fahrrad-tour.de fahrrad-tour.de Übersicht aller beschriebenen Radwege Überblick aller beschriebenen Radtouren in Deutschland Überblick aller beschriebenen Radtouren in Europa Tagebücher unserer Radtourbeschreibungen


Moselradweg in Etappen:


Moselradweg

Etappe 2: Von Wormeldingen nach Neumagen



[Essen&Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusskarten ]
Stand: 25.04.2017

 

Kurzbeschreibung Moselradweg:


(Seitenanfang)

Die zweite Etappe des Moselradweges startet in Wormeldange.
Hier beginnt eine sehr schöne Landschafts- und Kulturstrecke.
Anfangs dominiert die schöne, noch hügellose Mosellandschaft. Die Mosel bildet hier die Grenze zwischen "Luxemburg" und "Deutschland".
In "Konz" gesellt sich die "Saar" zur "Mosel" und bereichert die Wassermenge. Hier fädelt auch der "Saarradweg" in den Moselradweg ein.
Ein absolutes kulturelles Highlight erwartet Sie in "Trier".
Unzählige Sehenswürdigkeiten sind aus der römischen Zeit noch erhalten. Zusätzlich sind die Kirchen und Bauwerke der Bischöfe von Trier sehenswert.
Von "Trier" aus bildet die Mosel die Grenze zwischen "Eifel" und "Hunsrück".
Von rechts kommt die Ruwer und der Ruwerradweg zur Mosel.
Landschaftlich wird es noch interessanter: Die Randberge erhöhen sich und die Mosel fängt an ihre typischen Schleifen zu ziehen.

Auf zahlreichen Gipfel thronen Burgen und Schlösser.

Streckenlänge: 79,5 km
Fahrzeit: 5 bis 6 Stunden
Höhenmeter: 120 m

Bücher und Karten Karten: Mosel-Radweg
Bücher und Karten Karten: Radtourenbuch, Mosel-Radweg
Bücher und Karten Karten: Die 20 schönsten Radfernwege in Deutschland
Bücher und Karten Karten: Moselradweg von Perl bis Koblenz
Bücher und Karten Karten: Frankreich: Von der Quelle zur dt. Grenze
Bücher und Karten Karten: Moselradweg :50.000: Fahrrad-Tourenkarte


Bücher und Karten Bücher: DuMont direkt Reiseführer Mosel
Bücher und Karten Bücher: Mosel - Ein Weinreiseführer für Genießer
Bücher und Karten Bücher: Die Mosel: Burgen,Schlösser, ...
Bücher und Karten Bücher: DuMont Bildatlas Mosel

Fahrradtour Radtourenführer Deutschland Publicpress




Karte:


(SeitenanfangKarte)

Orte am Weg:


(Seitenanfang)


000,0 km Wormeldingen
006,0 km Nittel
009,0 km Grevenmacher
018,5 km Wasserbillig
027,0 km Konz
035,5 km Trier
041,0 km Pfalzel
047,5 km Ehrang
053,5 km Schweich
058,0 km Mehring
070,0 km Köwerich
079,5 km Neumagen

Bücher und Karten Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt



Wormeldingen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Nittel: 6,0 km, <- Wormeldingen: 0,0 km,
->O Ziel: 79,5 km, O<- Ausgangspunkt: 0 km

Sehenswert: Mittelalterliche Winzerhäuser, historische Häuser aus dem 15. Jhd., Kirche mit romanischem Turm, Winzermuseum

INFO: "Wormeldange" liegt auf der linken, luxemburgischen Moselseite.
Früher gehörte es dem Trierer Domkapitel.
Sein Weinbaugebiet ist fast 1500 Hektar groß und gehört zu den berühmtesten der Mosel.
Im sehenswerten Ortskern findet man schöne historische Winzerhäuser und das Weinmuseum.

Blick auf Wormeldange Blick auf Wormeldange (Bild laden)

INFO: Hier wachsen die Reben auf Muschelkalk, was die Qualität des Rieslings begünstigt.

ROUTE: Der Fahrradweg bleibt hier direkt an der Mosel und verläuft zwischen dem Wasser und der Bahnlinie.

Hinter "Wormeldingen" erstrecken sich links und rechts der Mosel riesige Weinlagen. Auf der linken Seite der Mosel werden die Berge nun steiler und man sieht die Wirtschaftswege der Winzer im Weinberg.

Blick auf die Mosel Blick auf die Mosel (Bild laden)


ROUTE: Der Radweg bleibt über fünf Kilometer am Moselufer und führt neben der Bahnlinie auf den Ort "Nittel" zu.



Nittel Übernachtungen Hotels Pensionen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Grevenmacher: 3,0 km, <- Wormeldingen: 6,0 km,
->O Ziel: 73,5 km, O<- Ausgangspunkt: 6,0 km

Sehenswert: Rochuskapelle, römischer Ziegelbrennofen, Felswand

INFO: Der Ort "Nittel" hat eine lange Geschichte. Römer und Franken siedelten hier und hinterließen ihre Spuren.
Die Pfarrkirche St. Martin stammt aus dem 11. Jahrhundert und belegt die Zugehörigkeit zum Trierer Kloster St. Marien.
Das Ortszentrum hat schöne historische Winzerhäuser.

Blick auf "Nittel" Blick auf "Nittel" (Bild laden)

INFO: "Nittel" liegt am Fuße eines 320 m hohen Bergmassives aus Kalkstein und Dolomit, das sich nach Süden ausgerichtet hat. Hier wachsen sicher herrliche Weine!

Dolomitwand bei "Nittel" Dolomitwand bei "Nittel" (Bild laden)

ROUTE: Hinter dem Ort "Nittel" zweigt die Mosel in einem engen Bogen nach links ab und umgeht in einer S-förmigen Schleife die steilen Bergrücken.
Weil es so eng wird, verschwindet die Bahn in einem Tunnel.

Moselkehre Moselkehre (Bild laden)


ROUTE: Der Fahrradweg unterquert die Straße und erklimmt auf der anderen Straßenseite einen höher liegenden Radweg.

INFO: Von hier aus haben Sie einen schönen Blick über das auf der anderen Moselseite liegende "Machtum", das auf luxemburger Seite liegt.

Auf der anderen Seite liegt "Machtum" Blick auf "Machtum" (Bild laden)

ROUTE: Der Moselradweg folgt nun zunächst einer steilen gemauerten Stützwand neben der Straße.

Radweg neben der Straße Radweg neben der Straße (Bild laden)

 

ROUTE: Der Moselradweg führt entlang der Straße weiter.
Bald kommt die Eisenbahnlinie wieder aus dem Tunnel und gemeinsam geht es in den kleinen Ort "Wellen", der gegenüber von "Grevenmacher" liegt.

Durch den Ort Wellen Durch den Ort Wellen (Bild laden)

 



Grevenmacher


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Wasserbillig: 9,5 km, <- Nittel: 3,0 km,
->O Ziel: 70,5 km, O<- Ausgangspunkt: 9,0 km

Sehenswert: Wachturm, Rest der Stadtbefestigung, historisches Rathaus

INFO: Falls Sie neugierig auf Luxemburger Luft sind, können Sie über die Brücke in die Stadt "Grevenmacher" abzweigen.

"Grevenmacher" besitzt seit 1268 Stadtrechte und besaß sogar eine komplette Ummauerung, die aber geschleift wurde.
Die Altstadt von "Grevenmacher" hat zahlreiche winkelige Gassen und stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Von der Stadtbefestigung ist nur der Wachturm übrig geblieben.
"Grevenmacher" ist heute eine Kantonal- und Distrikthauptstadt mit fast mediterranem Flair. Hier ist die älteste Genossenschaftskellerei Luxemburgs ansässig.

Altstadt "Grevenmacher" Altstadt "Grevenmacher" (Bild laden)


ROUTE: Zur Weiterfahrt überqueren Sie wieder die Moselbrücke. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Schleuse.

INFO: Die "Schleuse Grevenmacher" ist für die Bedürfnisse der Bundeswasserstraße und den Freizeitverkehr ausgelegt. Selbst Umtrageeinrichtungen für Kanuten sind vorhanden.

Schleuse "Grevenmacher" Schleuse "Grevenmacher" (Bild laden)

ROUTE: Sie radeln wieder zurück auf die rechte Moselseite und folgen zunächst dem Radweg zwischen Straße und Bahn.
Bald erreichen Sie eine Unterführung und nehmen nun den Radweg längs der Mosel.

"Temmels" heißt der nächste Ort am Weg. Der Radweg durchquert den Ort, der zwischen Mosel und Hauptstraße liegt.

INFO: Sehr schön restaurierte mittelalterliche Häuser und ein Schloss findet man in "Temmels". Am Ortseingang liegt der ehemalige St. Georgshof.

Temmels Sehenswertes in Temmels (Bild laden)


ROUTE: Von "Temmels" aus geht der Radweg nun auf dem asphaltierten Radweg weiter.
Der Moselradweg erreicht die B419 und folgt ihr auf einer eigenen Spur links der Fahrbahn.

Auf der linken Moselseite liegt der Hafen des luxemburgischen Ortes "Mertert".

Blick auf Mertert Blick auf Mertert (Bild laden)

 

ROUTE LINKS DER MOSEL: Kurz vor "Oberbillig" wendet sich der Radweg von der Straße ab und führt in Richtung der Mosel.
Im Ort nehmen Sie den Weg zur Fähre, denn der Radweg auf der flussabwärts linken Seite ist ruhiger, schöner und leidet weniger unter Verkehrslärm, als der auf der rechten Moselseite.

INFO: Eine kleine Autofähre mit Motorantrieb bringt Sie für wenig Euro (2 Personen, zwei Räder) auf die andere Seite nach "Wasserbillig".

Fähre nach Wasserbillig Fähre nach Wasserbillig (Bild laden)



Wasserbillig Übernachtungen Hotels Pensionen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Konz: 8,5 km, <- Grevenmacher: 9,5 km,
->O Ziel: 61,0 km, O<- Ausgangspunkt: 18,5 km

Sehenswert: Rathaus, Kirche

INFO: "Wasserbillig" war schon im 1. Jahrhundert als römischer Hafen und Handelsort "Biliacum" bekannt. Vom lateinischen "Biliacum" leitet sich auch die Endung "-billig" ab.
Mit der Fähre kann man von "Oberbillig" nach "Wasserbillig" für wenig Geld überwechseln.

Mit der Fähre nach Wasserbillig Fähre Wasserbillig (Bild laden)

ROUTE: In "Wasserbillig" wendet sich der Radweg nach rechts und überquert den Fluss "Sauer".
Gleichzeitig überqueren Sie die Grenze nach Deutschland und passieren den Ort "Wasserbilligerbrück".

Brücke über die Sauer Brücke über die Sauer (Bild laden)

 

Alternative links der Mosel:

ROUTE LINKS DER MOSEL: Der Radweg führt nach rechts ab und überquert die Brücke der "Sauer", die aus ihrem malerischen Tal kommend, hier in die Mosel mündet.

Mit Überschreiten der "Sauer" sind Sie nun auch auf der linken Seite des Flusses auf deutschem Boden. Der Fahrradweg verlässt "Wasserbillig" zunächst auf der Straße, führt aber am Ortsende sofort auf den Radweg längs der Mosel.

Sie radeln zwar auch hier auf dieser Seite in der Nähe einer Straße, doch bleibt Ihnen der Lärm der nahen Bundesstraße der rechten Moselseite erspart.

INFO: Auf der linken Hangseite sieht man in den Weinbergen einen rekonstruierten römischen Grabtempel.

Radweg an der Mosel Radweg an der Mosel (Bild laden)

ROUTE: Bald kommt der Ort "Igel" in Reichweite. Der Moselradweg bleibt am Ufer, aber hier lohnt sich der Abstecher in den Ort: Eine römische Säule, ein 23 m hoher "Obelisk", ist die Hauptsehenswürdigkeit des Ortes.

INFO: Auf der anderen Moselseite verbreitert sich nun das rechte Ufer und macht Platz für die Saar, die hier in die Mosel mündet.
Ein Wasserkamm in der Flussmitte zeigt, wie hoch der zusätzliche Wasserzufluss der Saar ist.
Mit der Saar kommt hier auf der Saarradweg zum Moselradweg und führt nach "Trier".

Die Saarmündung Die Saarmündung (Bild laden)

INFO: Zahlreiche Pferdekoppeln deuten auf das nahe "Lustschloss Monaise" hin, das ein gutes Beispiel für den französischen Frühklassizismus darstellt.

Das Schloss wurde in den Jahren 1779 - 1783 als Sommerresidenz von einem französischen Baumeister im Louis-Seize-Stil für den Domprobst Philipp Franz Graf von Walderdorff erbaut.

Lustschloss Monaise Lustschloss Monaise (Bild laden)

INFO: Die Staustufe Trier liegt direkt am Weg.
Die Mosel liegt wieder still wie ein See.

ROUTE: Auf der rechten Seite beginnt bald schon der Stadtbereich von "Trier". Auf der linken Seite der Mosel an der "Römerbrücke" erreichen Sie Trier.

INFO: Die historische Stadt liegt auf der rechten Seite. Die Skyline verspricht schon aus der Ferne einige Sehenswürdigkeiten.

Die "Römerbrücke" beinhaltet noch die ursprünglichen Pfeiler-Konstruktionen aus dem 2. Jahrhundert. Die Fahrbahntrasse ist natürlich neu asphaltiert und den heutigen Bedürfnissen angepasst.

Römerbrücke in Trier Römerbrücke in Trier (Bild laden)


Alternative rechts der Mosel:

ROUTE: An der Fähre "Oberbillig" bleiben Sie rechts der Mosel und folgen dem Uferweg.

INFO: Jenseits der Straße liegt der Ort "Wasserliesch". Hier stand ursprünglich ein römisches Herrenhaus.
Leider wurden die Reste beim Abräumen eines über den Ruinen liegenden Friedhofes weitgehend zerstört. Schade.

ROUTE: Kurz vor der "Saarmündung" müssen Sie neben der B419 leicht bergauf auf die Brücke über die Saar radeln.
Gut beschildert unterqueren Sie die B51und erreichen wieder den Radweg an der Mosel.
Rechts des Radweges liegt "Konz".


Konz Übernachtungen Hotels Pensionen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Trier: 8,5 km, <- Wasserbillig: 8,5 km,
->O Ziel: 52,5 km, O<- Ausgangspunkt: 27,0 km

Sehenswert: Saarmündung, Kloster Karthaus, Lustschloss Monaise, römische Ruinen

INFO: "Konz" liegt direkt an der "Saarmündung" in die Mosel.
In römischen Zeiten war Konz der Sommersitz des römischen Kaisers Valentinian, der hier auf einem Hügel sein Domizil hatte. Einige römische Ruinen sind noch erhalten.
"Konz" selbst wurde erst 1959 zur Stadt erhoben.

Sehenswert ist auch das "Kloster Karthaus".
Das ehemalige Kloster wurde 1680 errichtet, aber bereits 1794 wieder aufgegeben.
Obwohl es zum Abreissen versteigert wurde, ist es noch heute erhalten.

Kloster Kartaus Kloster Karthaus (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg folgt jetzt dem rechtsseitigen Moselradweg entlang der Uferpromenade, die auch von zahlreichen Fußgängern benutzt wird.
Durch die Büsche sieht man auf das ehemalige Kloster Kartaus.

Entlang der Uferpromenade Entlang der Uferpromenade (Bild laden)


ROUTE: Nach fünf Kilometern passieren Sie die mächtige Schleuse Trier.
Im Stadtbereich von Trier passieren Sie den historischen Krahn.
Das gemauerte Steinhaus wurde 1413 erbaut. Im Innern sind Getriebe aus Eichenholz.

Historischer Krahn Historischer Krahn (Bild laden)

 



Trier Übernachtungen Hotels Pensionen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Pfalzel: 5,5 km, <- Konz: 8,5 km,
->O Ziel: 44,0 km, O<- Ausgangspunkt: 35,5 km

Sehenswert: Porta Nigra, Dom, Altstadt, Kirchen, Prunkbauten

INFO: "Trier" ist nach eigenen Angaben die älteste Stadt Deutschlands. Zu römischen Zeiten hieß es "Augusta Treverorum" und war eine der wichtigsten Verwaltungssitze der Römer. In spätrömischer Zeit war es gar Kaisersitz.
Bekanntestes Bauwerk ist die "Porta Nigra", das einzige nördlich den Alpen erhaltene römische Stadttor.

Allerdings erlebt man das Stadttor fast nie menschenleer, da muss man schon früh aufstehen.

Porta Nigra Trier Porta Nigra (Bild laden)

INFO: Aber auch aus anderen, nachfolgenden Zeitetappen sind genügend Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.
Im vierten Jahrhundert begann der Umbau eines römischen Palastes in den bischöflichen Dom, der heute noch in romanischen Stil erhalten ist.

Der Dom in Trier Der Dom in Trier (Bild laden)

INFO: Beeindruckend ist die romanische Innenausstattung des "Trierer Doms" mit dem Heiligen Rock.

Der Dom in Trier Innen Trierer Dom innen (Bild laden)

 

INFO: Neben der Konstantinsbasilika steht des Kurfürstliche Palais mit ausgedehntem Schlossgarten. Es entstand im 16. Jahrhundert und wurde bis zum Umzug der Kurfürsten nach Koblenz genutzt.

Kurfürstliches Palais Kurfürstliches Palais (Bild laden)

INFO: Die Konstantinsbasilika war eine Aula der Römer, erbaut im 4. Jahrhundert. Die Trierer Bischöfe integrierten später das Gebäude in ihre Residenz. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Bau in eine evangelische Kirche umgebaut.

Konstantinbasilika in Trier Konstantinsbasilika (Bild laden)

INFO: Der schöne Marktplatz lädt zu einer Pause mit Blick auf die Sehenswürdigkeiten ein. Mitten auf dem Marktplatz steht ein Marktkreuz aus dem 10. Jahrhundert.

Marktplatz in Trier Marktplatz in Trier (Bild laden)


INFO: Auf dem Hauptmarkt stehen der prächtige Petrusbrunnen und das Marktkreuz, das im 10. Jahrhundert schon aufgestellt wurde.

Prächtiger Petrusbrunnen in Trier Prächtiger Petrusbrunnen (Bild laden)

 

Zur Weiterfahrt gibt es zwei Alternativen:

1. Links der Mosel

2. Rechts der Mosel

Originalradweg links der Mosel bis Longuich

ROUTE: Zur Weiterfahrt fahren Sie zurück auf die "Römerbrücke" und überqueren sie.

Der Radweg geht auf der linken Moselseite weiter und führt auf einem neu asphaltierten Weg direkt am Ufer entlang.
Rote Felswände erheben sich links des Tales, an denen ebenfalls Riesling angebaut wird.

Radweg an der Mosel Radweg an der Mosel (Bild laden)


ROUTE: Nach gut zwei Kilometern bildet sich auf der linken Moselseite eine flache Ebene aus, auf der der Ort "Pfalzel" liegt.



Pfalzel


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Ehrang: 6,5 km, <- Trier: 5,5 km,
->O Ziel: 38,5 km, O<- Ausgangspunkt: 41,0 km

Sehenswert: "Palästchen" der Römer, noch bewohntes ,römische Gebäude, Rathaus

INFO: "Pfalzel" ist äußerlich unscheinbar, doch birgt es Schätze aus zahlreichen Zeitepochen. Hier stand - und ist in Teilen noch erhalten - ein Palast der römischen Kaiser.
In der Stadt finden Sie das älteste bewohnte Steinhaus aus dem 4. Jahrhundert.
Die Festung wurde von einer heute noch erhaltenen Mauer umgeben. In der Anlage suchten die Trierer Bischöfe in Notzeiten Zuflucht.

Ummauerung in Pfalzel Ummauerung in Pfalzel (Bild laden)


INFO: Das heutige Rathaus war zu kurfürstlichen Zeiten ein Amtshaus, in dem über hundert Orte der Umgebung verwaltet wurden.
Vor kurzem fand man Hinweise auf eine zweite römische Moselbrücke.

Früher gab es in Pfalzel ein Kloster, das aus vorhandenen römischen Gebäuden hervorging. Die Klosterschänke ist noch erhalten.

Klosterschänke in Pfalzel Klosterschänke (Bild laden)

ROUTE: Nach dem Ort "Pfalzel" zweigt der Weg nach links ab und führt schließlich in ein Industriegebiet.
Zuerst geht es schnurgerade an Industriebauten des neuen "Trierer Hafens" vorbei, danach folgt der Weg dem Bahndamm nach rechts und unterquert die Brücke der B52.

Auf der dahinter liegenden Seite der Brücke führt der Radweg an der "Kyll" entlang in Richtung "Ehrang".



Ehrang


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Schweich: 6,0 km, <- Pfalzel: 6,5 km,
->O Ziel: 32,0 km, O<- Ausgangspunkt: 47,5 km

Sehenswert: Reste der Stadtmauer, Milo-Kreuz, Quinter Schloss

ROUTE: Bei der Eisenbahnbrücke zweigen Sie nach rechts ab und folgen dem Radweg auf dem Moseldamm entlang von Ehrang. Nach einer Rechtskurve unterqueren Sie die Straße in Richtung "Schweich".

Von "Ehrang" aus folgt der Radweg wieder der Mosel auf einem abgeschiedenen, romantischen Weg.

Romantischer Weg Romantischer Weg (Bild laden)

ROUTE: Auf dem Weg passieren Sie den Ort "Issel" und kommen bald in "Schweich" an.



Schweich Übernachtungen Hotels Pensionen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Mehring: 4,5 km, <- Ehrang: 6,0 km,
->O Ziel: 26,0 km, O<- Ausgangspunkt: 53,5 km

Sehenswert: Kirche St. Martin , Alter Fährturm

INFO: Ein schöner Segelhafen markiert den Ortsanfang von "Schweich". Gleich danach steht auch der alte Fährturm, der früher sogar als "Eisbrecher" für den Fährbetrieb eingesetzt wurde.

Alter Fährturm in Schweich Alter Fährturm (Bild laden)

INFO: Der Ort "Schweich" liegt etwas zurückgesetzt am Hang.
In "Schweich" verengt sich das Moseltal wieder und die Berge treten näher an die Flussufer.
Jetzt beginnt der typische Mosellauf mit vielen Kehren und Schleifen. Die Mosel ist hier die Grenze zwischen "Hunsrück" und "Eifel".

ROUTE: Beidseits der Mosel können Sie nun weiter radeln.
Der normale Radweg wechselt über die Brücke auf die rechte Moselseite und führt an "Longuich" vorbei.

Die Variante links der Mosel führt von "Schweich" auf einem Asphaltweg neben der Straße weiter. Hier erlebt man eine richtige "Weinetappe".
Die Weinlagen reichen bis herunter an die Straße.

Rebhänge bis an die Straße Rebhänge bis an Straße (Bild laden)

ROUTE: Der Fahrradweg bleibt nun vorerst links der Straße. Beim Ort "Longen" wechselt er auf die rechte Straßenseite und führt am Moselufer entlang bis nach "Mehring".



Alternative rechts der Mosel von Trier bis Longuich:

ROUTE: Vom "Dom" in "Trier" fahren Sie auf der "Liebfrauenstraße" weiter und zweigen nach links auf die "Mustorstraße" ab.
Diese kreuzt die "Weimarer Allee" und führt als Gartenfeldstraße weiter und überquert die Gleise des Bahnhofs.
Direkt nach der Brücke radeln Sie nach links weiter entlang der "Güterstraße".
Diese führt dann als "Domänenstraße" durch ein Wohngebiet.
An der Kreuzung mit der "Avelsbacher Straße" fahren Sie kurz nach rechts und zweigen die erstmögliche Straße nach links ab.
Entlang von Sportanlagen radeln Sie auf der Straße "Am Grüneberg" zwischen Sportplätzen und Kleingartenanlagen weiter.
Zwischen den Gleisen der Bahnlinie und dem Waldhang erreichen Sie schließlich die L145 (Ruwerer Straße).

Entlang der Bahn Entlang der Bahn (Bild laden)


Ruwer


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Neumagen: 9,5 km, <- Mehring: 12,0 km,
->O Ziel: 9,5 km, O<- Ausgangspunkt: 70,0 km

Sehenswert: Ruwermündung, Start des Ruwerradweges

ROUTE: Die Straße überquert nach etwa 500 Metern den Fluss Ruwer, der von rechts kommt. Gut beschildert geht es leicht bergauf durch den Ort "Ruwer".

Im Ort "Ruwer" zweigt der wunderschöne "Ruwerradweg" ab, der auf der Trasse einer still gelegten Bahnlinie ins Tal bis Hermeskeil hoch führt.
Im Sommer kann man sogar mit einem Bus hochfahren und nur den Weg bergab radeln - eine gute Idee.

Ortsmitte Ruwer Ortsmitte Ruwer (Bild laden)


ROUTE: Zwischen der L145 (jetzt heißt im Ort Ruwer Rheinstraße) und der Autobahn radeln Sie zum Ort "Kenn".
Der Radweg ist sehr gut ausgebaut und kann als Alternative zum Radweg links der Mosel gefahren werden.

Radweg rechts der Mosel Radweg nach Kenn (Bild laden)

ROUTE: Unter dem Zubringer zur Autobahn hindurch radeln Sie entlang der L145 und erreichen den Ort "Kenn".
Etwa 200 Meter nach der letzten Brücke zweigen Sie gut beschildert nach rechts auf die "Trierer Straße" ab.

 

 

 

Kenn Übernachtungen Hotels Pensionen


(Seitenanfang)

Sehenswert: Hofgut der Reichsabtei St. Maximin, Römerplatz, Brunnen Herrenbor, Römische Villa

INFO: Der Ort "Kenn" ist schon sehr alt. Keltische und römische Funde belegen dies.
Beeindruckend ist der Fund einer Statue einer römischen Quellnymphe. Allerdings ist das Original im Rheinischen Landesmuseum in Trier ausgestellt. Eine Kopie steht am Römerplatz in der Ortsmitte.

Rathaus in Kenn# Rathaus in Kenn (Bild laden)

ROUTE: Durch "Kenn" folgt der Radweg der "Trierer Straße".
Am Kreisverkehr zweigen Sie auf die "St. Margarethen Straße" ab.
Durch ein Wohngebiet erreichen Sie nun die "Schweicher Straße", der der Radweg nun folgt.
Sie unterqueren den Zubringer zur Autobahn und radeln dann mit schönen Blick auf den Fährturm in Schweich der Mosel entlang.

Unter der Autobahn Unter der Autobahn (Bild laden)

 

INFO: Vom rechten Moselufer aus sieht man den Alten Fährturm in Schweich sehr gut. Der Fährturm ist bewirtschaftet, um den alten Turm liegt auch der Segelhafen.

Alter Fährturm in Schweich Alter Fährturm (Bild laden)

ROUTE: Auf der Brücke der L141 kann man auf die andere Moselseite wechseln.
Auch dort gibt es einen ausgeschilderten Radweg. Allerdings verläuft er direkt neben einer verkehrsreichen Straße, dafür führt er durch eine beeindrucke Weinlandschaft.

 

Ende der Alternative

ROUTE: Rechts der Mosel treffen sich wieder beide Varianten der Radwegführung.
Zur Weiterfahrt unterqueren Sie die Autobahnbrücke der A1 und radeln dann hinunter zum Radweg entlang der Mosel.
Fall Sie den Einstieg nicht finden, erreichen Sie entlang der K81 den Ort "Longuich".


Longuich


(Seitenanfang)

Sehenswert: Villa Urbana - Wohnanlage aus römischer Zeit,
Alte Burg, Zollhäuschen auf der Brücke, Maximinerhof, Alte Burg.

INFO: Der Ort "Longuich" war schon in vorrömischer Zeit besiedelt. Die Römer hinterließen die Ruinen einer Villa aus dem 1. Jahrhundert. Teile davon wurden sogar rekonstruiert.
Im Dorf selbst gibt es Reste von drei Burgen, aus denen zwischenzeitlich andere Bauwerke entstanden.
"Longuich" (klingt das nicht schottisch?) Die Namensgebung "Longuich" stammt vielleicht von den Kelten ab und heißt sinngemäß "krummer Bach" oder vom römischen "Longus Vicus", dann heißt es langes Dorf?

Heute lebt der Ort vornehmlich vom Wein und vom Tourismus. Es gibt zahlreiche Weingüter im Ort.

Kirche in Longuich Kirche in Longuich (Bild laden)

INFO: Die "Alte Burg" stammt aus dem 14. Jahrhundert und war Wohnsitz der Ritter Platt von Longuich. Mit der Zeit wurden die Gebäude umgebaut, heute ist im Gebäude ein Weingut untergebracht.

Alte Burg in Longuich Alte Burg (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg bleibt direkt am Moselufer.
Nach reichlich zwei Kilometern radeln Sie an einer Antoniusfigur am Ufer der Mosel vorbei.

INFO: Die Sandsteinfigur des Hl. Franziskus stellen Moselfischer an dieser früher gefährlichen Stelle zum ihrem Schutz auf. Vorher hatten sie die Figur vor den französischen Revolutionstruppen gerettet.

Hl. Franziskus Hl. Franziskus (Bild laden)


ROUTE: Am Freizeitcenter "Trilago" vorbei erreichen Sie das enge Tal bei "Mehring".
Dort haben Sie die Möglichkeit über die Moselbrücke auf die andere Moselseite nach "Mehring" zu radeln.

 

 

Mehring Übernachtungen Hotels Pensionen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Köwerich: 12,0 km, <- Schweich: 4,5 km,
->O Ziel: 21,5 km, O<- Ausgangspunkt: 58,0 km

Sehenswert: Villa Rustica, Fährturm

INFO: Der Ort "Mehring ist eine römische Gründung. Beidseits der Mosel war der Ort besiedelt. Zur Überquerung nutzte man Fähren.
Ein Fährturm ist links der Mosel noch erhalten, er wurde aber durch den Bau der Brücke "arbeitslos".

Fährturm Mehring Fährturm Mehring (Bild laden)

INFO: In "Mehring" ist auch eine alte, rekonstruierte römische Villa - die "Villa Rustica" - zu besichtigen, sie liegt auf der rechten Seite der Mosel auf dem Berg.

ROUTE: Der Fahrradweg folgt nun dem engen Tal der Mosel und den steilen Weinbergen. Auf der rechten Moselseite ist nur der Wirtschaftsweg, auf dem der Mosel-Radweg verläuft.

Enge Kehre der Mosel Enge Kehre (Bild laden)


ROUTE: Sie radeln an der Außenseite der Moselschleife entlang.

Die Gegend nennt sich nun "Weinstraße der Römer" und tatsächlich stehen hier großzügig verteilt römische Wegschilder, Inschriften und Ruinen.

Römischer Wegweiser Römischer Wegweiser (Bild laden)


ROUTE: Kurz vor "Detzem" geht es leicht bergauf und Sie erreichen den Ort, der nach dem zehnten römischen Wegstein heißt: ad "decem" lapidem.

 


Detzem


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Neumagen: 9,5 km, <- Mehring: 12,0 km,
->O Ziel: 9,5 km, O<- Ausgangspunkt: 70,0 km

Sehenswert: Römischer Meilenstein, Maximinerhof, Winzerhäuser

INFO: Der Ort "Detzem" besaß im 9. Jahrhundert ein Königsgut, das an ein Kloster in Trier verschenkt wurde.
Die Pfarrkirche St. Agritius hat einen Chor aus dem 15. Jahrhundert. Sie liegt umgeben von schönen Häusern und Weingütern in der Ortsmitte.

Pfarrkirche St. Agritius Pfarrkirche St. Agritius (Bild laden)


ROUTE: Unten im Tal liegt die Moselschleuse, der Radweg geht aber durch den Ort hindurch.

Die Schleuse in "Detzem" überbrückt eine Höhe von 9 Metern, das ist die größte Fallhöhe aller Moselschleusen.

Schleuse in "Detzem" Schleuse in "Detzem" (Bild laden)

 

ROUTE: Der Fahrradweg bleibt nun am Moselufer und führt auf den Ort "Thörnich" zu.

 

 


Thörnich


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Neumagen: 9,5 km, <- Mehring: 12,0 km,
->O Ziel: 9,5 km, O<- Ausgangspunkt: 70,0 km

Sehenswert: Ortsmitte mit Weinhöfen

INFO: Etwas erhaben liegt "Thörnich" über dem Moseltal.
Über die Moselbrücke können Sie die Seite der Mosel wechseln
Der Ort ist für sein "Weinhöfefest" bekannt, bei dem die Winzer das Fest drei Tage lang in ihrem Höfen veranstalten.

Ortsmitte in Thörnich Ortsmitte in Thörnich (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg verläuft gut beschildert etwas in der Höhe und durchquert auf Wirtschaftswegen die Weinberge. Am Horizont sieht man richtig markant den 270 Meter hohen "Rudemberg".

"Rudemberg" bei "Thörnich" "Rudemberg" bei "Thörnich" (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg überquert den Bergrücken. Kurz vor "Köwerich" geht es auf einem Wirtschaftsweg dann steil bergab zu einer kleinen Landstraße in den Ort.

 


Köwerich


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Neumagen: 9,5 km, <- Mehring: 12,0 km,
->O Ziel: 9,5 km, O<- Ausgangspunkt: 70,0 km

Sehenswert: Keltischer Menhir, Winzerhäuser

INFO: Der Ort ist schon Anfang des 8. Jahrhundert in mehreren Urkunden des Klosters Echternach erwähnt.
Der Ort besteht aus zahlreichen Winzerhöfen.
Stolz ist sie für den Bezug zu Beethoven, seine Vorfahren mütterlicherseits stammen von hier.

Ortsdurchfahrt in "Köwerich" Ortsmitte "Köwerich" (Bild laden)


ROUTE: Der Fahrradweg führt auf der Dorfstraße durch den Ort. Auch hier sieht man zahlreiche Winzerhäuser.

In "Köwerich" zweigt der Fahrradweg direkt zur Mosel ab. Manchmal verdecken Sträucher und Wildwuchs die Sicht auf den Fluss, aber das "Flussfahr-Feeling" ist durch die hohen steilen Weinberge vorhanden.

Kurz vor "Leiwen", das über der Straße liegt, passiert man die Anlegestelle der Moselschiffe.

Ortsdurchfahrt in "Köwerich" Landschaft bei Leiwen (Bild laden)

 

INFO: Auf der linken Moselseite erhebt sich die Laurentiuskapelle aus den Weinbergen. Die Kapelle stammt aus dem 16. Jahrhundert lag zu dieser Zeit im Zentrum des damaligen Wohnplatzes von "Tritthame".

Lauentiuskapelle Laurentiuskapelle (Bild laden)



Leiwen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Neumagen: 9,5 km, <- Mehring: 12,0 km,
->O Ziel: 9,5 km, O<- Ausgangspunkt: 70,0 km

Sehenswert: Kurtrierer Hof, Winzerhäuser, Euchariuskapelle mit Museum

INFO: Der Ort wurde schon in einer Grenzbeschreibung Karls des Großen erwähnt und ist entsprechend alt. In der Ortsmitte stehen zahlreiche Winzerhöfe aus unterschiedlichen Epochen.
In der Euchariuskapelle ist ein Winzermuseum untergebracht. Sehenswert ist auch der jüdische Friedhof.

Kurtrierer Hof Kurtrierer Hof (Bild laden)

ROUTE: Von "Leiwen" aus verläuft der Radweg auf einer ehemaligen Bahntrasse, die herrliche Blicke auf die enge Moselschleife zulässt.

INFO: Wer wünscht sich hier nicht, in einem Ballon oder in einem Flugzeug zu sitzen und die Schleife von oben zu betrachten.

Radweg auf der alten Bahnlinie Alte Bahnlinie (Bild laden)

ROUTE: Bei "Trittenheim" passieren Sie einen schön restaurierten Fährturm. Hier könnten Sie auch auf der Brücke die andere Moselseite wechseln.

 


Trittenheim


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Neumagen: 9,5 km, <- Mehring: 12,0 km,
->O Ziel: 9,5 km, O<- Ausgangspunkt: 70,0 km

Sehenswert: Fährtürme rechts und links der Mosel, 3500 Jahre alter Menhir, Sieben Pestkreuze

INFO: "Trittenheim" ist eine fränkische Gründung und erscheint im 9. Jahrhundert erstmals in den Geschichtsbüchern. Es war aber schon vorher von einer Megalithkultur besiedelt, die den Menhir hinterlassen hat.
Heute überragt die spätbarocke Kirche St. Clemens den Winzerort.

Blick auf Trittenheim Blick auf Trittenheim (Bild laden)

INFO: In "Trittenheim" sind noch beidseitig der Mosel die Fährtürme erhalten. Sie waren Teil der Gierseilfähre. Nach dem Bau der ersten Moselbrücke im Jahre 1909 wurde der Fährbetrieb eingestellt.

Alter Fährturm in Trittenheim Alter Fährturm (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg bleibt nun auf der Trasse der ehemaligen Bahnlinie und führt an steilen Weinlagen vorbei.
Ohne große Höhenunterschiede erreichen Sie "Neumagen".

Moselblick bei Trittenheim Moselblick (Bild laden)

INFO: Bis kurz vor "Neumagen" passieren Sie einige bekannte Weinlagen. Rechts der Mosel liegt die Weinlage "Sonnenuhr".
Die Sonnenuhren zeigten den Winzern die Uhrzeit an und liegen meist in bevorzugten sonnigen Lagen.

Weinlage Sonnenuhr Weinlage Sonnenuhr (Bild laden)

 


Neumagen Übernachtungen Hotels Pensionen


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Neumagen: 0 km, <- Köwerich: 9,5 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 79,5 km

Sehenswert: Römerweinschiff, römisches Kastell, sehr schöne historische Ortsmitte

INFO: "Neumagen-Dhron" gilt als Deutschlands ältester Weinort.
Hier wurde das berühmte "Römerweinschiff" entdeckt und der Nachwelt erhalten.
Relief- und Inschriftsteine, die das römische Leben an der Mosel zeigen, wurden in einem römischen Kastell aus dem 2. - 4. Jahrhundert n. Chr. gefunden und sind im Museum in "Trier" zu besichtigen.

Der Radweg führt direkt durch die historischen Gassen. Schöne Winzerhäuser säumen die verkehrsberuhigte Straße.

Schöne Winzerhöfe in Neumagen-Dhron Schöne Winzerhöfe (Bild laden)


INFO: In der Ortsmitte steht auch die Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt, die auf eine Vorgängerkirche aus dem 12. Jahrhundert zurückgeht, allerdings musst sie nach einem Blitzeinschlag im 18. Jahrhundert erneuert werden.
Ein Besuch lohnt auch wegen der schönen Grabmäler in der Kirche.

Neumagen-Dhron Neumagen-Dhron (Bild laden)

INFO: Die Fassaden der mittelalterlichen Häuser und der historischen Weinhöfe sind teilweise schön verziert. Zahlreiche Häuser sind mit dekorativen Schlusssteinen, Rosetten oder Fensterverzierungen geschmückt. An diesen Kleinigkeiten kann man den Wohlstand der Bürger erkennen.

Fensterschmuck inNeumagen-Dhron Fensterschmuck (Bild laden)

 




(Seitenanfang)

Moseltalüberblick: Auswahl nach Karte

Etappe 1: Von Metz nach Wormeldingen, 80,0 km
Moselradweg Wormeldingen Neumagen Etappe 2: Von Wormeldingen nach Neumagen, 79,5 km
Etappe 3: Von Neumagen nach Senheim, 78,5 km
Etappe 4: Vom Senheim nach Koblenz, 67,5 km

Ruwerradweg Ruwerradweg: Überblick der Etappe
Saarradweg Saarradweg: Überblick der Etappen

Alle deutschen Touren