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Maintalradweg:

Mainradweg Etappe 5: Von Aschaffenburg nach Mainz

Maintalradweg


[Essen&Wohnen | Orte am Weg | Kurzinfo | Karte |
Anschlusstouren ]

Stand: 14.11.2016

 

 

Kurzbeschreibung Maintalradweg:


(Seitenanfang)

Diese Etappe ist die letzte auf dem Weg nach Mainz zur Mündung in den Rhein.
Aschaffenburg
mit Schloss Johannisburg, Altstadt und Kirchen lädt wieder zu einer längeren Radpause ein.
Seligenstadt sagt man, zeige seine schönste Seite von der Fähre aus, doch lohnt auf jeden Fall die Besichtigung der Einhardsbasilika mit den Nebengebäuden und der historischen Altstadt.
Hanau musste sehr durch Angriffe der Alliierten leiden, trotzdem sind noch einige Highlights erhalten. Hier wurden übrigens die Gebrüder Grimm geboren.
Offenbach war einst sehr reich, Teile der Befestigungen und der Schlösser (Isenburgisches Schloss) sind noch erhalten.
Frankfurt - die von Kaiser Karl gegründete Stadt - kommt nun in Sicht. Die große moderne Metropole hat nicht nur Hochhäuser zu bieten. Kaiserdom, Römerberg, Paulskirche, Alte Oper und die zahlreichen Kirchen und sehenswerte Häuserzeilen sind es wert, besichtigt zu werden.
Die Stadt Höchst, kaum zehn Kilometer weiter, wurde von den Mainzer Fürstbischöfen zur Festung gegen das große Frankfurt ausgebaut. Viele Türme, die mittelalterliche Altstadt und die Kirche St. Justinus sind noch erhalten geblieben. Aus späterer Zeit stammt der prächtige Bolongaropalast mit Park.
Im Weinort Flörsheim beginnt der Rheingau und die Weinberge werden größer.
Rüsselsheim
liegt nicht weit davon auf der anderen Mainseite und ist stark auf Automobilbau spezialisiert. Sehenswert ist die mehrfach zerstörte und wieder aufgebaute Festung.
Nun ist es nicht mehr weit zur Kaiserstadt Mainz, bei der sich Main und Rhein vereinigen. Wunderschön ist der Kaiserdom und die angrenzende Altstadt.

Etappenstart: Aschaffenburg
Etappenziel:
Mainz
Streckenlänge
: 109,5 km
Fahrzeit: 7 Stunden
Höhenmeter: 360 m
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

 

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Bücher und Karten Veranstalter Mainradweg
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Bücher und Karten Main-Radweg 1
Bücher und Karten Main-Radweg 2
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Karte:


(Seitenanfang)  

Karte

Orte am Weg:


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000,0 km Aschaffenburg
005,5 km Stockstadt
012,5 km Mainflingen
017,5 km Seligenstadt
026,5 km Grossauheim
031,5 km Steinheim
033,5 km Hanau
035,5 km Kesselstadt
039,5 km Dörnigheim
048,0 km Offenbach
054,5 km Frankfurt
059,5 km Niederrad
059,5 km Höchst
071,0 km Kelsterbach
076,5 km Eddersheim
081,5 km Flörsheim
088,5 km Hochheim
095,5 km Mainz


Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Aschaffenburg Schlafen und Wohnen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Stockstadt: 5,5 km, <- Aschaffenburg: 0,0 km,
->O Ziel: 95,5 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Sehenswert: Schloss Johannisburg, Jesuitenkirche, Muttergotteskirche, Stiftskirche, historische Altstadt

INFO: Schon im vierten Jahrhundert war die Gegend um "Aschaffenburg" stark besiedelt.
Der Herzog Liudolf von Schwaben gründete 975 das Aschaffenburger Stift St. Peter und aus dieser Zeit stammt auch die Stiftskirche.
Mit der Zeit entstand am Main entlang die Unterstadt.
Münzrecht und Stadtrechte förderten die Entwicklung der Stadt und machten sie zur Zweitresidenz der Mainzer Erzbischöfe.
Das im Renaissancestil erbaute Schloss Johannisburg war die Residenz der Erzbischöfe und Kurfürsten.

Schloss Johannisburg Schloss Johannisburg (Bild laden)


INFO: Das Schloss Johannisburg wurde streng symmetrisch in italienischem Renaissancestil erbaut. Der Innenhof ist quadratisch und mit Ecktürmen begrenzt.

Innenhof Schloss Johannisburg Innenhof Johannisburg (Bild laden)

INFO: Von der Schlossterrasse bietet sich ein sehr schöner Blick auf den Main. Der Schlossgarten ist bedingt durch das Gelände erlebnisreicher und enger gestaltet als in anderen Schlössern.

Aussicht auf den Main Aussicht auf Main (Bild laden)

INFO: Die sehenswerte Altstadt liegt auf dem Stiftsberg zwischen Schloss und Rathaus. Sehenswert sind die Jesuitenkirche, die Muttergotteskirche, die Stiftskirche und die zahlreichen schönen Gassen mit den Fachwerkhäusern.

Zahlreiche schöne Fachwerkhäuser und der gotische Brunnen schmücken den Stiftsplatz in der Altstadt von Aschaffenburg.

Stiftsplatz in Aschaffenburg Stiftsplatz (Bild laden)

INFO: Die Stiftbasilika wurde im 10. Jahrhundert anstelle einer Vorgängerkirche im romanischen und teils schon frühgotischem Stil erbaut. Sehenswert ist auch der Kreuzgang und das überlebensgroße Holzkruzifix aus dem 10. Jahrhundert.

Stiftsbasilika Aschaffenburg Stiftbasilika (Bild laden)

INFO: Viele gemütliche Kneipen und Gasthöfe machen die Altstadt von Aschaffenburg zum idealen Etappenziel.

Viele Kneipen Viele Kneipen (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg folgt zur Weiterfahrt dem rechten Mainufer.

Bald erreichen Sie eine Engstelle: Radfahrer absteigen!
Hier ragen unterhalb des Pompeianum riesige Buntsandsteinfelsen in den Main. Ein künstlich angelegter, aber enger Weg hilft um die kurvigen Ecken.

Dahinter erblicken Sie das "Pompeianum", das eine Nachbildung einer Villa aus "Pompeji" in einer prächtigen Gartenanlage darstellt.

Das Pompeianum Das Pompeianum (Bild laden)

 

ROUTE: Der Radweg führt idyllisch auf einem Asphaltweg am Main weiter und führt am Ort "Mainaschaff" vorbei, den eine große Kirche aus dem 18. Jahrhundert ziert.

 


 

Mainaschaff


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Entfernungen: -> Mainflingen: 7,0 km, <- Aschaffenburg: 5,5 km,
->O Ziel: 90,0 km, O<- Ausgangspunkt: 5,5 km

Sehenswert: Kirche in Mainaschaff

INFO: Der kleine Fluss Aschaff war früher die Grenze zu Aschaffenburg. Er mündet in Mainaschaff in den Main.
Nach zahlreichen Verlegungen und Verdohlungen ist der kleine Fluss heute wieder ein naturnaher sauberer Fluss.

Kirche in Mainaschaff Kirche in Mainaschaff (Bild laden)

INFO: Vom Radweg bietet sich eine ungehinderte Aussicht auf die andere Seite des Mains. Dort liegt "Stockstadt", das sich erst mit Industrieanlagen und danach mit seinem Ortskern ankündigt.

 


linke Mainseite Stockstadt


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Mainflingen: 7,0 km, <- Aschaffenburg: 5,5 km,
->O Ziel: 90,0 km, O<- Ausgangspunkt: 5,5 km

INFO: "Stockstadt" liegt auf der anderen Mainseite.
Auf der mainabwärts linken Seite führt ebenfalls ein Fahrradweg weiter flussabwärts.

Stockstadt Stockstadt (Bild laden)



ROUTE: Der Fahrradweg bleibt nun weiter am Main und passiert einen großen Baggersee.
Er unterquert die A3 und passiert "Kleinostheim", dessen moderne Häuser bis an den Radweg reichen.
Durch Felder und Wiesen führt der sehr gut ausgebaute Radweg in Richtung "Karlstein".

Radweg bei Karlstein Radweg bei Karlstein (Bild laden)

ROUTE: Sie unterqueren die Autobahn und bleiben noch gute zwei Kilometer auf dem Radweg durch die Felder.
Dann zweigt die Hauptroute des Mainradweges nach links ab.
Auf einer Radlerbrücke überqueren Sie den Main und erreichen den Ort "Mainflingen".

 

 

Mainflingen


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Entfernungen: -> Seligenstadt: 5,0 km, <- Stockstadt: 7,0 km,
->O Ziel: 83,0 km, O<- Ausgangspunkt: 12,5 km

Sehenswert: Sendeanlage des Zeitsenders DCF77, Normalzeit

INFO: In "Mainflingen" steht eine mächtige Sendeanlage. Von hier wird die Uhrzeit auf einem Langwellenkanal an die ganzen Funkuhren übertragen.
Im Ort steht die moderne Kirche St. Kilian.

Eine weit gespannte Radlerbrücke überspannt den Main und lässt unten genügend Platz für die zahlreichen Schiffe.

Radlerbrücke Radlerbrücke (Bild laden)

ROUTE: Der Mainradweg verlässt den Ort "Mainflingen" auf dem asphaltierten "Uferweg". Mit etwas Abstand zum Fluss führt der Radweg auf einer Alleenstraße weiter und umfährt "Kleinwelzheim", das links des Weges liegt.

Radweg auf einer Alleenstraße Alleenstraße (Bild laden)

INFO: Die Türme der "Einhardsbasilika" überragen jetzt die Büsche am Mainufer und "Seligenstadt" kommt in Sichtweite.

Radweg auf einer Alleenstraße Einhardsbasilika (Bild laden)

 

ALTERNATIVE: Falls Sie rechts des Main anfahren, können Sie mit einer Fähre übersetzen. Auch so erreichen Sie die viel besuchte Stadt, die von Restaurants, Eisdielen und allerlei Ess- und Trinkgeschäften nur so wimmelt.

Fähre nach Seligenstadt Fähre nach Seligenstadt (Bild laden)



Seligenstadt Schlafen und Wohnen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Grossauheim: 9,0 km, <- Mainflingen: 5,0 km,
->O Ziel: 78,0 km, O<- Ausgangspunkt: 17,5 km

Sehenswert: Einhardsbasilika, historische Innenstadt, Römische Reste

INFO: "Seligenstadt" fällt schon aus der Ferne durch seine markante Kirche auf.
Die "Einhardsbasilika" wurde schon im Jahre 830 erbaut und ist heute das Wahrzeichen der Stadt. Um die Basilika erstreckte sich ein Benediktinerkloster, das aber 1803 aufgehoben wurde. Die ehemaligen Klostergärten sind sehr dekorativ bepflanzt und es macht Freude, den gartenartigen Park zu bewundern.

Klostergarten in Seligenstadt Klostergarten (Bild laden)

INFO: Seligenstadt hat eine lange Geschichte: Die Römer bauten im 1. Jahrhundert das Castrum Selgum zur Sicherung des Limes. Nach dem Abzug der Römer blieb der Ort durch Alamannen weiter besiedelt.

Seligenstadt Einhardsbasilika Einhardsbasilika (Bild laden)

INFO:Das Kirchenschiff der karolingischen Kirche aus dem 9. Jahrhundert ist bis heute erhalten geblieben. Allerdings hatte es im 18. Jahrhundert eine Barockisierung erleiden müssen und man hat ein neoromanisches Westwerk zum Betreten der Kirche angefügt

Kirchenschiff Einhardsbasilika Kirchenschiff (Bild laden)

INFO: Aus dem Mittelalter sind noch Befestigungsanlagen und Türme erhalten geblieben. In Seligenstadt befand sich eine karolingische Pfalz. Diese staufische Kaiserpfalz ließ Kaiser Friedrich Barbarossa Ende des 12. Jahrhunderts errichten, später diente sie als Steinbruch.

Türme und Fachwerkhäuser Reste der Kaiserpfalz (Bild laden)

INFO: Sehr schöne Fachwerkhäuser säumen noch die Straßen, obwohl Seligenstadt im Dreißigjährigen Krieg - trotz Kontributionszahlungen - geplündert wurde.

Türme und Fachwerkhäuser Türme und Fachwerk (Bild laden)

INFO: Beeindruckende Fachwerkhäuser findet man in den Nebenstraßen der Stadt. Ein Rundgang durch die Stadt lohnt sich.

Schöne Fachwerkhäuser Schöne Fachwerkhäuser (Bild laden)

ROUTE: Die Weiterfahrt können Sie auf der linken oder auf der rechten Seite planen.
Falls Sie rechts des Mains weiterfahren, müssen Sie mit der Fähre wieder über den Fluss und etwa fünf Kilometer weiter in "Großkrotzenburg" schon wieder auf die linke Seite wechseln.

Wir schlagen vor, links auf dem Hauptweg zu bleiben. Hier führt ein schön asphaltierter Radweg entlang einer richtig alten Baumallee.
Der wunderschön ausgebaute Radweg folgt dem Mainufer flussabwärts auf der linken Seite. Mitunter ist hier viel los!

Schöner Radweg Schöner Radweg (Bild laden)

ROUTE: Sie radeln nun an der "Schleuse Großkrotzenburg" vorbei.

INFO: Über einen schwer mit dem Fahrrad zugänglichen Überweg - mehrere Treppen - müssen die rechtsmainischen Radler hier den Main überqueren, weil rechts des Mains der Radweg endet.

Schleuse Krotzenburg Schleuse Krotzenburg (Bild laden)

ROUTE: Auf der linken Seite des Mains radeln Sie nun entlang dem Hochwasserdamm und passieren ohne Ortsberührung den Ort "Hainstadt".
Der Radweg verläuft teils an leichter Bewaldung hinter dem Flussufer.

Mainradweg Mainradweg (Bild laden)

ROUTE: Auf der rechten Mainseite kommt "Grossauheim" in Sicht.



rechte Mainseite Grossauheim


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Entfernungen: -> Steinheim: 5,0 km, <- Seligenstadt: 9,0 km,
->O Ziel: 69,0 km, O<- Ausgangspunkt: 26,5 km

Sehenswert: Zwei Kirchen

INFO: "Grossauheim" kündigt sich mit seinen beiden Kirchen an. Es gehört schon zur Stadt Hanau.
Schon aus der Ferne sieht man eine scheinbar romanische Kirche, super erhalten und sie steht einfach so am Main. Der Reiseführer schreibt nichts davon und so radeln wir hinüber zu dem vermeintlichen Kleinod.

Neuromanische Kirche Neuromanische Kirche (Bild laden)

INFO: Beim Annähern an die Kirche fällt die hervorragende Bausubstanz auf und das Kirchenschild: "Erbaut 1905 bis 1907" bringt dann Gewissheit; Moderne im Stil der Romanik. Die Kirche ist geschlossen, aber wir wissen jetzt, wenn man wollte, könnte man auch heute solche romanisch anmutenden Kirchen bauen.

ROUTE: Der Fahrradweg bleibt links des Maines und unterquert die Brücke der B45.

Der Burgturm von "Steinheim" macht jetzt schon neugierig auf den Ort.



Steinheim


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Hanau: 2,0 km, <- Grossauheim: 5,0 km,
->O Ziel: 64,0 km, O<- Ausgangspunkt: 31,5 km

Sehenswert: Schloss Steinheim, mittelalterliches Stadtbild, gotische Kirche St. Johann Baptist

INFO: "Steinheim" liegt am linken Mainufer und Sie müssen den steilen, gepflasterten Radweg zum Turm fahren. Durch zwei gegenläufige Eisengitter können Sie Ihr Fahrrad durch die Einfahrt schieben und erreichen dann bergauf eine herrliche, mittelalterliche Innenstadt.

Schon aus der Ferne erblicken Sie den zinnengekrönten Burgturm der früheren Burg aus dem 13. Jahrhundert. Daran angebaut ist das ehemalige Schlosses.

Burgturm Steinheim Stadt mit Burgturm (Bild laden)


INFO: An den eigentümlichen Burgturm der früheren Burg aus dem 13. Jahrhundert ist das ehemalige Schloss angebaut, das die Mainzer Erzbischöfe erbauen ließen und auch nutzten.

Schloss Steinheim Schloss Steinheim (Bild laden)

 

INFO: Das alte Zentrum hat zahlreiche mittelalterliche Fachwerkhäuser. Wenn Sie nach links radeln, erreichen Sie die "Kirche St. Johann Baptist".

In der Nähe des Obertores steht dieser weiß-rote zinnengekrönte Kirchturm. Er diente ursprünglich Verteidigungszwecken, zusammen mit dem ebenso unverwechselbaren Bergfried der Burg mit seinen fünf spitzen Turmhelmen, der ursprünglich die Nordflanke schützte.

St. Johann Baptist Steinheim St. Johann Baptist (Bild laden)

ROUTE: Zur Weiterfahrt radeln Sie wieder durch das Tor hinunter zum Main.

INFO: Bald zweigt ein Radweg nach links ab, auf dem Sie über die Brücke nach Hanau radeln könnten.
Falls Sie den Mainradweg weiterfahren, bleiben Sie links.



rechts des Mains Hanau Schlafen und Wohnen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Kesselstadt: 2,0 km, <- Steinheim: 2,0 km,
->O Ziel: 62,0 km, O<- Ausgangspunkt: 33,5 km

ROUTE: Der Fahrradweg folgt wieder alten Baumbeständen und bietet immer wieder schöne Blicke auf die andere Flussseite.

Blick auf Hanau Blick auf Hanau (Bild laden)

 

ROUTE: Bald kommt im Ortsteil "Kesselstadt" das "Schloss Philippsruhe" in Sicht.



Kesselstadt


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Dörnigheim: 4,0 km, <- Hanau: 2,0 km,
->O Ziel: 60,0 km, O<- Ausgangspunkt: 35,5 km

Sehenswert: Schloss Philippsruhe

INFO: "Kesselstadt" wurde vor 950 Jahren das erste Mal erwähnt. Die Wurzeln sind aber wesentlich älter, denn hier stand früher ein römisches Kastell.
"Schloss Philippsruhe" wurde im Jahr 1701 am Mainufer erbaut. Heute werden dort die historischen Sammlungen der "Stadt Hanau" ausgestellt.

Schloss Philippsruhe Hanau Schloss Philippsruhe (Bild laden)

ROUTE: Der Fahrradweg folgt nun wieder dem Main.



Dörnigheim Schlafen und Wohnen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Offenbach: 8,5 km, <- Kesselstadt: 4,0 km,
->O Ziel: 56,0 km, O<- Ausgangspunkt: 39,5 km

Sehenswert: Schloss Rumpenheim, historische Gassen

INFO: "Dörnigheim" liegt auf der rechten Mainseite. Hier überquert eine Autofähre den Main in regelmäßigen Abständen.

ROUTE: Der Fahrradweg folgt nun wieder auf asphaltiertem Grund einem alten Baumbestand. Bald kommt nun Rumpenheim in Sicht, das durch seine helle Schlossfassade richtig herrschaftlich wirkt.

INFO: Dieses Schloss entstand durch Ausbau eines Herrenhauses im 18. Jahrhundert. Nach den Zerstörungen des zweiten Weltkrieges wurde das Schloss im historischen Kleid, aber modernem Inneren wieder aufgebaut. Heute ist es eine exklusive, ansehnliche Wohnanlage.

Schloss Rumpenheim Schloss Rumpenheim (Bild laden)

INFO: Im Schlosspark hinter Schloss Rumpenheim steht zwischen den Bäumen die ehemalige Schlosskapelle.

Schlosskapelle Rumpenheim Schlosskapelle (Bild laden)

INFO: Gegenüber dem Schloss überquert wieder eine Fähre den Main nach Mühlheim/Main.

Rechts des Maines: Dörnigheim

ROUTE: Der Fahrradweg folgt nun einer Mainschleife und erreicht in einem Linksbogen die ersten Ruder- und Bootsclubs von Offenbach.

Längs des Maines sind Hochwasserschutzdämme angelegt.
Auf der Flussseite sind sie wie ein Park ausgestattet und dienen als Freizeitoasen mit Liegewiesen.

Durch Schutztore kann man in die dahinter liegenden Orte abzweigen.

 



Bürgel


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Offenbach: 8,5 km, <- Kesselstadt: 4,0 km,
->O Ziel: 56,0 km, O<- Ausgangspunkt: 39,5 km

Sehenswert: Kirche St. Pankratius, Reste des Sitfthofes, jüdischer Friedhof

INFO: Bürgel war schon in römischer Zeit besiedelt. Zahlreiche Ausgrabungsfunde und sogar ein römischer Friedhof belegen dies.
Im 11. Jahrhundert fand in Bürgel sogar ein Reichstag statt, der speziell Probleme wie die Hammsersteiner Ehe, also die Heirat von verwandten Adligen beriet.
Bürgel war in den späteren Jahrhunderten ummauert. Ab dem 18. Jahrhundert gab es hier eine jüdische Gemeinde.
Heute ist Bürgel Stadtteil von Offenbach.

Kirche St. Pankratius Kirche St. Pankratius (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg bleibt am belebten Ufer und führt direkt am Fluss entlang bis zum Schiffsanleger in Offenbach.

 

Offenbach


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Entfernungen: -> Frankfurt: 6,5 km, <- Dörnigheim: 8,5 km,
->O Ziel: 47,5 km, O<- Ausgangspunkt: 48,0 km

Sehenswert: Isenburger Schloss

INFO: Offenbach ist heute sehr modern geprägt. Bedingt durch die Zerstörungen des Krieges ist nur sehr, sehr wenig der ehemaligen Pracht erhalten geblieben.

Modernes Offenbach Modernes Offenbach (Bild laden)

INFO: Am markantesten ist - neben den zahlreichen Hochhäusern - das "Isenburger Schloss", das aber schon bessere Zeiten gesehen hat.
Es liegt recht unscheinbar beim Übergang vom Mainradweg in die Innenstadt. Man hat das Gefühl, es wurde einfach vergessen.

Offenbach Isenburger Schloss Isenburger Schloss (Bild laden)

ROUTE: Der Fahrradweg folgt zur Weiterfahrt wieder direkt dem Main.
Nach einem halben Kilometer führt der Radweg vom Fluss weg und folgt gut beschildert einem Radweg längs der Straße um den Hafen.
Diese Gebiet wurde hypermodern saniert und bietet jetzt attraktive Wohnungen.

In der Höhe von "Oberrad" erreichen Sie wieder den Main und folgen ihm. Ohne es zu bemerken, passieren Sie "Sachsenhausen" und "Niederrad".

INFO: Die Skyline von Frankfurt kommt in Sicht. Riesige Hochhäuser stehen teils mitten in der Stadt. Da erwartet man eigentlich gar keinen historischen Stadtkern - aber weit gefehlt!

Skyline von Frankfurt Skyline von Frankfurt (Bild laden)

ROUTE: Nun beginnt das großstädtische Leben direkt am Main. An schönen Tagen sitzt halb Frankfurt in einer kosmopolitischen Gemeinschaft am Main und genießt die Nähe zum Fluss.

Sonnenbaden am Main Sonnenbaden (Bild laden)



Frankfurt Schlafen und Wohnen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Niederrad: 5,0 km, <- Offenbach: 6,5 km,
->O Ziel: 41,0 km, O<- Ausgangspunkt: 54,5 km

Sehenswürdigkeiten: Kaiserdom St. Bartholomäus, Römer, Paulskirche, viele Museen, Skyline

INFO: Der Radweg erreicht Frankfurt auf der linken Mainseite. Die Uferpromenade ist sehr schön gestaltet und zahlreiche Passanten aus aller Herren Länder promenieren am Main entlang.
Zur Innenstadt müssen Sie den Main - am besten über den Eisernen Steg - überqueren.
Aus dieser erhabenen Position haben Sie einen herrlichen Ausblick über die Stadt.

Blick auf Alt und Neu Blick auf Alt und Neu (Bild laden)

INFO: Frankfurt ist die Stadt Karls des Großen. Er hielt hier im Jahre 794 eine Reichsversammlung ab. Durch die günstige Lage entwickelte sich Frankfurt zur Reichsstadt und wurde nicht nur als Handelsplatz wichtig, sondern mauserte sich schon sehr früh zur Messestadt.

Frankfurt: Der Kaiserdom Der Kaiserdom (Bild laden)

 

INFO: Das prächtigste Gebäude Frankfurts ist der Kaiserdom, vor dem ursprünglich eine Kaiserpfalz lag. Die Fundamente sind noch zu besichtigen.

Altar im Kaiserdom Altar im Kaiserdom (Bild laden)

Recht schlicht ist die Paulskirche ausgestattet. Sie dient hauptsächlich als Veranstaltungsort, z.B. Friedenspreisverleihungen.


Decke Paulskirche in Frankfurt Decke Paulskirche (Bild laden)

Als "Haus aller Deutschen" ist die Paulskirche ein Veranstaltungsort, innen nur mit den Fahnen der Bundesländer geschmückt. Als Kirche dient sie schon lange nicht mehr.

Paulskirche in Frankfurt Paulskirche (Bild laden)

Römer nennt sich das Rathaus der Stadt Frankfurt. Es besteht aus drei zusammengebauten mittelalterlichen Steinhäusern. Hier befindet sich auch der Kaisersaal.


Der Römer - das Rathaus Der Römer - das Rathaus (Bild laden)

INFO: Im Jahre 1356 wurde Frankfurt zur Wahlstätte der deutschen Könige.

Wunderschön wieder erbaut sind die Häuser am Samstagsberg am Rathausplatz. Der Dom liegt dahinter.

Häuser am Samstagsberg Häuser am Samstagsberg (Bild laden)

INFO: Frankfurt gilt als erste Stadt, in der bargeldlose Finanzgeschäfte getätigt wurden. Im Jahre 1585 entsteht hier eine Börse.
Politisch wichtig wurde Frankfurt als Sitz des Deutschen Bundes ab 1816.
Nach der Märzrevolution versammelte sich im Jahre 1848 das erste frei gewählte Parlament in der Paulskirche.

Die Fachwerkhäuser am Samstagsberg wurden nach der Zerstörung wunderschön im ursprünglichen Erscheinungsbild rekonstruiert. Bis 2017 folgen noch weitere Bauten.

Paulskirche in Frankfurt Schöne Fachwerkhäuser (Bild laden)

ROUTE: Zur Weiterfahrt radeln Sie wieder zum Main und überqueren ihn z.B. auf dem "Eisernen Steg". Dort ist ein Aufzug vorhanden, also kein Problem.

INFO: Die Skyline der Hochhäuser begleitet Sie auch noch aus der Stadt hinaus. Frankfurt gilt architektonisch als das europäische New York.

Hochhäuser am Main Hochhäuser am Main (Bild laden)

INFO: Jetzt folgen Sie der Main-Uferpromenade und haben schöne Blicke auf die interessanten Hochhäuser und Brücken der Stadt.

Interessante Skyline Interessante Skyline (Bild laden)

ROUTE: Beim Stadtteil "Niederrad" wechselt der Radweg dann von der Uferpromenade in einen Asphaltweg, der entlang von Bootshäusern und Motorboot- und Schiffsclubs nach Westen führt. Später folgt er oberhalb des Ufers der Straße.

Radweg bei Niederrad Radweg bei Niederrad (Bild laden)



Niederrad


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Kelsterbach: 11,5 km, <- Frankfurt: 5,0 km,
->O Ziel: 36,0 km, O<- Ausgangspunkt: 59,5 km

ROUTE: Der Fahrradweg bleibt weiter am Mainufer und führt sehr gut asphaltiert weiter an "Schwanheim" vorbei, das man aber selten sieht, da hohe Mauern zwischen dem Main und den Stadtteilen liegen.

Nach "Schwanheim" zweigt der Fahrradweg nach links ab, führt kurz durch ein Kleingartengebiet und windet sich dann gut beschildert durch die Achter des Autobahnkreuzes auf "Kelsterbach" zu.
Auf der gegenüberliegenden Mainseite liegt das historische Zentrum von "Höchst".

Durch das Autobahnkreuz Durch das Autobahnkreuz (Bild laden)

ROUTE: Sie radeln gut beschildert um das Autobahnkreuz und folgen dem Radweg entlang des Betriebsgeländes zur Brücke über den Main.
Auf der anderen Seite des Flusses vereint sich der Radweg wieder mit der Alternative.

ALTERNATIVE: Nach der Schwanheimer Brücke (B40) zweigt vom Mainradweg nach rechts ein Wirtschaftsweg entlang einer Allee ab. Erst ist er naturbelassen, später aber wieder asphaltiert. Er folgt dem alten Leinpfad bis zur Fähre nach "Höchst".

Alternativweg nach Höchst Alternativweg nach Höchst (Bild laden)


ROUTE: Für kleines Geld (Ein Euro pro Person) kann man mit der kleinen Personenfähre in die historische Stadt übersetzen.

INFO: Gegenüber oberhalb des Mainufers steht die historische St. Justiniuskirche. Sie stammt aus dem 9. Jahrhundert und wurde von den Mainzer Bischöfen erbaut.

Alternativweg nach Höchst Fähre nach Höchst (Bild laden)

 


Höchst Schlafen und Wohnen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Kelsterbach: 11,5 km, <- Frankfurt: 5,0 km,
->O Ziel: 36,0 km, O<- Ausgangspunkt: 59,5 km

Sehenswert: Karolingische Justiniuskirche, Reste der Stadtbefestigung, Maintor, ehemalige Residenz der Mainzer Erzbischöfe, Bolongaropalast mit Park

INFO: Auf der rechten Mainseite liegt "Höchst".
Heute ist es einer der ältesten Stadtteile von Frankfurt.
Hier stand um die Zeitenwende ein römisches Kastell das Ende 260 verlassen wurde. Im 8. Jahrhundert gründeten die Franken das Dorf "Hostat", das sehr lange zu Kurmainz gehörte.
Eine Zollburg der Mainzer war die Keimzelle der späteren Stadt "Höchst".
Sehenswert ist vor allem die karolingische Justiniuskirche aus dem 9. Jahrhundert.

Strahlend weiß erhebt sich die ehemalige Residenz der Mainzer Erzbischöfe, die auf einem Hügel über dem Main liegt. Sie entstand aus einer ehemaligen Zollburg aus dem 14. Jahrhundert.

Altes Schloß in Höchst Altes Schloß (Bild laden)


INFO: Teile der ursprüngliche Stadtbefestigung sind noch erhalten.
Sehenswert sind die mittelalterlichen Gassen und die gemütlichen Plätze der Stadt.
Wunderschöne Fachwerkhäuser umgeben den Schlossplatz in Höchst. Dort finden Sie auch ein umfangreiches gastronomisches Angebot.

Gemütliche Plätze in Höchst Gemütliche Plätze (Bild laden)

INFO: Ein besonderes Highlight in Höchst ist der "Bolongaropalast". Er wurde von den Gebrüdern Bolongaro im 18. Jahrhundert erbaut. Um das Schloss entstand ein heute noch erhaltener Park zum Main hin.

Bolongaropalast in Höchst Bolongaropalast in Höchst (Bild laden)

INFO: Die Stadt "Höchst" gab dem ehemaligen Chemiekonzern seinen Namen. Heute ist "Hoechst" ein Stadtteil von Frankfurt.
Der Chemiekonzern ist heute schon Geschichte, auf seinem großen Areal haben sich unterschiedliche Firmen angesiedelt.

ROUTE rechts des Mains: In "Höchst" folgen Sie der Beschilderung R8. Über Fußgängerüberwege erreichen Sie den Radweg neben der "Höchster Farbenstraße" entlang des früheren Geländes des Chemiekonzerns.
Allerdings bleiben Sie beim Bahnhof der Chemiewerke geradeaus auf radeln auf "Sindlingen" zu.
Im Ortskern radeln Sie beim Kreisverkehr auf der "Sindlinger Bahnstraße" wieder in Richtung Main und treffen auf die vom linken Ufer kommenden Route des Mainradweges.

INFO: Diese Brücke wurde von der Firma Höchst im Jahre 1970 für den Werksverkehr zwischen beiden Mainseiten erbaut. Neben Fahrbahnen, Eisenbahn trägt die Schrägseilbrücke auch die Versorgungsleitungen und den Radweg.

Blick auf die beeindruckende Brücke Beeindruckende Brücke (Bild laden)

ROUTE: Gemeinsam folgen die Radwege dem Brückendamm und erreichen den Radweg am Mainufer, der nach rechts abzweigt.
Am Bebauungsrand von "Sindlingen" geht es zunächst an einem Park entlang weiter, dann wechselt der Radweg auf auf einen Asphaltweg entlang dem Ufer.
Auf der linken Seite liegt der Ort "Kelsterbach" auf Höhe des dahinter liegenden Frankfurter Flughafens.

ALTERNATIVE links des Mains: Wer bei "Höchst" den Main nicht überquert, kann auch auf der linken Mainseite weiterradeln.
Der Radweg bleibt auf der linken Seite meist am Ufer.
Entlang der Trasse der Autobahn radeln Sie hinunter zum Main auf "Kelsterbach" zu.

Auf der Uferpromenade erreichen Sie nun "Kelsterbach" und genießen den Unterschied zum industriellen Umfeld Frankfurts.
"Kelsterbach" pflegt liebevoll seine Parkanlagen am Main.

Bei Kelsterbach Bei Kelsterbach (Bild laden)


ROUTE: Der Radweg bleibt nun weiter direkt am Main. Ab und zu sieht man durch das Ufergebüsch die Gebäude auf der anderen Seite des Mains.

Nachdem sich das Ufergebüsch lichtet, kommt die Staustufe "Eddersheim" in Sicht.

Staustufe Eddersheim Staustufe Eddersheim (Bild laden)

 

ROUTE: Auf einem stählernen Gang überqueren Sie auf der Schleusenanlage den Main und erreichen auf der anderen Seite "Eddersheim".

 



Kesselstadt


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Eddersheim: 5,0 km, <- Niederrad: 11,5 km,
->O Ziel: 24,5 km, O<- Ausgangspunkt: 71,0 km

INFO: Vom rechten Mainufer hat man einen schönen Blick auf die katholische Herz-Jesu-Kirche in Kelsterbach.

Blick auf Kelsterbach Kelsterbach (Bild laden)

INFO: Der Main ist eine viel befahrenen Wasserstraße. In dieser Region kommen sich die Frachtschiffe und die Ausflugsboote schon mal ins Gehege.

In Richtung Kelsterbach Wasserstraße Main (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg führt sehr idyllisch auf den Ort "Okriftel" zu. Vor dem Ortseingang zweigt der Radweg scharf nach links ab und folgt einem Bach zum Main.
Entlang einer Pappelallee geht es weiter zum Sportplatz des Ortes.

INFO: Bei "Okriftel" radeln Sie durch eine sehr schöne Baumallee am Mainufer. Besonderen Reiz hat diese Etappe im späten Herbst, wenn die Blätter bunt gefärbt sind.

Allee bei Okriftel Allee bei Okriftel (Bild laden)

 

 

Okriftel


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Flörsheim: 5,0 km, <- Kelsterbach: 5,5 km,
->O Ziel: 19,0 km, O<- Ausgangspunkt: 76,5 km

Sehenswert: Alte Papierfabrik

INFO: Der Ort "Okriftel" wurde zu Beginn des 12. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt, obwohl die Gegend schon vorher besiedelt war. Lange verdienten die Menschen dort ihr Brot mit Landwirtschaft und Fischfang.
Im 19. Jahrhundert wurde eine Zellstoff- und Papierfabrik gegründet, die zeitweise bis zu 1000 Personen beschäftigte. Heute ist die Fabrik verlassen und steht noch als unbenutzte Ruine.

Die heute sichtbare Kirche wurde 1809 wurde auf den Resten einer aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kirche erbaut.

Kirche in Okriftel Kirche in Okriftel (Bild laden)

 

ROUTE: Der Radweg führt vom Mainufer nach rechts über die "Kirchgrabenstraße", dann nach links auf die "Rheinstraße". Gut beschildert folgen Sie nach rechts der "Diedenberger Straße" und gleich wieder nach links der "Stettiner Straße".
Dann geht es außerhalb des Ortes auf einem gut beschilderten Asphaltweg nach "Eddersheim".



Eddersheim Schlafen und Wohnen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Flörsheim: 5,0 km, <- Kelsterbach: 5,5 km,
->O Ziel: 19,0 km, O<- Ausgangspunkt: 76,5 km

Sehenswert: Mittelalterliche Fachwerkhäuser, Buntsandsteinkirche

INFO: "Eddersheim" wurde schon 1290 erwähnt und hat einige mittelalterliche Fachwerkhäuser. Sehr schön ist auch das "Flettner-Schlösschen", das Geburtshaus des Erfinders des Flettnerruders.

Ortsmitte Eddersheim Ortsmitte Eddersheim (Bild laden)


INFO: Die Kirche St. Martin stammt ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert. Nach der Zerstörung im 30-jährigen Krieg erhielt sie einen zweistockigen Haubendachreiter.

Kirche St. Martin Kirche St. Martin (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg entfernt sich vom Ort und verläuft danach auf einem Naturweg zunächst auf dem Hochwasserdamm.
Er unterquert die Autobahnbrücke und bleibt dann weiter auf dem Damm.

Auf dem Damm Auf dem Damm (Bild laden)

Auf halbem Weg nach "Flörsheim" wendet er sich in einer scharfen Kehre nach links dem Main zu und bleibt dann auf einem Asphaltweg direkt am Fluss.

Radweg am Main Radweg am Main (Bild laden)



Flörsheim Schlafen und Wohnen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Hochheim: 7,0 km, <- Eddersheim: 5,0 km,
->O Ziel: 14,0 km, O<- Ausgangspunkt: 81,5 km

Sehenswert: Historischer KIrchenbau

INFO: "Flörsheim" ist eine frühe fränkische Siedlung und stammt aus dem Jahre 828. Ab dem Jahre 1270 hatte "Flörsheim" sogar ein eigenes Gericht. Die Bücher sind noch erhalten.

Der Turm ist das älteste Gebäude in Flörsheim. Er wurde im 16. Jahrhundert zum Schutz des Hafens erbaut. Heute beherbergt er das Kunstforum.

Der Mainturm in Flörsheim Der Mainturm (Bild laden)

INFO: Die "Galluskirche" ist die älteste Kirche in "Flörsheim", eigentlich stammt sie aus dem 12. Jahrhundert. Nach mehreren Vorgängerbauten wurde die heute sichtbare Kirche im 18. Jahrhundert erbaut.

Heute ist "Flörsheim" Wohngemeinde für das nahe Opelwerk.

Galluskirche Flörsheim Galluskirche Flörsheim (Bild laden)

ABSTECHER: Gleich hinter "Flörsheim" können Sie einen Abstecher über den Main nach "Rüsselsheim" machen.
Kurz nach dem Ortsende führt ein Radweg gut beschildert auf die Mainbrücke.
Auf der rechten Brückenseite ist ein breiter Radweg angelegt, der auf der anderen Flussseite zu den Sportanlagen führt.
Geradeaus weiter erreichen Sie entlang der Straße "Am Sommerdamm" die alte Festung.

 

Normale ROUTE: Der Fahrradweg führt nach der Autobahnbrücke auf der "Liebigstraße" weiter und umgeht nun eine riesige Fabrikanlage. Dadurch verläuft der Radweg am Hang oberhalb der Eisenbahnlinie.
Kurz danach geht es wieder hinunter zum Industriegebiet Mainpark.
Entlang der Eisenbahnlinie erreichen Sie wieder das Mainufer und folgen dem Weg entlang der Weinberge nach "Hochheim".

Entlang von Weinbergen Entlang von Weinbergen (Bild laden)


Rüsselsheim


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Hochheim: 7,0 km, <- Eddersheim: 5,0 km,
->O Ziel: 14,0 km, O<- Ausgangspunkt: 81,5 km

Sehenswert: Alte Festung, Opelvillen, Park

INFO: "Rüsselsheim" entstand aus einer fränkischen Siedlung um das 6. Jahrhundert. Im Mittelalter wurde es zum Spielball von Mächtigen und wechselte oft den Besitzer. Im 15. Jahrhundert war es Amtssitz der Grafen von Katzenelnbogen, im 16. Jahrhundert wurde die Burg zur quadratischen Festungsanlage ausgebaut. Heute ist dort ein Museum untergebracht.
In der Zeit der Industrialisierung lies sich Adam Opel zunächst mit einer kleinen Nähmaschinenfabrik nieder. Später bestimmte hauptsächlich der Automobilbau der Firma Opel die Entwicklung der Stadt.

Festung Rüsselsheim Festung Rüsselsheim (Bild laden)

INFO: Die Opelvillen wurden im frühen 20. Jahrhundert erbaut. Seit den 50-er Jahren sind sie im Besitz der Stadt Rüsselsheim, die sie in jüngerer Vergangenheit zum Ausstellungszentrum ausgebaut hat.

Opelvillen in Rüsselsheim Opelvillen (Bild laden)

ROUTE: Auf gleichem Weg radeln Sie in umgekehrter Richtung wieder auf die rechte Mainseite und folgen dem Mainradweg.



Hochheim Schlafen und Wohnen


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Entfernungen: -> Mainz: 7,0 km, <- Flörsheim: 7,0 km,
->O Ziel: 7,0 km, O<- Ausgangspunkt: 88,5 km

Sehenswert: Altsstadt, Winzerhöfe, Schloss, Kirche St. Peter und Paul

INFO: "Hochheim" liegt auf einem Hügel hinter der Bahnlinie. Die weiße Kirche liegt erhaben auf einem Hügel und ist weithin sichtbar.
St. Peter und Paul wurde 1730 an der Stelle einer Vorgängerkirche in barockem Stil erbaut. Sehenswert sind die farbenprächtigen Fresken.

Kirche in Hochheim Kirche in Hochheim (Bild laden)

INFO: Zahlreiche Winzerhöfe und herrschaftliche Häuser der Bischöfe von Mainz gibt es in der Altstadt von Hochheim.

Winzerhöfe in Hochheim Winzerhöfe in Hochheim (Bild laden)

INFO: Ein Blick über die über 200 ha große Weinfläche, auf der hauptsächlich Riesling angebaut wird, zeigt die wunderschöne Silhouette aus Reben, Kirche und Schloss.

Wunderschöne Silhouette Wunderschöne Silhouette (Bild laden)


ROUTE: Von der Hochheimer Altstadt radeln Sie wieder hinunter zum Bahnhof, unterqueren die Gleise und erreichen wieder den Mainradweg.
Der Fahrradweg bleibt weiter direkt am Main und führt durch eine Pappelallee am Mainufer entlang.

Durch einen Pappelwald Durch eine Pappelallee (Bild laden)

 

INFO: Durch die ausgedehnte Uferbewaldung im Mündungsbereich des Mains hat diese Etappe im Herbst einen besonderen Reiz. Die Wälder sind dann ausgesprochen bunt.

Bunter Auwald Bunter Auwald (Bild laden)

ROUTE: Entlang des Dammweges erreichen Sie "Mainz-Kostheim". Hier können Sie entscheiden, ob Sie weiter südlich, also rheinaufwärts den Main über die Eisenbahnbrücke überqueren, oder am Ufer bleiben und weiter nördlich über die Theodor-Heuss-Brücke fahren.

Mainz-Kostheim Mainz-Kostheim (Bild laden)

ALTERNATIVE: Weiter südlich, rheinaufwärts kann man über die Eisenbahnbrücke ebenfalls den Rhein überqueren.

Theodor-Heuss-Brücke Theodor-Heuss-Brücke (Bild laden)

Bei der Mainspitze erreichen Sie die andere Flussseite.

Nach rechts , auf der belebten Uferpromenade geht es so richtig großstädtisch zu. Auf dem Radweg tummeln sich Fußgänger, Skateboardfahrer, Inliner und gelegentlich auch mal ein Auto auf Parkplatzsuche.
Auf den Rasenstücken frönen wenig Bekleidete der Sonne und Leseratten sitzen mitten im Lärm mit einem Buch.

Bald führt ein beschilderter Radweg nach links in die Innenstadt.

ENDE ALTERNATIVE

ROUTE: Der Radweg erreicht bald die Mainmündung in den Rhein, die gegenüber der Stadt Mainz liegt.
Hier mündet der Main nach 527 km in den größeren Bruder Rhein.

Mainmündung in den Rhein Mainmündung in den Rhein (Bild laden)

ROUTE: Sie radeln nun auf der "Maaraue", einer Halbinsel.
Über einen abenteuerlich geführten Radweg über metallene Auffahrten und Aussichtsbrücken überqueren Sie den ehemaligen Floßhafen und kommen wieder auf das Festland.

INFO: Zwischen Floßhafen und Rhein liegt die Halbinsel "Maaraue". Auf Ihr feierte schon 1184 Friedrich Barbarossa mit seinen zahllosen Gästen die Aufnahme zweier seiner Söhne in den Ritterstand. Ein steinernes Denkmal erinnert an das Ereignis.

Vom Ufer aus hat man auf dieser Höhe einen schönen Blick auf den Rhein und die Schifffahrt und der Silhouette des gegenüberliegenden Mainz.

Schöne Aussicht auf Mainz Schöne Aussicht (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg führt weiter bis zur ehemaligen Festung "Rheinschanze". Die "Reduit-Kaserne" war der Brückenkopf der Bundesfestung Mainz.

Reduit-Kaserne Reduit-Kaserne (Bild laden)

 

ROUTE: Auf der "Theodor-Heuss-Brücke" überqueren Sie nun den Rhein und erreichen die Kaiserstadt Mainz. Gleichzeitig überschreiten Sie die Landesgrenze von Hessen nach Rheinland-Pfalz.

Theodor-Heuss-Brücke Theodor-Heuss-Brücke (Bild laden)



Mainz Schlafen und Wohnen


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Entfernungen: -> Mainz: 0,0 km, <- Hochheim: 7,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 95,5 km

Sehenswert: Dom St. Martin, Johanniskirche, Peterskirche, Stephanskirche mit Chagall-Fenster, Karmeliterkirche, Augustinerkirche, Zeughäuser, Adelshäuser, Marktbrunnen, Kurfürstliches Schloss, Deutschordenshaus

ROUTE: Vom Uferweg radeln Sie nun stadteinwärts und erreichen schnell die Fußgängerzone. Hier dominiert und überragt alles der historische Dom.

Dom Mainz Der Dom zu Mainz (Bild laden)

INFO: Der Dom in Mainz ist eine Pfeilerbasilika im romanischen Stil. Glücklicherweise haben alle Umbaumaßnahmen nicht in die ursprüngliche Architektur eingegriffen und so kann man auch heute noch pure Romanik bewundern.

Rheintalradweg: Romanischer Stil Romanischer Stil (Bild laden)

INFO: Mainz ist die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz und entsprechend beeindruckende Gebäude, Denkmäler und Museen weist die Stadt vor.

Der Schillerplatz ist einer der zentralen Plätze in der Stadt. Hier stehen einige wichtige Palais und Höfe.
Der Bassenheimer Hof hatte schon viele Funktionen, er war sogar schon Kaserne. Vor dem Gebäude steht eine Narrenfigur der hiesigen Karnevalisten.

Schillerplatz in Mainz Schillerplatz (Bild laden)

INFO: Zahlreiche barocke Häuser schmücken die Straßen und Plätze der über 2000 Jahre alten Stadt. In den Stadtpalästen sind meist öffentliche Ämter untergebracht.

Rheintalradweg: Der Dom zu MainzMarktplatz in Mainz Marktplatz in Mainz (Bild laden)

INFO: 2000 Jahre Mainzer Stadtgeschichte beginnt mit den Römern, die hier einen Tempel den Göttinnen Isis und Mater Magna weihten.
Schon 746 wurde Mainz zum kirchlichen Zentrum nördlich der Alpen. Der Hl. Bonifatius hatte solchen Einfluss, dass Mainz das Attribut "heiliger Stuhl" erhielt.
Der Erzbischof und Erzkanzler Willigis regierte ab 975 in Mainz.
Ihm ist der Dom, der nach dem Vorbild des alten Doms St. Peter in Rom erbaut wurde, zu verdanken. Der Dom diente in der Vergangenheit sieben Königen als Krönungskirche.

Das kurfürstliche Schloss wurde als Burg im 15. Jahrhundert begonnen und war dann Wohnsitz des Erzbischofs. Nach der Zerstörung im Markgrafenkrieg wurde das Schloss im Renaissancestil wieder erbaut.
Im zweiten Weltkrieg brannte das Schloss erneut aus. Hinterher wurde die Fassade wieder restauriert, im Innern ist das Schloss aber nur noch ein Zweckbau.

Rheintalradweg:  Schloss in Mainz Schloss in Mainz (Bild laden)

INFO: Auffallend sind auch die kurfürstlichen barocken Prachtbauten und Adelspaläste, die in der ganzen Stadt verteilt sind.
In der gotischen Sankt Stephans-Kirche finden Sie Marc Chagalls blaue Fenster.

Frauenlobbrunnen Frauenlobbrunnen (Bild laden)

INFO: Auffallend sind auch die barocken Prachtbauten und Adelspaläste, die in der ganzen Stadt verteilt sind.
In der gotischen Sankt Stephans-Kirche finden Sie Marc Chagalls blaue Fenster.

Als Anschlusstour kann hier der Rheinradweg nach Süden oder Norden gewählt werden.




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Alle Mainradweg-Etappen im Überblick

Bücher und Karten 1. Etappe: Von Bischofsgrün nach Bamberg, Länge: 106,5,0 km
Bücher und Karten 2. Etappe: Von Bamberg nach Würzburg, Länge: 141,5 km
Bücher und Karten 3. Etappe: Von Würzburg nach Wertheim, Länge: 102,0 km
Bücher und Karten 4. Etappe: Von Wertheim nach Aschaffenburg, Länge: 85,0 km
Bücher und Karten 5. Etappe: Von Aschaffenburg nach Mainz, Länge: 109,5 km

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