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Oder-Neiße-Radweg mit dem Fahrrad

Oder-Neisse-Radweg

5. Etappe: Von Kienitz nach Gartz

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Stand: 08.03.2017

 

 

Kurzbeschreibung 5. Etappe Kienitz nach Gartz:


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Diese Etappe führt von "Kienitz" aus auf Dammwegen entlang des Oderbruchs. Diese Gegend liegt stellenweise unter dem Wasserspiegel der Oder.
Die Oder selbst und auch der angelegte Kanal haben ihr Bett zwischen Dämmen.
Das Feuchtgebiet innerhalb der Dämme ist ein wahres Vogelparadies.
Der einzige größere Ort auf der Etappe ist die ehemalige Tabakstadt "Schwedt".
Nach einer langen Naturetappe kommt "Gartz" in Sicht.
Ziel ist die einst bedeutende Stadt "Gartz", die noch Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung besitzt.

Bitte ausreichend Getränke mitnehmen, es gibt kaum Möglichkeiten zur Einkehr oder zum Einkaufen und die Etappen zwischen Orten sind zwar wunderschhön aber bis zu 28 km lang.

Tourenlänge: 88,5 km
Höhenmeter: 78 m
Fahrzeit: 6 bis 7 Stunden
An-/Abfahrt: Fast nur mit dem Auto möglich
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

Bücher und Karten Karten: Bikeline - Oder-Neiße-Radweg
Bücher und Karten Karten: Karte 1:75.000
Bücher und Karten Karten: Kompass Karte


Bücher und Karten Bücher: Deutschlands schönste Flussradwege

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Unser Onlinetagebuch: Oder-Neiße-Radweg vom 10.5. bis 16.5.2010

Karte Oder-Neiße-Radweg:



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  Oder-Neiße Radweg Etappe 6 

(wir empfehlen Karten mit Radwanderwegen im Maßstab 1:50.000 mit Höhenlinien)

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Orte am Weg - Entfernungsliste:


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000,0 km Kienitz
005,0 km Groß Neuendorf
033,0 km Hohenwutzen
037,0 km Hohensaaten
066,0 km Schwedt
081,0 km Friedrichsthal
088,5 km Gartz


Interaktive Karte:


Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren.


Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt


Kienitz


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Entfernungen: -> Groß Neuendorf: 5,0 km, <- Kienitz: 0,0 km,
->O Ziel: 88,5 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Sehenswert: Oderbruch, Denkmal Russische Offensive

INFO: Kienitz wurde schon im 13. Jahrhundert als Fischerdorf gegründet.
Große Veränderungen gab es, als das Oderbruch auf Befehl des Preußenkönigs Friedrich II. trocken gelegt wurde.
Seither ist der Ort landwirtschaftlich geprägt.

Hafen in Kienitz Hafen in Kienitz (Bild vergrößern)

ROUTE: Sie starten am Hafen; schauen sich noch den als Denkmal aufgestellten russischen Panzer an.
Er steht als Erinnerung an die russische Offensive im zweiten Weltkrieg. Hier überquerte erstmals ein russischer Panzer auf dem Weg nach Berlin die Oder-Neiße-Linie und konnte einen Brückenkopf zur Offensive bilden.

Panzer als Denkmal Panzer als Denkmal (Bild vergrößern)

INFORMATION :Das Oderbruch war ein überschwemmtes Gebiet und bildete das Binnendelta der Oder, die hier in vielen Armen floss. Das Gebiet lag nur knapp einen Meter über Meereshöhe und war größtenteils überschwemmt. Die Fläche betrug über 900 Quadratkilometer.
Wasserbauingenieur und Oberdeichinspektor Simon Leonhard von Haerlem plante die Trockenlegung und schuf einen geraden Oderkanal, der den Flusslauf um 18 km verkürzte.
Bald darauf trat auch die vorhergesagte Trockenlegung ein und das Gebiet konnte besiedelt werden.
Dazu wurden Neusiedler aus verschiedenen Gegenden Deutschlands, der Schweiz und aus Frankreich angesiedelt. Es entstanden 43 neue Dörfer.

ROUTE: Es geht auf dem hervorragend ausgebauten Dammweg auf eine lange Naturetappe. Oft verläuft auf der Deichkrone ein zusätzlicher Radweg mit Blick auf beide Oderseiten.

Zwischen den Dämmen auf deutscher und polnischer Seite verläuft die Oder. Durch den großen Abstand - oft über 500 Meter - bildet sich ein Feuchtgebiet aus, das für viele Vögel ein wahres Paradies ist.
Tausende Gänse weiden hier und steigen oft in schönen Formationen auf.

Formation der Gänse Formation der Gänse (Bild vergrößern)

ROUTE: Der Radweg führt wieder auf der Dammkrone weiter. Markant sind die "Grenzpfeiler", schwarz-rot-gold gestreifte Pfeiler, die die Grenze auf deutscher Seite markieren.

Radweg auf dem Damm Radweg auf dem Damm (Bild vergrößern)

Groß Neuendorf


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Entfernungen: -> Hohenwutzen: 28,0 km, <- Kienitz: 5,0 km,
->O Ziel: 83,5 km, O<- Ausgangspunkt: 5,0 km

Sehenswert: Rekonstruierte Hafenanlage

INFO: Der Ort Groß Neuendorf war vor der Trockenlegung des Oderbruchs ein Hafen, danach lebte die Bevölkerung von der Landwirtschaft.
Heute produziert man vornehmlich Gemüse.

Sehenswert ist die rekonstruierte Hafenanlage, die aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts stammt, als Groß Neuendorf ein großer Hafenumschlagplatz war.
Heute ist das Maschinenhaus zum Hotel umgebaut worden.

Das Hafengebäude Das Hafengebäude (Bild vergrößern)

ROUTE: Der Fahrradweg bleibt nun über 15 km auf dem Damm. Mal wechselt er vom normalen, den Damm begleitenden, Radweg auf den Radweg auf der Dammkrone, aber auf beiden Wegen ist feinster Asphalt als Belag. Wenn man dann auch noch Rückenwind hat, ist die Anstrengung gleich null.

INFO: Zahlreiche Vögel leben im Oderbruch oder in den Überschwemmungswiesen.

Heimat der Störche Heimat der Störche (Bild vergrößern)

INFO: Das Oderbruch gilt als Heimat der Störche. Viele leben hier oder jagen hier in den feuchten Wiesen.

Die Oder bleibt brav im Bett Die Oder bleibt brav im Bett (Bild vergrößern)

INFO: Die beiden Dämme auf deutscher und polnischer Seite sind oft über 500 Meter auseinander. Das Gebiet innerhalb der Dämme ist regelmäßig Überschwemmungen ausgesetzt.

Hebewerk Alte Oder Hebewerk Alte Oder (Bild vergrößern)

INFO: Das Oderbruch muss nach wie vor überschüssiges Wasser in die Oder einleiten. Hier am Hebewerk "Alte Oder" sieht der Einfluss aus wie ein Fluss.

Am Weg liegt eine kleine Häusergruppe: Das Gasthaus Zollbrücke, ein Theater (Sie lesen richtig) und ein Ziegenhof.

Alte Zollbrücke Alte Zollbrücke (Bild vergrößern)

ROUTE: Der Radweg bleibt weiter auf dem Damm. In der Ferne kommt eine Eisenbahnbrücke in Sicht.

Die Eisenbahnbrücke gehörte zu der Oderbruchbahn, die zwischenzeitlich still gelegt wurde. Die Brücke ist beidseits mit Gittern verschlossen.
Auf der ehemaligen Trasse der Bahn verläuft der "Oderbruchbahn-Radweg".

Eisenbahnbrücke Eisenbahnbrücke (Bild vergrößern)

ROUTE: Der Radweg bleibt auf dem Damm und nähert sich Hohenwutzen über die "Neuglietzener Straße".


Hohenwutzen


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Entfernungen: -> Hohensaaten: 4,0 km, <- Groß Neuendorf: 28,0 km,
->O Ziel: 55,5 km, O<- Ausgangspunkt: 33,0 km

Sehenswert: Ehemalige Insel

INFO: Der Name Hohenwutzen stammt noch aus der Zeit, als das Oderbruch noch nicht entwässert war. Hohenwutzen war seinerzeit eine Insel, die aus dem Überschwemmungsland herausragte.

Hohenwutzen Hohenwutzen (Bild vergrößern)

INFO: Gleich am Anfang von Hohenwutzen gibt es einen Getränkehändler mit Verköstigungsmöglichkeit. Wer nach der langen bevölkerungsarmen Strecke dursten musste, kann sich hier wieder "einnässen".

ROUTE: Der Radweg folgt nach rechts der "Oderstraße" und erreicht bald die Brücke, die nach Polen führt.
Sie überqueren die Straße und fahren geradeaus wieder den Dammweg entlang nach Norden nach Hohensaaten.


Hohensaaten


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Entfernungen: -> Schwedt: 29,0 km, <- Hohenwutzen: 4,0 km,
->O Ziel: 51,5 km, O<- Ausgangspunkt: 37,0 km

Sehenswert: Schleusenanlage mit dem Oder-Havel-Kanal

INFO: Der Ort Hohensaaten wurde schon im 13. Jahrhundert erwähnt. Er lag damals höher als das Oderbruch auf einer Insel.
Heute verläuft durch Hohensaaten der Oder-Havel-Kanal. Die alte Oder kommt von links.
Eine große Schleusenanlage nimmt das Wasser des Oderbruches auf und verbindet den Oder-Havel-Kanal mit den auf unterschiedlichen Höhen verlaufenden Wasserstraßen Oder und der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße.

Schleußenanlage in Hohensaaten Schleusenanlage (Bild vergrößern)

ROUTE: Der Radweg überquert den Wasserarm, der zur Oder führt und bleibt dann zunächst auf dem schmalen Landstreifen zwischen Kanal und Oder.
Ein herrlicher Radweg mit schöner Aussicht führt nach Norden.

Entlang der Oder Entlang der Oder (Bild vergrößern)

ROUTE: Nach kurzer Zeit weitet sich der Landstreifen und bietet zwei Varianten der Weiterfahrt an:

1. den in manchen Radführern beschriebenen Weg über Lunow, Stolzenhagen, Stolpe, Stützkow, Criewen nach Schwedt.
Der Vorteil dieser Variante sind die zahlreichen Orte, die Sie berühren und sich eventuell mit Getränken versorgen könnten. Es fehlt aber das Erleben der superschönen Oderlandschaft.

2. den alternativen Weg - den wir hier beschreiben - der dem Oderufer folgt und durch das Naturschutzgebiet "Untere Oder" führt.
Dort gibt es nur Natur und zig kilometerweit keine Ortsberührung.
Schwedt ist der nächste Ort.

Gänse auf der Weide Gänse auf der Weide (Bild vergrößern)

INFO: Dafür sehen Sie alle möglichen Vögel. Ganze Scharen von Gänsen, Storchenfamilien, Schwänen usw. halten sich im Wasser oder im Feuchtgebiet längs der Oder auf.
Stundenlang könnte man den Tieren zuschauen, wie sie erst weiden, dann aufsteigen und sich nach und nach in eine Formation eingliedern. Abenteuerlich ist teilweise das Landen.

Formation der Gänse Formation der Gänse (Bild vergrößern)

INFO: Auf der linken Seite liegen kleine Seen und Altarme der Oder, auch hier leben viele Vögel.

Deichschafe als Pfleger Deichschafe als Pfleger (Bild vergrößern)

INFO: Am Damm findet man wieder Schafe, die zur Deichpflege herangezogen werden. Unermüdlich fressen sie das Gras der Deiche ab und verhindern ein Verwildern.

ROUTE: Der Radweg verläuft immer am Oderufer entlang und bleibt lange bestens asphaltiert.
Auf der rechten, sprich polnischen Seite sieht man immer wieder einzelne Gebäude. Ab und zu steht ein Wohnmobil mit Anglern am Ufer.

Zaton Dolny Zaton Dolny (Bild vergrößern)

ROUTE: Erst das letzte Stück, etwa sieben Kilometer, verläuft auf einem Betonweg mit rechteckigen Platten. Aber auch er lässt sich gut fahren.
Schautafeln informieren über Flora und Fauna des Naturschutzgebietes Untere Oder.

Schautafeln am Weg Schautafeln am Weg (Bild vergrößern)

ROUTE: Kurz vor der Brücke zwischen "Schwedt" und "Krajnik Dolny" zweigt der Radweg nach links ab und passiert die ehemalige Grenzstation.
Rechts neben der "B26" fahren Sie auf einem schönen Radweg nach Schwedt.


Schwedt


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Entfernungen: -> Friedrichsthal: 15,0 km, <- Hohensaaten: 29,0 km,
->O Ziel: 22,5 km, O<- Ausgangspunkt: 66,0 km

Sehenswert: Innenstadt, frühere Stadtbefestigung, ehemalige Tabakspeicher, Villen

INFO: Die heutige Stadt wurde 1265 erstmals erwähnt, war aber wahrscheinlich schon ab dem 6. Jahrhundert von Slawen besiedelt.
Den ersten großen Aufschwung nahm Schwedt im 15. Jahrhundert unter Johann I. zu Hohlsten.
Der Dreißigjährige Krieg setzte Schwedt in hohem Maße zu: In zwanzig Jahren wurde sie 32 mal geplündert.

Vierradener Straße Vierradener Straße (Bild vergrößern)

INFO: Im 17. Jahrhundert nahm sich Kurfürstin Dorothea der Stadt an und siedelte französische Hugenotten an. Sie begründeten den Tabakanbau in der Ueckermark. Drei große Tabakmanufakturen bildeten danach den größten Wirtschaftsfaktor in der Stadt.

Villa in Schwedt Villa in Schwedt (Bild vergrößern)

INFO: Nach dem 2. Weltkrieg siedelten sich eine Papierfabrik und eine Raffinerie an.
Sehenswert sind der Ermelerspeicher (ein ehemaliger Tabakspeicher), das Amtsgericht, die Stadtmühle und Theodor Hahns Seifenfabrik, die Kirchen und Reste der ehemaligen Stadtbefestigung.

ROUTE: Sie fahren wieder zurück zur Brücke und zweigen vor dem Kanal nach links ab. Ein schöner Radweg führt aus der Stadt hinaus und führt dann entlang der Friedrichsthaler Wasserstraße.

Blick auf den Fluss Blick auf den Fluss (Bild vergrößern)

INFO: An einem Aussichtspunkt vor der "Schwedter Querfahrt", einem Altarm zur Oder, können Sie wieder ein intaktes Vogelparadies bewundern.

Seeschwalben Seeschwalben (Bild vergrößern)

ROUTE: Bei der "Schwedter Querfahrt" überqueren Sie den Kanal und fahren auf der rechten Seite weiter.

In der Flusslandschaft rechts des Weges liegen kleine Seen und Altarme:
Auch hier kann man sich fast nicht satt sehen an den vielen Vögeln.

Nach weiteren drei Kilometern überqueren Sie auf einer modernen Fahrradbrücke wieder den Kanal und radeln auf der gegenüberliegenden Seite an der Nationalpark-Wildnisschule in den Wald.
Nach etwa 750 Metern geht es nach rechts im Wald ab und Sie fahren auf einem Waldweg mit leichten Höhenunterschieden nach Friedrichsthal.


Friedrichsthal


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Entfernungen: -> Gartz: 7,5 km, <- Schwedt: 15,0 km,
->O Ziel: 7,5 km, O<- Ausgangspunkt: 81,0 km

Sehenswert: Anlage als Straßendorf

INFO: Friedrichsthal ist das einzige Straßendorf in der Gegend. Die geschlossene Bebauung mit den dahinter liegenden Nutzgärten und wieder dahinter liegenden Feldfluren zeigen dies anschaulich.

ROUTE: Der Radweg zweigt am Ortsanfang nach rechts ab und wendet sich zum Ufer der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße.

Dammweg bei Friedrichsthal Dammweg bei Friedrichsthal (Bild vergrößern)

ROUTE: Auf einem Asphaltweg geht es auf dem Damm etwa 7 km weiter.
Das Gebiet rechts des Kanales bis zur Ost-Oder nutzen im Herbst die Kraniche als Zwischenstopp nach Süden. Es muss ein unvergessliches Erlebnis sein, dem Schauspiel zuzuschauen.

Kurt vor Gartz geht der Radweg nach links auf der "Gartenstraße" weg und steigt dann nach rechts abzweigend leicht an. Hier erreichen Sie die "Kastanienallee", von der Sie auf der "Pommernstraße" nach rechts zum Stadtzentrum abzweigen.



Gartz


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Entfernungen: -> Gartz: 0,0 km, <- Friedrichsthal: 7,5 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 88,5 km

Sehenswert: Stadtkirche, Reste der Stadtbefestigung

INFO: Gartz war ursprünglich eine slawische Festung. Im Jahre 1249 wurde Gartz durch den Pommernherzog Barnim das Stadtrecht verliehen. In den Jahren 1270 bis 1280 wurde die Stadt ummauert und durch Türme und Gräben wehrhaft gemacht.

Stadtkirche St. Stephan Stadtkirche St. Stephan (Bild vergrößern)

INFO: Ein Teil der Stadtbefestigung und Reste von Türmen sind noch erhalten.
Leider wurde Gartz im 2. Weltkrieg zu 80% zerstört.
Der Wiederaufbau erfolgte zu DDR-Zeiten mehr zu Wohnzwecken außerhalb der historischen Mauern, so dass noch heute im alten Zentrum zahlreiche Baulücken vorhanden sind.

Marktplatz in Gartz Marktplatz in Gartz (Bild vergrößern)

INFO: Teile der Stadtbefestigung sind ebenfalls noch erhalten. Im Nordbereich finden Sie die Stadtmauer und den in die Mauern eingelassenen Pulverturm.
Richtung Oder findet man Reste des "Blauen Hutes", eines Wachturmes, der früher über 23 Meter hoch war. Nach der Zerstörung 1945 messen seine Ruinen leider nur noch 9 Meter Höhe.

Turm Blauer Hut Turm Blauer Hut (Bild vergrößern)


Ansclusstour



Übersicht Radtouren Übersicht "Übersicht Oder-Neiße-Radweg"

Oder-Neiße-Radweg Etappe 1: Von Liberec bis Görlitz
Etappe 2: Von Görlitz bis Bad Muskau
Etappe 3: Von Bad Muskau bis Eisenhüttenstadt
Etappe 4: Von Eisenhüttenstadt bis Kienitz
Etappe 5: Von Kienitz bis Gartz
Etappe 6: Von Gartz bis Pampow
Etappe 7: Von Pampow bis Ueckermünde
Etappe 8: Von Ueckermünde über Usedom nach Anklam
Etappe 9: Alternative mit Schiff von Ueckermünde nach Anklam

Übersicht Radtouren Übersicht "Übersicht Moldau-Radweg"

Übersicht Radtouren Übersicht "Alle Touren Deutschland"