straße" übergeht.
Sie passieren den Wasserturm und fahren danach auf dem Radweg auf der rechten Straßenseite weiter.

Radweg nach Vogelsang Radweg nach Vogelsang (Bild vergrößern)

ROUTE: Auf der rechten Straßenseite und radeln Sie an einem See vorbei und danach weiter bis zum Ort "Vogelsang".

Sie bleiben immer auf dem Radweg neben der L372 und passieren als nächstes den kleinen Ort "Ziltendorf".
Nach dem Ortsende erreichen Sie die Kreuzung mit der B112. Dort fädeln Sie sich auf den Radweg längs der nach rechts abzweigenden Bundesstraße ein.

Durch den Wald geht es nun weiter bis nach "Wiesenau".

Nach etwa 2 Kilometern erreichen Sie am Ortsanfang von "Bieskow-Finkenheerd" eine Abzweigung nach links in Richtung "Groß Lindow". Hier ist auch schon das "Schlaubetal" beschildert.

Abzweigung ins Schlaupetal Abzweigung ins Schlaubetal (Bild vergrößern)

ROUTE: Nach einer Eisenbahnunterführung erreichen Sie "Groß Lindow".


Groß Lindow


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Entfernungen: -> Frankfurt/Oder: 22,0 km, <- Eisenhüttenstadt: 17,0 km,
->O Ziel: 78,0 km, O<- Ausgangspunkt: 17,0 km

Sehenswert: Altes Kanalsystem, Schleuse, Kirche

ROUTE: Der Radweg verläuft direkt an der Schlaube, die hier im Kanal verläuft.

Dieser Kanal wurde im Jahre 1662 erbaut, um Waren schneller von Schlesien nach Hamburg zu bringen. Er führt von "Brieskow" an der Oder über Neubrücke an der Havel bis nach Berlin.
Über zahlreiche Schleusen im Schlaubetal führt er bis nach Kaisermühl.

Friedrich-Wilhelm-Kanal Friedrich-Wilhelm-Kanal (Bild vergrößern)

INFO: Der Ort Groß Lindow entstand durch Zusammenlegen der Orte Ober- und Unterlindow. Sehenswert ist die Kirche des Ortes, die von den Oberlindower Bürgern im Jahre 1850 erbaut wurde.

Kirche in Groß Lindow Kirche in Groß Lindow (Bild vergrößern)

ROUTE: Sie fahren dem "Schlaubeweg" weiter und zweigen dann nach rechts auf die "Ernst Thälmann Straße" ab, auf der Sie die Schlaube überqueren.
Nach der Brücke geht es rechts der Schlaube weiter.

Schleusenkammer Schleusenkammer (Bild vergrößern)

INFO: Die Schleusen sind momentan nur noch teilweise funktionstüchtig. Ein Verein bemüht sich um die Rekonstruktion des historischen Schifffahrtsweges.

Bereits 1891 wurde als Ersatz für den unwirtschaftlich gewordenen "Friedrich-Wilhelm-Kanal" der "Oder-Spree-Kanal" erbaut.

Seither holt sich die Natur das Schlaubetal zurück.

Schlaupe mit Seerosen Schlaube mit Seerosen (Bild vergrößern)

INFO: Natürlich fehlen die Schwäne in dieser romantischen wasserreichen Gegend nicht. Zahlreiche Schwanenfamilien bewohnen den Fluss.

Schwanenfamilie Schwanenfamilie (Bild vergrößern)

ROUTE: Der Radweg führt nun direkt an der Schlaube durch Mischwald weiter bis nach "Schlaubehammer".
Hier zweigt der Radweg nach rechts auf eine kleine asphaltierte Straße in Richtung "Helenesee" ab.

INFO: Hier kommt der volle Kontrast: Fichtenmonokulturen rechts und links der Straße!

ROUTE: Der Radweg steigt leicht an und erreicht nach reichlich 2 Kilometern den "Helenesee". Der See wird als Badesee genutzt, es wird aber Eintrittsgeld verlangt.

Die Parkplätze sind auch wochentags übervoll. Der See gehört zu den saubersten Seen. Er entstand durch Flutung einer Kohlentagebaugrube.

Der Helenesee Der Helenesee (Bild vergrößern)

ROUTE: Die Straße folgt dem Seeverlauf, passiert mehrere Campingplätze und erreicht den kleinen Ort "Matchow".
Sie bleiben geradeaus auf der Straße, radeln leicht bergauf und überqueren den Hügel.
Danach queren Sie die neu erbaute Trasse der B112 und erreichen den Ort "Lossow".

Auf Alleen durch Lossow Auf Alleen durch Lossow (Bild vergrößern)

INFO: Das Dorf Lossow gehörte zum gleichnamigen Gut. Sehenswert ist der 8 Meter hohe slawische Burgwall aus dem 10. vorchristlichen Jahrhundert.

ROUTE: Der Radweg bleibt auf der Straße und verlässt "Lossow" auf der Straße. Bald geht es stark bergab und Sie verlassen die Lossower Berge in zwei großen Serpentinen.
Auf dem "Buschmühlenweg" fahren Sie auf Frankfurt zu und unterqueren Autobahn und Eisenbahnlinie.

Hier radeln Sie schon an den ersten historischen Häusern von Frankfurt an der Oder vorbei.

Historische Häuser in Frankfurt Historische Häuser (Bild vergrößern)

ROUTE: Immer noch auf dem "Buschmühlenweg" erreichen Sie den "Carthausplatz" und zweigen nach halbrechts auf die "Walter-Korsingstraße" ab.

Über die "Paul-Feldner-Straße" erreichen Sie das Zentrum beim Oderturm.


Frankfurt


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Entfernungen: -> Lebus: 13,0 km, <- Groß Lindow: 22,0 km,
->O Ziel: 56,0 km, O<- Ausgangspunkt: 32,0 km

Sehenswert: Historische Rathaus, Marienkirche, Backsteingotik

INFO: Frankfurt an der Oder wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Grund war die gute Lage an der Oder. Im Jahre 1226 erhielt Frankfurt schon das Marktrecht, im Jahre 1253 das Stadtrecht.
Ab 1430 reihte sich Frankfurt in den Bund der Hansestädte ein.
Frankfurt entwickelte sich schnell zur Messestadt.

Nach den Zerstörungen des 2. Weltkrieges wurde Frankfurt zunächst Durchgangsort für Heimkehrer und Vertriebene.

Der Oderturm Der Oderturm (Bild vergrößern)

INFO: Heute ist Frankfurt eine moderne Stadt mit einem vollkommen neuen Zentrum.

Nur wenige historische Bauten sind noch erhalten. Am auffälligsten ist das sehenswerte historische Rathaus, das zu den schönsten Deutschlands gehört.

Historisches Rathaus Historisches Rathaus (Bild vergrößern)

INFO: Auch die größte norddeutsche Hallenkirche der Backsteingotik steht in Frankfurt. Der Grundstein wurde im Jahre 1253 gelegt.
Die Chorfenster stammen aus dem 14. Jahrhundert. Sie wurden 1945 von sowjetischen Kunstoffizieren beschlagnahmt und nach Russland gebracht.
Seit Juni 2002 sind sie wieder in Frankfurt und können - frisch restauriert - besichtigt werden.

Historisches Rathaus St. Marienkirche (Bild vergrößern)

ROUTE: Vom Marktplatz aus fahren Sie auf der Bischofsstraße vor bis zur Oder und erreichen dort wieder den Oder-Neiße-Radweg.
Sie zweigen an der Schiffsanlegestelle nach links ab und fahren am "Holzmarkt" entlang.
Hier geht der Radweg nach links direkt an die Promenade. Sie unterqueren die Brücke der B5 zwischen "Frankfurt" und "Slubice".
Es geht weiter an der Promenade entlang bis zum "Winterhafen". Auf dieser Straße "Am Winterhafen" geht es nun aus Frankfurt hinaus.
Nach links zweigen Sie auf die Straße "Am Schlachthof" ab und gleich danach geht es nach links auf die "Kliestower Straße".
Nach etwa 800 Metern zweigt der Radweg nach links auf den "Ragoser Talweg" ab.

Bergauf erreichen Sie die "Lebuser Chaussee". Dort geht es nach rechts ab. Auf dem straßenbegleitenden Radweg radeln Sie entlang der B112.
Längs einer schönen Allee geht es auf dem Hügelkamm mit herrlicher Aussicht weiter nach Norden.

Entlang der Allee Entlang der Allee (Bild vergrößern)

ROUTE: Nach einer Senke (es geht bergab) steigt der Radweg kurz wieder an und führt nach rechts ab.
Nach etwa 600 Metern zweigt der Radweg unvermittelt nach links ab und steigt wieder auf den Hügelkamm.
Eine weite Aussicht ist von der Hügellage möglich.

Blick ins Odertal Blick ins Odertal (Bild vergrößern)

ROUTE: Auf der "Kirschallee" erreichen Sie die ersten Häuser von "Lebus".
An der großen Kreuzung halten Sie sich nach rechts und fahren auf der "Straße der Freiheit" bergab.
Hier sieht man schon die Kirche von Lebus.


Lebus


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Entfernungen: -> Kienitz: 43,0 km, <- Frankfurt/Oder: 13,0 km,
->O Ziel: 43,0 km, O<- Ausgangspunkt: 52,0 km

Sehenswert: Reste der Bischofsburg, Burgberg, Stadtkirche St. Marien

Kirche in Lebus Kirche in Lebus (Bild vergrößern)

INFO: Lebus war bedingt durch seine strategisch günstige Lage auf dem hohen Bergrücken schon in der Bronzezeit besiedelt.
Nach dem Abzug der Germanen siedelten hier die Slawen und erbauten wieder eine Burganlage.
Boleslaw III. Schiefmund gründete 1125 das Bistum Lebus mit einer Kathedralkirche auf dem Burgberg.
Nach der Gründung Frankfurts verlor Lebus an Bedeutung und heute findet man nur noch einige Mauerreste von der ehemaligen Bischofsburg.

Im 2. Weltkrieg wurde Lebus fast völlig zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte zwischen 1950 und 1960.
Sehenswert sind der Burgberg, der schon seit Jahrtausenden als uneinnehmbare Festung benutzt wurde, der Turmberg und der Schlossberg.

Die Stadtkirche St. Marien steht im Tal und wurde Anfang des 19. Jahrhunderts anstelle der abgebrannten mittelalterlichen Kirche erbaut.

ROUTE: Der Radweg führt an der Kirche vorbei und zweigt dann nach rechts auf die "Oderstraße" ab. Dort geht es weiter bis zur Schiffsanlegestelle.
Danach folgen Sie dem asphaltierten Weg entlang des Hügels. Er geht in den Dammweg über.

Auf dem Dammweg Auf dem Dammweg (Bild vergrößern)

INFO: Hier beginnt das Oderbruch, eine Landschaft, die sich gut 60 km lang und über 10 km breit neben der Oder hinzieht und unterhalb des Wasserspiegels der Oder liegt.

INFORMATION: Das Oderbruch war ein überschwemmtes Gebiet und bildete das Binnendelta der Oder, die hier in vielen Armen floss. Das Gebiet lag nur knapp einen Meter über Meereshöhe und war größtenteils überschwemmt. Die Fläche betrug über 900 Quadratkilometer.
Wasserbauingenieur und Oberdeichinspektor Simon Leonhard von Haerlem plante die Trockenlegung und schuf einen geraden Oderkanal, der den Flusslauf um 18 km verkürzte.
Bald darauf trat auch die vorhergesagte Trockenlegung ein und das Gebiet konnte besiedelt werden.
Dazu wurden Neusiedler aus verschiedenen Gegenden Deutschlands, der Schweiz und aus Frankreich angesiedelt. Es entstanden 43 neue Dörfer.

Seen und Teiche Seen und Teiche (Bild vergrößern)

ROUTE: Der Radweg führt am viel besuchten Anglerheim von Lebus vorbei.
Von dort folgen Sie dem asphaltierten Weg entlang des Hügels - vorbei an Kleingartenanlagen.
Der Oder-Neiße-Radweg geht in den Dammweg über.
Hier beginnt links des Dammes das Oderbruch und zieht sich bis Hohenwutzen hoch.

Radweg auf dem Damm Radweg auf dem Damm (Bild vergrößern)

ROUTE: Nach 12 Kilometern ohne Ortsberührung erreichen Sie die Abzweigung nach "Reitwein". Dort könnten Sie abzweigen und die Stülerkirche im neugotischen Stil und die Diplomatentreppe besichtigen.

Sie bleiben aber auf dem Damm und erreichen die Abzweigung nach Küstrin-Kietz.
Der Radweg führt etwa 500 Meter nach links, unterquert danach die Eisenbahnlinie und führt wieder zurück zur Oder.

Dort fließen zwei Verkehrsadern - Bahn und Bundesstraße - von West nach Ost.
Vom ehemaligen Küstrin ist nach der größten Schlacht auf deutschem Boden am Ende des 2. Weltkrieges nichts mehr übrig. Das ehemalige Zentrum liegt heute auf polnischer Seite und heißt "Kostrzyn".

Brücken bei Küstrin-Kietz Brücken bei Küstrin-Kietz (Bild vergrößern)

ROUTE: Weiter geht es auf dem Dammweg und Sie passieren den kleinen Ort "Bleyen".

INFO: Die Gegend wird nun immer unbewohnter. Kraniche und Störche wohnen hier und finden auch genügend Nahrung.

Kranichflug Kranichflug (Bild vergrößern)

INFO: Durch das breite Oderbett mit den Überschwemmungsgebieten finden hier auch Otter reiche Beute.
Dass dem verkehrstechnisch Rechnung getragen wird zeigt die Beschilderung.

Otterwechsel Otterwechsel (Bild vergrößern)

INFO: Die beidseitigen Hochwasserschutzdämme sind weit aus einander und lassen dem Fluss viel Raum für Überflutungen.
Reste der letzten Flut bilden bizarre Muster.

Bizarre Muster Bizarre Muster (Bild vergrößern)

ROUTE: Der Dammweg führt zielsicher durch fast menschenleere Landschaft in Richtung Kienitz.

Menschenleere Landschaft Menschenleere Landschaft (Bild vergrößern)


Kienitz


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Entfernungen: -> Kienitz: 0,0 km, <- Lebus: 43,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 95,0 km

Sehenswert: Denkmal mit Panzer

INFO: Kienitz wurde schon im 13. Jahrhundert als Fischerdorf gegründet.
Große Veränderungen gab es, als das Oderbruch auf Befehl des Preußenkönigs Friedrich II. trocken gelegt wurde.
Seither ist der Ort landwirtschaftlich geprägt.

Hafen in Kienitz Hafen in Kienitz (Bild vergrößern)

INFO: In der Ortsmitte steht als Denkmal ein russischer Panzer.
Er steht als Erinnerung an die russische Offensive im 2. Weltkrieg. Hier überquerte erstmals ein russischer Panzer auf dem Weg nach Berlin die Oder-Neiße-Linie und konnte einen Brückenkopf zur Offensive bilden.

Panzer als Denkmal Panzer als Denkmal (Bild vergrößern)


Ansclusstour



Übersicht Radtouren Übersicht "Übersicht Oder-Neiße-Radweg"

Oder-Neiße-Radweg Etappe 1: Von Liberec bis Görlitz
Etappe 2: Von Görlitz bis Bad Muskau
Etappe 3: Von Bad Muskau bis Eisenhüttenstadt
Etappe 4: Von Eisenhüttenstadt bis Kienitz
Etappe 5: Von Kienitz bis Gartz
Etappe 6: Von Gartz bis Pampow
Etappe 7: Von Pampow bis Ueckermünde
Etappe 8: Von Ueckermünde über Usedom nach Anklam
Etappe 9: Alternative mit Schiff von Ueckermünde nach Anklam

Übersicht Radtouren Übersicht "Übersicht Moldau-Radweg"

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